|
Bei mir hat es jetzt 2 Jahre ohne Booster gut funktioniert.280Ah Lifepo4 ,Daly BMS 200A,180A Solar. Bin jetzt bei Bastelarbeiten im WInter mit der SOC im Laufe der Zeit bis auf 15% SOC runter gegangen.Landstrom steht zur Verfügung ,habe ich aber bewusst weggelassen. Die Lima hatte bis jetzt nur durch ein zusätzliches Verbindungskabel zwischen DS300 und SB immer zuverlässig mit 20-50A während der Fahrt geladen. Beim Starten des Motors am WE mit einem SOC bei knapp unter 15% zog der Akku "95A" und zerstörte so schlagartig die50A Absicherung der Leitung an der Batterie. Die Beschaffung der Sicherung war am selben Tag nicht möglich...das ist aber eine andere Geschichte :-) Ich habe jetzt einen Vorrat aus dem Netz geordert. Mir war zwar bewusst das die Lifepo den Ladestrom vom SOC abhängig machen ,aber das da Stöme von 100A fließen hat mich doch sehr überrascht. Mein Problem wir sein das falls ich die AB wärend der Tour so weit entlade, ein Nachladen über die Lima nicht funktioniert. Schäden kann ich erst mal verhindern indem ich die Abschaltung der Ladung im Daly BMS auf 60 A begrenze ...was auch sehr gut funktioniert, aber Laden ohne den Strom durch Abschalten einer Leitung oder anhängen an LS wird nicht funktionieren. Ich denke das dies auch ein Argument für den Ladebooster ist..meistens nennt ihn der Handel ja auch Laderegler. Selbst mit der dünnen Serienverkabelung des Knaus läd die Lima bei SOC 15% immer noch 72 A in die AB ab SOC 60% sind es wieder nur 20A,bei 70% 12A. Da das Relais der DS 300 nur 70 A verkraftet und ich nicht immer an der Leistungsgrenze surfen möchte denke ich jetzt über eine Lösung nach DANKE!!!!! Endlich schreibt mal einer von diesem Effekt, den ja keiner glauben will. Der Booster sorgt nicht nur für eine passende Ladekennlinie, sondern eben auch für eine Begrenzung des Ladestroms auf ein erträgliches Niveau. Natürlich könnte man mit so nem Strom umgehen, indem man Relais und Kabelquerschnitte anpasst. Nur wird dabei übersehen, dass die Lichtmaschine dabei extremen Belastungen ausgesetzt werden kann. Man denke an eine total leere Aufbaubatterie in sengender Hitze und die Lima versucht im Leerlauf den maximalen Strom bei geringster Kühlung zu erzeugen. Jeder vernünftig angepasste Ladebooster käme dann günstiger, als ne durchgebrannte Wicklung am Generator. Na ja, der Strom über das Kabel hängt halt von der Spannungsdifferenz ab. Da die Spannung der LiFePO erst unter ca. 20% so richtig absackt, wird die Differenz zur LiMa-Spannung auch erst da richtig hoch. Ich hatte das nach dem ersten Entladungstest mit meiner Winston mal getestet, bei uns gingen bei ziemlich weit entladenem Akku (definitiv unter 20% SOC) nur ca. 25 A übers Kabel --> Link. Sind halt nur 6 qmm vom EBL zum Akku verlegt... Dein Fall zeigt, dass man das durchaus mal testen sollte, bevor es einem auf der Reise fern von 50-A-Sicherungen einholt. Danke für den Bericht. bis denn, Uwe Hallo, aus diesem Grund Habe ich konsequent komplett umgebaut --> Link
Moderne Alternatoren (Generatoren) haben einen Lima-Regler, der alle Betriebszustände absichert, d.h. auch Übertemperatur. Die Wicklung kann nicht mehr durchbrennen, da der Strom "abgeregelt" wird! Das ist nur bei Oldtimer ein Thema, aber nicht mehr bei Fahrzeugen aus den letzten 20 Jahren!
... naja Bladie hat auch ein extra Kabel von der Startbatterie zum DS300 (EBL) gezogen! Ich habe mit meiner 200Ah LiFePO4, Messungen bei meinen Fiat (Euro6) selbst bei <10% SOC = 11,2V Abschaltung - tiefer sollte man auch nicht gehen, eher 20% SOC), nur max. 26A von der Lichtmaschine geladen ... allerdings orig. Verkabelung, nichts geändert. Bladie braucht doch keine Angst zu haben, er sollte messen, wieviel Strom über seine Extraleitung fließt und diese, wenn überhaupt, direkt auf seine AB legen! ich ja auch ohne Booster aber mit Lifepo4 unterwegs ( Bj. 15), aber auch wenn die Lifepo4 fast leer ist lädt die Lima nie über 30A, im Normalfall um die 20A.
Ja, mir ist es auch ein Rätsel, warum der Ladebooster oftmals so eine Glaubenfrage ist - die Eigenschaften und ggf. Vorteile liegen eigentlich klar auf der Hand :) Liegt vielleicht an der etwas reißerischen Bezeichnung "Ladebooster". "Boostern" tut da eigentlich nix, das Teil ist einfach ein DC-DC Ladegerät, das den althergebrachten, etwas archaischen Ladevorgang durch Kopplung zweier Stromkreise via Trennrelais zu einem kontrollierten Ladevorgang macht, der im Rahmen seiner Spezifikation vom Spannungsniveau der Stromquelle unabhängig ist. Damit geht man vielen Problemchen aus dem Weg, insbesondere bei schwankender Bordspannung in Euro-6d Fahrzeugen mit lastabhängiger Lima-Steuerung. Der Ladebooster lädt immer, auch bei Spannungen unter 12V im Bordnetz. Und natürlich begrenzt er den maximalen Ladestrom, was aufgrund des geringen Innenwiederstandes bei LIxx-Akkus interessant werden kann. Bleibatterien sind da gemütlicher, die genehmigen sich auch über ein Trennrelais nur vertretbare Stromstärken, einfach weil das Spannungsnivau in der Stromsenke bei hohem Innenwiderstand rasch ansteigt und den Strom auf natürliche Weise begrenzt. Braucht man deswegen unbedingt einen Ladebooster? Nein, es geht natürlich auch ohne - speziell in PB-PB Ladeumgebungen. Aber je nach Ladesituation kann der Booster deutliche Vorteile bringen, weswegen ich ihn bei Euro6d und/oder LIxx-Bordakku in jedem Fall empfehlen würde.
Wenn ich mich richtig entsinne, hast du aber schon einen spezielles Bordnetz ohne Starterbatterie, oder mit einer sehr kleinen, nicht-originalen Starterbatterie, ist das korrekt? Grundsätzlich hängt die Stromstärke in einem ungeregelten Ladeaufbau von der Spannungsdifferenz zwischen Lima und Bordakku ab, die von der Leistung der Lima, Leitungsquerschnitten, Innenwiderständen des Akkus etc. beeinflußt wird. Wenn bei dir da nur 20A fließen, dann ist diese Differenz bei dir entsprechend gering.
Nein, da musst du mich verwechseln.
Stimmt, das war jemand anderes. Sorry dafür :)
Unglaublich, welche LIMA hast du? Aber danke für die Mitteilung und Warnung :top: Welche Starterbatterie hast du und wie war deren Ladezustand? Welche LIMA? Ich habe so hohe Ströme bei meinem Fahrzeug noch nie gesehen (Fiat 2007, 130A LIMA, 90Ah Starterbatterie, 50 A Absicherung des Trennrelais über EBL, 200 Ah LiFePO4 Selbstbau, kein Booster). Helmut
Booster- und Impfverweigerer ist halt ein Zeichen unserer Zeit ... :wink: Ja ,ich habe das gesamte Kabelgewirr was Knaus auf die 2 AGM gebastelt hat rausgerissen und vernünftig dimensioniert.Da sind bestimmt 3 Meter übriggeblieben.Dann noch die Anschlüsse vernünftig verpresst und das 2. Kabel gezogen.Die Batterie war jetzt in Benutzung unterwegs niemals unter 60 %SOC und mit Ladeströmen zwischen 30 und 50A bin ich mehr als zufrieden. Nur durch die tägliche Bastelei bei Heizung ,Kaffee und Musik habe ich es geschafft den Akku so weit runter zu fahren.War echt erstaunt wie lange die Lifepo ohne Solar und Landstrom beim Stehen durchhält und das selbst Einsätze der Siebträgernaschine bei SOC 25 noch möglich sind. Da ab jetzt Ladeströme über 65A durch das BMS verhindert werden,installiere ich mir nun einen Schalter für die 2.Leitung um im Notfall beim Fahren nachladen zu können. Ich wollte auch nur darauf hinweisen was da für Unterschiede beim Stromfluß auftreten können.Trotz der Hinweise hier von den Experten war ich von fast 100A doch überrascht. Ich lasse mich boostern und vergesse dabei das arme Womo...Asche auf mein Haupt. [quote="basste315" Welche Starterbatterie hast du und wie war deren Ladezustand? Welche LIMA? Ich habe so hohe Ströme bei meinem Fahrzeug noch nie gesehen (Fiat 2007, 130A LIMA, 90Ah Starterbatterie, 50 A Absicherung des Trennrelais über EBL, 200 Ah LiFePO4 Selbstbau, kein Booster). Helmut[/quote] Alles Serie Boxstar 600 MQ Duc 2019 131PS,aber sie Starterbatterie wird im Winter immer vom Solar geladen ,war also randvoll. Wenn die Sicherung nicht durchgeknallt wäre hätte ich da wohl nichts gemerkt und das EBL gegrillt...ich schaue ja nich dauernd auf den BC
Siebträger im Wohnmobil? Guter Mann :) Ich muss ja zugeben, das was ich auf Reisen am meisten vermisse, ist mein geliebter Zweikreiser :D
Hallo Uwe, so ist es doch nicht wirklich! Die LiFePO4 Ladeumgebung hat doch ein viel höheres Spannungsniveau als Blei. Ich komme bei ca. 15 - 20 % SOC nie unter 12 V oder wo betreibst du deine LiFeYPO4 Batterie?
Diese Hinweise, egal ob Blei/Blei oder Blei/Lithium gibt es hier schon seit Jahren. Und das Thema Rückstrom li zu Pb auch. Nur ist es bei Otto Normaleinbauer nicht gravierend. Gravierend wird es wenn man mit zusätzlichen Kabel Durchmesser verringert obwohl man einen Booster hat der das ausgleichen sollte und Batterien während der Fahrt ab oder zuschaltet. Fast kaum ein Nutzer hier muss während der Fahrt manuell "nachladen", das macht der Booster. Und fast kein User möchte seine Aufbaubatterie bei 15% SoC halten. Sorry, das ist alles ein bisschen "durch die Brust ins Auge" gedacht und leider auch getan. Nur meine unmassgebliche Meinung, Gruß Andreas
Hallo Gerd, auf jeden Fall hat ein LiFePo Akku eine bessere Spannungslage als Blei bei vergleichbarer Belastung - das ist ja einer seiner großen Vorteile. Das liegt vor allem am geringen Innenwiderstand, der die Spannung des Akkus unter Last weniger absinken läßt. Der gleiche Effekt führt aber auch dazu, daß die Spannung während des Ladevorgangs nicht so stark ansteigt wie z.B. bei einem PB-Akku. Das bedeutet dann, daß beim Spannungsgefälle von beispielsweise 14V an der Lima und 12,5V am Bordakku deutlich höhere Ströme in den LiFePo fließen werden als in einen Bleiakku mit 12,5V Spannungslage. Der Bleiakku wird, abhängig von der Stromstärke, sehr schnell in der Spannung ansteigen und sich dem Niveau der Stromquelle (Lima) nähern. Der LiFePo hingegen geht erst bei sehr hohen Ladeströmen in der Spannung merklich nach oben. Als Resultat hast du dann einen höheren Ladestrom zum LiFePo Akku als zu einem vergleichbaren PB Akku.
Das ist interessant ! Als ich diese Vorgehensweise (Reduzierung der Ladegrenze im BMS als Schutz der Verkabelung) in einem anderen Thread : --> Link vorgeschlagen habe, wurde ich zerrissen.
Ich finde, es ist eine gute Idee :idea: , den zugelassenen Ladestrom im BMS sicherheitshalber entsprechend niedriger einzustellen, also gemäß Verkabelung bzw. Absicherung. Im unwahrscheinlichen Extremfall würde dann das BMS den Ladezweig rechtzeitig abschalten. Bei Fertigbatterien werden oft 150 A Ladestrom vom BMS zugelassen (wenn lt. Spezifikation für die Zellen ok), nur weil ein paar Spezialisten ein Sonnenkraftwerk oder einen Monsterbooster spazierenfahren müssen. Die Summe aller gleichzeitig möglichen Ladeströme (Netzlader+Solar bzw. LIMA+Solar ist in den meisten WOMOs ohnehin meist viel niedriger. Wer Zugriff auf die Einstellwerte des das BMS hat, kann sich helfen. at Acki: Mein WOMO bleibt weiterhin ungeboostert ...... Helmut Hallo,
bei Common-Port BMS kann ich nur davor warnen. Sollte ein starker Verbraucher am BMS angeschlossen sein und dieser eingeschaltet werden, dann wird die MOSFET-Endstufe thermisch überlastet!
Ausserdem dürfte die Bordnetzspannung auch nen ziemlichen Spike machen, wenn der Ladestom innerhalb weniger hunderstel Sekunden von über 60 auf Null Ampere geht? Da kann man nur hoffen, dass die Starterbatterie da noch genug wegpuffert und die Lima schnell nachregelt. bis denn, Uwe
... und dann fährst Du zu Deinem nächsten Ziel und hast immer noch keinen Strom im Akku?! :gruebel: Interessantes Video: --> Link Lt. Typenschild stammt diese Lichtmaschine aus einem Fzg. Ende der 1990er Jahre. Ist also nicht ganz aktuell :-) VG, westy75
ACHTUNG :!: :!: :!: Wenn der Ladezweig abgeschaltet ist, sollte man aber auch gleichzeitig keine hohen Stromentnahmen machen, sonst rauchen die FETs .... Alles hat leider 2 Seiten :cry: ... EDIT: Man kann gar nicht schnell genug schreiben, fressen einen schon die Haie Helmut Das ist ein völlig weltfremder Versuchsaufbau. (schau mal die technischen Daten an) Es wurde schon mehrmals erörtert, dass dieses Video der Firma Victron eher schadet (unseriös) Dafür hab ich jetzt gerade erst mal einen Schalter für das 2.Kabel reingemacht. Ladestrom liegt jetzt bei 38A bei SOC 18 %. werde aber jetzt nicht mehr so tief entladen. Das ist ja wärend der ganzen Zeit nicht einmal vorgekommen.Ich habe ja auch gewissenhaft alle Leitungen für solche Stöme ausgelegt...Schwachstelle bei mir ist das Trennrelais im DS300. Das das nicht Schaden nimmt habe ich ja schon mit der Sicherung sichergestellt,aber die Abschaltung über das BMS bei über 60A ist eine Beruhigung und verhindert die Bastellei im Fußraum unter der Matte. Sollten sich meine Nutzungsgewohnheiten ändern und ich mehr Akkupower am Standplatz nutzen werde ich über einen Laderegler nachdenken.Ich bringe den Akku mit LS jetzt erst mal wieder auf einen gewohnten Pegel,und danke allen hier für die kompetente Hilfe und die vielen Anregungen. Selten habe ich in einem Forum so viel mitnehmen können wie hier bei euch,und ich schäme mich fast hier so wenig beitragen zu können... 5 Hallo, Bosch Multifunktionsregler(Auszug): Eigenschaften Ladesensor gewährleistet eine stets geladene Batterie und verhindert vorzeitigen Verschleiß Spezielle Entwicklung für den jeweiligen Generatortyp garantiert eine lange Lebensdauer der Komponenten, kontinuierliche Regelung der Spannung und weniger Wartungsaufwand Bürsten mit Spezial-Legierung sorgen für optimalen Stromfluß Wärmeschutz schützt den Generator und andere Elektronikkomponenten vor Überhitzung Verhinderung von Überlastung und Spannungsschwankungen, die zu Beschädigungen am Generator führen können Vorteile Sicherer Motorstart Lange Lebensdauer Hohe Vibrationsfestigkeit Sichere Funktion des Generators
Das war "ein Schmarrn" (Zitat Rockerbox) was Victron da getestet hat. Hier der link zu dem Thema aus 9/2019: --> Link Andreas Hallo,
Und wer hat im Womo kein Common Port BMS? Wie soll es denn anders gehen?
Ihr solltet mal endlich aufhören, Horror Apokalypsen durch Mundpropaganda immer weiter aufzublasen. Der Motor zieht mindestens 30 A, die bleiben als Last dran. Dazu die Starterbatterie, die für einiges gut ist, wenn sie nicht gerade übervoll ist. Dazu ein Generator, der moderne Spannungsbegrenzung in den Dioden drin hat. Und ich erinnere daran, dass beim Abschalten einer Heizbaren Heckscheibe auch 40+A abgeschaltet werden. Und der Hydraulik-Kompressor des ABS macht mindestens das doppelte, als Motor mit Induktivität. Also, lass Mal die Kirche im Dorf.
Du hast eine Heckscheiben Heizung ?? Hallo Rolf, erstmal eine Bitte - halte die Zitate auseinander, aus vielen Beiträgen von mir muß Dir bewußt sein, dass ich auf das Regelverhalten der modernen Lima-Regler vertraue, deshalb auch die Einwände von mir! Zum Thema Common-Port - ich schüre hier keine Angst, dass sind ganz einfach Fakten! Willst Du abstreiten, dass ein angeschlossener Wechselrichter(>1kW) am BMS bei teilgesperrter Endstufe einen "bleibenden Eindruck" hinterläßt!
Es gibt hier im forum einige Kollegen, die haben den Lade- und Entladezweig getrennt realisiert, nur nicht mit einen Billig-China BMS, aber Rec-BMS, ECS und Lisun-Systeme können das! Ich habe das nur aus Bequemlichkeit nicht gemacht, da 1) kein Bedarf bestand; 2) ich damals einen möglichen einfachen Komplettrückbau erhalten wollte.
Wofür? Ein Diesel (alter) braucht so gut wie keinen Strom, wenn die Kühlerventilatoren nicht laufen. Elektrische Wapu und Diesel-HD-Pumpe sind in Transportern noch nicht angekommen. Und der Eingangsbeitrag zeigt ja, dass manche Horrorszenarien doch passieren, auch wenns keiner wahrhaben will. bis denn, Uwe
Und was hat der Eingangsbeitrag mit einem "alten Diesel" zu tun? Oder mit hochlaufenden Spannung durch Entlastung?
Da schließe ich mich an. Ich hatte beim letzten Versuch einen Ladestrom 60A (ohne zusätzliche Verbraucher wie Kühlschrank, usw), allerdings bei einem SOC von "nur" 26% beim LiFePO (280Ah), die AGMs (300Ah) waren zu dem Zeitpunkt noch voll. Darum bin ich mir sicher, mit dem Booster alles richtig gemacht zu haben. Will ja autark sein, und da kann es dann schon mal vorkommen, dass der LiFePO und die AGMs leer so gut wie leer sind. Gruß Axel Und ich bin mir ziemlich sicher, OHNE Booster alles richtig gemacht zu haben. Seit 3 Jahren werkelt mein 300 Ah-Li-Akku mit der originalen Verkabelung über das EBL und zieht - relativ egal, welcher SOC - ziemlich genau 30 A aus der LiMa. Das reicht mir (mit 400 Wp Solar am Dach), ich brauch keine 50 A oder noch mehr, wozu sollte ich mir dann z.B. einen 30 A-Booster einbauen? Wie schon öfter geschrieben gibt es kaum ein Allheilmittel oder DIE Lösung, alles ist von mehreren verschiedenen Umständen abhängig. Manche brauchen / wollen einen Booster, andere (so wie ich) wollen UND brauchen keinen ......
Ist das jetzt Theorie oder gibt es hier schon praktische Beispiele, wo dieser Effekt an einem Daly-BMS ( um das geht es hier ja konkret) aufgetreten ist? Wenn man so etwas macht, das man eine Leitung verstärkt, um mehr Ladestrom ohne Booster zu bekommen. Immer 2 dünnere Leitungen ziehen. Und einfach eine schaltbar ausführen. So hat man diese Dinge im Griff. Den eines darf man nicht übersehen. Die Abhängigkeit eines Spannungsanstiegs durch die vorhandene Kapazität. Eine 120er wird sehr schnell bei 60 A Ladestrom auf 13,1 Volt steigen. Wenn sie Leer ist. Eine 280er braucht auch länger zum selben Spannungsanstieg. Da bist du schnell am Limit der Sicherung das sie schmilzt. Und die 50 A Sicherung ist einfach dem Trennrelais geschuldet.. Aber Grenzwertig bei deiner Verschaltung. Die Zusatzleitung würde ich immer am EBL vorbei führen. Und Schaltbar machen. Bei Bedarf dazu.
Das bin ich. Keine Starterbatterie mehr. Lichtmaschine hängt direkt an der 300er. Es gibt eine 33 Ah AGM. als Sicherheit, fals der Accu in Notabschaltung geht. Zuschaltung über Zündungs Plus. Das seit 100tKm. Also ist es ein Märchen das die LM Rauchsignale gibt. Bladie dir geb ich an Gutn. Weil du ehrlich deine Schaltung beschrieben hast. Oft lese ich hier Grims Märchen Teil 13. Und wie mans macht. hab ich dir geschrieben. So eine Schaltung hab ich schon 3 x gemacht. Die funtst. Und du hast immer einen Ladestrom. So mal als Tipp. Ich nehem immer ein Bündel Kabel Zb. 6x6mm2 So kann ich mir den Ladestrom aufteilen. durch verschiedene Kabelwiderstände. Franz Hallo,
für den Zweifler hier: --> Link Dir ist schon bekannt, dass ich ein komplettes BMS für LiFePO4 selbst entwickelt habe: --> Link in diesem Thread sind Links zur Dokumentation, für den Interessierten und Technikaffinen eine gute Lektüre!
für den Zweifler hier: --> Link
Hallo MountainBiker, ich lese gern deine Beiträge und habe viel von dir gelernt. Ich habe ein Daly BMS und kenne so das Problem nicht, weil immer nur 1 Weg offen ist. Bsp.: ich lade mit 20A Landstrom und entlade mit 53A Kaffeemaschine, dann zeigt das Daly -33A an, was bedeutet, das der Strom am Eingang verrechnet wird. Umgekehrt ich lade mit 23A und entlade mit 15A, angezeigt wird 8A also Laden. Wenn jetzt eine Abschaltung (egal ob Zelle, Gesamtstrom ...) wird der laufende Vorgang -Werte beim Entladen und + Werte beim Laden abgeschaltet. Ich kann, wenn Laden abgeschaltet wird, trotzdem ohne defekt entladen ... auch umgekehrt, alles getestet. Liegt der Fehler im obigen Beispiel vielleicht an dem manuellen Abschalten? Das Laden / Entladen kann ich manuell abschalten, aber warum macht man so was? Hallo Gerd, es gilt hier das Kirchhoffsche Gesetz, an einem Stromknoten gibt es immer eine Summe an Strömen, d.h. wenn eine Stromquelle einen Strom von 20A speist und ein Verbraucher 53A zieht, dann muß eine weitere Stromquelle 33A liefern, dies regelt aber nicht das BMS hier sondern tritt zwangsläufig ein durch die Definition der Quellen und Senken! Auch für das Daly BMS gilt dies in gleicher Weise wie für das JBD und jedes BMS mit MOSFET mit Common-Port unterliegt dieser Prinzipien, auch meine Entwicklung. Das Sperren einer MOSFET-Reihe bewirkt lediglich einen Spannungsabfall in einer bestimmten Richtung (Bodydiode). Dieser Strom ist von der Verlustleistung begrenzt! Warum machen die China BMS eine einseitige Sperre, Rolf hat es ja schon mal geschrieben - die Entwicklung dazu kommt von den E-Bikes und hier gibt es keinen Common-Port. Entweder wird geladen oder es wird Entladen aber beide Modi sind nicht gleichzeitig möglich! Ok, dann ist ja alles gut, ein Guten für dich. Im Wohnmobil wird ja entweder geladen oder entladen. Außer man greift manuell ein und schaltet Laden/Entladen aus. Hallo Gerd,
Das ist leider zu einfach gedacht. Löse Dich von den Gedanken mit Laden/Entladen, denn die diversen Ladegeräte Lima/B2B-Lader, Solarregler, Landstrom-Ladegerät sind ja zum Teil immer aktiv, ebenso wie die Verbraucher immer aktiv sind - das beginnt beim Frostschutzventil, Kühlschrank... und endet beim eventuell vorhandenen Inverter für 230V. Je nach Summe am Stromknoten zum Akku fließt manchmal Strom (als Ladestrom) in den Akku und manchmal Strom aus dem Akku (als Last/Entladestrom). Und das ist die Krux am Common-Port - es ist nicht differnzierbar. Die China BMS bedienen sich hierbei eines nur für sehr gering nutzbaren Effekts, dass die MOSFETs mit einer Body-Diode geschützt werden, da diese sehr empfindlich in Sperrichtung gegen zu hohe (statische) Spannungen sind, die durch diese Schutzdioden abgeleitet werden. Wie jede Siliziumdiode haben diese ein Vorwärtsspannung (Durchlasspannung) von anfangs ca. 0,7V und bei hohen Strömen bis zu 1V. D.h. bei ca. 2-5A pro MOSFET (je nach Typ) im Cluster beginnt ein thermisches Problem zu entstehen, da diese Verlustleistung irgendwo abgeführt werden muß. Im Ergebnis wird das BMS bei 20-50A Strom im teilgesperrten Zustand (eine MOSFET-Reihe) die entstehende Wärme nicht mehr an die Umgebung los und die MOSFETS überhitzen und "legieren" zum Teil durch. Die Endstufe kann nicht mehr sperren bei einer nicht sehr niederohmigen Durchlassbetrieb. Das BMS ist dann defekt! Deshalb immer wieder der Hinweis - diese Teilsperre (Ladesperre bzw. Entladesperre) in den diversen BMS bei Common-Port nicht zu verwenden, da eine Überlastung nicht verhindert wird. Dann möchte ich aber doch Mal darauf hinweisen, dass Common Port nicht grundsätzlich bedeutet, dass abgeschaltetes Ladeport bei hohem Strom zum beschriebenen "Abrauchen" führt. Wird im BMS der fließenden Strom berücksichtigt, so kann das entgegen den Erfahrungen mit dem JBD nämlich funktionieren. Das BMS schaltet dann bei fließenden Entladestrom den Ladeport wieder zu, was ja nichts macht, da nicht geladen wird. (Und natürlich wieder weg, wenn der Strom klein wird) Gleiches kann man auch für die umgekehrte Stromrichtung implementeren, so dass Ladestrom erlaubt ist, auch wenn Entladen gesperrt ist. Das gilt wohlgemerkt nur dann , wenn die Sperrungen aufgrund Internet Bedingungen (Temperatur, UVP, OVP) vorgenommen wurden. Eine Benutzung der Schalter für externe Betriebszwecke ist imho dabei trotzdem nicht möglich, wenn das nicht auch wieder ausdrücklich und extra in der Software implementiert wurde. Imho wird das aber nicht gemacht, weil die Schalter konzeptionell eben nicht für Betriebszwecke gedacht sind. Noch etwas, ob das JBD tatsächlich nicht die von mir beschriebene Variante drin hat, weiss ich nicht. Der auf dem Board beschriebe Fall ist ja, dass der Schalter extern gesetzt und "missbraucht" würde. Ich hatte vor, das mal bei meinen zu testen, habe aber noch nicht geschafft. Gleichzeitig ist das oben beschriebene der Grund dafür, dass ich mich zurückhalte, über andere BMS wie Daly Aussagen zu machen. Es kann gut sein, dass es da Unterschiede gibt. |
Anzeige
|