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Hi an Alle, ich komme aus Süddeutschland und fasse so langsam den Vorruhestand ins Auge. Da ich dann -wenn überhaupt- nur noch einzelne Aufträge für ein paar Wochen im Jahr deutschlandweit (oder, wenn wieder möglich) europaweit annehmen werde, möchte ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Deswegen reift grade der Plan, einen gebrauchten LKW Koffer (max. 7,5t) auszubauen - ich habe den alten FS Klasse 3. Ich bin kein Offroader, sondern möchte lange Strecken im LKW zurücklegen und bequem wohnen und vor Ort - wo auch immer das sein wird - per Mietwagen oder per Rad mobil sein. Also in erster Linie ein WOHNmobil und kein Reisemobil. Im Moment liebäugle ich mit einem LKW Koffer, mindestens 6m Laderaumlänge, möglichst 2,6m Höhe. Weitere Wünsche sind eine (im vorderen Koffer-Bereich) seitliche Tür und eine Ladebordwand (keine Unterflur) mit oberer Klappe. Weiterhin Klimaanlage und Standheizung - am liebsten hätte ich noch eine "normale" Hängerkupplung, um ein Zweitfahrzeug/Sportboot mitzuführen. Und das Ganze am Besten noch mit Fahrerhaus mit Schlafkabine.... Soweit ich mich eingelesen habe, gibt es beim privaten Führen eines LKW bis 7,5t kaum noch Einschränkungen (klar, 80km/h, aber kein Fahrtenschreiber/Sonntagsfahrverbot), oder liege ich da falsch? Ich vermute, eine OBU ist wegen Maut Pflicht? (ich habe widersprüchliche Informationen zu D und Rest EU) Zur Fahrzeugauswahl: es gibt "fertige" Frischdienstkoffer mit Kältegerät und "normale" Koffer z.B. Blumentransporter. Ich persönlich tendiere eher zum Blumenkoffer, weil ich die Substanz des Aufbaus besser einschätzen kann - und würde die Isolierung mit 60mm PUR selbst durchführen wollen. Und genau das ist bereits meine weitere Frage: wie sind da die Erfahrungen? Kühlkoffer oder Selbstausbau? Mir ist bewusst, dass die Frage hier vermutlich die Spezialisten zu dem Thema nicht erreicht, habe auf die schnelle aber in der Fülle der Unterforen nicht das passende gefunden - wo sollte ich diese Frage (und die folgenden) am Besten stellen? und meine nächste Frage: die Zuladung Beispiele: - Blumenkoffer mit 6,9m Laderaumlänge, 2,6m LRhöhe, Seitentür und Ladebordwand hat eine Zuladung von 1640kg. - Möbelkoffer mit Schlafkabine 6m Laderaumlänge, 2,6m LRhöhe und LBW hat eine Zuladung von 1760kg - Kühlkoffer haben oft nur noch 1150 kg Zuladung Reicht diese Zuladung? Wie sind die Erfahrungen? Ich möchte keine Fertig-Möbel wie Ikea-Pressspan einbauen, sondern konsequent Leichtbau wie Waben- oder Schaumsandwichplatten verwenden. Wieviel Gewicht muss ich neben den (gefüllten) Wassertanks für Elektrik / Heizung /Anschlüsse / Fenster einplanen? Nur über den Daumen, ala "rechne mal mit xxxkg"? Ich bin der Typ, der dann noch einen Sicherheitsaufschlag nimmt... Ich denke, das reicht erstmal an Fragen :) Noch als Rahmeninfo: ich bin handwerklich einigermaßen in Übung, habe eine große Halle mit allem nur erdenklichen Werkzeug zur Verfügung und greife gerne auf bestehende Erfahrungsschätze zurück. Technik schreckt mich nicht, ich habe erst jetzt im Winter einen Motor komplett überholt und vor ein paar Jahren ein Haus von Grund auf renoviert. Ich gehe da also nicht komplett blauäugig ran, aber selbstverständlich ist das Thema LKW-Ausbau Neuland für mich. Wer es bis hierhin geschafft hat: vielen Dank für die Geduld! beste Grüße, KoWo Lies dir das mal durch, der baut gerade --> Link Zum Kühlkoffer: wenn du einen Kühlkoffer hast ist der bereits gut gedämmt. Einen normalen koffer musst du erst noch dämmen, das kann auch gut ins Gewicht und Geld gehen bei der Fläche. Ausserdem ist beim Kühlkoffer die Kälteanlage drin die du rauswerfen kannst, die wiegt auch. Es gibt auch noch Unterschiede zwischen Kühlkoffer und Tiefkühlkoffer.
danke, den Kollegen schreibe ich mal an
Ich hab halt Bedenken, dass ich Schäden am Aufbau nicht erkennen kann
hab ich überschlagsmäßig mit 180kg für die Dämmung (80qm, 60mm) berechnet, mit Verkleidung evtl 300kg Aber dann kenne ich den Aufbau, das war mein Gedanke (keine verdeckten Schäden) Vielen Dank! beste Grüße, KoWo Ich würde einen Blumenkoffer (Kühlkoffer) empfehlen. Tiefkühlkoffer haben oft Probleme mit feuchter Isolierung und dann noch weniger Zuladung. Den Blumenkoffer brauchst Du nicht mehr extra zu isolieren. Mach dir Gedanken über den Innenausbau. Ich würde einen Zwischenboden für Technik und Tanks einziehen, dann ist das Ganze auch winterfest. Wenn Du den Umbau als Womo eingetragen bekommst, darfst Du sogar 100 fahren, also besorg dir wenn möglich ein Fahrzeug mit 'langer' Hinterachse. Maut ist mit einem Womo auch kein Thema in Deutschland, Fahrtenschreiber auch nicht. In anderen EU-Ländern brauchst du dann die üblichen Mautboxen. Bei der Zuladung musst Du schon schauen, dass du hinkommst, also nicht alles rein und hinterher wundern. Sollte mit einer Person aber kein Problem darstellen, die 7,5 Tonnen nicht zu reissen. Wofür die Schlafkabine überm Fahrerhaus? Kannst doch hinten pennen. Kostet auch Gewicht. bis denn, Uwe
Alles soweit richtig Uwe Wohnmobil ist auch gedacht um das eigene Land zu verlassen. Daher ist diese Aussage für Deutschland vielleicht richtig, nicht in der EU, für Österreich gilt egal ob LKW oder Womo 50/70/80 über 3,5t Das man landesspezifische Regelungen zu beachten hat, ist doch wohl klar? Gilt ja auch für Maut etc. Das weiss aber inzwischen jedes Navi, wenn man die Fahrzeugdaten korrekt eingegeben hat :) bis denn, Uwe achtung, dasz du keinen überbreiten tiefkühler kaufst! alleswirdgut hartmut
das sieht danach aus, daß du noch keinen Favoriten hast? Ok, hier mal ein paar Punkte bei der Auswahl:
das solls erstmal grob sein. Ich würde auch bei der Höhe aufpassen, denn es gibt viele Stellen wo das zu hoch ist. Tunneldurchfahrten, Campingplatzeinfahrten, oder dort auch auf den Plätzen, Verweigerung wegen der Bepflanzung ( Baumäste) und so weiter. Ich habe meinen deshalb oben herum abgesägt. Und im Ausland, dort werden die Straßenränder nicht so frei gehalten wie hier. Da kann es auch vorkommen, das Du auf einmal Äste vor dir hast und es dann nicht weiter geht. Hallo.. Wenn ich die Wahl hätte. Ich würde immer einen Kühlkoffer vorziehen. Die haben eine gute isolierung. Allerdings gibt es hier 2 dicken von Isolierung. Ein normale , und eine dünnere. Die dünneren sind im Jargon sogennante Blumenkoffer. Damit kannst du du mehr Gestelle laden, wo die Standatisierten Transportgestelle (Aldi Lidl) Platz haben. Soviel zum Unterschied in den Kühlkoffern von der Bezeichnung. Und hier mußt du aufpassen. Wenn der schon älter ist: Was wurde transportiert. vor allen wenn viel Fisch und Fleisch tranportiert wurde, haben die einen Eigengeruch. Und noch einen Test vor dem Kauf machen. Hinten das Fzg leicht anheben. Und die Ladeflächen mit Wasser fluten. So siehst du ob die Abdichtung an den Seitenkanten noch dicht ist. Sonst bekommst du den Geruch nie raus. Und das sind nur einer der Probleme der Zukunft. Wenn bei diesem Test das Wasser stark rausläuft, An den Kanten. lass die Finger davon. Schau dir auch innen die Kanten an. am Boden. wie die ausgeführt sind. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Franz
also mal grundsätzlich, bei fast jedem 7,5t Ausbau ist die Zuladung ein Thema, weil schon die Fahrgestelle im Vergleich zum zGG relativ schwer sind. Fernfahrerhaus ist zwar wirklich schick und auch praktisch, bringt aber noch mehr Gewicht auf das Fahrgestell. Dasselbe mit den Ladebühnen, hört sich auch meist gut an, ist aber überwiegend totes Gewicht und ausserdem fast nicht dicht zu kriegen (wird zugig). zu den Koffern: Tiefkühlkoffer... muß man aufpassen, da die bei mindestens 4,5 cm Wandstärke für den Gütertransport 2,60m breit sein dürfen (gibt natürlich auch schmalere..), damit ist die Wohnmobilzulassung aber im Allgemeinen nicht möglich. Außerdem ist es schwer gute gebrauchte Tiefkühlkoffer zu finden, die haben oft bereits Feuchtigkeit gezogen, oder - speziell wenn Fleisch transportiert wurde - kriegst den Gestank nimmer 'raus. Das gilt auch für Pferdetransporter, da ist ein neuer Boden meist das mindeste. Blumen- / Frischdienstkoffer... eigentlich optimal, da auch wenn ein Aggregat verbaut wurde, nur auf Kühlschranktemperatur gekühlt wird. Die sind also meist in einem wesentlich besseren Zustand. Kann man sich aber durchaus überlegen trotzdem nochmal 2cm Armaflex zu isolieren. Möbelkoffer... geht auch, sind aber deutlich mehr Arbeit was die Isolierung angeht. Dafür aber auch vom Grundgewicht her die leichteste Alternative, und je nachdem wie stark du isolieren möchtest, hast ein wenig mehr Zuladung. Zum Gewicht allgemein, kommt es schon sehr darauf an, wie du dir deinen Ausbau genau vorstellst, wie autark die Fuhre sein soll, welches Komfortlevel du möchtest usw. Unmöglich da irgendwas in den Raum zu werfen, ohne dass du dir das vorher genau überlegst und zusammenstellst. Da ist der Möbelbau zwar ein Faktor, aber eben nur einer von mehreren (Fenster, Klappen,Tanks, Batterie, Solar...). Da hilft echt nur 'ne große Excel Tabelle im Vorfeld wenn du maximale Spannung oder böse Überraschungen auf der Waage vermeiden möchtest.
Danke an Alle für die vielen Antworten! Ich antworte hier mal exemplarisch Exakt, einen direkten Favoriten habe ich nicht, ich bin erstmal bei der "Stoffsammlung" und Pro-/Kontra-Abwägung. Also meine Tendenz bleibt erstmal beim "Blumenkoffer" zwischen 6 und 7m Laderaumlänge. Ich möchte mindestens EURO5 kaufen, max. 250cm breit. Da lt. Zulassungsverordnung alle Betriebsstoffe (Tank 90%), Werkzeug, Ersatzrad und Fahrergewicht mit 75kg im Leergewicht enthalten sind, rechne ich neben dem Innenausbau(Möbel/Installation/Akku etc) nur Frischwasser (Grau/Schwarzwasser ergibt sich ja aus dem Frischwasser+Feststoffe). Autarkie steht nicht im Vordergrund, für 2-3 Tage Duschen/kochen sollte es reichen - zumindest einen 300L Frischwassertank hätte ich geplant. Was für mich noch eine Blackbox ist: Gewicht der reinen Installation (Wasser/Elektro)? Erfahrungswerte? Möbel kann ich einigermaßen abschätzen. Und z.B. Fenster. Was wiegt so ein Ausstellfenster, z.B. 1000x500? Das Gewicht ist selten/meist gar nicht angegeben. Was für einen U-Wert haben solche Fenster? Um das Gewicht besser planen zu können: wo orientiere ich mich am Besten bzgl. Materialien (Fenster/Installation etc?). Man findet ja immer ganz viel im Internet, aber Erfahrungswerte zu Produkten aus der Praxis sind am Besten :) gruß und vielen Dank, KoWo Hm. Zum Gewicht der Elektroinstallation: ich habe 300W Solarzellen auf dem Dach + Solarregler und Verkabelung der Zellen, 25Kg eine 108AH AGM-Batterie ( brauchst du für den Aufbau mit oder ohne Solar, egal ) ~40Kg einen 1500W Wechselrichter, der wiegt etwa 3kg. und einen Kompressorkühlschrank, 14Kg. Nimm noch etwa 1 KG Verkabelung für die Lampen und die Elektrik ist bei 93 Kilo. Wenn du jetzt noch 220V von aussen dazunimmst wirds halt entsprechend mehr. Wasser kann ich nicht sagen, ist bei mir mit einer einfachen Aussendusche für den Notfall, ich bin Sommercamper.
auch da hängt's halt wieder davon ab mit welcher Qualitätsstufe du planst. So ein Dometic Plastic Fenster in 100x45 kommt so auf knapp 9kg, ein KCT Echtglass Fenster in 94x50 auf 25 kg.... Dazu kommt dann noch das Vorgeöttel also Rollos und Fliegenschutz. Alles für sich allein vielleicht kein Drama, aber es läppert sich trotzdem schneller zusammen als einem meist lieb ist ;) Hi! Tut mir richtig gut, mal übers Gewicht zu sprechen, ohne bei den 3,5 Tonnern zu landen. Hab LKW, Koffer 5m, und mehr war nicht drin, um die 7,5 Tonnen einzuhalten. Ein 5-Meter-Koffer wiegt ungefähr 2 Tonnen. Zwischenrahmen, Tanks (leer), Ersatzrad oder Ersatzräder, pipapo mal gerechnet. Wenn du deutlich mehr Raum möchtest, wird es schwierig. Die Basis wiegt bei mir 5,3 Tonnen. Der LKW ist Baujahr 2001, aktuelle Fahrzeuge sind schwerer. Musst halt aufpassen. Wenn du während dem Bau merkst, dass das Teil schwerer wird, ist es passiert. Abschneiden wird schwierig, vermutlich muss dann ein anderer Führerschein her. Fahrtenschreiber brauchst du nicht, es gibt aber Fahrzeuge, da kann man ihn nicht so einfach ausbauen. Das Teil zieht dann immer Strom, wenig aber stetig. Auf Verkehrsregeln gehe ich nicht ein, das lässt sich ja alles bequem nachlesen. Wenn du Fragen hast, kannst du mir ja auch ne PN senden. Grüße Ebi
ach ja, noch was... der U-Wert der Fenster ist eigentlich nicht so wirklich das spannende, irgendwie Temperatur isolieren tun die alle mehr oder weniger, und wenn du nicht auf ausreichende Belüftung achtest, wirst sie auch am Morgen gelegentlich abwischen müssen ;) Was mich an den Plaste Teilen aber am meisten stören würde ist die Schallisolierung. Da macht's dann eben schon einen Unterschied ob Echtglass oder Seitz oder irgendwas dazwischen (Vanglass, Hünerkopf...). Die Daten, auch Gewichte, finden sich auch durchaus im Netz... denke, je mehr du dich damit beschäftigst, je eher wirst du auch 'rausfinden nach was du suchen musst.
na ja, also bei 7,5t Ausbauten ist das doch eigentlich fast dieselbe Diskussion... :)
Stimmt natürlich, war ja nur im Spaß gemeint. Einziger Unterschied: man kämpft nicht ums Gewicht einer Zahnbürste, es geht mehr ums Grobe. Sonnigen Tag wünscht Ebi
da mußte ich leicht lächeln als ich das gelesen habe. Auch in der 12To-Fraktion gibt es diese Probleme. Ich z.B. habe meine Gewichtsvorgabe auch mit ca. 700kg überschritten. Ok, zum max. Gewicht ist noch viel Luft, aber abseits befestigter Straßen zählt halt jedes kg. :lenker: Ich sage mal das es, wenn man aufpasst, nicht so schwer ist. Solange man nicht auf Ideen kommt und was weis ich alles mitnehmen will. Denn , gute Gartenmöbel, schweren Grill, Töpfe, Porzellangeschirr, nicht lachen habe ich schon gesehen--- Staubsauger, und so weiter, erhöhen schnell das Gewicht. Geht also ganz schnell.
Kannst Du das etwas näher erklären???
ich wollte zwar nicht so ins Detail gehen, da es eventuell nicht dem threat dient. Geplant waren 9,5To Gesamtgewicht, aktuell habe ich 10,2To reisefertig und max. mögliches Gewicht sind 11,5To. Das Fahrgestell ist ein Steyr 12M18, welches von Haus aus schon recht schwer ist. Es war halt ein Spagat zwischen leichtem aber stabilem Gesamtausbau. Und glaube mir, im Sand und Morast habe ich mich auch schon paar mal versenkt und anschließend geflucht, warum die Karre (ist aber liebevoll gemeint) so schwer ist. Sand ist kein Problem, da komme ich mit Luft ablassen schnell wieder raus, aber im lehmigen Schlamm :nixweiss: gehts immer tiefer rein. Kleiner Hinweis an den TE... Am Wochenende stellt jemand, den ich kenne, ein paar ehemalige Versorgungsfahrzeuge der Dakar-Rallye bei mobile.de rein. Würde ich mir mal anschauen. Wofür soll das Fahrzeug eine Hebebühne haben, ich denke wenn man das Gewichtsproblem im Hinterkopf hat, so ist dies ein Punkt wo sich viel Gewicht und gerade Hinterachslast sparen läßt. Hallo Du möchtest ziemlich viel für ein 7,5 to Fahrgestell. Am leichtesten sind Alukoffer. Aufbautechnisch zum Wohnmobilausbau eine Kathastrophe.Ideal ein Blumenkoffer mit Sandwichwänden. Mit 7,5 to nur in 5m Aufbaulänge üblich. Habe schon mehrere Fahrzeuge als Schlafwagen umgebaut. Alle ohne Wassertanks und Abwassertanks sowie nur 220 Volt Anschluss. Wurden auf Baustellen Direkt ans Netz angeschlossen.7,5 Tonner Mercedes 814 brachte bei 7 m Aufbaulänge schon 7,6 to leer auf die Waage.Die nächsten Aufbauten waren dann aus Plywood. Deutlich schwerer , aber sehr gut zum Ausbauen. Deshalb würde ich auf 12 to Gehen. Da gibt es Blumenkoffer mit Hebebühnen zu erschwinglichen Preisen. Und dazu den LKW Führerschein machen. Grüße klaus Hallo zusammen, Ich habe jetzt nicht alles durchgelesen, aber bestätige den Kühlkoffer mit Isolation. Plywood Koffer meiden, meist schwer und günstiges Holz als Kern. Zieht das Holz Wasser durch undichte Dichtnaht, Beschädigung, etc. Modert es, riecht und ist weitestgehend irreparable.Blasenbildungen umgehen und nicht kaufen. Als Sachverständiger und Fahrzeugbauer kannst Du mich gerne kontaktieren. Danke für alle Antworten, auch wenn's schon ein wenig her ist :-) Es ist tatsächlich ein Plywoodkoffer (Bäckereiausfahrzeug mit isoliertem Dach mit innen Blechverkleidung) geworden, Atego 815 Basis mit Luftfederung,. Leergewicht 4910 Kg (nachgemessen mit 50% Diesel - ja, ich weiß, das ist zu wenig, bitte keine Kommentare dazu). Nach strippen der innenliegenden Blechverkleidung und der Zurrschienen und "Rempelbleche" (ca. 150 Kg gesamt gestrippt) und anschließender kompletter Isolierung (Wand/Boden/Decke nochmals 4cm XPS, 12mm Versiegelter OSB Boden) bin ich bei 5050kg (nachgemessen mit 50% Diesel - ja, ich weiß, das ist zu wenig, bitte keine Kommentare dazu). + 250 kg Tanks (je 200L Frisch/Abwasser, incl. Eigengewicht, Installation) + 350 kg Elektrik (incl. Solarpanel/Batterie/Kabel/sonstiger Komponenten) + 400 kg Leichtausbau Möbel incl Fenster (lt. der mir bekannten Daten bin ich noch gut drunter) +20% Fehlschätzung wäre ich bei 6250 kg, + zwei BeifahrerInnen mit zusammen 150kg plus Grundausstattung mit 500Kg wäre ich bei 6900 kg. Wobei ich bei jeder o.a. Position immer das Maximum angenommen habe. Habt ihr dazu noch Hinweise? Vielen Dank
Ich würde keine Bleibatterien mehr nehmen wollen. Lithium (LiFePo/LFP) ist sehr viel leichter und - vor allem wenn man selber bauen kann/will - sind die Preise inzwischen mehr als erträglich. 200Ah Blei = 60 kg, 200Ah Lithium = unter 20 kg. Bei 400 Ah also glatt 80 kg weniger Gewicht.
Das ist eh klar. Wäre mir auch nicht in den Sinn gekommen. |
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