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Bluetti Powerstation für Fahrradakkus 1, 2


rutanemra am 17 Aug 2022 18:41:58

Hallo allerseits,

ich suche seit längerem eine Möglichkeit, unsere beiden Fahrradakkus auch dann laden zu können, wenn der Stellplatz keine Stromversorgung bietet. Vor ein paar Tagen hat mir ein Stellplatznachbar seine Anlage gezeigt: eine Bluetti AC200P mit 2000Wh (siehe bei Amazon) und LiFePO4, gespeist wurde die Powerstation von 3 Solar-Modulen über einen Votronic-Regler. Laut seinem Bericht hat er auf Reisen nie Probleme mit der Stromversorgung, zu Hause würde er sogar die Waschmaschine mit der Bluetti betreiben, von Geräten mit geringerer Leistungsaufnahme ganz zu schweigen. Wenn das alles stimmt, wäre das genau das Richtige für mich!

Allerdings bin ich absoluter Elektro- und Solarlaie und bräuchte ein paar fundierte Tipps, ob die Anlage wirklich so einfach plug and play ist und wenn ja, was ich zur Bluetti zusätzlich noch benötige.

Ich habe mir schon verschiedene Anlagen auf Campingplätzen zeigen lassen, aber zum Laden meiner Akkus war noch keine dabei, die Leute haben vielleicht Kaffee gekocht oder ein Luftpümpchen betrieben. Dass auf jeden Fall mehr möglich ist, ist mir schon klar, aber mir läge schon sehr viel an fundiertem Rat!

Vielen Dank im Voraus für Eure fundierten Tipps!

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Mann am 17 Aug 2022 18:48:22

ja geht alles problemlos, vorausgesetzt die Powerbox ( gibt es ja in verschiedenen Größen) kann die Leistung welche du abforderst, Ebike Akku laden ist eine einfache Übung, will sagen dein Stellplatznachbar hat nicht geschwindelt. Du kannst mit der Box auch den Landstromanschluss ersetzen, also als Landstrom in deine Ausensteckdose einstöpseln.

MilesandMore am 17 Aug 2022 21:27:38

Fast 3000 Euro um zwei ebikes zu laden?
Dafür bekomme ich 6 Stück 400Wh Reserveakkus die ich während der Fahrt, an Landstrom oder zu Hause vorladen kann.
Wiegen sicherlich auch nicht mehr

Oder 3x150Ah LifPo Batterien wenn man sie unterbekommt.

Wechselrichter ist an Bord?

Wäre jetzt was ich mit dem Geld machen würde.

Beste Gruesse Bernd

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rutanemra am 17 Aug 2022 21:49:16

Mann hat geschrieben: geht alles problemlos


Das beruhigt mich, danke!

rutanemra am 17 Aug 2022 22:22:59

MilesandMore hat geschrieben:Fast 3000 Euro um zwei ebikes zu laden?
Dafür bekomme ich 6 Stück 400Wh Reserveakkus die ich während der Fahrt, an Landstrom oder zu Hause vorladen kann.
Wiegen sicherlich auch nicht mehr

Oder 3x150Ah LifPo Batterien wenn man sie unterbekommt.

Wechselrichter ist an Bord?

Wäre jetzt was ich mit dem Geld machen würde.

Beste Gruesse Bernd


Das mit den Reserveakkus ist m.E. kein sehr gutes Argument. Wenn ich die Räder wechseln will brauche ich auch neue Reserveakkus! Und dieser Wechsel zeichnet sich schon ab.

Außerdem schätzen wir die Vorzüge des elektrischen Wasserkochers, der Kaffeemaschine, des TVs, usw. usf.

Aus der Produktbeschreibung entnehme ich, dass ein Wechselrichter eingebaut ist!

Wichtig zu wissen wäre für mich, ob man anstelle der monokristallinen PV200 Solarpanele --> Link vom gleichen Hersteller nicht ein leichteres Teil (welches?) verwenden könnte, diese Dinger wiegen über 7 kg das Stück und drei bräuchte ich ja wohl, oder? Außerdem schwebt mir vor, die Powerstation auch zu Hause zu verwenden. In diesen Sch...zeiten immer teurer werdenden Energie doch ein naheliegender Gedanke, oder?

topolino666 am 18 Aug 2022 05:13:10

..... ich glaube Ihr Zwei redet ziemlich aneinander vorbei! ;-)

Gast am 18 Aug 2022 06:16:32

topolino666 hat geschrieben:..... ich glaube Ihr Zwei redet ziemlich aneinander vorbei! ;-)

Wieso zwei? :nixweiss:

So wie ich es sehe nur Einer! :D


Diese PowerStations sind quasi All-in-One…. Wechselrichter, Solargenerator usw. Aufladen kann man sie über 220 V, Solarpanels oder 12 V während der Fahrt.

Ich habe meine baugleiche Station letztes Jahr hier gekauft….

--> Link

…. mit dem Support per Mail oder Telefon war ich zufrieden.


Man kann das Teil mit jeder Art von Solarpanels aufladen. Wichtig ist, dass der Spannungsbereich beim Laden zwischen 35 und 150 V liegt, d.h. man muss zwei Panels in Reihe schalten, damit man über 35 V kommt.

Gast am 18 Aug 2022 07:47:39

Hallo,

bevor ich mir für 2-3t Euro so ein Teil kaufen würde, würde ich mir das Ganze fest ins Womo bauen. Das hat nämlich den Vorteil, dass die PV dauerhaft die Akkus wieder auflädt und nicht nur dann, wenn ich selber am Stellplatz bin und meine aufgestellte PV im Blicke habe, damit sie nicht geklaut wird. Und ich kann den Strom auch im Womo nutzen und auch mal länger irgendwo stehen, auch ohne Stromanschluß.

Ich stelle mir das Ganze gerade so vor: Man lädt seine Fahrradakkus und geht dann auf Tour. Wenn man dann zurück kommt, stellt man sein PV-Modul auf und hofft, damit seinen Powerakku wieder voll zu bekommen. Das kann aber nicht funktionieren, weil die Zeit nicht reicht. 2 Bike-Akkus sind rund 600 - 800Wh. Die PV bringt pro Stunde vielleicht 160Wh (die 200er). Also müsste man mind. 4 - 6h die volle Sonne haben, damit der Powerakku wieder voll ist.

Der Nachbar will die Waschmaschine damit betreiben? Das lohnt sich ja wie Sau. Jeder Waschdurchgang zieht den Akku leer und kostet damit einen Zyklus. Wenn der Akku immer ganz leer gemacht wird, ist fraglich, ob die 3500 Zyklen jemals erreicht werden. Dann muss man sich mal durchrechnen, ob sich der Spaß preislich lohnt, damit ich dann beim Wäschewaschen vielleicht 1 Euro spare.

Das Ganze fest auf dem Womo kostet nicht mehr: PV mit 300W = 900,-. LiFePO mit 300Ah liegt bei 1600,-. Ein nutzbarer Wechselrichter ca. 300,- Macht zusammen keine 3000,- aus und kann dauerhaft genutzt werden. Und wer was für sein Zuhause tun will und den Strom für die Hausgeräte nutzen möchte, der speist den PV-Strom ins Haus ein. Geht einwandfrei und kostet keinen einzigen Akkuzyklus, weil der Strom direkt von der PV über einen Microwechselrichter ins Stromnetz geht. Man benötigt eben nur diesen Microwechselrichter für ca. 180,-

Gruß Axel

rutanemra am 18 Aug 2022 10:11:12

:
Trikeflieger hat geschrieben:würde ich mir das Ganze fest ins Womo bauen


Das ist für mich Laien wieder ein neuer Aspekt, danke. Den muss ich erst mal verarbeiten. Ich werde dich darauf aber nochmal ansprechen....

Gast am 18 Aug 2022 10:14:15

Trikeflieger hat geschrieben:Ich stelle mir das Ganze gerade so vor: Man lädt seine Fahrradakkus und geht dann auf Tour. Wenn man dann zurück kommt, stellt man sein PV-Modul auf und hofft, damit seinen Powerakku wieder voll zu bekommen.

Das PV-Modul stellt man schon morgens auf…. während man auf der Biketour ist. Wenn man zurück kommt, sollte die PowerStation voll sein.

Der Vorteil gegenüber dem Festeinbau ist ja eben die Mobilität der Station!

Ich würde die Solarpanels auf dem Womo fest installieren, das ist preiswerter und langlebiger als mobile Panels.

hampshire am 18 Aug 2022 10:25:56

tztz2000 hat geschrieben:Das PV-Modul stellt man schon morgens auf…. während man auf der Biketour ist. Wenn man zurück kommt, sollte die PowerStation voll sein.

und hoffentlich nicht woanders...

Menschen kaufen solche Dinge weil sie die wollen und nicht weil sie die brauchen.

Wer einfach nur stets ausreichend Strom für seinen Fahrradakku haben möchte hat mehrere Optionen mit unterschiedlichen Zusatznutzen. Dazu ein paar Gedanken:

- Die mobile Einheit funktioniert auch wenn das Fahrzeug im Schatten steht. Sie kann zusätzlich für andere Verbraucher Strom unabhängig vom Fahrzeug mobil bereitstellen.

- Die Feste Einheit ist gut gesichert und verstaut und versorgt gleich alles im Fahrzeug mit.

- Zusätzliche Akkus sind sehr leicht zu transportieren und können mit auf die Tour gehen.

Wer alle diese Vorteile haben will kann ja alle drei Lösungen kaufen. Es gibt neben dem "entweder-oder" ja auch ein "sowohl-als auch".

Gast am 18 Aug 2022 10:30:09

tztz2000 hat geschrieben:Das PV-Modul stellt man schon morgens auf…. während man auf der Biketour ist. ...


Das kann aber auch dazu führen, dass du zurück kommst und plötzlich zwei PV-Module hast. :mrgreen:

Gast am 18 Aug 2022 10:48:43

tztz2000 hat geschrieben:Das PV-Modul stellt man schon morgens auf…. während man auf der Biketour ist. Wenn man zurück kommt, sollte die PowerStation voll sein.


Und Du glaubst nicht wirklich, dass das Modul nach der Rückkehr noch da steht, wo man es morgens hingestellt hat. Zudem muss man ein aufgestelltes Modul der Sonnen nachführen, sonst bringt das Modul nach kurzer Zeit keinen Ertrag mehr.

Gruß Axel

Gast am 18 Aug 2022 10:52:38

hampshire hat geschrieben:Menschen kaufen solche Dinge weil sie die wollen und nicht weil sie die brauchen.

Das sehe ich im konkreten Fall anders. Er könnte zwar sein Ladeproblem der Bikeakkus anders und preiswerter in den Griff kriegen, aber er hat dann nicht den mobilen Zusatznutzen. Das muss letztendlich jeder selber entscheiden, wie er sein Stromproblem lösen will. Es gibt mehrere Lösungen!

Und wenn der grosse Stromausfall kommt, dann hat er zuhause auch Strom…. wenigstens ein bisschen!


hmarburg hat geschrieben:Das kann aber auch dazu führen, dass du zurück kommst und plötzlich zwei PV-Module hast. :mrgreen:

Jou…. deshalb schrub ich ja auch, dass ich fest installierte Solarpanels auf dem Womodach bevorzugen würde!

hampshire am 18 Aug 2022 11:09:30

tztz2000 hat geschrieben:Das sehe ich im konkreten Fall anders. Er könnte zwar sein Ladeproblem der Bikeakkus anders und preiswerter in den Griff kriegen, aber er hat dann nicht den mobilen Zusatznutzen.

Ich glaube unsere Sicht unterscheidet sich nicht besonders.
Ob der TE eine mobile Nutzung "braucht" oder einfach nur "will", da er positive Emotion mit der Option "Mobilität" verbindet oder warum auch immer ist total unerheblich. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es eben nicht notwendigerweise um die preiswerteste Lösung für eine spitze Anforderung geht.
Und was ist schon "brauchen", wenn es um die Ausübung eines Hobbies geht.

Labrador am 18 Aug 2022 12:11:31

tztz2000 hat geschrieben:Das sehe ich im konkreten Fall anders. Er könnte zwar sein Ladeproblem der Bikeakkus anders und preiswerter in den Griff kriegen, aber er hat dann nicht den mobilen Zusatznutzen. Das muss letztendlich jeder selber entscheiden, wie er sein Stromproblem lösen will. Es gibt mehrere Lösungen!



Sehe ich wie tztz2000. Deshalb habe ich mir auch die EcoFlow Delta gekauft.
Camping ist halt nicht schwarz - weiß sondern individuell und jeder hat seine eigenen Bedürfnisse.
Und Gott sei Dank muss ich niemanden fragen, ob ich mir das kaufen darf ;)

quax1968 am 18 Aug 2022 13:00:56

Würde evtl auch mal die Akkubox von Ective 240 S in Betracht ziehen. Die hat auch einen integrierten Ladebooster der mit 30A/h die Batterie während der fahrt laden kann. Die Ecoflow hatte bisher die billigeren Lithium-Akkus die nicht ganz so ungefährlich sind und weniger Ladezyklen hat. Gibt aber da mittlerweile auch eine neuere Version. Dafür lädt die Ecoflow recht schnell an der Steckdose.
Irgendwie ist das alles eine Abwägungssache. Aber über den Zigarettenanzünder kriegst du max 10 A in der Stunde in die Batterien. das ist etwas wenig, finde ich.
Bei meinem geplanten selbstausbau kommt nur noch eine solche Powerbox ins Fahrzeug. Was natürlich Vor und Nachteile hat

BiggiK am 18 Aug 2022 13:26:21

Trikeflieger hat geschrieben:, der speist den PV-Strom ins Haus ein. Geht einwandfrei und kostet keinen einzigen Akkuzyklus, weil der Strom direkt von der PV über einen Microwechselrichter ins Stromnetz geht. Man benötigt eben nur diesen Microwechselrichter für ca. 180,-
Gruß Axel


Hallo Axel,
Das sind ja interessante Ideen. Unser Wohnmobil mit 200 Watt Solar und 150 Ah Lithiumbatterie steht direkt am Haus. Schon länger ärgert es mich, dass wir den tollen solarstrom ja die meiste Zeit nicht nutzen können. Wie könnte man denn elegant diesen Weg gehen, um die erzeugte Solarenergie vom womodach in die Hausinstallation zu bringen?
Wir haben zwar auch eine PV Anlage auf dem Haus, aber keinen Speicher
Gruß Birgit

MilesandMore am 18 Aug 2022 13:35:28

Ich finde den Ansatz nach wie vor irre - 3000 Euro auszugeben und so ein Teil rumzuschleppen das Platz wegnimmt in der Garage und das Gerödel das aufzustellen.

Die Ladung eines ebike Akkus verbraucht 40Ah über einen Wechselrichter x2 = 80Ah
Eine 150Ah LifPo zusätzlich ins Auto nur für die ebikes - Solarzellen aufs Dach oder flexibel vors Auto stellen zum Laden derselbigen.
Und die zusätzliche Kapazität der Batterie kann genutzt werden wenn man mal nicht biken kann z.B. im Winter für alles was im Fahrzeug benutzt wird.

2000Wh hört sich ja sehr viel an - aber für zu Hause was möchte man damit betreiben?
Einen Heizer?

Der läuft genau eine Stunde dann ist die Powerstation leer.

Beste Gruesse Bernd

Mann am 18 Aug 2022 13:37:30

BiggiK hat geschrieben:um die erzeugte Solarenergie vom womodach in die Hausinstallation zu bringen?

such mal nach Balkonkraftwerk, ist ja letztlich nichts anderes.

Tinduck am 18 Aug 2022 13:41:23

Einen Nachteil so einer tragbaren Power-Lösung sollte man nicht verschweigen.

Da hat man Akku, Solarregler und Wechselrichter in einer kompakten Einheit. Solange alles funktioniert, ist das ein Vorteil; wenn irgendwas davon kaputtgeht, wandelt sich der Vorteil wie bei allen All-in-one-Lösungen zum Nachteil - man ist seine ganze Elektroanlage los, bis das Teil repariert ist oder Ersatz beschafft.

Dazu kommt, dass die Qualität der Komponenten und ihrer Installation in der Box nicht ohne weiteres überprüfbar ist. Ich misstraue solchen Wundertüten grundsätzlich, je höher sie auf Youtube gehyped werden, desto mehr.

Eine diskret aufgebaute Energieversorgung im Mobil mit Marken-Einzelgeräten und ordentlicher Verkabelung hat all diese Nachteile nicht und ist sogar je nach Komponentenwahl noch billiger. Dafür halt nicht Mobil - aber ich hatte ehrlich gesagt auch noch nie das Bedürfnis, meinen Akku aus dem Womo irgendwo mit hin zu nehmen.

Es gibt auch ein Zwischending - als selbstgebaute Powerbox :) --> Link zu einem Fünftel der Kosten einer solchen Bluetti (was für ein bescheuerter Name ist das eigentlich?)

bis denn,

Uwe

quax1968 am 18 Aug 2022 13:42:14

MilesandMore hat geschrieben:Ich finde den Ansatz nach wie vor irre - 3000 Euro auszugeben und so ein Teil rumzuschleppen das Platz wegnimmt in der Garage und das Gerödel das aufzustellen.

Beste Gruesse Bernd


Okay, andere schleppen ein Notstromgenerator mit...
Relativieren kann man den Preis dadurch, dass ein Wechselrichter und der Solarregler in der Regel ja integriert sind.
Das man dafür nicht einen Heizlüfter lange betreiben kann ist klar. Aber Laptop/Handy vielleicht auch mal nen Kaffee oder Licht kann auch schon bei einem Blackout hilfreich sein um nicht ganz in Panik zu verfallen.

rutanemra am 18 Aug 2022 13:59:07

Tinduck hat geschrieben:Einen Nachteil so einer tragbaren Power-Lösung sollte man nicht verschweigen.
.....Bluetti (was für ein bescheuerter Name ist das eigentlich?)
.....


Der Name ist mir eigentlich schnuppe so lange das Ding funktioniert, oder? Aber Spaß beiseite! Du hast sicher Recht mit deinen Überlegungen - hier kommt das "aber": Aber was nützt mir das, wenn ich Laie bin? In dem Fall ist man einfach auf Komplettlösungen angewiesen. Selbst mit einer Aufbauanleitung und Schaltplänen würde ich keine elektrischen Komponenten aussuchen und zusammenbauen, das Risiko wäre mir viel zu groß. Wie heißt es so schön: Schuster bleib bei deinen Leisten.

Also sind Menschen wie ich darauf angewiesen, das uns die Profis Tipps geben, die wir umsetzen können.
Und da bin ich hier erst zum Teil fündig geworden.....

Gast am 18 Aug 2022 14:27:18

BiggiK hat geschrieben:Hallo Axel,
Das sind ja interessante Ideen. Unser Wohnmobil mit 200 Watt Solar und 150 Ah Lithiumbatterie steht direkt am Haus........Gruß Birgit


Ich schreibe Dir eine PN

Gast am 18 Aug 2022 14:39:40

rutanemra hat geschrieben:Aber was nützt mir das, wenn ich Laie bin? In dem Fall ist man einfach auf Komplettlösungen angewiesen. Selbst mit einer Aufbauanleitung und Schaltplänen würde ich keine elektrischen Komponenten aussuchen und zusammenbauen, das Risiko wäre mir viel zu groß.......


Aber man wächst mit seinen Aufgaben und lernt dazu. Und im Fall eines Defekts, weiß man genau, wo man suchen muss, denn man hat es ja selber gemacht.
Ich habe jetzt in den letzten 4 Monaten 2 Besitzer vom Dethleffs XXL-A über Telefon und Mail unterstützt, eine PV, LiFePO-Akkus und Booster einzubauen und erfolgreich in Betrieb zu nehmen. Beide hatten keine Ahnung davon und beide sind jetzt glücklich, es selber geschafft zu haben und freuen sich über einen Haufen Geld, den sie gespart hatten.

Ich kann nur jedem raten, es selber zu versuchen. Es ist kein Hexenwerk.

Gruß Axel

Labrador am 18 Aug 2022 14:44:37

Tinduck hat geschrieben:Einen Nachteil so einer tragbaren Power-Lösung sollte man nicht verschweigen.

Da hat man Akku, Solarregler und Wechselrichter in einer kompakten Einheit. Solange alles funktioniert, ist das ein Vorteil; wenn irgendwas davon kaputtgeht, wandelt sich der Vorteil wie bei allen All-in-one-Lösungen zum Nachteil - man ist seine ganze Elektroanlage los..........


Uwe, das ist doch keine entweder oder Entscheidung. Die Powerstation kannst du doch zusätzlich mitnehmen.
Derjenige der sich für die Powerstation entscheidet, wird ganz sicher nicht an den Wohnmobilbatterien sparen und vermutlich auch dort Li haben.
Wenn man bedenkt, dass der nachträgliche Einbau eines guten Sinus Wechselrichter (bis 2000W) sicher auch gutes Geld kostet, dann ist der Sprung zu einer mobilen EcoFlo Delta gar nicht mehr so groß.
Ein weiterer Vorteil, das Ding kannst du immer mitnehmen. Fahre ich mit meinen Oldtimer auf eine Oldtimerveranstaltung, dann habe ich meine mobile Steckdose für die Kaffeemaschine auch schon mit dabei ;)

Tinduck am 18 Aug 2022 14:52:09

Ja, als Zusatzgerät sicher sinnvoller, aber auch ein bisschen teuer.

Mein Beitrag bezog sich eher auf viele Äusserungen hier im Forum, dass Selbstausbauten oder Systemerweiterungen der Womoelektrik um solche Powerboxen herum konstruiert werden, teils ohne fest installierte Wohnraum-Akkus. Das wäre mir mit solcher 'Unterhaltungselektronik' etwas heikel. Zumal viele Powerboxen auch Li-Polymer-Akkus haben - sollen ja nicht so schwer und sperrig sein, und da hört so'n bisschen der Spass auf als Womo-Akku. Für mich zumindest.

bis denn,

Uwe

huohler am 18 Aug 2022 15:08:33

Tinduck hat geschrieben:Zumal viele Powerboxen auch Li-Polymer-Akkus haben - sollen ja nicht so schwer und sperrig sein, und da hört so'n bisschen der Spass auf als Womo-Akku. Für mich zumindest.


Ich bin auch kein Befürworter dieser All-In-One Lösungen, und wenn überhaupt dann nur zur Ergänzung.
Aber zur Ehrenrettung der hier genannten Bluetti und Ective - es sind beides LiFePO4!

Hubert

hampshire am 18 Aug 2022 16:05:48

MilesandMore hat geschrieben:Ich finde den Ansatz nach wie vor irre - 3000 Euro auszugeben und so ein Teil rumzuschleppen das Platz wegnimmt in der Garage und das Gerödel das aufzustellen.

Ich kann daran nicht Irres finden. Geld ist ja kein Selbstzweck, sondern nur ein Hebel. Ich finde es irre wie manche Menschen Geld selbst dann in den Vordergrund stellen, wenn ausreichend davon verfügbar ist. Wenn der Betrag nicht weh tut und der Kauf eine Freude macht ist das sogar eher vernünftig als irre.
Ich habe Geld schon schlechter angelegt, zum Beispiel verschenkt oder einem jemandem geliehen - wissend, dass ich es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zurückbekommen würde.

BURAN am 18 Aug 2022 16:18:37

Ich habe mir die delta mini zugelegt
Die hat auch ca 1500 w und 80 ah
Wird in 1 stunde geladen bezw mit 150w über 12 v oder solar
Hat mir jetzt beim segeln in kroatien gute Dienste geleistet
Und kommt jetzt mit an den Atlantik .. Fön, Ladegeräte vom Roller und Kaffeemaschine laufen prima
Sogar die Klimaanlage läuft 40 minuten wenn man ladegerät aus und kühlschrank auf gas schaltet
Geladen wird mit 12 v .. über solar oder lichtmaschine

Einziger nachteil .. das ding steht im weg .. deshalb habe ich in der ga age einen 12 v anschluss gemacht , und die mini genommn .. wiegt nur 10 kg

Lg klaus

rutanemra am 18 Aug 2022 18:37:40

Als TE kann ich feststellen, dass die Diskussion sehr interessant ist und mir sehr weiter geholfen hat.

Allerdings vermisse ich jedwede Antwort auf meine für mich nicht minder wichtige weitere Frage:

"....ob man anstelle der monokristallinen PV200 Solarpanele vom gleichen Hersteller [url]https://www.amazon.de/BLUETTI-PV200-Solargeneratoren-Photovoltaik-netzunabhängiges/dp/B097BJ5B7K/ref=sr_1_1_sspa[/url]
nicht ein leichteres Teil (welches?) verwenden könnte, diese Dinger wiegen über 7 kg das Stück und drei bräuchte ich ja wohl, oder?"

quax1968 am 18 Aug 2022 19:41:38

200 Watt Solar mit 7kg finde ich jetzt nicht so schwer. Musst halt schauen was zu dem Solarregler passt. Oft ist leicht auch empfindlicher.

Tinduck am 18 Aug 2022 20:28:46

Mit Solartaschen muss man sowieso recht vorsichtig sein. Wenn man die 50 x ent- und wieder gefaltet hat, sind die Verbindungen in den Falzen auch gern mal hin. Und die Panels selbst sind auch ziemlich bruchgefährdet.

Ich würde einen Solarkoffer aus festen Panels vorziehen. Ist halt sperrig und schwer, deshalb sind wir zu Dach-montierten Panels gewechselt.

bis denn,

Uwe

Labrador am 18 Aug 2022 20:59:33

rutanemra hat geschrieben:
Allerdings vermisse ich jedwede Antwort auf meine für mich nicht minder wichtige weitere Frage:

"....ob man anstelle der monokristallinen PV200 Solarpanele vom gleichen Hersteller [url]https://www.amazon.de/BLUETTI-PV200-Solargeneratoren-Photovoltaik-netzunabhängiges/dp/B097BJ5B7K/ref=sr_1_1_sspa[/url]
nicht ein leichteres Teil (welches?) verwenden könnte, diese Dinger wiegen über 7 kg das Stück und drei bräuchte ich ja wohl, oder?"


Zur Buletti kann ich dir nichts sagen, da ich diese nicht habe.

Bei der EcoFlow Delta ist es möglich – außer dem vom Hersteller angebotenen Faltsolarpanel – auch jedes andere Solarpanel anzuschließen. Beachten musst du nur die maximale Leistung des Solarpanels, da dies bei der Delta mit dem bereits verbauten Solarregler zusammenhängt.
Die kleinste Delta verkraftet nur bis 300Wp die größeren Modelle bis zu 800 Wp.

Was die Buletti betrifft würde ich unbedingt den Hersteller fragen !

Für meine Delta habe ich mir auch nicht das teure Faltsolarpanel gekauft, sondern ein flexibles Panel 150Wp (Gewicht 2 kg) für kleines Geld.
Bei dem teuren Faltpanel hätte ich ein ungutes Gefühl das Ding alleine in der Botanik stehen zu lassen. Bei meinem preisgünstigen Solarpanel ist mir das egal.
Ängstliche könnten es auch anbinden oder einfach aufs Dach legen ;)

rutanemra am 18 Aug 2022 21:03:13

Labrador: Prima, das sind die Infos, die ich brauche!

Hanomobil am 21 Aug 2022 10:52:19

Ich warte noch auf mein neues Wohnmobil. 2. Aufbaubatterie und 2 x 110WP Solarmodule sind mitbestellt. Nun frage ich mich ob ich einen Sinuswechselrichter fest einrüsten lassen soll, oder doch besser eine Powerstation anschaffen soll. Die Vor- und Nachteile beider Versionen sind ja hier hinreichend diskutiert worden. Ich tendiere zur Powerstation, da ich die auch außerhalb des Wohnmibils nutzen würde. Meine Frage dazu: Wie bekomme ich die Powerstation (z.B. EcoFlow Delta 1300) über die Solarmodule auf dem Dach geladen? Praktisch gefragt: Wie verbinde ich die Solarmodule auf dem Dach zum Laden mit der Powerstation?
Ich denke mir, dass die Solarmodule fest mit einem Laderegler im Wohn mobil verdrahtet sind. Da müsste ich irgendwie zwischen gehen, oder? Die Powersation hat ja ihren eigenen Laderegler.

Gast am 21 Aug 2022 12:08:45

Hanomobil hat geschrieben:...Ich denke mir, dass die Solarmodule fest mit einem Laderegler im Wohn mobil verdrahtet sind. Da müsste ich irgendwie zwischen gehen, oder? Die Powersation hat ja ihren eigenen Laderegler.


Du kannst das Gerät doch auch direkt über die Wohnraumbatterie laden, es hat einen 12VDC/10A-Eingang.

Hanomobil am 21 Aug 2022 12:24:21

hmarburg hat geschrieben:Du kannst das Gerät doch auch direkt über die Wohnraumbatterie laden, es hat einen 12VDC/10A-Eingang.


Möglicherweise geht da. Aber ich denke das wird mit einigen Verlusten verbunden sein. Erst von den PV-Modulen über den Laderegler in die Aufbaubatterie und dann aus der Aufbaubatterie in die Powerstation. Eleganter wäre es doch die Module direkt an die Powerstation anzuschließen, wenn diese geladen werden soll.

Tinduck am 21 Aug 2022 12:31:56

Hanomobil hat geschrieben:
Möglicherweise geht da. Aber ich denke das wird mit einigen Verlusten verbunden sein. Erst von den PV-Modulen über den Laderegler in die Aufbaubatterie und dann aus der Aufbaubatterie in die Powerstation. Eleganter wäre es doch die Module direkt an die Powerstation anzuschließen, wenn diese geladen werden soll.


Denkfehler. Wenn der Solarcontroller im Womo Strom liefert und die Power Station zum Laden an 12 V angeschlossen ist, geht der Strom nicht über die Womo-Batterie, da die beiden Akkus dann parallel geschaltet sind. Ganz im Gegenteil, der Womo-Akku hilft sogar je nach Ladezustand mit beim Laden, oder zweigt was für sich selber ab, wenn er nicht voll ist.

Das schöne an der Lösung ist, dass du keine sauteuren Aufstellpanels für die Power Station brauchst und die ganzen Sorgen mit Nachführen und Diebstahl vergessen kannst. Die Powerstation funktioniert dann einfach wie ein zweiter Womo-Akku, der parallel geladen wird.

bis denn,

Uwe

Hanomobil am 21 Aug 2022 13:13:49

Ok, wo genau schließe ich die Powerstation dann an? Einfach an eine 12V Steckdose?

Tinduck am 21 Aug 2022 14:58:49

Kommt drauf an, wie viel Strom die über 12 V aufnehmen kann. Eine 12-V-Steckdose ist meist mit 10 oder 15 A abgesichert und wird dabei auch gut warm. Aber wenn das Ding so nen ‚Zigarettenanzünderstecker‘ hat, wird sie wohl auch nicht so viel Ladestrom aufnehmen.

bis denn,

Uwe

rutanemra am 21 Aug 2022 15:35:23

Hanomobil hat geschrieben:
Das schöne an der Lösung ist, dass du keine sauteuren Aufstellpanels für die Power Station brauchst und die ganzen Sorgen mit Nachführen und Diebstahl vergessen kannst. Die Powerstation funktioniert dann einfach wie ein zweiter Womo-Akku, der parallel geladen wird.
Uwe


Damit ich das auch verstehe: Ausgangspunkt sind bei Hanomobil die Solarmodule auf dem Dach. Du sagst, er kann die Powerstation direkt über die 12V anschließen. Vorteil sei, dass Nachführen und Diebstahl zu vergessen sei. Also, die PS funktioniert mit den Modulen auf dem Dach und braucht kein weiters Zubehör. Na, das ist doch eine Aussage, die weiterhilft.

Was mir allerdings noch nicht ganz klar ist: Die Module auf dem Dach reduzieren aber die Energieausbeute, "das Nachführen entfällt" - weiß man im Voraus, wie der Stellplatz ausgerichtet ist? Lohnt sich die Sache dann noch? Mein Bekannter hat drei Faltpanels, die er in die Sonne stellt, wenn er nicht unterwegs ist und er behauptet, die genannte AC200P mit 2000Wh würde für seinen gesamten Strombedarf incl. Fahrradakkus ausreichen - sogar ich konnte meine Akkus bei ihm laden.

Bevor sich jemand aufregt, entsprechende Ladungs- und Kapazitätsberechnung kann ich nicht und will ich daher nicht machen! Somit kann ich auch nicht beurteilen, ob mein Bekannter übertrieben hat oder nicht! Da muss ich ganz auf die Erfahrungen verlassen, über die hier berichtet wird.

Hanomobil am 21 Aug 2022 16:27:18

rutanemra hat geschrieben:Lohnt sich die Sache dann noch?


Ich glaube das ist die falsche Frage. Lohnen tut sich das nie, wenn man bedenkt was so eine Powerstation kostet :-)
Die Module auf dem Dach eines Wohnmobils werden wie nie die optimale Ausrichtung haben. Dafür kann man natürlich auch während der Fahrt laden. Braucht halt alles seine Zeit.

Tinduck am 21 Aug 2022 16:39:52

Der Vorteil von den Modulen auf dem Dach ist, dass sie immer und jederzeit Laden, wenn genug Licht vorhanden und Platz im Akku ist. Während der Fahrt, wenn man noch/schon schläft, wenn man Wandern ist - und das ganze eben ohne Gerödel.

Das gleicht den Nachteil, dass die Dachmodule flach liegen, deutlich aus. Panels zum selber aufstellen sind im Winter als Zusatzkapazität sinnvoll (machen auch viele Überwinterer in Spanien), aber wenn man viel unterwegs und jeden Tag woanders ist, einfach ekelhaft unpraktisch.

Wir hatten auch erst nen Solarkoffer und dachten, das reicht doch - können wir jetzt nur noch drüber lächeln.

Was die Powerstation-Verkäufer da brabbeln, ist nicht auf Wohnmobile ausgelegt, sondern auf Leute, die vorher ganz ohne Stromautarkie unterwegs waren. Wenn man eine Solaranlage auf dem Womo hat, sind die zusätzlichen Panels für die Powerstations schlicht und einfach überflüssig - aber mit dem Argument verkauft man natürlich keine mehr, weshalb das nicht unbedingt Erwähnung findet.

bis denn,

Uwe

MilesandMore am 21 Aug 2022 17:29:55

quax1968 hat geschrieben:Okay, andere schleppen ein Notstromgenerator mit...

Relativieren kann man den Preis dadurch, dass ein Wechselrichter und der Solarregler in der Regel ja integriert sind.

...kann auch schon bei einem Blackout hilfreich sein um nicht ganz in Panik zu verfallen.


Käme mir nie in den Sinn - noch nennt sich das Urlaubshobby Camping und nicht Tinyhouse auf Rädern :mrgreen:

Da ein Reisemobil ja zum Reise ist und nicht zum Stehen - fahren wir alle 7 Tage sowieso - das reicht um die LifPos aufzuladen für Nespresso, Fön.

Bei Blackout hab ich die guten alten Kerzen und mach eine Flasche Wein auf. :ja:

Ich sags mal ganz drastisch - Powerstations sind derzeit einfach angesagt und mit dem Teil ist man halt der Hingucker auf dem Platz - bis es alle haben. :mrgreen:

Beste Gruesse Bernd

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