bristot am 12 Nov 2021 20:38:00 Hallo, mein Name ist Michael und ich bin ganz neu hier! Die Frage die mich umtreibt wäre folgende: Kann ich den 230V Ausgang einer Powerstation direkt an eine Steckdose im Womo anschließen um dann auf allen anderen Steckdosen ebenfalls 230V Spannung zu haben? Ich möchte momentan keinen größeren Umbau mit Solaranlage machen da die Powerstation schon vorhanden ist.Ich bin leider in Elektrodingen eine Vollniete, aber vielleicht kann mir hier im Forum ja jemand weiterhelfen. Für eine Rückantwort im Voraus schon mal vielen Dank! Gruß Michael
Fledermaus am 12 Nov 2021 21:22:06 Servus
Bitte nicht. Stecke die Geräte direkt an deine Powerstation.
Mann am 12 Nov 2021 21:32:49 bristot hat geschrieben:Hallo, mein Name ist Michael und ich bin ganz neu hier! Die Frage die mich umtreibt wäre folgende: Kann ich den 230V Ausgang einer Powerstation direkt an eine Steckdose im Womo anschließen um dann auf allen anderen Steckdosen ebenfalls 230V Spannung zu haben?
ja, warum nicht, mach ich auch so, genau dafür ist Sie angeschafft von mir.
UweHD am 12 Nov 2021 21:49:02 Um sicherzugehen (Stichwort FI, Sicherungen, etc.) könnte man auch einfach von der Powerstation direkt in die Außensteckdose einspeisen. Das wäre dann, als ob man via Landstrom oder Generator Strom bekäme. Nachteil: Das Ladegerät im EBL würde dann auch direkt beginnen, den Bordakku zu laden. Und ein evtl. auf AES konfigurierter Kühlschrank würde auch von Gas auf 230V umschalten.
Mann am 12 Nov 2021 21:57:15 Ich muss mich korrigieren, hab nicht richtig gelesen, natürlich nicht im Womo, sondern als Landstromersatz an die Außeneispeisung, so wie UweHD schon geschrieben.
UweHD am 12 Nov 2021 22:09:49 Mann hat geschrieben:Ich muss mich korrigieren, hab nicht richtig gelesen, natürlich nicht im Womo, sondern als Landstromersatz an die Außeneispeisung ...
Ja, das ist auch gut so. In eine Schuko-Dose im Wohnmobil einspeisen sollte allerdings technisch auch funktionieren, schließlich macht man das ja mit jeder Guerilla-PV Anlage bei Wohnhäusern nicht anders. Das Problem dabei ist aber, dass man dafür dann einen "Stecker <-> Stecker" Adapter benötigt und somit bei Betrieb einen 230V führenden Strom stecker im Auto rumfliegen hat. Ein No-Go! Zudem speist man hinter dem FI und der Sicherung ein, was so nicht gewollt ist. Auch könnte das lustige Effekte ergeben, wenn man (versehentlich) zusätzlich Landstrom von außen einspeisen würde....
bristot am 12 Nov 2021 23:25:35 Danke für die Antworten, ich als Superlaie habs nun auch verstanden daß das nicht der Weisheit letzter Schluss ist! Grüße an alle Michael
Majestix am 13 Nov 2021 08:39:01 Hallo,
eine Möglichkeit wäre, mit einer NVS der außenliegenden Landstromsteckdose den Vorrang bei der Einspeisung von Landstrom zu geben. An den zweiten Eingang könnte dann die PowerStation angeschlossen werden.
Ob sich dieser technische Aufwand jedoch lohnt, muss jeder selbst entscheiden. Fachlich gesehen wäre es wohl die richtige Lösung, denke ich.
fschuen am 13 Nov 2021 08:49:35 Wie willst du denn einspeisen? Mit einem Kabel, Stecker an beiden Enden? Man nennt das Selbstmörderkabel, aus gutem Grund. Ausserdem liegt bei deiner Idee auch an der Einspeissteckdose Spannung an, das geht gar nicht.
Steckdose direkt nutzen, oder über Mehrfachstecker, die Einspeisdose nutzen, oder eine NVS oder manuelle Umschaltung verbauen. Das sind die Möglichkeiten.
Gruss Manfred
Majestix am 13 Nov 2021 09:10:02 fschuen hat geschrieben:Wie willst du denn einspeisen? Mit einem Kabel, Stecker an beiden Enden? Man nennt das Selbstmörderkabel, aus gutem Grund. Ausserdem liegt bei deiner Idee auch an der Einspeissteckdose Spannung an, das geht gar nicht.
Bei der Einspeisung eines Wechselrichters macht man es doch auch so. Der einzige Unterschied ist, ob die NVS vor dem FI und den Sicherungen, oder danach eingebaut ist. Eine NVS ist ein Umschalter, der einen Ausgang auf zwei mögliche Eingänge schaltet. Es trifft nicht zu, dass bei einer NVS eine Verbindung zwischen den Eingängen untereinander hergestellt wird. Wenn dem so wäre, dann würde jeder Wechselrichter zerstört werden, wenn gleichzeitig Landstrom anliegt. An der NVS könnte die Leitung fest angeschlossen sein und auf der anderen Seite ein Schukostecker sein für die PowerStation. Ein Wechselrichter wird so angeschlossen. Hat man einen WR mit NVS bereits eingebaut, dann einfach den Schukostecker vom WR abziehen und in die PowerStation einstecken (ggfs. mit Verlängerungskabel). So könnte es auch gehen. Beide Versionen stellen keine Gefährdung dar.
Fledermaus am 13 Nov 2021 09:59:42 Servus Der TE hat schon herausgefunden das es nicht die beste Idee war, bzw. nicht so einfach ist. Der TE hat sich mit seinen Aussagen als absoluter Laie zu diesen Thema geäußert. Der TE möchte nicht viel umbauen oder Geld investieren.
Die erste Frage wäre, wird die Powerbank geladen und wie groß ist diese? Die 230V Anlage aufteilen / trennen in Schuko und Geräte die über 230V laufen und nicht über die Powerbank laufen sollen, wie Kühlschrank, Truma/Alde, Ladegerät. Fi und Sicherung für die Powerbank einbauen. Manuellen oder Automatischen Umschalter von Landstrom auf Powerbank
Ist dies alles vorhanden so könnte dies funktionieren, die Frage bleibt ob es den Vorschriften entspricht. Und das bei 230V Fachleute arbeiten müssen.
Das System mit kräftiger Batterie, großer Solaranlage, und Wechselrichter finde ich da schon besser. Als zusatz die Powerbank zu verwenden ist zwar mehr Spielerei als nutzen, im Winter als Unterstützung der bestehenden Batterie vielleicht Sinnig.
Man sieht das es schon einiges an Aufwand ist , und es einfacher ist Elektrogeräte direkt an die Powerbank anzuschließen, welche Leistung hat die Powerbank?
Und noch eine Bitte an die Laien, last euch Elektroinstaltionen nur vom Fachmann machen, ........
hitzi01 am 10 Jun 2023 09:30:18 Ich hole das Thema noch einmal nach oben, da ich auch vor der Frage stehe und dem Ausbauer - sofern es relativ einfach geht - den Auftrag noch dazu geben möchte. Hintergrund: Wir lassen derzeit einen Sprinter ausbauen und haben zwei 100Ah LiFEPO4 mit WR 1700 und NVS, dazu 240W Solar. Verbrauch sind Kompressorkühlschrank, Truma-Diesel, TV, Router, OGO TTT, Maxxfan und diverse Ladegeräte (iPad, iPhone etc). Wenn ich alles rechne, könnten so 80Ah (oder im Winter mehr) am Tag zusammenkommen. Je nach Jahreszeit und Bewölkung liegen wir da bei 2 - 3 Tage freistehen - im Winter deutlich drunter. Daher möchte ich zur Sicherheit die vorhandene Ecoflow mitnehmen und bei Bedarf einspeisen. Sind dann noch einmal rund 75Ah. Idee ist die Einspeisung im Ladebereich mit einem 230V Kabel in eine Kaltgerätebuchse (C14). Diese Buchse noch einmal separat absichern. Hat das schon jemand in den letzten 1,5 Jahren einmal umgesetzt? Vielen Dank schon einmal.
Uwe1961 am 10 Jun 2023 21:56:19 ...das wird nix. Du kannst nicht mit einem zweiten Wechselrichter ( und daher kommen die 230V ja auch in deinem Mobilgerät ) gegen den anderen aktiven Wechselrichter einspeisen. Die müßten mindestens sychronisiert werden...das ist m.W. nur mit den großen Victron für den Parallelbetrieb machbar, die können via Netzwerkkabelverbindung sogar 120° phasenverschoben arbeiten und als Trio ein Drehstromnetz aufbauen. Bei zwei vollkommen unterschiedlichen Geräten wird das aber gar nichts...dabei wird eines der Geräte sterben. Was du machen kannst: Mit der Powerstation ein externes Ladegerät betreiben und damit den Wohnakku puffern während der Haupt-Wechselrichter alle Geräte versorgt und dabei eben den Wohnakku leer lutscht. Um diese unsinnigen Umwandelverluste zu verhindern solltest du einfach eines der 230V Geräte als Stand-alone-Gerät parallel zum Womo-Netz an der Powerstation betreiben. So bleiben alle Geräte heile und du kannst das Quentchen Leistung, was in der "Ladegerät speisen"- Version unnütz in Wärme umgewandelt wird, auch noch sinnvoll nutzen.
Gruß, Uwe.
WomoTechnikService am 10 Jun 2023 22:06:22 Mann hat geschrieben:ja, warum nicht, mach ich auch so, genau dafür ist Sie angeschafft von mir.
Das könnte Dir eine "Fahrlässige Tötung" einbringen, weil dann die offenen Kontakte der Einspeisesteckdose, die außen am Wohnmobil ist, 230Volt führen... LG Peter
Uwe1961 am 10 Jun 2023 22:28:48 WomoTechnikService hat geschrieben: Das könnte Dir eine "Fahrlässige Tötung" einbringen, weil dann die offenen Kontakte der Einspeisesteckdose, die außen am Wohnmobil ist, 230Volt führen...
LG Peter
Auch wenn's immer wieder ein Thema ist...dass das hier nicht der Fall ist/war wurde kurze Zeit nach deinem zitierten Post schon festgestellt...also doch kein Knast. ...aber man kann tatsächlich nicht oft genug drauf hinweisen. Gruß, Uwe.
hitzi01 am 11 Jun 2023 15:29:29 Uwe1961 hat geschrieben:...das wird nix. Du kannst nicht mit einem zweiten Wechselrichter ( und daher kommen die 230V ja auch in deinem Mobilgerät ) gegen den anderen aktiven Wechselrichter einspeisen. Gruß, Uwe.
Hallo Uwe, vielen Dank für Deine Info. Habe da wohl zu einfach gedacht :cry: Allerdings wäre der Vorschlag die Powerstation mit den 230V an das Ladegerät der Aufbaubatterie anzuschließen nicht schlecht. Dann würde ich die 1kWh (ca. 75 Ah) zumindest so im Notfall sinnvoll einsetzen können.
squadune am 11 Mai 2024 14:40:02 Hallo! Ich mache das mit einer Umschaltbox: Stellung 1 Landstrom an Elektroblock (normal) / Stellung 2 Powerbank mit 220 v an den Elektroblock, Aussenanschluss getrennt. Für die Ladung der Batterie und einer Kompressorkühlbox geht das. Wenn ich stehe wird die Powerbank von 250 Watt Solar (mit eingebautem Wechselrichter) gespeist und speist das WoMo samt Aufladung der Batterien
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