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Vorab: Fossilen Kraftstoff erst gar nicht zu verbrauchen ist natürlich besser als CO2 Kompensation - aber ich fahre nun mal sooo gerne mit dem WoMo in den Urlaub. Da ist die Kompensation immer noch besser als nichts zu tun - das Geld geht in Projekte, die CO2 binden. Je 1000km für mein Womo gerechnet mit 12l Verbrauch kostet die CO2 Kompensation 7,15€ - absetzbar als Spende. Wer hier im Forum kompensiert den Verbrauch seines fossilen Kraftstoffes eigentlich? Grunddaten für die Berechnung: 1l Diesel verursacht ca. 2,65kg CO2. Reise mit 1000km bei 12l Verbrauch: 318kg Die CO2 Kompensation kostet nach der Wirtschafswoche rund 22€, etwas Verwaltungsgebühr je nach Organisation kommt dazu, sodass man in der Regel unter 30€ je Tonne bezahlt. Bei Atmosfair beispielsweise sind es 23€ je Tonne du bezahlst doch schon beim Kauf vom Diesel CO² Steuer das wird sicher für einen guten Zweck verwendet....wie alle Steuern :ja: mein Beitrag gegen Klimaerwärmung...ich habe in den letzten 3 Jahren 3000 !! Olivenbäume auf 10 ha neu gepflanzt...(selber bezahlt :ja: ...ich nehme aber auch gerne Spenden entgegen ;D ) die binden mehr CO² wie ich je verbrauchen würde ...pro Jahr Ich spende pro Tankfüllung meines Dodge RAM ........ 5 Euro an Fridays for Hubraum Hallo Max, Ich werde das Thema ebenfalls angehen und alle meine bisher gefahrenen Kilometer durch die CO2 Zertifikate „abgelten“. Zusätzlich achte ich darauf möglichst wenig zu verbrauchen z.b. unnötige Fahrten vermeiden und Treibstoff schonende Fahrweise. Trotzdem halte ich es für eine gute Idee durch den Kauf von Zertifikaten diese zu verknappen und den Preis zu erhöhen. Freut mich das es hier im Forum Menschen gibt die die Klimakrise ernst nehmen und ihre persönliche Verantwortung erkennen und handeln. Liebe Grüße Photophob Auch eine gute Idee scheint mir der Verein „Wohnmobil für Klimaschutz“ zu sein. Hier engagieren sich Wohnmobilisten für umweltfreundlichere Wohnmobil- und Campingreisen. Website ist einfach zu finden.
Klasse Sache! Ich würde gegen gutes Olivenöl gerne spenden!
Das mit dem grundsätzlich verbrauchsoptimierten Fahren bekomme ich nicht immer hin, bin als absoluter Petrolhead aufgewachsen und kann mir das Vergnügen beim Autofahren schwer abgewöhnen... Habe immerhin in der Motorisierung einen moderaten Downsizing-Weg eingeschlagen und habe ein Haus gebaut, welches ich in der Bilanz CO2-neutral mit Energie (Wärme & Strom) betreiben kann (auch hier: Einfamilienhäuser zu bauen ist in sich betrachtet NICHT klimafreundlich). Ich bin selbst kein konsequentes Vorbild und werfe nicht mit Steinen auf Menschen mit anderen Neigungen - wer seinen Dodge RAM liebt soll das eben tun. Jo, ist ne geile Karre, aber die heilige Rücksicht auf CO2 Verzicht / Einsparung bringt NIX solange Kraftwerke / Stahlwerke / Kohlegruben in Europa den meisten Dreck in die Luft pusten. Ist einfach nicht einzusehen das ich aufs fahren verzichten soll damit diese Verursacher weitermachen. Das Stahlwerk in Bremen Nord verursacht 50% der Verunreinigung hier in der Region, faseln seit Jahren von Veränderungen zur Reduzierung. NIX passiert. 95% der Weltbevölkerung werden weitermachen wir bisher und das heilige Germanien glaubt allen ernstes dass sein Verhalten der Welt etwas bringt. Lächerlich! Unser Beitrag zum Klimaschutz IST das Wohnmobilfahren - 6 Wochen Urlaub im Jahr für 5 Personen mit Auto/Flugzeug/Hotel sind wesentlich CO2-Intensiver. Das reicht mir im Moment noch als Gewissensberuhigung fürs Womo. Der Rest ist schon recht umweltfreundlich (Heizung im Haus über WP / Niedertemperatur-Fussbodenheizung, Fahrt zur Arbeit mit e-Bike). bis denn, uwe Ich mache das regelmäßig, auch wenn die Vermeidung von CO2 besser wäre, aber immerhin ein Beitrag. Vor 10 Tagen habe ich für unsere letzte Reise mit 4.500km und 1.200kg CO2, bei Atomsfair ausrechne lassen und gespendet. Wer seinen Verbrauch lieber an Friday for Hubraum spendet, dem empfehle ich mal, zur Überprüfung seines Verhaltens mal den Netflix Film "Don´t Look Up" Vielleicht wir "er" dann etwas nachdenklicher. Grüße Ich habe auf meinem Grundstück so viele Bäume usw.das ich mehr als genug CO 2 kompensiere,da noch zusätzliche Zahlungen zu leisten fällt mir im Traum nicht ein.Ich vermeide unnötige Fahrten,für Kurzstrecken benutze ich den Motorroller oder das E-Bike,und das war es dann. Gruß Bernd
So wie Du sprach Kaiser Wilhelm davon, dass sich das Auto nie gegen das Pferd durchsetzen werde. So wie Du sprachen Menschen Anfang der 2000er, die sich über die Bekloppten totlachten, die glaubten, dass irgendwann mal jemand im Internet einkaufen würde. So wie Du haben noch vor 2 Jahren Menschen Öl- und Gasheizungen in ihren Neubau gebaut und über die "teuren Wärmepumpen" gelacht. Die Unterstellung, dass jemand wirklich glaubt, dass der direkte Beitrag in CO2 Einsparung, den wir in Deutschland leisten könne einen weltweiten Unterscheid mache ist polemisch und minderschlau. So kurzsichtig sind die Menschen, die sich ernsthaft damit beschäftigen nicht. Wenn einer mal mit Ausdauer und Sichtbarkeit zeigt, dass das geht und dass sich das lohnt, folgen andere. Das ist beim Klimaschutz und dem daran hängenden sich entwickelnden Markt nicht anders als bei vielen anderen Innovationen. Hallo Max, danke für den Anstoß, das hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm. 2022 habe ich zusammen 600 € für unsere zwei E-Autos bekommen. Hmm, ist das sinnvoll die wieder für CO2 Kompensation zu spenden oder ist das linke Tasche, rechte Tasche? Oh man, da grübel ich jetzt ne Weile.... Hampshire, 2% des weltweiten CO2 Ausstoßes verursacht Deutschland. Leute So wie Du, sollten das mit ihren erhobenen Zeigefingern berücksichtigen. Im übrigen kannst du dir hier deinen überheblichen Ton sparen. Und nun die Frage aller Fragen: Weshalb sollte ich das tun ? Was bringt mir das außer noch mehr Kosten? Wir zahlen jetzt schon die Mineralölsteuer darauf die Ökostteuer und darauf die CO2 Abgabe. Der Hersteller muss Zertifikate kaufen.... Also doppelt gemoppelt? Letztendlich erinnert mich das ein wenig an die Ablassscheine, die man als guter Christ früher kaufen konnte… Beruhigt vor allem das Gewissen. Lg Kai
Na ja, aber so richtig in dich gekehrt und darüber nachgedacht hast Du aber auch nicht, oder? Abgesehen von deinem Whataboutism, zitiere mir eine Stelle die überheblich ist. Ich glaube eher Du fühlst dich persönlich angesprochen - und das vielleicht zu Recht, ohne das Du überhaupt persönlich angesprochen wurdest ;-) Ich kann bei Max keine Überheblichkeit erkennen. Seine Standpunkte mögen nicht jedem gefallen, aber das muss man halt mal ab können in einer erwachsenen Diskussion... bis denn, Uwe Mehr habe ich dazu nicht zu sagen: ![]() Habe die Ehre Gogolo Natürlich erscheinen die 2% Ausstoß als absolute Zahl erst einmal sehr gering. Versucht man das aber zu relativieren, z.B. in einen Verbrauch/Kopf, sieht die ganze Sache plötzlich wieder ganz anders aus. Das sind die Industrienationen ganz vorne mit dabei. Und je mehr das ist pro Kopf, desto größer wird automatisch die Palette der Dinge, die jeder tun kann um das in eine andere, richtigere Richtung zu treiben. Von daher finde ich den Ansatz völlig i.O., individuell Verantwortung einzufordern, denn damit fängt alles an. Na ja, solange man auf alle anderen zeigt und selber nichts beiträgt ändert sich halt nichts. Daher ist meine Devise das ich möglichst viel zur CO2 Reduktion beitrage, nicht nur bei unserem geliebten Hobby. Mir gehts immer noch sehr gut und das bisschen Verzicht leiste ich gerne.
Bedenkt man dass wir aber nur knapp über 1% der Weltbevölkerung stellen dann wäre es doch mal ein Anfang unseren Anteil ebenfalls auf diese Zahl zu reduzieren...
Was genau sagst Du denn?
Da sind wir schon zwei, nur das wir da etwas hinterherhinken, wir haben nur 3 Hektar mit Douglasien-Küstentannen-Mamutbäumen -Nordmanntannen aufgeforstet. Auch haben wir in unserem nachhaltig bewirtschafteten Wald so gut wie keine Borkenkäfer, weil wir keinen Raubbau betreiben.
Das ist doch ein Witz oder meinst du es wirklich Ernst :?: Dann wäre es schon sehr naiv zu denken, da würde sich was ändern. Selbst wenn wir den pro Kopf Anteil halbieren hat es Null Auswirkung auf des Weltklima. Selbst wenn Deutschland Morgen aufhören würde zu existieren würde sich das Klima nicht ändern. Viel von wenig ist immer noch wenig. Wenn man die Grünen so hört meint man Deutschland hat 90% der Weltfläche und stößt 99% des Co2 aus. Und die 1,85% von Deutschland sind ja nicht die Menge des aktuellen Verkehrs,der beträgt davon ca 30%.
Na ja, wie würdest Du es denn nennen, wenn Diskussionspartner mit anderer Ansicht als ”polemisch, kurzsichtig und minderdenkend" betitelt werden? :gruebel: Offensichtlich haben mal wieder einige die Lesebrille nicht auf - gehabt. Ich schrieb von rd 50% der Verschmutzung in Bremen durchs Stahlwerk. Nimmt keiner ernst gelle. Aber die bösen Autos müssen dran glauben lt den hiesigen grünen Spinnern. Besonders diejenigen die heute alles verbieten wollen haben nach Ihrem Studium einen tollen Job der natürlich mit einem noch tolleren SUV versehen wird. Diese Oköspinner sind aber die ersten die nach außen ihr e-Bike und die E-Karre der Firma darstellen. Ansonsten erwarte ich vom Staat zuerst ÖKO-Busse, und auch die eigene Anstrengung z.B. E-Fahrzeuge als Dienstwagen. Wäre doch toll wenn diese Deppen mal Tesla fahren würden. Geht aber nicht, anstelle werden die dämlichen Daimler oder Audis geordert. Und JA! Ich fahre viel Rad, bin im Rudersport aktiv, fahre nur wenns nötig ist, behalte aber dennoch meinen Ti-Hymi mit (4) 140tkm der rund um top ist. Aktuelle und gut ausgestattete Fahrzeuge sind derzeit nur überteuert zu bekommen, also bleibts beim "alten" Der Rest ist mir EGAL! Die Quatschköpfe mit einseitiger Ansicht sind mir Schnuppe Mein erster spontaner Gedanke bei dem Thema war "Schuldzuweisung und Ablasshandel". Und genau so ging es in dem Thread dann los und weiter. Subliminal oder auch weniger subliminal, dann aber mit "so wie du"s, sollen Schuldgefühle auch noch dem Letzten eingepropft werden, denn schliesslich ist doch bestimmt Opa Paul der ultimative Schuldige daran, dass damals die Dinos ausgestorben sind und jetzt die Welt untergeht - schliesslich fährt der noch immer mit seinem alten Diesel WoMo in Urlaub. :? Ich halte ein derartiges Procedere nicht für geeignet, die grossen Herausforderungen der Menschheit zu lösen.
Vielleicht sollte so mancher mal seine Deckweise mal etwas verändern, sonst wird das für unsere Kinder & Enkel nämlich nichts mehr. Weiter so, weil andere nichts machen ist mit Verlaub dä......... Da hilft als Weiterbildung, sich mal bei Netflix den Film: "Dont Look Up" anszusehen, da kann man vorausschauend schon erkennen, wie das mit unsere Erde so in Bälde aussehen wird. Da geht es nämlich genau um diese Verhaltensweisen. Ja ich fahre auch, nicht fahren wäre besser, aber ich spende zumindest bei Atmosfair äquivalent zu meinem erzeugten CO2, zuletzt vor 10 Tagen für gefahrene 4.500km und 1,2t CO2. Ich mache das schon seit 3 Jahren so. Grüße
Verstehe die Logik nicht. Wenn es 100 Länder gäbe die alle 1% das CO2 ausstoßen würde dass ja noch dieser Argumentation heißen dass nichts zu machen ist. Sind ja alle nur 1% daran Schuld. Zum Thema: Mhm, so richtig überzeugt bin ich von Co2 Zertifikaten nicht. Im privaten Bereich wie hier, der Co2 Handel auf Wirtschaftsebene dagegen sollte auf jeden Fall ausgebaut werden. Ob da wirklich mehr passiert durch meine Spende? Habe mich aber zugegebenermaßen auch nicht näher damit beschäftigt bisher. Und ja, eine bessere Alternative habe ich auch nicht. Nicht fahren wäre natürlich das Optimum (zumal gerade das Geld vom Diesel ja genau den "falschen" zu Gute kommt). Aber auf der anderen Seite bin ich halt schon etwas egoistisch und möchte mein Wohnmobil nutzen. Hätte ich ein E Auto würde ich meine Zertifikate auch verscherbeln. Die Kohle sollte man mitnehmen. Für den Klimaschutz spenden oder für den Diesel Kompensationsprodukte kaufen? Sorry, vera..... kann ich mich alleine. Heute sollen wir dies bezahlen und morgen dass - alles zum Wohle der Menschheit. Hier werden neue Wertschöpfungsmodelle erfunden die uns die "überzeugten" Politiker willig andienen. Meine Meinung: A..lecken und Rasieren 1 Euro! Einen Baum pflanze ich immer wieder gerne - weil ich es möchte!
Servus Solche Aussagen kann ich, seitdem ich die Jugend in Bayern, in München, in meiner Heimatstadt, in Griechenland 5 wochen lang, in Kroatien letztes Jahr, auf vielen Wakeboardanlagen etc etc, beobachte. Sehr, sehr Viele scheißen sich einen Dreck um ihre eigene Zukunft, die Jungen die bei Audi in Ingolstadt, BMW in München etc arbeiten, fahren Autos bis zu 400PS, in München wird der engl. Garten im sommer, jeden Tage ab morgens um 4 von Tonnen abfall befreit, den nicht die Alten bei ihren tägl. Treffen an der Isar zurückgelassen haben, in Griechenland sind die Strßengräben nach jedem Ort wo es Mc donalds oder so gibt, übersäht von den Verpackungen, in Kroatien genauso. Ich habe eine Hofstelle nähe der Gesamtschule und einer Dönerbude, was denkst wie es da jeden Tag aussieht, Red Bull Büchsen etc on mass, fliegt Alles über meinen Zaun. Für diese Jugend sollen wir finanzielle Opfer bringen, wärend sie die Pfandbüchsen wegschmeißen, und riesen Autos spazieren fahren und mit donnernden Motorrädern rumrasen?? Ich hab noch 15 Jahre bis zum statistischen Ende, da wird mit richtig Gas mit dem Womo gefahren, mit unserem Youngtimer Cabrio spazieren gefahren und gelebt ohne Rüchsicht auf Verluste. Genauso mach ich es, denn ich hab nur ein Leben, genau wie die Jugend, die im engl. Garten oder in Berlin oder so, Vollgas gibt, ohne sich was um ihre Zukunft zu scheißen. In diesem Sinn....let´s do it. Ich brauche keine CO2 Kompensation kaufen, meine 28ha Wald binden mehr CO2 als ich erzeugen kann.
Wahrscheinlich ein Freud‘scher Verschreiber…. :D …. aber vollkommen richtig…. warum wird das explosionsartige Bevölkerungswachstum in manchen Ländern nicht thematisiert? Dieser Unsinn mit CO2 Kompensation ist purer Unsinn und Abzocke.Wer da mit macht hat zuviel Geld oder sollte nicht mehr tanken. ALLE Wissenschaftler bestätigen, dass selbst wenn Deutschland über Nacht zum Biotop würde ohne Industrie und Fahrzeuge würde es das Klima NULL beeinflussen, dafür sind wir einfach zu klein und machen zuwenig Dreck. Es hätte NULL Wirkung. Warum dann noch unsinnigerweise Geld raußschmeißen? Wir zahlen schon mehr als genug für unnötige Klimamaßnahmen. Als Alibi kann ich das Argument der Vorbildfunktion von den Ideologen nicht mehr hören, den Chinesen, Russen und Indern ist Scheißegal was wir hier machen. Sorry, aber diese Bekehrungsversuche und Spendenaufrufe (die weitgehend Interessen von NGOs vertreten) sind meiner Meinung nach politisch motiviert. Konsequent wäre es dieses Thema zu schließen,
Moin Uwe...und als einer Deiner ach so geliebten "Rentner" kann Ich das toppen...wir fahren nur noch Wohnmobil, aber nur zum reisen, da meine Frau noch berufstätig ist. Ansonsten benutzen wir Fahrräder und Füße! Auto, was ist das denn??? :lol: Und zum Thema - Nein, kaufen wir nicht! Gruss an den "Dortmunder Jungen" :wink: Jürgen Ernste Frage: was passiert mit dem Geld? Anderes Thema, ähnlicher Gedanke: Habt Ihr Euch mal mit dem Thema "Ausgleichsfläche", z.B. für ein Bauprojekt beschäftigt? Hier werden schon bestehende (!!!) Grünflächen, Randhecken u.ä. einfach umgewidmet! D.h. es wird zwar der Parkplatz zubetoniert und dafür bekommt die schon bestehende Hecke in irgendeiner Karte eine Umwidmung eingetragen. Es wird nicht ein einziger Baum mehr gepflanzt!! Öffentlich einsehbar sind diese Flächen unter dem Stichwort "Ökoflächenkataster", der LBV Bayern begleitet diese Flächen (kritisch) mit seinem Programm "AuFi". Ähnlich könnte (!!!) es hier auch sein - wo geht das Geld hin, was passiert damit? Mich wundert auch, dass das Thema noch nicht geschlossen wurde ;) Nun springe ich noch eben mit rein, weil ich es schade finde, immer wieder zu hören, dass wir doch nichts machen können, es doch nichts bringt, die anderen alle viel schlimmer sind und weil Deutschland alleine oder gar ein Einzelner nichts bewirken kann. Nein, alleine kann ich nichts bewirken, aber deswegen nichts zu tun, sind für mich alles nur vorgeschobene Ausreden, denn wer eine Änderung will, kann nur bei sich anfangen. Wir können (bzw.) sollten niemanden zu etwas zwingen. Nur ich kann die Veränderung sein und ich freue mich über jeden, der mitmacht. Ich finde es traurig, dass einige ihre Verantwortung für ihr Leben abgegeben haben und darauf warten, von "oben" (oder gar erst von den drastischen Folgen des Klimawandels) gezwungen zu werden, ihr Handeln zu ändern. Auch ich würde mir mir Schwung in der Politik wünschen, aber dann könnte es einfach zu spät sein. Es ist vollkommen gleichgültig, ob Deutschland nur 2% oder ich nur 0,000000025% zum CO2-Ausstoß beitrage, jeder kann seinen Beitrag leisten. Denn was ist die Alternative? Einfach weiter so kann nicht die Lösung sein. Immerhin sind wir schon soweit, dass die Leugner des Klimawandels weitgehend verstummt sind. Jetzt lasst uns auch konsequent den nächsten Schritt tun und CO2 einsparen. Ich kompensiere beispielsweise über die "Die Ofenmacher": in Entwicklungsländern werden öfen gebaut, was gegenüber einem offenen Feuer 50% des Brennholzes beim Kochen einspart. Das spart nicht nur CO2, sondern erhält auch die Gesundheit der Frauen und Kinder, die sich um die Feuerstelle aufhalten. Für mich ist das kein Ablasshandel, denn mein Geld wird nicht in irgend welchen Bischofspalästen verjubelt, sondern bewirkt direkt etwas (zertifizierter Gold Standard). Übrigens kann ich niemandem ein schlechtes Gewissen machen. So viel "Macht" habe ich nicht. Wer eines bekommen sollte, der hat es bereits schon vorher gehabt und ich habe ihn nur daran erinnert ;) Ich sehe die ganzen Organisationen und vor allem Unternehmen, die auf den Klimarettungs-Zug aufgesprungen sind, eher kritisch. Da wird auch viel Unsinn und Greenwashing betrieben… gerade ging die Firma durch die Presse, die schicke Rucksäcke verkauft und damit wirbt, das Rucksäcke aus ‚100% Meeresplastik‘ hergestellt werden. Nur leider sind die aktuellen Modelle ganz normale China-Rucksäcke und der Verkauf dient der ‚Produktentwicklung‘ der Meeresplastik-Rucksäcke, von denen bisher noch nicht mal ein Muster gezeigt werden konnte. So was ist schlicht unseriös. Bei zertifizierten Hilfsorganisationen ist es natürlich eher nicht so, aber auch da geht viel Geld für den Overhead drauf und die wenigsten Projekte überleben mehr als ein paar Jahre, aus welchen Gründen auch immer. Die einzig sichere CO2-Einsparung ist die, die man selber macht. Alles andere dient eher der Gewissensberuhigung, und von daher ist der Vergleich mit dem Ablasshandel gar nicht sooo weit hergeholt. bis denn, Uwe Bevor das Thema geschlossen wird .......................... Wenn jeder Mensch auf der Erde auch nur einen klitzekleinen Beitrag leisten würde (egal in welcher Form, z. B. Bäume pflanzen etc.), würde sich das sicher bemerkmar machen. Das große Betriebe, die kontraproduktiv arbeiten, nicht mehr in die Verantwortung gezogen werden, weil ja die Wirtschaft wachsen muss, ist sehr bedauerlich. Dennoch sollte jeder - und ich meine wirklich jeder Mensch auf der Erde seinen Beitrag leisten, so gut er eben kann, das wäre wünschenswert. Nicht immer mit dem Finger auf andere zeigen, sondern selber machen und anfangen damit.
Ich erhebe kaum einen Zeigeinger, bin ja selbst nicht wirklich konsequent. Ich stelle auch keine Forderung auf, sondern frage wer das macht. Sollte ich überheblich geschrieben haben mag das dem Wort „lächerlich“ in Huberts Beitrag geschuldet sein und ich etwas übers Ziel hinausgeschossen.
Wer beispielsweise an atmosfair spendet, der unterstützt Projekte, die CO2 binden. Das ändert schon etwas, wenngleich es allein natürlich nicht die Welt ändert. Die sind nicht die einzigen. quote="pwglobe"]Ich brauche keine CO2 Kompensation kaufen, meine 28ha Wald binden mehr CO2 als ich erzeugen kann.[/quote] Ich bin ebenfalls Waldbesitzer, muss aber zugeben, dass mein Wald auch CO2 bindet, wenn er jemand anderem gehört. Der einzige Beitrag, den ich leiste ist es diesen Wald nicht mit schweren Maschinen zu beforsten, sondern nur hin und wieder Holz für den Eigenbedarf zu entnehmen.
Ja, das ist bei einigen Angeboten etwas intransparent. Eine wichtige Frage.
Ja, da geschehen teils abenteuerliche Dinge. Die Güteabwägungen sind nicht leicht, denn es gibt viele berechtigte kollidierende Interessen.
Das ist wohl so, daher ist die Kompensation sicher nicht die erste Wahl, sondern konsequent genommen das Zuhausebleiben. Aber das will ich eben nicht und da ist mir 2. Wahl lieber als nichts tun. Ich bin kein Verfechter von Radikalität und fordere keine kasteiende Konsequenz von mir oder anderen. Na klar dient das auch meiner Gewissensberuhigung und ist einem AblassßSchein vergleichbar. Nur mit dem Unterschied, dass anders als mit dem Schein eine Leistung mit dem gespendetem Geld erbracht wird. Dass Deutschland die Welt retten kann habe ich weder geschrieben, noch denke ich auch nur im Ansatz so. Was ich denke ist, dass ein „weiter so“ ein Garant für die erhebliche globale Verschlechterung menschlicher Lebensbedingungen ist. Daraus folgt, dass sich etwas ändern muss, wenn man dem begegnen will und erstmal verhältnismässig wenige Menschen damit anfangen, damit daraus überhaupt viele werden können. Man kann fragen „Warum ich?“ oder „Warum nicht ich?“. --> Link Pariser-Klimaziele in Gefahr: Diese fünf Länder planen 80 Prozent der weltweiten Kohlekraftwerks-Neubauten Das ist die Realität und in Nachbarstaaten wie Tschechien auch und wir wollen die Welt retten? Wir machen uns doch lächerlich MfG Klaus Hallo, Wir können alle unseren Dieselverbrauch ganz einfach senken. Indem wir die Klimaanlage in unseren Fahrzeugen aus lassen. Nur eine Idee.. Aber die ist unbequem. . |
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