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Motorschaden durch Tempomat?


Didi57 am 13 Nov 2021 23:56:46

Hallo,
das ist ein defekt des Torboladers, mit oder ohne Tempomat kann es jederzeit passieren.

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Elgeba am 14 Nov 2021 00:37:50

Der Bewertung von DIDI kann ich mich nur anschließen,der Tempomat kann damit nichts zu tun haben,ein Laderschaden kann immer mal auftreten,vor allem bei forcierter Fahrweise.


Gruß Bernd

soul am 14 Nov 2021 01:29:44

hje2000 hat geschrieben:Nun die frage ich habe in einem anderen Post 2,4 l Motor gelesen das eine den Tempomat nicht benutz .Kann da durch auch der Motor hoch gehen das ist meine frage .


wenn jemand den tempomat nicht benutzt, was hätte das mit dem schaden zu tun?
dem lader ist es völlig egal ob du mit dem fuß am gaspedal stehst oder eben den tempomat eingeschalten hast.
was hätte der tempomat mit einem defekt gewordenen lader zu tun?

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Gast am 14 Nov 2021 09:43:32

hje2000 hat geschrieben:So dan P.....Kann da durch auch der Motor hoch gehen das ist meine frage .
Gruß

Nein .
Die 2,2 l mit 140 Ps sind bekannt für die "Schrottigen" Einspritzdüsen . Im Netz findet man kaum einen 2,2 l der Gebraucht ist und keinen Motorschjaden hatte .
Dein Turbo dürfte eine Folge von einem defekten Injektor sein .
Ich kaufte mir im Juli auch einen 2,2 l mit 140 Ps -> ,mit neuem Motor und Getriebe (Bj 2011), der qualmte auch noch ein Paar km ganz gewaltig bis das verbrannte Öl aus dem Auspuff und Abgasstrang verschwunden war . Die Maschine lief extrem gut und Durchzugsstark und als Übergangsmodell war es ein Kastenwagen , der mir bis zum Kauf eines vernünftigen WoMo`s dienen sollte.
Ich habe Ihn nicht mehr ,hatte Garantie und der Händler nahm die "Gurke" zurück (Sprang sporadisch nicht mehr an -> 4 x Reperaturversuch und immer wieder das gleiche Problem .Ich bekam mein Geld zurück . Ich habe mir dann einen neueren IVECO gekauft .
Die Injektoren würde ich nicht Jahrelang in diesem Fahrzeug fahren , denn diese sind Definitiv Schuld.Wohnmobile sind in der Regel schwerer als Kastenwagen und dadurch werden alle Komponenten doch mehr beansprucht und dadurch sind natürlich Motorschäden viel häufiger .Das "Nur" der Turbo bei Dir entzwei ist wäre Glück , denn dazu passt das ruckeln nicht so ganz -> Leistungsverlust extrem schon -> Durchgebrannte Injektoren passt zu deinem Erlebnis .Neue Kolben , neue Injektoren und ein neuer Turbo -> schau dich nach einer Austauschmaschine um .-1500.- bis 2500 € kostet ein Instandgesetzter -> eine Reparatur , wenn Du es nicht selbst kannst kommt viel viel teurer ....In der Fachwerkstatt komme da schon mal 4-5 tsd zusammen .

Ok, zu viel geschrieben vielleicht ist ja was nützliche dabei ...

Joachim260 am 14 Nov 2021 10:41:23

Wie verursacht ein defekter Injektor einen Turboschaden?

Gruß
Joachim

teuchmc am 14 Nov 2021 12:55:57

Moin hje! 2.2l-140ps zum x-ten.
Der Trööt zu diesem Problem ist hier x-Seiten lang. Einfach mal alle lesen.
Da werden auch die Lösungen beschrieben und genannt. Und bei FORD selber irgendwas(Kulanz/wat ooch imma) zu erreichen, wird schwierig bis unmöglich.
Und es hat definitiv nüscht mit dem Tempomaten zu tun.
Du bist nicht allein.......
Sonnigen weiterhin. Uwe

msfox am 14 Nov 2021 14:55:52

Meine Meinung: Das hat ein bischen mit dem Tempimat zu tun. Allerdings in einem anderen Zusammenhang. Wenn man den Motor untertouring bei Volllast / Vollgas fährt, ist die Last auf die Kolben recht hoch. Fährt man nun mit Tempomat und kommt an einen Steigung, gibt die Elektronik mehr Gas, nur man merkt es nicht. Klar irgendwann schaltet der Tempomat dann ab, weil er die Geschwindigkeit nicht mehr erreicht. Ab bis dahin ist Vollgas angesagt. Daher habe ich mir angewöhnt, bei Steigung eher mal runter zu schalten und dann den Tempomat aus zu lassen. Ich warte auch nicht mehr, wenn der Tempomat automatisch beendet wird.

Bergbewohner1 am 14 Nov 2021 18:34:17

msfox hat geschrieben:Meine Meinung: Das hat ein bischen mit dem Tempimat zu tun. Allerdings in einem anderen Zusammenhang. Wenn man den Motor untertouring bei Volllast / Vollgas fährt, ist die Last auf die Kolben recht hoch. Fährt man nun mit Tempomat und kommt an einen Steigung, gibt die Elektronik mehr Gas, nur man merkt es nicht.

Wer hat dir denn das erzählt :?:
Außerdem wenn man Ohren und Augen hat, dann sollte ein Fahrzeugführer schon mal wenigstens auf den Drehzahlmesser schauen und bei Bedarf eingreifen.

DonCarlos1962 am 15 Nov 2021 00:04:48

hje2000 hat geschrieben:
Danke für deine Antwort habe gestern noch mit dem Händler Gesprochen er sagte das das Fahrzeug beim Ford Händler ist und die Inektoren platt sind mal schaun op noch was anderes zu bruch gegangen ist habe ja noch Garantie. Nun weis ich das der Tempomat nicht schuld war :lach:


Hier im Forum gibt es ja den gefühlt tausend Seiten langen Tröt genau zu diesem Thema.

Ich meine in diesem gelesen zu haben, dass es darin einen Link, oder sogar einen Volltext über ein Gutachten zu dem Serienfehler gibt.
Da hat man dann das Ganze, insbesondere belastbar, Schwarz auf Weiß.

Wenn ich mich recht entsinne, ist der Grund für die vielen Ausfälle eine Kombination mangelhafter Einspritzdüsen mit schlechter Vernebelung und vor allem zu schwachen Kolben.

Mit dem Tempomaten hat es wohl nichts zu tun, wenn dieser, wie der Bergbewohner schon richtig schrieb, mit Bedacht eingesetzt wird.

LG Carsten

msfox am 15 Nov 2021 09:39:35

Bergbewohner1 hat geschrieben:Wer hat dir denn das erzählt :?:

Darum schrieb ich, "meine Meinung".
Bis du mal mit dem Fahrrad gefahren und hattest einen zu hohen Gang? Dann geht das ganz schön auf's Knie und führt u.U. zu Schmerzen. Wenn die Beine aber locker in die Pedale treten, tut da auch nix weh. Das habe ich einfach mal auf den Motor reflektiert. Zu hoher Gang und dann Vollgas bis zum Erbrechen. Aus meiner Sicht kann das für den Kolben nicht gut sein. Und wie gesagt, wenn man den Tempomat drin lässt, bis er automatisch aus geht, läuft der Motor bis dahin mit Vollgas.

Pechvogel am 15 Nov 2021 09:51:11

msfox hat geschrieben:...bis dahin ist Vollgas angesagt...

Ein Tempomat gibt niemals "Vollgas". Außerdem steht in der Bedienungsanweisung, genau wie beim "automatischen Licht", dass der Fahrzeugführer für das Fahrzeug verantwortlich ist. Man darf das Licht nämlich auch schon einschalten wenn es der Automatik noch nicht dunkel genug ist.


Seit einigen Jahren haben die Autos ( und Womos ) keine "richtigen Gaspedale" mehr sondern übermitteln die Pedalstellung elektrisch an ein Steuergerät.
Das Steuergerät entscheidet dann auf Grund der aktuellen Situation wie der Motor ( und nicht nur der ) reagieren soll. D.h. die Menge der zugeführten Luft, die Kraftstoffeinspritzung, die Höhe der zugeführten Abgasmenge ( AGR ), .... das alles macht das/die Steuergerät/e und beachtet dabei nur den "Wunsch" des Fahrers ( der heute eigentlich "Bediener" heißen müsste ).
Der Tempomat übermittelt dem Steuergerät halt den "Wunsch" genau 100km/h fahren zu wollen. Das Steuergerät macht also nix anderes als wenn der Fahrer seinen Tempomaten "zwischen den Ohren" auch auf 100km/h einstellen würde.
Ohne Tempomaten könnte man, zumindest bei einem Schaltgetriebe, das Womo bis auf "Null" aushungern wenn man zwar das Gaspedal am Bodenblech "festschweißt" aber nicht auf die Idee kommt mal vom 6. in den 5. Gang zu schalten.
Das widerum macht ein (elektronischer :D ) Tempomat nicht denn das Steuergerät schaltet irgendwann in den "leck mich am A... Modus".




Grüße
Dirk

fschuen am 15 Nov 2021 10:00:03

Ich seh das auch als Bedienfehler, nur halt an den Tempomaten delegiert. Die nötige Leistung steigt mit der vierten Potenz der Fahrgeschwindigkeit. Bei 120 brauche ich da dauerhaft mehr als die doppelte Leistung als bei 100. Die Quittung bekommt man immer an der Tanke, und nicht immer, dafür um so heftiger, in der Werkstatt.

Allerdings glaube ich eher an einen kaputten Injektor als an einen Turboschaden. Wüsste nicht, dass bei einem kaputten Turbo der Motor nicht mehr ausgeht. Das muss dann nicht unbedingt ein richtiger Motorschaden sein.

Gruss Manfred

korikorakorinthe am 15 Nov 2021 11:25:30

fschuen hat geschrieben: Wüsste nicht, dass bei einem kaputten Turbo der Motor nicht mehr ausgeht.


Doch.
Ganz Typisches Anzeichen.
Grund:
Aufgrund zu großen Lagerspiels gelangt Motoröl vom ölgeschmierten Lager in den Ansaugkanal und wird dort unkontrolliert verbrannt.
Je nach Ölmenge und Dauer des Motorlaufes kann das bis zu einem Motorschaden durch Ölmangel und/oder zu einem Motorschaden durch Überdrehen führen.

Wenn man es rechtzeitig merkt und den Motor gleich ausmacht, bleibt der Motor meist heil und man muss wirklich nur den Lader (samt Ölleitungen !) tauschen.
Hatte ich auch schonmal (VW, 1,9 TDI ).
So ein Turbolader kann -unabhängig von der Fahrweise- "ewig" (z.B. 500 tsd. km) halten oder schon nach 50 tsd. km defekt sein.
Beides ist normal.

fschuen hat geschrieben:I
Das muss dann nicht unbedingt ein richtiger Motorschaden sein.
Gruss Manfred


Das ist richtig. Evtl. ist wirklich nur ein neuer Lader samt Ölleitungen notwendig.

Gruß
Stefan

goorooj am 15 Nov 2021 12:18:20

Abschliessend dazu:

Turbo läuft - Turbo säuft.
Egal ob mit Tempomat oder nicht, wenn du den Wagen dauernd auf ( für Transporter ) hohen Geschwindigkeiten ( 120-130 ) bewegst wird auch der Turbo ziemlich belastet.
Der Turbo ist rotglühend.
Wenn du jetzt auf die Raststätte fährst und den Motor sofort ausmachst, verkokt das Öl im immer noch rotglühenden Turbo auf der Welle des Lüfterrads.
Das verkürzt die Lebensdauer extrem.

Wenn du langsamer unterwegs warst und der Turbo nicht so belastet war, ist das sofortige Abstellen nicht ganz so schlimm. Also eigentlich solltest du, wenn du grundsätzlich schnell unterwegs bist und vorhast irgendwo stehenzubleiben, 5 Minuten lang erstmal noch hinter den Lastern herzockeln bevor du rausfährst. So mache ich das. Und dann den Motor im Stand noch 2-3 Minuten laufen lassen bis der Turbo runtergekühlt ist.

Es gibt Turbotimer mit denen der Motor nach dem Abstellen noch eine gewisse Zeit weiterläuft ohne dass du drin sitzen bleiben musst.
--> Link

Pechvogel am 15 Nov 2021 12:31:02

goorooj hat geschrieben:...Und dann den Motor im Stand noch 2-3 Minuten laufen lassen bis der Turbo runtergekühlt ist...

Und das erklär mal jemandem der einen Euro6 d-temp Diesel fährt der an der Ampel nach der Autobahnausfahrt aus geht!




Grüße
Dirk

RaGu am 15 Nov 2021 12:42:42

Pechvogel hat geschrieben:Und das erklär mal jemandem der einen Euro6 d-temp Diesel fährt der an der Ampel nach der Autobahnausfahrt aus geht!


Der hat immer einen Schalter, die Start/Stopp temporär abzuschalten...(Ein Knopfdruck)

goorooj am 15 Nov 2021 13:14:00

Pechvogel hat geschrieben:Und das erklär mal jemandem der einen Euro6 d-temp Diesel fährt der an der Ampel nach der Autobahnausfahrt aus geht!

Grüße
Dirk


Deswegen kommen die mir nicht ins Haus. Es wird ziemlich für die Umwelt gespart auf Kosten der Haltbarkeit. will immer keiner hören.
So ein alter Motor mit 3-Litern Hubraum, der gemütlich vor sich hinbrummelt, hält halt einfach länger als so ein kleines ständig zwangsbeatmetes Maschinchen.
Aus einem 2,2 Liter-Motor 140 Diesel-PS rauszuquetschen.... geht nur wenn der Turbo dauerhaft aus dem letzten Loch pfeift.
Das sind auch noch so winzige Turbos damit die recht früh einspringen können....

Als PKW habe ich den letzten Diesel schon vor 4 Jahren entsorgt.
Mit meinen alten grossvolumigen Benzinern habe ich auch keine Probleme in Umweltzonen. Der eine ist jetzt 28 jahre alt, der andere grade 20 geworden... beide gerade 180.000 drauf.
Und mit beiden mache ich noch locker die 300.000 voll.

Nur noch das Womo hat einen 2,8 Liter JTD von Sofim ( 8140.43S ) aber ich will damit auch nicht in irgendwelche Umweltzonen.
Der kann auch noch locker das doppelte an Kilometern stemmen.

Pechvogel am 15 Nov 2021 13:15:35

RaGu hat geschrieben:Der hat immer einen Schalter, die Start/Stopp temporär abzuschalten...(Ein Knopfdruck)

Meine Argumentation bezog sich nicht nur auf Womos.
Und PKW´s haben zunehmend keinen Schalter zum ( temporären ) Abschalten mehr!




Grüße
Dirk

rudi rüssel am 15 Nov 2021 13:30:57

Der Motorschaden hat mit Sicherheit nichts mit dem Tempomat zu tun. Auch die Injektoren sind nicht schuld. Auch Lagerspiel ist normalerweise nicht das Problem beim 2,2er Ford. Das Problem sind die Kolben, einer oder mehrere bekommen Risse. dadurch kann Öl in den Turbolader gedrückt werden und dieser lässt den Motor hochdrehen bis das ganze Öl verbrannt ist (oder man würgt den Motor ab). Das Thema hatten wir hier ja schon und ich war auch betroffen. Von mir stammt auch das Gutachten das bei einer Gerichtsverhandlung notwendig war.

Gruß
Wolfgang

korikorakorinthe am 15 Nov 2021 17:36:27

rudi rüssel hat geschrieben: Das Problem sind die Kolben, einer oder mehrere bekommen Risse. dadurch kann Öl in den Turbolader gedrückt werden und dieser lässt den Motor hochdrehen bis das ganze Öl verbrannt ist (oder man würgt den Motor ab).


Ja das kann natürlich auch sein !
Dann wäre der Lader gar nicht defekt sondern durch den Riss im Kolben entsteht ein extremer Überduck im Kurbelgehäuse der Öltröpfchen über die Kurbelgehäusentlüftung in den Ansaugtrakt befördert.
Aber ob diese Ölmengen für ein Hochdrehen ausreichen ??
Ich bin jedenfalls mal mit einem fast ganz durchgerissenen Kolben (VW 1,9 TDi, ca. 350 tsd. km, wurde quasi nur noch von den Kolbenringen zusammengehalten) noch ca. 15 km nach Hause gefahren und es gab keinerlei Anzeichen des Hochdrehens.
Er ist relativ normal gefahren (etwas verändertes Geräusch und reduzierte Fahrleistung) aber beim Öffnen des Öleinfülldeckels hat man gemerkt was los ist:
laute Wummer-Geräusche aus dem Loch und extreme Öldampfwolke (ca. 10x mal so stark wie bei einem intakten Motor).
Der Kolben steht jetzt bei mir als Andenken in der Vitrine.
Gruß
Stefan

Gast am 17 Nov 2021 19:11:10

Joachim260 hat geschrieben:Wie verursacht ein defekter Injektor einen Turboschaden?

Gruß
Joachim

Siehe Rudi rüssel -> Ich habe mich evtl nicht ganz verständlich ausgedrückt .. sorry dafür , da ich mit dieser Problematik sehr oft konfrontiert werde Detailisiere ich oft die Problematik nicht weiter, weil es sehr komplex zugeht und Technik abhängig - (Nutzfahrzeuge , die habe auch solch Probleme ab Gewissen Laufleistungen ..)

hampshire am 17 Nov 2021 19:43:22

Sehe es wie Wolfgang (Rudi Rüssel). Die Injektoren machen bei dem Fahrzeug auch oft Probleme, aber eben nicht bei diesem hier.

goorooj hat geschrieben:...Und dann den Motor im Stand noch 2-3 Minuten laufen lassen bis der Turbo runtergekühlt ist...

Pechvogel hat geschrieben:Und das erklär mal jemandem der einen Euro6 d-temp Diesel fährt der an der Ampel nach der Autobahnausfahrt aus geht!


Das ist leicht erklärt. Idealerweise Turbolader wird in vielen Parametern (Drehzahl, Temperaturen...) überwacht und wenn der noch Nachlauf braucht, dann wird auch nicht der Motor ausgeschaltet. Da ich dem aber nicht ganz traue, lasse ich bei meinem PKW nach flotten Autobahnpassagen den Motor an der ersten Ampel weiterlaufen. Dazu kann ich entweder die Start-Stop-Automatik abschalten oder praxisgerechter beim Automatikfahrzeug das Gaspedal an der Ampel einmal kurz lupfen, dann bleibt der Motor auch im Leerlauf an.

Erfahrung mit Tempomat: Ich hatte 2007 mal einen eher lahmen 120PS Vectra turbodiesel mit dem ich von Dresden nach Düsseldorf fuhr. Habe bergab eine höhere Reisegeschwindigkeit erreicht und den Tempomat reingedrückt. Das Auto wurde am Hang langsamer, mühte sich aber die Vorgabegeschwindigkeit zu erreichen (von wegen kein Vollgas mit Tempomat). Nach einer kurzen Weile schaltete sich der Tempomat ab. Respekt vor den Ingenieuren, die die eindeutige Fehlnutzung der Einrichtung erkannten. Bei einem 140PS Wohnmobil mit 120 PS kann eine ebensolche Fehlnutzung bei hügeliger Autobahn auch schon bei 120 km/h einsetzen. Dass das nun ursächlich für den Schaden ist halte ich für fraglich aber eine unangemessene Last ergibt sich schon daraus für das Fahrzeug. Bei unserem 148PS Ducato Kasten schaltet sich der Tempomat unter keinen Umständen ab. Meine Autobahn-Reisegeschwindigkeit mit dem Womo pendelt sich üblicherweise zwischen "echten" 120 und 130 km/h ein. Bei etwas heftigeren Autobahnsteigungen nehme ich den Tempomat daher heraus, fühlt sich irgendwie falsch an.

goorooj am 17 Nov 2021 20:44:44

Injektoren gehen schon auch. Beispiel aus eigener Erfahrung, schon 2 jahrzehnte her: Rost Brösel aus dem Tank in den Injektoren, Verbrennung zu heiss wegen zuviel Luft und zu wenig sprit, bumm.

Womofreund2 am 18 Nov 2021 10:15:48

hampshire hat geschrieben:Bei etwas heftigeren Autobahnsteigungen nehme ich den Tempomat daher heraus, fühlt sich irgendwie falsch an.


Ich kann den Unterschied zwischen Vollgas mit und Vollgas ohne Tempomat bei bestem Willen nicht erkennen. Unsere LKW's mit Automatik schalten sogar selbsständig rauf und runter solange Tempomat und Bremsomat gesetzt sind. Keiner unserer Fahrer würde je auf die Idee kommen den Tempomat rauszunehmen.
Die Dinger sind dazu da die Wunschgeschwindigkeit zu halten. Und die Motoren sind dafür gebaut diese auch zu erreichen.
hampshire hat geschrieben:Habe bergab eine höhere Reisegeschwindigkeit erreicht und den Tempomat reingedrückt.

Dann fährt er halt ständig Vollgas. Machen sehr viele aber auch mit dem Fuss.
hampshire hat geschrieben:Bei einem 140PS Wohnmobil mit 120 PS kann eine ebensolche Fehlnutzung bei hügeliger Autobahn auch schon bei 120 km/h einsetzen.

Ich kann beim besten Willen keine Fehlnutzung feststellen.

Pechvogel am 18 Nov 2021 10:45:33

Womofreund2 hat geschrieben:...Ich kann den Unterschied zwischen Vollgas mit und Vollgas ohne Tempomat bei bestem Willen nicht erkennen...

Dann guck´ Dir doch einfach mal die Momentanverbräuche in den Bordcomputern an: selbst wenn der Tempomat abschaltet ( in der Regel weil eine bestimmte Drehzahl unter- / über-schritten wurde ) hat das Fahrzeug nicht den Verbrauch den Du manuell erzeugen kannst.
Ich weiß, Verbrauch ist nicht zwingend gleichzusetzen mit "Vollgas" aber immerhin ein Ansatzpunkt.




Grüße
Dirk

Womofreund2 am 18 Nov 2021 15:00:17

Pechvogel hat geschrieben:Dann guck´ Dir doch einfach mal die Momentanverbräuche in den Bordcomputern an: selbst wenn der Tempomat abschaltet ( in der Regel weil eine bestimmte Drehzahl unter- / über-schritten wurde ) hat das Fahrzeug nicht den Verbrauch den Du manuell erzeugen kannst.


Das kenn ich nur noch von den ganz alten Tempomaten mit Seilzug. Bei Fahrzeugen der letzten 20 Jahre kann ich das nicht nachvollziehen. Hatte nur mal einen Mazda 6, welcher ab 200 km/h die Klimaanlage abschaltete um auch noch die letzten paar km/h der angegebenen Höchstgeschwindigkeit per Tempomat zu halten. Das habe ich aber bei der ersten Durchsicht ausprogrammieren lassen.

Pechvogel am 18 Nov 2021 16:02:46

Womofreund2 hat geschrieben:...Das kenn ich nur noch von den ganz alten Tempomaten mit Seilzug. Bei Fahrzeugen der letzten 20 Jahre kann ich das nicht nachvollziehen...

Ok, wird zwar OT aber trotzdem:
mein 250er Duc ( mit Schaltgetriebe ), z.B., zeigt maximal einen Momentanverbrauch von 25 Litern an. Wobei die 25 den maximalen Anzeige-Wert darstellt. :D

Mit Tempomat geht er aber nur bis 22.5 Liter ( kurz bevor er von sich aus abschaltet ).
Und wenn er an dem Punkt ist an dem die Geschwindigkeit und damit die Drehzahl soweit abgefallen ist dass er abschalten würde und man tritt beherzt das Gaspedal voll durch dann beschleunigt er doch wieder ( und der Verbrauch ist wieder am Anschlag ).

Ähnlich bei meinem PKW ( allerdings Automatik ): der Tempomat versucht möglichst die Geschwindigkeit zu halten. Fällt sie zu weit ab schaltet er runter und beschleunigt.
Wenn ich, bevor er runterschaltet, das Gaspedal vorsichtig ganz durchtrete beschleunigt er ohne runterzuschalten.

Da ist also in beiden Fällen noch eine Reserve vorhanden.




Grüße
Dirk

huskimarc am 18 Nov 2021 16:10:53

bei meinem ducato 2,3 140ps zeigt er ab einer gewissen gesch. im 6 gang max 20,4 liter verbrauch an, egal ob tempomat oder vollgas, ausser er regenriert den dpf, dann ist der verbrauch auch mal höher

hampshire am 22 Nov 2021 11:57:49

Womofreund2 hat geschrieben:Ich kann den Unterschied zwischen Vollgas mit und Vollgas ohne Tempomat bei bestem Willen nicht erkennen.


Da ist auch kein Unterschied. Manchen Fahrern ist das Tempomat-Vollgas nicht bewusst, da es automatisch geschieht. Mit dem Fuß würden diese gegebenenfalls anders fahren. Das ist mein Gedanke dazu.

Womofreund2 hat geschrieben:Dann fährt er halt ständig Vollgas. Machen sehr viele aber auch mit dem Fuss.
Ich kann beim besten Willen keine Fehlnutzung feststellen.


"Ständig Vollgas" ist eine Fehlnutzung, die die Lebensdauer von Motoren mutwillig verkürzt - egal ob Tempomat oder mit dem Fuß.

Womofreund2 am 22 Nov 2021 16:00:46

Also die 9-Sitzer Firmenbusse der mir bekannten Montagefirmen werden Montag Früh mit Vollgas zur 300 bis 600km entfernten Baustelle geprügelt und Freitag Nachmittag in der selben Gangart wieder zurück. Bergab darf der 110 -120 PSer Bus dann schon mal 180km/h erreichen. Das machen die Motoren klaglos um die 300.000km mit bis zum Verkauf. Tempomat brauchen die eher nicht. :mrgreen:

DonCarlos1962 am 22 Nov 2021 16:52:05

Womofreund2 hat geschrieben: Tempomat brauchen die eher nicht. :mrgreen:

Nee, die legen einen Backstein auf´s Gaspedal!

Jetzt sind wir alle einmal auf die Fehlerdiagnose der Werkstatt gespannt.

LG Carsten

Pechvogel am 22 Nov 2021 17:11:25

DonCarlos1962 hat geschrieben:...Jetzt sind wir alle einmal auf die Fehlerdiagnose der Werkstatt gespannt.


hje2000 hat geschrieben:..das Fahrzeug beim Ford Händler ist und die Inektoren platt sind mal schaun op noch was anderes zu bruch gegangen ist habe ja noch Garantie. Nun weis ich das der Tempomat nicht schuld war :lach:


Im 7. Post!



Grüße
Dirk

BOWO am 22 Nov 2021 19:58:39

Ford ist für WoMos eh völlig ungeeignet. Zahlreiche Motorschäden sind bekannt und waren ja auch schon Gegenstand in den Fachzeitschriften. Dazu die fehlende Kulanz von Ford und man kann nur sagen: Finger weg. Mit Tempomat und fahrweise hat das alles nichts zu tun, zahlreiche Motoren verrecken nach 4 bis 6 Jahren, meist unter 60.000KM. Man kann sich jetzt einreden, es lag am Tempomat, es lag am vielen Bergauffahren, es lag am Öl u.s.w. , das Ergebnis bleibt gleich schlecht. Hier mal ein Hinweis aus P-M Heft Sommer 2016, (Link hier nicht erlaubt.) Einfach mal Googel bemühen. Ford erklärt es damit, dass Wohnmobile oft im Winter still stehen und dadurch sich die Schäden einstellen und nicht bei gewerbliche Fahrzeugen..... :eek: (In Kurzform..)

DonCarlos1962 am 22 Nov 2021 20:30:54

hje2000 hat geschrieben:Danke für deine Antwort habe gestern noch mit dem Händler Gesprochen er sagte das das Fahrzeug beim Ford Händler ist und die Inektoren platt sind mal schaun op noch was anderes zu bruch gegangen ist habe ja noch Garantie.


Pechvogel hat geschrieben:Im 7. Post!


Hallo Dirk,

dass habe ich gelesen, aber auch, dass der Wagen bei FORD steht und die erst in die Tiefe gehen.
Allein die Injektoren werden es wohl nicht gewesen sein.

hje2000 hat geschrieben:versucht ihn aus zu machen nicts weiser Qualm ohne ende habe ihn dan abgewürgt.


Dieses Schadenbild passt mit den Injektorendefekten ja nicht zusammen. --> Link

Dadurch geht ein Diesel ja nicht durch. (Run away)
Darum die Frage, was nun rausgekommen ist.

LG Carsten

suedkind am 22 Nov 2021 22:07:59

Loch im Kolben, Turbo bekommt Motoröl über die Entlüftung/Ansaugung und dreht solange bis er platzt .... oder vorher abgewürgt wird ... im günstigsten Fall. Je nach Reaktion des Fahrers :ja:

Olli2305 am 23 Nov 2021 08:11:31

BOWO hat geschrieben:Ford ist für WoMos eh völlig ungeeignet. Zahlreiche Motorschäden sind bekannt und waren ja auch schon Gegenstand in den Fachzeitschriften. Dazu die fehlende Kulanz von Ford und man kann nur sagen: Finger weg. ...


Hallo Jürgen,
Ist das nicht ein wenig verallgemeinert? Alte Probleme auf alle Fahrzeuge umzulegen. Dein Mercedes wird überings auch in 4-5 Jahren zu einem Häufchen Rost zerfallen sein, ist ja ein bei Mercedes bekanntes Problem, siehe 190er , Vito usw. :D

kitestar am 24 Nov 2021 12:27:01

Hoffentlich ist es nur der Turbolader, unseren 2,2 l hat es mit 76.000 km auch erwischt. Kolben gebrochen und ein Bruchstück hat den Lader beschädigt. Zum Glück konnte ich den Motor normal abstellen. Reparaturkosten bei Ford einfach astronomisch. Kulanz abgelehnt und von der von Ford versprochen Hilfe speziell für Womofahrer keine Spur. Lieber einen Motoreninstandsetzer suchen.

Gast am 24 Nov 2021 12:43:22

kitestar hat geschrieben:Hoffentlich ist es nur der Turbolader, .... Reparaturkosten bei Ford einfach astronomisch. Kulanz abgelehnt und von der von Ford versprochen Hilfe speziell für Womofahrer keine Spur. Lieber einen Motoreninstandsetzer suchen.


Das passt doch zu dem Spruch aus meiner Kindheit, " Fort mit´m Ford und zurück mit der Bahn"

Gruß

teuchmc am 27 Nov 2021 06:40:00

Moin! Kann ich nicht so unterschreiben. Den üblichen Satz mit dem Ford &Zug.
95erEscort 1,4 verkauft an "Po Polsku" mit 510 tkm immer noch mit 1.Motor/Getriebe/Achswellen. 05er Connct 1,8tdci leider bei schon 442tkm ein Motorschaden in 8/20. 06er TI mit Ford 2.0tdci aktuell 186tkm und funzt.
Der 2.2l-130/140Ps ist das Problem. Hieß bei VW z.b.TSI oder 2.5l-5zyl-Tdi im T5.
"Leichen" haben ALLE im Keller auf dem Sektor.
Sonnigen weiterhin. Uwe

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