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Rollator hat geschrieben:Trotzdem kommen da im Moment Abends rund 2Kwh weniger auf den Zähler, macht bei unserem jetzigen Preis knapp 80 Cent am Tag.
Da man mit einem BKW nicht einspeist, ist man noch mehr vom aktuellen Verbrauch abhängig. D.h. wenn man Dauerverbraucher zumindest in dem Rahmen hat, bringt es etwas. Wenn jemand tagsüber nicht zuhause ist und daher fast nichts läuft, sieht es ganz anders aus. Das Wetter spielt natürlich auch noch rein.
Ich spiele auch schon einige Zeit mit dem Gedanken an ein BKW. K.A. was die Standbygeräte in Summe wirklich brauchen. Ich probier das schon einzuschränken, aber bei manchen geht es nicht (SAT Receiver mit Aufnahmen) oder es ist nicht sinnvoll (Lampe mit Fernbedienung) oder man denkt gar nicht daran (z.B. Radios mit einem Schalter, der aber nicht 230V schaltet). Ansonsten hauptsächlich die KS/TK. Ich glaube nicht, daß man jetzt in wenigen Jahren schon einen Gewinn macht, aber es wäre zumindest ein kleiner Schritt, der sich irgendwann auszahlt. Und für die Autarkie kann man sie ja im Notfall an eine Powerstation anschliessen.
rkopka hat geschrieben:K.A. was die Standbygeräte in Summe wirklich brauchen.
bei mir (EFH) sind das weniger als 200W. PV "lohnt" sich bei mir nur, weil ich einspeise und (!) einen Akku habe. Ich beziehe für den Eigenbedarf mehr Strom aus dem Akku als direkt aus den Solarzellen.
PV ohne Einspeisung und ohne Akku (z.B. ein Balkonkraftwerk) lohnt sich nur, wenn die PV-Leistung an den Grundverbrauch angepasst ist.
Viele Grüße Jürgen
DonCarlos1962 am 08 Nov 2022 12:11:44
JuergenBerkemeier hat geschrieben:hast du denn Verbraucher, die die 480W auch sofort verbrauchen? Hast du die "rund 2Kwh weniger auf den Zähler" gemessen oder ausgerechnet?
Darum habe ich eines der Module Richtung Süd/Süd-Ost und das Zweite mehr Richtung Westen ausgerichtet. Ich bekomme so zwar kaum den 600W Spitzenwert, dafür aber länger und gleichmäßiger Strom.
Diesen Strom verbrauche ich im Regelfall schon für die Grundlast von Kühlschrank, Heizungsumwälzpumpen, Heizungssteuerung, Untertischwarmwassergeräte, Ladegeräte, Telefon- und Routeranlage, sowie die vielen kleinen Standby Verbraucher!
Und in der Mittagszeit, wenn der höchste Ertrag anzunehmen ist, starte ich die Spül- oder Waschmaschine. Wenn dann überhaupt noch etwas über ist. :lol:
Hier Zuhause kostet der Öko-Strom 57,55 Cent. Damit habe ich eine Stellgröße. In Zukunft werden die Strompreise kräftig steigen, auch weil der Bedarf (E-Mobilität) und die Herstellungskosten wachsen.
Aber es ging mir ja eigentlich um die Anlage beim Camping.
Rollator hat geschrieben:...und später sind die Module, die recht teuer waren fürs Wohnmobil gedacht,
Zwei 370Wp Module, die dann auf´s Wohnmobil kommen sollen? Wow, dass ist schon eine Hausnummer! Dafür hätte ich gar keinen Platz auf dem Dach.
Bei der Rechnung eines BKW im Wohnmobil habe ich ja andere Stellgrößen als Zuhause.
Hier kann ich ja manche Geräte Bivalent versorgen. Also ist nicht nur der Strompreis ausschlaggebend, sondern auch der Gaspreis. Aus der Flasche, aber ggf. auch LPG im Tank. Und diese Preise schwanken ja auch noch stark, je nach dem in welchem Land ich Gas einkaufe.
Und letztendlich kommt es ja auch auf den "Versorger" (Camping-/Stellplatzbetreiber) an.
--> Link Hier werden pro Tag 10/16 Ampere Strom-Anschluss 4,50/9,50€ aufgerufen. Da überlegt man sich dann schon, ob eine ausreichende Solaranlage nicht eine Alternative sein kann.
Doch ob ein Wechselrichter in diesem Zusammenhang Sinn macht? Wenn die Energiekosten merklich steigen, werden die Karten vielleicht neu gemischt und die Investition von 200€ für einen Wechselrichter lohnen sich wieder?
Es kommt sicher in erster Linie darauf an, welche Leistung vom Wohnmobildach herunter kommt und was Energie -Strom oder Gas- zukünftig kosten werden.
Unser Balkonkraftwerk Zuhause wird mit 200€ von den Stadtwerken gefördert, ab nächsten Jahr soll die Steuer dafür entfallen. Wenn jeder so ein Ding hätte, bei dem es passen würde, käme schon eine ganze Menge zusammen.
Noch besser wäre es weniger Strom zu verbrauchen. Und wie geht das am einfachsten? Alles zuhause aus machen und mit dem Wohnmobil in den Urlaub fahren! :lol: (Hoffentlich kommen nicht noch mehr Leute auf diese dumme Idee!)
LG Carsten
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andwein am 09 Nov 2022 11:46:06
JuergenBerkemeier hat geschrieben:hast du denn Verbraucher, die die 480W auch sofort verbrauchen? Hast du die "rund 2Kwh weniger auf den Zähler" gemessen oder ausgerechnet? Viele Grüße Jürgen
Kühlschrank und Gefrierkombination und schon hast du locker 300W !! Gruß Andreas
rkopka am 09 Nov 2022 12:04:18
JuergenBerkemeier hat geschrieben:hast du denn Verbraucher, die die 480W auch sofort verbrauchen? Hast du die "rund 2Kwh weniger auf den Zähler" gemessen oder ausgerechnet? Viele Grüße Jürgen
andwein hat geschrieben:Kühlschrank und Gefrierkombination und schon hast du locker 300W !!
Aber die laufen doch nur intermittierend. D.h. je nach Qualität nur z.B. 20% der Zeit. Auch Pumpen von Heizung etc. laufen meist nicht durchgehend. D.h. man müßte da erstmal alles mitteln. Und wenn sie zufällig alle gleichzeitig laufen, könnte es wieder zuviel für das BKW sein, also auch weniger sparen. Ohne Speicher läuft das ganze eben nur im idealen Punkt auf voller Effizienz. Oder wenn die Last ganz klar höher als die vom BKW ist, wenn irgendwelche starken Maschinen länger laufen. Selbst eine Waschmaschine braucht nur zu gewissen Zeiten die volle Leistung. Dann wieder wenig oder nur den Motor.
RK
JuergenBerkemeier am 09 Nov 2022 14:04:36
Hallo Andreas,
andwein hat geschrieben:Kühlschrank und Gefrierkombination und schon hast du locker 300W !!
aber die laufen nicht durch. Ich(!) habe einen Grundverbrauch von unter 200W, im Sommer wegen der Teichpumpen etwas mehr. Den Hauptverbrauch haben die kW-Maschinen: Waschmaschine, Trockner, Herd, Backofen. Die Laufen aber nur kurz und überfordern jedes Balkonkraftwerk. Daher kann ich mir nur schwer vorstellen, das man den Strom eines Balkonkraftwerks komplett verbrauchen kann. Meiner Meinung nach geht das nur mit Akku.
Gruß Jürgen
Pechvogel am 09 Nov 2022 14:22:12
JuergenBerkemeier hat geschrieben:Meiner Meinung nach geht das nur mit Akku.
Akku geht aber nicht mit den kleinen Wechselrichtern die bei den Komplettanlagen ( im Bereich Balkon ) dabei sind. Da braucht´s dann einen "richtigen" Wechselrichter. :D Und der kostet dann ungefähr soviel wie die ganze Komplettanlage. Dazu dann noch ein vernünftiger Akku und wir wären beim vielfachen der Komplettanlage.
Dann muss die Sonne aber "lange stricken" bis sich das rechnet! :eek:
Grüße Dirk
silver34 am 09 Nov 2022 15:11:39
Pechvogel hat geschrieben:Akku geht aber nicht mit den kleinen Wechselrichtern die bei den Komplettanlagen ( im Bereich Balkon ) dabei sind. Da braucht´s dann einen "richtigen" Wechselrichter. :D
Doch das geht! Natürlich ist das mit den Kosten und Rechnen so eine Sache! Aber man kann den Ertrag mit einem Solarregler in die Batterien speichern und mit einem Step-Up Regler die Energie dem On-Grind-Wechselrichter einflösen! Step-Up-Regler für bis 1200W mit einstellbarer Spannung und Ausgangsstrom gibts für 30€. Vielleicht noch ein Microcontroller der das Weg/Zuschalten regelt und fertich!
Wenn man nun den Step-Up Regler so einstellt das die Grundlast in dieser Phase grade gedeckt ist kann man den kompletten Ertrag selbst verbrauchen!
Ist allerdings keine Bauanleitung da ich nicht weis ob das VDE-konform ist!!!!
Pechvogel am 09 Nov 2022 17:26:56
Und woher weiß der Microcontroller wann er zu- / wegschalten muss?? Wenn der Step-Up die Batterie-Spannung hochzieht und dem Wechselrichter zuführt dann speist der Wechselrichter in das Hausnetz ein. Und wenn da gerade keiner Strom haben will geht´s raus in das Netz des Betreibers?!?
Dann müsste man schon noch ein Smart-Meter hinter den Zähler hängen der dem Microcontroller sagt wann er ab- / zuschalten soll. Dazu eine Funkstrecke oder Verkabelung Smart-Meter -> Controller....
UND: eine Balkonanlage ist definiert als "steckerfertiges System". Theoretisch dürfte man noch nicht einmal einen Schukostecker anschrauben ( müsen ). ....
Grüße Dirk
silver34 am 09 Nov 2022 18:24:38
at Pechvogel
Du hast dir die Antwort/en doch schon selbst gegeben!
Ich wollt noch mehr schreiben aber ich begnüge mich damit: Häste Häste Fahrradkette!
Und hier bewegen wir und im DIY-Bereich
Pechvogel am 09 Nov 2022 21:00:28
silver34 hat geschrieben:Häste Häste Fahrradkette!
:gruebel: :gruebel:
silver34 hat geschrieben:Und hier bewegen wir und im DIY-Bereich
1. ist einen sog. Balkonkraftwerk, rein rechtlich, kein solches mehr wenn wir von DIY sprechen und vor allem dürfte es ohne Abnahme nicht an das öffentliche Netz angeschlossen werden und 2. in der Hausverteilung, ( fast ) ganz vorne, also kurz hinter dem Zähler im DIY-Verfahren „rumzubasteln“ sollte man vielleicht denjenigen überlassen die sowas mal gelernt haben?!?
Grüße Dirk
DonCarlos1962 am 09 Nov 2022 21:02:51
JuergenBerkemeier hat geschrieben: Ich(!) habe einen Grundverbrauch von unter 200W, im Sommer wegen der Teichpumpen etwas mehr.
Unser BKW besteht aus zwei Solarmodulen, die nicht in eine Richtung ausgerichtet sind. Die üblichen 600W Wechselrichter bestehen eigentlich aus zwei 300tern in einem Gehäuse, eben mit zwei Eingängen.
Ein Modul mehr Richtung Morgensonne, das andere Modul mehr Richtung Abendsonne ausgerichtet. So kommen tagsüber vielleicht max. 400W rein, aber dafür beginnt der Ertrag schon früh und endet später. Da ist ein Grundverbrauch von ca. 200W doch gar nicht so schwer abzudecken. Zumal ja nicht immer die Sonne im Überschuss scheint.
Nur in der Mittagssonne kommt mehr rein. Da kann man dann eben noch zusätzliche Geräte einschalten. Zur Not über Zeitschaltuhr oder via App.
LG Carsten
Idurz am 10 Nov 2022 12:29:07
Das Vorhaben des Tread-Eröffners halte ich für unsinnig. Da dürfte es sinnvoller sein passende "12 Volt"-Module auf Dach zu packen - evtl in Verbindung mit einer LifePo Batterie. Dann brauch er nie wieder an die Steckdose...
Zum Ertrag: Leider habe ich erst seit Oktober die Möglichkeit die genaue Energieverteilung zu beobachten (Homeassistant). Als erste Reaktion habe ich die Anlage noch einmal umgebaut, um auch von der Morgensonne mehr zu profitieren.
Im ersten Jahr habe ich ein Drittel der Energie der Vorjahre eingespart. Wer mehr erfahren will hier ein Beitrag von mir... --> Link
Um mal ein wenig Sachlichkeit in das "Hobby" Balkonkraftwerk zu bringen: Hier der November, eines der schwächsten Monate in Bezug auf Ertrag. Entscheidend für den geringen Ertrag sind die wenigen Stunden, in denen überhaupt produziert wird (9.00-15.00 Uhr. Blau ist der Verbrauch, gelb die selbst erzeuge und verbrauchte Energie, violett die (unerwünschte) Einspeisung
Hier der Tagesverlauf gestern:
Der Energiefluss gestern: 5,4 kWh verbraucht, 2 kWh erzeugt, davon 0,6 kWh eingespeist und im Saldo 4 kWh aus dem Netz bezogen.
Das sind alles Werte ohne optimierende Automatisierung, wie z.B. "schalte Teichpumpe an, wenn Überschuss" ...
andwein am 10 Nov 2022 12:38:01
JuergenBerkemeier hat geschrieben:"andwein"Kühlschrank und Gefrierkombination und schon hast du locker 300W !! aber die laufen nicht durch. Ich(!) habe einen Grundverbrauch von unter 200W, im Sommer wegen der Teichpumpen etwas mehr. Gruß Jürgen
Ist OK spielt aber nicht unbedingt eine Rolle. Du produzierst 450W und verbrauchst 250W. Die Differenz von 200W geht ins Netz, wird vom Stromversorger toleriert aber nicht vergütet. Geht aber nur bei alten Zählern, die neuen elektronischen müssen, zumindest soviel ich weiß, für den Rückstrom ins Netz freigeschaltet werden. Pufferbatterien im Eigenbau zuschalten geht technisch, ist aber mit der BMS Steuerung doch gleich um 2000 € teuerer. Gruß Andreas
rkopka am 10 Nov 2022 12:46:57
andwein hat geschrieben:Die Differenz von 200W geht ins Netz, wird vom Stromversorger toleriert aber nicht vergütet. Geht aber nur bei alten Zählern, die neuen elektronischen müssen, zumindest soviel ich weiß, für den Rückstrom ins Netz freigeschaltet werden.
Die alten Zähler sind teilweise rückwärts gelaufen, was aber nicht erlaubt war/ist. Die neuen mit dem entsprechenden Symbol machen das nicht mehr. D.h. man speist ins Netz, der Zähler zählt das aber nicht. Dafür muß man ein "richtiger" Einspeiser sein - große Solaranlage und angepaßter Zähler.
RK
DonCarlos1962 am 10 Nov 2022 16:11:15
Idurz hat geschrieben:Das Vorhaben des Tread-Eröffners halte ich für unsinnig. Da dürfte es sinnvoller sein passende "12 Volt"-Module auf Dach zu packen - evtl in Verbindung mit einer LifePo Batterie. Dann brauch er nie wieder an die Steckdose...
Dein Bericht ist wirklich gut, präzise zusammengeführt!
Aber ich habe ja schon auf das Problem hingewiesen, dass wir schon eine LiFePo4 in Betrieb haben, diese aber meist schon vor den Mittagsstunden voll ist und der Rest der Sonnenenergie einfach verpufft. Weitere Batterien sind eben unverhältnismäßig teuer und vor allem haben sie viel Gewicht und Platzbedarf. Nur darum geht´s unter dem Strich.
Da die Solarmodule nicht zusätzlich gekauft werden müssen, weil die ja schon vorhanden sind, hielten sich ja die Kosten sehr in Grenzen. (ca. 200-230€)
Selbst wenn damit dann nur der Kühlschrank und ein paar Kleinverbraucher beschickt werden, erwarte ich mir einen Vorteil.
Heute las ich, dass unser Stromversorger den Preis für die kWh um 26,60 Cent auf 58,19 Cent ab 01.01.2023 erhöht.
Das wird aber auch die Stell- und Campingplatzbetreiber treffen, die dann die Kosten an uns weitergeben werden. Wir zahlen dann aber nicht diese 58 Cent, wie wir alle Wissen.
Wir können also nicht die gleichen Voraussetzungen wie Zuhause annehmen und müssen anders kalkulieren.
LG Carsten
Pechvogel am 10 Nov 2022 18:33:54
DonCarlos1962 hat geschrieben:...Heute las ich, dass unser Stromversorger den Preis für die kWh um 26,60 Cent auf 58,19 Cent ab 01.01.2023 erhöht...
Ab wann galt nochmal der sog. Strompreisdeckel? :D
Grüße Dirk
DonCarlos1962 am 10 Nov 2022 19:35:58
Pechvogel hat geschrieben:Ab wann galt nochmal der sog. Strompreisdeckel? :D
Du meinst wohl den Bierdeckel, auf dem das Bier billiger ist als eine kWh? :lol: :lach: :ja: :( :evil: :box:
LG Carsten
Ostseebaer am 10 Nov 2022 19:52:52
Moin,
DonCarlos1962 hat geschrieben:Problem [...], dass wir schon eine LiFePo4 in Betrieb haben, diese aber meist schon vor den Mittagsstunden voll ist und der Rest der Sonnenenergie einfach verpufft.
Das Problem ist doch dann nicht, daß Deine Batterie mittags schon voll ist - sondern, dass Du sie im falschen Arbeitspunkt betreibst! Verbrat den Solarstrom doch, indem Du den Kühlschrank und die Kleinverbraucher damit über 230 V betreibst - aber statt eines Balkon-WR würde ich da eben einen normalen WR nehmen, die Netzvorrangschaltung 'umgekehrt' betreiben und so den SOC auf um die 90 % einregeln. Entweder manuell gesteuert oder über einen BC automatisiert den WR ein und ausschalten. Je nach Nutzerverhalten hängt die Leine dann ggf. nur 'so da' am Anschluss- oder eben auch gar nicht. Grüße Georg
DonCarlos1962 am 10 Nov 2022 22:27:53
Ostseebaer hat geschrieben:Das Problem ist doch dann nicht, daß Deine Batterie mittags schon voll ist - sondern, dass Du sie im falschen Arbeitspunkt betreibst! Verbrat den Solarstrom doch, indem Du den Kühlschrank und die Kleinverbraucher damit über 230 V betreibst - aber statt eines Balkon-WR würde ich da eben einen normalen WR nehmen,
Ich weiß ja nicht, wie das Wetter am nächsten und übernächsten Tag so sein wird.
Darum versuche ich die Batterie auch nie so weit zu entladen. Die Energie für den Abend/Nacht für Heizung und Licht, zumindest für zwei Tage zu haben, beruhigt mich. Dafür betreibe ich ja die Batterie. Um Strom zu haben, wenn keine Sonne scheint.
Ich habe auch einen 12V-230V Wechselrichter, allerdings keine Vorrangschaltung, sondern nur das Gerät mit zwei Schukosteckdosen. Wir nutzen diese für die üblichen Geräte: Fön, TV, Ladegeräte (auch für die Fahrräder) usw.
Wenn ich den Kühlschrank anschließen wollte, müsste ich ja den gewandelten Batteriestrom in die Außensteckdose einspeisen und das Batterieladegerät aus stöpseln.
Auch frage ich mich, auf welchem Weg mehr Verluste auftreten.
Vom Dach kommen zwischen 19 und 60 Volt. (Je nach Schaltung der Solarpaneelen.) Im Wechselrichter eines BKW habe ich einen Wirkungsgrad von bis zu 96,9% und sofort 230V!
An der Solaranlage habe ich den Solarregler mit ersten Verlusten, dann die Batterie und schließlich noch einmal Wandlerverluste des 12V-230V Wechselrichter. Macht das Sinn?