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Extrem viel Kondenswasser im Womo 1, 2


Janine0212 am 21 Dez 2022 21:40:38

Hallo zusammen!

Wir haben einen vollintegrierten Bürstner mit Hubbett.
Als wir ihn neulich zum überwintern in eine Scheune bringen wollten, mussten wir feststellen dass eine riesige Pfütze auf dem Armaturenbrett war. Das Hubbett war auch klitschnass und die Polster an der Decke auch. Es lag ein paar Tage Schnee auf dem Womo. Wir dachten natürlich es ist ein Wasserschaden und es ist etwas undicht. Die Werkstatt meinte es wäre nur Kondenswasser. Aber soviel? In einem ungenutzten Wohnmobil? Wir sollen das Hubbett unten lassen, die Fenster auflassen und slle 4 Wochen heizen. Kann soviel Wasser wirklich Kondenswasser sein? Danke für Eure Hilfe

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battman am 21 Dez 2022 22:15:19

Hallo
Das hatten wir auch schon mal.
Als Gegenmaßnahmen hilft da nur Lüften und wir haben dann noch
einige Entfeuchter aufgestellt. Danach hatten wir dann Ruhe.
Da die Halle für die Überwinterung in unserer Nähe ist haben wir das alle 4 bis 5 Tage kontrolliert.
Bislang ist diesbezüglich nichts mehr aufgetreten.

RaGu am 21 Dez 2022 22:25:05

battman hat geschrieben:Als Gegenmaßnahmen hilft da nur Lüften und wir haben dann noch
einige Entfeuchter aufgestellt. Danach hatten wir dann Ruhe.

Meinung:
Entfeuchter jeglicher Art sind kontraproduktiv und bringen "nix" im Womo (Lüften sehr wohl...).
Quelle:
--> Link

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chrisc4 am 21 Dez 2022 22:41:10

Das ist angewandte Physik, google mal nach Taupunkttabelle.
Das hängt mit der rel.Luftfeutigkeit, Lufttempratur und Untergrundtemparatur zusammen.

Das bedeutet, der Untergrund war sehr kalt, die Luft im Wohnmobil wurde wärmer (offene Fenster bei aktueller warmer Aussenluft) und dadurch konnte die Luft viel Feuchtigkeit transportieren, die sich dann an den kalten Flächen niedergeschlagen hat.
Ich war heute in der Halle wo mein Wohnmobil steht, draußen 8 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit, in der Halle 0,4 Grad, mein Wohnmobil war nach wenigen Minuten tropfnass. Das ist normal.

Was hilft, Wohnmobil heizen, bis der Untergrund ebenfalls warm ist, dann lüften, eventuell mehrmals wiederholen.
Wenn es draußen sehr kalt ist, dann nur 5 Minuten durchzuglüften, damit der Untergrund nicht auskühlt.

Nehemia98 am 21 Dez 2022 22:42:53

Guten Abend,

das ist ja sehr interessant. Ich habe heute genau dasselbe erfahren.

Das Wohnmobil für den Sylvesterurlaub aus dem Unterstand geholt und total viel Kondenswasser. Das hab ich in 15 Jahren Wohnmobil noch nie gesehen.

Kann das nicht mit den extremen Temperaturschwankungen zusammenhängen? Von -20 Grad auf +10 Grad innerhalb von 3 Tagen?

Ich hab jetzt die Heizung an und lüfte sehr regelmäßig. Sieht schon etwas besser aus.

Eine schöne Weihnachtszeit.

mv4 am 21 Dez 2022 23:03:24

In einen unbewohnten Wohnmobil habe ich noch nie erlebt das soviel Kondenswasser entstehen kann das teilweise alles nass wird.

akany am 21 Dez 2022 23:19:59

Ich habe einen Anhänger, Doppelachser, 2t Kofferaufbau, Alu.

Als der mal leer (so viel zum "unbewohnten Wohnmobil" wo das nicht sein kann...) vor der Tür stand und ich mal reingeschaut habe, war jede Menge Kondenswasser an der Decke. Und das Ding ist rundum mit Styropor isoliert. Klar, nicht wie Wohnmobil, sondern mit jeder Menge Kältebrücken.

Ich habe auch in einem anderen Thema hier geschrieben, dass ich ganz klar Kondenswasserbildung bei meinem Wohnmobil dafür ausmachen konnte, dass um eine Dachluke Wasserflecken an der Deckenverkleidung entstanden sind. Seit ich hier diesen "Kragen" isoliert habe, ist alles gut, alles trocken.
Ich gehe davon aus, dass viele derartige Schäden existieren und viele Eigentümer glauben, da sei was undicht... und in Wirklichkeit ist es eben Kondenswasser.

Und ansonsten als Hilfe natürlich, wie oben geschrieben: Heizen & Lüften.

Und "Luftentfeuchter"? WoMos haben Zwangsentlüftung. Also "Luft" kommt immer rein bzw raus, wenn auch manchmal nicht genug. Aber immer genug, um einen "Luftentfeuchter" voll zu machen. Überflüssig und kontraproduktiv.

Hornberger am 21 Dez 2022 23:21:45

Hallo, die beschriebene Menge an Wasser (Pfütze und nasses Hubbett sowie nasse Decke) passen für mich nicht zur Annahme von Kondenswasser als Ursache.
Für mich deutet es vielmehr auf eine Undichtigkeit hin, also einen Wasserschaden.
Im Moment sind Plusgrade und ein Wassertest mit Schlauch könnte weiterhelfen. Eine Person im Fahrzeug und Papier oder Bettlaken auslegen, während die zweite Person abschnittsweise mit dem Schlauch Wasser auf das Wohnmobil "gießt".
Schwachstellen können Dachfenster oder Fugen sein.
Feuchtigkeit durch Kondenswasser ja, nasse Decken, Wände und Pfützen nein.
Gruß Holger

Navigatore am 21 Dez 2022 23:22:08

Wir haben seit 23 Jahren unsere Wohnmobile - früher ein Eura, heute ein Dethleffs - in unser Halle stehen. Bei solchen Temperaturschwankungen im Winter, wie sie gerade stattfinden, ist es immer wieder mal vorgekommen, dass das Mobil in der gut belüfteten Halle außen klatschnass war. Aber innen ist es immer trocken, so auch heuer. Wir heizen nicht und wir stellen auch keine Luftentfeuchter auf.

SidOmsa am 21 Dez 2022 23:32:06

RaGu hat geschrieben:Meinung:
Entfeuchter jeglicher Art sind kontraproduktiv und bringen "nix" im Womo (Lüften sehr wohl...).
Quelle:
--> Link


Hi,
Bitte entschuldige. Der Beitrag hinter dem Link ist in nahezu keinem Punkt korrekt.
Selbst wenn er korrekt wäre, würde er nur Aussagen, dass Luftentfeuchter mit Granulat regelmäßig mit einem neuen Granulatpaket versorgt werden müssen, dann aber funktionieren.
In dem Bericht steht, dass das "Wasser" in der Schale des Entfeuchters wieder verdunstet und damit das WoMo feucht macht.
Das ist keinesfalls korrekt.
Das Granulat ist meist Calciumchlorid, das stark hygroskopisch (wasseranziehend) ist.
In der Schale darunter befindet sich also kein Waser, sondern eine gesättigte Calciumchloridlösung und die gibt die Feuchtigkeit nicht einfach wieder her.
Granulatluftentfeuchter sind z.B. in Wohnmobilen tatsächlich äußerst effektiv.

Bei den hier beschriebenen "Wassermassen" gehe ich aber auch eher von einer Undichtigkeit aus, die behoben werden sollte.

Gruß

bernds2 am 21 Dez 2022 23:45:05

SidOmsa hat geschrieben:In der Schale darunter befindet sich also kein Waser, sondern eine gesättigte Calciumchloridlösung und die gibt die Feuchtigkeit nicht einfach wieder her.
Granulatluftentfeuchter sind z.B. in Wohnmobilen tatsächlich äußerst effektiv.


Gruß


Danke, dem ist nichts hinzuzufügen.

Granulatentfeuchter funktionieren sehr gut, müssen aber selbstverständlich ausgetauscht werden, wenn sie gesättigt sind!!

mv4 am 21 Dez 2022 23:55:35

Es kann ja erstmal nur soviel Feuchtigkeit anfallen in einen unbewohnten Raum wie in der Luft enthalten ist...wenn das mobil länger steht gleicht sich das nach und nach mit der Außenluftfeuchte an...wobei die je nach Wetter und Temperatur immer schwankt.

Ich kenne das betreffende mobil nicht...noch weiß ich wie feucht es innen war als es zuletzt genutzt wurde.

BikeAir am 22 Dez 2022 00:16:54

SidOmsa hat geschrieben:
Bei den hier beschriebenen "Wassermassen" gehe ich aber auch eher von einer Undichtigkeit aus, die behoben werden sollte.

Gruß

Das sehe ich auch so, die beschriebene Menge wäre schon unüblich hoch.

Was aber im momentanen Wetterumschwung passiert ist folgendes: Fahrzeuge, Böden, Hallen sind durch den langen Frost durchgekühlt, die Luft dagegen wurde ja in den letzten Tagen sehr schnell und deutlich wärmer, stellenweise um 15 - 20ºC. Dadurch nimmt sie ein Mehrfaches an Wasser auf, als im kalten Zustand. Das Womo (Halle, Metall , Boden) ist aber noch kalt und braucht viel länger um wärmer zu werden, daher schlägt sich die Feuchtigkeit an den kalten Stellen (Kältebrücken) nieder.
Gleichen sich die Temperaturen an, verschwindet das Wasser wieder. Man kann das sehr schön an offen Parkhäusern im UG sehen, dort stehen bei solchen Wetterwechseln, von kalt zu wärmer, richtige Pfützen am Boden.

Die Begründung dafür findet man in den Taupunkttabellen z.B. hier --> Link

Entfeuchter helfen nur bedingt, da man sich ja immer wieder feuchte warme Luft von aussen reinholt, während es drinnen noch kalt ist, das ist dann ein wenig Sisyphusarbeit, man trocknet quasi die Umgebungsluft.

Das einzige was wirklich hilft ist lüften, lüften und nochmals lüften, bis sich die Temperaturen angeglichen haben.

Grüße

BikeAir am 22 Dez 2022 00:24:41

chrisc4 hat geschrieben:Das ist angewandte Physik, google mal nach Taupunkttabelle.
[.............]
Was hilft, Wohnmobil heizen, bis der Untergrund ebenfalls warm ist, dann lüften, eventuell mehrmals wiederholen.
Wenn es draußen sehr kalt ist, dann nur 5 Minuten durchzuglüften, damit der Untergrund nicht auskühlt.

Es ist aber nicht der kalte Untergrund, der das Wasser im Wohnmobil kondensieren läßt, sondern es ist das kalte Wohnmobil, an dem sich die Feuchtigkeit aus der draußen erwärmten und feuchteren Luft niederschlägt.

Ich bin mir da auch nicht sicher, ob heizen da wirklich helfen würde, da die Luft dadurch ja noch wärmer würde, noch mehr Feuchtigkeit in sich tragen würde, die sich ebenfalls an den kalten Stellen niederschlagen würde. Klar, irgendwann würde das kippen, wenn durch die Heizung das Fahrzeug warm wird, aber welcher Weg der schnellere / bessere wäre, vermag ich nicht zu sagen.

Grüße

RaGu am 22 Dez 2022 00:26:14

BikeAir hat geschrieben:[
Entfeuchter helfen nur bedingt, da man sich ja immer wieder feuchte warme Luft von aussen reinholt, während es drinnen noch kalt ist, das ist dann ein wenig Sisyphusarbeit, man trocknet quasi die Umgebungsluft.
Das einzige was wirklich hilft ist lüften, lüften und nochmals lüften, bis sich die Temperaturen angeglichen haben.


Danke, da mein verlinkter Artikel (--> Link) letztlich nichts anders sagt, wenngleich dies hier bis dato eher in Abrede gestellt wird.

BikeAir am 22 Dez 2022 00:37:07

RaGu hat geschrieben:
Danke, da mein verlinkter Artikel (--> Link) letztlich nichts anders sagt, wenngleich dies hier bis dato eher in Abrede gestellt wird.


Über dem Artikel steht ja "Ein Erklärungsversuch" der nicht wirklich falsch ist, aber eben auch nicht wirklich gut erklärt ist. Ohne denTaupunkt differenziert zu erklären bringt das auch nicht viel, da man relative Luftfeuchte immer nur in Bezug zu Temperatur und Taupunkt betrachten kann.

Aber ja, Entfeuchter WoMo im / Granulate bringen eigentlich nichts, da hat er schon Recht.

Grüße

Scout am 22 Dez 2022 00:49:26

Janine0212 hat geschrieben: Aber soviel? In einem ungenutzten Wohnmobil? Wir sollen das Hubbett unten lassen, die Fenster auflassen und slle 4 Wochen heizen. Kann soviel Wasser wirklich Kondenswasser sein? Danke für Eure Hilfe
Es kann nur Wasser kondensieren, das bereits im Womo war.
Ein Beispiel.
Bei 20 °C und einer rel. Luftfeuchtigkeit von 75% befinden sich in 1m³ Luft 13 g Wasser. Kühlt sich die Luft auf 0°C ab kann die sienoch 5 g/m³ aufnehmen, der Rast bildet dann eine Pfütze.
An der kalten Frontscheibe kondensiert dann Wasser wodurch die rel. Luftfeuchte sinkt. Die Polster und Stoffe speichern ja auch Wasser, das dann wieder an die Luft abgegeben wird. Bei vielleicht 50 m³ Luftvolumen im Womo ist dann irgendwo eine Pfütze ca.0,5 l und mehr Wasser entstehen.

Vermeidung
Zur Vermeidung von Kondenswasserbildung müssen innerhalb und außerhalb des Womos die gleichen meteorologischen Bedingungen herrschen.
Dazu muss das Womo beständig lüften. Hierzu müssen Fenster und Dachluken soweit öffnen sein, damit ein Luftaustausch stattfindet. Die Zwangsbelüftungen dürften nicht ausreichen, wenn im Womo viel Feuchtigkeit vorhanden ist, oder starke Temperaturwechsel auftreten.

Man kann auch Trockenmittel verwenden, dann sollte man nicht lüften.

Zu dem Thema Luftfeuchtigkeit im Womo gibt es einen Bericht. --> Link

Gruß
Scout

Franky70 am 22 Dez 2022 00:51:32

Hallo,
unser WoMo steht in einer Halle und wird den Winter über auf ca. 10 Grad beheizt. Da ich täglich die Luftfeuchtigkeit überwache (Web-Cam) kann ich die Schwankungen gut erkennen. Bei sehr niedrigen Außentemperaturen ist die Luftfeuchtigkeit im WoMo auch niedrig (35%), die letzten 2 Tage, bei steigenden Außentemperaturen und Regen, steigt die Luftfeuchtigkeit im WoMo stetig an, jetzt 50%. Bevor ich die Heizung im Winter durchlaufen ließ war die Luftfeuchtigkeit im WoMo wesentlich höher, bis 80%.

SidOmsa am 22 Dez 2022 01:11:01

BikeAir hat geschrieben:
Über dem Artikel steht ja "Ein Erklärungsversuch" der nicht wirklich falsch ist, aber eben auch nicht wirklich gut erklärt ist....

Aber ja, Entfeuchter WoMo im / Granulate bringen eigentlich nichts, da hat er schon Recht.


Hi,

Ich bitte nochmals um Entschuldigung.
Weiter oben habe ich geschrieben, dass der verlinkte Artikel in nahezu keinem Punkt korrekt ist. Das ist a.m.S. auch so und ich habe bereits ein Beispiel angeführt.
Weiteres Beispiel: Ja, natürlich führen auch Luftdruckschwankungen zu einem Luftaustausch, das würde aber bedeuten, dass die Entfeuchter auch in geschlossenen Gebäuden sinnfrei sind und nur in hermetisch abgeschlossenen Räumen funktionieren.
Es bläst ja nicht permanent ein "Wind" durch das Wohnmobil und jeder Tropfen im Entfeuchter ist nicht mehr im WoMo und kann dort nicht kondensieren.
Noch ein Beispiel: In dem Artikel steht sogar, dass die Luft durch den Entfeuchter im Endeffekt immer feuchter wird. Das ist ebenfalls komplett sinnfrei.

Selbstverständlich sollte die Menge von Entfeuchtern sinnvoll gewählt werden, um einen sinnvollen Effekt zu erzielen. Eine kleine Tüte im Handschuhfach genügt nicht.

BikeAir am 22 Dez 2022 01:13:42

[at]Scout: Volle Zustimmung, bis auf die kleine Abweichung, das ich glaube, das der Luftaustausch innen / aussen größer ist, als Du annimmst. Bei meinem WoMo folgen die Innenbedingungen zeitverzögert immer dne Aussenbedingungen.
Danke für den Link, den sollte jeder verinnerlichen.

Franky70 hat geschrieben:Hallo,
unser WoMo steht in einer Halle und wird den Winter über auf ca. 10 Grad beheizt. [..] Bei sehr niedrigen Außentemperaturen ist die Luftfeuchtigkeit im WoMo auch niedrig (35%), die letzten 2 Tage, bei steigenden Außentemperaturen und Regen, steigt die Luftfeuchtigkeit im WoMo stetig an, jetzt 50%. Bevor ich die Heizung im Winter durchlaufen ließ war die Luftfeuchtigkeit im WoMo wesentlich höher, bis 80%.

Aufpassen Du mußt :) Temperaturbetrachtung ohne Taupunktbetrachtung kann ins Auge gehen. Hast Du z.B. drinnen 10ºC bei 50% rel. Feuchte und draußen Frost <0ºC und Deine Kältebrücken haben <0,1ºC kondensiert die Feuchte Deiner Innenluft an den Kältebrücken und hast genau das, was Du eigentlich vermeiden wolltest, nämlich Kondesat! Hast Du die Heizung dagegen aus, Innen / Aussen (gelüftet) und Frost, bei 80% rel. Luftfeuchte, passiert genau - Nichts.

Grüße

sh Link --> Link

fschuen am 22 Dez 2022 09:12:54

RaGu hat geschrieben:Entfeuchter jeglicher Art sind kontraproduktiv und bringen "nix" im Womo (Lüften sehr wohl...).


Was ein Quatsch. Mit Entfeuchter ist die Luftfeuchtigkeit immer niedriger als ohne, bis das Granulat aufgebraucht ist. Danach ist es egal. Im Entfeuchter sammelt sich eine konzentrierte Salzlösung, da nimmt die Luft gar nichts mehr auf.

Ich würde aber nach dem Trocknen auf jeden Fall Dach und Wände durchmessen. Schneevauf dem Dach gibt Staunässe, das kann schon seinen Weg nach innen finden. Kondenswasser kann flächig auftreten und natürlich auch runterlaufen, aber Pfützen und Betten sind eher selten betroffen.

Gruss Manfred

akany am 22 Dez 2022 10:23:15

RaGu hat geschrieben:Entfeuchter jeglicher Art sind kontraproduktiv und bringen "nix" im Womo (Lüften sehr wohl...).


fschuen hat geschrieben:Was ein Quatsch. Mit Entfeuchter ist die Luftfeuchtigkeit immer niedriger als ohne, bis das Granulat aufgebraucht ist...



Also eine argumentierte Meinung als "Quatsch" wegzufegen, halte ich nicht nur im Umgangston für etwas gewagt... :roll:

Und um mal auf die Antwort mit "bis das Granulat aufgebraucht ist" einzugehen: Die Luft im Wohnmobil ist, da Zwangsentlüftungen immer und permanent eine Verbindung nach aussen herstellen, per Definition unendlich und niemals aufgebraucht.
Also, um es mal überspitzt zu formulieren: wie viel Granulat braucht es für die gesamte Luft dieser Erde?

Wer jemals eine professionelle "Trocknung" nach einem Wasserschaden beobachten durfte, durfte dabei sehen dass die Profis alles, absolut alles abkleben. Der Raum wird dichtgemacht. Sogar Schlüssellöcher werden zugeklebt. Und dann laufen die Entfeuchter, erst dann.

rkopka am 22 Dez 2022 10:45:46

mv4 hat geschrieben:Es kann ja erstmal nur soviel Feuchtigkeit anfallen in einen unbewohnten Raum wie in der Luft enthalten ist...wenn das mobil länger steht gleicht sich das nach und nach mit der Außenluftfeuchte an...wobei die je nach Wetter und Temperatur immer schwankt.

Das habe ich auch bei meinem Womo bei den Messungen gesehen. Die Innenwerte sind mit Verzögerung (ein bis mehrere Tage) den äußeren gefolgt. Dabei war aber selbst bei gleicher Temperatur innen immer weniger Feuchtigkeit zu sehen. Ich hab auch nie richtiges Wasser vorgefunden. Das hatte ich bisher nur, wenn das Womo in Benutzung war.

BikeAir hat geschrieben:Es ist aber nicht der kalte Untergrund, der das Wasser im Wohnmobil kondensieren läßt, sondern es ist das kalte Wohnmobil, an dem sich die Feuchtigkeit aus der draußen erwärmten und feuchteren Luft niederschlägt.

Dazu muß aber erstmal entsprechend viel Luft hineinkommen, und warum sollte das passieren ? Natürlich ist ein Womo (mit geschlossenen Fenstern) nicht dicht. Aber es gibt ja keinen nennenswerten "Motor" für einen Luftaustausch.

RK

Gast am 22 Dez 2022 11:00:08

Meine bescheidene Meinung:
Kondenswasser innen kann nur entstehen, wenn es außen kälter ist als innen und so die innere wärmere Luft sich z.B. an der kälteren Windschutzscheibe absetzen kann und so zur Kondenswasserbildung führt. Hier wurde es aber außen wärmer, das dürfte keine Kondenswasserbildung hervorrufen. Außen ja, aber nicht innen.

Bei einem kalt abgestellten Wohnmobil hatte ich noch nie eine Kondenswasserbildung innen, die Scheiben sind immer furztrocken.

Was ich aber schon hatte: Schnee, der auf dem Dach lag und geschmolzen ist, hat zu einem kleinen See auf dem Dach geführt. Die Dachaufbauten hatten dann gemeinsam mit dem restlichen Schnee dazu geführt, dass das angestaute Wasser nicht ablaufen konnte und über den Rahmen des Dachfensters lief und so die Matratze vom darunter liegenden Hubbett plötzlich nass war.

Gruß Axel

Navigatore am 22 Dez 2022 11:08:22

Taupunkt, Tabellen, Kältebrücken, Granulat, Überwachung, Heizen ... Was habe ich in den vergangenen 20 Jahren bloß falsch gemacht?

Ich gebe zu, von dem, was in den Beiträgen so heftig diskutiert wird, absolut keine Ahnung zu haben. Habe aber ein schlechtes Gewissen bekommen, als ich das alles gelesen habe. Deshalb bin ich mal kurz in die Halle gegangen und hab nachgeschaut.
Draußen regnet es, draußen und in der Halle beträgt die Luftfeuchtigkeit 99%. Die Halle ist gut durchlüftet, trotzdem ist das Mobil nach diesem gewaltigen Tempertaturumschwung außen mal wieder klatschnass. Im Wohnmobil Luftfeuchtigkeit 95%, die Fenster und Türen sind alle geschlossen, Granulat oder sonstiges Luftentfeuchterdingsda haben wir nicht und geheizt wird schon gar nicht, weder die Halle noch das Womo ...

... aber das Wohnmobil ist innen absolut trocken. Nicht die Spur von Kondensat, nirgends, nicht mal an den Scheiben und Fenstern oder den metallischen Flächen der Türen im Fahrerhaus. Alles wie immer!!! Wer´s nicht glaubt, kann mich gerne besuchen kommen.

Ich weiß nicht, ob dem TE mit der hochwissenschaftlichen Diskussion geholfen ist, aber ich weiß, dass mein Mobil trocken ist und glaube daher auch zu wissen, dass der TE ein ganz anderes Problem als nur Kondensat hat, wenn bei ihm die Polster durchnässt sind und Pfützen im Mobil stehen.

BikeAir am 22 Dez 2022 11:08:41

rkopka hat geschrieben:Das habe ich auch bei meinem Womo bei den Messungen gesehen. Die Innenwerte sind mit Verzögerung (ein bis mehrere Tage) den äußeren gefolgt.

BikeAir hat geschrieben:Es ist aber nicht der kalte Untergrund, der das Wasser im Wohnmobil kondensieren läßt, sondern es ist das kalte Wohnmobil, an dem sich die Feuchtigkeit aus der draußen erwärmten und feuchteren Luft niederschlägt.

rkopka hat geschrieben:Dazu muß aber erstmal entsprechend viel Luft hineinkommen, und warum sollte das passieren ? Natürlich ist ein Womo (mit geschlossenen Fenstern) nicht dicht. Aber es gibt ja keinen nennenswerten "Motor" für einen Luftaustausch.

RK


Du hast die Antwort doch schon selbst gegeben. Die Feuchtigkeit kommt nicht irgendwo her, sondern ist ja schon da , nämlich im Fahrzeug - Luft / Polster ..............Wieviel Feuchtigkeit durch die Zwangsbelüftungen von aussen nach innen kommt kann ich nicht sagen, es gleicht sich aber mit dre Zeit an, also passiert da auch was.
Und das was vorhanden ist, schlägt sich nieder, sofern der Taupunkt entsprechen liegt (beim heizen) oder eben auch nicht, es sie denn es ist ein extremer Wetterumschwung, wie in den letzten Tagen.

Navigatore hat geschrieben:Taupunkt, Tabellen, Granulat, Überwachung, Heizen ... Was habe ich in den vergangenen Jahren bloß falsch gemacht?


Nichts, Du hast alles richtig gemacht!


Navigatore hat geschrieben:... aber das Wohnmobil ist innen absolut trocken. Nicht die Spur von Kondensat, nirgends, nicht mal an den Scheiben und Fenstern oder den metallischen Flächen der Türen im Fahrerhaus. Alles wie immer!!! Wer´s nicht glaubt, kann mich gerne besuchen kommen.

Sag ich doch - Heizung auslassen, da klappt das auch. :-o

Grüße

lonsome am 22 Dez 2022 11:41:18

Hallo,

die Erfahrung starker Feuchtigkeit hatte ich in diesem Jahr auch einmal vor einigen Wochen. Es war in der Zeit des relativ warmen Herbstes. Ich nutze mein Womo ziemlich regelmäßig, in dieser Zeit war noch kein Heizen nötig - trotz der späten Jahreszeit. es wurde viel gelüftet, die Türe während der Nutzung war fast immer offen. ber es war unter Tag immer warm, feuchte Luft, und di Feuchtigkeit ist wohl durch Temperaturwechsel immer mehr kondensiert, aber nicht mehr abgetrocknet.

Aber: Ende November habe ich danngemerkt, dass ganz viel extrem feucht war im Womo. Sogar das Salz in einer extra Plastiktüte war feucht. Das ist mir noch nie passiert. Ich denke, dass das auch mit diesem Wetter vor einiger Zeit zusammenhängen kann.

Jetzt ist wieder alles trocken, alles wieder gut. Es war nur in dieser Zeit so, sehr merkwürdig, ich bin auch erschrocken.

Gruß
Klaus

Russel am 22 Dez 2022 12:11:58

mv4 hat geschrieben:In einen unbewohnten Wohnmobil habe ich noch nie erlebt das soviel Kondenswasser entstehen kann das teilweise alles nass wird.


Ich auch nicht. Woher kommt den die Feuchtigkeit wenn niemand im Womo ist?
Kann ja nur Restfeuchte sein, da hilft nur lüften

BURAN am 22 Dez 2022 15:55:31

Also .. ich halte obige These auch als gewagt

Zum einen hatte ich schon selbst bautrockner im womo ..und in vielen nassen wohnungen gewerblich eingestzt
und wie in einer wohnung auch das womo so trocken bekommen , das schon wieder schwindrisse zu befürchten waren

Die Funktion ist doch , dass die Luft im Womo getrocknet wird , und die Feuchte in einem Tank gesammelt wird und erstmal wird die luft innen getrocknet und erwärmt , so dass diese die feuchtigkeit im womo aufnimmt und dann am kondensator abscheidet
Zudem erzeugt der trockner wärme und heizt das Womo damit geringfügig auf , was ebenfalls wieder zu einer niedrigeren rel feuchte führt.

Ist das womo feucht , muss man es trocknen .. ja das funktioniert mit heizen und stosslüften prima .. auf dauer ist ein bautrockner aber sinnvoller .. dass dadurch feuchtigkeit im womo entsteht ist physikalischer humbug .. solange der wasserbehälter dicht ist

Das womo ist kein hermetisch abgeschlossener Raum sodass es auch zu einem dampfruckausgleich zur aussenwelt kommt , was aber wieder wie eine lüftung wirkt .. denn die kalte aussenluft sollte in der regel , so man nicht gerade in den tropen wohnt trockener sein als im nassen womo .. diffundiert dies nun aufgrund der trocknung in den trockenen innenraum , wird sie erwärmt , was die rel luftfeuchtigkeit sofort reduziert und letztlich eben ebenfalls gerrocknet .. ich denke den faktor kann man vernachlässigen ..



Lg

Klaus

BikeAir am 22 Dez 2022 17:01:01

BURAN hat geschrieben:Also .. ich halte obige These auch als gewagt

............

Das womo ist kein hermetisch abgeschlossener Raum sodass es auch zu einem dampfruckausgleich zur aussenwelt kommt , was aber wieder wie eine lüftung wirkt .. denn die kalte aussenluft sollte in der regel , so man nicht gerade in den tropen wohnt trockener sein als im nassen womo .. diffundiert dies nun aufgrund der trocknung in den trockenen innenraum , wird sie erwärmt , was die rel luftfeuchtigkeit sofort reduziert und letztlich eben ebenfalls gerrocknet .. ich denke den faktor kann man vernachlässigen ..

Klaus

Also ja, wenn Du einen Bautrockner rein stellst und es hermetische abdichtest, dann funktioniert das. Das kannst Du aber nicht, da ja immer neue Feuchtigkeit von aussen nachkommt. Wenn es mal einen Wasserschaden hatte, kann man dasmal machen, aber zum überwintern, macht das (für mich) überhaupt keinen Sinn. Setzte Dich mal mit dem Taupunkt auseinander, dann wirst auch Du erkennen, das es den Aufwand gar nicht braucht.

Ich war gerade in der Halle meines Wohnmobils, da die Diskussionen hier auch bei mir etwas Unruhe geweckt hatte. Den Weg hätte ich mir auch sparen können :?
Die Außenluft, war bei all meinen Messungen (unregelmäßig) noch nie trockener als drinnen - ich glaube hier irrst Du.

In der Halle :eek: :eek: :eek: Alle Autos von außen naß, das Wasser lief stellenweise herunter. Da dachte ich OMG, aufgeschlosssen rein in Womo - alles trocken! Wirklich alles, aber auch alles kalt.

Wetterstation sagt:
Draußen 7ºC, rel. Luftfeuchte 95%
Drinnen 6,1ºC, rel. Luftfeuchte 78%
Es bräuchte also drinnen schon fast 0ºC WoMoInnenwandtemperatur, damit da was kondensiert, draußen bei dagegen bei 9,5ºC Lufttemperatur reichen dagegen schon <9,3ºC WoMoaußenwandtemperatur, damit es außen kondensiert.
Das dürfte aber mit jedem wärmeren Tag weniger werden.

Übrigens: Wasser verursacht nur dort Schäden, wo es hin - aber nicht mehr wegkommt! Dort wo es nicht mehr weg kann, entstehen biologische Prozesse, Moder / Schimmel, oder bei Metall entsteht das Oxidation.

Nach dem heute gesehenen glaube ich: Der TE hat irgendwo eine Leckage.

Grüße

Wasser unter Alkoven (Nachbarstellplatz)


Meine Seitenwand

fschuen am 22 Dez 2022 17:03:26

akany hat geschrieben:Also eine argumentierte Meinung als "Quatsch" wegzufegen, halte ich nicht nur im Umgangston für etwas gewagt... :roll:


Meinetwegen, mach ich auch selten. Aber es ist in dem Fall passender als "argumentiert", denn es ist zwar wortreich, aber in keinem Sinne korrekt. Der Luftaustausch bedingt nur, wie schnell das Granulat aufgebraucht wird. Dann wird der Entfeuchter wirkungslos, aber nie schädlich oder kontraproduktiv. Braucht niemand glauben, kann man für ein paar Euro selbst ausprobieren. Wenn man alles zumacht, reicht eine Packung für die ganze Winterpause.

Heizen macht nur Sinn, wenn man die warme Luft rauslüftet. Kann sonst kontraproduktiv sein, weil man das Womo nicht gleichmässig heizt und es auch nicht gleichmässig abkühlt.

Gruss Manfred

huohler am 22 Dez 2022 17:07:43

Ich sehe das ähnlich wir BURAN. Ich habe auch einen 300 Watt Luftentfeuchter im Keller da ich dort Dusche und Sauna habe. Der sorgt relativ schnell (2 Stunden) dafür dass die Raumluft wieder trocken ist. Unser Keller ist auch nicht hermetisch dicht und es kommt Luft von außen nach. Aber so lange es nur kleine Öffnungen wie die Zwangslüftung sind sorgt der Trockner dafür dass Luft und Bauteile trocknen. Das ist aber nur was wenn ungewöhnlich viel Feuchtigkeit angefallen ist wie nach dem Temperaturanstieg neulich. Ich würde so einen Trockner nicht als Dauerlösung sehen da er dann irgendwann nur noch die nachströmende Luft trocknet. Beim Überwintern sollte man dafür sorgen dass Innen und Außen das gleiche Klima herrscht. Und das geht am besten mit ausreichender Lüftung, also mehr als nur die Zwangsbelüftung. Gerade wenn man das Womo unter Dach stehen hat sollte das ja kein Problem sein.

Hubert

UweHD am 22 Dez 2022 17:43:34

Ich war anläßlich dieses Threads auch gerade mal in unserem Adria Coral, der (leider) unüberdacht auf dem Grundstück überwintern muß.
Der Wagen steht seit Beginn des Winters verschlossen und wurde weder bewegt noch wurde sich darin aufgehalten oder irgendwie gelüftet oder geheizt.

Ergebnis: Das Mobil ist innen absolut trocken, nicht den Hauch von Feuchtigkeit zu spüren - egal, wo man auch mit dem Finger wischt.
Ich denke daher, daß es eine andere Ursache haben muß, wenn im Winter das Wasser bächeweise an der Frontscheibe runterläuft, obwohl der Wagen nicht bewohnt wurde?

Navigatore am 22 Dez 2022 17:57:13

huohler hat geschrieben: Beim Überwintern sollte man dafür sorgen dass Innen und Außen das gleiche Klima herrscht. Und das geht am besten mit ausreichender Lüftung, also mehr als nur die Zwangsbelüftung.

Frage: Was macht ihr eigentlich mit euren Autos im Winter? Alle Fenster einen Spalt breit öffnen, bevor ihr es verlasst?

Wer ein Wohnmobil hat, bei dem man zu solchen Maßnahmen wie zusätzlichem Luftaustausch, Granulaten, Dauerheizen oder gar einem Bautrockner greifen muss, damit drinnen nicht Wasser die Wände herunterläuft wenn es gerade mal nicht genutzt wird, dem würde ich raten, es entweder dem Händler zurückzugeben oder aber schnellst möglich zu verkaufen. Es ist entweder eine glatte Fehlkonstruktion oder undicht.

Tipsel am 22 Dez 2022 18:01:38

Unsrer stand jetzt auch die ganze Zeit rum, und heute sind wir rein und alles war trocken. Wie immer.

Nach einer Weile auf dem Stellplatz (mit Heizung) hatten wir allerdings eine beschlagene Frontscheibe. Aber das ist normal, denn wir atmen und sprechen und hatten feuchte Anoraks nach dem Hundegassi.

SidOmsa am 22 Dez 2022 18:21:32

Navigatore hat geschrieben:Frage: Was macht ihr eigentlich mit euren Autos im Winter? Alle Fenster einen Spalt breit öffnen, bevor ihr es verlasst?....
dem würde ich raten, es entweder dem Händler zurückzugeben oder aber schnellst möglich zu verkaufen. Es ist entweder eine glatte Fehlkonstruktion oder undicht.


Hi,
Beispiel: Mein Dienstwagen stand im letzten Winter coronabedingt mehrfach für einige Wochen.
Immer, wenn ich gefahren bin, konnte die Klimaanlage die Luft nicht trocknen, weil es zu kalt war.
Wenn ich ihn abgestellt habe, war er also warm und die Luft enthielt (absolut) viel Feuchtigkeit.
Die Scheiben sind in den Folgetagen so lange immer von innen geradezu nass gewesen, bis ich einen Luftentfeuchter (Granulat) reingestellt hatte.
Der Wagen ist aber keine Fehlkonstruktion und nicht undicht.
Ich musste nur die im Wagen vorhandene Feuchtigkeit (und eventuell geringfügig nachströmende) binden und alles war ok.
So mache ich das auch mit dem WoMo und komme im Winter auf ca. 1,5kg Granulat (Entfeuchter vorn, Entfeuchter hinten, Entfeuchter in der Garage, einmal im Winter wecheln)
Nachvollziehbar?
Gruß

Jagstcamp-Widdern am 22 Dez 2022 18:47:27

mein eimer steht krankheitsbedingt seit ende august unbewegt im hof, ich habe es damals nicht geschafft, ihn noch in die scheune zu fahren.
das möchte ich jezz nachholen, also habe ich heute flieszverbesserer in den tank (sommerdiesel) und das ladegerät an die batterie.

wir hatten schon 15cm schnee und derzeit jede menge regen, die karre ist innen furztrocken, 2 dachluken, ein leicht gekipptes fenster und je 1cm fensterspalt an den fahrerhaustüren reichen zur vermeidung von kondolenzwaszer..... :ja:
der te hat def einen waszerschaden!

allesbleibtgut
hartmut

BURAN am 22 Dez 2022 18:52:31

Na .. dieses Granulat .. oder der im Ofen zu regenerierende Socken binden 1 oder 2 l Wasser

Ein bautrockner .. auch die billigen aus dem Baumarkt holen ca 10 l am tag raus .. wenn denn welches da ist
Man kann sogar die gewünschte Luftfeuchte einstellen

Mir geht es darum den meines Erachtens falschen Bericht zu widerlegen .. und als Architekt hatte ich nun 30 Jahre genügend Erfahrung mit dem Thema

Also,.. wenn ein womo tatsächlich mal innen nass ist , dann ist das der einzig richtige weg
Allerdings bin auch ich der Meinungen , dass ein intaktes womo keinerlei trockner braucht .. und meiner steht auch draussen. Habe weder Schrank Tür offen noch Kissen hochgestellt .. da gab es noch nie Probleme


Also wenn da soviel wasser im Auto war wie vom Te berichtet .. dann ist da was nicht dicht

Bergbewohner1 am 22 Dez 2022 19:25:32

Ich muß hier einigen beipflichten, innen nur Kondenswasser, wenn wir bei Frost drin sind, aber nur an der Frontscheibe und bißchen an den Seitescheiben.
Vor paar Tagen war im WoMo noch 5 Grad minus und außen 6 Grad plus, nix von Kondensat.

Navigatore am 22 Dez 2022 19:42:12

SidOmsa hat geschrieben:Immer, wenn ich gefahren bin, konnte die Klimaanlage die Luft nicht trocknen, weil es zu kalt war.
Wenn ich ihn abgestellt habe, war er also warm und die Luft enthielt (absolut) viel Feuchtigkeit.
Die Scheiben sind in den Folgetagen so lange immer von innen geradezu nass gewesen, ....
Der Wagen ist aber keine Fehlkonstruktion und nicht undicht.

Ich gehöre zu einer Generation, die mit Autos ohne Klimaanlagen groß geworden ist (ja, so etwas gab es tatsächlich einmal :wink: ). Ich kann Dir versichern, dass die Scheiben unser Autos nur dann innen beschlugen, wenn wir im Winter eingestiegen sind (eine Defrosterfunktion gab es ebenfalls noch nicht und Heckscheibenheizungen waren dem Rolls Royce vorbehalten) oder wir fuhren einen alten Käfer mit Heizbirne und ohne Gebläse (also eine Fehlkonstruktion) oder aber die Karre war hoffnungslos durchgerostet (also undicht). Granulate gab es noch nicht und es kam sicher niemand auf die Idee, die Fenster zur besseren Belüftung im Winter offen zu lassen (da gab es nämlich noch Schnee, der dann morgens auf den Sitzen gelegen hätte). Und unsere Autos waren trotzdem keine Tropfsteinhöhlen.

pwglobe am 22 Dez 2022 20:04:29

Hallo, eine „Tropfsteinhöhle“ hatte ich bis jetzt nur einmal, mit dem schlecht isolierten T3 nach Jokkmokk zum Samenmarkt.
Allerdings hat es weniger getropft sondern das Kondenswasser ist an der Außenwand und hinter der Innenverkleidung vom Dach gefroren.Pfützen hatten wir erst wieder auf der Fähre, als der Bulli langsam auftaute. :)

Kurzum ich denke auch eher an einen Wasserschaden oder Flugschnee dich die Zwangsbelüftung der Dachluken.

SidOmsa am 22 Dez 2022 20:05:36

Navigatore hat geschrieben:... Ich kann Dir versichern, dass die Scheiben unser Autos nur dann innen beschlugen, wenn wir im Winter eingestiegen sind.... und es kam sicher niemand auf die Idee, die Fenster zur besseren Belüftung im Winter offen zu lassen....
Und unsere Autos waren trotzdem keine Tropfsteinhöhlen.


Verstehe ich jetzt nicht ganz. Habe nie von offenen Fenstern geschrieben, sondern von Entfeuchtergranulat.
Klar, die alten Autos (kenne ich auch) waren noch gut durchlüfet.
Heute haben die Autos überall Dichtungen und es wird beim Abstellen alles dicht gemacht (auch die mögliche Luftzufuhr über Belüftung/Heizung).
Das Innenklima hat also ein Problem, sich mit dem Außenklima anzugleichen.

Ich kann mein WoMo im Winter nicht offen lassen (würde ich auch nicht).
Daher nutze ich erfolgreich Granulat-Luftentfeuchter und meine "Bude" ist gefühlt, gerochen und gemessen trocken. Kostet mich 20€ pro Winter.

kunibertk am 22 Dez 2022 20:14:18

BURAN hat geschrieben: .. denn die kalte aussenluft sollte in der regel , so man nicht gerade in den tropen wohnt trockener sein als im nassen womo ..


... und wenn man in den Tropen die Klimaanlage gut eingeschaltet hat, beschlagen die Scheiben von außen. Bis ich das gemerkt hatte ...

kunibertk am 22 Dez 2022 20:21:06

Bergbewohner1 hat geschrieben:Ich muß hier einigen beipflichten, innen nur Kondenswasser, wenn wir bei Frost drin sind, aber nur an der Frontscheibe und bißchen an den Seitescheiben.
Vor paar Tagen war im WoMo noch 5 Grad minus und außen 6 Grad plus, nix von Kondensat.


Wir hatten einige Konservendosen im Fahrzeug stehen gelassen und interessanterweise waren die Etiketten durch und durch feucht. Ansonsten haben wir aber auch im unbeheizten Fahrzeug keinerlei Feuchtigkeit bemerkt. Auch nicht an den Scheiben.

Ruedi1952 am 22 Dez 2022 20:34:06

Heißt also unser Bj 2006 ist eine alte Karre und dafür trocken.
Wir haben zwei Dachluken mit Zwangsentlüftung und unten in der Tür. Dazu die Abluft Öffnung im Bad.
Ich schaue ja jede Woche Messe ab und an alles trocken.

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