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Dies ist mein erster Beitrag. Ich bin für jeden Ratschlag dankbar. Mein Ziel ist es, Vollzeit in einem Kastenwagen zu leben, ohne mehr für eine Wohnung bezahlen zu müssen. Wie kann ich das am besten erreichen? Ich bin italienischer Staatsbürger, aber ich weiß, dass ich in eine Wohnung in Deutschland einziehen und in Deutschland wohnhaft werden kann. Dann kann ich einen Van kaufen, anmelden, zulassen, versichern und als Kastenwagen zertifizieren lassen, und zwar auf der Grundlage der Adresse der Wohnung. Aber kann ich, sobald der Kastenwagen bezugsfertig ist, aus der Wohnung ausziehen und nur noch im Kastenwagen wohnen? Wie kann ich dies am besten tun? Ich würde einen Weg bevorzugen, der niemanden stört. Ich würde zum Beispiel lieber einen virtuellen Postdienst benutzen, als einen Freund zu bitten, seine Adresse zu benutzen. Wenn Du darin leben willst,muss das Fahrzeug als Wohnmobil zugelassen sein.Als Nurwohnsitz rate ich davon ab,so ein Fahrzeug ist eng,muss im Winter ständig beheizt werden,Ver-und Entsorgung sind zu regeln und,und,und.Bemühe mal die Suche hier im Forum,da hast Du reichlich Lesestoff. Gruß Bernd Warum muss es als Wohnmobil zugelassen sein? Eigentlich hat das doch Nachteile.
Ich habe gelesen, dass die Registrierung als Kastenwagen eine günstigere Kfz-Steuer bedeutet. Aber wenn das ein Problem mit meinem Ziel ist, bin ich bereit, es zu bezahlen. Der Grund, warum ich in diesem Forum bin, ist in der Tat, dass ich den besten Weg in Bezug auf die Kosten und die Vermeidung von Problemen mit dem Gesetz lernen möchte. Mein Ziel ist es, Vollzeit im Van zu leben. Mir ist klar, dass es Nachteile gibt, aber es gibt auch Vorteile, die für mich wichtiger sind. Ich würde mich besonders über Ratschläge von jemandem freuen, der das, was ich vorhabe, bereits getan hat. Wie kann ich so jemanden in diesem Forum finden? Ich danke Ihnen.
:top: :top: Hier jetzt über Zulassungsrecht, Melderecht und Ausländerrecht zu referieren, würde den Rahmen sprengen. Dein Vorhaben geht, aber es ist schwierig. Schau doch mal im Netz. Es gibt zahlreiche Aussteiger mit Wohnmobil oder Boot, die in ihren Blogs genau darüber detailiert berichten und sich ggfs. über ergänzende Fragen freuen. Da hast Du viel geballte Kompetenz.
Hallo, Hier im Forum gibt es einen ganzen Bereich, der sich mit deinem Thema beschäftigt: --> Link Ich denke, da kannst du dir viele Informationen sammeln und detaillierte Fragen stellen. Im Kastenwagen dauerhaft leben? Dann würde ich einen Kasten erstmal zur Miete nutzen! Ich danke Ihnen allen für die schnelle Antwort. Dieses Forum ist sehr hilfreich
Ich habe das ganze Bereich durchgelesen. In den meisten Beiträgen geht es um den Traum, Vollzeit in einem Wohnmobil zu leben. Es gibt keine Beiträge darüber, wie man legal ein Wohnmobil ohne Adresse (Wohnung usw.) haben kann. Ich habe in diesem gepostet, weil es eine rechtliche Frage ist. eine fahrzeugzulaszung ohne "ladungsfähige adresze" ist in d nicht möglich :!: allesbleibtgut hartmut
Mööönsch Hartmut, er schrub doch, erst Wohnung, dann Kawa, dann Wohnung abmelden :) Kleine Frage: wo soll denn dann in dem Kawa gelebt werden? In D ist das im Winter ein ziemlich dickes Brett, was man da bohren muss... bis denn, Uwe Du brauchst definitiv einen Briefkasten. Sprich, du musst in Deutschland irgendwo angemeldet sein wo du Post empfangen kannst, sonst kannst du dein Auto nicht zulassen/versichern. Das kann sogar auf einem Campingplatz sein, aber du wirst nicht darum herum kommen IRGENDWAS zu mieten oder dich bei Freunden anzumelden. Du kriegst ja noch nicht mal ein Bankkonto ohne Meldeadresse. Das wirklich einfachste ist in irgendeinem verstaubten Winkel in Deutschland, da wo niemand hinwill ( oder alle wegwollen ), ein billiges Zimmer/Apartment zu mieten ( das geht schon für knapp über 100 Euro im Monat ). Da hast du dann auch Platz für die Sachen, die man so anhäuft und ein plätzchen wo du dich zurückziehen kannst wenn dir der VAN mal auf den Geist geht oder dich die Grippe heimsucht... sowas ist im Wohnmobil einfach doof. Virtuelle Adressen gibt es viele, auch welche die deine Briefe einscannen und per email an dich weiterleiten, aber auch die verlangen eine tatsächliche adresse. Was natürlich auch eine Rolle spielt, ist wie du deinen Lebensunterhalt bestreitest. Selbständig oder angestellt? Und warum ausgerechnet Deutschland? Frankreich zum Beispiel hat kein Meldegesetz. In Frankreich kannst du tatsächlich ein Auto ohne festen Wohnsitz anmelden. In Deutschland wärst du, wenn du dein Auto in Frankreich zulässt und in Deutschland deinen Wohnsitz hast, Steuerbetrüger... aber du willst ja eigentlich gar keinen festen Wohnsitz in Deutschland. In Frankreich hast du sogar im Anmeldeforular ein "Si vous êtes sans domicile fixe"... also "ohne festen Wohnsitz". Wie das geht weiss allerdings auch keiner so recht... --> Link --> Link --> Link Am einfachsten ist es zur anmeldung einen wohnsitz in frankreich zu haben. die brauchen dann ( nachdem es kein meldegesetz gibt ) 6 Monate stromrechnungen oder ähnliches auf deinen Namen ( oder mietvertrag ), wenn das auto dann mal zugelassen ist, ist es egal. Dann brauchst du tatsächlich nur einen briefkasten in Frankreich. Dann hast du halt französische Nummernschilder und zahlst deine Steuern dort. Wenn du in Deutschland dann arbeitest, gibt es dafür doppelbesteuerungsabkommen, genauso wie bei all den Ostblocklern die in Deutschland arbeiten und trotzdem ihr auto noch mit slowakischen oder was-auch-immer kennzeichen fahren. Was in Frankreich natürlich auch interessant ist, ist die pauschale Steuer von 160 euro im Jahr für Privatautos ( man verbessere mich wenn das so nicht (mehr ) stimmt ). Du kannst ein Wohnmobil günstiger in Italien als in Deutschland erwerben, und dann "umziehen" nach frankreich. Wenn du dein auto als umzugsgut mitnimmst, sind die steuern und formalitäten anders als wenn du ein auto exportieren/importieren würdest. wie immer ist es natürlich viel komplizierter als hier in der Kürze dargestellt, aber würde ich freischaffend arbeiten und im wohnmobil leben wollen, wäre das in frankreich deutlich einfacher zu realisieren als hier. Ich habe z.B. einen Bekannten der ein Haus in Frankreich, eins auf Mallorca und ein Apartement in Andorra hat, wo er dann auch seine Steuern zahlt. Eigentlich ist er Engländer....
das ist richtig. Eine ladungsfähige Adresse ist aber nicht an einen Wohnsitz gekoppelt. Das kann auch ein Empfangsbevollmächtigter sein. Die ladungsfähige Adresse ist ja nicht der Nachweis, dass du einen Wohnsitz hast, sondern es soll sichergestellt werden, dass Urkunden auch postalisch zugestellt werden können. Eine Fahrzeugzulassung mit einem Empfangsbevollmächtigten ist möglich. Nur weil bei den meisten die Meldeadresse auch die ladungsfähige Adresse ist, heisst das noch lange nicht, dass das ein und dasselbe wäre. Das nenne ich mal einen internationalen Ansatz: Als Italiener einen temporären Wohnsitz in D nehmen, um einen englischen Kastenwagen zum Dauerwohnsitz in D auszubauen. :mrgreen: Meine Eltern haben ein Haus in Italien. Die Autos sind aber alle am Hauptwohnsitz in D angemeldet, einfach weil die italienischen KFZ Steuern echt böse in den Geldbeutel einfahren. Ab 100KW geht dann die Steuer überproportional hoch. Da fährt die Polizei auch regelmässig die Ferienhaus-Gegenden ab und schaut ob autos mit deutschen kennzeichen mehr als 185 tage im Jahr da stehen... dann zählt das als Hauptwohnsitz und die kriegen dich am Wickel. Mein ausgebauter Kasten ist ein Iveco aus Italien, der aber immer in Deutschland angemeldet war.... Ich fahre auch für Sachen wie entrosten/lackieren/Zahnriemen etc. gern mal nach z.B. Bosnien oder Rumänien für 2 Wochen oder so...
goorooj, vielen Dank für die vielen Details. Vor allem für die vielen Links. Bis jetzt hat alles, was ich gelesen habe, darauf hingedeutet, dass Deutschland der beste Ort ist, um einen Van legal in ein Kastenwagen umzubauen. Aber ich bin nicht daran gebunden, in Deutschland oder einem anderen Land zu leben. Ich möchte einfach nur legal durch Europa reisen können und so viele unnötige Ausgaben wie möglich vermeiden. Es ist das erste Mal, dass ich höre, Frankreich sei besser als Deutschland. Mein Französisch ist auch viel besser als mein Deutsch, also wäre es einfacher für mich. Ich bin sehr daran interessiert, mehr darüber zu erfahren, wie man es in Frankreich oder in anderen Ländern macht. Bitte lassen Sie mich wissen, ob es irgendwelche Bücher oder andere Quellen gibt, die ich lesen könnte. Herzlichen Dank! Servus, du schreibst Besteuerung ist günstiger mit Kastenwagenzulassung. Mein mit Kawa-Wohnmobilzulassung kostet 240 Euro im Jahr. Wie viel meinst du wäre eine Kastenwagenzulassung günstiger?
Frankreich hat viele Selbstausbauer, da bauen traditionell viele Kastenwägen und LKW um, vielleicht einfach mal da im Internet schauen. Wegen Material etc. für den Bau würde ich mir keine Gedanken machen, ausnahmslos alles mit dem ich meinen Kastenwagen selbst ausgebaut habe ich online von Amazon, Firtz Berger, Camping Wagner und Offgridtec gekauft. Das kannst du in Europa überall bestellen. Der Rest war aus dem Baumarkt, und das Angebot ist in Frankreich genauso gross wie in Deutschland. Der nächste Vorteil ist auch, dass du z.B. irgendwo in Südfrankreich, weg vom Meer wo es günstiger ist, kaum Winter hast und besser draussen bauen kannst.
Ich habe in einem anderen Forum gelesen, dass man 25% weniger Steuern zahlt, wenn man als Camper eingestuft wird. Hier ist das genaue Zitat: "I've seem L2 campers for sale at around 2500 Kg, which would be doable tax wise. For a non camper, this would mean 270 Euros a month in road tax, but when approved as camper in NL you pay a quarter of that." Post by "Tore" July 17, 2019 --> Link Dieser Benutzer lebte in Dänemark, so dass es möglicherweise nicht in Deutschland gelten. Tony, ich glaube du verwechselst etwas: Ein "Kastenwagen" ist erstmal ein Transporter mit Metalldach. Einfach nur das Auto. Der hat eine LKW-Besteuerung. Was du dann machst, ist den "Kastenwagen" in einen "Camper", also ein Wohnmobil, umzubauen. Um jetzt Wohnmobile, die in einen Transporter ( also "Kastenwagen" ) gebaut sind, von Wohnmobilen, die aus einem GFK/ALU/Sandwichaufbau auf einem Transporter-Fahrgestell gebaut sind zu unterscheiden, sagt man dazu auch "Kastenwagen". Aber strenggenommen ist es jetzt ein Wohnmobil. „Geizist geil Syndrom“, macht sich breit europaweit schneller als gedacht!? :mrgreen: Gruß Gordan
Camping war schon immer die Domäne von kostenbewussten Urlaubern. Europaweit. Selbstausgebaute VW-Busse, reisebusse, Möbeltransporter gab es lange vor den kommerziellen Weissware. Wer sich wirklich unangenehm breit macht sind eher die "Herr Ober, noch eine Schaufel Kaviar auf die Strasse damit der Pöbel ausrutscht" Klientel mit den fahrbaren Reihenhäusern und die ganze Luxusindustrie die sich da drum herum aufbaut.
Danke, dass Sie mich korrigiert haben. Mein Deutsch ist furchtbar, und ich kenne die Fachausdrücke sicher nicht.
Dafuer musste ich dir einfach ein Plus clicken :lol: :daumen2:
Statt „war schon“, ich werde eher lieber sagen: „war mal“!? Weil, wenn Heute, Kastenwägen in die Preislage von zum Teil weit über hunderttausend Euro rumfahren, kann man mit Sicherheit nicht mehr über Vergnügen reden, der billig ist. Mit Ober und Kaviar hat das überhaupt nicht zu tun! Selbstverständlich, Ausnahmen bestätigen die Regel. Außerdem, Wagen in einem Land anzumelden um in einem anderem billiger fahren zu können, scheint mir schon als echte Manipulation und Schwindel die ziemlich grenzwertig ist, aber jedem das seine. Es ist meine Meinung. :) Gruß Gordan
Tony, dein Deutsch ist nicht furchtbar sondern sehr gut. Ich wäre froh wenn mein Italienisch nur halb so gut wäre :) Wenn du einen Transporter ausbaust kannst du ihn als Wohnmobil verwenden, er ist aber noch keins. Erst wenn alles eingetragen ist, alle Voraussetzungen erfüllt sind, kannst du ihn als Wohnmobil zulassen. Das hat Vor- und Nachteile. Es gibt oft Plätze die für Wohnmobile gesperrt sind, für einen Transporter aber nicht. Eventuell wäre das für deine Ziele besser. Auf alle Fälle mach es, lass dir nichts ausreden. Du weißt ja selber dass eine warme Dreizimmerwohnung bequemer ist, dass muss man hier nicht immer wiederholen :D
Das ist stark gekürzt und missverständlich Es müsste heißen: Frankreich sei besser als Deutschland in Bezug auf Wohnsitzanmeldung!!!! Dafür ist "Wild campen" in Frankreich generell verboten, in Deutschland nur wenn so beschildert Ist halt alles Ansichtsache, Gruß Andreas
Das ist jetzt aber sehr stark vereinfacht. Es gibt in D schon grosse Regionen, wo das Übernachten auf Parkplätzen zwar nicht durch Beschilderung, aber durch entsprechende regionale Gesetze und Verordnungen verboten ist, z. B. an den Küsten und in vielen Naturschutzgebieten und auch Touristenregionen im Inland. Und da wird auch kontrolliert, ging dieses Frühjahr ja genug durch die Presse und auch hier durchs Forum. Die Franzosen stehen trotz dieses Verbotes (?) übrigens in der Saison überall rum, wo kein Idiotenbalken davor ist, tw. sogar auf Feldwegen am Wegesrand. bis denn, Uwe Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Ja! Aber die Fragen sind es ja auch Gruß Andreas ät TonyM Hast Du schonmal einen Winter in Deutschland erlebt? Ulli
Zunächst möchte ich Ihnen, goorooj, noch einmal für all die Hilfe danken, die Sie mir vor über 6 Monaten gegeben haben. Dank Ihrer Beiträge im Forum lebe ich jetzt in Frankreich und baue einen Sprinter in ein Wohnmobil um. Ich fange gerade an, Artikel zu kaufen und schaue mir jetzt die Liste der Unternehmen an, die Sie im obigen Zitat genannt haben. Ich interessiere mich besonders für fritz-berger.com, da sie die meisten der wichtigen (teuren) Artikel haben, die ich kaufen möchte (Maxxfans, Truma-Heizung, NatureHead-Komposttoilette, Vitron-Batterien und -Regler,...). Preise und Versand scheinen gut zu sein. Ich habe auch festgestellt, dass obelink.de (obelink.fr) viele Artikel, an denen ich interessiert bin, zu guten Preisen anbietet. Haben Sie weitere Vorschläge?
Ich will jetzt nicht den Thread "entführen", würde aber gern nachfragen wollen, was konkret damit gemeint ist. Meines Wissens ist das Schlafen in einem Fahrzeug ohne Aussenwirkung, egal ob es als Wohnmobil zugelassen ist oder nicht in Frankreich erlaubt. Ausnahmen sind die Städte ( in der Regel Küstenstädte ) die so ein besonderes Verkehrszeichen haben ( habe es zur Zeit leider nicht zur Hand ) Ich glaube ein Wohnwagen ist drauf, gemeint ist aber Übernachtungsverbot egal in welchem Fahrzeug oder Zelt oder einfach im Freien usw.
Hallo Gordan, findest du nicht, dass der Tony von vorne herein sehr darauf bedacht ist alles gesetzeskonform zu gestalten? Fragt, wieder einmal mit einem p. x. aus Niederbayern grüßend |
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