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Trenntoilette Gedankenspiel in die Zukunft 1, 2


jottefiks am 27 Feb 2022 12:44:29

Hallo zusammen, ich habe jetzt auch ein Auge auf eine Trenntoilette geworfen und mir einige Gedanken gemacht. Was wäre, wenn sich diese Form durchsetzten würde und nur noch Trenntoiletten verbaut würden? Jeder Stellplatz müsste grosse Müllcontainer aufstellen, was ja erheblich Geld kostet. (Sicheruing gegen unerlaubter Müllentsorgung etc.) Die Ver- und Entsorgungsstellen müssten ja weiterhin bleiben. D.h. die Stellplatzgebühren steigen. Eine Entsorgunsstelle ist da und braucht erstmal kein Personal. Ich stelle mir gerade vor, wie es auf einem großen Stellplatz mit 150 Plätzen nach einem langen Wochenende aussieht. Natürlich sind die Entsorgungsintervalle länger, aber bei der Menge der Wohnmobile?
Man wird sehen, was die Zukunft bringt. Evtl. greife ich zu einer Lösung, die ich wieder rückgängig machen kann.

Wie seht ihr das, sehe ich das zu schwarz?
Gruß
Jürgen

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Reinholderich am 27 Feb 2022 12:51:25

don't feed the troll

Matze665 am 27 Feb 2022 13:13:59

Was ist der Vorteil einer Trenntoilette?

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wolfherm am 27 Feb 2022 13:17:33

Matze665 hat geschrieben:Was ist der Vorteil einer Trenntoilette?



Schau mal hier: --> Link

Da und auch in weiteren Themen wurde das schon ausführlich durchdiskutiert. Hier brauchen wir das nicht nochmals wiederholen… :D Hier geht es um einen anderen Aspekt.

babenhausen am 27 Feb 2022 13:32:29

Die Entsorgung von Müll und auch Trenntoiletteninhalten wird dann eben z. B mittels eine automatischen Müllsammlers mit Wiegeeinheit per kilo abgerechnet.
Der Platzbetreiber wird dann den Kilopreis so festsetzen dass es für ein breites grinsen im Gesicht reicht und der Wohnmobilist blass wird 8)

Tinduck am 27 Feb 2022 14:29:23

…und für getrocknete Sch…. gilt der 4fache Satz :D

bis denn,

Uwe

MoniDieter am 27 Feb 2022 20:29:24

Interessanter Denkansatz.
Die Sammelbehälter dafür müssten erst noch gebaut werden. Sind die dann voll, geht folgendes Prozedere los.
Fallen Mengen eines Abfalls an, und davon wird man in diesem Fall ausgehen müssen, sind diese beim Europäischen Abfallverzeichnis einzuordnen und dann unter der entsprechnenden AVV-Schlüsselnummer zu entsorgen. Ich habe jetzt in der Schnelle nicht die zutreffende AVV-Nummer gefunden, es könnte sowas sein wie 19 09 02. Lässt sich unter AVV googeln.
Wenn dann noch Tüten, Windeln etc. dabei sind, ist das m.E. ein klarer Fall für die Verbrennungsanlage. Es sei denn es wird `sortenrein` gesammelt, verflüssigt :!: und dann ganz normal durch eine Kläranlage geschickt. Billiger als bisher wird das nicht.
Gruß Dieter

Didi57 am 27 Feb 2022 22:45:33

MoniDieter hat geschrieben:Interessanter Denkansatz.
. Es sei denn es wird `sortenrein` gesammelt, verflüssigt :!: und dann ganz normal durch eine Kläranlage geschickt. Billiger als bisher wird das nicht.
Gruß Dieter

und wer soll die Sch......e aus den Tüten auspacken damit sie zur Kläranlage geschickt werden können :gruebel:

Navigatore am 27 Feb 2022 23:32:34

Die Diskussion wird langsam richtungsweisend. Denn genau da liegt das gern verkannte Problem.

Sicher macht es nichts, wenn nur ICH jeden Abend meine Kanne Urin ins Gebüsch leere. Sicher macht es nichts, wenn nur ICH meinen Kotbeutel in irgendeiner Tonne entsorge ... doch ICH bin nicht allein auf der Welt!

Jürgen hat also recht, wenn er fragt, was man tun müsste und was es UNS kosten würde, wenn das alle Camper machen würden. Schaffen wir uns dann nicht ein eigentlich schon lange gelöstes Problem?

Roman am 28 Feb 2022 00:35:37

Das ist doch ein künstlich erzeugtes Problem, das in der Praxis keines ist.

Bei dem Denkansatz wird doch der entscheidende Vorteil der Trenntoilette völlig außer Acht gelassen. Im Normalfall, mache ich den Feststoffbehälter nach einem dreiwöchigen Urlaub zu Hause leer oder noch später.
Was bleibt ist der Urinbehälter. Und für ihn ändert sich gar nichts. Der kann konventionell über die bereits überall vorhandenen Entsorgungsstationen entleert werden. Warum sollte ich den Urin jetzt plötzlich ins Gebüsch entleeren ? Verstehe ich nicht.

Es ist doch erst Februar...weit und breit kein Sommerloch... :D

Gruß
Roman

Navigatore am 28 Feb 2022 07:48:51

Roman hat geschrieben: Im Normalfall, mache ich den Feststoffbehälter nach einem dreiwöchigen Urlaub zu Hause leer oder noch später....
Warum sollte ich den Urin jetzt plötzlich ins Gebüsch entleeren ? Verstehe ich nicht.

Da waren andere Nutzer von alternativen Toiletten hier schon ehrlicher, selbst in den verschiedenen Blogs, die hier zitiert wurden. Über die Clesana will ich an dieser Stelle gar nicht erst reden.
Und wie hatte ein anerkannter Blogger und begeisterter Nutzer einer Trenntoilette in seinem YT-Beitrag selbstkritisch gesagt:

.... wenn das alle machen, brauchen wir eine andere Infrastruktur.

Und dieser Frage sollten wir uns dann nun auch zuwenden und uns in diesem Strang nicht wieder Toilettenalternativen schön reden. Das war zumindest die Absicht des TE.

conga am 28 Feb 2022 08:03:52

Einfache Lösung: großer Komposthaufen für den Feststoff der TTT.

babenhausen am 28 Feb 2022 08:49:04

Roman hat geschrieben:Das ist doch ein künstlich erzeugtes Problem, das in der Praxis keines ist.

Bei dem Denkansatz wird doch der entscheidende Vorteil der Trenntoilette völlig außer Acht gelassen. Im Normalfall, mache ich den Feststoffbehälter nach einem dreiwöchigen Urlaub zu Hause leer oder noch später.

Gruß
Roman


Genau bei der heimischen Entsorgung kommt es ggf zum Problem,nicht jeder besitzt ein Haus mit großem Garten und damit der Möglichkeit der privaten Komposthaltung.
Wohnt der Trenntoilettenbesitzer in einem Etagenhaus muss er damit entweder den Hausmüll (weil Knödel in Plastiksack) oder die gemeinschaftliche Biotonne nutzen. Dies werden aber seine Mitbewohner und wichtig auch Mitzahler bei der gemeinschaftlichen Müllentsorgung nicht gerne sehen.Dies dürfte Unmut bei den Mitbewohnern hervorrufen.

fschuen am 28 Feb 2022 09:12:48

Ja, du siehst das zu schwarz. Die Lebenszeit ist begrenzt, und damit klärt sich irgendwann biologisch, was in den Köpfen fest einbetoniert ist. Und damit verschwindet auch das unsubstanziierte Gestänker gegen alternative Toiletten-, Antriebs- oder Lebenskonzepte.

Gruss Manfred

Tinduck am 28 Feb 2022 09:31:28

Was soll eigentlich immer das Gerede vom Komposthaufen? Da gehören menschliche Fäkalien nicht drauf, auch nicht getrocknet, geweiht oder heilig gesprochen.

Die Kanalisation war das, was uns aus dem Mittelalter geholt und viele Krankheiten nahezu ausgerottet hat. Wenn jetzt der Trend dahin geht, dass jeder seinen Kot entsorgt, wie er selber meint, dass es optimal ist, können wir uns schon mal auf die Rückkehr von Ruhr und Cholera freuen. Da werden uns die Nicht-Camper aber echt dankbar sein...

In Maßen ist das alles erträglich, aber wenn das zur Massenbewegung wird, haben wir ein Problem.

bis denn,

Uwe

Reinholderich am 28 Feb 2022 10:05:58

Tinduck hat geschrieben:Da werden uns die Nicht-Camper aber echt dankbar sein...


Das sind die schon... :evil:

kiteliner am 28 Feb 2022 12:12:58

Sorry, aber selbst die massenhafte Nutzung von Einweg-Windeln hat nicht zu einem Kollaps unserer Entsorgungsstrukturen geführt und ich denke da fallen wesentlich mehr von an, verbunden mit Plastik,.... Und über die Entsorgung von denen denkt niemand nach, die werden auch in Mehrfamilienhäusern massenweise in die Tonne gekloppt. Und überall woanders auch.

kiteliner am 28 Feb 2022 12:37:41

Nachtrag:
Ich habe nicht wie manche hier die jahrzehntelange Camping Erfahrung, aber ich vermute, dass zur Einführung der Cassettentoilette ebenfalls keine spezielle Infrastruktur vorhanden war und die Nutzer zusehen mussten, wie das funktioniert. Wenn dann entsprechender Bedarf da ist, entsteht eine passende Infrastruktur.
Wer macht sich beim Kauf von z.B. LiFe???-Batterien Gedanken darüber ob, wie, wer, wo die recycelt werden? Ich vermute die meisten denken sich, dass das schon irgendwer machen wird, wenn es soweit ist, oder?
Von daher denke ich, verantwortungsvoll handeln, bis es geregelt ist und Ruhe bewahren.

Navigatore am 28 Feb 2022 13:42:12

kiteliner hat geschrieben:Sorry, aber selbst die massenhafte Nutzung von Einweg-Windeln hat nicht zu einem Kollaps unserer Entsorgungsstrukturen geführt und ich denke da fallen wesentlich mehr von an, verbunden mit Plastik,....


Genau, außerdem sch ... Kühe auf die Wiese und Fische ins Meer. Wozu also dieses Diskutieren über die Entsorgung.

Übrigens, etwas of topic, in den 60ern ist man noch zum Do-it-yourself-Ölwechsel in den Wald gefahren. Und damit Autobatterien nicht weiterhin am Rande einsamer Parkplätze entsorgt wurden, musste Anfang der 90er sogar extra ein Gesetz her. Das zum Thema Selbstverantwortung.
Wobei ich die Nutzer von Cassettentoiletten von Umweltsünden gar nicht frei sprechen will. Aber da scheint die Hemmschwelle zur illegalen Entsorgung deutlich höher zu sein. Ich habe hier, andes als bei den Trenntoiletten, noch keine Empfehlung gelesen, im "Notfall" im Gebüsch oder regelmäßig wie bei der Clesana in Tonnen zu verklappen. Das hätte wohl unweigerlich einen Shitstorm zur Folge. Letzteres hatte ich nur mal als Frage angeschnitten und schon rollte die Welle der Empörung über mich hinweg. "Komiker" war dabei noch die höflichste Beschimpfung.

Dass sich nun jemand angesichts einer zunehmenden Anzahl von alternativen Toiletten Gedanken macht, wohin das in Zukunft führen könnte und wie man die Entsorgung gestaltet, bevor sich beginnend an touristischen Hotspots noch mehr Aggressionspotential gegen uns vagabundierende Camper aufbaut, finde ich toll. Schranken und Verbotsschilder gibt es ja schon jetzt mehr als genug. Den TE deswegen als Troll zu bezeichnen, finde ich dagegen unterirdisch

Ich hoffe, dass noch konstruktiver Vorschläge als das Totschlagwindelargument gemacht werden. Ich bin jedenfalls gespannt, weil mir so einfach keine Lösung eingefallen ist

jottefiks am 28 Feb 2022 13:57:30

kiteliner hat geschrieben:Nachtrag:
aber ich vermute, dass zur Einführung der Cassettentoilette ebenfalls keine spezielle Infrastruktur vorhanden war und die Nutzer zusehen mussten, wie das funktioniert. Wenn dann entsprechender Bedarf da ist, entsteht eine passende Infrastruktur.
Von daher denke ich, verantwortungsvoll handeln, bis es geregelt ist und Ruhe bewahren.


Für Windeln gibt es von der Gemeinde eine Extratonne oder eine größere Tonne. Kostenlos. Ich finde es etwas naiv zu denken, jemand wird sich schon etwas einfallen lassen. Wenn die Feststoffbehälter nur selten geleert werden müssen funktioniert das sicher so halbwegs. Ich befürchte nur, dass viele nach dem Urlaub auf dem letzten Stellplatz noch schnell entsorgen. Dann wird es wieder viel.

Roman am 28 Feb 2022 15:43:41

jottefiks hat geschrieben:...Wenn die Feststoffbehälter nur selten geleert werden müssen funktioniert das sicher so halbwegs. Ich befürchte nur, dass viele nach dem Urlaub auf dem letzten Stellplatz noch schnell entsorgen. Dann wird es wieder viel.


Och Leute, man kann aber auch Probleme herbeireden, wo wirklich keine sind. Es ist ja wohl sehr unwahrscheinlich, dass alle die nach Hause fahren, am Ende des Urlaubs auf dem gleichen Stellplatz stehen.... :wink:
Fakt ist doch, dass die Feststoffbehälter weitaus seltener geleert werden müssen, als die Cassettentoilette. Diese leeren die meisten einfach mal prophylakitsch beim Weiterfahren, egal ob voll oder nicht. Das macht der TTT Besitzer sicher nicht, da er dann jedes mal den Feststoffbehälter neu "ansetzen" müsste.

Von daher sehe ich das "Problem" einfach nicht, auch wenn die Zahl der TTT´s leicht zunehmen wird. Dazu kommt, dass auch in Zukunft der klassische Campingplatz- oder Stellplatznutzer mit hoher Wahrscheinlichkeit, weiter bei der klassischen Cassettentoilette bleiben wird, eben weil es die Infrastruktur dafür dort überall gibt. Die TTT wird eine Domäne der Freihsteher sein und bleiben. Und diese leeren so selten wie möglich. Und wenn doch, wird eine Mülltonne in der Nähe sein. Wir reden hier von einem Volumen eines klassischen Eimers, also ca. 10 Liter. Dazu kommt, dass das alles wenig wiegt.

Gruß
Roman

jochen-muc am 28 Feb 2022 17:37:52

Ich denke schon das Du das zu schwarz siehst Jürgen.

Zum einen wird die TTT sicher nicht die Regel werden, dafür hat die "Toiindustrie" (Achtung in "" "" gesetzt" einen viel zu großen Fuß in der Tür.
Obendrein es ja auch weitere System gibt und evtl. geben wird.
Ich sehe das ähnlich wie mit Gastankflaschen und den Gastauschflaschen

Die Mehrzahl der Ausrüster werden bei der Bongolösung bleiben und diese bestimmen ja den Markt

So eine Diskussion hätte man früher auch führen können, als Camper damit begonnen haben in Plastik oder Dosen verpackte Lebensmittel mitzunehmen . Da hätten auch die "Frisch vor Ort" Käufer protestieren können, wie viele Mülltonnen für diesen Plastikmüll der CP Betreiber zukünftig aufstellen muss etc etc ich glaube da kann man viele Gedankenspiele aufmachen

Ich denke auch das für den normalen CP Nutzer (also Wohnmobilisten die halt vorwiegend auf CP oder Stellplätzen stehen die Bongo Lösung praktikabel und umsetzbar ist, und wen ntweder die Chemiegerüche der Zusätze nicht so stören oder die Lösung SOG warum nicht

Aber je nach Campingverhalten gibt es Gruppen für welche eine andere Lösung besser ist und auch je nach persönlichem Empfunden gegenüber den Hinterlassenschaften

Es gibt auch Menschen die haben Probleme wenn sie Blut sehen, sind das deshalb schlechtere Menschen ? Und es gibt nun mal auch Menschen die haben es nicht so mit Geruch etc


Du musst es einfach für Dich entscheiden und wenn Du ja auf TTT umrüstest, dann kannst Du immer wieder zum alten System zurückkehren, falls Du merkst das ist nix für Dich

Bei mir ist das genau eine Schraube die eine Schablone am Boden festmacht wo die Toilette draufsteht und ein Rückbaubarer Schalter für den Lüfter und ein wieder abnehmbarer Verschluß der Wasserleitung.

Diese Horrorszenarien kann man spielen wie man will, wie realistisch so etwas ist sollte ich jeder ausmalen können. Und im Übirgen, nehmen wir mal an ein CP betreiber verlangt zukünftig Müllgebühren, dann fände ich das sogar positiv.

Weil dann würden ALLE drüber nachdenken was sie so rumschleppen und wegwerfen. Und wer sich Plastikmüll leistet wird das genauso tun wie ein TTT Besitzer möglicherweise den Sack des übirgens Feststoffes.


Ich bin übrigens echt baff was es alles gibt, extra Tonnen für Windeln ? Sowas gibts hier in München nicht, da kommen die Dinger in den Müll und gut is

Elgeba am 28 Feb 2022 19:40:46

Für mich sind diese TTT eine Art Modeerscheinung ,die sich irgendwann totlaufen wird.Es gibt doch keinen so großen praktischen Nutzen,dass man sich unbedingt so einen Klotz ins Auto stellen muss.Bongo raus,an der Entsorgung entleeren und fertig,dauert keine 5 Minuten.Seltener entleeren bei der TTT? Stimmt,wo aber ist der Sinn?Ich fahre ein Wohnmobil und keinen Gülletransporter,wem das Entleeren des Bongos zu viel ist,sollte sich überlegen,ob er das richtige Hobby hat.


Gruß Bernd

bernierapido am 28 Feb 2022 22:15:18

Camper, die immer auf einen Stell- oder Campingplatz in Mitteleuropa übernachten, müssen sich über die Anschaffung einer TTT keine Gedanken machen.

Ist man mit dem Camper unterwegs und hat des Öfteren (alle 2-4 Tage) eine Entsorgungsmöglichkeit für seine Toilettenbrühe gesucht, dann kann man sich Gedanken über diese Alternative machen. Wir gehören zur zweiten Gruppe, da wir oft auch im Herbst und Frühjahr in Frankreich unterwegs sind und dort die Campingplätze und Entsorgungsstationen oft zu sind.
Nunja, wenn die Feststoff-Abfälle aus einer TTT nach 4 Wochen nicht einmal das Volumen von Einwegwindeln eines Tages/Kind ausmachen, mache ich mir um das Abfallsystem auch keine Gedanken.
Wer außerdem auch noch einen Hund sein eigen nennt und schön brav die Exkremente in Plastikbeuteln sammelt und entsorgt erst recht nicht.

Navigatore am 28 Feb 2022 23:33:16

bernierapido hat geschrieben:... wir oft auch im Herbst und Frühjahr in Frankreich unterwegs sind und dort die Campingplätze und Entsorgungsstationen oft zu sind
Nunja, wenn die Feststoff-Abfälle aus einer TTT nach 4 Wochen nicht einmal das Volumen von Einwegwindeln eines Tages/Kind ausmachen, .....


Was hast Du Dir denn für Gedanken über die beinahe täglich notwendige Entsorgung des Urins gemacht, wenn alles zu ist, wo ihr steht? Sagen wir mal bescheiden gerechnet 4 Liter für zwei Personen pro Tag, macht in vier Wochen 120 Liter!!!

Noch 10 Camper dieser Sorte und wir sind schon fast bei einer ausgewachsenen Güllegrube, die irgendwo versickert. Wobei wir wieder bei der Frage des TE wären, die immer noch nicht gelöst ist.

spinnerei am 01 Mär 2022 00:17:28

Navigatore hat geschrieben:Was hast Du Dir denn für Gedanken über die beinahe täglich notwendige Entsorgung des Urins gemacht, wenn alles zu ist, wo ihr steht? Sagen wir mal bescheiden gerechnet 4 Liter für zwei Personen pro Tag, macht in vier Wochen 120 Liter!!!


Und ist das beim Bongo weniger?

Navigatore am 01 Mär 2022 09:28:01

Nö ... aber zwei Bongos fassen 36 Liter und nach 6 Tagen ist bei den meisten sowieso spätestens der Wassertank leer und die nächste V/E muss zwangsläufig angefahren werden, wo dann alles ordnungsgemäß der in unseren Breitengraden bestehenden Infrastruktur entsprechend entsorgt werden kann.

rkopka am 01 Mär 2022 09:42:07

jochen-muc hat geschrieben:So eine Diskussion hätte man früher auch führen können, als Camper damit begonnen haben in Plastik oder Dosen verpackte Lebensmittel mitzunehmen . Da hätten auch die "Frisch vor Ort" Käufer protestieren können, wie viele Mülltonnen für diesen Plastikmüll der CP Betreiber zukünftig aufstellen muss etc

Schlechtes Beispiel, da sich dieses Verhalten nicht auf Camper beschränkt, sondern auch alle anderen betrifft. Die Camper sind da nur "Mitläufer". Und die ersten "Dosen" waren für das Militär von Napoleon(?). Da gabs zwar CP artiges Verhalten, aber die kann man sicher nicht als Camper bezeichnen.

RK

Tinduck am 01 Mär 2022 10:28:17

Navigatore hat geschrieben:Nö ... aber zwei Bongos fassen 36 Liter und nach 6 Tagen ist bei den meisten sowieso spätestens der Wassertank leer und die nächste V/E muss zwangsläufig angefahren werden, wo dann alles ordnungsgemäß der in unseren Breitengraden bestehenden Infrastruktur entsprechend entsorgt werden kann.


Genau das ist der Punkt. Und der Abwassertank ist auch irgendwann voll, und wo ich mein Grauwasser (legal) loswerde, kann ich in Mitteleuropa in 99% der Fälle auch meine Klokassette leeren. Mit zwei oder max. drei Klokassetten muss man eben nicht zuerst wegen des Klos zum Entsorgen fahren, und dann ändert eine TTT nichts mehr an den Entsorgungsintervallen.

bis denn,

Uwe

jochen-muc am 01 Mär 2022 18:30:47

Navigatore hat geschrieben:
Was hast Du Dir denn für Gedanken über die beinahe täglich notwendige Entsorgung des Urins gemacht, wenn alles zu ist, wo ihr steht? Sagen wir mal bescheiden gerechnet 4 Liter für zwei Personen pro Tag, macht in vier Wochen 120 Liter!!!



Jede Öffentliche Toilette wäre keine Option ? Ohne Probleme überall zu finden (im Gegensatz halt zu Entsorgungsplätzen bei dem Campingverhalten von Berni und z.B. auch bei meinem ) aber das hat man ja bereits öfters dargelegt nur wollt "ihr" es halt nicht akzeptieren, jetzt kommt bestimmt wieder jemand der mit dem Bongo auf die selbe Toilette geht und schwuups sind wir wieder bei der alten Leier

Aber nur weil Du es noch hundermal schreibst ist es trotzdem falsch, das ein TTT Benutzer eine potentielle Umweltsau sein muss :mrgreen:

jochen-muc am 01 Mär 2022 18:34:57

rkopka hat geschrieben:Schlechtes Beispiel, da sich dieses Verhalten nicht auf Camper beschränkt, sondern auch alle anderen betrifft. Die Camper sind da nur "Mitläufer". Und die ersten "Dosen" waren für das Militär von Napoleon(?). Da gabs zwar CP artiges Verhalten, aber die kann man sicher nicht als Camper bezeichnen.

RK



Ne gutes Beispiel :mrgreen: weil es ging darum ob CP Betreiber den überhaupt die Möglichkeit haben auf ein mögliches geändertes Konsumverhalten reagieren zu können.

Und ja man musste sicher irgendwann auf CP Plätzen mehr Mülltonnen aufstellen als früher, weil der zusätzliche Müll halt auch durch die Camper verteilt wurde .

Wobei diese Frage aus meiner Sicht eh für die Katz ist, weil wie gesagt der CP Steher ja sowieso nicht die primäre Zielgruppe der TTT ist. Genauso übrigens wie nicht die Zielgruppe der Verschweißertoilette.

Ich hoffe ich raube Euch jetzt nicht den Schlaf vor lauter Entsetzen, aber es wird gerade überlegt bei der Verschweißertoilette evtl. einen Trenneinsatz zu entwickeln

Das Pöse an Sich scheint sich Euch zu nähern :lol: :mrgreen:

rkopka am 01 Mär 2022 19:03:42

jochen-muc hat geschrieben:Ne gutes Beispiel :mrgreen: weil es ging darum ob CP Betreiber den überhaupt die Möglichkeit haben auf ein mögliches geändertes Konsumverhalten reagieren zu können.
Und ja man musste sicher irgendwann auf CP Plätzen mehr Mülltonnen aufstellen als früher, weil der zusätzliche Müll halt auch durch die Camper verteilt wurde .

Bisher war das aber Müll, den es schon immer gab. Essensdosen waren vor CP da. D.h. die waren von Anfang an eine Sache des CP Betreibers. Vielleicht früher sogar mehr, weil es weniger Kühlmöglichkeiten gab.

RK

Kuhtreiber am 01 Mär 2022 20:09:15

Es ist wie Ford oder Fiat, 3,5t oder auflasten… Beide Toilettenarten haben ihre Berechtigung, je nach Bedarf. Warum man darüber streiten muss ist wieder mal unverständlich. Jeder soll dass verwenden was für ihn geeigneter ist.

Didi57 am 01 Mär 2022 21:43:43

in 5 -10 Jahren ist das Freistehen in Europa verboten und dann ist es doch egal was ich habe,
dann kann ich stündlich entleeren wenn ich will :lol:

jochen-muc am 01 Mär 2022 22:02:34

rkopka hat geschrieben:Bisher war das aber Müll, den es schon immer gab. Essensdosen waren vor CP da. D.h. die waren von Anfang an eine Sache des CP Betreibers. Vielleicht früher sogar mehr, weil es weniger Kühlmöglichkeiten gab.

RK


Oki so gesehen hast Du Recht, der CP Betreiber musste wie auch das normale Leben sich auf Veränderungen einstellen , aber gab es nicht auch im Campingbereich viele Veränderungen auf die ein Betreiber reagieren musste oder dies getan hat

Die Stomversorgung möglicherweise, oder der Platzbedarf weil die Womis immer größer wurden, überhaupt der Ansturm weil es immer mehr Wohnmobilisten gab , verbunden mit den erhöhten Ansprüchen der verzogenen Großstadtbagage :D . Viele Prüfer und Youtubler die mit der Camera rumrennen oder Drohnenbesitzer, Wohnmobilisten mit Kindern und diejenigen die lieber Ruhe wollen und was weis ich noch

Ich denke da wird man im Zweifel die möglichen 5-10 % TTT Benutzer auch locker verkraften, oder glaubt hier tatsächlich jemand das wird der Untergang des Camplichen Abendlandes sein ?

schwarzleser am 01 Mär 2022 22:04:50

Im Winter und auch in der Übergangszeit ist es echt ziemlich schwierig, eine offene Entsorgungstation zu finden. Mit dem Bongo in eine Gaststätte zu gehen und diesen dort zu entsorgen bedeutet absolute Härte, dieses rücksichtslose Verhalten muss einem erst einmal einfallen. Da können mir die Bongovertreter auch noch so Stein und Bein schwören, beim Ausleeren keinen Tropfen zu verschütten - ws nicht wirklich gelingt, den Gestank bekommen sie in jedemFall in der nächsten Stunde nicht aus der Zelle.

Einen Urinkanister kann ich überall und zu jeder Jahreszeit auf jedem zugänglichen WC entsorgen, ohne auch nur ansatzweise aufzufallen, sei es durch Sauerei oder durch Gestank.

Was die Feststoffe anbelangt, ich finde es interessant, dass die TT-Gegner immer wieder mit diesem Argument kommen, dass die Mülltonnen übergehen werden, ja sogar anführen, dass es extra Tonnen für Babywindeln gäbe.....echt jetzt? Hätte ich noch nicht gesehen und jede einzelne Babywindel erzeug mehr Gestank und zieht mehr Fliegen an als ein drei Wochen alter Feststoffsack - falls es wer nicht weiß, die Entsorgung der Feststoffe ist CO2-neutral, weil es sich um biogenen Müll handelt, aber das nur so nebenbei.

Sagt, ihr Bongobeschwörer, wo entsorgt ihr im Winter eure Kassetten, wenn die meisten Stellplätze wegen Frostgefahr die V/E-Stationen zugesperrt und nur sporadisch Campingplätze offen haben? Tatsächlich beim nächsten Rastplatz oder in der nächsten Wirtsstube? Und dann macht ihr euch noch Sorgen über den Ruf der Wohnmobilisten? Nicht wirklich, oder?

Bezüglich des Rennens um die Umweltverträglichkeit gewinnt die TTT ggü dem Bongo um Welten.

Falls der eine oder andere noch nicht draufgekommen ist, auch das Grauwasser kann mit einem Wassertaxi relativ stressfrei bei jeder Autobahnraststation entsorgt werden, ist also ebenso kein Argument, unbedingt V/E-Stationen aufsuchen zu müssen....

Was mir aber auffällt, es sind immer die Selben, die dagegen wettern, aber nicht einmal ansatzweise Erfahrung damit haben.

bernierapido am 01 Mär 2022 23:34:16

Navigatore hat geschrieben:Was hast Du Dir denn für Gedanken über die beinahe täglich notwendige Entsorgung des Urins .....
Noch 10 Camper dieser Sorte und wir sind schon fast bei ..... i


Honi soit qui mal y pense .... :twisted:
ganz schön böswillig, deine Unterstellung. Bleib gern weiter in deiner kleinen (Gedanken-)Blase.
1. Mein Urinkanister hat 10l, und ich habe 2 davon
2. mit einem kommen wir 3-4 Tage aus, da wir uns nicht nur im Camper aufhalten sondern gern auch die Gegend ansehen
3. passt in eine Fahrradsatteltasche
5. Urin lässt sich ohne Gestank in jede öffentliche Toilette entsorgen, die es in Frankreich in jedem Kaff gibt, in vielen Ländern auch an den Friedhöfen
Den letzten Kanister auf der Rückfahrt nach Hause landet zu Hause in kleineren Kanistern und wird dann mit Wasser verdünnt als wertvoller Rasendünger aufgebracht.

Jobelix am 02 Mär 2022 01:49:14

schwarzleser hat geschrieben:Was mir aber auffällt, es sind immer die Selben, die dagegen wettern, aber nicht einmal ansatzweise Erfahrung damit haben.


Sorry, aber wie kann man nur so eine gequirlte Sch... schreiben.
Du TTT-Jünger, um mal bei Deinem Jargon zu bleiben :wink: , unterstellst dass Cassettentoilettenbesitzern keine Erfahrung haben? Sie haben alle ihre Erfahrungen gemacht und in der Mehrzahl das bestehende System als brauchbar empfunden.
Leider wird von einigen ganz wenigen TTT-isten ein Problem herbeigeredet, das für 90% der Camper gar keins ist. Wir z.B. sind seit über 20 Jahren in wirklich ganz Europa unterwegs und konnten immer entsorgen - egal zu welcher Jahreszeit.
Ich glaube, ich mach auch mal eine <Schublade auf>:
Natürlich gibt es "Laumeier", die weder für eine Übernachtung, noch für eine Entsorgung bezahlen wollen oder die, die kostenlose Apps verweigern, obwohl sie sonst jeden Sch... mit dem Handy machen, um eine Entsorgung auf der Route zu finden. Es müssen unendliche Schmerzen und unglaublicher Aufwand sein.
Wenn man so unterwegs ist, muss man natürlich mal auf bequeme Wegwerf-Alternative und wichtig!- auf eine derzeit noch kostenlose Alternative greifen. Was für ein übler Egoismus!
<Schublade zu>

Wie ich in einem andern Thread schon mal erwähnte, es gibt für jeden Topf einen Deckel und auch jede Menge Argumente für das Reisen mit TTT, aber dieses schon fast missionarische Einreden, dass ein TTT für jeden in Europa passen muss und die quasi Unterstellung, dass Cassettentoilettenbesitzer die letzten Hinterwäldler sind, geht mir inzwischen gehörig auf den Senkel.

MountainBiker am 02 Mär 2022 07:46:54

Hallo,

bei der TTT oder "Tütchendiskussion" wird immer wieder vergessen - Restmüll ist immer die bei weitem kostspieligste Art der Entsorgung, egal ob energetische Verwertung oder Deponie - auch wenn man nicht unbedingt selber die Kosten dafür tragen muß (eigene Mülltonne).

jottefiks am 02 Mär 2022 10:11:57

Leute, das sollte keine Diskussion werden, welches System besser ist. Ich wollte nur mal durchspielen, was passiert, wenn sich die Trenntoilette durchsetzen würde. Ob das passiert weiss niemand.
Dass jetzt einige wieder sektenhaft ihre Toilette als das Wahre anpreisen und laut losheulen finde ich armselig. Auch sollten manche Kollegen mal erst den Strang durchlesen, um was es hier eigendlich geht.
Vielleicht kommt morgen ein Hersteller mit einer ganz neuen Lösung um die Ecke (siehe Thedford mit ihrem neuen System). Dann ist das Ganze keine Thema mehr. Aber man kann sich doch mal Gedanken machen.

Lowind am 02 Mär 2022 13:04:34

… ein bisschen muss ich nun schon schmunzeln, drängt sich doch in meinem Kopf ein ganz neues Bild auf. Der gewohnte Anblick von Bongoschieber in den Vormittagstunden am Stellplatz wird abgelöst durch Tütenträger und 8-10 Liter Bottelschlepper. Ganz neue Perspektiven, die da anscheinend auf uns zukommen .
Aber mal zum Ernst zurück, jeder sollte nach seiner Auffassung glücklich werden, ob nun Chemie WC oder TTT. Bei beiden entstehen Hinterlassenschaften, die entsorgt werden müssen, entweder in der Kläranlage oder zum Teil im Restmüll. Und keiner sollte sein System als das Allheilbringende hinstellen. Nur eines sollten wir alle beherzigen: Entsorgung nur legal. Ein Chemie WC hat ebensowenig etwas auf der Toilette der Gaststätte verloren, wie der Urinkanister an einem Strauch.
Ich selbst oute mich als TTT Besitzer, nachdem ich 20 Jahre Bongo Schieber war. Es hat nichts mit aufspringen auf einen Hype zu tun, für mich ist es einfach das richtigere System, ohne irgendwen anderen zwanghaft überzeugen zu wollen.
Dannie Kaufmann

jochen-muc am 02 Mär 2022 14:28:15

jottefiks hat geschrieben:Dass jetzt einige wieder sektenhaft ihre Toilette als das Wahre anpreisen und laut losheulen finde ich armselig. Auch sollten manche Kollegen mal erst den Strang durchlesen, um was es hier eigendlich geht.
jottefiks hat geschrieben:Vielleicht kommt morgen ein Hersteller mit einer ganz neuen Lösung um die Ecke (siehe Thedford mit ihrem neuen System). Dann ist das Ganze keine Thema mehr. Aber man kann sich doch mal Gedanken machen.


Na ja so ganz verstehe ich aber Deine Kritik nicht.

Es ist halt immer so eine Sache, wenn sich jemand äußert ohne selber die tatsächliche Erfahrung zu haben. Ich fand an deinem Posting z.B. nix negatives, auch wenn es von der Ausrichtung gefühlt eher nicht positiv dieser neuen Möglichkeit gegenübersteht.

Aber wie Du richtig sagst, schau Dir doch den Strang mal an, ich fand es waren eigentlich ganz normale Beiträge bis halt in dem Fall Jörg mal wieder losgezogen ist und mal pauschal jeden TTT Besitzer als Umweltsau hinstellt.

Und ich finde schon das man verstehe muss wenn man da sauer wird, dass man obwohl man sich doch bemüht sein Verhalten zu erklären das einfach igoniert wird und weiter gehts.
Wie halt auch den Fakt das der Urinbehälter einer TTT deutlich kleiner ist als jegliche Bongo, was bedeutet : Sind die CP im Winter zu man (bei der Denke von Jörg) eigentlich davon ausgehen müsste das Bongo Besitzer die Umweltsäue sind :D

Ach ja jetzt kommt natürlich wieder ich habe 3 Bongos dabei......aber evtl hat der TTT auch 3 Urinbehälter ? :mrgreen:

Wo ich Dir recht gebe, lassen wir uns von der Entwicklung überraschen und offen sein für alles was kommt.

Hatte ich die Verschweißertoilette mit TTT Einsatz schon erwähnt :D

Tinduck am 02 Mär 2022 14:44:43

Ich finde, wir brauchen eine TTT, bei der das Feste verbrannt und das Flüssige per Umkehrosmose wieder in den Frischwassertank geht. Dann muss man nur noch ab und zu Gas nachtanken und Abwasser ablassen :)

bis denn,

Uwe

schwarzleser am 03 Mär 2022 09:55:55

Jobelix hat geschrieben:
Sorry, aber wie kann man nur so eine gequirlte Sch... schreiben.
Du TTT-Jünger, .......


Du solltest auf deinen Blutdruck achten, zahlt sich ja nicht wirklich aus, wegen einer Diskussion seine Venen und Arterien unnötig zu belasten. Und ja, du hast gar nicht so Unrecht, ich schreibe über gequirlte Sch......

Vielleicht lässt du mal die Kirche im Dorf, und liest nach, wer hier wen als Umweltsünder pauschal bezeichnet? Da tut sich speziell ein User ganz besonders hervor. Wenn man sich die Parameter der Umweltverträglichkeit ansieht, hat die TTT bei weitem die Nase vorne, boigener Müll ist CO2-neutral, egal ob er kompostiert oder verbrannt wird, die Bilanz ist ausgeglichen, das ist zum Beispiel beim Primärschlamm nicht der Fall. Wie viele Liter Wasser werden pro Füllung bei der Chemie-Toilette inklusiver Nachspülung kontaminiert?

Aber es ging vorerst gar nicht um die Umwelt, die wurde von einem User ins Spiel gebracht, der TTT-Besitzer nicht nur durch die Blume als Umweltsünder bezeichnet, denn, wie du richtig schreibst:

Jobelix hat geschrieben:Wie ich in einem andern Thread schon mal erwähnte, es gibt für jeden Topf einen Deckel und auch jede Menge Argumente für das Reisen mit TTT, aber dieses schon fast missionarische Einreden und die quasi Unterstellung, dass Cassettentoilettenbesitzer die letzten Hinterwäldler sind, geht mir inzwischen gehörig auf den Senkel.


soll es jedem selbst überlassen bleiben, welche Form von Toilette er nutzen möchte und welche für ihn am praktiabelsten ist. Nein, Kassettenbesitzer sind nicht die letzten Hinterwäldler, aber es sollte einige endlich aufhören, böse Stimmung gegen Wohnmobilfahrer zu betreiben, die eben alternative Lösungen suchen und gefunden haben. Ich kenne übrigens keinen Besitzer einer TTT, der wieder zur Chemie wechseln möchte.

Ich hoffe, dass wir uns jetzt wieder beruhigt haben und weiter dem Hobby Wohnmobilfahren frönen :-).

MountainBiker hat geschrieben:
Hallo,

bei der TTT oder "Tütchendiskussion" wird immer wieder vergessen - Restmüll ist immer die bei weitem kostspieligste Art der Entsorgung, egal ob energetische Verwertung oder Deponie - auch wenn man nicht unbedingt selber die Kosten dafür tragen muß (eigene Mülltonne).



Du vergisst, dass Primär- und Klärschlamm ebenso biogener Abfall sind und die Verwertung bzw. Entsorgung äußerst kostspielig ist.

MountainBiker am 03 Mär 2022 10:21:15

Hallo,

Du vergisst, dass Primär- und Klärschlamm ebenso biogener Abfall sind und die Verwertung bzw. Entsorgung äußerst kostspielig ist.


Nein, das habe ich mitbetrachtet! Schau mal die Kosten einer 120l Mülltonne (die alle 2 Wochen geleert wird - ca. 250Euro/Jahr bei uns) mal an, Haus- und Wohnungsbesitzer kennen dies! Dann weist Du auch wovon ich spreche.
Bei uns wird übrigens der Klärschlamm in einem Reaktor auch noch verwertet, damit wird zum einem die zu entsorgende Menge an Prozessrückständen erheblich reduziert, zum anderen wird der Betrieb der Kläranlage damit mit abgedeckt! Also kein Vergleich zu Restmüll!!!

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