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Uwe, Die machen das genau richtig. Bischen jobben und das Leben genießen, keine Sozialbeiträge und wenig Steuern zahlen und im Alter auf Bürgergeld leben. Damit stehst du im Alter besser da als die meisten Rentner die jahrzehntelang treudoof Steuern und Abgaben bezahlt hat. Die bekommen - so meine Kenntnis - nämlich weder Miete oder Heizung bezahlt vom Staat. Das der Bund soviel zuschießen muß liegt IMHO nicht am Rentenbeitrag sondern daß mit den Einnahmen aus den Beiträgen schlicht nicht finanzwirtschaftlich sinnvoll gearbeitet wird. Und aus irgendwelchen Gründen ist es für die letzte Generation nicht tragbar 1% mehr Rentenbeitrag - der Gegenwert nicht mal einer Alufelge am Auto im Jahr - zu bezahlen damit jene Menschen die ihnen den Wohlstand aufgebaut haben ein würdiges Leben führen. Alte Menschen sind in unserer Gesellschaft nichts wert - ein Auslaufmodell und Wegwerfartikel Das ist in Asien oder den USA ganz anders. Beste Gruesse Bernd
Hallo Bernd, da muss ich dir heftig widersprechen. Ich habe mehrere Jahre beruflich in USA verbracht und Rente in unserem Sinn gibt es dort nicht, wenn du zu alt zum arbeiten bist und nicht selbst gespart hast kannst du betteln gehen. In Asien, z.B. in China kannst du von der Rente nicht leben, da diese nicht die Lebenshaltungskosten in den Städten abdeckt, meist leben die alten Leute in Wohnheimen. In anderen asiatischen Ländern darfst du arbeiten bis du tot umfällst oder verhungern. Wo geht es denn den Leuten besser? Typisches AFD Stammtisch geschwurbel
Naja, bischen langsam mit der Schublade bitte - und genauer lesen bitte. Ich schrieb "wert" und nicht wie das Rentensystem aussieht in dem Land. Ich hab bis Corona 20 Jahre lang in den USA gearbeitet und immer noch etliche Freunde drüben in meinen Alter. Keiner schläft unter der Brücke denen geht es allen gut - wenn man seinen Rentenplan der vom Arbeitgeber mitfinanziert wird nicht geplündert hat um zu konsumieren während des Arbeitslebens und sein Haus abbezahlt statt es weiter zu beleihen für Konsum. Außerhalb von Europa erfährst du in vielen Ländern als älterer Mensch Respekt Wertschätzung weil du mehr Lebens- und Berufserfahrung hast - hier zählst du zum alten Eisen. Darum ging es mir - also mach die AFD Schublade bitte wieder zu - das macht eine Diskussion nicht besser oder richtiger. Außer du möchtest Recht behalten. Beste Gruesse Bernd
Das gibt es durchaus: --> Link Es wird dort eher als Grundsicherung bezeichnet und sollte durch andere Formen ergänzt werden. RK Das eigentliche "Rentenproblem" liegt doch an der heutigen Bezugsdauer ! Im Durchschnitt gehen die Deutschen mit 63 in Rente - und werden immer älter, beziehen also immer länger Rente... Und wenn 45mio steuerpflichtig Beschäftigte über 20mio Renten erwirtschaften müssen dann helfen auch um 1% höhere Rentenbeiträge nix ! Und diese "Erhöhung" dann auch noch von den "Jungen" zu erwarten die 1/von einer Rente mit 63 nicht mal träumen können und von denen 2/ein viel zu grosser Teil im Niedriglohnbereich beschäftigt ist halte ich nicht wirklich für fair... btw.: In vielen asiatischen Ländern ist es üblich dass die Älteren bei ihren Kindern leben und dass diese für sie sorgen...
Das Problem ist ganz alleine ein mathematisches Problem. Denn diese Verschiebung ist ja nicht plötzlich eingetreten, mal von den 18 Mio potentiellen Flüchtlingen von vor 30 Jahren abgesehen. Aber da hat doch bestimmt die sog. "Treuhand" beim Ausschlachten die Kohle erwirtschaftet, oder? (*naiv frag*) Ein sog. "Generationenvertrag" kann nur funktionieren, so lange sich an der Anzahl der Einzahler und der Empfänger nix verändert. Das ist aber schon sehr lange nicht mehr der Fall und die dafür Verantwortlichen (für die Rentenkasse, nicht fürs Kinderchen werfen) hatten und haben noch immer nicht den Horizont, dass die Rente anders finanziert werden muss. Seit den Sechzigern weiss man, dass die, die damals in Klassen zu 40 in Baracken neben den bisherigen Schulen ausgebildet wurden, nach ihrem Arbeitsleben auch DIE VON IHNEN EINGEZAHLTE Rente haben wollen - und sollten. Denn diese Masse Mensch hat mit dazu beigeholfen, dieses Land zu dem zu machen, was es einmal war. Aber alles was einigen Dumpfbacken dazu heute einfällt, ist von "Boomern" (als Schimpfwort genutzt) zu sprechen. Und wer war für die Einzahlungen verantwortlich? Wo ist die Kohle? Der "die Renten sind sicher" Laberfritze müsste eigentlich schon lange im Knast sitzen anstatt in Talk-Shows. Oups, ist ja scho wieder Politik. Aber bei "Kosten" auch ein wenig zwangsläufig. Bin schon still :stumm:
Also.. dieser Laberfritze ist schon seit einigen Jahren tot. Der sitzt in keiner Talk Show mehr.. Die Rentenprobleme begannen viel früher. Etwa ab 1957, als der seelige Adenauer mit der grossen Rentenreform (Umstellung von Anlagesystem auf Umlagesystem) begann. Seiner Zeit brauchte die eben gegründete Bundeswehr Geld. Viel Geld. Adenauer wurde von seinen Beratern darauf hingewiesen, dass es mit dieser Rentenkonstruktion spätestens Anfang der 80er Jahre zu demoskopischen Problemen kommen wird. Nun, die 80er Jahre waren von Adenauer noch weit weg und seine Erben könnten dann sehen, wie sie damit klar kamen.. In den 50er, 60er und teilweise auch noch in den 70er Jahren verfügte Rentenversicherung über Auszahlungsreserven von bis zu 6 Monatszahlungen. Diese wurden systematisch abgebaut bis zur heutigen rein raus Praxis und den bekannt hohen Zuschüssen des Bundes von über 100 Milliarden Euro jährlich. Neben der tatsächlich immer geringer werdenden von Beitragszählern spielen aber auch die Plünderung der Kassen durch die deutsche Einheit und andere zusätzlichen Belastungen wie Mütterrenten etc. ein Rolle. Meiner Meinung nach dürften aus eben der gesetzlichen Rentenversicherung nur Menschen Renten erhalten, die entsprechend eingezahlt haben. Alle anderen müssen aus alternativen Finanzierungssystemen versorgt werden. Die meisten Menschen in Deutschland machen sich zuviele Gedanken um die Rente und vergessen das Leben im Jetzt. Fast egal bei wem ich mich treffe, das Thema landet mittlerweile oft beim Thema "Rente" und Zukunftsängste. Keiner von denen will bis 67 Jahren arbeiten. Zurecht, denn dann hat man vielleicht noch 10 Jahre um wirklich mobil das Leben genießen zu können. Dabei schafft es 1/5 nicht mal die Rente zu erleben. Wichtig ist viel mehr: Gesund zu bleiben und das Leben jetzt genießen. Zeit lässt sich nunmal nicht sparen. Und man kann auch heute sich schon einen Job suchen der Zufrieden macht und den man gerne ausübt. Niemand zwingt einen seinen bisherigen Beruf den man nicht mehr mag, weiter auszuüben. Außer die eigene Bequemlichkeit und innere Ängste. Streß, Sorgen und Unzufriedenheit sind schlechte Ratgeber. Lieber jetzt anfangen zu leben als die Zukunft bis ins Detail zu planen. Ich lerne gerade aber auch viele Menschen und deren Lebensläufe kennen, dass ich echt immer wieder fasziniert bin. Einer davon will eine Ausbildung zum"Bier-Sommelier" machen, um evtl später sich etwas Geld dazu zuverdienen. Wer sagt denn, dass man ab der Rente nicht auch noch Geld verdienen kann, mit etwas was einem Spaß macht. Ich denke wir sollten aufhören so zu denken, dass man ab der Rente lege einfach die Beine hochlegt. Ist doch eigentlich unglaublich, zu was wir Menschen in der Lage sind, solange wir gesund sind.
Und das Portemonnaie ! Wenn man ein Haus abbezahlen muß oder den Kindern ein Studium ermöglichen will, oder auch ein teures Womo erhalten muß :-) ist ein Wechsel in die Unsicherheit problematisch. Einen Job nach Zufriedenheit zu suchen, der auch genug Geld zum Leben abwirft, ist nicht immer einfach. Oder man hat genug Geld, daß man auch eine Durststrecke überwinden kann. Ich möchte auch so früh wie möglich aufhören zu arbeiten. Mein Vater hatte nicht mehr viel von seiner Pension, und da ich auch seine Gene habe, sehe ich mich nicht unbedingt beim Treffen der 100jährigen :? . RK Verlasse dich nicht auf deinen Verstand oder verlasse dich nicht auf den Staat. Wir sind doch abhängig geworden vom Staat. Dort sehe ich das problem. Dadurch ist man gezwungen so lange zu arbeiten bis der Staat uns entlässt. Doch dann bleibt uns wenig Zeit übrig, oder die Lebensumstände haben sich so geändert, dass wir nicht mehr Fähig sind das zu tun was wir mal wollten. Deswegen habe ich vor vielen Jahren beschlossen raus aus dieser Abhängigkeit zu gehen. Da ich in meiner Kindheit grösstenteils auch auf mich gestellt war, und mich irgendwie durchschlagen musste in einer Grossstadt, viel mir das etwas leichter, da ich gewohnt war Selbstverantwortung zu tragen. Mein Schicksal liegt alleine in meinen Händen. Ich stelle die Weichen um dir Richtung zu ändern. Heute lebe ich mit nur noch ca. 1100€ pro Monat im schnitt. Zumindest war dies so vor 3 Jahren als ich mal ein Jahr Buchhaltung führte. Da ich viel reise, sind die Dieselkosten der grösste Posten. Wenn ich aber irgendwo stehe über längere Zeit, wie jetzt gerade, dann habe ich nur das Essen zu bezahlen und etwas Ersatzteile für meinen Vario. Heute bin ich Froh nicht mehr so abhängig zu sein von Stromkosten, Gaskosten oder den vielen Rechnungen.
Ein eigenes Haus ist wie eine angekettete Kugel am Bein. Und die Kinder können sich auch einen Nebenjob suchen, erst recht in den Semesterferien. Das musst du nicht alleine stemmen.
Niemand ist gezwungen ein Haus abzubezahlen... Klar will man den Kindern auch etwas hinterlassen, aber ist eben nicht immer möglich. Wichtiger ist es imho, den Kindern viel Liebe und Verantwortungsbewusstsein auf den Weg zu geben. Wer in Europa aufwächst hat zumindest alle Möglichkeiten sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Es ist ja nicht überall selbsvertändlich Lesen, Schreiben, Ausbildungsberuf... zu erlernen. Wer sich natürlich komplett von materiellen Dingen abhängig macht, für den wird es entsprechend schwieriger. Aber materielle Dinge machen nicht unbedingt glücklicher. Mich zumindest nicht. Wobei ich natürlich froh und dankbar bin, mir eine Womo mit einem Job leisten zu können den ich mag. Aber auch das war meine Entscheidung. Nicht jeder mag den gleichen Weg wie ich. Manche sind auch einfach nur glücklich mit Ihrem Haus und Ihrem Grundstück. Ist ja auch alles dann okay, wenn man dann nicht irgendwann jammert, warum man nicht mehr aus seinem Leben gemacht hat. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Die Rente ist sicher!! Der "Laberfritze" hat aber nie gesagt in welcher Höhe Mit der Lehmann Pleite haben Millionen von "aktienangesparten Renten" ihre komplette Altersversorgung verloren. Und wie der Staat der Rentenversicherung, und damit den Einzahlern, in die Tasche gegriffen hat wurde von "binsofrei" hervorragend dargestellt! Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Meine Meinung, Gruß Andreas
Ich beziehe bereits seit 2 Jahren Rente und müßte nicht mehr arbeiten. Während COVID hatte ich mir das überlegt da war tote Hose geschäftlich - inzwischen hab ich es verworfen. Mir macht die Arbeit Freude und inzwischen hab ich es so organisiert, daß ich entscheide wann und wieviel ich arbeite. Viele Dinge hab ich delegiert oder abgegeben an meine Mitarbeiter oder Partnerfirma in den USA. Die Sehnsucht nach der Rente kann und konnte ich persönlich nicht nachvollziehen - sie sei aber jedem gegönnt. Beste Gruesse Bernd
Ich muß das gar nicht. War nur eine allgemeine Aussage. Keine Kinder und keine Kredite. Haus gibt es. Job ist vielleicht kein Traumjob, korrelliert aber genug mit meinen Interessen. Rein finanziell könnte ich mit einigem Runterschrauben wohl ohne Arbeiten auskommen, bis die Pension kommt, solange ich keine Reserven brauche. Aber der Sprung ist mir noch zu hoch und das Sicherheitsbedürfnis ebenso. RK
Manche arbeiten einfach gern oder sehen ihren Sinn darin. Andere haben genug weitere Interessen und Hobbies, die halt nur begrenzt ausgeübt werden können, wenn man am Abend müde nach hause kommt. RK
Ich stimme Deiner Lebensphilosphie ja zu - viele vergessen vor lauter Gedanken ans Alter das "hier und jetzt" ! Aber der oben zitierte Satz ist so nicht ganz richtig - meine Meinung... Denn es bleibt dem Grossteil doch heutzutage viel mehr Zeit in der Rente als früher ! Die Menschen werden immer älter , beziehen immer länger Rente !
Gezwungen ist keiner. Die wenigsten sind beim Staat angestellt. Selbst dann kann man kündigen.
Wie du ja selber schreibst. Der Staat bietet ein System an. Bei Krankenversicherung tatsächlich gezwungen. Wenn man nicht mehr arbeiten will, kann man. Man bekommt sogar noch kurzzeitig etwas Geld. Dann ist man auf sich selbst gestellt. Wobei wir zumindest noch ein gewisses Sicherheitsnetz haben.
Deine Rechnungen sind kleiner, aber zu zahlen sind sie trotzdem (KfZ Steuer, Sprit, Gas...) RK
Ich meinte nicht Staatsangestellte sondern das Rentensystem. Wenn man sich Abmeldet, dann entfällt auch die KK Pflicht.
Bin Gasfrei. Die ganze Energie zum Leben produziere ich selber inkl. Heizen. Allerdings fahre ich im winter dahin wo es wärmer ist.
Ich inzwischen fast auch. Nachdem ich seit 2018 vier 11-kg-Alugasflaschen mitgeschleppt habe und noch nicht mal eine einzige davon leer gemacht habe, habe ich drei davon verkauft und schleppe nur eine Alugasflasche mit. Denn wenn mal wochenlang die Sonne nicht scheint, langt eventuell auch meine 440Ah-LiPePo4 nicht mehr zum Kochen. Alles schön und gut, hat aber wenig mit dem eigentlichen Thema zu tun. Würde mich interessieren ob der Thread Ersteller seinen Plan schließlich umgesetzt hat !?! |
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