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Kapazität zu groß wählen ?


vs11 am 03 Mär 2022 20:42:36

Hallo

Wenn man von AGM auf Lifepo4 umrüsten will, sollte man da die größtmögliche Kapaziät verbauen ?
Oder ist eine große , auf den Verbrauch , eigentlich zugroße Batterie nicht ideal ?
Die Lifepo4 sollte ja nicht immer nur ziemlich voll sein oder ?
Ob sich mein Reiseverhalten Richtung Winter änderert weiß ich ja noch nicht .
Gruß Volker

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Perlen am 03 Mär 2022 21:01:29

Hallo,

so groß wie es Geldbeutel und Platz zulassen,
größer ist immer besser.

mv4 am 03 Mär 2022 21:09:36

Es ist eine Frage der Wirtschaftlichkeit....

zu klein ...schnellere Erreichung der möglichen Ladezyklen

Zu groß... rausgeschmissenes Geld...unnützer Verbrauch von Rohstoffen.

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kielius am 03 Mär 2022 21:28:18

Wie heißt es so schön... Lieber haben als brauchen. Gilt für Kapazität und Geld

huohler am 03 Mär 2022 21:44:40

Im Sommer Halbjahr kommt unsere Batterie Dank Solar selten unter 80% SOC. Da wir aber auch im Winter unterwegs sind und nie an Steckdosen stehen, hätte ich anstatt 200 Ah gerne auch das doppelte.
Nimm so viel wie du finanziell und Platzmäßig unterbringen kannst!

Hubert

fschuen am 03 Mär 2022 22:59:38

Es gibt kein Argument für eine zu grosse Batterie auf Vorrat. Die Batterien werden im Womo quasi gar nicht benutzt und sterben nach Jahrzehnten vielleicht an Alterung, aber nie an zu vielen Ladezyklen. Die Preise fallen, wenn auch mit Unterbrechungen, und eine zweite Batterie dazuzupacken ist problemlos möglich. 100 Ah ist mehr, als die meisten brauchen, Dauerbewohner ausgenommen.

Gruss Manfred

Luppo am 04 Mär 2022 00:04:43

Sehe ich genauso.
Eine Menge Camper brauchen +/- 50 Ah und stehen meist auf SP oder CP.
Wozu also Geld ausgeben und Gewicht schleppen, nur um sagen zu können, ich kann tagelang autark stehen, auch wenn er es selten macht.
Mein Motto ist eher: „Wenn ich was brauche, habe ich es bald“.

lonsome am 04 Mär 2022 09:44:20

Hallo,

lieber zu viel als zu wenig. An sich habe ich auch Überkapazität eingebaut mit 260 Ah. Aber dafür habe ich auf Solar verzichtet, weil das meinen Reisegewohnheiten mehr entgegenkommt. Habe ich die Kapazität bisher ausgeschöpft? Nein - weil der Winter eher mild war und ich keine längere Zeit weg war, also kein längeres Freistehen. Aber: Ich will die Möglichkeit haben, ohne vorher neu ausrüsten zu müssen, meine Reisepläne spontan umzusetzen. Und da ist mir etwas mehr Kapazität lieber als zu weinig.

Gruß
Klaus

Rockerbox am 04 Mär 2022 09:53:36

Moinsen,

ohne zu wissen, wie das Reiseverhalten und der Strombedarf des TE's ist (Sommer/Winter, Freisteher/Campingplatz, WR ja/nein, wenn ja welche Geräte/Leistungen usw) sind sämtliche Ah-Schätzungen für die Katz'!

Wenn weder vom Gewicht noch von der Geldbörse Einschränkungen vorgegeben sind kann man immer nur eher in Richtung Maximum gehen. Haben ist besser als Brauchen und wenn man sich schon die Arbeit macht warum nicht gleich "größer" denken? Und üblicherweise steigen auch die Strom-Ansprüche im Lauf der Zeit.

Luppo am 04 Mär 2022 10:29:58

Wenn weder vom Gewicht noch von der Geldbörse Einschränkungen vorgegeben sind kann man immer nur eher in Richtung Maximum gehen.

Interessante These.

DigiMik am 04 Mär 2022 10:59:48

Moinsen,

rechne zunächst einmal Deinen Strombedarf/Tag aus, praktischerweise an einem kalten Schmuddeltag wo Du auch heizt.
Vielleicht mit einem kleinen Zuschlag für die Zukunft…

Die Größe des Akkus sollte ja auch wirtschaftlich sinnvoll sein und dem Bedarf entsprechen, so würde ich deshalb die Größe bemessen:

Strombedarf/Tag x Anzahl der Tage die du ohne Solar oder Landstrom stehen möchtest. Diesen Wert als 80% nehmen, da der Akku ja nicht Dauerhaft voll geladen sein sollte.

LG vom Mikesch

rkopka am 04 Mär 2022 11:00:10

Wenn weder vom Gewicht noch von der Geldbörse Einschränkungen vorgegeben sind kann man immer nur eher in Richtung Maximum gehen.
Luppo hat geschrieben:Interessante These.

Man KANN immer auch in die andere Richtung gehen. Aber hier sollte man wirklich :-). Wobei die wenigsten solche Bedingungen haben. Die 3,5t sind sowieso eingeschränkt. Kleinere Womos vom Platz. (Fast) alle durch das Geld. Selbst wenn nicht absolut, dann doch psychologisch. Wer will schon in ein 40K Womo 20K Batterien einbauen (außer zum Fahren) ? Wobei jemand, der 20K für Batterien ausgeben will und kann, eher ein 200K Womo hat.
Und natürlich sollte man vorher überlegen, was überhaupt Sinn machen kann, selbst wenn sich viel am eigenen Reisen ändert. Habe ich soviele so starke Verbraucher ? Will ich wirklich ewig irgendwo ohne Strom und Solar rumstehen ? Ich hätte gern 200Ah Lixx. Mehr könnte ich (für meinen Fall) eigentlich nicht wirklich nutzen. Wer eine Woche beim Skifahren freistehen will und entsprechend heizt etc. oder wer alles über Strom machen will (Kochen, Warmwasser) spielt in einer anderen Liga.

RK

Rockerbox am 04 Mär 2022 12:33:38

Rockerbox hat geschrieben:Wenn weder vom Gewicht noch von der Geldbörse Einschränkungen vorgegeben sind kann man immer nur eher in Richtung Maximum gehen.


Luppo hat geschrieben:Interessante These.


Was ist daran für dich so "interessant" bzw. was spricht dagegen? Wenn ich es mir leisten kann und kein Gewichtsproblem hab und mein Reise- und Stromverbrauchsverhalten es zulässt bzw. bedingt, warum soll ich dann nicht den (sinnvoll) größtmöglichen Akku wählen?

Man soll schon alles in meinem Beitrag lesen und verstehen und nicht einen einzelnen Satz aus dem Zusammenhang reißen.

Pechvogel am 04 Mär 2022 12:49:06

vs11 hat geschrieben:...Wenn man von AGM auf Lifepo4 umrüsten will, sollte man da die größtmögliche Kapaziät verbauen ?
Oder ist eine große , auf den Verbrauch , eigentlich zugroße Batterie nicht ideal ?...

Hast Du dir das größtmögliche Womo gekauft? Die längste Kabeltrommel / den längsten Wasserschlauch?
Den breitesten Rasenmäher? Den größten PKW?...

Viel hilft nicht immer viel!
Und alles was Du hast, aber nicht brauchst, ist rausgeschmissenes Geld.
Allerdings ist "zu klein gekauft" meistens noch mehr rausgeschmissenes Geld!

Ergo: nur Du kannst wissen wie viel Strom Du am Tag benötigst! Dann noch´n bisschen Reserve oben drauf und gut ist.
So als Faustformel: wenn Du bis jetzt mit einer AGM mit xAh ausgekommen bist und Du tauscht die gegen ebenfalls xAh LiFe dann hast Du etwa die doppelte Kapazität zur möglichen Verfügung.




Grüße
Dirk

vs11 am 04 Mär 2022 13:09:25

Hallo

Erstmal dank für die Anworten.

Bisher habe ich 120AH AGM verbaut. Wir stehen fast immer frei und sehr selten auf einem Campingplatz.
Im Sommer laden noch 200Watt Solar die AGM nach.
Verbraucher ; Dieselstandheizung / Radio / Wasserpumpe / LED -Licht / Kompressorkühlbox /Laptop + Handy laden/Wechselrichter 1000Watt der wird aber fast nie genutzt bisher.

Entweder ich wähle eine 100AH Lifepo4 oder eine 160AH Lifepo4 .

Im Herbst wird es mit der 120AH AGM und Standheizung schon manchmal knapp.

Ich tendiere jetzt eigentlich zur 160AH Batterie , das sind ca 500 Euro mehr . :nixweiss:

.[quote="Pechvogel"]
Hast Du dir das größtmögliche Womo gekauft? Die längste Kabeltrommel / den längsten Wasserschlauch?
Den breitesten Rasenmäher? Den größten PKW?...

Nein das brauche ich nicht. :? :freude:

Gruß Volker

Tinduck am 04 Mär 2022 13:29:01

Na das hört sich doch schon anders an. Bisher war die Größe ja total offen.

Wenn Du zwischen einer 100er und einer 160er LiFePO wählen willst, nimm die 160er. Das ist ja auch preislich nicht die Welt an Unterschied, und die 60 Ah mehr bringen dir deutlich mehr Autarkie, wenn die Sonne mal nicht scheint.

Wenn du das Ding selber baust, bekommst du übrigens für die 500 Euro Aufpreis zwischen der 100er und 160er das ganze System :D Anleitungen gibts hier im Forum.

bis denn,

Uwe

surfoldie11 am 04 Mär 2022 13:37:53

Wer aufpasst kann im Tröt "BELY" eine Menge erfahren und lernen...........
Derzeit DIE ideale fertige Batterie 150Ah mit den passenden Abmessungen für den Duci Untersitz-Platz. Ist natürlich laaaangweilig für die Bastelfreunde.

Inselmann am 04 Mär 2022 14:27:01

surfoldie11 hat geschrieben:Wer aufpasst kann im Tröt "BELY" eine Menge erfahren und lernen...........
Derzeit DIE ideale fertige Batterie 150Ah mit den passenden Abmessungen für den Duci Untersitz-Platz. Ist natürlich laaaangweilig für die Bastelfreunde.


Leider gabs die noch nicht als ich angefangen habe Zellen und BMS zu bestellen. Ansonsten haette ich auch BELY genommen. 150Ah mit Heizung die unter den Sitz passen. Herz was willst du mehr. Solange es nicht um 3000W Wechselrichter geht.... :lol:

Luppo am 04 Mär 2022 14:44:30

Rockerbox hat geschrieben:Was ist daran für dich so "interessant" bzw. was spricht dagegen? Wenn ich es mir leisten kann und kein Gewichtsproblem hab und mein Reise- und Stromverbrauchsverhalten es zulässt bzw. bedingt, warum soll ich dann nicht den (sinnvoll) größtmöglichen Akku wählen?

Natürlich spricht für viele nichts gegen größer, weiter, schneller.
Ich selbst bin eher der Minimalist bei ausreichendem Nutzen.
Aber ich kann auch nichts mit dem Satz "Besser haben als brauchen" anfangen.
Jeder so wie er mag. Für mich war es halt eine interessante These, auch wenn ich selbst nicht dahinter stehe.

rkopka am 04 Mär 2022 14:53:26

Luppo hat geschrieben:Aber ich kann auch nichts mit dem Satz "Besser haben als brauchen" anfangen.

Natürlich braucht diese Einstellung Resourcen. Aber solange man nicht exakt weiß, was man braucht, und daß nie etwas dazwischenkommt oder sich ändert, kann das hilfreich sein. Und gerade bei Akkus kommt der Appetit oft mit dem Essen (wie man hier immer wieder lesen kann).

RK

surfoldie11 am 04 Mär 2022 15:51:54

Ist doch wie beim Auto, wenn der Bauch an Umfang zunimmt, die Haare schwinden muss die Anzahl der Gäule ( PS / KW ) halt steigen.
Oder wie bei Hymer, die machen es nur noch mit Daimler.....Da können viele zwar nicht fahren, geschweige denne einparken, macht aber "was" her.
400 PS müssen es schon sein, sonst kommt "Mann" ja nicht voran. Ist halt ein Ps.....verlängerer.

leverkusen3 am 04 Mär 2022 15:56:52

Hallo

Kapazitätsprobleme mit der Batterie habe ich nach der Anschaffung der E-Bikes bekommen.
Wir stehen gerne und oft frei. Am Abend, nach der Radtour sind vier Bike Akkus zu laden. Da sind fast 200 Ah nötig, damit wir am nächsten Morgen wieder mit vollem Ersatzakku losradeln können.

Unsere Touren organisieren wir so, das umgedreht wird, wenn der erste Akku leer ist.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

huohler am 04 Mär 2022 16:54:23

fschuen hat geschrieben: 100 Ah ist mehr, als die meisten brauchen


Du scheinst aber die meisten nicht zu kennen weil du von dir selber auf andere schließt. Wer immer auf Plätze mit Strom fährt kennt auch nur Leute die meist auf Plätze mit Strom fahren.
Ich kenne sehr viele die so wie ich mindestens 200 Ah benötigen wenn sie ihr Reiseverhalten nicht komplett verändern wollen.

Mit Kompressorkühlschrank und ohne Steckdose kommt man mit 100Ah nicht weit. Und wenn dann noch E-Bikes dazukommen liegt die optimale (nicht immer machbare) Kapazität schnell bei 400 Ah.

Hubert

Kuhtreiber am 04 Mär 2022 17:12:46

Die Teile von Bely sind ja sehr günstig. Was sagen die Fachleute hier, sind die auch sicher? Kann man das auch schon an der Verkabelung erkennen? Wenn unsere AGM mal den Geist aufgeben, würde ich mir sowas gerne anschaffen. Ich hätte gerne 200AH. Besser ein Akku mit 200 oder 2 x 100?

Inselmann am 04 Mär 2022 17:31:51

leverkusen3 hat geschrieben: Da sind fast 200 Ah nötig, damit wir am nächsten Morgen wieder mit vollem Ersatzakku losradeln können.



Hast du auch genug Ladung um die 200Ah wieder an einem Tag nachzuladen? Oder macht ihr dann mal einen oder zwei Tage Radelpause?

MilesandMore am 04 Mär 2022 17:35:45

Ergo: nur Du kannst wissen wie viel Strom Du am Tag benötigst! Dann noch´n bisschen Reserve oben drauf und gut ist.


Wie schon geschrieben das NUTZUNGSVERHALTEN entscheidet ueber die Kapazitaet.
Wir haben 210Ah drin 120Ah LiFPo und 90Ah AGM original Hymer.
Das reicht locker fuer 5 Tage selbst mit Heizung und Wechselrichter und mehrmals Espresso am Tag.

Aber mit ebike laden wird es schlagartig anders - denn ein ebike zieht dir 40 bis 50Ah aus dem Akku pro Ladung.

Ich werde mir vermutlich im Sommer nochmals 120Ah einbauen lassen also insgesamt 320Ah - warum?

Weil wir selten auf Stellplaetzen stehen mit Strom - und selbst wenn wir auf solchen sind wie vorletzte Woche in Garda - hab ich keine Lust mich zwischen andere reinzuquetschen nur um dann noch extra teure kWh zu kaufen.

Und meine hydraulischen Hubstuetzen haengen an der Aufbaubatterie ich kann also nicht das Risiko eingehen die ganz leer zu nuddeln.

Aber wer nur Stellplaetze oder Campings anfaehrt und dort 220V anschliesst fuer den ist Kapazitaet kein Thema.

Mein Fazit pauschal laesst sich das nicht beantworten.

Beste Gruesse Bernd

Kuhtreiber am 04 Mär 2022 17:38:55

Wir haben 200W Solar zum Laden und stehen gerne mal für ein paar Tage frei. Im Frühjahr und Herbst wird es dann schon knapp. Seit kurzem auch ein E-Bike. Ansonsten Licht, Kühlschrank, Handy...

surfoldie11 am 04 Mär 2022 18:45:46

Aha, also teure Accus sind ok? Dagegen teure KWh undenkbar. Seeeehr merkwürdig bis dä....ch!
Wie lange kann der normale Camper in den Urlaub fahren und dort Strom nutzen bis sich die oft überteuerten LiFexxxx - Ausgaben von bis zu 3000€ rechnen??? Da kannste 10 Jahre FULL Watt ziehen bis der Arzt kommt.
Ausnahme: Die neuen BELY - Dinger. Da werden viele bestellen und durch einfachen Austausch genug Power zu gutem Preis haben. Da müssen sich deutsche Anbieter mit der Bestellung eines weitern Porsche zurückhalten. Gut so!

MilesandMore am 04 Mär 2022 19:26:38

surfoldie11 hat geschrieben:Aha, also teure Accus sind ok? Dagegen teure KWh undenkbar.

Da müssen sich deutsche Anbieter mit der Bestellung eines weitern Porsche zurückhalten. Gut so!


Lesen hilft ungemein - wo steht "undenkbar"?
Solange meine Batterien voll sind und reichen muss ich mich nicht neben dich quetschen und dich nerven auf dem Stellplatz - ist doch schon mal was :mrgreen:

Und wenn ich nach 5 Tagen weiter fahre laedt die Lichtmaschine die Batterien wieder auf.

Ich kann natuerlich auch Geld sparen und ohne Batterie fahren und dich nachts aus dem Bett holen beim rausholen der Kabel und dem vorherigen rangieren. :mrgreen:

Man bekommt im Leben immer das was man bezahlt - meine Erfahrung als V8 Fahrer. :D
Wer meint Qualitaet aus Deutschland [mit auslaendischen Bauteilen] sei einfach nur Beschiss und glaubt er kurbelt die Wirtschaft an wenn er in China direkt bestellt darf das sehr gerne tun.

Aber nicht beschweren wenn die Versicherung nicht bezahlt wenn das Auto nach der Bastelei damit irgendwann mal abfackelt.

Letzes Jahr so in Suedtirol passiert - LifPoe Batterien sind ein bischen anders als simple Bleiakkus.

--> Link

Beste Gruesse Bernd

leverkusen3 am 04 Mär 2022 20:51:02

Inselmann hat geschrieben: .....
Hast du auch genug Ladung um die 200Ah wieder an einem Tag nachzuladen? Oder macht ihr dann mal einen oder zwei Tage Radelpause?


Wenn die Sonne scheint, reicht meine 300W Solaranlage um die 200 Ah tagsüber (fast) wieder zu Laden. Da meine Batterie 360 Ah hat kann ich das auch bei bedecktem Wetter zwei oder drei Tage durchhalten. Dann ist aber sowieso Stellplatzwechsel angesagt und die Lima lädt die Batterie wieder voll.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

hampshire am 04 Mär 2022 21:23:58

Perlen hat geschrieben:so groß wie es Geldbeutel und Platz zulassen,
größer ist immer besser.

Das erinnert mich an den Heimwerkerkönig Tim Taylor.

Rockerbox hat geschrieben:Wenn ich es mir leisten kann und kein Gewichtsproblem hab und mein Reise- und Stromverbrauchsverhalten es zulässt bzw. bedingt, warum soll ich dann nicht den (sinnvoll) größtmöglichen Akku wählen?

Der Begriff in Klammern ist sehr wichtig.
Erfahrungswert dazu: Meine Neigung zu Übertreibungen hat sehr oft nicht zum Besseren geführt. Eher dazu, dass ich der Neigung "nach zu legen" nachgab, wenn es "mehr" vom "mehr" gab. Inzwischen ahne ich, dass intelligente Lösungen langfristig zufriedener machen als überdimensionierte. Ich muss nur noch lernen das auch im Affekt bzw. "Akutfall" der Kaufentscheidung genauso "geil" zu finden.

Luppo am 04 Mär 2022 23:53:01

hampshire hat geschrieben:Erfahrungswert dazu: Meine Neigung zu Übertreibungen hat sehr oft nicht zum Besseren geführt. Eher dazu, dass ich der Neigung "nach zu legen" nachgab, wenn es "mehr" vom "mehr" gab. Inzwischen ahne ich, dass intelligente Lösungen langfristig zufriedener machen als überdimensionierte.

Ich war früher auch so einer, immer das beste.
Intelligente Lösungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie exakt auf die Situation anpasst sind. Das ist viel schwieriger als das Maximum zu nehmen.
Es spart Ressourcen, Geld, oft Zeit und meist im Wohnmobil Gewicht. Und es bringt dich genauso weit wie das Maximum.
So muss halt jeder sein Optimum finden.

rkopka am 05 Mär 2022 00:57:47

Luppo hat geschrieben:Intelligente Lösungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie exakt auf die Situation anpasst sind. Das ist viel schwieriger als das Maximum zu nehmen.
Es spart Ressourcen, Geld, oft Zeit und meist im Wohnmobil Gewicht. Und es bringt dich genauso weit wie das Maximum.

Stimmt. Aber nur solange sich nichts an der Lage ändert. Meine Lösung paßt derzeit für mich (sehr niedriger Bedarf) und ist billig. Wenn ich Winterfreistehen machen will - höchstens eine Nacht. E-Bike Laden - höchstens einen Akku, wenn er nicht ganz leer ist. Starker Verbraucher am WR - nein. Daher sehe ich schon einen Vorteil darin, etwas Reserven einzuplanen. Oder fährst du immer so, daß du mit leerem Tank ankommst oder das Womo bei Vollgas gerade 100km/h in der Ebene schafft ? Reichen würde es ja.

Ich habe das mehrfach in beide Richtungen im Job gesehen. Bei einigen Projekten hatten wir die Freiheit einiges vorzusehen, daß wir aktuell nicht brauchten. Es dauerte nicht lange, und genau das half uns, die nächsten Anforderungen zu erfüllen. Bei anderen Projekten war der Preisdruck so hoch, daß wir mit dem absoluten Minimum auskommen mußten. Das ließ keinerlei Spielraum für Erweiterungen oder Reaktionen auf Probleme im Betrieb. Oder es kostete uns eine Menge Geld, weil wir umständlich und nicht immer erfolgreich mit Software die Hardwarelimitierungen zu umgehen versuchten.

Man muß es nicht übertreiben, aber man sollte auch nicht exakt auf genau eine Situation planen. Außer man hat genug Geld, jedesmal alles neu zu kaufen oder umzubauen. Oder die technischen Details erlauben eine einfache Aufrüstung, wie es zum Teil bei Solar der Fall ist.

RK

Tinduck am 06 Mär 2022 08:57:23

Wie definiert man eine intelligente Lösung?

Ist es intelligent, alles auf Kante auf die aktuellen Bedürfnisse abzustimmen und dann neu zu kaufen, wenn sich diese ändern?

Intelligent wäre für mich eine passende Kapazität mit der Option auf einfache Erweiterung, weil z. B. noch ein weiterer Akku der gleichen Bauart ins Batteriefach passt. Dann kann man erstmal einen kaufen und einen zweiten, wenn man ihn braucht.

Leider verhindern viele Womo-Hersteller das mit unintelligenter Platzierung des Originalakkus und/oder mickrigen Batteriefächern.

bis denn,

Uwe

Gast am 06 Mär 2022 09:14:09

Aus eigener Erfahrung…. 200 Ah LiFeYPo4 + 200 wp Solar + 1500 W Wechselrichter + Dieselheizung….

…. Freistehen im Winter 2 Tage, im Spätherbst ohne Heizung mit Sonne 3 Tage…. erfahrungsgemäss geht mir eher das Wasser aus oder die Kassette ist voll und ich muss zu V+E fahren.


Im Spätherbst bringen die Solarpanels, obwohl Schindeltechnik, nicht allzu viel, der Ertrag reicht tagsüber gerade mal für den Kompressorkühli. Wenn ich noch e-Bike Akkus laden müsste, würde ich mind. auf 300 Ah oder gar auf 400 Ah aufrüsten…. aber das war auch nicht die Frage.

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