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LiFePo4-Mythen Abrechnung mit den ewigen Bedenkenträgern 1, 2, 3, 4, 5, 6


Gast am 12 Mär 2021 13:49:46

basste315 hat geschrieben:" basste315:

Ich bin ziemlich sicher, auf Ladebooster und Solarregler mit Li-Programm verzichten zu können.
...

Ein Booster käme für mich ausschließlich zwecks notwendiger Begrenzung (Ladeströme/Rückströme über EBL+Trennrelais), nicht jedoch wegen einem speziellen Li-Programm in Frage......
Helmut


Deine Gedanken kann ich nachvollziehen, aber nur mal angemerkt: Der Ladebooster hat (für mich) den wesentlichen Sinn, geregelt zu laden, wenn ich es brauche, also nur wenn der Akku leer wäre und / oder keine Sonne scheinen würde und evtl. dabei auftretende Rückströme zu verhindern, (wobei ich letzteres noch nicht festgestellt habe) Deshalb habe ich einen Schalter mit dem ich das D+ Signal wegschalten kann. Das war 2020 bei mir von April bis Okt. der Fall. Nutzt Du aber reinen Limastrom, ist der immer da, wenn der Motor läuft, egal obe man Ladung braucht oder nicht,...........und ob man einem vollen Akku weiterhin eine Ladung zu Teil kommen lassen sollte.....?

Nur mal so als Option gedacht.

Gruß

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MountainBiker am 12 Mär 2021 13:55:50

Hallo,

Darf ich fragen wo die Spannung gemessen wurde?


An der Starterbatterie, es geht um die Lima-Spannung!

andwein am 12 Mär 2021 14:08:09

basste315 hat geschrieben:Mythos 2: Das Ctek MXS10-Ladegerät oder welche mit ähnlicher Schaltung dürfen wegen der automatischen RECOND-Kennlinie nicht verwendet werden. Falsch! Mit Blei-Einstellung 14,4V konnte mit dem CTEK problemlos parallel mit dem 10A Laborladegerät ohne manuelles Einschreiten geladen werden.

Es ist halt immer nett wenn Leser, die auf einen Beitrag antworten als "Bedenkenträger" diskriminiert werden wenn sie fachliche Hinweise auf den Beitrag geben. Ich gebe jetzt einmal einen fachlichen Beitrag auf das Thema "Ausräumen von Mythen"
Die Rocond Phase, egal welcher Ladegeräte (CTEC) oder Solarlader (alte Büttner, Votronic) ist durch die Erhöhung der Ladespannung in dieser Phase immer gefährlich für Batterien die nicht für Gasung (AGM, Gel, Li) vorgesehen sind. Wie gefährlich ergibt sich erst wenn der Hersteller auch angibt auf welchen Level die Spannung erhöht wird und wie lange diese Spannung anliegt.
Bei CTEC sind es, soweit ich weiß um die 15,5V und 2h. In dieser Zeit findet eine Zellausgleichsladung statt und die ist zumindest bei AGM und Gel (Batteriesäure) mit Gasung verbunden. Bei AGM und Gel wird zwar ein Teil des Wassers wieder zurückgeführt (GRT) aber ein Teil entweicht durch das VLRA Ventil. Bei Li Batts kann diese Spannung zu einer OV Abschalzung führen.
Bei manchen CTEC GLadern kann man die Recond Phase manuell abschalten, aber bei Lader anklemmen, Netzstecker rein startet halt der Automatiklauf.

siehe auch "RaGu"
Lt. Datenblatt wird bei allen 3 Kennlinien ein. sog. Desulfatierungprogramm zu beginn gefahren 15,2V max. 2 Std.
Dies wäre (Frage) somit nicht für einen Lithium Batterie (hier als Idee Liontron 150Ah) geeignet.

Egal was du gemessen hast, deine 14,4V sind die normale Ladespannung und nicht die der Recond Phase, den diese ist in den Herstellerdatenblättern höher angegeben. Ich weiß nicht wie du die Spannung gemessen hast, aber entweder war dein Lader nicht in der Recond Phase, oder er ist defekt oder du hast einfach nur das Falsche gemessen.

Das alles lässt sich fundiert in den Herstellerdatenblättern und anderen Batterie-Fachbeiträgen nachlesen und nachvollziehen.
Es ist also kein Mythos sondern schlicht Faktum!!!
Wenn dem bei dir nicht so ist, fein und OK. Das heißt aber leider nicht, dass es bei anderen auch so ist!!
Lade weiterhin deine Batterien nach deinen Vorstellungen und Messungen, aber bezeichne Fakten nicht als Mythos, das haben schon Präsidenten probiert und sind letztendlich gescheitert!
Gut, dass auch ich in diesem Forum gewisse Mythen" klarstellen darf, Danke
Gruß Andreas

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deacheapa am 12 Mär 2021 14:39:05

andwein hat geschrieben:Die Rocond Phase, egal welcher Ladegeräte (CTEC) oder Solarlader (alte Büttner, Votronic) ist durch die Erhöhung der Ladespannung in dieser Phase immer gefährlich für Batterien die nicht für Gasung (AGM, Gel, Li) vorgesehen sind....
Bei Li Batts kann diese Spannung zu einer OV Abschalzung führen.

gekürzt wegen Sperre

Andreas,
egal welche höhere Spannung welcher Lader wann versucht anzulegen, davon kommt bei LFP mit BMS nichts an.
Der beendet das Laden, Feierabend.
Die Boardspannung mag so ein Teil, weil es es nicht merkt das das BMS Laden längst beendet hat anheben, aber diese Spannung liegt eben nicht an den den Zellen an.
Kann also max. andere Verbraucher im Womo die das nicht mögen schädigen,
das haben sie dann aber auch schon ohne LFP mit BMS gemacht.
Also als noch Blei verwendet wurde.

Gruß Dean

Tinduck am 12 Mär 2021 15:00:56

Ich hab da gerade Bedenken, vielleicht kann das ja ein Elektro-Kundiger zerstreuen.

Die üblichen BMSse sitzen auf der Minusseite der Batterie, trennen also die Minus-Zuleitung bei einer Abschaltung.

Die Ladespannung geht auf den Pluspol des Zellpacks und liegt dort an. Die Minus-Seite der Batterie ist getrennt und floatet, aber auf welchem Potential liegt die dann?

Will sagen, natürlich fliesst da kein Ladestrom mehr, aber die LadeSPANNUNG sehen die Zellen doch noch? Wie wirkt sich das aus?

bis denn,

Uwe

Gast am 12 Mär 2021 15:12:25

deacheapa hat geschrieben:...egal welche höhere Spannung welcher Lader wann versucht anzulegen, davon kommt bei LFP mit BMS nichts an.
Der beendet das Laden, Feierabend.


Okay, das BMS schaltet die zu hohe Ladespannung ab und verhindert, dass die Zellen damit belastet werden.
Nur, wie und wann schaltet es wieder zu? Gibt es eine Schwellenspannung oder muss ich via Datenverbindung oder Freigabetaste das Laden des Akkus reaktivieren?
Und tun das alle auf dem Markt befindlichen BMSe.

Das sind genau die Fragen, die es zu bedenken gibt.

Gast am 12 Mär 2021 15:27:23

deacheapa hat geschrieben:...egal welche höhere Spannung welcher Lader wann versucht anzulegen, davon kommt bei LFP mit BMS nichts an.
Der beendet das Laden, Feierabend.


Hallo nochmal,

Ich habe gerade mal mein BMS - ist das gleiche wie Helmut hat - die Parameter geprüft.
Bei mir ist das Pack Overvoltage bei 14,6V, das Pack Overvoltage Release bei 14,0V.
Das hätte z.B. bei dem o.g. Ladegerät CB516 zur Folge, dass es nach der Desulphationszeit, das Umschalten auf die Hauptladung 14.1 bis 14,4V gar nicht mitbekommen und erst bei dem Schritt in Float das Laden erlauben würde. Nur dann halt mit 13,5 bis 13,8V
Das ist bestimmt nicht im Sinne des Benutzers und er wäre sehr schlecht beraten seine neue LiFePO4 damit laden zu wollen.

Gast am 12 Mär 2021 15:40:56

Moderation:Dein Beitrag beantwortet nicht die Frage des Themenstarters, beachte bitte unsere Postingregeln
und verzichte auf Postings, die vom Thema abweichen - oder die die Motivation des Themenerstellers
werten. Wir wünschen uns sachliche und hilfreiche Antworten im Forum - und keine Vorwürfe,
Belehrungen oder Spott. Sowas hilft niemandem weiter.


rolfk am 12 Mär 2021 15:43:28

Die Lichtmaschine liefert keine Spannung über 14,65 V


MountainBiker hat geschrieben:
-25°C ... 14,8V Ladespannung (+/- 0,05V);
( Temperaturkompensation 10mV pro 1°C Temperaturänderung)!


Der normative Druck des Faktischen ist doch immer wieder schön.

Ist nicht leicht, sich ihm zu stellen aber immer wieder heilsam.

Gast am 12 Mär 2021 15:51:28

pfeffersalz hat geschrieben:...Was für ein Unsinn! Und das von jemand, der in so gut wie jedem Thread seien Fachkenntnisse verbreitet...


Nun, was ist an meiner Aussage falsch? Kannst du es mir erklären?

rolfk am 12 Mär 2021 15:54:15

Tinduck hat geschrieben:Die üblichen BMSse sitzen auf der Minusseite der Batterie, trennen also die Minus-Zuleitung bei einer Abschaltung.

Die Ladespannung geht auf den Pluspol des Zellpacks und liegt dort an. Die Minus-Seite der Batterie ist getrennt und floatet, aber auf welchem Potential liegt die dann?

1) Wo keine Verbindung ist, fliesst kein (Lade)strom

2) Was verbunden ist, hat gleiche Spannung.

Also hat die Plussseite gleiche Spannung.
Also unterscheiden sich die beiden, durchs BMS voneinader getrennten Massen.

Die Differenzspannung kann man also an den beiden Massen messen, oder an dem Schalter im BMS, was ja das gleiche ist.

Die Minusseite des Akkus "floatet" übrigens nicht, sie hat gegenüber Plus die (negative) Akkuspannung. :mrgreen:

Lass dich nicht abschrecken, das ist genauso wie beim Länge messen in der Küche. Ist die Platte zu 1 cm kurz, dann fehlt der cm links, wenn du von rechts misst, und rechts, wenn du von links misst... :D
Tinduck hat geschrieben:

Will sagen, natürlich fliesst da kein Ladestrom mehr, aber die LadeSPANNUNG sehen die Zellen doch noch? Wie wirkt sich das aus?


Und wegen der Trennung sehen die Zellen weder Strom noch Spannung,die von Aussen kommt.

rolfk am 12 Mär 2021 15:57:00

hmarburg hat geschrieben:dass es nach der Desulphationszeit, das Umschalten auf die Hauptladung 14.1 bis 14,4V gar nicht mitbekommen und erst bei dem Schritt in Float das Laden erlauben würde. Nur dann halt mit 13,5 bis 13,8V
Das ist bestimmt nicht im Sinne des Benutzers und er wäre sehr schlecht beraten seine neue LiFePO4 damit laden zu wollen.


pfeffersalz hat geschrieben:Was für ein Unsinn! Und das von jemand, der in so gut wie jedem Thread seien Fachkenntnisse verbreitet.

Denk mal über den Zusammenhang von Spannung, Strom und Ladezustand nach. Eventuell setzt dich ins Womo und beobachte dein Voltmeter. Gute Erkenntnis!

Falsch und richtig kann jeder sagen. Mit dem Erklären ist es meist schwieriger.

Erkläre du doch mal, für alle Unkundigen, was richtig ist.

Das würde den Wert deiner Einlassung erheblich steigern.

Tinduck am 12 Mär 2021 15:59:53

rolfk hat geschrieben:[....


Danke für die Erklärung! Hatte da wohl irgendwie nen Knoten... :oops:

bis denn,

Uwe

rudi-m am 12 Mär 2021 16:29:49

WomoTechnikService hat geschrieben:...........

Ein weiteres Problem der CBE CB-Ladegeräte 516, 518, 532... ist folgendes: (Zitat aus der Anleitung)
......

LG Peter


Hallo Peter,
hier sollte erwähnt werden, dass diese Refresh Ladung offensichtlich bei den neueren CBE Ladern aktuell
ist. Richtig ist das erneute Zuschalten der Ladung, erst nach Unterschreitung der 13,0V Grenze.
Hier mal ein Auszug aus meiner Anleitung des CBE- 516:




freundliche Grüße

deacheapa am 12 Mär 2021 16:33:33

hmarburg hat geschrieben:Nun, was ist an meiner Aussage falsch? Kannst du es mir erklären?


Du bist wie Andreas weiter oben auch immer noch beim "wehrlosen" Bleiakku Denken,
der sich das Verhalten vom Laderegler diktieren lässt.
Bei Verwendung von einem BMS kann der Laderegler versuchen was er will,
das BMS lässt nur Spannung und Strom zu den Zellen durch, was in seinen Spezifikationen eingetragen ist.
Das schöne an den Halbleitern, das auch noch getrennt Richtungs bestimmt.

Und nicht vergessen, ein Lader müsste bei der Aufnahme Bereitschaft eines LFP sehr "mächtig sein" (Leistungsstark), um die Spannung schneller als den Ladezustand erhöhen zu können, sprich LFP ist voll (oder fast voll) wenn dieser Wert erreicht ist.

Man muß sich vom Blei und ohne BMS Denken verabschieden.

Rolf,
habe versucht es einfach und allgemeinverständlich zu schreiben, sorry.
wer es wissenschaftlich machen will gerne :)

Gruß Dean

Ps. ein BMS ist bildlich der Türsteher in der Disco :mrgreen:

deacheapa am 12 Mär 2021 16:53:02

rudi-m hat geschrieben:Richtig ist das erneute Zuschalten der Ladung, erst nach Unterschreitung der 13,0V Grenze.
freundliche Grüße


Rudi,
Lader mit so einer speziellen Bleibatt. Hysterese sind natürlich für Akkus die ihre Arbeit meist im Bereich 13-13,4V erledigen völlig ungeeignet, da hat Peter und Andreas natürlich recht.
Wer will schon das Wiederladen mit nem extra erzeugten Spannungsabfall jedes mal provozieren.

Gruß Dean

fschuen am 12 Mär 2021 16:58:52

deacheapa hat geschrieben:Kann also max. andere Verbraucher im Womo die das nicht mögen schädigen,
das haben sie dann aber auch schon ohne LFP mit BMS gemacht.
Also als noch Blei verwendet wurde.


Eben nicht. Spannung ist wie Druck auf der Leitung, die in einem grossen See (wie einer starken Batterie) einfach verschwindet. Eine grosse Batterie ist ganz wesentlich zur Stabilisierung des Bordnetzes. Daher halte ich das Wegschalten bei Überspannung auch für überhaupt keine gute Idee. Schützt zwar die robusten Zellen, aber den Rest nicht ... wär sinnvoll, potentielle Spannungsquellen abzusichern. Und natürlich erst mal solche zu verwenden, die keine Überspannung raushauen.

Gruss Manfred

kielius am 12 Mär 2021 17:00:25

Ich habe (hatte) mir mittelfristig vorgenommen auf LiFePo umzurüsten. Im elektrischen Wissen bin ich nicht ganz mittellos und hoffte durch solche Threads mein Wissen zu erweitern um dann mit den "richtigen" Komponenten das Projekt starten zu können.

Aber was bei diesem Thread passiert (ist eigentlich bei jedem technischen Beitrag so)....
...stellt einer seine Meinung da wird den gleich von 2-4 Leuten widersprochen, auch diesen Beiträgen folgen wieder "Richtigstellungen".
Was nun am Ende Fakten, Mythen, (sehr viel vorhanden) Halbwissen oder "hab ich mal gehört" ist...???
Mit dem Titel "Hier werden Sie geholfen" kann sich dieser Thread jedenfalls nicht schmücken.

Naja, für welche Komponenten ich mich letztendlich entscheide...keine Ahnung, ist ja ein mittelfristiges Projekt.....

traveller-71 am 12 Mär 2021 17:03:04

pfeffersalz hat geschrieben:Ein Schaltnetzteil mit "12V" und z.B. 50 A kostet auf den üblichen Portalen gerade mal 30 Euro! Wichtig dabei ist die integrierte Spannungsregelung einstellbar auf 13,6 Volt (Poti neben Klemmleiste) und die integrierte Strombegrenzung "Überlastschutz" .


Welche Schaltznetzteil würdest Du für die o.g. Anforderung empfehlen?
Für 30€ gibt es einige, die Frage ist, welches davon ist stabil & einigermaßen leise.

deacheapa am 12 Mär 2021 17:15:16

fschuen hat geschrieben:Eben nicht. Spannung ist wie Druck auf der Leitung, die in einem grossen See (wie einer starken Batterie) einfach verschwindet. Eine grosse Batterie ist ganz wesentlich zur Stabilisierung des Bordnetzes. Daher halte ich das Wegschalten bei Überspannung auch für überhaupt keine gute Idee. Schützt zwar die robusten Zellen, aber den Rest nicht ... wär sinnvoll, potentielle Spannungsquellen abzusichern. Und natürlich erst mal solche zu verwenden, die keine Überspannung raushauen.
Gruss Manfred


Irrtum Manfred,
bei Verwendung eines BMS ist sie das eben nur noch wenn der Ladestrang Eingeschalten ist,
Entladerichtung hat da keinen Einfluss drauf.

Und wenn Du solche Missratenen Lader bei Blei hattest, gab es auch die gleichen Probleme mit dem Bordnetz, nur das es mit Blei etwas gebremst wurde bis zum :explodieren:

Gruß Dean

thomker am 12 Mär 2021 17:44:49

Hallo zusammen,
hier geht's ja wieder gut ab... :mrgreen:

basste315 hat geschrieben:Es fehlt noch die Integration ins Fahrzeug (Hymer SL514 Gold Edition 2007) mit abschließenden Ladetests. Ich bin ziemlich sicher, auf Ladebooster und Solarregler mit Li-Programm verzichten zu können.

och nee, du willst das echt erst ausprobieren??? Kein unnützes Geld ausgeben??? Gut so...


basste315 hat geschrieben:Bei richtiger BMS-Einstellung wird der Stromfluss automatisch zum Lade-Ende trotz angeschlossener Ladegeräte ohne Li-Kennlinie bis auf 0 in Worten: NULL Ampere reduziert ohne dabei OV auszulösen, was die "letzte Sicherung" zum Schutz der Zellen wäre.

Da kannste schon mal von ausgehen...

basste315 hat geschrieben:Das Ctek MXS10-Ladegerät oder welche mit ähnlicher Schaltung dürfen wegen der automatischen RECOND-Kennlinie nicht verwendet werden. Falsch![/u]
Mit Blei-Einstellung 14,4V konnte mit dem CTEK problemlos parallel mit dem 10A Laborladegerät ohne manuelles Einschreiten geladen werden. Natürlich darf der Temperatursensor für Spannungskompensation nicht angesteckt sein.

Hier werden mal wieder 2 Dinge durcheinander geworfen. Speziell Ctek: Desulfatierung zu Beginn der Ladung für wenige Sekunden mit Pulsierender hoher Spannung: interessiert einen Li-Akku überhaupt nicht, weil die Ströme so klein sind (auch bei meinem 25A Cetek), dass die hohe Spannung von den Zellen einfach geschluckt wird und gar nicht effektiv anliegt.
Was anderes ist der Recond-Modus: der ist ausschließlich für Blei-Nass mit Ausgleichladung von über 15V für 2h. Der muss aber manuell gestartet werden und ist nichts für Li, muss man ja nicht draufdrücken...Von den CBE-Kurven hab ich keine Ahnung.
basste315 hat geschrieben:Zum Balancen reicht es, wenn zweitweise die Zellspannung von 3400 mV (>13,6 V Akkuspannung ) überschritten wird.
Nach gutem parallelem Initialbalancen driften die Zellen kaum, siehe auch Ladeprotokoll.
Für schlechter werdende Zellen könnten höhere Ausgleiche notwendig sein

So ist das, aber die Fertigbatterien scheinen mitunter nicht so gut Initialisiert zu sein, da gehört dann schon etwas mehr dazu...
basste315 hat geschrieben:Interessierte können gerne mein Ladeprotokoll einsehen.

hab ich schon, sieht doch gut aus...hast ja auch Hirnschmalz investiert...
basste315 hat geschrieben:Die BMS-Einstellungen werde ich nach ausführlichem Test im Projekt-Thread posten.

Da hab ich auch Interesse dran, möchte meine Kapazität evtl. noch mit "Blauen" erweitern...
basste315 hat geschrieben:der sich von den Bedenkenträgern nicht aufhalten hat lassen!

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

MountainBiker hat geschrieben:Spannungslage der Lima (Fiat Ducato 250):

25°C ... 14,3V Ladespannung (+/- 0,05V);
0°C ... 14,55V Ladespannung (+/- 0,05V);
-25°C ... 14,8V Ladespannung (+/- 0,05V);
( Temperaturkompensation 10mV pro 1°C Temperaturänderung)!

Also Spannung an Starterbatterie, ok. Wo wird denn die Temperatur gemessen? Ich hatte im Winter bei -20°C und Lima auf Volllast grad mal 14V an der Starterbatterie, weil zum Schutz (heiß) runtergeregelt. 14,8V hätte ich sehr gerne gesehen...die wären an der Aufbaubatterie gar nicht angekommen, dafür aber noch mehr Ampere.

Also von mir gab's 'n dickes + für den TE, aber nur, weil er auch überwiegend meine Meinung vertreten hat... :mrgreen:

Gruß
Thomas

rolfk am 12 Mär 2021 17:54:42

Jetzt weiss ich wieder, warum manche sagen, dass ein LiFe nicht in eine Blei-Umgebung passt :D :D :mrgreen: :mrgreen:

andwein am 12 Mär 2021 18:35:43

deacheapa hat geschrieben:..........Du bist wie Andreas weiter oben auch immer noch beim "wehrlosen" Bleiakku Denken,
der sich das Verhalten vom Laderegler diktieren lässt. Man muß sich vom Blei und ohne BMS Denken verabschieden.

Oh, schon wieder eine Schublade!
Ich habe auf einen (zitierten, nachverfolgbaren) Beitrag geantwortet in dem auf ein CTEK Ladegerät verwiesen wird und für beide Technologien (Blei & Li) die von mir kritisierte Aussage versucht fachlich richtig zu stellen.
Wieso bin ich deshalb in einem "wehrlosen Bleiakku Denken??????
Ich bin Techniker, sehe Blei, sehe Li und sehe bei beiden Vor- und Nachteile und kann diese auch aufzählen. OK, manche sehen einen von mir genannten Nachteil als Vorteil, das ist OK und eine Sache der Sichtweise.
Bin ich deshalb ein "wehrloser Bleiakku Denker??
Und warum muss man sich von Blei und BMS Denken verabschieden??
80-90% aller Leser dieses Forums fahren noch mit Bleitechnologie und ohne BMS durch die Gegend.
Ich finde die Beiträge aller Lithium Anwender und Selbstbauer sehr interessant und von ein paar auch fachlich sehr fundiert und damit lehrreich. Und deshalb gibt es für diese und die Interessierten auch einen eigenen Hauptpunkt in diesem Forum.
Aber die 10% Li User in der Womowelt sind nicht die Mehrheit, genauso wie die 500.000 Womobesitzer nicht die Mehrheit der Kfz bzw, Transporter Nutzer sind. Ab und zu ist ein solcher Blick hilfreich um die eigene Bedeutung in einem Anwendungskreis zu finden. Ist jedenfalls meine Meinung
PS Die Grundlagen deiner Einschätzung bzw. Einstufung zu dem Thema "Bedenkenträger" und "wehrloser Bleiakku Denker würden mich allerdings schon mal interessieren.
Gruß Andreas

basste315 am 12 Mär 2021 18:43:25

hmarburg hat geschrieben:
"RaGu"
Ladegerät (230V) CBE CB 518 (18A) verbaut. Dies hat einstellbar 3 Kennlinien (AGM, Blei, Gel)....Desulfatierungprogramm zu beginn gefahren 15,2V max. 2 Std....Lithium Batterie

Hier würde das BMS des Liontron eingreifen.

Meiner Meinung nach ist das keine optimale Lösung auch wenn das Helmut anders sieht..


Protest: Ich sehe es genau wie Du, ein solches Ladegerät würde ich NiCHT verwenden ! Das BMS ist kein Laderegler und soll nur im Ausnahme-Notfall die Zellen durch Ladeabschaltung schützen.

Ich habe das Verhalten des Ctek MXS 10 beschrieben. Hier haben die Bedenkenträger abgeraten, es als Zusatznetzlader zu verwenden, da es ebenfalls eine Recond-Phase hätte. Es gibt die Einstellung Blei, Agm,Recond und Supply.
Mit der Bleieinstellung geht die Spannung auf Max 14,3 oder 14,4 und bei vollem Li - Akku (14,36V am Ladegerät angeschlossen, 14;39V lt.Multimeter) geht der Ladestrom auf 0 A, ohne dass das BMS wegen OV abschalten muss. M.E. kann daher dieses CTEK als Zusatzlader verwendet werden, auch wenn es nur mit 10 A beisteuern kann.
Helmut

Gast am 12 Mär 2021 19:53:00

deacheapa hat geschrieben:...Du bist wie Andreas weiter oben auch immer noch beim "wehrlosen" Bleiakku Denken,
der sich das Verhalten vom Laderegler diktieren lässt.


Dann erzähle mal schön der Reihe nach, was dein BMS macht, wenn es mit 15,2V beaufschlagt wurde.
Dieser Frage bist du schön dezent ausgewichen.

rolfk am 12 Mär 2021 20:00:06

Holger, ein kleiner Tip: überlege mal, wie es abgelaufen ist, bevor die Spannung von 15,6 erreicht wurde.

Gast am 12 Mär 2021 20:10:47

rolfk hat geschrieben:Holger, ein kleiner Tip: überlege mal, wie es abgelaufen ist, bevor die Spannung von 15,6 erreicht wurde.


Du sprichst in Rätseln!

Will den keiner mir erklären wie das Laden einer LiFePO4 mit dem von Helmut genannten BMS mit einem Ladegerät CB516 in z.B. Blei/Säure Einstellung abläuft.

Meine Denke scheint hier eventuell in die falsche Richtung zu gehen.

basste315 am 12 Mär 2021 20:18:18

pfeffersalz hat geschrieben:Gut, dass hier im Basste-Selbstbau-Thread die ewigen Bedenkenträger auch zu Wort kommen.


Du irrst, das ist der Mythen-Thread :mrgreen: , der Selbstbauthread ist angekündigt, dauert aber noch!
Trotzdem schön, dass du dich auch wieder zu meinen Beiträgen meldest.
Helmut

deacheapa am 12 Mär 2021 20:19:38

andwein hat geschrieben:Und warum muss man sich von Blei und BMS Denken verabschieden??

Ich schrieb "Blei ohne BMS" ist ne andere Aussage wie Deine,
und das in Verbindung mit den hier immer wieder genannten Worst Case Szenarien von LFP in Blei Umgebung.

Erinnert mich alles an:
parallel geht nicht
schon gar nicht unterschiedliche Kapazitäten
Hybrid geht nicht
Bleikristall die Wunderbatterie, ist besser wie Gel oder AGM
(haben ja nicht wenige reichlich Leergeld bezahlt)
Solar, was da alles für Schauermärchen hier geschrieben wurden

Bin seit 2005 hier dabei, mit einigen Unterbrechungen, und es zieht sich wie ein roter Faden.

andwein hat geschrieben:80-90% aller Leser dieses Forums fahren noch mit Bleitechnologie und ohne BMS durch die Gegend.


Das können die doch auch weiterhin, macht ihnen doch keiner madig, darum gehts hier doch überhaupt nicht.




Helmut,
das bei eingestellten 14,4V Ladespannung und erreichen dieser Spannung des LFP kein Strom mehr fließt, hat freilich nichts mit dem BMS zu tun,
bei Spannungsausgleich ist das bei jeder Spannung so.
Und ohne zu große Drift löst man dann auch kein Zell OV oder Pack OV aus. :!:
Die Frage dabei ist bei welcher ist er auch 100% voll,
(Ich betrachte beim 280er alles was über 275 ist als ausreichend voll und das wird mit 14,4V locker erreicht, anderen war das nicht voll genug usw)
da gab es hier auch schon die verrücktesten Angaben, auch im Zusammenhang bei welcher Spannung von bis balanciert werden soll/muß, Sinn ,macht.
Vieles ist hier einfach nur noch "Streiten um des Kaisers Bart".

Egal wer was schreibt, kommt immer wenigsten einer der mein es "genauer oder besser" zu wissen.
Oder wenigstens seine Meinung mit Horroraussichten zu begründen.

Gruß Dean

deacheapa am 12 Mär 2021 20:29:16

hmarburg hat geschrieben:Dann erzähle mal schön der Reihe nach, was dein BMS macht, wenn es mit 15,2V beaufschlagt wurde.
Dieser Frage bist du schön dezent ausgewichen.


Wie kommst Du darauf,
weil du gelesenes nicht verstehst?
zum zigsten mal bei erreichen der Zellpacket OV Spannung oder bei Drift Zell OV,
wird der Ladestrang abgeschalten.
Entladestrang bleibt eingeschalten.
Bordspannung steigt wenn Lader zu blöde und nicht abschaltet auf Deine 15,2V.
Die Zellpaket Spannung bleibt auf zB 14.6V Abschaltspannung und wird bei keiner Abnahme von Strom ganz ganz langsam fallen.

Beschäftige Dich bitte mit Halbleiter Technik, sonst wird das hier nichts.
Rolf lacht sich kaputt und mir vergeht mal wieder langsam die Lust.

Gruß Dean

basste315 am 12 Mär 2021 20:43:50

MountainBiker hat geschrieben:Hallo,ebenso ein Mythos: "Die Lichtmaschine liefert keine Spannung über 14,65 V"

-25°C ... 14,8V Ladespannung (+/- 0,05V);
( Temperaturkompensation 10mV pro 1°C Temperaturänderung)!


Vielen Dank, ich habe ja erwähnt, dass der Einbau ins WOMO noch aussteht und ich hinsichtlich Temperaturkompensation der Lima noch prüfen muss. Vielen Dank, dass das nun ja geklärt ist.

Wenn das so ist, dass Fiat schon 2007 solche LIMAS mit Temperaturkompensation verbaut hat, dann werde ich im Fall von -25 Grad :lol: das Laden der Li-Batterie vorübergehend abstellen :ja: , wenn ich nicht schon erfroren bin :lol: .

Aber jetzt im Ernst:
Sollte ich bei tiefen Temperaturen unterwegs sein, werde ich die Ladung durch die LIMA in jedem Fall unterbinden und mich nicht auf die Lade-Abschaltung bei tiefen Temperaturen bzw. Überspannung verlassen. Auch wenn ich für diese Ausnahmefälle sicherheitshalber das BMS habe.
Helmut

rolfk am 12 Mär 2021 20:52:26

deacheapa hat geschrieben:Rolf lacht sich kaputt und mir vergeht mal wieder langsam die Lust.


Nein, ich lache mich garnicht kaputt.
Wenn ich lache, dann über Forentrolle und Klugsch..., die sich auf ihr Wissen was einbilden und/oder andere nerven, anstatt es an andere weiterzugeben.....


Also, so wie ich das sehe, OHNE das Ladergerät überhaupt genau zu kennen:
Das einzige was ich wissen muss ist, dass das Ladegerät (auch) eine CC -Kennlinie hat, und die CV-Spannung bei 15,4 V liegt. Ob, wann und wie es an dieser CV-Spannung rumwurstelt, ist mir egal.

Wenn ich das Ladegerät an eine nicht volle Batterie anschliesse, fliesst (CC)-Ladestrom, und es stellt sich die Spannung der Batterie am Ladegerät ein... NICHT seine aktuelle CV-Spannung, welche immer das ist. (na, ausser sie ist kleiner als die vom Akku)

Unter dem Ladestrom steigt die Batteriespannung an, bis zum magischen Moment, wenn das BMS OV erkennt (weil sie voll ist) (und den Ladezweig öffnet).
Ab dem Moment springt die äussere Spannung auf den CV-Wert, was der Batterie ziemlich egal sein kann, denn sie ist voll und abgeschaltet.

Schlussfolgerung, die Batterie ist immer voll, wenn das Ladegerät durch seinen Überspannungszyklus geht, egal wie lange der dauerte. (Ausser er war zu kurz).

Es bleibt noch der Fall, wenn das Ladegerät nach Ablauf der Zeit von OV-Spannung DIREKT auf 13,8 V geht. Jedenfalls versucht es das. Bei Unterschreiten der OV-Release Spannung hängt sich der Akku schonmal dran und liefert Leistung. Das wäre im genannten Fall 14,0 V. Das ist ziemlich wurscht, denn Laden muss man nicht, er ist ja voll.
Wenn die Akkuspannung auf 13,8 runter ist, übernimmt das Ladegerät Strom und speist die Verbraucher, mit 13,8 ist die Batterie noch immer (fast) voll. Über das eine Prozent möchte ich nicht diskutieren.

So sehe ich das ganze. Mal sehen, ob das konsensfähig ist.

Energiemacher am 12 Mär 2021 20:56:18

rolfk hat geschrieben:Wenn ich lache, dann über Forentrolle und Klugsch..., die sich auf ihr Wissen was einbilden und/oder andere nerven, anstatt es an andere weiterzugeben.....


Davon gibt es ja glücklicherweise nicht so arg viele hier..... :top:


Grüße

rolfk am 12 Mär 2021 20:59:13

rolfk hat geschrieben:Wenn ich lache, dann über Forentrolle und Klugsch..., die sich auf ihr Wissen was einbilden und/oder andere nerven, anstatt es an andere weiterzugeben.....


Energiemacher hat geschrieben:Davon gibt es ja glücklicherweise nicht so arg viele hier..... :top:

Grüße

Das ist ja das tolle an diesem Board - lauter nette Leute! Hat man sonst nirgendwo !

Gast am 12 Mär 2021 21:02:14

deacheapa hat geschrieben:...Wie kommst Du darauf, weil du gelesenes nicht verstehst?
zum zigsten mal bei erreichen der Zellpacket OV Spannung oder bei Drift Zell OV,
wird der Ladestrang abgeschalten.


Situation: LiFePO4 leer, Landstrom angeschlossen, Ladegerät CB516.

Und wann schaltet er wieder ein, wenn du meine Beiträge richtig gelesen hättest, war das meine Frage.
Dass das BMS bei 15,2V abschaltet ist klar aber dann. Wie verhält es sich dann bei der Ladekennlinie vom CB516.
Was macht das BMS, wenn die 2 Stunden der Desulphation beendet sind und die Hauptladung beginnt?

deacheapa am 12 Mär 2021 21:04:00

rolfk hat geschrieben:So sehe ich das ganze. Mal sehen, ob das konsensfähig ist.

Bin gespannt.

Ich glaube die ganzen Missverständnisse liegen im nicht verstehen vom getrennten Schalten der Ladung/Entladung, und vor und hinter dem BMS.

Das war ja auch Uwe (Tinduck) seine Verständnisfrage, die Du schon beantwortest hattest.

Gruß Dean

deacheapa am 12 Mär 2021 21:09:49

hmarburg hat geschrieben:Und wann schaltet er wieder ein, wenn du meine Beiträge richtig gelesen hättest, war das meine Frage.
Dass das BMS bei 15,2V abschaltet ist klar aber dann. Wie verhält es sich dann bei der Ladekennlinie vom CB516.
Was macht das BMS, wenn die 2 Stunden der Desulphation beendet sind und die Hauptladung beginnt?


Das hast Du selber schon beantwortet.
--> Link
Code: --> Link
Bei mir ist das Pack Overvoltage bei 14,6V, das Pack Overvoltage Release bei 14,0V.


Und Rolf auch gerade nochmal.

Gruß Dean

basste315 am 12 Mär 2021 21:13:12

deacheapa hat geschrieben:Helmut,
das bei eingestellten 14,4V Ladespannung und erreichen dieser Spannung des LFP kein Strom mehr fließt, hat freilich nichts mit dem BMS zu tun,
bei Spannungsausgleich ist das bei jeder Spannung so.
Gruß Dean


Behaupte auch nicht, dass es das BMS "macht" . Ich stelle nur fest, dass bei meinen Tests bei voller Li-Batterie kein Ladestrom mehr fließt. Der Grund dafür ist interessant, danke für die technische Erweiterung, ist aber Nebensache.
Tatsache scheint zu sein, dass für Li-Ladung kein spezielles Ladeprogramm notwendig ist, auch wenn der Handel gerne wieder Geräte mit "spezieller Li-Kennlinie" verkaufen möchte. Es reicht ein dummder Lader der maximal 14,4-14,6 V schiebt, wenn die Zellchemie selbständig für den Stopp sorgt.
Dann würden sich auch die immer wieder diskutierten Ladeunterbrecher ad absurdum führen, auch wenn die Li es nicht liebt, dauerhaft (wie Blei) knallvoll zu sein. Aber während der durchschnittlich 2-3 Monate Nutzung des Wohnmobils kann das egal sein, wenn man dann, wenn das Womo nicht genutzt wird, den AKKU auf 60%leert und die Ladung unterbricht.
Wer das ganze Jahr im Wohnmobil lebt hat ohnehin andere Voraussetzzungen und Anforderungen!

Helmut

Gast am 12 Mär 2021 21:18:35

deacheapa hat geschrieben:...Das hast Du selber schon beantwortet.
--> Link
Code: --> Link
Bei mir ist das Pack Overvoltage bei 14,6V, das Pack Overvoltage Release bei 14,0V.


Das sind meine Parameter, ja. Nur erklärt das noch nicht das weitere Ladeverhalten.
Aber was ist mit der Hauptladephase des CB516? Macht das BMS denn da wieder auf und nimmt die Ladung mit oder nicht?

rolfk am 12 Mär 2021 21:20:28

hmarburg hat geschrieben:Was macht das BMS, wenn die 2 Stunden der Desulphation beendet sind und die Hauptladung beginnt?


Das kann ich dir nicht sagen.

Ich kann dir sagen, was das BMS macht. Wenn die Spannung am Akku 14,4 V überschreitet, schaltet es den Ladezweig ab. Wenn die Aussenspanng fällt und an 14,4 V( bzw. der dan aktuell minimal fallenden Spannung)(bzw.an der OV Release Spannung) "vorbeinkommt" schaltet es den Ladezweig wieder ein. Und den Entladezeig sowieso, weil der eh noch an ist.

Und welche Hautpladung will das Laadegerät denn machen ? Der Akku ist voll. Ist er nicht voll, reichen die 13,8 V, um ihn auf vielleicht 97 %
voll zu bringen.

rolfk am 12 Mär 2021 21:27:40

basste315 hat geschrieben:Tatsache scheint zu sein, dass für Li-Ladung kein spezielles Ladeprogramm notwendig ist, auch wenn der Handel gerne wieder Geräte mit "spezieller Li-Kennlinie" verkaufen möchte. Es reicht ein dummder Lader der maximal 14,4-14,6 V schiebt, wenn die Zellchemie selbständig für den Stopp sorgt.

Ich kann dir möglicherweise sagen, woher das kommt. Noch vor ein oder zwei Jahren war ein Kernthema auf diesem Board, dass man deswegen ganz viel Balancerleistung braucht, damit diese die 14,6 V durch Stromfluss aller 4 Balancer im Zaume zu halten.

Mittlerweile hat sich durch unermüdliche Arbeit einiger die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein BMS mit dedizierter OV-Abschaltung doch eine gute Idee sein könnte, auch wenn man damit den Verbraucherkreis endgültig an die Spannungsverhalten der speisenden Quellen ausliefert.

Und deswegen geht das auf einmal,mit OV-Abschaltung, was vorher trotz leistungsstarker Balancer nicht ging.

basste315 am 12 Mär 2021 21:30:17

fschuen hat geschrieben:Ein BMS ist eine Möglichkeit, die Batterie gegen z.B. defekte Laderegler zu schützen. Wenn ich diese Funktion jetzt zum regelmässigen Schalten verwende, um ein ungeeignetes Ladegerät zu verwenden, verlasse ich mich auf eine Komponente, die am wenigsten verlässlich ist.
Gruss Manfred


Hallo Manfred, diesen Teil Deines Beitrages teile ich zu 100%.
Die Zellen sind robust, ein elektronisches Bauteil kann eher kaputtgehen.

Ich teile aber nicht deine Meinung, auf diese "Versicherung" zu verzichten, nur weil sie "am wenigsten verläßlich ist" und am ehesten kaputtgehen kann.

Solange der Hosenträger hält (Ladetechnik mit maximal 14,4-14,6 V), kann auch mal der Gürtel rutschen und ist günstig auszutauschen, ggfs. gegen ein billigers, robusteres, besseres .......... Teil, wird ja laufend weiterentwickelt.

Helmut

Stocki333 am 12 Mär 2021 21:33:18

rolfk hat geschrieben:Wenn ich das Ladegerät an eine nicht volle Batterie anschliesse, fliesst (CC)-Ladestrom, und es stellt sich die Spannung der Batterie am Ladegerät ein... NICHT seine aktuelle CV-Spannung, welche immer das ist. (na, ausser sie ist kleiner als die vom Akku)

Genau so ist es. Etwas ähnliches habe ich RaGu geschrieben,
Wurde aber freundlicherweise von den Admins gelöscht.

Gast am 12 Mär 2021 21:36:47

rolfk hat geschrieben:...Und welche Hauptladung will das Ladegerät denn machen ? Der Akku ist voll. Ist er nicht voll, reichen die 13,8 V, um ihn auf vielleicht 97 %
voll zu bringen.


Wovon soll den der Akku voll sein, wenn er beim sofortigen Beaufschlagen mit 15,2V den Ladezweig abgeschaltet hat?

MountainBiker am 12 Mär 2021 21:39:28

Hallo,

viel Balancerleistung braucht, damit diese die 14,6 V durch Stromfluss aller 4 Balancer im Zaume zu halten.

eine permanent schaltende OV-Protection wird mit einem mechanischen Relais nicht lange gut gehen (Kontaktbrand), deshalb gab es da keine andere Alternative (Hystorie)!

Durch die Verwendung der MOSFET-Endstufe ergeben sich schon andere Möglichkeiten, wobei ich der China-BMS-Methode eher skeptisch entgegen sehe. Bei den hochkapaziten Batterien sollte eine gewisse Balancerkapazität vorhanden sein, damit man auch mal den realen OVP-Fehler vom "provozierten OVP" unterscheiden kann - bei einen Hochverfügbarkeitssystem wäre dies ohnehin ein "no go"!

Meine Meinung dazu!

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