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Feedback zu Solar-Setup für Südeuropa ganzjährig


caddycamper am 10 Nov 2021 14:58:59

Nach gründlichen Überlegungen und regem Austausch mit einem Elektriker habe ich nun einen Plan, was für eine Solaranlage wir uns auf den Bus setzen wollen. Weil ich allerdings nur sehr wenig Ahnung habe und der Elektriker auch kein ausgewiesener Experte für Solar/Kfz ist, wäre ich sehr dankbar für Euer Feedback.

Einsatzszenario:
Wir wollen im Frühjahr/ Sommer in Griechenland sein. Das soll unser Testballon sein. Im Sommer kommen wir noch einmal für einige Wochen zurück nach Deutschland. Dann können wir eventuelle Nachbesserungen / Aufrüstungen vornehmen, bevor wir uns auf den Weg nach Südspanien machen, um dort den Herbst und Winter zu verbringen.
Wichtig ist noch: Auf dem Dach ist nicht wahnsinnig viel Platz. Wir haben einmal eine Fläche von 1,50m x 1,40m und zweimal eine Fläche von jeweils 1,50m x 0,50m

Stromverbraucher:
- Laptop: 30w, 8h/ Tag (Ich habe den Stromverbrauch des Laptops gemessen. Er ist vergleichsweise niedrig, weil ich keine rechenintensiven Arbeiten damit tätige)
- Powerbanks, Router, Handys, Kleinkram: 10w, 5h/Tag
- Beleuchtung: 6w, 2h/Tag
- iPad: 4w, 3h
- eventuell 35Watt Kompressorkühlschrank (laut vanuponatime.com sollte man ca. 0,25kwH pro Tag veranschlagen). Falls der Strom knapp wird, können wir einen Zweitkühlschrank ausweichen, der auch mit Gas läuft.
- im Winter eine Planar 2D Standheizung.

Budget:
- maximal 2500€ Material, gerne darunter

Unser Plan:
- 6x schmale 80Watt Module: --> Link . Für Frühling/Sommer werden wir so viel vermutlich nicht brauchen, aber: Man sollte ja bei Reihenschaltung identische Module nehmen, und ich hätte Bedenken, ob genau diese Module später noch lieferbar sind (falls wir für den Herbst aufrüsten wollen). Sollte das Budget am Ende nicht reichen, würden wir das Risiko aber eingehen und erst einmal nur 4 montieren. > 350-520€
- Eine 125Watt Lifepo4 Batterie. Hier schwanken wir zwischen GreenCell für 800€ (--> Link) und der ective für 1250€ (--> Link). Derzeit warte ich auf die Antwort des GreenCell Vertriebs bzgl. Vorselektion/ Balancing etc. Siehe auch die Diskussion hier im Forum: --> Link . Sollte es die ective sein müssen, muss ich wohl im ersten Schritt auf 2 Panels verzichten (s.o.) um im Budget zu bleiben. > 800-1250€
- Victron Laderegler MPPT 150: --> Link >300€
- Victron Orion Ladegerät 360W um während der Fahrt über Lichtmaschine zu laden: --> Link >270€
- Victron Blue Smart IP22 Batterieladegerät 12/30 um während der Landstromversorgung zu laden: --> Link >190€
- Victron Phoenix 12/250 Wechselrichter 230V 200W: --> Link > 100€
plus Kleinkram wie Kabel und Steckdosen

Was haltet Ihr von dem Setup? Ist irgendetwas über- oder unterdimensioniert? Wie gesagt: Mir ist etwas Spielraum nach oben wichtig. Falls wir im Frühjahr/Sommer merken, das liefert nicht genug, um damit auch vom Winter in Südspanien klarzukommen, will ich die Möglichkeit haben, eine zweite Batterie dazu zu holen.

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Gast am 10 Nov 2021 15:33:32

Was noch fehlt sind Angaben zur Batterie Blei Life / Kapazität? , sonst gibt es keine vernünftige Auslegung, weil viel Sonnenstrom in kleinen Akku keinen Sinn macht und wenig Sonnenstrom in einen großen auch nicht. Die Relationen müssen schon zueinander passen.

Was ist das für ein Fahrzeug?

Gruß

goorooj am 10 Nov 2021 15:46:32

Ich glaube nicht dass du im Frühjahr repräsentative Daten bekommst.
Die wenigste Sonneneinstrahlung hast du im November/Dezember/Januar, schon im März hast du schon wieder soviel Sonne wie im September....
April ist wie August. Muss man beachten.

Die Tage im Winter in Spanien sind jetzt nicht dramatisch viel länger als hier, nur wärmer. Und die Sonne steht in einem besseren Winkel ( hier vielleicht noch 15 Grad über dem Horizont, in Spanien 30 ).
im Dezember hast du in Malaga etwa 10 Stunden zwischen Sonnenauf- und Untergang, in z.B. München 8,5 Stunden.
Bedeutet, von der Tageslänge ist Südspanien im Winter wie hier Anfang November.

Das heisst jetzt:
Deine Panels müssen die Batterie über Mittag wieder vollladen, dann muss die Batterie dann für etwa mindestens 16 Stunden alles bewirtschaften können. die 125KwH können reichen, müssen aber nicht. Du hast ja auch deutlich weniger Tageslicht, mehr Zeit im Camper... mehr Fernsehen, Licht... andererseits muss der Kühlschrank nicht soviel arbeiten.
Die Sonne kommt von 30° und nicht von oben, wie im Sommer.

Die maximale Sonneneinstrahlung hast du mitte Juni, also gerade in deinem angedachten Testzeitpunkt. Danach nimmts schon wieder ab.
Aber: das ist nicht linear. Die Tageslänge, wenn du dir die Kurve mal anschaust, bleibt im Winter recht träge um einen bestimmten Punkt, steigt dann über den März am steilsten an, und schon im Mai ist die Änderung schon wieder träge...
Bedeutet auch, ob du jetzt Anfang oder Ende März misst macht prozentual einen grösseren Unterschied als ob du im April oder Mai misst.

Um repräsentative Daten zu bekommen ob dir deine Stromversorgung über den Winter reicht müsstest du spätestens Anfang Februar im Süden messen. Danach sind die Messungen für die Tonne.
Vielleicht macht es sinn zu schauen wie die sonneneinstrahlung und tagesdauer genau ist und dann einen zeitpunkt hierzulande zu suchen wo das einigermassen hinkommt... ich denke wenn du im märz noch in deutschland bist könnte das relativ gut hinhauen im vergleich zu südspanien im winter.

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kielius am 10 Nov 2021 16:06:25

Hier --> Link sieht man die Sonnenstände in Europa und die durchschnittliche Sonnendauer.
Vielleicht nützt es ja, allerdings nicht in deutsch und etwas technisches Verständnis (Geographie + Physik) sollte vorhanden sein.

caddycamper am 10 Nov 2021 16:08:09

bigben24 hat geschrieben:Was noch fehlt sind Angaben zur Batterie Blei Life / Kapazität?
Was ist das für ein Fahrzeug?

Batterie hatte ich geschrieben: 125Ah Lifepo4. Wir fahren einen Ducato L4, haben aber 3 Dachluken, die den Platz wie erwähnt begrenzen.

caddycamper am 10 Nov 2021 16:09:50

goorooj hat geschrieben:ich denke wenn du im märz noch in deutschland bist könnte das relativ gut hinhauen im vergleich zu südspanien im winter.

Gute Idee! Ich werde im Februar/ März mal ein Probewochenende in Deutschland einlegen.
Aber so oder so: Nachrüsten würde ich erst im Sommer, dann kenne ich auch unsere Verbraucher auf lange Sicht etwas besser.

caddycamper am 10 Nov 2021 16:30:10

Was mich ja ehrlich gesagt mehr beschäftigt als die Frage, ob Panelwatt und Batteriekapazität reichen:
Sind die ganzen Laderegler etc. eine gute Wahl? Passen sie zum Rest und geben sie mir genügend Spielraum um ggf. die Batteriekapazität noch zu erhöhen?

kielius am 10 Nov 2021 16:41:26

Keine Werbung für den Shop, aber hier wird es anschaulich erklärt und berechnet: --> Link

goorooj am 10 Nov 2021 16:59:12

Um dir vielleicht mal einen Anhaltspunkt zu geben:

ich habe diese Anlage --> Link
zusätzlich eine 105AH AGM Batterie und einen 1500W China-Wechselrichter ( war geschenkt, aber der wird mittelfristig durch was besseres ersetzt ).

Damit betreibe ich einen kleinen Bomann-Kühlschrank mit 60W/h. Billig halt.
Zusätzlich mit dem ziemlich grossen Leerlaufstrom des zu grossen Wechselrichters reicht das im Frühjahr/Sommer gerade so.

Meine Engstelle ist die Batterie. Die ist über Nacht ziemlich runter, aber im Sommer ist schon vormittags gegen 11:00 die Batterie schon wieder voll. Danach läuft die Sonnenenergie von den Panels grösstenteils ins Leere.
Ich werde mir wohl eine zweite Batterie zulegen um die zu schonen. Kosten als AGM ja nur um die 200 Euro.
Oder die jetzt nutzen bis sie hin ist, und dann auf 200AH gehen.

ich habe keinen Fernseher, keine laptops, und allgemein eigentlich ausser dem Kühlschrank nicht viel dranhängen... Wasserpumpe halt noch.

Ich habe mal 2 Jahre in Spanien gewohnt, aber ohne Womo.
Von meiner Situation ausgehend müsste ich jetzt für Südspanien gefühlsmässig FÜR MICH nochmal das gleiche an Panels draufpacken ( also 600W ) und eben die Batteriekapazität auf mindestens 200AH steigern.

ALLERDINGS hast du natürlich weniger Strombedarf beim Kühlschrank, und dein Wechselrichter ist lange nicht so verschwenderisch.
Wie gesagt.... messen. Dann bist du schlauer.

LADELEISTUNG: mein Solarregler ( der aus dem Link ) hat 30A Ladeleistung und damit kriege ich die 300W gut weggebraten.
Deiner hat 35A und du planst 6x80=480 Watt.

ich weiss dass meiner bei etwa 390 Watt PV-Leistung am Ende ist. Was nicht bedeutet dass der dann explodiert, er nimmt die Leistung halt nicht auf.
Deine 6x80 Watt sollte deiner mit 35A gut abkönnen.
Eine zweite Batterie auch.

Fledermaus am 10 Nov 2021 17:02:16

Servus
Das rechnen der eigenen Verbraucher ist gut, Sonnenstand und Wirkung der Solarplatten auch.

Der größte unsicherheitsfaktor ist das Wetter.
Egal ob im Sommer in Deutschland oder noch schlimmer im Winter in Spanien, wo du dann noch mehr Strom für die Heizung brauchst.
Wie schaut die Rechnungen bei 5 Tagen Regen/Schneefall aus.

Und der nächste Unsicherheitsfaktor ist der Mensch weil Morgen ein neuer Verbraucher sich auftut der jetzt noch nicht absehbar ist.

Mein Fazit ist mach soviel Solar als möglich, und die Batterie so groß als möglich. Dann bist für vieles im sicheren.
Oder leg noch ein Reservekabel dazu, so kannst schnell noch mit Solarplatten und Regler ergänzen.

Gast am 10 Nov 2021 17:41:43

Also nach Deinen Angaben Batterie 125Ah und Verbrauch, plus Kompressorkühli halte ich 240 - 300Wp für völlig ausreichend. Wir haben 240Wp drauf einen Verbrauch von ca. 50 - 60Ah und hatten eigentlich noch nie Probleme. Ich würde auch weniger aber größere Panels nehmen, ja nachdem, wie es passt. UND keine Flexpanels!

Als Regler empfehle ich Dir einen passenden Victron Smartsolar 100/20 oder 30 je nach Auslegung

Diese Auskunft ist wie immer kostenfrei, völlig unmaßgeblich und garantiert subjektiv :mrgreen:

Gruß

caddycamper am 10 Nov 2021 17:59:46

bigben24 hat geschrieben: Ich würde auch weniger aber größere Panels nehmen, ja nachdem, wie es passt.

Weshalb sind wenige große besser als mehrere kleine? Würdest du in meinem Fall auch dazu raten- obwohl ich dann wg Platzmangels keine Option auf 6 Panels in Reihe mehr hätte (Nr. 5&6 passen ja nur wenn sie schmal sind)?

caddycamper am 10 Nov 2021 18:32:56

caddycamper hat geschrieben:Würdest du in meinem Fall auch dazu raten- obwohl ich dann wg Platzmangels keine Option auf 6 Panels in Reihe mehr hätte (Nr. 5&6 passen ja nur wenn sie schmal sind)?

Oder anders gefragt:
Lieber zwei 190W Panels (--> Link) und keinen Spielraum, mehr identische Panels nachzulegen als vier 90W Panels (--> Link) inklusive der Möglichkeit bei Bedarf noch 2 zusätzliche identische Panels nachzulegen?

rolfk am 10 Nov 2021 18:44:32

Ich habe nicht nachgerechnet, ob deine Solarfläche grenzwertig klein ist.

Aber wenn sie es ist, hast du noch eine Möglichkeit: mach die Panels Aaufstellbar, 30 bis 40 Grad genügt.
Das verdoppelt deinen geringeren Ertrag bei niedriger Sonne. Im Sommer brauchst du natürlich nicht aufzustellen.

caddycamper am 10 Nov 2021 19:26:54

Tatsächlich habe ich ein Platzproblem. Mein Plan, sechs mal die 90W Panels anzubringen, wird nicht funktionieren:
Ich habe vorne zwei mal 50x150cm Platz und hinten 140x150cm. Die Panels haben aber selbst einen Länge von 150cm. Mit Montagespoilern passen sie also nicht.

Somit brennt mir derzeit am meisten unter den Nägeln:
Wie bringe ich auf meiner Fläche von 1,50 Länge und 1,40m Breite so viel Watt wie möglich unter? Und zwar mit Panels, die derzeit auch lieferbar sind.

Zudem habe ich erst jetzt geschnallt, dass ich zur Montage wohl auch diese Sickenfüller noch brauche: --> Link

Puh, ist das alles kompliziert.

rolfk am 10 Nov 2021 19:29:23

Sieh es doch Mal so: du machst dir vorher Gedanken, das ist gut, und so holt man das Bestmögliche raus.

Btw, denke auch noch daran, dass die für Winterbetrieb ein Einzelmodul zusätzlich aufstellen kannst, in bester Ausrichtung. Neben dem Womo. Machen ja auch einige.

caddycamper am 10 Nov 2021 21:19:47

Meine neuen Favoriten bei den Panels: 175W von ective mit 64 Zellen: --> Link. Den Plan der eventuellen späteren Aufrüstung habe ich verworfen. Deshalb kann ich auch beim Laderegler einen kleineren nehmen.
Sollte am Ende der Strom wirklich nicht reichen muss ich halt -wie rolfk ja schon vorschlug- mit externen Solartaschen oder so arbeiten.

meteor640mst am 10 Nov 2021 21:49:22

Hallo, hast Du über mobile Panels nachgedacht, die könntest sie zusätzlich betreiben. Vorteil liegt in der Ausrichtung bei ungünstigem Einstrahlwinkel.
Beste Grüsse Robin

Gast am 10 Nov 2021 22:45:30

caddycamper hat geschrieben:Somit brennt mir derzeit am meisten unter den Nägeln:
Wie bringe ich auf meiner Fläche von 1,50 Länge und 1,40m Breite so viel Watt wie möglich unter? Und zwar mit Panels, die derzeit auch lieferbar sind.

...

Puh, ist das alles kompliziert.


Du machst das doch alles richtig, vorher schlau machen und nicht hinterher wundern. Auf der Fläche wirst Du so ca 2*150Wp --> Link unterbringen, die sind id.R. so 110*70cm, dazu noch das hier --> Link dann hast Du 400Wp, das ist doch nicht schlecht für die Fläche, oder?

Ich habe selbst noch ein 150er zum freien aufstellen und bin ganz zufrieden damit.

Gruß

thomas56 am 10 Nov 2021 23:07:28

Fledermaus hat geschrieben:Der größte unsicherheitsfaktor ist das Wetter.


sehe ich auch so! Es gibt eben Situationen, da helfen 1.000 Wp Solar auch nicht weiter!
Da helfen dann nur Steckdose, Brennstoffzelle oder Generator!

Fledermaus am 10 Nov 2021 23:40:41

Servus
Natürlich irgendwann is es mit der Solar am Ende.

Mit einer größeren Solaranlage kann ich diesen Fall weiter nach hinten schieben.

Oder halt auch mit einer doppelt so großen Batterie.

Kommt halt immer auf die Reisegewohnheiten an, ob Landstrom, etc. im Falle von schlecht Wetter zur Verfügung steht. Und was mir der ganze Spaß der Anlage wert ist.

caddycamper am 11 Nov 2021 12:28:57

Ich habe mich entschieden und bestellt.
Letztlich sind es wegen des Platzmangels zwei 175W Module von ective geworden (--> Link), weil sie von den Abmessungen knapp aber ideal passen und je 64 Zellen haben. Die Halterungen musste ich woanders bestellen (--> Link), hoffe aber, sie passen von den Bohrlöchern her.
Dazu die teure 125Ah Batterie von ective (--> Link)- weil ich den anderen Herstellern irgendwie nicht so recht vertraue und weil Prismazellen verbaut sind. Die Tatsache dass sie frostsicher ist, ist irgendwie dann doch auch ganz nett.
Bezüglich Ladebooster, Konverter und LiMa-Ladegerät bin ich bei meiner ursprünglichen Idee geblieben.
Einzig offene Frage bleibt der der Laderegler für die Panels. Aber das wird nicht weiter kompliziert. Letztlich muss ich mir nur die Frage beantworten, ob ich perspektivisch die Möglichkeit haben will, mit Standmodulen nachzurüsten oder eben nicht.
Herzlichen Dank jedenfalls an alle, die hier Input + Feedback geliefert haben. Das war hilfreich (zumindest teilweise :razz: ).

HartyH am 11 Nov 2021 14:42:08

caddycamper hat geschrieben:...175W von ective mit 64 Zellen... Deshalb kann ich auch beim Laderegler einen kleineren nehmen.
Sollte am Ende der Strom wirklich nicht reichen muss ich halt -wie rolfk ja schon vorschlug- mit externen Solartaschen oder so arbeiten.

das sind dann 350Wp und ein 30A-MPPT Regler reicht aus, z.B. der SmartSolar MPPT 100/30
dazu beide Solarmodule parallel schalten, nicht in Serie wie du im ersten Beitrag geschrieben hattest.
Aufrüsten würde ich mit aufstellbaren Solarmodulen und separatem Solarregler. Dann kannst du wahlweise den Starter- oder den Aufbauakku laden.

caddycamper am 11 Nov 2021 16:50:14

HartyH hat geschrieben:beide Solarmodule parallel schalten, nicht in Serie.
]
Weshalb würdest Du parallel schalten? Was sind die Vor-, was die Nachteile?

HartyH am 11 Nov 2021 17:44:55

es sind Solarmodule mit je 64 Zellen, also mehr als die umgangssprachlichen 12V-Module mit 36 Zellen.
Das heißt, du hast schon eine recht hohe Nennspannung Umpp von 37,6 V bei 25 Grad C, welche der Regler auf die 13,8 - 14,4 Volt regeln muß. Das sind genügend Reserven bei ungünstigem Sonnenschein.
Wenn du aber beide Solarmodule in Serie schaltest, hast du zwar die doppelte Spannung aber keinen weiteren Vorteil. Aber als Nachteil, daß bei partieller Beschattung das beschattete Modul das andere Modul mit runter zieht. Ich habe keine Aussagen zu verbauten Bypass-Dioden gefunden. Womöglich sind keine enthalten. Bypass-Dioden können Strom an den verschatteten Zellen vorbei leiten.

Wenn aber beide Solarmodule parallel geschalten sind, kann jedes vor sich hinwerkeln, egal was mit dem anderen Modul passiert. Jedes einzelne Modul liefer seinen Anteil Strom (A) an den Regler.

caddycamper am 11 Nov 2021 18:56:27

Verflucht. Am Ende habe ich offenbar vergessen, auf Bypass Dioden zu achten. Da hast Du besser aufgepasst. Danke für den Hinweis.
Würdest Du sagen, die Panels waren nicht die beste Idee (obwohl sie den Platz von den Abmessungen her optimal nutzen)? Evtl kann ich sie ja zurückgeben…

Fledermaus am 11 Nov 2021 18:59:21

Servus
Nein, die sind schon in Ordnung. Keine Sorge.

HartyH am 12 Nov 2021 02:26:59

sorry, ich wollte dich mit meiner Aussage bzgl. Bypassdioden nicht verwirren.

Diese Solarmodule sind sehr gut. Vor allem, da diese Module 64 Zellen haben und somit eine schöne hohe Nennspannung Umpp.
Das erübrigt dann die Serienschaltung. Nur darauf wollte ich hinweisen.

Einen Tip habe ich noch: Die Solarmodule sind 1324 mm lang. Ich würde in der Mitte der Längsseiten noch eine kleine Halterung anbringen, um das Schwingen bei der Fahrt zu reduzieren. Da reicht ein Aluwinkel, um den eingeschränkten Platz auszunutzen.

Gast am 12 Nov 2021 09:02:14

caddycamper hat geschrieben:I
...
Dazu die teure 125Ah Batterie von ective (--> Link)- weil ich den anderen Herstellern irgendwie nicht so recht vertraue und weil Prismazellen verbaut sind. Die Tatsache dass sie frostsicher ist, ist irgendwie dann doch auch ganz nett.
...
..

Wie kann man einem Hersteller vertrauen, der behauptet eine normale LiFePO4 sei bis -30 Grad frostsicher (laden / entladen). Ich habe Dir das schon an anderer Stelle geschrieben. Das geht auf Grund der Zellchemie schon gar nicht. Hast Du das schriftlich? Hast Du schriftlich, das Du den Akku mit balancierten Zellen ausgeliefert bekommst.

Viel Glück damit

Gruß

caddycamper am 12 Nov 2021 13:41:14

bigben24 hat geschrieben:Wie kann man einem Hersteller vertrauen, der behauptet eine normale LiFePO4 sei bis -30 Grad frostsicher (laden / entladen). Hast Du schriftlich, das Du den Akku mit balancierten Zellen ausgeliefert bekommst.


Die LT Modelle von ective verfügen über eine Batterieheizung, deshalb lassen sie sich auch bei Minustemperaturen laden.
Und wegen der Ausbalancierung: Das eingebaute BMS balanciert die Zellen kontinuierlich aus, was soll da noch extra explizit ausbalanciert werden?
Ich habe mit dem Menschen von ective/ autobattrienbilliger mehrfach telefoniert. Meiner Ansicht nach weiß er was er tut und was er verkauft. 5 Jahre Garantie auf die Batterie sind ja auch durchaus eine Ansage.[quote="HartyH"]sorry, ich wollte dich mit meiner Aussage bzgl. Bypassdioden nicht verwirren.

Gast am 12 Nov 2021 16:01:26

Na ja, ich will Dir Deinen Glauben nicht nehmen, aber offensichtlich hast Du ich nicht so tief mit Akkus auseinandergesetzt. Was mit nicht initialisierten Zellen passiert kannst Du hier im Forum massenhaft lesen und hast Du Dich mal gefragt wieviel Energie ein Akku benötigt, bis er im Kern >0ºC ist und wo die herkommen soll, wenn Dein Auto im Winter draußen ohne Landstrom steht? Heizmatten haben andere Akkus auch, funktioniert aber leider meistens nicht.

Wie auch immer, ich wünsche Dir das alles passt

Gruß

caddycamper am 12 Nov 2021 18:04:49

HartyH hat geschrieben:Einen Tip habe ich noch: Die Solarmodule sind 1324 mm lang. Ich würde in der Mitte der Längsseiten noch eine kleine Halterung anbringen, um das Schwingen bei der Fahrt zu reduzieren.

Spitzenidee! So wird's gemacht.

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