DerHenning am 06 Apr 2021 19:44:19 Hallo zusammen, wir, Ü50 planen den Kauf eines WoMo (wer hätte das gedacht ;-) ) Wir werden ausschließlich zu zweit unterwegs sein, drum hab ich mit den Aufteilungen von Teil- oder Vollintegrierten so meine Probleme, meist sind die Teile lang und „verschenken“ ziemlich viel Platz im Heck für die Schlafkoje... da finde ich die Alkovenmodelle eigentlich attraktiver oder übersehe ich da was? Im Alkoven brauche ich abends kein Bett „bauen“ und habe das komplette Heck für Stauraum bzw. Nasszelle zur Verfügung!. Budget ist so bei 40-50 Tausend €, gerne auch ein junges gebrauchtes.... Winterfest sollte es allerdings sein. Ode ist das völlig illusorisch?
Gruß der Henning
Swch am 06 Apr 2021 20:32:32 Hallo Henning
Und willkommen im Forum.
Jeder hat andere Vorlieben. ;-)
Alkoven hat den Nachteil, wenn du 70+ bist und Nachts paar mal raus musst. Es gibt auch WoMos die feste Betten im Heck haben. Besonders bei 70+ längs Betten, da muss auch keiner mehr über den anderen klettern.
Die 70+ sind nur Beispiele, sicher gibts es da auch sehr fitte ;-)
Winterfest, dann braucht es einen doppelten Boden, dass nichts einfriert.
Momentan zahlst du einen guten Aufpreis, da jeder ein WoMo haben möchte.
Jetzt schau dir mal ein paar Modele an, evtl. Miete ein Model, das in Frage kommt um praktische Erfahrung zu sammeln.
Mach Dir klar, zu was das WoMo taugen soll: Stadt besichtigung, Campingplatz, Polarkreis, Wüste, Freistehen, einmal um Die Welt,... Für alles gibt es ein Fahrzeug, aber es muss zu dir passen.
Vor dem Kauf, lass einen Profi drüber schaun, damit du keinen Komposthaufen kaufst.
Viel Spass bei der Suche, LG Sascha
Ginnes am 06 Apr 2021 20:38:23 Ganz schwierig, was generell anzuraten. Kommt drauf an, wie Eure Nutzung sein wird: Viel unterwegs (dann eher kein Alkoven), längere Zeit an einem Platz? Auf Campingplatz, Stellplatz oder gerne frei? Nur Sommer, oder auch im Winter? Was wollt Ihr alles mitnehmen? Platz, Gewicht(!) beachten. Alkoven spart Platz, kein Umbau nötig - aber das erkauft Ihr mit der Kletterei da oben rein, wenn der/die hinten liegende nächtens mal raus will ist das immer ein größerer Akt. Mein Frau hat auf Betten ohne Kletterei, ohne Stufen bestanden...daher also nun ein Queensbett in einem Teilintegrierten. Schreibt doch mal ein bischen mehr über Eure Pläne, dann gibt´s auch gezielteres Feedback. Für den Preis sollte ein guter Gebrauchter drin sein. Hierbei auf die Schadstoffklasse achten; beim alten Womo hatten wir das nicht gemacht, aber Glück gehabt: grüne Plakette. Erst danach habe ich festgestellt, daß ohne diese viele nicht geht. z.B. durch unseren Nachbarort fahren.
BiggiK am 06 Apr 2021 20:47:33 Hallo, Wenn ihr noch keinerlei Erfahrung habt, solltet ihr euch ein Wohnmobil mit dem avisierten Grundriss mal mieten um in der Praxis zu erfahren, ob es wirklich für euch passt. Zur Zeit sind die Preise selbst für alte Schätzchen sehr hoch, da gefühlt jeder jetzt Campen will. Alkoven spart natürlich Platz in der Länge des Fahrzeuges, teilweise ist dieser schlafbereich aber recht niedrig. Das muss man mögen. Persönlich bevorzuge ich zwei längsbetten, die sich bereits auf 7 m Länge ganz gut umsetzen lassen. Ich mag auch keine querbetten, da immer einer über den anderen klettern muss. Letztlich ist das wirklich sehr individuell, es hilft nur ganz viel anschauen und mieten wenn möglich Gruß Birgit
Fledermaus am 06 Apr 2021 20:57:24 Servus
Die Probleme bei Querschläfer im Alkoven kommt auch schon unter 70 :D
Ich genieße die Großzügigkeit im Queensbett, da wir nicht nur zum schlafen das Bett benützen , ........
Wünscht man ein sehr kurzes FZ weil sehr kleine, kurvenreiche, und mehr Wege als Straßen fahren möchte, dann kann das schon ein Vorteil sein. Dann würde ich auch die Bodenfreiheit berücksichtigen, ohne gleich im Allrad Sektor zu sein.
Grandeur am 06 Apr 2021 21:23:01 Hallo Henning,
wenn Du keine Kletterei willst, dann schau nach einem Eura Activa One 570 HS. Der Zugang zu den Längsbetten im Alkoven geht bequem über eine Treppe.
Gruß Grandeur
huohler am 06 Apr 2021 21:34:25 Fledermaus hat geschrieben:Wünscht man ein sehr kurzes FZ weil sehr kleine, kurvenreiche, und mehr Wege als Straßen fahren möchte, dann kann das schon ein Vorteil sein.
Länge hat keinen wesentlichen Nachteil beim Fahren. Das einzige was schwieriger ist sind passende Parkplätze in der Stadt zu finden. Wenn man darauf Wert legt muss man aber unter 6m bleiben was einige andere Einschränkungen mit sich bringt. Ob 6,5m oder 7,5m macht äußerst selten einen Unterschied. Hubert
Fledermaus am 06 Apr 2021 22:04:58 huohler hat geschrieben: Länge hat keinen wesentlichen Nachteil beim Fahren. Das einzige was schwieriger ist sind passende Parkplätze in der Stadt zu finden. Wenn man darauf Wert legt muss man aber unter 6m bleiben was einige andere Einschränkungen mit sich bringt. Ob 6,5m oder 7,5m macht äußerst selten einen Unterschied.
Hubert
Bitte lese alles, nicht nur die Hälfte. Ich fahre 7,5m und habe keine Probleme und gebe dir recht was vorne reinpasst kommt auch hinten durch. Auf kleinen Feldwege mit super Kurven komm ich nur mit zurückschieben um die Ecke. Da is mein Freund schon bei der nächsten. Kommt bei uns nicht so oft vor das wir solche Strecken fahren,...ansonsten hätte ich auch nach einem anderen Womo geschaut.
traveller69 am 06 Apr 2021 22:07:04 Hallo Henning, Deine theoretischen Überlegungen kann ich aus der Praxis bestätigen: Betten im Heck sind verschenkter Platz und machen das Wohnmobil unnötig lang. Aber wie Du schon anhand der Reaktionen hier siehst, sind die Prioritäten bei jedem anders und deswegen gibt es ja auch so viele Grundrisse. Für uns ist ein Alkoven optimal, denn es gibt kaum etwas schöneres als hoch oben im "Nest" zu schlafen. Da freue ich mich jeden Abend darauf und zu Hause vermisse ich das Alkovenbett am meisten ( ... und man kann dort übrigens nicht nur schlafen ;)) Ich würde die paar Stufen auch nicht unbedingt klettern nennen. Meine Mutter ist 77 und hat auch ein Alkovenmobil. Sie sagt immer, wenn ich nicht mehr hoch komme, will ich auch nicht mehr campen ;) Ich genieße jedenfalls den Vorteil der knappen Abmessungen, die Wendigkeit und mein Womo passt in der Regel auch auf jeden PKW-Parkplatz. Grandeur hat geschrieben:... wenn Du keine Kletterei willst, dann schau nach einem Eura Activa One 570 HS. Der Zugang zu den Längsbetten im Alkoven geht bequem über eine Treppe. ...
Du meinst sicherlich den Eura Activa 650 HS, der hat jedenfalls Längsbetten. Vom Eura Activa One 570 HS habe ich das ziemlich baugleiche Vorgängermodell Eura Terrestra 570 HS. Mein Traumwohnmobil, das ich mir jeder Zeit wieder so kaufen würde: Kompakte 6 Meter lang und innen trotzdem ein weites Raumgefühl. Wie alle Euras sind sie rundum aus GFK gefertigt, sodass Wasser- Hagelschäden kein Problem sein sollten und außerdem haben sie einen Doppelboden, sodass man angenehme Fußbodenheizung hat und die Tanks frostsicher sind. Aber das Beste im HS ist (neben dem Alkoven) die Rundsitzgruppe: Bequemer kann man den Panoramarundumblick nicht genießen ...
jwjakarta am 07 Apr 2021 01:41:26 Also ich kann irgendwie nicht verstehen warum man zigtausende (oder sechsstellig...) ausgibt um dann in einem kleinen Kabuff in 2m Höhe zu schlafen...
Da würde ich lieber richtig in die Länge gehen.
HeideMobil am 07 Apr 2021 07:42:48 Hallo Henning, als Neuling kommen viele Sachen auf einen zu und man bezahlt zwangsläufig Lehrgeld :ja: Bitte mach eine Aufstellung, was du an Ladung hast und welche Zuladung das Mobil hat, am besten in einer Excel Liste. Willst du auch außerhalb von Stell-/Campingplätzen stehen, dann brauchst du noch eine Solaranlage. Evtl auch eine Satellitenanlage und TV. Also beachte auch diese Kosten, inklusive der Erstausstattung. Mein Tipp: Chausson bzw. Challenger mit Hubbett, großem Bett und Bad und viel Raum aufgrund der Längssitze
partliner am 07 Apr 2021 10:06:36 jwjakarta hat geschrieben:Also ich kann irgendwie nicht verstehen warum man zigtausende (oder sechsstellig...) ausgibt um dann in einem kleinen Kabuff in 2m Höhe zu schlafen...
es zwingt Dich ja niemand, das zu verstehen ;D
rkopka am 07 Apr 2021 10:38:44 Ginnes hat geschrieben:Kommt drauf an, wie Eure Nutzung sein wird: Viel unterwegs (dann eher kein Alkoven), längere Zeit an einem Platz?
Was hat Alkoven mit viel unterwegs zu tun ? Das einzige wäre der etwas erhöhte Spritverbrauch, der aber gegen die anderen Kosten ziemlich untergeht. Und für Raser ist er auch nichts :-). So mancher TI erreicht auch schon fast die Höhe. Fledermaus hat geschrieben:Wünscht man ein sehr kurzes FZ weil sehr kleine, kurvenreiche, und mehr Wege als Straßen fahren möchte, dann kann das schon ein Vorteil sein. Dann würde ich auch die Bodenfreiheit berücksichtigen, ohne gleich im Allrad Sektor zu sein.
Wichtiger bei kürzeren Fahrzeugen ist auch der geringere Überhang. Nicht nur beim Drehen, aber vor allem auch wenn es mal einen Knick in der Straße gibt. D.h. z.B. eine Einfahrt, die etwas ansteigt oder auch bei Fähren. Da setzt man sehr schnell auf. Ich stehe (sonst - Corona...) jedes Jahr auf einem speziellen Platz auf einem kleinen Hügel für ein Treffen. Mit dem alten 5,5m Womo war die Auffahrt easy. Mit dem 6,6m Womo komme ich gerade so mit leichtem Schleifen hoch. Ein TI mit AHK hatte keine Chance da hoch zu kommen. Auch die CP an Kroatiens Küsten bieten da manchmal ordentliche Herausforderungen. traveller69 hat geschrieben:Ich würde die paar Stufen auch nicht unbedingt klettern nennen. Meine Mutter ist 77 und hat auch ein Alkovenmobil. Sie sagt immer, wenn ich nicht mehr hoch komme, will ich auch nicht mehr campen ;) Ich genieße jedenfalls den Vorteil der knappen Abmessungen, die Wendigkeit und mein Womo passt in der Regel auch auf jeden PKW-Parkplatz.
Jeder PKW Parkplatz geht für mich nicht, aber noch so einige. Meine Mutter fuhr noch über 80 bei mir mit und hat auch im Alkoven übernachtet. Nur einmal war sie nicht happy. Im alten Womo bin ich über Bank und Seitenablage hochgeklettert und brauchte die Leiter nicht unbedingt. Bei einem Urlaub hatte ich die Leiter für sie vergessen. Aber sie hat es geschafft ! jwjakarta hat geschrieben:Also ich kann irgendwie nicht verstehen warum man zigtausende (oder sechsstellig...) ausgibt um dann in einem kleinen Kabuff in 2m Höhe zu schlafen... Da würde ich lieber richtig in die Länge gehen.
Ich sicher nicht. Ich will ja nicht nur drin schlafen sondern auch fahren und leben. Auch ich mag es da oben. Und für mich würde ein großes Bett hinten nicht wirklich einen Vorteil bieten (solange ich noch hochklettern kann). Mir ist mein jetziges Womo eher noch etwas zu lang. RK
Ruedi1952 am 07 Apr 2021 11:32:01 Ich bin 68 und habe mit dem Alkoven keine Probleme. Unser Weinsberg 591 hat einen gekapselten Abwassertank der über ein Strangventil von der Truma inkl. Ablassventil beheizt wird da friert nichts ein. Der Frischwassertank ist unter der Sitzbank in der Volldinette und friert auch nicht ein. Alle Wasserleitungen verlaufen im Innenraum Frostsicher, die Abwasserleitunken direkt in den gekapselten Abwassertank. Bei - 14Grad keine Probleme auch eine Woche lang. Zum Führerhaus und den Heckstockbetten sind Thermovorhaenge bzw eine Schiebetür zum unteren Stockbett. So kann man den Wärmeverlust sehr gut einschränken. Mit drei Personen, 3 E Bikes und Gepäck für drei Wochen, 100 ltr. Frischwasser, 20 ltr Toilettenspülwasser und 70 Ltr Diesel hatten wir noch 160 kg Luft auf der Hinterachse bis zu den 3,5 to.
MaBrum am 08 Apr 2021 21:52:16 Hallo Henning, bin auch gerade am gucken (vielleicht einen selbst aufbauen), sammele erst mal Infos und es sammeln sich so viele Anregungen, neue Perspektiven, Facetten, das es langsam unübersichtlich wird. Das was mich bei einem Alkoven stört, ist die mangelnde "Nasenfreiheit" zum Dach wenn man im Bett liegt, nicht das da Klaustrophobie aufkommt :wink: . Was ich mir bei Alkoven denke 1. Neuere Fahrzeuge verzichten auf das Frontfenster, das gerne bei älteren Modellen (durch Vibrationen des Fahrwinds) undicht werden kann. 2. Höhe verbessert keinen CW Wert, Scheunentor bleibt Scheunentor, was einen einen leicht höheren Kraftstoffverbrauch, gegenüber vergleichbaren Mobilen mit anderen Aufbauformen, ergibt. Sicher ist ein mehr Liter auf 100km zu verschmerzen, wenn man hochrechnet 10.000km ist ne Tankfüllung. 3. Die Fahrzeughöhe beträgt keine LKW 4m, sind immer über 3m. Die während der Fahrt nicht einzusehen sind, das ist evtl. Übungs-/Gewöhnungssache In den charmevollen älteren italienischen oder französischen Städtchen mit engen Gassen wirst Du fluchen oder es da lernen :D . Es gibt überwiegend funzlige Straßenbeleuchtung, keine Schilder für Stromleitungen die über die Straße geführt wurden, Balkone die über der und in die Straße hineinragen... War lange als Kraftfahrer in der EU unterwegs
rkopka am 08 Apr 2021 21:56:34 MaBrum hat geschrieben:3. Die Fahrzeughöhe beträgt keine LKW 4m, sind immer über 3m. Die während der Fahrt nicht einzusehen sind, das ist evtl. Übungs-/Gewöhnungssache
Das hast du bei praktisch allen Womos. Unter 2,8m gibts fast nichts. D.h. schauen muß man immer. In den charmevollen älteren italienischen oder französischen Städtchen mit engen Gassen wirst Du fluchen oder es da lernen :D . Es gibt überwiegend funzlige Straßenbeleuchtung, keine Schilder für Stromleitungen die über die Straße geführt wurden, Balkone die über der und in die Straße hineinragen... War lange als Kraftfahrer in der EU unterwegs
Ist eine Frage der Einteilung. In die engen Innenstädte fährt man nur selten. Und wo die Lieferwagen und Müllabfuhr hinkommen, passen wir auch rein. RK
dehe am 10 Apr 2021 23:34:28 Hi zusammen,
all diese Überlegungen haben wir ebenfalls angestellt. Länge, Höhe, Räumlichkeit, Platzangebot, Verschwendung von Bettenplatz, etc. Ja, man kann nicht alles haben und jeder muss seine Prioritäten selbst rausfinden.
Dies wollt ich aber eigentlich gar nicht sagen, sondern lediglich unsere Lösung (?) dieses Problems schildern. Wir sind nur zu zweit, um die 60. Die Entscheidung für einen neuen 6m-Ducato-Kastenwagen stand so gut wie fest. Alles andere (Teilintegrierte oder gar Integrierte) war uns immer zu 'camperhaft' (da fällt mir grad keine andere Beschreibung ein...). Im letzten Sommer haben wir uns dann einen geliehen. Das war schon eine Ernüchterung. Sehr eng in der Mitte und Raumgefühl ziemlich bei 0. Trotzdem haben wir uns danach einen Pilote beim Händler angesehen. Besser als das Leihmobil, aber trotzdem, dafür so viel Geld ausgeben...? Zufällig stand auf dem Hof auch ein 6m-Teilintegrierter. Als wir den von innen angesehen haben, war uns sofort klar, was wir vermisst haben: Raumgefühl! Und dazu die Bettenfrage ziemlich ideal gelöst: französisches Längsbett (kein Klettern, trotzdem nicht so platzverschwenderisch) mit dem Bad daneben. Klar, das geht auf Kosten einer großen Heckgarage. Das Auto selbst war ansonsten nicht so der Hit, aber wir wussten nun, wonach wir suchen mussten: Kurzer Teilintegrierter, frz. Bett, großzügiges Raumgefühl, möglichst nicht viel breiter als ein Kastenwagen. Dazu kam noch mein Faible für ein Auto ohne Gas, zumindest erst einmal für Heizen und Kühlen. Zugegeben, da gibt's dann nicht mehr so viel Auswahl. Wir haben's dennoch gefunden: Einen Rapido C 56. Hat exakt all das, was wir wollten.
In diesem Fall hat der Zufall zwar etwas nachgeholfen, aber es hat gezeigt, dass es manchmal gut ist, sich nochmal klarzumachen was man wirklich möchte. Und dies kann dann schon mal komplett anders sein als man vorher dachte. Wir werden also ab 2022 (ja, solang dauert das :-() mit einem Bus rumfahren, den wir anfänglich so eigentlich nie wollten. Aber ich bin mehr als zuversichtlich, dass er perfekt für uns ist. Zur Länge/Breite: Ich denk auch, bis 6,5-7m wär's auch nicht so viel schwieriger. Eine möglichst geringe Breite find ich da schon wichtiger. Allerdings haben die meisten kurzen Teilintegrierten einen Radstand von knapp 3,50m, das ist schon ziemlich cool.
Zum Alkoven: Eigentlich tatsächlich ein sehr vernünftiges Konzept. ABER: Ich mag das Aussehen partout nicht. Und die Höhe ist mir auch zu heftig. Und oben schlafen möchte ich auch nicht. Aber wie gesagt, das ist sowas von Geschmacksache... Und ich hab ausserdem auch noch nie einen probiert...
Zu Gebrauchten: Haben wir natürlich auch überlegt. Aber bei dem aktuellen Preisunterschied zu Neufahrzeugen und dem dann anschließenden Wertverlust eines Neuen: Klare Entscheidung für ein Neufahrzeug.
All dies fiel mir grad ein, als ich diesen Thread las.... Beste Grüsse, Detlev
rkopka am 11 Apr 2021 00:27:17 dehe hat geschrieben:Zur Länge/Breite: Ich denk auch, bis 6,5-7m wär's auch nicht so viel schwieriger. Eine möglichst geringe Breite find ich da schon wichtiger.
Aber was ist da "gering". Die breiten haben etwa 230cm, die schmalen 210-215cm. Kastenwagen 205cm (alles ohne Spiegel). Also Gesamtspielraum 25cm. Ob das so oft relevant ist ? Ich fand die Länge und den Überhang, wenn man wo eng drehen muß, eher problematisch. Zum Alkoven: Eigentlich tatsächlich ein sehr vernünftiges Konzept. ABER: Ich mag das Aussehen partout nicht. Und die Höhe ist mir auch zu heftig. Und oben schlafen möchte ich auch nicht. Aber wie gesagt, das ist sowas von Geschmacksache... Und ich hab ausserdem auch noch nie einen probiert...
Geschmäcker sind halt unterschiedlich. Die Höhe aber ist relativ. Zum einen spielt sie kaum wo eine Rolle, da Unterführungen, die gerade nicht mehr gehen, selten sind. Und auch TIs und VIs haben nicht soviel weniger Höhe. Bei Carado ist die Differenz nur 24cm. D.h. SAT oder Klima oben drauf und du hast die gleiche Höhe. Andererseits hast du innen vorne auch mehr Höhe, was ein IMHO besseres Raumgefühl gibt. Bei TIs fühle ich mich immer etwas beengt. Einzig die 3m in F hat mal leichter. RK
zuckerbaecker am 11 Apr 2021 22:46:19 meist sind die Teile lang und „verschenken“ ziemlich viel Platz im Heck für die Schlafkoje
Hier die Lösung --> LinkHubbett.
traveller69 am 12 Apr 2021 08:34:47 Na ja, zumindest diese Lösung hat aus meiner Sicht mehr Nach- als Vorteile gegenüber einem Alkoven: - Bett und Sitzgruppe ist nicht gleichzeitig nutzbar - das Bett sieht sehr klein aus, zumindest unten läuft es schmal zusammen. Im Alkoven haben wir über 2,00m x 1,60m und so viel brauchen wir auch, um uns auszubreiten. - die Matratze ist sehr dünn, der Schaumstoff nach einem Jahr durchgelegen. Im Alkoven haben wir Standard-Federkern-Matratzen. - die Stehhöhe über der Sitzgruppe ist stark eingeschränkt - und mir ganz besonders wichtig: keine gute Aussicht ;-)
Ist gibt ja noch andere Hubbett-Varianten, z.B. in der Fahrerkabine, aber die ist dann oft mit Stoff abgspannt und das Durchlüften ist schwieriger.
So hat jede Variante ihre Tücken, die optimale Lösung sehe ich nicht und so muss eben jeder für sich selbst entscheiden, welche Kröte er schlucken, welche Kompromisse er eingehen möchte...
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