Rabadolla am 10 Sep 2021 18:51:35 Lastorres hat geschrieben:Interessant wäre schön Mal,ob jemand irgendwann einen Schadenersatz bekommen hat?las torres
Hallo, bisher noch keine Zahlungen oder sonstiges erhalten, Verhandlungen laufen noch bei Gericht. So wie die Gruppe der Geschädigten die Situation einschätzen und auch mit unserem Hintergrund Wissen ( was hier nichts zu suchen hat, da Eurocamp Sachsen ja hier auch aktiv mitliest), wird es wohl noch eine Zeitlang dauern, bis hier mal was kommt. Händler, oder besser gesagt der Verkäufer hüllt sich ja in Schweigen und beantwortete nicht einmal Post vom Rechtsanwalt. Erst als er sich auch durch einen RA vertreten ließ, wurde er aktiv- sprich alles geht über seinen Anwalt. Es ist davon auch auszugehen, dass besagte Fa. keine Versicherung oder sonstiges für die Übernahme von evtl. anfallenden Reparaturkosten abgeschlossen hat, oder sich leisten kann (Vermutung). Alle Geschädigten ( von Eurocamp Sachsen UG) sind meines Wissens bisher alle in Vorkasse gegangen ( nach Rücksprache mit den Anwälten so viel ich weiß), um überhaupt Ihr Wohnmobil nutzen zu können. Es fängt ja nicht nur mit Kilometermanipulation an, sondern es wurden auch Unfallschäden verschwiegen, dringend notwendige Reparaturen nicht ausgeführt oder falsch ausgeführt, bzw. verschwiegen.
Rabadolla am 10 Sep 2021 18:53:17 War Dein Vertragspartner auch Eurocamp Sachse UG?
Rabadolla am 10 Sep 2021 19:02:27 Tinduck hat geschrieben:Wundere mich immer wieder, warum die Staatsanwaltschaft den Laden da nicht mal langsam zumacht. Wenn da jede 2. Woche ein neues Verfahren wegen Kilometerbetruges bei Gebrauchtfahrzeugen auf den Tisch kommt, geht das ja doch ein wenig über Kavaliersdelikte hinaus, eher so in Richtung organisierte Kriminalität.
bis denn,
Uwe
Hallo, ja da wunderst nicht nur Du dich, sondern wir alle, allerdings sind auch die Gerichte oder Staatsanwaltschaften alle überlastet mit den ganzen Klagen, welche gegenüber Eurocamp Sachsen UG vorliegen. Es ist an der Zeit allen kriminellen Machenschaften ein Ende zu bereiten, egal welcher Wohnmobilhändler es ist. Viele Käufer sparen sich das Geld vom Mund ab um schöne Momente zu erleben oder nehmen Kredite auf. Und was passiert: Mehrkosten ohne Ende und die Verkäufer und Händler wiegen Ihre Hände in Unschuld.
alexg am 11 Sep 2021 11:09:40 Und während hier diskutiert wird, und Klagen laufen, stellt der Händler seine importierten völlig überteuerten Kisten wöchentlich neu in's Netz... Aber es sind immer die selben Fahrzeuge, die regelmäßig in Ebay-Kleinanzeigen neu eingestellt werden, offensichtlich deshalb, dass nicht ersichtlich ist, dass sie schon länger stehen. Aber offensichtlich kommt regelmäßig ein Ahnungsloser vorbei, der aus Unwissenheit bereit ist, diese Mondpreise zu zahlen. :roll:
Und wie man hier lesen kann, werden die Womos nicht nur äußerlich durch Alu-Felgen aufgehübscht, sondern offensichtlich auch innerlich durch Senkung der Kilometerleistung...
Sorry, aber ich komme nicht über den 12 Jahre alten Joint weg, der 8.000,- über Neupreis angeboten wird... :eek:
Rabadolla am 12 Sep 2021 08:29:42 Tja da muss ich Dir Recht geben, aber dies scheint EBay Kleinanzeigen oder aber auch Mobile.de nicht zu interessieren. Bei Mobile.de macht Eurocamp Sachsen UG auch das gleiche. Bei EBay Kleinanzeigen ist Eurocamp Sachsen ja gleich 2 mal vertreten. Einmal mit UG am Ende und einmal ohne UG. Aufgefallen sind auch gleiche Kilometerlaufleistungen bei den eingestellten PKWs. Schon alles sehr suspekt die ganze Sache.
Lastorres am 20 Sep 2021 18:48:29 Es kann einen schlecht werden,wenn man alles über Eurocamp Sachsen ließt!Warum um alles in der Welt sind solche dubiosen Machenschaften bis jetzt straffrei?Da sind doch sicher ein paar Geschädigte,die wirklich an ihre finanziellen Grenzen gegangen sind!!Las Torres
Lastorres am 14 Okt 2021 16:25:09 Nur soviel,Sachsencamp ist mit der Berufung krachend gescheitert.Mal sehen,wie sich die Sache weiter entwickelt?Wenn es Probleme gibt,Stelle ich auch eine Strafanzeige gegen diese Herren.las trres
Rabadolla am 14 Okt 2021 18:11:57 Lastorres hat geschrieben:Nur soviel,Sachsencamp ist mit der Berufung krachend gescheitert.Mal sehen,wie sich die Sache weiter entwickelt?Wenn es Probleme gibt,Stelle ich auch eine Strafanzeige gegen diese Herren.las trres
Um welche Manipulationen geht es denn bei Dir? Wer war denn bei der Verhandlung anwesend? Verkäufer oder GEschäftsführer? Kannst Du hier berichten? LG Rabadolla
Rabadolla am 14 Okt 2021 18:15:21 Lastorres hat geschrieben:Nur soviel,Sachsencamp ist mit der Berufung krachend gescheitert.Mal sehen,wie sich die Sache weiter entwickelt?Wenn es Probleme gibt,Stelle ich auch eine Strafanzeige gegen diese Herren.las trres
Wie lange zieht es sich denn bei Dir / Euch schon hin mit den Verhandlungen?
jockl56 am 14 Okt 2021 19:41:18 :thema: Hallo Lastortes, sind an einem Erfahrungsaustausch interessiert. Sind eine Gruppe Geschädigter. Wenn du den Anfang dieses Chats lesen tust, kannst du Kontakt mit uns aufnehmen. Wäre Interessant für uns deine Geschichte, und für dich unsere Geschichten zu erfahren. Würde mich freuen von Dir zu hören. Gruß Jockl56
Lastorres am 19 Okt 2021 15:07:20 Hallo?Bin gerne bereit,meine Erfahrungen zu teilen.Bei den Terminen waren meines Wissens nur die Anwälte zugegen.Das OLG hat aber sehr sorgfältig gearbeitet,sich sogar die Fahrzeughistorie besorgt.Gegenseite schreckt vor nichts zurück.Lastorres
Rabadolla am 19 Okt 2021 15:12:09 Lastorres hat geschrieben:Hallo?Bin gerne bereit,meine Erfahrungen zu teilen.Bei den Terminen waren meines Wissens nur die Anwälte zugegen.Das OLG hat aber sehr sorgfältig gearbeitet,sich sogar die Fahrzeughistorie besorgt.Gegenseite schreckt vor nichts zurück.Lastorres
Hallo Lastorres, bitte wende Dich an den Kontakt auf der Ersten Seite. Anschrift und Telefonnummer lassen sich sehr leicht googlen. Sind gespannt auf Deine Erfahrungen und das Endergebnis der Verhandlung. Hab erstmal vielen Dank Rabadolla
Rabadolla am 19 Okt 2021 15:14:27 Lastorres hat geschrieben:Hallo?Bin gerne bereit,meine Erfahrungen zu teilen.Bei den Terminen waren meines Wissens nur die Anwälte zugegen.Das OLG hat aber sehr sorgfältig gearbeitet,sich sogar die Fahrzeughistorie besorgt.Gegenseite schreckt vor nichts zurück.Lastorres
Nochmals ich , lach. Interessant wäre das Aktenzeichen beim OLG .
Rabadolla am 19 Okt 2021 16:35:51 Lastorres hat geschrieben:Hallo?Bin gerne bereit,meine Erfahrungen zu teilen.Bei den Terminen waren meines Wissens nur die Anwälte zugegen.Das OLG hat aber sehr sorgfältig gearbeitet,sich sogar die Fahrzeughistorie besorgt.Gegenseite schreckt vor nichts zurück.Lastorres
Es wäre interessant was Du uns erzählen kannst. Einige der betroffenen haben ja Klagen eingereicht und warten auf die nächste Verhandlung. Es kann gut sein, dass uns und unseren Anwälten Deine Unterlagen bzw das Urteil sehr helfen kann. Es wird spannend.
Rabadolla am 22 Okt 2021 17:39:44 Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Bist Du aus Regensburg Lastorres? Lg rabadolls
Rabadolla am 22 Okt 2021 18:12:58 Rabadolla hat geschrieben:[mod]Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.[/mod] Darf man aktuelle Zeitungsartikel hochladen? Frage an Administrator
Bist Du aus Regensburg Lastorres?
Lg rabadolls
Rabadolla am 22 Okt 2021 19:54:18 Rabadolla hat geschrieben:[mod]Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.[/mod]
Bist Du aus Regensburg Lastorres?
Lg rabadolls
Liebe Betroffene , dieser Artikel befand sich heute in : 22.10.2021 17:10 Uhr, --> LinkDieser Artikel betrifft Eurocamp Sachsen UG. Ebenso liegen uns ein Endurteil des LG Leipzig vor, die Berufung wurde vom OLG Dresden abgewiesen. ( Urteile aus dem Jahr 2020). Es ist an der Zeit, dass dem Händler endlich das Handwerk gelegt wird und keine weiteren Kunden zu Schaden kommen. [b]An die Administratoren: Bitte lassen Sie den Artikel im Forum, da dieser sehr wichtige Hinweise auf das Handeln und nicht handeln des Händlers offenbart. Es handelt sich bei dem Leisniger ( Angabe zum Wohnort des Händlers) um Eurocamp Sachsen UG. [/b] Hat ein Leisniger Unternehmer mehrfach betrogen? Beim Verkauf von Wohnmobilen soll er den Zustand der Fahrzeuge geschönt und den Tacho manipuliert haben. Auch seine Frau steht vor Gericht. Ein Bauunternehmer aus der Region Leisnig hat drei Wohnmobile verkauft. Für diese habe er allerdings viel mehr Geld verlangt, als sie wert gewesen seien. Deshalb muss er sich jetzt vor Gericht verantworten. © Döbeln/Leisnig. Zwischen den Jahren 2015 und 2018 hat ein Leisniger Bauunternehmer drei Wohnmobile verkauft. Zwei über die Internetplattform eBay und eins über Mobile.de. Dabei soll das Vorgehen jeweils dasselbe gewesen sein. Nach Angaben auf den Verkaufsportalen sollten die Wohnmobile vom ersten Besitzer stammen, wenig gefahren worden und deshalb in gutem Zustand sein. Doch die Käufer hätten schnell festgestellt, dass dies nicht den Tatsachen entsprach. Deshalb muss sich der Leisniger jetzt gemeinsam mit seiner Frau wegen Betrugs vor Gericht verantworten. Wegen ähnlicher Delikte stand der Mann bereits mehrfach vor Gericht. Das auf eBay angebotene Wohnmobil habe genau seinen Vorstellungen entsprochen, erklärte ein Taxifahrer aus Bayern als Zeuge. Deshalb habe er den Anbieter kontaktiert. Der Angeklagte habe ihm erklärt, dass sein Vater der einzige Besitzer gewesen sei und mit dem Wohnmobil nur ab und zu an die See gefahren sei. Im Winter habe es immer in einer Garage gestanden. Deshalb zeige der Tachometer des 1999 erstmals zugelassen Fahrzeugs nur knapp 47.000 Kilometer und es sei kaum benutzt, also fast neuwertig. Kauf über Versteigerung Das erste Gespräch mit dem 68 Jahre alten Leisniger habe der 65 Jahre alte Bayer als sehr angenehm empfunden. „Ich hatte keinen Verdacht, dass etwas nicht stimmen könnte“, sagte er. Eine Stunde nach dem Telefonat habe sich der Leisniger aber erneut bei ihm gemeldet. Der Grund: Dessen 41 Jahre alte Frau habe ihn darauf aufmerksam gemacht, dass das Wohnmobil nicht nur bei eBay, sondern auch bei eBay Auktion eingestellt sei. Und da diese bereits laufe, könne das Fahrzeug nicht wieder von der Plattform genommen werden. Da der Bayer das Wohnmobil gern erwerben wollte, habe der Leisniger ihm geholfen, auf eBay ein Konto einzurichten, sodass er an der Versteigerung teilnehmen und das Fahrzeug letztendlich kaufen konnte. Mit dem Zuschlag bei eBay Auktion habe er einen gültigen Kaufvertrag abgeschlossen. Schock bei der Übergabe Zur Übergabe des Wohnmobils sei er mit dem Zug angereist. Und die Frau des Unternehmers habe ihn vom Leipziger Bahnhof abgeholt. Als er das Wohnmobil, das er nur von Fotos kannte, in Leisnig sah, sei er schockiert gewesen. „Es entsprach in keiner Weise der Beschreibung und war nicht das, was ich mir unter neuwertig vorstelle“, sagte der Taxifahrer. Allerdings habe er sich an den Kaufvertrag gebunden gefühlt, die vereinbarten 17.500 Euro bezahlt und das Wohnmobil mitgenommen. Am nächsten Tag habe er das Fahrzeug ummelden wollen. Auf der Fahrt dorthin sei blauer Rauch aus dem Auspuff gekommen. Die Vermutung: Der Turbolader ist defekt. Zudem habe die Heckwand einen Wasserschaden gehabt. Tür und Motorhaube seien neu lackiert gewesen, aber der Rost bald wieder durchgekommen. Den Allgemeinzustand des Wohnmobils bezeichnete der Zeuge als „versifft“. Sogar Zigarettenkippen hätten noch in den Schränken gelegen. Vier statt ein Vorbesitzer Der Bayer habe einen Anwalt eingeschaltet und selbst recherchiert. Dabei habe er entdeckt, dass das Wohnmobil aus Belgien stammt und dort drei Halterwechsel dokumentiert sind. Außerdem sei dort der letzte Kilometerstand mit knapp 139.000 eingetragen gewesen. Damit habe er den Leisniger konfrontiert. Und dieser habe geantwortet: Er könne sich nicht vorstellen, dass mit den Kilometern etwas nicht stimmt. Und sollte es doch so sein, dann stimmen sie doch, weil er so viel in das Fahrzeug investiert habe. Obwohl die beiden Anwälte des Leisniger Ehepaares widersprachen, verlas Richterin Anne Mertens das Protokoll der Vernehmung des Mitarbeiters einer belgischen Behörde vor dem Gericht in Gießen. Bei der Behörde wird jede Ummeldung eines Halters samt Kilometerstand des Fahrzeuges registriert. Und der Mann hatte bestätigt, dass das Wohnmobil drei Halter hatte und zuletzt den sechsstelligen Kilometerstand. Angeklagter ignoriert Gerichtsbeschluss In einem Zivilprozess hatte das Gericht in Gießen verfügt, dass der Leisniger das Wohnmobil zurücknehmen und den Kaufpreis zurückerstatten muss. Dies sei jedoch nicht passiert. Somit sei der Bayer nach dem Verkauf des Wohnmobils auf einem Schaden von rund 9.000 Euro sitzengeblieben. Ähnliche Erfahrungen machte ein Regensburger. Auch er strengte einen Zivilrechtsprozess an, der in zweiter Instanz von einem Oberlandesgericht positiv für ihn entschieden wurde. Danach sollte der Leisniger Unternehmer ebenfalls das Wohnmobil zurücknehmen, das Geld zurückzahlen und die Anwalts- sowie Gerichtskosten bezahlen. Noch auf dem Gerichtsflur habe der Leisniger dem Regensburger zugeraunt, dass er nie einen Cent sehen werde. „Und so ist es auch gekommen“, sagte der 59-Jährige. Auch er habe anfangs einen guten Eindruck von dem Verkäufer gehabt. Der habe sich als wohlhabender Bauunternehmer dargestellt. Und nach einer Internetrecherche habe sich dies für den Regensburger auch bestätigt. Im Jahr 2018 kaufte er für einen Preis von 29.500 Euro ein Wohnmobil, das zwölf Jahre nach der Erstzulassung zwar einige Gebrauchsspuren hatte, ihm aber zusagte. Check bringt einige Schäden zutage Bereits auf der Heimfahrt habe sich herausgestellt, dass die komplette Elektrik nicht funktioniert. „Da bin ich misstrauisch geworden und habe das Fahrzeug durchchecken lassen“, sagt der Zeuge. Die Batterie sei kaputt gewesen, der angegebene Rußpartikelfilter fehlte, das Fahrzeug war nicht Euro 4-tauglich und für die Anhängerkupplung mit einer Achslast von 3,5 Tonnen gab es keine Zulassung. Damit war sie nicht nutzbar. Auch die Kupplung musste erneuert werden. Der Regensburger begann ebenfalls zu recherchieren und auch er habe herausgefunden, dass das Fahrzeug aus Belgien stammt und der Leisniger es nur einen Winter lang in seinem Besitz gehabt hat. Eine Nachfrage bei der Dekra habe ergeben, dass der Bauunternehmer dorthin öfter Fahrzeuge aus Belgien zur Umschreibung bringe. Dabei werden die ausländischen Daten aber nicht übernommen, sondern eine komplett neue deutsche Zulassung ausgestellt. Fahrzeug auf Firma zugelassen Sowohl eine Polizeibeamtin als auch die Referatsleiterin der Zulassungsstelle des Landratsamtes Mittelsachsen und der Regensburger erklärten, dass nicht der Bauunternehmer als Halter des Fahrzeugs angegeben war, sondern die Firma RMV Sachsen (Reisemobilvermietung und -vermittlung) mit Frank Thiele als Geschäftsführer. Auf der Internetplattform war das Wohnmobil jedoch von privat zu privat ausgeschrieben. Im ersten Fall soll die Ehefrau des Unternehmers als Verkäuferin genannt worden sein, obwohl der Käufer nur mit dem Leisniger selbst zu tun hatte. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz klagt noch einen dritten Fall an. Bei dem wurde ein weiteres Wohnmobil – ebenfalls aus erster Hand, topp gepflegt und ohne Schäden – für 32.000 Euro verkauft. Tatsächlich sei es in Rotterdam erworben, in Frankreich zugelassen und in einem schlechten Zustand gewesen. Eine genaue Besichtigung sei dem Käufer durch „ständiges Zuschwatzen“ nicht möglich gewesen. Letztendlich habe er das Fahrzeug für 18.000 Euro an einen Wohnpark verkauft, weil es für ihn nicht nutzbar gewesen sei. Aus gesundheitlichen Gründen ist der Zeuge nicht vor Gericht erschienen. Statt eines Urteilsspruchs wurde die Verhandlung unterbrochen. Die Ehefrau des Unternehmers ließ durch ihren Anwalt erklären, dass sie zum Zeitpunkt des Verkaufs des ersten Wohnmobils mit ihren drei Kindern in Ägypten gewesen sei und somit nichts mit dem Verkauf zu tun gehabt habe. Die Urlaubsreise muss sie nun bei der Fortsetzung der Verhandlung anhand der Pässe aller vier Personen nachweisen.
Bergbewohner1 am 24 Okt 2021 14:03:36 Es stellt sich für mich die Frage. in was für einer Welt leben wir, wo sind wir gelandet :?:
xiquadrat am 24 Okt 2021 14:16:35 Bergbewohner1 hat geschrieben:Es stellt sich für mich die Frage. in was für einer Welt leben wir, wo sind wir gelandet :?:
in der Welt des Gebrauchtwagenhandels, und die ist unmittelbar aus der des Pferdehandels hervorgegangen. So gesehen hat sich eigentlich nichts groß verändert ;)
Bergbewohner1 am 24 Okt 2021 18:03:56 xiquadrat hat geschrieben:^ in der Welt des Gebrauchtwagenhandels, und die ist unmittelbar aus der des Pferdehandels hervorgegangen. So gesehen hat sich eigentlich nichts groß verändert ;)
scheinst du nur zu vergessen, dass beim Pferdehandel bei Beschiss auch gleich mal die Hand weg war. Ich hoffe nicht das du der Meinung bist, dieses Gebaren gehört zum Gebrauchtwagenhandel dazu.
Tinduck am 24 Okt 2021 22:50:12 Bergbewohner1 hat geschrieben:Ich hoffe nicht das du der Meinung bist, dieses Gebaren gehört zum Gebrauchtwagenhandel dazu.
Da sind aber tausende ‚Was ist letzte Preis?‘ An- und Verkäufer sicher anderer Meinung…. Fazit: Wer von Fahrzeugen gleich welcher Art keine Ahnung hat, sollte nicht auf Schnäppchenjagd gehen… sondern eher zum Markenhändler. Der hat auch Gebrauchte und meist nen Ruf zu verlieren. Gut, dass es dem netten Händler aus diesem Thread so langsam an den Kragen geht. bis denn, Uwe
xiquadrat am 25 Okt 2021 09:59:59 Bergbewohner1 hat geschrieben:Ich hoffe nicht das du der Meinung bist, dieses Gebaren gehört zum Gebrauchtwagenhandel dazu.
ich denke, dass Verbindlichkeit und Ehrlichkeit bei Geschäften eine grundsätzlich recht nachhaltige Strategie und Herangehensweise ist. Die Lebenserfahrung zeigt aber auch, dass es Branchen gibt, bei der ein guter Teil der Akteure da ein eher lockeres Verhältnis dazu hat. Und da gehört der Gebrauchtwagenhandel eben dazu. Das ist auch nicht neu. Und es ist ja auch vollkommen egal wie ich das sehe, wenn ein guter Teil der Gebrauchtwagenhändler das anders sieht. Wenn's dann dort mit dem Ärger zu heftig wird, machen die halt den Laden dicht und am nächsten Tag einen neuen auf. Das muss man eben auch im Hinterkopf behalten, wenn man dort kaufen möchte.
Lastorres am 09 Nov 2021 16:05:55 Hier nochmal Las Torres! Eurocamp ist mit der Berufung endgültig gescheitert.Nun werden wohl Zwangsmaßnahmen greifen müssen.Mal sehen,wie sich die Sache weiter entwickelt.
Rabadolla am 09 Nov 2021 16:45:11 Lastorres hat geschrieben:Hier nochmal Las Torres! Eurocamp ist mit der Berufung endgültig gescheitert. Nun werden wohl Zwangsmaßnahmen greifen müssen. Mal sehen, wie sich die Sache weiter entwickelt.
Hallo Lastorres, tja das mit den Zwangsmaßnahmen ist sicherlich bei allen Geschädigten die letzte Möglichkeit um ans Geld zu kommen. Die freiwillige Zahlungsmoral der Firma lässt zu wünschen übrig. Auch bei bestehenden Urteilen, scheint dies die Fa. Eurocamp oder besser gesagt den Verkäufer nicht zu interessieren. Diese haben eine eigene Vorstellung von Recht und Gesetz. Alles was gegen Eurocamp und Co entschieden wird, sind bestimmt " falsche Urteile" ( sarkastisch gesehen). Auch wir hoffen, dass wir bald zu einem Urteil kommen und dementsprechend weitere Maßnahmen einleiten können. Im Endeffekt wird die Firma Eurocamp unter den Hammer kommen, oder siehst Du dies anders? Lg Rabadolla
Rabadolla am 09 Nov 2021 16:58:55 Lastorres hat geschrieben:Hier nochmal Las Torres! Eurocamp ist mit der Berufung endgültig gescheitert.Nun werden wohl Zwangsmaßnahmen greifen müssen.Mal sehen,wie sich die Sache weiter entwickelt.
Ich würde dieses hier aber nicht an die große Glocke hängen, welche Maßnahmen Du ergreifen möchtest, denn Eurocamp Sachsen liest hier fleißig mit. LG Rabadolla
Tinduck am 10 Nov 2021 09:19:17 Rabadolla hat geschrieben: Im Endeffekt wird die Firma Eurocamp unter den Hammer kommen, oder siehst Du dies anders?
Lg Rabadolla
Nö. Der wird den Laden für nen Euro verkaufen und am nächsten Tag firmiert er unter anderem Namen auf gleichem Gelände und mit den gleichen Fahrzeugen unter dem Namen seiner Frau oder Tante oder Schwippschwager oder wasauchimmer. Ansprüche gegen die alte Firma sind dann nicht mehr vollstreckbar, mangels Masse. Unser Unternehmensrecht bietet da massig Schlupflöcher, wenn man nur skrupellos genug ist. Solchen Leuten kommt man nur bei, wenn man sie strafrechtlich verfolgt (wegen Betruges oder Ähnlichem), damit man sie irgendwann beim x-ten mal einbuchten kann, wenn sich denn ein Richter findet, der das mal durchzieht. Die ganzen Zivilklagen interessieren den Null Komma Nix. bis denn, Uwe
Rabadolla am 10 Nov 2021 10:25:20 Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Hallo diese Vorbereitungen laufen bereits meines Wissens schon an. Es gibt unter der gleichen Adresse auch eine Firma mit dem gleichen Namen, allerdings ohne UG. Es könnte der Sohn sein - Vermutung. Hier hat Eurocamp Sachsen meines Erachtens schon Vorsorge getroffen. Es laufen meines Wissens mehrere Verfahren gegen die bisherige Firma im Justizbezirk Sachsen und auch in anderen Bundesländern. Ich gebe dir Recht, nur eine Verurteilung nach STGB kann Einhalt gebieten. LG Rabadolla
Rabadolla am 14 Nov 2021 14:14:19 Dieses habe ich heute in der Sächsischen Zeitung entdeckt. Die Fortsetzung des Prozesses, erster Teil ist weiter oben . Quelle: --> Link --> LinkDöbeln: Angeklagter schlägt SZ-Fotografen Der Leisniger Unternehmer steht wegen Betrugs vor Gericht. Und das nicht zum ersten Mal. Vor Beginn des Prozesses schlägt er mit einem Aktenordner zu. Ein vor dem Amtsgericht Döbeln wegen Betruges Angeklagter geht wütend auf einen Fotografen los und schlägt dann mit dem Aktenordner zu. Ein vor dem Amtsgericht Döbeln wegen Betruges Angeklagter geht wütend auf einen Fotografen los und schlägt dann mit dem Aktenordner zu. © Döbelner Anzeiger 3 Min. Lesedauer Döbeln. Es wird laut auf dem Flur des Döbelner Amtsgerichts. Als der Leisniger Unternehmer den Fotografen entdeckt, stürmt er die letzten Stufen der Treppe nach oben und schlägt mit einem dicken Aktenordner wütend auf den Mann ein. Drohungen vor der Verhandlung Dabei fallen einige Unterlagen auf den Boden. Der Angeklagte sammelt sie auf, droht dem Fotografen und verlässt das Gericht wieder. ANZEIGE Leidenschaftlicher Beobachter Leidenschaftlicher Beobachter Zuchtmännchen Toni kam als reichlich einjähriges Jungtier in den Zoo Dresden und feiert am 13. Dezember seinen 30. Geburtstag. Der Leisniger, der bereits knapp 30 Einträge im Bundeszentralregister hat, ist gemeinsam mit seiner Frau angeklagt. Sie verbirgt ihr Gesicht beim Betreten des Gerichtssaales hinter einem dicken Schal. Auch ihr Anwalt droht dem Fotografen: „Das wird schwierig für Sie.“ Folgen Sie Sächsische.de bei Google News und verpassen Sie keine Nachrichten aus der Region Döbeln, Sachsen und der Welt. Der Anwalt versucht, das Fotografieren unterbinden zu lassen. Aber Richterin Anne Mertens gestattet es vor Beginn der Verhandlung im Saal. Zuvor lag bereits eine schriftliche Genehmigung des Direktors des Amtsgerichts für den öffentlich zugänglichen Bereich des Gerichts vor. Betrug mit Wohnmobilen? Dem Leisniger und seiner Frau wird Betrug in drei Fällen vorgeworfen. Sie sollen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Wohnmobile verkauft haben. Auf den Verkaufsplattformen Ebay und Mobile.de soll der Zustand der Fahrzeuge geschönt und vor dem Verkauf die Tachos manipuliert, also der Zählerstand teilweise um einige tausend Kilometer zurückgedreht worden sein. Auch die Angaben zur Zahl der Vorbesitzer der Wohnmobile sollen nicht der tatsächlichen entsprochen haben. Die Angeklagten haben den Vorwurf bereits am ersten Verhandlungstag bestritten. Jeden Abend die wichtigsten Nachrichten aus der Region Döbeln und Mittelsachsen in Ihrem Postfach. Hier können Sie sich für unseren Newsletter anmelden. Die Hauptverhandlung war vor reichlich drei Wochen unterbrochen worden, weil die Ehefrau des Unternehmers durch ihren Anwalt erklären ließ, sie sei zum Zeitpunkt des Verkaufs eines der Wohnmobile mit ihren Kindern in Ägypten gewesen. Somit habe sie nichts mit dem Verkauf zu tun. Zu Beginn der Fortsetzungsverhandlung legt ihr Anwalt zwei Pässe vor. Ein arabisch sprechender Dolmetscher übersetzt die darin befindlichen Ein- und Ausreisestempel. Anwalt fordert neuen Zeugen Anschließend stellt der Anwalt des Angeklagten einen Beweisantrag. Darin fordert er den Inhaber eines niederländischen Wohnmobilhandels als Zeugen zu hören. Dieser soll bestätigen, dass er eines der Wohnmobile mit dem Kilometerstand verkauft hat, mit dem es in Deutschland – zusätzlich der bis hierher gefahrenen Kilometer – angeboten wurde. Richterin Anne Mertens hatte im Vorfeld bereits versucht, etwas über die niederländische Firma in Erfahrung zu bringen. „Aber sie scheint nicht mehr existent zu sein“, sagt sie. Denn sie habe die Firma im Internet nicht gefunden. Amtsanwalt Danny Kirschner meint, der Beweisantrag diene nur dazu, das Verfahren weiter zu verschleppen. Der Kaufvertrag überzeuge in keiner Weise und sei offensichtlich eine Fälschung. Jeden Abend die wichtigsten Nachrichten aus der Region Döbeln und Mittelsachsen in Ihrem Postfach. Hier können Sie sich für unseren Newsletter anmelden. Der Verteidiger weist die Verschleppungsabsicht und die Behauptung der Fälschung zurück. „Für das Verfahren sind nur Tatsachen relevant“, sagt er. Nach einer kurzen Unterbrechung stimmt Richterin Mertens der Vorladung des Niederländers zu und setzt einen weiteren Fortsetzungstermin der Verhandlung kurz vor Weihnachten fest. Vor dem Ende der Verhandlung folgt jedoch noch ein Beweisantrag des Anwalts der Ehefrau. Er stellt fest, dass seine Mandantin beim Abschluss einer Ebay-Auktion in Ägypten gewesen sei und somit mit der Auktion nichts zu tun gehabt haben könne. Für die Auktion habe es zudem bei Ebay Untervollmachten gegeben, die er nicht nachvollziehen könne, zum Beispiel in San José.
Tinduck am 16 Nov 2021 10:46:50 Wäre echt cool, wenn Du hier schon ne Textwüste reinkopierst, wenigstens die dämlichen Anzeigetexte rauszulöschen....
bis denn,
Uwe
Rabadolla am 16 Nov 2021 11:53:02 Tinduck hat geschrieben:Wäre echt cool, wenn Du hier schon ne Textwüste reinkopierst, wenigstens die dämlichen Anzeigetexte rauszulöschen....
bis denn,
Uwe
Mach ich doch glatt das nächste mal. Tschuldigung.
Lastorres am 16 Nov 2021 12:05:03 Hallo Rabadolla!Woher hast Du Deine Infos bezug Verkauf?Habe im Handelsregister nichts gefunden. Las Torres
Rabadolla am 16 Nov 2021 12:13:55 Lastorres hat geschrieben:Hallo Rabadolla!Woher hast Du Deine Infos bezug Verkauf?Habe im Handelsregister nichts gefunden. Las Torres
Hallo Lastores, hab Dir eine PN gesendet. LG Rabadolla
Lastorres am 19 Nov 2021 16:16:12 Hallo Rabadolla.Was ist eine PN?Wo finde ich diese?Ich bin nicht so fit im Netz.Habe meinen achzigsten Geburtstag schon hinter mir. B. Gruß Las Torres
Agepi am 19 Nov 2021 23:25:09 PN heißt persönliche Nachricht. Scroll( blättere) nach oben, gehe auf Menü, dann auf persönlicher Bereich, dann auf Nachrichten und da wirst du wohl etwas finden. Viel Glück LG HP
Rabadolla am 20 Nov 2021 10:37:45 Agepi hat geschrieben:PN heißt persönliche Nachricht. Scroll( blättere) nach oben, gehe auf Menü, dann auf persönlicher Bereich, dann auf Nachrichten und da wirst du wohl etwas finden. Viel Glück LG HP
Danke HP
Scorpiostefan am 22 Nov 2021 20:48:52 Eben bei mobile.de gesehen: Ein Arto zul. Gesamtgewicht 4,5t aber HU bis 08/2023.
Rabadolla am 29 Nov 2021 10:38:34 --> LinkHallo und Guten Morgen in die Runde, oben angezeigten Link eben in der Sächsischen Zeitung gelesen. Leider ist er komplett nur im Abo lesbar. PDF Dateien kann ich leider nicht hochladen. Dieser Artikel zeigt das Geschäftsgebaren von Eurocamp Sachsen UG deutlich auf. Rabadolla
Rabadolla am 29 Nov 2021 11:09:13 28.11.2021 20:11 Uhr, --> LinkDazugehörige Bilder sind in dieser Antwort nicht eingefügt, wäre alles zu viel geworden. 28.11.2021 19:11 Uhr Wohnmobile mit unglaublich wenigen Kilometern Urlaub im Wohnmobil ist beliebt wie nie zuvor. Manche Händler aber scheinen ihre Fahrzeuge besser aussehen zu lassen, als sie sind. Ein Beispiel aus Sachsen. Vier Wohnmobilkäufer, die sich von der Eurocamp Sachsen UG betrogen fühlen: Andreas Leiser aus Bitterfeld, Uwe Bärenfänger aus Schwandorf, Jürgen Mezger aus Heilbronn und ein Käufer aus Leipzig, der nicht genannt werden möchte. © Matthias Rietschel Von Tobias Wolf & Ulrich Wolf & Cathrin Reichelt 9 Min. Lesedauer Das böse Erwachen kam Anfang März 2020. Marlis Wilck und Andreas Leiser aus Bitterfeld machten ihre erste kleine Reise mit dem neuen Wohnmobil ins Weserbergland. „Jedes Mal ruckelte der Camper beim Anfahren“, erinnert sich Leiser. „Wir hatten keine Ahnung, woran das lag.“ Das Paar hatte sein erstes Wohnmobil nur wenige Wochen zuvor erworben. Ein Fiat Ducato McLouis, gebraucht, Baujahr 2009. Nur 47.600 Kilometer auf dem Tacho. Längsbetten, Dusche, viel Stauraum. Entdeckt hatten die beiden 62-Jährigen das Fahrzeug im Internet, bei einer Firma namens Eurocamp Sachsen in der Nähe von Torgau. „Also fuhren wir hin“, sagt Marlis Wilck. „Dort hat alles einen seriösen Eindruck gemacht. Das Gespräch verlief sehr nett, der Verkäufer war zuvorkommend.“ Die Fliegentür sei kaputt gewesen, die habe man gleich vor Ort erneuert. Verkäufer fordert 1,65 Millionen Euro Schadenersatz Wegen des Ruckelns beim Anfahren konsultierte das Paar im Auftrag des Verkäufers fast zwei Monate lang eine Fiat- Vertragswerkstatt, ehe der Fehler gefunden war: Es lag am defekten Steuergerät. Die Reparaturkosten beliefen sich auf 5.000 Euro. Der Kilometer-Stand soll manipuliert worden sein. Wilck und Leiser fordern Schadenersatz, doch die Süptitzer Firma weigert sich. Seit Monaten schon wird der Streit vor dem Landgericht in Leipzig ausgetragen. Derweil berichtete das Paar, das in Bitterfeld eine Pension betreibt, über seine Erfahrungen im Portal Wohnmobilfourm.de. Prompt schrieb Eurocamp dort in einer Replik, eine Schadenersatzklage über rund 1,65 Millionen Euro sei „in anwaltlicher Bearbeitung“. Diese „vorläufige Summe“ habe ein Wirtschaftsprüferbüro errechnet. Aufgrund der „vorsätzlichen falschen Schilderung“ hätten viele Kunden Kaufabstand genommen, ein Werkvertrag mit einem namhaften Wohnmobilhersteller sei nicht zustande gekommen. Uwe Bärenfänger aus Schwandorf in der Oberpfalz hat eine Betroffenengemeinschaft gebildet, die sich über das Internetportal Wohnmobilforum.de gefunden hat. © Matthias Rietschel Die Bitterfelder sind nicht die einzigen, die Schwierigkeiten haben mit Eurocamp. In einem weiteren Zivilverfahren fordert ein Ehepaar aus Schwandorf in der Oberpfalz gut 11.000 Euro. Käufer Uwe Bärenfänger: „Dass die Kilometerlaufleistung manipuliert war, haben wir beim ersten Ölwechsel festgestellt. Eine Auslesung des Motorsteuergeräts bei Bosch ergab eine Gesamtwegstrecke von 126.230 Kilometer, der Tacho zeigte aber nur 37.500 an.“ Ein Ehepaar aus Meißen, beide Mitte 40, klagt ebenfalls. Es will den Kaufvertrag rückabwickeln. „Wir haben bei Eurocamp ein Fiat Ducato Glücksmobil erworben, laut Vertrag mit nur 33.100 Kilometer auf dem Tacho“, erzählt der Ehemann. Der Motor habe aber immer wieder ausgesetzt. Seine Werkstatt habe festgestellt, dass das Wohnmobil doppelt so viel gefahren sein muss wie angegeben. Der von dem Paar beauftragte Gutachter kommt zu dem Schluss: Es „konnten Abnutzungsspuren festgestellt werden, welche mit der angegebenen Laufleistung unvereinbar erscheinen.“ Ein Ehepaar aus der Nähe von Heilbronn lässt gerade ein gerichtlich bestelltes Gutachten machen; ihre Überprüfung der Fahrzeuggestellnummer beim Internetprüfer Auto-DNA hatte „erhebliche Zweifel am angegebenen Kilometerstand“ ergeben. Auch am Landgericht Chemnitz läuft ein Zivilprozess gegen Eurocamp wegen eines mutmaßlich gefälschten Tachostands. Sogar die Oberlandesgerichte in Dresden und im norddeutschen Oldenburg beschäftigten sich schon mit der nordsächsischen Firma. Sie verlor jedoch ihre Berufungen. In dem Dresdner Urteil heißt es, der Erwerber sei „arglistig über den Zählerstand des Wohnmobils getäuscht“ worden. Die Wohnmobile in der Squash-Halle Wer zur Eurocamp Sachsen UG will, der muss nach Süptitz. In dem Dorf hat sich das Unternehmen eingerichtet in einem ehemaligen Sportcenter für Squash und Hallenfußball. Mitte November stehen dort mindestens zehn Camper in der Halle, draußen weitere rund 20 Fahrzeuge. Eine kleinere Halle dient als Ersatzteillager. Ein Mann im Arbeitsoverall kommt Besuchern entgegen, sagt, die Autos seien alle offen. Wir könnten auch drinnen mit dem Chef sprechen. Der ist Ende 60, hat schulterlanges blondes Haar und sitzt in einem spartanisch eingerichteten Büro mit einem roten Läufer. Er stellt sich nicht vor, sagt nur: „Ich sage Ihnen nicht, wer ich wirklich bin. Nur so viel: ein großer Bauunternehmer.“ Das Wohnmobilgeschäft sei für ihn nur ein Hobby. Eines, das sich zu lohnen scheint. Urlaub im Reisemobil boomt in Corona-Zeiten. Das Kraftfahrbundesamt in Flensburg verzeichnete für 2020 rund 76.000 Neuzulassungen. Das entspricht einer Jahressteigerung von mehr als 40 Prozent. Und der Trend setzt sich fort: Von Januar bis September 2021 wurden knapp 67.000 Wohnmobile neu zugelassen, ein Plus von rund acht Prozent. © Matthias Rietschel Der Chef von Eurocamp nestelt an seinem Handy, zeigt Fotos eines zwei Millionen Euro teuren Reisemobils inklusive Stauraum für einen Bugatti-Sportwagen und behauptet: „Das ist meins.“ Dabei wird nach einem Faktencheck im Internet schnell klar: Die Fotos entsprechen exakt denen, die ein Hersteller für Luxuswohnmobile in seiner Werbung verwendet. Beim Chef, der seinen Namen nicht sagen will, handelt es sich um Rolf-Peter Fischer. Er stammt aus Rheinhausen und behauptet, bereits 1990 nach Sachsen gekommen zu sein. Seit 2015 wohnt er in einem Dorf zwischen Döbeln und Leisnig auf einem alten Gutshof. Die Nachbarn sagen, man habe wenig Kontakt, höchstens mal ein „Hallo“ oder ein „Na, wie geht’s?“. Das Gebäude selbst ist abgeschirmt. Große massive Holztore an den beiden Zufahrten versperren die Sicht. „Als die noch offen waren, standen da im Hof viele Wohnmobile“, erzählt ein Anrainer. Es habe auch jede Menge Monteure dort gegeben, „meist aus Polen“. Auf diesem ehemaligen Gutshof in Bockelwitz zwischen Döbeln und Leisnig lebt Fischer. Nachbarn berichten von vielen Monteuren, die vor wenigen Jahren noch dort Wohnmobile vorrichteten. © Matthias Rietschel Bevor Fischer in den Wohnmobil-Handel einstieg, war er tatsächlich im Baugeschäft aktiv. Das älteste Zeugnis dieser Zeit findet sich in Döbeln an einem Gebäude nahe dem Bahnhof. Dort ist eine kleine schwarze Marmortafel angebracht, auf der steht: „Bauherr Rolf-Peter Fischer 2004.“ Das Mehrfamilienhaus mitsamt Nebengebäude steht leer. Eine Terrassentür ist aufgebrochen, Fenster sind zerstört. In den Wohnungen liegen Möbeltrümmer und Müll. Teilweise noch verheerender sieht es in fünf weiteren Immobilien aus, die Fischer in Döbeln hat, darunter ehemals repräsentative Bauten wie das ehemalige Stadtcafé. Damals ließ er sich noch als Investor in der Zeitung feiern, inzwischen ist dort aus Sicherheitsgründen sogar ein Teil des Bürgersteigs gesperrt. Auch während seiner Bauherrenzeit hatte Fischer Ärger mit der Justiz: Veruntreuung von Arbeitsentgelt, illegale Beschäftigung, Fahren ohne Führerschein, Kennzeichenmissbrauch, Urkundenfälschung, Sachbeschädigung, falsche eidesstattliche Versicherung, Nötigung. Sein Vorstrafenregister mit gut 30 Einträgen reicht bis 1995 zurück. In der Nähe des Bahnhofs Döbeln findet sich eine Spur des Investors Rolf-Peter Fischer. Doch diese und weitere Immobilien stehen leer und verfallen. Foto: Ulrich Wolf © Matthias Rietschel Ins Gefängnis musste Fischer dennoch einmal: Das Amtsgericht Döbeln verurteilte ihn 2016 zu einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten ohne Bewährung – wegen Betrugs. Auch in diesem Prozess war es um den Verkauf eines Wohnmobils nach Niedersachsen gegangen, bei dem am Kauftag ein Kilometerstand von 49.000 angegeben war. In Wirklichkeit waren es jedoch 176.000 Kilometer. Auch jetzt laufen – neben den Zivilprozessen – wieder Betrugsverfahren: in Leipzig, in Neuruppin, in Torgau. Und erneut in Döbeln: Dort wirft die Staatsanwaltschaft Chemnitz dem Ehepaar Fischer vor, bei drei Wohnmobilverkäufen zwischen 2015 und 2018 unwahre Angaben zum Zustand, der Anzahl der Vorbesitzer und zum Kilometerstand gemacht haben. Als ein Fotograf der Lokalpresse vor der öffentlichen Verhandlung Aufnahmen machen will, schlägt Fischer wütend mit einem Aktenordner auf den Reporter ein. Erst in diesem Monat stand Rolf-Peter Fischer wieder vor Gericht in Döbeln. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm und seiner Frau Betrug im Handel mit Wohnmobilen vor. © Matthias Rietschel Das ist ein ganz anderes Bild als das, das der 68-Jährige bei Eurocamp abgibt. Nicht nur Marlis Wilck und Andreas Leiser aus Bitterfeld hat er mit seinem Wissen und Redefluss beeindruckt. Was sie und andere jedoch stutzen ließ: Mal sei bar bezahlt („das ging dann ungezählt in die Schublade“), mal überwiesen worden. An verschiedene Firmen, an verschiedene Namen. Gemeinsam mit seiner jetzigen Frau und einem Sohn aus erster Ehe hat Fischer ein komplexes Unternehmenskonstrukt geschaffen. Es handelt sich überwiegend um sogenannte UG, um Unternehmergesellschaften, die bereits mit einem Euro Stammkapital gegründet werden können. Dass hinter diesen Firmen die immer gleichen Personen stehen, ist nicht gleich erkennbar. Und so verteilt Fischer bei Verkaufsgesprächen Visitenkarten, die nicht seinen Namen tragen, sondern den seiner Frau, seines Sohnes oder den eines weiteren Mannes: Frank T. 2013 diente Frank T. (links) für Rolf-Peter Fischer (r.) noch als Bauhelfer. In Döbeln wollte der Bauunternehmer damals noch mehreren Häusern aus der Gründerzeit neues Leben einhauchen. © Matthias Rietschel Frank T. fungiert offiziell als Geschäftsführer der Eurocamp. Der 56-Jährige wohnt im ersten Stock eines Plattenbaus im Leipziger Zentrum. Seine Unterschrift auf Eurocamp-Verträgen ähnelt in keiner Weise der Unterschrift, die er bei der Firmengründung im Januar 2018 bei einem Döbelner Notar hinterlassen hat, sondern frappierend der von Fischer. Ein Wohnmobilkäufer aus der Nähe von Regensburg hat ihn als ehemaligen Bauhelfer von Fischer identifiziert. Frank T. ist der Mann, der einem bei Eurocamp in Süptitz im Overall entgegenkommt und sagt, man könne auch mit dem Chef drinnen sprechen. Die Wohnmobile kauft Eurocamp unter anderem in Belgien, zum Beispiel bei Frankiemotorhomes in der Nähe von Gent. Dessen Inhaber ist inzwischen verstorben, das Geschäft existiert nicht mehr. Eine weitere Kaufadresse in Belgien ist die Firma Dicar Motorhomes. Von dieser Firma stehen derzeit mindestens fünf Fahrzeuge in Süptitz, eine SZ-Anfrage zu ihren Erfahrungen mit Fischer beantwortet das Unternehmen nicht. Eurocamp-Kunde Bärenfänger erzählt, er sei extra nach Belgien gefahren, um sich dort den sogenannten Carpass ausdrucken zu lassen. Das ist eine Art schriftliche Historie inklusive der Kilometerstände bei jedem TÜV-Termin in Belgien. Demnach erfolgte die Erstzulassung seines Dethleffs Globebus T2 Anfang Juni 2007, die Inbetriebnahme war gültig bis zum August 2020. Bereits im Juni 2018 betrug der Kilometerstand dem Carpass zufolge gut 112.000 Kilometer, in Süptitz ging das Fahrzeug mit nicht einmal 40.000 Kilometer weg. In einer ehemaligen Squash- und Hallenfußballhalle in Süptitz bei Torgau verkauft die Eurocamp Sachsen UG ihre gebrauchten Wohnmobile. © Matthias Rietschel Zu all den Widersprüchlichkeiten, den Prozessen und seinem Geschäftsgebaren hat die SZ Rolf-Peter Fischer schriftlich befragt. Er antwortete, er könne „aus rechtlichen Gründen nur die Verkaufsideologie der Eurocamp Sachsen vorstellen“. Alle Fahrzeuge würden beim Kauf geprüft, „vor allem auch die Echtheit des Kilometerstandes“. Reklamationen erledige Eurocamp im Rahmen der Gewährleistung „großzügig“. In den vergangenen vier Jahren habe es nur sieben Zivilverfahren gegeben, bei verkauften 1.400 Einheiten. Das entspräche einem Jahresumsatz von rund zehn Millionen Euro. Bei Erlösen in dieser Höhe müsste Eurocamp einen Jahresabschluss veröffentlichen, das aber ist nicht geschehen. „Trotz aller Kulanz müssen auch wir uns vor allzu unverschämten Forderungen schützen“, betont Fischer. Er verweist zudem auf positive Bewertungen in Online-Portalen. Für das Eurocamp-Konto bei Ebay bestätigt der Pressesprecher des Online-Portals, dass derzeit keine Beschwerden vorlägen. Erst bei „hinreichenden Hinweisen“ auf das betrügerische Agieren eines Nutzers werde dieser vom Handel ausgesperrt. Die Homepage der Eurocamp findet sich bei Mobile.de. Dort sind die Bewertungen – anders als etwa bei Wohnmobilforum.de oder Google – tatsächlich überwiegend positiv. Der Sprecher des Onlinehändlers bedauert zwar „die individuellen Fälle“ der Käufer sehr, allerdings seien „bisher keine Nachweisbelege“ für die Beschwerden vorgelegt worden. Anonymisierte Dokumente wie Gerichtsurteile mit geschwärzten Daten und Namen reichten nicht aus, um einen Account zu kündigen. Dazu seien „Ergebnisse von Ermittlungen und Recherchen in ihrer Gesamtheit relevant“.
andwein am 29 Nov 2021 13:31:40 Rabadolla hat geschrieben:28.11.2021 20:11 Uhr, --> LinkDazugehörige Bilder sind in dieser Antwort nicht eingefügt, wäre alles zu viel geworden.
Interessanter Faktencheck, ausführlich und nachprüfbar. Danke dafür und natürlich einen Punkt! Gruß Andreas
Rabadolla am 29 Nov 2021 13:33:14 Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Hallo Andreas vielen Dank für Dein positives Feedback. LG Rabadolla
kawabenemsi am 29 Nov 2021 20:07:49 Rabadolla hat geschrieben:... Die Homepage der Eurocamp findet sich bei Mobile.de. Dort sind die Bewertungen – anders als etwa bei Wohnmobilforum.de oder Google – tatsächlich überwiegend positiv. ....
Hab ich mir mal angeschaut : Von 22 Bewertern haben ganze VIER dort gekauft laut Mobile .de. Nebenbei :Bei den derzeitig dort angebotenen Wohnmobilen ist selbst ein 15 Jahre altes Wohnmobil nur 4,3 Tkm pro Jahr gelaufen .Die Spitze bildet ein Integrierter aus 2012 ,der nur ca. 2,9 Tkm pro Jahr lief. Wie findet man nur solche Schätzchen. Chapeau !
Rabadolla am 29 Nov 2021 20:22:21 Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Es sind insgesamt 34 Bewertungen lt. Mobile.de incl. der alten Bewertungen. Insgesamt wurden, wenn ich mich nicht verzählt habe : 9 Fahrzeuge dort gekauft. Wie viele es wirklich sind, lässt sich nicht abschätzen, da Vermögensauskünfte von Eurocamp Sachsen UG schon lange fehlen ,beim Vollstreckungsgericht Zwickau könnten einige Verfahren anhängig sein. LG Rabadolla
Womofreund2 am 30 Nov 2021 08:30:29 kawabenemsi hat geschrieben:Nebenbei :Bei den derzeitig dort angebotenen Wohnmobilen ist selbst ein 15 Jahre altes Wohnmobil nur 4,3 Tkm pro Jahr gelaufen .Die Spitze bildet ein Integrierter aus 2012 ,der nur ca. 2,9 Tkm pro Jahr lief.
Wie findet man nur solche Schätzchen.
Bei der Suche nach unserem ersten Mobil hatte ich einen Dethleffs 20 Jahre alt mit 32.000 km auf der Liste. Da im Handschuhfach noch die TÜV- und Werkstattberichte der letzten Jahre lagen (mit Telf.Nr. des Vorbesitzers) sowie das Wartungsheft hab ich mal telefoniert. Der erste und einzige Besitzer ist damit jedes Jahr an die Müritz zum Dauercampen und das wars. Unser jetziges Mobil hatte in 8 Jahren 25.000 km auf der Uhr. Übernommen mit allen TÜV-Berichten und Werkstattrechnungen des bisherigen Autolebens. Eimal im Jahr 4 Wochen Kroatien. Es gibt diese Autos schon, nur muss für mich vor dem Kauf auch Alles schlüssig sein.
Racerbuk am 30 Nov 2021 09:38:21 :ton:
Ist zwar etwas off toppic, trotzdem kurz hier just my 5 cents : Auch unser Dethleffs Magic Edition aus 2014 hat gerade mal 35tsd. Km drauf. Gekauft von einem altem Ehepaar aus Erding in 2017 mit 28tsd Km auf dem Tacho. Durch einen Pflegefall kommen wir leider nicht weg mit dem schönen WoMo. Muss ich deshalb ein schlechtes Gewissen haben und beim Verkauf den Tacho nach OBEN manipulieren.... ?! :roll: Also immer schön die Füsse flach halten, nicht immer ist ein niedriger Tachostand gefaikt. Auch wenn das manche Zeitgenossen hier anscheinend vorraussetzen... Grüsse Günter
Rabadolla am 30 Nov 2021 10:14:15 Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Moderation:Bitte lerne endlich, richtig zu zitieren oder lasse es einfach sein. Vielen Dank. Hallo Günther, Ich setze nicht voraus, dass der Tachostand bei jedem Wohnmobil manipuliert worden ist. Nur sind es bei diesem Händler auffallend viele Fahrzeuge, wo etwas gedreht wurde. LG Rabadolla
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