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Ich möchte ein teilintegriertes Womo mit einer Länge von ca. 7,4 m von Bürstner oder LMC kaufen. Mehr Vertragshändler gibt es nicht im Umkreis. Eine Solaranlage mit 100 oder 200 Wp ist für mich viel zu klein, da ich durch medizinisch bedingte Geräte einen hohen Stromverbrauch habe und deshalb Li-Akkus mit einer Kapazität von 600 Ah installieren muß. Diese Akkus müssen erst einmal wieder geladen werden. Dafür brauche ich neben einem starken Ladebooster und einem Ladegerät für Landstrom mit 120 A Ladestrom auch eine starke Solaranlage. Wir wollen mehrere Tage autark sein. Keiner der beiden Vertragshändler kann mir sagen, welche maximale Leistung einer monokristallinen Solaranlage auf den Dächern Platz findet. Die Dächer haben diverse Dachluken, die den Platz einschränken. Desweiteren soll auf dem Dach ein autom. SAT-TV-Gerät Platz finden. Die Vertragshändler hatten noch nie solch einen Bedarf und deshalb keine Erfahrungen. Da momentan keine derartigen Womos auf dem Hof stehen oder erwartet werden, können die Vertragshändler die verfügbaren Flächen nicht ausmessen. Beide Hersteller weigern sich, bemaßte Zeichnungen oder Skizzen der Dachflächen zur Verfügung zu stellen. Da ich aus medizinischen Gründen eine max. Solarkapazität brauche, muß ich vor dem Kauf des Womos wissen, was technisch möglich ist. Hat jemand einen neueren Teilintegrierten mit einer Länge von ca. 7,4 m eines der beiden Marken, der weiß, welche Solarkapazität maximal möglich ist? 1. Erstelle eine Energiebilanz! (Welche Geräte laufen wie lange am Tag und benötigen wieviel Strom? Wie lange willst Du schlechte Tage überbrücken oder autark stehen?) Reiseverhalten? Wie lange stehst du? Fährst Du und stehst selten? Danach mußt Du die Akkus und PV auslegen. Einen Generator solltest Du trotzdem als backup mitführen. Dieser muß nicht groß sein wenn Du ein gutes Ladegerät mit hoher Ladeleistung damit betreibst.
so kannst das nie berechnen. wolken und schon ist deine energiebilanz weg. du solltest deine batterien auf die kapaität auslegen, in dem fall würde ich über efoy nachdenken, statt aufs wetter zu hoffen. Servus Das mit den 600Ah ist eine schöne Batterie,.... Würde mir auch die Einbausituation und den Platz für die Batterie, Wechselrichter,... Bei den verschiedenen Herstellern anschauen. Schreib Bürstner in Kehl an, die hatten mir damals die Pläne für Dach und die Wände gegeben. Denke wenn du die Händler und Hersteller deine Kaufbewegung mitteilen wirst auch die Pläne erhalten. Das Problem ist mit der aktuellen Fassung der Pläne. Kleine Änderungen mit Fenster oder Lüfter. Für das Maximale an Solar, solltest auch so rechnen das du über den Wand/Dach-Winkel die Solar montieren kannst. Das geht dann besser mit Aluwinkel zu montieren als mit originalen Teilen. Bei einem VI hast du ein größeres Dach. Bei unseren Pilote VI habe ich 750Wp, Reserverad, Sat 85, und ein Seekajak auf dem Dach. Ohne Kajak hätte ich auch 1200 Wp geschafft, und es würde noch mehr gehen. Ich verwende einen 90A Booster, 60A Ladegerät, und 2 Solarregler von Votronic mit 400Ah Li von Lisunenergy Servus Ich würde beim Ladegerät darauf achten, das du auch mit geringerer Leistung Laden kannst. Nicht alle CP/SP haben 10A oder 16A Absicherung. Dann würde ich keine Automatische Netzumschaltung machen sondern mit einem zweipoligen Drehschalter 1-0-2. So kannst du die Batterie laden und den vielen Strombedarf über den Wechselrichter nehmen. Oder Hat dein Wechselrichter einen Mangelausgleich?
Wenn‘s um Stromgenerator geht, für Ladegerät mit 120A Ladeleistung braucht man schon was ordentliches. Ein kleiner Gerät wird auf keinen Fall reichen. Dazu, es gibt sehr wenig, oder kaum Campingplätze die mit ihren Landanschluss diese Leistung bieten. Deswegen zu empfählen wäre m.M.n. ein Ladegerät wo man Ladeleistung in diversen Stufen selbst, nach Bedarf und Möglichkeit wählen kann. Victron bietet z.B. so was. :) Gruß Gordan Man braucht einen Lader mit unter 1500W , also ca. 40A Ladeleistung. Im worst case muß man einen Block auf 20% mit wenigen Ampere laden. Das ist aber alles lustiges Raten weil keiner weiß was beim TE für Geräte laufen die innerhalb einer Nacht die Batterien leeren! Erst einmal muß man den Verbrauch kennen!! Hört sich nach Herz-Lungen-Maschine an... normale Schlafapnoe-Geräte brauchen ja nun nicht unbedingt ein AKW an Bord, gibts ja genug Beiträge zu hier im Forum, die man auch mit der Suche findet *dezenter Hinweis* bis denn, Uwe Hier gab es immer Werte von 10 - 30Ah pro Nacht. Mit 200Ah LiFePo, 300Wp Solar und 50A Booster solltest du gut auskommen. Wenn du doch höheren Strombedarf hast solltest du dir zu Hause mal ein Stromverbrauchsmessgerät anschließen und messen wie viel Watt an 230V du für eine Nacht benötigst. Danach können wir dir konkreter helfen. Angaben wie - nach einer Nacht die Batterie leer helfen da nicht weiter. Eine nicht mehr taufrische 80Ah Bleibatterie ist nach 40Ah Entnahme natürlich am Ende. Muss dein Gerät an 230V betrieben werden oder gibt es auch eine 12V Version? Hubert Hy, je nach Grundriss & Ausstatungslinie unterscheiden sich die frei verfügbaren Dachflächen. Daher würde ich mit dem Wunschgrundrissen mal dezent die Hersteller kontaktieren. Gruss & viel Erfolg Birger
Das habe ich gemacht. Ergebnis: Wir rufen Sie zurück. Bitte teilen Sie mir Ihre Telefonnummer mit. Das habe ich gemacht. Einen Termin mit einem Zeitraum des Rückrufes bekommen. Ich habe ca. 5 h auf den Rückruf gewartet. Keiner ist gekommen. Da im Antwortmail eine Telefonnummer enthalten war, habe ich selbst angerufen. Ich erhielt folgende Mitteilung: Bürstner macht grundsätzlich keinen Service für Endkunden. Deshalb schickt mir Bürstner auch keine Zeichnung des Daches des gewünschten Types zu. Der Vertragshändler solle bei Bürstner anfragen. Das habe ich gemacht und ich hoffe, daß dieser tats#ächlich bei Bürstner angefragt hat. Ergebnis: Keine Zeichnung von Bürstner. Solaranlagen sind Sache der Vertragshändler und deshalb macht Bürstner keine Zuarbeit. Nun möchte ich hier nicht Bürstner herunter machen. Andere Hersteller waren nicht kundenfreundlicher. Zur Energiebilanz: Mein CPAP-Gerät "verbraucht" 65 W - ist wirklich so. Ich hatte mal einen anderen Typ von einem anderen Hersteller, wo das Gerät nur ca. 40 Watt tatsächlich braucht. Als Patient kann man sich aber das CPAP-Gerät nicht aussuchen. Die Krankenkasse hat einen Vertrag mit einem Serviceunternehmen und von dem ist man abhängig. Ich hatte versucht, ein anderes Gerät zu bekommen, als das vorherige ersetzt werden mußte - keine Chance. Nach einer knappen halben Nacht ist eine voll geladene Aufbaubatterie von ca. 100 Ah "leer", d.h. die E-Anlage verhindert eine tiefere Entladung einer AGM-Batterie auf unter ca. 50 %. Selbst eine 2. Aufbaubatterie reicht da allein für das CPAP-Gerät nicht. Dazu kommt, daß viele Ladegeräte die Batterien nicht wirklich voll laden. Mein zweites Energieproblem besteht darin, daß ich mich regelmäßig spritzen muß. Die Ampullen müssen im Kühlschrank bei definierter Temperatur gelagert werden. Ich fahre seit ca. 15 Jahren mit gemieteten Womos und meine Erfahrung besagt, daß keiner der Absorberkühlschränke verschiedener Womo-Marken im Hochsommer auch nur annähernd diese eigentlich normale Kühlschranktemperatur gewährleistet. Also brauche ich einen Kompressorkühlschrank und der braucht pro Tag etwa so viel Strom wie das CPAP-Gerät. Dazu kommen die üblichen kleineren Stromverbraucher. Alles zusammengerechnet brauche ich für einen Tag ca. 200 Ah. Nun kann man Li-Akkus zwar tiefer als AGM-Batterien entladen, aber ein erklecklicher Rest ist nicht nutzbar, d.h. ein 200 Ah-Lithium-Akku hat deutlich weniger verfügbare Strommenge als 200 Ah und die Akkus sind ja auch nicht immer voll geladen. Da wir keine Dauerparker auf Campingplätzen sind und diese nur gelegentlich für Frischwasser/Abwasser aufsuchen, möchten wir einige Tage energieautark sein. Mit einer Akkukapazität von 600 Ah sind wir ca. 2,5 Tage energieautark. Das ist schon optimistisch. Eine leistungsfähige Solaranlage soll diesen Zeitraum bei schönen Wetter strecken. Deshalb meine Frage. Da wir höchstens mal 2 ... 3 Tage an einer Stelle stehen und relativ viel fahren, haben wir einen leistungsfähigen Ladebooster geplant, aber der allein reicht zur Ladung der Li-Akkus nicht aus.
Da Li-Akkus sehr viel höhere Ladeströme als AGM-Batterien vertragen, kann man auch speziell für Li-Akkus vorgesehene Ladegeräte für Landstrom einbauen. Wir planen mit einem Ladegerät mit 120 A Ladestrom. Wenn man Umwandlungsverluste vernachlässigt, dann bringen 120 A bei 12 V (eigentlich sind es 2 V mehr) eine Ladeleistung von ca. 1400 W. Während also ein Stromgenerator beim standardmäßigen Ladegerät für Landstrom nur im Leerlauf tuckert, da die Ladeströme nur gering sind und immer mehr abnehmen, je voller eine AGM-Batterie geladen ist, kann mit einem speziell für Li-Akkus dimensioniertes Ladegerät ein Stromgenerator auch real kräftig laden. Unter Berücksichtigung der Umwandlungsverluste im Stromgenerator und im Ladegerät und der tatsächlichen Ladespannung von ca. 14 V könnte ich einen Stromgenerator von 2 kW auslasten. Hallole, ich kenne deinen Wohnort nicht...aber... die hier sind topfit und kennen sich aus --> Link ...habe selbst nur allerbeste Erfahrungen in Beratung und mit durchgeführten Arbeiten dort gremacht. Ruf einfach dort mal an.... Viel Erfolg wünscht Stegi
Du willst die maximal mögliche Solaranlage aufs Dach und einen Booster, wozu dann noch ein 120A Ladegerät? Und die Fragen nach deiner Energiebilanz hast du auch noch nicht beantwortet. Ich bezweifle, dass du tatsächlich 600Ah Akku brauchst. Ich hab 300Ah Akku und 400Wp Solar am Dach, Kompressorkühlschrank, 1500W Wechselrichter, 2 eBikes, Senseo usw usw und bin noch nie in Energienotstand geraten, und Landstrom nutze ich so gut wie nie ..... Dein Reiseverhalten sollte auch noch ein wichtiger Punkt für Tips und Hilfe sein, ganzjährig, nur im Sommer, Campingplatz ja/nein usw. Last but not least sollte man irgendwann auch die Gewichtsfrage beantworten, alles was man einbaut wiegt auch entsprechend, wird es ein Fahrzeug unter oder über 3,5 t? Viele offene Fragen .... Edit: hat sich wohl einiges doch schon beantwortet .....
Wie kommst du da drauf? Das ist doch gerade der große Vorteil vom Li Akkus, dass man nahezu 100% entnehmen kann. Ich hab einen 2kW Championgenerator Dual Fuel (Gas und Benzin), bei Gasbetrieb mit 1800 W belastbar zum Laden, kein Problem! Wenn dein Kompressor ständig läuft, stimmt was nicht mit der Klimazoneneinstufung und/oder Einbausituation (Wärmeabfuhr, Regelung). Teils aber besteht die Möglichkeit, Kühler direkt über ein PVmodul zu betreiben, die 12V sind dann nur backup. Engel benötigen zwischen 30 und 40W, es gibt die 11l Box für Medikamente.
Die zwei größten Verbraucher hatte ich genannt: das CPAP-Gerät und den Kompressorkühlschrank. Allein das CPAP-Gerät macht pro Nacht zwei konventionelle AGM-Aufbaubatterien leer (bis die Elektronik bei ca. 50 % die Tieferentladung verhindert und abschaltet). Der Kompressorkühlschrank braucht über die Zeit etwa genau so viel. Dazu kommen noch die konventionellen Verbraucher wie Sat-TV-Anlage, Kaffeemaschine, Föhn und kleinere wie Beleuchtung, Laptop usw.. Einen Li-Akku darf man max. zu 95 % laden und auf minimal 5 % entladen. Das sichert ein BMS = Batteriemanagementsystem. Bei einer Gesamtkapazität von 600 Ah ist die tatsächliche Nettokapazität theoretisch maximal 540 Ah. In der Praxis werden eher kleinere Nettokapazitäten vom BMS geregelt. Warum ein Ladegerät mit 120 A Ladestrom? Eine AGM-Batterie kann nur mit ca. 1 % der Kapazität geladen werden. Bei einer 100 Ah-AGM-Batterie ist das ein mickriges 1 A und je voller die AGM-Batterie wird, desto größer wird deren Innenwiderstand und damit kleiner der Ladestrom. Es dauert also ewig, bis mit Landstrom oder Ladebooster eine AGM-Aufbaubatterie geladen ist. Wer nur auf einem Campingplatz übernachtet, kann ja viele Stunden am Landstrom angeschlossen sein. Trotzdem kann man mit Landstrom in 24 h höchstens 24 Ah laden. Eine große Batteriekapazität mit AGM-Batterien kann also mit herkömmlicher Technik physikalisch bedingt nie richtig geladen werden. Li-Akkus haben keinen so hohen Innenwiderstand wie Blei-Akkus und können daher mit sehr viel höherem Ladestrom geladen werden. Das geht vom Ladebooster während der Fahrt (konventionell max. 1 A Ladestrom bei AGM-Aufbaubatterie möglich, bei einer sehr großen Lichtmaschine von 180 A ergibt sich nach einem Abzug des Eigenverbrauches des Fiat Ducatos von ca. 50 A bei Fahrt ohne Licht immerhin ein theoretisch möglicher maximaler Ladestrom von 130 A für ein Li-Akku. Praktisch sind das aber drehzahlbedingt viel weniger.) bis hin zum Ladegerät für Landstrom. Mit einem leistungsfähigen Ladegerät für Landstrom für Li-Akkus kann man mit 120 A Ladestrom mehr als 120 x schneller die Akkus laden als bei AGM-Batterien. Wir haben einen Wechselrichter für Li-Akkus im Blick, der 3000 W Leistung in 230 V abgeben kann. Wichtiger als die Leistung als Wechselrichter ist, daß dieser Wechselrichter auch in umgekehrter Richtung betrieben werden kann und in umgekehrter Richtung kommen eben 120 A Ladestrom heraus. Nun kommt es ja nicht selten vor, daß die Sonne nicht scheint oder man im Schatten halten muß und deshalb die PV-Anlage keinen Ladestrom bringt. Für solche Fälle braucht man Alternativen - eben einen Ladebooster für Li-Akkus mit viel mehr Power als ein herkömmlicher Ladebooster für die Fahrt und für "Notfälle" die Ladung der Akkus mit einem Stromgenerator. Während ein Stromgenerator bei AGM-Batterien nicht viel bringt, da diese mit maximal 1 A Ladestrom geladen werden können (bei 14 A sind das nur 14 W), kann ein Stromgenerator in wenigen Stunden auch größere Akku-Kapazitäten von Li-Akkus laden (bis fast 2000 W). Dazu braucht ein Stromgenerator bei Li-Akkus nicht in der Nacht zu laufen. Die Leistung der Solaranlage kann bei schönen Wetter wie folgt kalkuliert werden: --> Leistung in Wp*0,6*4 h Bei einer 100 Wp-Anlage sind das 100 * 0,6 * 4 Wh = 240 Wh. Bei einem Ladestrom von 14 V sind das 240/14 = 17,14 A. Um damit bei schönstem Sommerwetter Netto 540 Ah zu laden, braucht man 540/17,14 = 31,5 Tage - wenn man keinen Strom der Aufbau-Akkus verbraucht. Es bedarf also einer viel größeren PV-Anlage und trotzdem ist deren Beitrag zur Stromversorgung begrenzt, da ja nicht jeden Tag die Sonne wolkenlos scheint und Straßen Straßenbäume haben, so daß während der Fahrt die PV-Module zeitweise abgeschattet sind.
Korrektur: Es muß 17,14 Ah pro Tag als theoretisches Maximum heißen. Hallo Dietmardd, Du kennst dich wirklich gut aus. Hast ganz andere Erkenntnisse als die erfahrenen Womobilisten hier die auch CPAP und Kompressor Kühlschrank benutzen. Berichte mal nach ein paar Monaten deine Erkenntnisse mit dem real existierenden Wohnmobil. Viel Erfolg! Laden einer AGM nur mit 1 % der Kapazität? Ich weiss nicht, woher du das hast, aber vom 10fachen, notfalls 20fachen darfst du schon ausgehen. Dass der Strom dabei oberhalb von 80 %SOC langsam zurück geht (CV) ändert daran nichts. Ach ja, Li Akkus kann man schon fast die gesamte Kapazität entnehmen, und Absorber Kühlschränke halten im Tiefkühlfach auch im Sommer die minus 10 Grad. Brauchst du weniger? Wie kommst du zu der Information dass AGM mit nur 1% geladen werden dürfen ?
Hier ist ein Mißverständnis. Ein Kompressorkühlschrank hat keinen kontinuierlichen Stromverbrauch und braucht keine Klimazoneneinstufung. Meist gibt es eine Zweipunkttemperaturregelung. Ist die Temperatur im Innenraum zu hoch, dann wird der Kompressor eingeschalten und ist die Temperatur niedriger als eingestellt, wird der Kompressor wieder ausgeschalten. Ein nicht zu großer Kompressorkühlschrank hat eine max. Leistungsaufnahme in unseren Breiten von ca. 70 Watt. Da der Kompressor nur zeitweise läuft, sind das im Jahr etwas schöngerechnet ca. 145 kWh. Wenn man regelmäßig ein paar Flaschen Bier oder Wein kühlen will, muß deren Wärme natürlich abgepumpt werden - abgepumpt, weil ein Kompressorkühlschrank eine Wärmepumpe ist. Das kosten natürlich zusätzliche Energie. Ein Absorberkühlschrank scheitert daran im Hochsommer, denn er hat keine Leistungsreserven. Beim Kompressorkühlschrank läuft eben der Kompressor etwas länger und die Pausen dazwischen sind etwas kürzer. Da es im Hochsommer im Womo etwas wärmer sein kann, sind die Einschaltzeiten des Kompressors dann länger. Aufs Jahr gerechnet sollte man da zur Sicherheit von 300 kWh ausgehen. Das wäre aber der Jahresverbrauch. Um den max. Stromverbrauch pro Tag zu berechnen, muß man eben die 300 kWh durch 365 Tage teilen. Das ergibt weniger als 1 kWh pro Tag und bei 12 V sind das pro Stunde 1000/12 = 83 Ah als Maximum pro Tag. An weniger heißen Tagen und weniger Bierflaschen reicht etwas weniger. Doch, es gibt Klimaklasseneinstufung, darunter auch für Kühlgeräte, näheres auch kurz unter --> Link Das Kühlaggregat hat dann Probleme bei der Wärmeabfuhr wenn es außerhalb der Spezifikation läuft. Im worst case dann eben Dauerbetrieb möglich. Ein Engel System hat zwischen 30 und 40 W dank Schwingkolbenkompi. An meiner 40l Box eigenhändig gemessen! Mir scheint, da ist viel Halbwissen im Spiel!
Hallo dietmardd, da gehts mir ähnlich, aber falls Du eher im Raum Niedersachsen was suchst, dann telefoniere doch mal mit denen hier --> Link, die rüsten Fahrzeuge entsprechend auf und haben LMC mit im Angebot. Die können Dir zumindest mal sagen, was max auf den LMC geht, der für Euch von Interesse ist. Ich fahre mit Votronic Ladebooster 90A Multiplus 3000 mit 120A Ladegerät und Landstrombegrenzung 600Wp Solar mit VE MPPT 100/50 Solarregler und noch 480 Ah Gel Batterie, werden gegen 560AH LiFePo4 getauscht, wenn gebaut. Länge des Fahrzeugs, 6,95m. Im Winter mit Dieselheizung, Licht, Kompressorkühlschrank, Kaffeemaschiene etc. komme ich 3 Tage ohne Sonne aus, wenn Du also bei Deinem Bedarf mit einer 600Ah LiFePo arbeiten willst, dann solltest Du mit 600Wp-750Wp gut auskommen, um 3-4 Tage völlig autark zu stehen, wahrscheinlich geht das noch viel länger, solange brauchbar die Sonne strahlt. Aber mit 3,5t auf 7,4m mit alle dem an Technik wird das wohl eher nix, das ist hoffentlich eingeplant ? Viel Erfolg und schöne Reisen !
Das hatte ich gelesen. Wegen Deiner Frage habe ich noch einmal danach geguggelt und verschiedene maximale Ladeströme bei AGM-Batterien gefunden, die aber z.T. viel höher sind als von mir gepostet sind. Die unterschiedlichen Angaben sind herstellerbedingt bzw. gehen von einer bestimmten Anzahl Ladezyklen aus. Je höher die Ladeströme, desto weniger Ladezyklen halten die Akkus aus. Bei Varta-Akkus habe ich Folgendes gefunden: --> Link -> also 1 A Ladestrom bei einer 100 Ah-Batterie Hier wird mindestens 10 % der Batteriekapazität empfohlen: Banner-Akkus Bei Büttner-Elektronik, einem Standard-Elektrik-Ausrüster für Womos steht: Zitat: "Auch beim Aufladen zeigen sich Unterschiede. Abhängig ist die Ladezeit in erster Linie von dem verwendeten Ladegerät. Im Test eingesetzt wurde ein leistungsstarkes Gerät mit ma-ximal 30 Ampere Ladestrom. Doch bei der AGM-Batterie wer-den diese nur etwa drei Stun-den lang ausgereizt, bevor der Ladestrom aufgrund der spezi-fischen Kennlinie reduziert wird. Zwölf Stunden dauert es, bis 97 Amperestunden in die AGM-Batterie fließen." Das bedeutet: 97 Ah brauchen 12 h und das sind im Schnitt 97/12 = 8 A Ladestrom. Es gibt also verschiedene Angaben und die pauschale Aussage von einen max. Ladestrom von 1 % der Akkukapazität ist im Konkreten zu hinterfragen. Ich werfe einen Fuder Asche auf mein Haupt. Die Ladung bei Blei kannst Du Dir strommäßig in Annäherung exponentiell fallend vorstellen.
Ich denke es geht um die Erhaltungsladung Einige Sätze aus dem Link: • Während der Erhaltungsladung (Float) wird Spannung (U2) von 13,65V bis 13,8V empfohlen. (Maximaler Ladestrom (I): 1% der Nennkapazität in Ampere) Denn zur Ladung selbst ist zu lesen: • Es wird ein Ladegerät mit einer AGM-Einstellung und einer IUoU-Kennlinie. • Als Anfangsladestrom (I1) werden 25% bis 35% der Nennkapazität (K20) in Ampere empfohlen. Namib22 Bis auf die Dieselheizung entspricht das meinen Vorstellungen (und Berechnungen). Eine Dieselheizung hat einen recht hohen Stromverbrauch bei der Zündung. Ich hatte mal ein Womo mit Dieselheizung gemietet. Positiv: schön warm und keinen Gasverbrauch. Diesel gibt es an jeder Tankstelle. Der Diesel für die Heizung kam aus dem Dieseltank. Negativ: Nach einer Nacht war die nicht ganz voll geladene AGM-Aufbaubatterie von 95 Ah auf unter 50 % Ladezustand und deshalb hat die Bordelektronik alle Verbraucher vom Netz genommen, auch die Heizung. Es ging im Aufbau nichts mehr, nicht mal ein Lämpchen. Mit entsprechender Li-Akku-Kapazität sollte das kein Problem sein.
Noch einen Fuder Asche auf mein Haupt. Man sollte eben aufmerksamer lesen. an dietmardd, mit Verlaub, aber du stellst hier schon einige merkwürdige Theorien auf, Li darf nur bis 95% ge- und bis 5% entladen werden, AGM kann man nur mit 1A laden usw. Ich weiß nicht, woher du dein Wissen beziehst, aber da ist einiges nicht korrekt .... Mein Kompressorkühlschrank braucht 5-6 A und läuft bei „normalen“ Temperaturen etwa 30% der Zeit, wenn es heiss ist etwa 50%. Kannst dir den Verbrauch in Ah pro Tag ausrechnen ....
Bei einem Kompressorkühlschrank dürfte es kein größeres Problem bei Hochsommertemperaturen geben. Subtropische Temperaturen kommen auch mal in Deutschland vor und Kompressorkühlschränke verkraften das locker. Ich hatte schon geschrieben, daß dann der Kompressor etwas länger läuft. Richtig ist, daß die Wärme am Wärmetauscher hinten abgeführt werden muß und bei höheren Umgebungstemperaturen ist es vorteilhaft, den Wärmetauscher etwas größer auszuführen (z.B. Zusatzblech) oder eben einen leisen Lüfter zur Kühlung einzusetzt. Ein kleiner Lüfter mit Kurzschlußmotor verbraucht kaum Strom und ist sehr leise. Für einen technisch Versierten ist das kein Problem, solange der Einbau des Kompressorkühlschrankes ordnungsgemäß war und eine Wärmeabfuhr gewährleistet ist. Manche Womo-Vertragswerkstätten beachten nicht das Erfordernis der Luftzirkulation. Bei höheren Umgebungstemperaturen ist es aus Energiespargründen vorteilhaft, wenn man die Wärmeisolation des Kühlschrankes etwas dicker ausführt. Das ist für subtropische und tropische Länder wichtig (Energielabel), aber für ein Womo m.E. nicht von Bedeutung. Bei Kompressorkühlschränken ist weniger eine etwas höhere Umgebungstemperatur problematisch als vielmehr eine Umgebungstemperatur unter 10 °C, weil dann u.U. ein anderes Kühlmittel verwendet werden muß, denn herkömmliche Kompressorkühlschränke arbeiten dann u.U. nicht mehr korrekt. Das ist für Wintercamping von Bedeutung, wenn das Womo nicht ständig auf Mindesttemperatur geheizt wird. Übrigens sind Kompressorkühlschränke besonders in Grönland begehrt, wo es doch meist unter Null °C ist und man Lebensmittel ja in einem Schrank im Freien aufbewahren könnte. Die Eskimos nutzen dabei einen Effekt von Kompressorkühlschränken aus. Wenn dieser z.B. bei -25 °C im Freien vor dem Haus steht, frieren die Lebensmittel im Inneren des Kühlschrankes nicht ein, wenn dieser läuft. :D
Links: --> Link --> Link --> Link --> Link -> also mal nach Li-Akku + Bruttopapazität + Nettokapazität guggeln! (ohne Pluszeichen :D ) Es scheint also, als wäre meine Ausführung doch korrekt gewesen.
Bis auf die Tatsache, das die EAutos LiIon, und nicht LiFePo haben.....
Nicht böse sein, aber wenn du eh schon alles (besser) weißt warum fragst du dann noch hier im Forum? Ich bin hier raus .....
Nichts anderes habe ich behauptet. Das Womo-Stromnetz muß nach dem Maximalverbrauch ausgelegt werden. 50 % der Stunden eines Tages sind nach Adam Ries 12 h und das mal 6 A sind 72 Ah. Dieser Wert ist ungefähr typisch für einen kleinen bis mittleren Kompressorkühlschrank Ich hatte in einem vorherigen Beitrag geschrieben, daß ich 2 Hauptverbraucher haben werde und nach diesen die Solaranlage und restliche Elektronik bemessen muß: - das CPAP-Gerät , das rund 100 Ah real pro Nacht mit Umwandlungsverlusten meines damaligen mobilen Wechselrichters benötigt und - der Kompressorkühlschrank mit etwa gleichem Energieverbrauch - nach Deinen Angaben für Deinen Kompressoprkühlschrank 72 A. Da es ja verschiedene Modelle von Kompressorkühlschränken gibt - verschiedene Hersteller, verschiedene Kühlschrankgrößen usw. sind in meinen Augen die beiden Stromerbräuche etwa gleich hoch. Der Stromverbrauch des CPAP-Gerätes ist dabei auch nicht absolut gleich. Je nach Schlafdauer und Befeuchtereinstellung kann der Verbrauch höher oder niedriger sein.
Ich wollte nicht besserwisserisch sein. Ich habe nach besten Wissen die erforderliche E-Anlage meines Womos berechnet. Für diesen Energieverbrauch braucht man eine PV-Anlage mit etwas höherer Leistung. Kein Vertragshändler in meiner Umgebung konnte mir sagen, wieviel Wp auf dem Dach verschiedener Teilintegrierter mit 7,4 m Länge Platz finden und keiner der betreffenden Hersteller wollte mir eine Zeichnung des Daches mit den Luken schicken. Deshalb habe ich die Ausgangsfrage gestellt, was für eine PV-Anlage Platz findet. Der Rest ergab sich dann aus der Diskussion. Ich behaupte ja nicht, daß ich in allem Recht habe und die Diskussion zeigt, daß manches hinterfragt werden muß. Auf alle Fälle lerne ich viel dabei. Dietmar, Eigentlich muss man dir zugute halten, dass du dir was angelesen hast. Diese Mühe machen sich viele andere nicht, und machen ein schlechteres Bild als du. Im Ergebnis ist dein Plan , 600 Ah, möglicherweise garnicht schlecht. Es kommt schliesslich nicht darauf an, ob dir das 2,5 Tage, oder 4 Tage Autarkie gibt. Es kommt auch nicht darauf an, ob du bei bedecktem Himmel den tagesverbrauch mit Solar halb oder ganz decken kannst, wenn der Akku eh länger hält als du glaubst. Es kommt offensichtlich auch nicht auf die Kosten an, denn wenn du so planst, hast du das in Betracht gezogen. Deswegen kommt es wohl auch garnicht darauf an, ob deine Berechnungen nun genau sind, oder wie ich meine, fast alle falsch oder zumindest grob ungenau. Letztendlich machst du wohl das richtige, wenn auch nicht ganz aus dem richtigen Grund. Und deswegen kann man dich das auch ruhig so machen lassen, ohne deine sanften Gefühle deiner Technikbetrachtung weiterer Korrekturen auszusetzen.
Ich auch.
na ja, vielleicht weil bisher eigentlich nur eine Antwort auf seine Frage eingegangen ist, der Rest war so ein Derailing von wegen was sein Strombedarf denn überhaupt ist. Das war aber nicht die Frage, er wollte nur wissen wieviel Solarkapazität er denn unterbringen kann. Und ob er sich beim Stromverbrauch um ein paar Ampere verrechnet hat, macht den Kohl nun wirklich nicht fett. Um wenigstens noch ein bisschen was zur Frage des TE beizutragen... wenn du - was man machen kann - das Dach mit Solarpaneelen vollpflasterst, wird es nicht zu vermeiden sein, dass zumindest zeitweise ein Teil der Paneele teilverschattet werden. Das solltest du bei der Dimensionierung und Auslegung der Anlage auf alle Fälle mitdenken. Servus Du hast einige Empfehlungen bekommen, schau dort einmal vorbei. Ansonsten musst halt weiter fahren bis du einen Händler findest der dir die Angaben vorweg bereit stellt. Fixier dich nicht auf das kleine Umfeld von deinem Wohnort. Du hast dann ein Womo da wird es kein Problem sein auch mal längere Anreisen zum Service zu machen. Kleine Geschichte. Als wir damals den Bürstner gekauft hatten wollte ich einige Original Holzplatten dazu bestellen. Die Preisauskunft war vom Händler nicht zu bekommen. Bestellzeit ca. 6Monate. Nach 7Monaten wurde eine Wandlung wegen zu vieler Mängel gemacht. Wir hatten noch immer keine Preise. So musste ein neues Womo her, da wir sehr viel Umbauten brauchten wir einiges an Original Material. Wir fuhren eine Woche durch Deutschland ( in Österreich nicht lagernd zu bekommen) spulten 3000klm runter, und fanden einen Händler der uns während der Besichtigung die Preise und alle Informationen gab. Gekauft 500klm von uns entfernt. Bei der Übergabe von Auto und Zubehör war es nicht so glatt, egal Heiraten möchte ich ihm nicht. Also du wirst dein Womo bei dem richtigen Händler finden, vielleicht nicht ums Eck. Um nochmal auf die Eingangsfrage zurückzukommen: Abhängig von der Nettofläche (Dachluken, ev. Sat-Anlage o.ä.) und den eingesetzten Modulen in Abhängigkeit der Anordnungsmöglichkeiten und ggf. des Inhalts des Portemonnaies ...... also pauschal nicht zu beantworten .... Es kann doch für den Verkäufer eines Wohnmobils nicht so schwer sein, den Lehrling auf das Dach zu schicken und die verfügbare Fläche auszumessen. Danach plant man dann mit verschiedenen Herstellern von Solarpanelen die maximale Ausbeute. Ohne Messung der Fläche kann man nur raten. Gruß
dazu müsste halt das Wohnmobil nicht nur als Planung existieren, sondern tatsächlich und handgreiflich auf dem Hof stehen ;) Vielen Dank für Eure Antworten. Ich habe einiges dazugelernt. Ich wage mal zu behaupten, Bürstner weiss selber nicht so genau, wie das Dach des noch nicht gebauten Fahrzeugs aussieht :D Wohnmobile bauen ist keine exakte Wissenschaft, und ich würde nicht darauf wetten, dass jede Dachluke zentimetergenau von Fahrzeug zu Fahrzeug an der gleichen Stelle sitzt... Ich würde folgendes machen, wenn ich maximale Solarfläche möchte: - jede Dachluke, die nicht reinmuss, auch nicht einbauen lassen. Eventuell kann man noch welche rauskonfigurieren bei der Bestellung. - Keine Sat-Schüssel. Erstens kostet die einen mindestens ein großes Modul (meist mehr, wenn sie an ungünstiger Stelle sitzt) und zweitens verschattet sie einem noch mindestens ein anderes Modul, wenn sie aufgerichtet wird. TV kann man heutzutage über Internet schauen, und wenns mal nicht geht, geht auch nicht gleich die Welt unter. - Wenn das Mobil da ist (!), die Dachfläche peinlich genau vermessen und dann mit verschiedenen Modulgrößen stückeln, was draufgeht. Dabei den Platz für die Halter und die Verkabelung berücksichtigen! Wenn du das beim Händler machen läßt, muss ER das vermessen, dann zusammen mit ihm Module raussuchen (oder ihm einen Vorschlag geben), weil ER die dann auch beschaffen wollen wird. Beschaltung diskutieren! Es werden ja auf jeden Fall mehrere Solarcontroller und parallele Stränge werden. Ich kann gut verstehen, dass du keinen Händler findest, der das machen möchte, ist ne Menge Planungsarbeit und nicht mal eben husch-husch ne Solaranlage draufgeschmissen. Und so ne Anlage kann man auch nicht vom Azubi montieren lassen. Ein Laden, dem ich das kompetent zutrauen würde, ist WCS Goch (auch wenn der Götz ein Aufschneider ist und deren YT-Auftritt indiskutabel). Allerdings hat das seinen Preis, und die Komponenten, die er verbaut, finde ich bei dem Preis suboptimal. Aber die Werkstatt hätte das drauf, denke ich. bis denn, Uwe |
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