andwein am 27 Nov 2021 16:27:56 Fledermaus hat geschrieben:.........Denke wir sollten dem TE helfen wie er seinen Traum umsetzen kann, und nicht unsere eigene Bequemlichkeit auf ihn ummünzen.
Das ist richtig!! Aber dem Beitrag nach zu urteilen ist vieles noch nicht bedacht oder zumindest nicht formuliert. Also äußert jeder seine Punkte (nicht Bedenken es sei den einer verwendet das Wort mal in seinen richtigen Form, nämlich "bedenke auch dass...) und der TE kann diese Punkte dann "bedenken" ob sie auch auf seine Welt zutreffen. Nur so mal mein "Bedenken" Gruß Andreas
Fledermaus am 27 Nov 2021 16:49:36 Servus Andreas Du hast schon recht mit den Bedenkenträger, leider fehlt hier die Begeisterung.
Ach weißt du in meinen Alter würde ich vieles nicht mehr machen was ich in der Jugend als Lustig und Spaßig gesehen habe.
Für mich zählt halt man sollte Träume unterstützen, auch wenn es schwer fällt, und Lösungsvorschläge bringen, auch wenn es für mich nichts ist.
Nach dem Motto, dieses Problem wird entstehen..... kann man so lösen.
Oder alle haben gesagt es geht nicht, bis dann einer kam und das nicht wusste und es einfach machte.
Inselmann am 27 Nov 2021 16:57:11 Navigatore hat geschrieben:
Sei doch nicht so pessimistisch.
Es gibt viele Menschen, die keine Waschmaschine daheim haben. Hatte ich in meiner Studentenbude damals auch nicht. Für Camper gibt es dafür sogar eine eigene Infrastruktur
Das Wort Waschmaschine hatte ich ja noch nicht mal erwaehnt. Und in der Studentenbude kommt das Wasser ja unbegrenzt aus dem Hahn und verschwindet in dem Loch im Boden des Waschbeckens. Navigatore hat geschrieben:Ist man, wenn man in einem Steinhaus lebt denn automatisch Experte für Elektro, Gas, Wasser und Sch.. ?
Muss man ja auch nicht sein, das Zeug funktioniert ja sehr zuverlaessig. Wenn man weiss wo der Sicherungskasten ist reicht das. Und wenn du dir mal den Hintern mit zuviel Papier abgewischt hast muss halt auch mal der Gummisauger ran ;D Aber das wars dann. Wie oft habe ich in den letzten 20 Jahren ein Problem mit der Heizung zuhause gehabt? Null. Wenn die Truma im Wohnmobil mal 3,4 oder 5 Monate im Jahr durchbrummen muss sieht das schon anders aus. Der Krempel ist nicht gemacht fuer Dauerbetrieb. Navigatore hat geschrieben:Sieh das doch positiv. Du sparst sogar die Anfahrpauschale des Handwerkers, weil Du mit dem Mobil direkt vor seine Werkstatt fahren kannst.
Ja klar, die Truma Techniker gibts ja wie Sand am Meer und an jeder zweiten Ecke. Frage mich warum es genug Wohnmobilfahrer gibt die extra weite Strecken auf sich nehmen um sich nur ne zweite Batterie einbauen zu lassen weil der oertliche Haendler zu doof dafuer ist. Ich bin keinesfalls pessimistisch, eher realistisch. Ein Wohnmobil ist keine Dauerbleibe (ausser ein Selbstbau der darauf hin gebaut wurde mit Grips) Die ganzen Ersatzteile gibts z.B. nicht im Baumarkt umme Ecke. Ich habe eine neue Duscharmatur gebraucht. Musste fast heulen als ich die Preise fuer den Plastikscheiss gesehen habe. Oder das Kabel vom Microschalter an der Kuechenspuele. Schon drei mal musste ich das flicken weil es so daemlich im Hahn verlegt ist das es bei taeglichen Gebrauch des Wasserhahns einfach nur brechen kann. 2-3 mal im Jahr in Urlaub und das Ding haelt 20 Jahre. JEDEN Tag Benutzung, dann sieht vieles anders aus. Und wir haben sogar ein Fahrzeug vom Premiumhersteller Hymer...... Man darf das nicht mit der rosaroten Brille angehen. Ist so wie die Wohnmobil Werbung mit einem Wohnmobil einsam an einem See mit Lagerfeuer........ PS wir hatten mal was und die Werksatt sagte "bringen sie das Fahrzeug morgen vorbei und wir sehen uns das an. Naeschte Woche dann bitte abholen" Ermmm sorry das geht nicht, wir schlafen da srin......
Fledermaus am 27 Nov 2021 17:13:33 Inselmann hat geschrieben: PS wir hatten mal was und die Werksatt sagte "bringen sie das Fahrzeug morgen vorbei und wir sehen uns das an. Naeschte Woche dann bitte abholen" Ermmm sorry das geht nicht, wir schlafen da srin......
Auch dafür gibt es Lösungen, entweder die Werkstatt versteht die Problematik und das Womo wird Abends aus der Werkstatt geschoben oder man nimmt sich eine billige Pension. Die einen sehen die Lösung wie es funktioniert, die anderen sehen die Probleme warum es nicht funktioniert
thomas56 am 27 Nov 2021 17:40:10 Fledermaus hat geschrieben:Auch dafür gibt es Lösungen, entweder die Werkstatt versteht die Problematik und das womo wird Abends aus der Werkstatt geschoben oder man nimmt sich eine billige Pension.
die Werkstatt muss erstmal die Zeit für einen Termin haben und wenn die Ersatzteillieferung 4 Monate dauert kann da auch keiner helfen! Z.B Wasserschaden und die Kiste muss ins Werk, sowas ist nicht in einer Woche erledigt oder Unfallschaden, der 4 Monate für die Verursacherklärung braucht? Ein Womo ist nicht nur eine Unterkunft, es muss für V/E auch jederzeit fahrfähig sein!
rkopka am 27 Nov 2021 17:43:26 Fledermaus hat geschrieben:Wird halt eine Lebenserfahrung werden, und die ist für einen selber wichtig und für eine jede Person unterschiedlich. Wieviel Bequemlichkeit man braucht ist eine sehr individuelle Angelegenheit, egal ob es Urlaub oder Leben ist.
Stimmt, das sieht jeder anders. Daher wissen wir auch nicht, ob der Interessent eine hohe Schmerzschwelle hat oder eine rosarote Brille. Denke wir sollten dem TE helfen wie er seinen Traum umsetzen kann, und nicht unsere eigene Bequemlichkeit auf ihn ummünzen.
Dazu gehört aber auch, die Probleme anzusprechen, die er vielleicht noch nicht sieht. Ich sehe auch einen großen Unterschied darin, wie man es angeht. Wenn ich noch eine Wohnung habe, in die ich zurückkehren kann, Freunde für den Notfall, ein genügendes finazielles Polster, falls es schief geht, dann kann ich leicht "aussteigen". Wenn jemand alles verkaufen und einen Kredit aufnehmen muß, den er nur gerade so abbezahlen kann, solange der Job läuft und bei Problemen mit dem Womo (Panne, Diebstahl...) buchstäblich auf der Straße steht, kann das schon sehr viel anspruchsvoller werden. RK
suedkind am 27 Nov 2021 18:27:48 Eine Absolution kann er deshalb hier nicht bekommen da die Ansprüche sehr unterschiedlich sind. Zu zweit kann sowas schnell die Belastungsgrenzen einer Beziehung aufzeigen. Alleine kann man sich nur selber auf den Keks gehen. Wenn man sich gut leiden kann geht das auch in einem 5m Schiff. Wenn es knirscht reichen dann 10m nicht aus ... es knallt :eek: . Eine Gebrauchsanleitung für so ein Unternhmen gibt es nicht da wir alle unterschiedlich ticken :ja: Mehr als schiefgehn kann´s ja nicht :lach:
Kuhtreiber am 27 Nov 2021 18:51:53 Ich habe immer Respekt vor Menschen die bereit sind, auszubrechen und ihr Leben neu zu gestalten. Mir würde dazu der Mut fehlen. Beneidenswert finde ich, wenn jemand mit seinem Wohnmobil rumreisen und unterwegs noch seinen Job erledigen kann. Wenn ich nochmals jung wäre… :)
BiggiK am 27 Nov 2021 19:41:30 Kuhtreiber hat geschrieben:Ich habe immer Respekt vor Menschen die bereit sind, auszubrechen und ihr Leben neu zu gestalten.
Mir geht es auch so. Ich beneide oft Menschen die dauerhaft reisen, ohne festen Wohnsitz, kann es mir für mich aber nicht so recht vorstellen. Allerdings ist die Motivation der Menschen ja auch unterschiedlich. Wer aus finanziellen Gründen seine Wohnung aufgeben muss und in ein mehr oder weniger ungeeignetes mobil zieht, der hat es weitaus schwerer als jemand der dies aus freien Stücken tut. Letztlich wird der themenstarter es nur durch ausprobieren erkennen, ob sein Vorhaben umsetzbar ist. Und vielleicht klappt es ja sogar. Schwierigkeiten wird es bestimmt geben, aber die meisten Probleme lassen sich ja lösen. Und so mancher Plan wird sich vielleicht in der Realität nicht umsetzen lassen. Dann wird es einen Plan B geben müssen. Wer allerdings gänzlich ohne Erfahrung im Womo seine Wohnung kündigt und alles aufgibt, könnte auch bitter enttäuscht werden. Daher ja auch die Hinweise, es vorher unbedingt zu testen. Die Entscheidung ob richtig oder falsch kann ja niemand anderer für ihn treffen. Gruß Birgit
Fledermaus am 27 Nov 2021 20:06:41 Servus Wir machen immer Sachen ohne Erfahrung
Wir gehen in die Schule, gut da war da denke nicht so eigenständig....
Wir gehen Arbeiten ohne Erfahrung.....noch nie gemacht....
Heiraten ohne Erfahrung was das für Konsequenzen hat
Wir nehmen uns eine eigenen Wohnung ohne Erfahrung und ziehen vom Hotel Mama aus
Warum nicht ins womo ziehen? Weil es nicht so viele machen und diese die Ängste verbreiten.
Warten auf die Pension und erst dann machen, ist doch auch für viele unverständlich, viele kaufen sich schöne Luxuswohnmobile und gehen dann auf Reisen. Warum nicht als jugendlicher ohne Luxus.
Ich verstehe die vielen Bedenkenträger nicht
Navigatore am 27 Nov 2021 20:20:20 Wie recht Du hast Gerhard.
Aber ich persönlich bin ja froh, dass es die ganzen Bedenkenträger gibt. Bei uns geht es im April los. Dann bin ich aus der Tretmühle raus. Wir wagen uns dann mit unserem anfälligen Serienprodukt, das wir uns eben erst genau für diesen Zweck zugelegt haben, auf große Fahrt. Wir freuen uns auf die große Freiheit ganz ohne Zeitdruck. Wir werden unser Steinhaus nur aufsuchen, wenn die Bedenkenträger alle gleichzeitig losstürzen, um ihre paar freien Wochen in übervölkerten Freizeitgettos zu verbringen :wink:
PS: Ich bin - nein, ich war dann - Beamter. Und die haben ja bekanntlich ohnehin von nichts Ahnung und haben ihr halbes Leben verschlafen. Ganz schön mutig von uns, so in die große unbekannte Welt zu ziehen. :lach:
Fledermaus am 27 Nov 2021 21:08:02 Navigatore hat geschrieben: Ganz schön mutig von uns, so in die große unbekannte Welt zu ziehen. :lach:
Bedenkenträger sagt: denkst du überhaupt wie es deinen Kindern dabei geht :lach: Ist das mit der Umwelt zu vereinbaren :lach: Und überhaupt, wenn ich das nicht kann darfst du auch nicht :lach: :lach: Und an den Te, lass dich nicht entmutigen, achte auf das was du von den Bedenkenträger erfahren hast und überlege dir wie du das lösen kannst, dann wird es eine gute Zeit.
rkopka am 27 Nov 2021 21:34:20 Das sind schlechte Beispiele. Fledermaus hat geschrieben:Wir gehen Arbeiten ohne Erfahrung.....noch nie gemacht....
I.A. macht man erstmal eine Ausbildung, oft mit Praktika. Heiraten ohne Erfahrung was das für Konsequenzen hat
Üblicherweise heiratest du nicht dein Blinddate sofort, sondern "testest" erstmal. Wir nehmen uns eine eigenen Wohnung ohne Erfahrung und ziehen vom Hotel Mama aus
Das ist aber etwas, das sich (fast) nicht vermeiden läßt. Und i.A. wird man da auch auf Tips und Erfahrungen z.B. von Mama hören (oder man ist stur oder dumm). RK
Fledermaus am 27 Nov 2021 22:05:13 rkopka hat geschrieben:Üblicherweise heiratest du nicht dein Blinddate sofort, sondern "testest" erstmal. RK
Das musst genauer erklären :lach: :lach: Aber wir kommen vom Thema ab
MarSch1975 am 29 Nov 2021 12:08:47 Vielen herzlichen Dank! Ihr habt mir sehr weitergeholfen!
Mir sind viele Dinge durch euch klarer geworden und ich habe schon vor dem lesen hier für mich beim WoMo anschauen vor Ort (Modelle von 10.000 und 25 Jahre alt bis zu fast neunen im Wert von 70.000) festgestellt das ich mal ein paar Tage mit mehr als einem los muss um zu schauen was ich will und vor allem wie es ist... Das wird jetzt also im Dez. oder Jan. losgehen.
Ich hatte ja versprochen bescheid zu sagen ob es an den Finanzierungskosten etwas ändert wenn man drin leben will, nein, das ändert nichts. Nur beim Leasing, was garnicht angeboten wird, würde die gefahrenen km etwas ausmachen wie bei jedem Leasing, sonst ist nichts anders, ob ich nun ein "Urlaubsmobil" oder eine "Ich will drin leben Mobil" kaufe... :)
Vielen Dank an euch alle! Ihr seit toll!!! ;)
goorooj am 29 Nov 2021 12:54:07 Das ist eine sehr gute Entscheidung! Dann wirst du sehen wo es vielleicht hakt. Sommer kann jeder und jedes Mobil.
quax1968 am 29 Nov 2021 14:01:20 Ja, man muss Dinge immer selber ausprobieren. Auf sein Herz hören und seine Erfahrungen selbst machen. Die Tochter meiner Freundin kann es kaum erwarten wieder für ein Jahr mit Ihrem Freund unterwegs zu sein. Ich bewundere die Art zu Leben. Das Paar war schon einmal 1 Jahr mit einem kleinen VW Bus unterwegs. Aktuell schuften die beiden wieder wie bekloppt um dann wieder auf Reisen gehen zu können.
Tinduck am 29 Nov 2021 15:06:38 Inselmann hat geschrieben:...Duscharmatur gebraucht. Musste fast heulen als ich die Preise fuer den Plastikscheiss gesehen habe. ... Kabel vom Microschalter an der Kuechenspuele. Schon drei mal musste ich das flicken ... 2-3 mal im Jahr in Urlaub ... 20 Jahre. JEDEN Tag Benutzung, dann sieht vieles anders aus. Und wir haben sogar ein Fahrzeug vom Premiumhersteller Hymer......
Hymer war mal Premium :-) wer Tauchpumpen und Spezialwasserhähne mit Schalter einbaut, weil sie im Einkauf 20 Ct weniger kosten als eine Haushaltsarmatur plus Druckpumpe, hat sich von diesem Anspruch verabschiedet. Viele dieser Haltbarkeitsprobleme lassen sich durch ein hochwertigeres Womo (nicht nur teurer, da gibts auch viel Verarsche) umgehen oder herauszögern, aber du hast insofern Recht, das immer was zu tun ist - und das ist schon so, wenn man 'nur' ein paar Wochen Urlaub im Jahr in der Kiste macht. Lebt man darin, ist die normale Abnutzung um ein vielfaches höher und die Instandhaltungskosten steigen. Ob man im Womo leben mag oder nicht, muss jeder selber entscheiden. Man kann das auch - abhängig von den Finanzen - durchaus auf verschiedenen Niveaus tun, frierend und kämpfend oder unter halbwegs angenehmen Lebensumständen. Nur eins ist klar: billiger als das Leben in einer durchschnittlich günstigen Mietwohnung ist das auf keinen Fall. Und es entfällt in jedem Fall mehr Zeit pro Tag auf reine Pflege-, Ver- und Entsorgungstätigkeiten. bis denn, Uwe
goorooj am 29 Nov 2021 16:09:33 Hymer von früher und heute kannst du nicht vergleichen. Die gehören seit 2019 den Amis, und wer amerikanische Wohnmobile ( oder amerikanische Autos im allgemeinen... oder amerikanische Firmenpolitik, wenn wir mal dabei sind) kennt der weiss was zu erwarten war. Mein Jaguar wurde damals unter Ford-Eignerschaft gebaut.... Der hat auch die billigen Schlüssel und Plastikschalter/Knöpfe von den billigen Ford Modellen.... eingebettet in Echtholz, Leder und Chrom. Das Vorgängermodell hatte auch im Prinzip dieselbe Schaltkulisse... sieht genauso aus... aber wo beim Vorgänger noch das satte Gefühl da war "das da was ist", habe ich bei dem hier das Gefühl dass ich einen billigen chinesischen Joystick bewege, Plastikgeratter.... Alles ein bisschen weniger, bisschen billiger... mit Echtholzknauf und Chromrand. Genauso verbauen die jetzt wahrscheinlich auch bei Hymer einfach die gleichen Teile wie bei Bürstner, Carado, Dethleffs, LMC.... oder den ganzen Ami-Womos. Nur mit Hymer Make-up. Die Technik wird wohl dieselbe sein. Um zum Thema zurückzukehren: Ich würde lieber einen "alten" Hymer haben wollen wenn ich ein Leben im Womo planen würde, als einen neuen.
wolfherm am 29 Nov 2021 16:10:41 :thema: :thema: :thema:
Inselmann am 29 Nov 2021 16:12:23 Tinduck hat geschrieben: Hymer war mal Premium :-)
Habe vergessen das so, "Premium", zu schreiben um auszudruecken wie sarkastisch das gemeint war. Ich bin mir fast sicher das in der 40-50tausender Klasse (Neufahrzeu) nicht besser aussieht. Und der TE will ja was neues leasen. Wie sieht es denn da mit "Verbesserungen" aus?? Soll heissen, muss ich bei einem Leasingfahrzeug genau den selben Schrott wieder einbauen und darf nichts verbessern?
Derek am 29 Nov 2021 16:34:01 Meine persönliche Meinung zum Thema Leben im Womo: Wenn dann richtig mit dementsprechendem Komfort. Bedeutet Gebraucht mit mindestens 7,5 m länge von Phönix oder vergleichbaren. mit Schwarz, Grau und Frischwassertank a min. 200 L Mindestens 800 W Solar und 400 AH Batterie und Gastank. Aber da wird man sich wohl bei der Anschaffung selbst bei einem 10 Jahre altem WoMo eher im Bereich einer Eigentumswohnung befinden.
jorgito am 29 Nov 2021 18:07:53 so wie Derek sehe ich das auch.....alles andere ist Murks, es sein denn man überwintert in der Sonne Spaniens !
peregrinus am 02 Mär 2022 02:44:06 MarSch1975 hat geschrieben:Hallo ihr Lieben, - Stellplatz (Kann ich nicht jede Nacht auf einem anderen Rastplatz (nicht autobahn sondern an Bundesstr. etc. ...) stehen? Also kostenfrei?)
Rein theoretisch ja, aber Grundlegend ist es verboten in Deutschland auf dem öffentlichen Parkplatz zu übernachten und wer sich auf einem Parkplatz häuslich einrichtet wird bald netten oder eher unnetten Besuch bekommen. Aber es gibt eine Möglichkeit. Wenn man nicht mehr fahrfähig ist, dann muss man auf einem Rastplatz stehen bleiben, um die Fahrfähigkeit wieder zu erlangen. Das kann eben auch bedeuten, dass man auf einem öffentlichen Parkplatz übernachtet. Aber es bedeutet auch, dass man sich nicht häuslich niederlassen darf. Keine Markise raus, keine Tische und Stühle usw. Es geht also rein um die Wiederherstellung der Fahrfähigkeit. 2020 hatte ich eine "Limes Tour" gemacht. Ich bin von Xanten bis Passau den Limes abgefahren und habe dann jeden Abend auf Autobahnraststätten übernachtet. Es ist einfacher, weil man ohne größeren Stress immer in der Nähe des nächsten Wunschziels ist, aber es ist auch kompliziert. Da ich mein Wohnmobil auch häufiger am WE ausführe, übernachte ich dann auf dem Museumsparkplatz, welches ich am nächsten Tag besuchen möchte. IdR gibt es keinen Stress, aber manche Wohnmobilfahrer sind etwas unsensensibel. Vermüllung von Parkplätzen, entleeren der Toilette usw usf. kommt leider häufiger vor, als einem lieb ist und entsprechend unhöflich kann die Begrüßung ausfallen. Von daher meine Bitte, nur so stehen, als wenn man auf dem eigenen Grundstück steht. Im Ausland ist die Rechtslage ganz anders. In Skandinavien gibt es das Gewohnheitsrecht. Man darf 24h auf öffentlichen Rastplätzen stehen. In Südeuropa kontrolliert die Polizei die öffentlichen Parkplätze und wird jeden verscheuchen, der dort übernachten möchte.
Tinduck am 02 Mär 2022 09:58:21 Nur mal so angemerkt, Autobahnraststätten sind so ziemlich das letzte, wo man sich hinstellen sollte, um zu übernachten.
- Laut - Einbruchsgefahr - ...
Lieber runter von der Bahn und im nächsten Dorf an den Friedhof oder an die Sporthalle stellen. Da gibts immer Parkplätze und nachts ist man da zu 99,9% allein. Frischwasser gibts auch oft :)
Sorry fürs OT, aber ich bin immer ganz verzweifelt, wenn einer sowas schreibt... und ja, auch in Deutschland wurden schon viele Womos auf den Autobahnraststätten aufgebrochen. Tut doch nicht Not.
bis denn,
Uwe
huohler am 02 Mär 2022 10:56:16 Tinduck hat geschrieben:Sorry fürs OT, aber ich bin immer ganz verzweifelt, wenn einer sowas schreibt...
Geht mir ähnlich, aber ich sehe es ihm nach - war sein erster Beitrag. Wahrscheinlich hat er genau so viel Womo Erfahrung insbesondere bzgl. Freistehen. Hubert
gernlan am 26 Apr 2022 13:48:41 Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. ..jetzt habe ich so lange gelsen, bis ich endlich dein Kommentar auf die Frage von dem Kollegen: was ein Monat/Jahr in einem Wohnmobil kostet, gefunden habe! Alle anderen haben die Frage nur zum Teil beantwortet.... somit :lach: finde ich gut, dass es im Forum jemanden gibt der auch die Fragen liest. LG GL
MilesandMore am 26 Apr 2022 17:58:47 Wir haben ein Jahr in einem VW Bus verbracht und haben das Mittelmeer bereist und den Maghreb. Angemeldet waren wir bei einem Freund - du brauchst ja einen PA und Reisepass und der hat auch - damals kein Online - unser Konto verwaltet. Wir hatten alles verkauft und nur unseren Bus und uns.
Es war die beste Zeit unseres Lebens - nach der Geburt unserer Tochter spaeter.
Kosten - die Krankenkasse faellt mir da ein - da kann es richtig teuer werden und die sind bei solchen Zeiträumen auch richtig teuer.
Ein grosses Problem nach einem Jahr entsteht wenn du wieder in ein "normales" Leben zurueck willst oder musst. Bei uns war das ein Schockerlebnis. Deine Welt ist langsam - auf den Moment ausgerichtet - kaum Plan - keine Verpflichtungen - Konsum nebensaechlich. Und dann triffst du deine Freunde wieder - die sind eingebunden - keine Zeit - das neue iPHONE, Auto ist Thema. Du denkst du bist im falschen Film.
Wir kannten und kennen immer noch Aussteiger die haben es nicht gepackt - Rueckkehr nur zum Geld verdienen und dann sofort wieder los bis heute im hohen Alter.
Alle anderen Probleme auf der Reise - zu Dir - kann man nicht vorhersagen - aber du wirst sie bewaeltigen - denn du musst - Alternativen wie zu Hause gibt es naemlich wenige.
Viel Glueck und Erfolg
Bernd
quax1968 am 27 Apr 2022 17:04:50 Wer es selbst noch nicht versucht hat, kann hier schlecht mitreden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Reisen und das Gefühl von Freiheit süchtig macht. Und man dann ganz schwer wieder in sein altes Leben zurück kann. Wenn man das dann muss, kann es ziemlich aufs Gemüt schlagen. Aber es gibt einfach auch Dinge die weniger positiv sind. So lernt Man unterwegs zwar viele Leute kennen, aber tiefe Freundschaften werden das in der Regel nicht, weil die Gleichgesinnten auch wieder weiterziehen. Und da man auch selber viel unterwegs ist, wird es auch schwer die alten Freundschaften zu pflegen.
Die Frage nach den Kosten, kann man objektiv nicht beantworten. Genausowenig könnte man die Frage beantworten: Was kostet das Leben in einem Steinhaus. Da gibt es einfach zuviele Variablen, die man nur selber beantworten kann.
Mindestanforderung im Womo sind ja: Essen/Trinken, Kleidung Fahrzeugkosten inkl Versicherung, Steuer, Sprit, Wertverlust, Reparaturen Stellplätze, Heizung Strom, Wasser Krankenversicherung, Vorsorge
Hinzu kommt dann noch: Telefon, Internet, vielleicht Tiere...
pille99 am 23 Feb 2023 20:37:57 MarSch1975 hat geschrieben: - Postadresse (Gemeldet bei Verwandten? Kann man das auch so machen wie mit Paketen (Packstation)?)
Habe ich noch etwas vergessen?
Ich wuerde, grob, mit 700 im Monat im Durschschnitt rechnen. Klar kann es auch billiger gehen - das sind aber dann standkosten, und abhaengig von deinen Vorlieben. fuer die Kosten rein fuer das WoMo wird, aus meiner Sicht 700 gut hinkommen. bedenke - einige Monate werden teurer andere wieder billiger sein. Die Frage hatte ich, fuer mich auch beantworten muessen, da ich auch "unterwegs" leben will. Fuer mich ist es ein Doppeldecker Bus geworden. Wenn du drin leben willst, hast du andere Platzanfoderungen als Urlaub. Vergiss nicht, du wirst "alles" in dem zur verfuegung stehenden Raum, machen. Sei es Kochen, Arbeiten, Bastel, eine Frau "mit nach hause bringen", Schlafen. etc. da wird platz schnell Mangelware. Ich kann mit meinem Bus fast ueberall stehen - da nach aussen, der Bus immer noch wie ein ReiseBus aussieht. Wenn du nur begrenzte Finanzielle Mittel hast, wie die meisten von uns, kaufe lieber einen guten Gebrauchten als Leasing.
akany am 23 Feb 2023 21:16:23 pille99 hat geschrieben:...Fuer mich ist es ein Doppeldecker Bus geworden. Wenn du drin leben willst, hast du andere Platzanfoderungen ... eine Frau "mit nach hause bringen", Schlafen. etc. da wird platz schnell Mangelware. ...
Du sollst die ja nicht stapeln oder sonstwie horten. Immer bei einer Neuen die Alte freilassen, das schafft Platz :mrgreen: :lach:
BURAN am 24 Feb 2023 01:23:42 Der Te hat sich nach 3 Beiträgen in 2021 nie mehr gemeldet … das Thema ist durch .. denke er hat sich die Augen gerieben
kamann am 24 Feb 2023 09:54:26 Hallo: Kosten im Wohmobile beim Leben im wohnmobil! Hier war vor Jahren ein Kalimera gelistet der auch eine Blog unter Travelhom hatte oder mit Herbert und Anette zu finden war. Die haben ihre täglichen Berichte mit Beginn von Corona beendet. Die hatten über ihre sämtliche Kosten immer eine Jahresaufstellung gemacht, die lagen sobei 20 bis 22 kilo EURO... und da das Internet nixx vergißt kann man diese alten Berichte immer noch lesen................. So long KH
pwglobe am 24 Feb 2023 12:17:59 Hallo, da wir uns auch intensiv mit dem Thema auseinandersetzen haben wir einen Bekannten ( auch Surfer), der seit fast 8 Jahren im ausgebauten Kühlkoffer lebt befragt.
Lebenshaltungskosten = Steinhaus Heizkosten/ Sprittkosten. =. Steinhaus Aufenthalt hauptsächlich in D oder Holland Heizkosten/ Sprittkosten. < Steinhaus. Aufenthalt hauptsächlich im Süden Miete/ Stellplatz Kosten. < Steinhaus
In Summe ist es etwas günstiger, aber die Lebensqualität und die Möglichkeit immer da zu leben wo es Spaß macht ist unbezahlbar.
Man darf kein 250m2 Haus mit einem Van vergleichen.
bosko1 am 24 Feb 2023 13:20:47 Navigatore hat geschrieben: Aber ich persönlich bin ja froh, dass es die ganzen Bedenkenträger gibt. Bei uns geht es im April los. Dann bin ich aus der Tretmühle raus. Wir wagen uns dann mit unserem anfälligen Serienprodukt, das wir uns eben erst genau für diesen Zweck zugelegt haben, auf große Fahrt. Wir freuen uns auf die große Freiheit ganz ohne Zeitdruck. die große
Moin Navigatore, vor gut einem Jahr hast du geschrieben, dass es im April 2022 mit dem Reisen losgeht! Wie hoch sind bei dir die Kosten für das leben im Mobil? Es wäre ja mal ganz interessant eine belastbare Aussage von jemanden zu bekommen der auf großer Fahrt ist, oder war. Wäre nett wenn du ein paar Zeilen dazu schreibst. Wir persönlich sind Steinhausliebhaber, niemals länger als 3 Monate am Stück unterwegs, dann zieht es uns mit Macht zu Hobbywerkstatt, Garten und die Arbeit rund um Haus und Grundstück zurück. Bei uns sind die Kosten für eine 3 Monatsreise sehr viel höher, als 3 Monate zu Hause. Gruß Bosko
bhomburg am 24 Feb 2023 13:33:47 MarSch1975 hat geschrieben:Nur beim Leasing, was garnicht angeboten wird,
Die einzigen Wohnmobile die man "normal" leasen kann sind die von den KFZ-Herstellern angebotenen und vertriebenen Modelle. VW Grand California ( --> Link), Ford Big Nugget ( --> Link), mehr gibt es da nicht. Die weitverbreiteten kleineren Modelle wie Ford Nugget (Plus) --> Link, VW California, Mercedes Marco Polo sind zum dauerhaften Wohnen darin mangels Bad und meist auch Stehhöhe nicht so toll geeignet, es gibt aber Leute die das machen (hier mal ein guter Erfahrungsbericht: --> Link. Das sind für die Firmen PKW oder Nutzfahrzuge wie alle anderen auch. Hier gibt es im gewerblichen Bereich einen Markt (Bau, Architekten, Messebauer...). Die haben auch den Vorteil dass Service und (Garantie-)Reparaturen über das grosse Händlervertriebsnetz laufen und das Ganze genauso läuft wie bei jedem Auto. Mit der Wohnmobilbranche nicht vergleichbar. Preise z.B hier: --> LinkEs gibt einen Anbieter der Kurzzeit-Leasing für VW- und Ford-Camper anbietet. Im Prinzip sind das Langzeitmieten für einen dafür attraktiven Preis, der aber absolut gesehen natürlich immer noch sehr hoch ist. Um mal reinzuschnuppern eignet sich das ganz gut: --> LinkBesser 3000 Euro verbrannt und dafür drei Monate lang einen Camper gehabt der bei Nichtgefallen einfach zurückgeht als einen Finanzierungsvertrag an der Backe zu haben aus dem man nicht/nur schwer/mit hohen Verlusten wieder rauskommt falls die Entscheidung nicht die Richtige war.
Tinduck am 24 Feb 2023 13:39:19 bosko1 hat geschrieben: Bei uns sind die Kosten für eine 3 Monatsreise sehr viel höher, als 3 Monate zu Hause. Gruß Bosko
Das kommt wahrscheinlich daher, dass das eher noch 'Urlaub' mit entsprechendem Anspruch (Unternehmungen, Rumfahren, Besichtigungen, Essen gehen...) ist als 'Im Womo leben', was bei niedrigem Einkommen komplett anders aussehen dürfte. Wenn man genug Geld hat, kann man beides gleichzeitig machen, aber Womo mit Steinhaus kostenmäßig vergleichen kann man nur bei gleichem Anspruch an die Freizeitgestaltung. bis denn, Uwe
Navigatore am 24 Feb 2023 15:45:40 bosko1 hat geschrieben:Bei uns sind die Kosten für eine 3 Monatsreise sehr viel höher, als 3 Monate zu Hause.
Das lässt sich nicht repräsentativ beantworten. Es hängt von den persönlichen Gewohnheiten zu Hause und auf der Reise ab. Da gibt's unendliche Variable. Wer zu Hause bei Mutti unter dem Dach wohnt aber auf Reisen mit seinem Megaliner 5 Sterne Plätze präferiert und dreimal am Tag ein Restaurant aufsucht, wird das Thema anders bewerten als der ultimative Individualist mit flexiblem Kawa und Villa und Gärtner zu Hause, oder ein aus finanziellen Gründen nur frei stehender Rentner mit 1.000 Euro Rente im Monat und einer reparaturanfälligen Schüssel, der eine kleine kleine Mietwohnung rgendwo im nirgendwo zurücklässt Dieser Strang ist deshalb eigentlich auch vollkommen sinnlos, weil jeder andere Lebensgewohnheiten, Bedürfnisse und Möglichkeiten hat.
MilesandMore am 24 Feb 2023 17:20:23 Navigatore hat geschrieben:Dieser Strang ist deshalb eigentlich auch vollkommen sinnlos, weil jeder andere Lebensgewohnheiten, Bedürfnisse und Möglichkeiten hat.
So ist es. Wir waren 1983 ein Jahr unterwegs mit Minimalaustattung und haben im WoMo gelebt in der Türkei, Syrien, Jordanien. T2 mit Kocher, Heizung, Toilette - Wohnung aufgegeben und alles verkauft Möbel etc. In diesem Jahr waren wir vielleicht 5x Essen, sonst immer gekocht, kein Fleisch nur Gemüse, Wäsche wurde in einem sauberen Farbeimer gewaschen der auf dem Dachgepäckträger stand in der Sonne und schön schaukelte während der Fahrt. Wir sind mit sehr wenig Geld ausgekommen und wir haben nichts vermißt - damals mit 27 hätten wir uns vorstellen können noch einige Jahre so weiterzumachen, heute mit 68 sicherlich nicht. Wie Navigatore schreibt - jeder hat eine andere Vorstellung wie er leben möchte - und das ist mit Sicherheit auch Altersabhängig. Anmerkung am Rande - da sehr oft "Leben - im WoMo" auftaucht als Titel. Uns ging es immer um das "Er-Leben" mit dem WoMo das war die Motivation und der Antrieb. Beste Gruesse Bernd
bosko1 am 24 Feb 2023 18:41:20 Navigatore hat geschrieben: Dieser Strang ist deshalb eigentlich auch vollkommen sinnlos, weil jeder andere Lebensgewohnheiten, Bedürfnisse und Möglichkeiten hat.
Moin, wie wahr und genauso ist es, eine vollkommen sinnfreie Diskussion. Gruß Bosko
kamann am 24 Feb 2023 20:11:38 Hallo: Es soll ja auch noch Leute geben die das zeitlich , so geplant 2 Jahre als Familie machen, guggst du da, sind Forumsteilnehmer: --> Linkund wenn man sich auf deren HP oben rechts anmeldet kann man mitreisen!! Isch hab den Link! So long KH
Wingper am 08 Mär 2023 18:54:10 Hier gibt es eine schöne Zusammenstellung der Kosten: --> Link
Schlaraffe am 05 Jul 2023 13:35:22 Hallo MarSch, ich denke du solltest dir lieber ein WoMo oder einen ausgebauten Van zulegen, mieten/leasen ist für länger echt kein Ding. Kommt dann drauf an wie du gestrickt bist und wo du hin willst. Bist du alleine oder als Paar unterwegs, womöglich mit noch kleinen Kindern. Welche Ansprüche hast du und was hast du technisch/handwerklich drauf. Klar, einfach machen, nicht so verkopft sein, was heute noch geht, kann morgen zu spät sein. Also wenn du dir das aktuell irgendwie leisten kannst, mach es. Zurück geht immer, niemand scheitert weil er nach einem oder zwei Jahren "on Tour" zurück ins gesellschaftliche Korsett kommt. Das was du dann erlebt hast, das nimmt dir keiner mehr und die wenigsten bleiben bis zum letzten Atemzug on Tour. Glücklich wer das hin bekommt. Wenn du aber noch sehr unerfahren bist, dann würde ich in der Tat erstmal ein WoMo mieten, für 4- 6 Wochen und das dann auch in einer Zeit wo du dir sicher sein kannst das das Wetter nicht das ist, was man dir gerne in Videos "Van life" zeigt. Bist du dann noch gut drauf, dann ist es kein Problem. GuterAuslandskrankenschutz und einen internationalen Schutzbrief würde ich aber schon empfehlen. Wir können das leider noch nicht, ein Arbeiten von unterwegs ist für meinen Mann nicht möglich, aber immer wenn es möglich ist, sind wir on Tour! Der Gedanke ein bisschen früher auszusteigen ist da und da arbeiten wir gerade drauf hin. Wir hatten leider zwischendurch ein paar sehr bescheidene Jahre, sonst wären wir wohl jetzt schon in der Lage zumindest mal für ein Jahr komplett unterwegs zu sein. Die Voraussetzungen werden täglich besser. Kosten ist sehr individuell. Essen musst du auch in einer (wie auch immer gearteten) Immobilie. Bekleidung brauchst du hier wie da. Wohnnebenkosten hast du in einer Immobilie auch, die sind on Tour sicher niedriger. Stellplätze gibt es auch heute noch legal für lau oder für nen 5er bei einem Bauern auf dem Hof, bei einem Gastwirt auf dem Parkplatz (da oft auch, wenn du dort am Abend essen gehst für lau), kommt aber immer auf die Region an, je touristischer die Gegend ist, je schwieriger ist es, aber geht alles. Sprit kommt auf dein Fahrzeug an und wie weit du jeweils pro Monat fahren willst. ich empfehle dir einen kleine Elektroroller oder ein Fahrrad um nicht für jeden kleine Einkauf das WoMo bewegen zu müssen, alternativ kannst du auch einen kleine Motorroller statt Fahrrad mitnehmen, das erweitert deinen Aktionsradius ungemein. Dieselheizung? Och nöööö, lieber ne gute Gasheizung wenn möglich plus E. Dazu (um auch mal länger "autark" zu stehen ein Solarpanel oder ein Faltsolarmodul, da red aber um die genaue Technik mit Leuten die sich da auskennen, mein Mann ist da recht fit, aber der sitzt hier eben nicht groß rum, ich hab da ein Brett vor dem Kopf, solange es läuft ist alles gut und wenn mal was streikt hat mein Mann für gewöhnlich Spaß, der kümmert sich auch um unseren Multimediakram wenn was hakt. Ist alles eine Frage wo du wann sein willst. Im Schweden/Norwegen bist du im Sommer mit wenig Solar gut augehoben, im Winter aber gekniffen und dann wird es da auch richtig kalt. Die Tochter meiner Freundin lebt über Winter im Wohnwagen im Portugal und ist im Sommer (Ehr O bis O) immer mit dem Van unterwegs, dann gerne in den Beneluxstaaten, Österreich und der Schweiz (zurück dann über Frankreich und Spanien aber das ist selbsterklärend. Arbeiten immer mal für ein paar Wochen in der Gastro oder als Animateurin und zieht dann weiter. Traumhaft! Aber gut, ohne Verpflichtungen, ungebunden und jung geht das gut. Sie hat noch nie Probleme gehabt, weder Stellplatz noch irgendwelche unangenehmen Begegnungen. Meist hält uns der eigene Kopf von solchen Sachen ab, dabei bieten gerade große Firmen heute auch gerne mal ein Sabbatjahr an. Hätten wir damals diese Möglichkeiten gehabt, ich wäre sofort für ein Jahr auch mit kleinem Kind unterwegs gewesen. Kosten für Wäsche waschen ist auch so ein Ding, das ist nicht so teuer wie man oft glaubt, mal für ein paar Tage einen festen Platz, da kannst du alles für einen kleine Taler waschen und trocken, international gibt es in größeren Städten oft sogar noch viel günstiger Waschsalons. Duschen geht auch mit wenig Kram oder du gehst regelmäßig in ein Schwimmbad/eine Sauna oder mit einer Tageskarte in ein Fitnessstudio. Wobei mir das dann zumindest ab 15 Grad Außentemperatur schon zu blöd wäre. Also mach dir mal einen Kopf was du willst, wo du hin willst, was du für persönliche Ansprüche hast, dann findest du auch deinen Kostenrahmen. Es gibt Leute (ohne Fahrzeuganschaffungskosten zu berechnen) die dann am Ende des Monats gut mit gut 600 € im Monat klar kommen und andere die für nen Monat mal eben 1500+ pro Nase brauchen. LG Vini
Tinduck am 06 Jul 2023 11:22:43 Schlaraffe hat geschrieben:Arbeiten immer mal für ein paar Wochen in der Gastro oder als Animateurin und zieht dann weiter. Traumhaft!
Besonders traumhaft ist dann irgendwann der Rentenbescheid :) Aber an sowas zu denken, ist ja sicher spiessig. Die Leute, die das in den 60ern oder 70ern des letzten Jahrhunderts gemacht haben, konnten das locker kompensieren - das sieht heute anders aus. Der neue Bundeshaushalt sieht 125 Mrd Euro als Transferleistung ins Rentensystem vor, ein jeder kann sich selber ausrechnen, welche Auswirkungen das auf seine Rente haben wird, wenn das weiter steigt und dann irgendwann gedeckelt wird. Dann noch Lebensjahre auf Achse ohne Beitragszahlung abbummeln kann bei der heutigen Lage schwer nach hinten losgehen. Ne vernünftige Ausbildung wäre dann nebenbei auch noch mal ganz praktisch… Sabbatical, Elternzeit, alles OK, sollte aber aus einer gesicherten Position heraus gemacht werden. Sonst s. o. bis denn, Uwe
UweHD am 06 Jul 2023 13:02:59 Tinduck hat geschrieben: ...Lebensjahre auf Achse ohne Beitragszahlung abbummeln kann bei der heutigen Lage schwer nach hinten losgehen....
Das kommt darauf an. Viele Beitragszahler im Niedriglohnsektor haben auch bei kontinuierlicher Beitragszahlung keine Chance (mehr) auf eine Altersrente, die den Mindest-Lebensunterhalt decken kann. Sie werden so oder so auf Grundsicherung angewiesen sein - oder wie das Konstrukt dann irgendwann einmal heißen wird. Da kann ich es nachvollziehen, wenn jemand in seinen Jugendjahren auf die Beitragszahlung pfeift. Auch wenn ich es auch Solidargesichtspunkten natürlich nicht gutheiße: Nachvollziehbar ist diese Denkweise. Finanziert wird das ganze dann von Leuten wie mir und dir zu Zeiten unserer Erwerbstätigkeit.
|
|