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Moin zusammen, ich bin neu hier und grüße euch alle zunächst! Ich glaube ich habe ein Problem mit meinem Etrusco-Ducato (2021). So ist es, dass ich im Herbst den Kastenwagen ausgeräumt und alles Wasser abgelassen habe - so wie den Winter zuvor. Seit September/Oktober wurde er 1-2x im Monat mal für eine kurze Fahrt benutzt. Nun, als es in den letzten Wochen so eisig kalt war, bis -12C, bin ich ins WoMo und habe festgestellt, dass die Frontscheibe komplett vereist war, die Schrauben der Sonnenblenden mit Frost überzogen, an den Möbeloberflächen waren hier und dort Eisblumen zu sehen, im Bad war ein langer Streifen unter der Decke komplett vereist (vielleicht verläuft unter der Verkleidung ein Stahlteil, welches direkten Kontakt mit der Verkleidung hat?). Gelüftet habe ich zwischendurch nicht. Nun ist es so, dass ich den Wagen, jetzt wo die Temperaturen nun wieder im Plusbereis sind, bewegt habe. Gute 5H Dauerfahrt am Montag, mit Klimaanlage, danach wieder abgestellt. Heute schaue ich wieder ins WoMo, die Frontscheibe war von innen leicht beschlagen, der Rest trocken, auch keine Feuchtigkeit am Badspiegel etc. Ich habe leicht Angst, dass das ganze Teil zu schimmeln anfängt oder ich Probleme mit Stockflecken bekomme. Vielleicht habt ihr eine Idee oder eigene Erfahrungen. Ich danke euch! LG tobi Da hilft nur lüften... Solange die Ursache nicht gefunden ist hilft nur trocknen. Man kann jetzt lüften oder Salzpacks aufstellen, besonders Letzteres kann man sich sparen. Nehme 150€ und ein bisschen Strom in die Hand und kaufe einen elektrischen Luftentfeuchter. Der kriegt die Bude erstmal schnell Furztrocken, Ab da kannst Du mit Hilfsmitteln auf Suche nach der Ursache gehen.
Servus Sehr komisch ( gefährlich ) Das ist nicht normal und nicht zu unterschätzen. Hier muss man erstmal alles trocknen und dann die Wände und Dach ganz genau messen. Ich hoffe für dich, dass meine Vermutung nicht eintrifft. Gruß Kurt Entweder hast Du malordentlich Wasser mit reingebracht oder Du hast eine Leckage (Vermutung) Du musst da Womo erstmal möglichst schnell trocken kriegen. Hast Du einen Entfeuchter, dann nutze ihn 2 Tage. ICH würde in dem Fall folgendes tun: WoMo richtig aufheizen -> Kondensat schlägt sich an Scheiben und anderen Kältebrücken etc. nieder, dort mit Lappen / Tüchern aufnehmen, dazu jede Stunde alle Türen und Fenster aufreißen und lüften.(warme Luft raus -kalte rein) Das würde ich so mehrmals machen und dann alles aufmachen und das WoMo komplett auskühlen lassen. Danach beoachten was passiert. Bei Gelegenheit mal in eine WoMo Werkstatt fahren und die Feuchte an den kritischen Stellen messen lassen. Grüße
Leckage im Kastenwagen unterm Dach?? Eher nicht. Aber vielleicht vor dem Abstellen noch mal Tee/Kaffee gekocht. In dem Kasten war einfach die Feuchte zu hoch und hat sich bei sinkender Temperatur überall niedergeschlagen. Aber auch nur eine wage Vermutung. Frohe Weihnachten, Gruß Andreas
Wir halten Entfeuchtungsgranulat bei langem Abstellzeiten des Campers, bei stark wechselnden Temperaturen, für einen wirkungsvollen Schutz gegen stockende Feuchtigkeit. Quartalsmäßig ist es bei Aldi verpackt in 1,5kg Beuteln günstig zu haben. Bei tiefen Minustemperaturen hilft der von ecki empfohlene Heizlüfter prima gegen Kondensation. Nur muss der keine 150€ kosten. Den gut getesteten Keramik Ocean TEC+Plus gibt es für weniger als die Hälfte. Er ist für den Dauerbetrieb geeignet und verbraucht wenig Strom. Wir machen es so mit dem Ducato-Kasten und haben kein Problem mit Feutigkeit im Fahrzeug. Wundere mich, welche Anstrengungen hier bezüglich Feuchtigkeit gepostet werden. Als jahrelanger Mobilheim und jetzt Womo Besitzer hab ich nie Salz oder die genannten Entfeuchterkästchen genutzt,noch die Heizung einschalten müssen. Ob in der Halle oder die letzten 2 Winter, unabgedeckt auf dem Aussenplatz, alles knochentrocken. Auch bei den Temperaturschwankungen der letzten Tage von -10 bis +12 Grad. Scheiben, Matratzen alles trocken.
Ich habe keinen Heizlüfter empfohlen, sondern einen Luftentfeuchter. Das ist ein großer Unterschied. Während ein Heizlüfter nur die Luft erwärmt, so dass sie die kondensierte Feuchtigkeit wieder aufnehmen wird, um sie bei Kälte wieder abzugeben :-), kondensiert ein Luftentfeuchter die Feuchtigkeit aus der Luft heraus in einen Wasserbehälter. Das funktioniert nur oberhalb der Gefrierpunktes. Das kostet um die 120, 150€. Einen Heizlüfter aufzustellen gegen Feuchtigkeit macht erstmal wenig Sinn.
Ganz richtig. Die kalte Luft ist ja per se trocken, da sie kein Wasser aufnehmen kann. Es kann beim TE also nur Feuchtigkeit sein, die anderweitig hereinkommt oder die man während und nach Benutzung nicht hinreichend ausgelüftet hat. Hier sind - ohne jemand zu nahe treten zu wollen - Heizkostensparer und Hyperisolierer im Generalverdacht Hi und danke für die zahlreichen Antworten. Ich habe das Wohnmobil heute nochmal richtig unter die Lupe genommen. Bin auf dem Dach rumgeturnt, da sind meine zwei Durchführungen für TV und Solar, sowie Lichter - welche aber beide von der Profiwerkstatt gemacht wurden. Diese schließe ich aus. Ansonsten nur die Dachfenster. Auch im Innenraum gibt es keine Anzeichen auf Undichtigkeiten, also Holz, welches aufgequollen ist oder ähnlich. Allerdings denke ich, dass ich den Grund tatsächlich gefunden haben könnte. So ist es bei meinem Aufbau so, dass ich, wenn ich die Toilettenkasette herausnehme, quasi bis in den Schweller schauen kann und da liegt glaub ich das Übel. Ich habe dort hineingeleuchtet und es schimmerte schon. Hatte gehofft, dass es Schmierfett oder Öl ist - Fehlanzeige. Es ist ein Wasser-Matsch-Gemisch. Beide Schweller, rechts und links, sind feucht. In Richtung Fahrerhaus ist definitiv gut was an Schlamm drin. Und da Kastenwagen, hat die Luftmasse im Wohnmobil eben direkten Kontakt zu den definitiv nass-matschigen Schwellerinhalten. Ich habe nun alle Gummidichtungen, welche Unterhalb des Schwellens im Schweller selber gestopft waren, herausgenommen und hoffe hier mit etwas Durchzug für Trocknung. Zum Glück habe ich heute morgen noch jemanden bei meinem Händler erreicht, Fotos und Videos geschickt und nun schauen wir mal. Zum Mittag hin hat sich der Händler nochmal gemeldet und schon ein wenig geforscht gehabt. So scheint es, dass die Schweller tatsächlich bei Fiat Wasser aus den Radkästen ziehen, bzw. ableiten können. Warum dann die Gummistopfen das Abfließen des Wassers/Matsch verhindern erschließt sich mir nicht. Zusätzlich hatte ich einen Kumpel gebeten bei seinem Ducato nachzuschauen - selbes "Problem". Die Innenseite der Schweller sind auch bei ihm leicht moderig/matschig/nass. Was macht Fiat hier, das kann doch nicht gesund sein? Im Januar geht es so oder so zur Inspektion, es wird dann direkt die Dichtigkeitsprüfung aus Mai 2022 wiederholt.
Ich freue mich, wenn Du die Ursache gefunden hast, auch wenn der Hintergrund nicht gerade schön ist. Bei der zitierten Aussage wäre ich lieber vorsichtig. Nicht blind auf die "Profis" vertrauen Diese "Profis" produzieren leider manchmal auch echt großen Mist, was Du erst bemerkst, wenn es zu spät ist. Ich hatte das "professionelle" Leck bei der Solarkabelduchführung bei mir noch rechtzeitig, wenn auch zufällig bemerkt. Gruß Ich gehe einfach wirklich mal davon aus, dass dies die Ursache ist. Denn eine andere Quelle dieser Feuchtigkeit konnte ich jetzt nicht ausmachen und die Matratzen, welche ich aufgestellt im WoMo gelassen habe und das Sitzbankpolster sind auch absolut trocken. Gut, da magst Du absolut Recht haben. Im Anbetracht, dass ich da schon einige "lustige" Erfahrungen gemacht habe, vielleicht etwas naiv...allerdings gehe ich bei sowas Essentiellem wie Dichtigkeit doch davon aus, dass sie wissen was sie tun. Bei Amazon hab ich soeben eine Endoskop-Kamera bestellt, damit schau ich mal in die Schweller und kann dann hier ein paar Fotos posten. Euch allen schöne Festtage! tobi
Dachfenster sind immer eine Möglichkeit.
Mal abseits der Sinnhaftigkeit, wie soll ein elektrischer Heizer wenig Strom verbrauchen ? Ein Wirkungsgrad macht hier keinen Sinn, weil alles in Wärme geht. Es könnte höchstens der Lüfter stärker oder nicht sein, was mit dem Stromverbrauch erstmal kaum was zu tun hat, aber die Verteilung verbessert. RK
Den benannten Heizlüfter kann man bis 440W herunter einstellen. Hurra! braucht vergleichsweise wenig Energie! Heizt dann halt auch weniger, aber davon war ja erstmal keine Rede.
In einer Gesellschaft, in der 2/3 der Menschen (Tendenz steigend) massive Probleme mit Physik, Einheiten, Prozentrechnung u.v.m. haben, geschweige denn wissen oder berechnen können was (Flaschen)Gas, Öl, Holz, Kohle pro kWh kostet, kann man auch Heizlüfter als energiesparend verkaufen. Nicht jedem, aber der potentielle Markt ist groß.
Mit Verlaub, aber das ist "Unsinn" Luft enthält immer Feuchtigkeit, auch kalte Luft. Kalte Luft nimmt absolut nur weniger Feuchtigkeit auf als warme und wenn Luft tasächlich trockener sein sollte und man gibt ihr Feuchtigkeit, dann nimmt sie die auch bis zum Sättigungsgrad auf. Schau einfach mal hier nach, da hast Du alles was man braucht - Relative und absolute Feuchte, in Bezug auf Temperatur und Taupunkt, dann klappt das auch wieder mit der Physik und den Einheiten........... :razz: --> Link Grüße
Ach sorry, das ist doch jetzt einfache Grundschullehrerei. Ist doch klar dass die Wasseraufnahme der Luft bis zur Sättigung kontinuierlich mit der Temperatur zunimmt und nicht digital ja/nein. Ebenso ist klar dass Luft unter 0°C praktisch (damit keiner die Moleküle zählt) trocken ist. Und jedem war die Botschaft klar. Aber Du hast RECHT !!! Ecki, nichts für ungut, es geht mir nicht um Recht oder Unrecht haben, mich hat nur gestört, das Du zurecht die allgemein zunehmende "Verdummung" der Menschen anmahnst, aber dann selbst unkorrekt in Deinen Postings bist. Egal - geschenkt. Bleibt die Frage: Ist eine Luft mit 0ºC und 95% rel. Luftfeuchte jetzt trocken? :lol: Schöne Festtage
Ich gehe mal davon aus, dass Du nicht den Gesellschaftsschnitt in diesem Forum meinst. Die Allermeisten, die sich so ein "teures Hobby", wie ein schönes WoMo leisten können, müssen ja irgendwie eine Menge im Leben richtig gemacht haben und können nicht grundsätzlich zu diesen 2/3 gehören, oder? Vielleicht haben viele, wie jeder Mensch, in manchen Punkten Wissenslücken, aber um genau das von in diesen Punkten wissenden Menschen freundlich und zuvorkommend beheben zu lassen, ist so ein Forum ja a.m.S. da :) Frohe Weihnachten, liebe WoMo Fahrer.
Da hast Du mich völlig falsch verstanden. Es gibt jede Menge Berufe die nicht mit Physik, Mathematik etc. in Berührung kommen bzw. nur mit 4 Grundrechenarten, und gut Geld verdienen. Da ist nichts un-zuvorkaommednes gesagt worden oder zu sagen. Aber Fakt ist: Vielen von diesen Leuten kannst Du Glauben machen dass es bei Heizlüftern unterschiede in der Effizienz der Wärmegestehung gibt. Ist ja nicht schlimm. ist aber so. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Bitte übe unbedingt das richtige Zitieren. Ziemlichst trocken - sonst würde ja der Lufttrockner mit Kältemaschine nicht funktionieren. :roll: Ohje Leute, nachdem ich nun rausgefunden habe, dass Feuchtigkeit im Schweller ggf. "normal" sein könnte, hatte ich gestern Abend wieder eine beschlagene Scheibe - innen - Aus irgendeinem Grund habe ich heute im Fussraum die Dämmung hinter der Lenksäule angefasst...die unteren 2-4 cm waren klitschnass, ab 5cm Richtung oben hin, sagen wir, klamm. Hinter der Mittelkonsole und das Dämmzeug im Beifahrerfussraum, selbes Spiel... Ich glaube jetzt bist Du an der richtigen "Quelle". Als allererstes solltest Du prüfen ob die 3 Wasserabläufe aussen unterhalb der Scheibenwischer (links, rechts, mitte) durchgängig sind. Die setzen sich sehr häufig zu und dann nimmt das Wasser andere Wege. Wasserschlauch reinstecken und aufdrehen, muss dann am Unterboden (r+l) bei den Radkästen rauskommen. Da sind lange Schläuche dran, ggfs. mit Draht, dünnem Schlauch, Abflussspirale, Druckluft o.Ä. freilegen. Das heisst nicht zwingend dass das das Problem war, aber es ist erstmal Grundvoraussetzung dass das Wasser von der Windschutzscheibe kontrolliert abläuft.
Hi Ecki, ich habe die Abflüsse mit einer Endoskopie-Kamera gecheckt - hätte ich vielleicht direkt schreiben sollen, sorry - sie sind durchgängig, steckt kein Laub oder sonst etwas drin. Ich war nun heute 3H mit dem Ducato unterwegs, habe die Klimaanlage auf höchster Stufe und wärmster Einstellung in den Fussraum pusten lassen. Des Weiteren hocke ich gerade in der Dinette und lasse seit 2H einen Heizlüfter die freigelegten Matten "bearbeiten" - 1H Fahrerseite, 1H (jetzt noch 15min) Beifahrerseite. Die Klimaanlage hat schon einiges geschafft. Oberflächlich sind die Dämmmatten in den Fussräumen meiner Einschätzung nach trocken. Hinter der Mittelkonsole, soweit meine Fingerchen tasten könnten wirken sie noch klamm. Die Säume, also die letzten 4-5cm sind definitiv nicht mehr mit Wasser gefüllt, so wie bei Entdeckung, da war es wirklich wie ein Schwamm - diese Säume sind noch feucht. Wie kann sowas passieren? Einzige Veränderung zum letzten Winter? Zeit, die ins Land gestrichen ist und der Verbau einer Luftfederung hinten. Ich muss morgen mal schauen, wie die Kollegen von Karabag den Strom und die Notleitung zum aufpumpen der Bälge mit der Luftpumpe verlegt haben. Der Strom wird ja irgendwie von innen nach aussen unter das Fahrzeug führen. Was könnte es noch sein? Der Ducato steht 365 Tage im Jahr draussen. Jetzt, wo es so eisig war, ist da ggf. Schnee Wasser gefroren, wieder getaut, da Sonne auf Fahrerhaus scheint, hat dann die Schläuche zum Abtropfen verstopft/vereist, das Tauwasser ist direkt irgendwie ins Fahrerhaus gelaufen? Kann nur sagen wie ich vorgehen würde, das hängt natürlich von den mechanischen Fähigkeiten ab. - Wasserkasten freilegen, d.h. Scheibenwischer und Verkleidungen abbauen und auf mögliche Eintritte sichtprüfen - Innen Matten/Dämmungen soweit als möglich abheben und mit Heizlüftern und häufigem Lüften trocknen - Dann mit einem Helfer aussen mit dem Wasserschlauch alles bewässern und innen prüft der Beobachter auf Wassereitritt. PS: Der Kasten der Luftansaugung der Lüftung im Motorraum steht auch gern unter Wasser. Der hat auch einen Ablauf mit Schlauch der gern zu geht. Der Wasserkasten ist ein guter Tipp. Ist nicht schwierig den zu reinigen. Alles was sich ansammelt grob entfernen. Den Rest mit einem Industriesauger reinigen. Für das prüfen der Abläufe geht auch eine Elektroeinziehfeder. Dann mit Wasser nachspülen und es sollte kein Problem mit den Abläufen geben. Bei mir waren die mit langen Nadeln von Bäumen zu. Unglaublich wie das Zeug da rein kommt. Bei Feuchtigkeit im Fussraum, auch mal den Kondensatablauf der Klima Prüfen. Der Schlauch kann auch zu sitzen, hatte das mal bei meinem Van. Alle Durchführungen in der Spritzwand und Boden kontrollieren. Wenn man in einem Kawa Wintercamping betreibt, ist es völlig normal, dss sich die Feuchtigkeit an allen kalten Orten niederschlägt - also überall, wo die Innenraumluft Kontakt zum kalten Aussenblech bekommt. Im Fahrerhaus, hinter den Wandverkleidungen… und wenn da saugfähige Materialien sind, dann sind die feucht und bleiben es, bis es wärmer wird. Da kann man auch nicht gegenan heizen, der Taupunkt bleibt innen auf dem Blech, wenns aussen kalt genug ist. Gute, verklebte, zum Blech hin gasdichte Isolierung haben nur sorgfältige Selbstausbauten und evtl. Manufaktur-Kawas. Das einzige, was da hilft, ist intensives Lüften, um die Feuchtigkeit drinnen niedrig zu halten - was aber im Winter natürlich auch Grenzen hat. Wer gern und oft Wintercampen geht, ist mit einem Kawa eher schlecht beraten. Sagt einem der Verkäufer nur meist nicht. bis denn, Uwe Ich habe einen selbst ausgebauten Kastenwagen. Der ist ordentlich mit mind. 19mm Armaflex isoliert. Die Fiattüren sind unter den Verkleidungen ebenfalls isoliert. Aber die Schwachstelle ist die Fahrerkanzel. Im Februar bei -13° in Obertauern und gefühlten -30° durch den Wind merkt man das ordentlich. Ich habe seit kurzem eine geteilte Matte für die vorderen Scheiben und zum aufkletten für die komplette Schnauze. Seit dem habe ich null Kondenswasser an den vorderen Scheiben. Da war vorher alles feucht, ist aber auch logisch bei der Einfachverglasung. Ich glaube aber dem TE geht es um das geparkte unbeheizte Auto. Da ist so etwas nicht normal. Kann es sein das Schnee durch eventuelle Zwangslüftungen der Dachhaube rein geweht wurde?
Hi Uwe, das Problem hierbei ist nur, dass der Wagen seit Anfang Oktober unbenutzt auf der Einfahrt steht...
Hi Bert, genauso ist es. Der Wagen stand herum, ohne jegliche, intensive Benutzung - dazu zähle ich nicht 1-2 Fahrten von ca. 5H. Durch die Zwangsbelüftung kommt nichts. Es ist ja auch so, dass das gesamte Fahrzeug an sich trocken ist und war, selbst die aufgerichteten Matratzen, Schrankinnenseiten, Dachhimmel im Fahrerhaus etc. pp. - lediglich die Dämmmatten im Fahrerhaus müssen so krank feucht/nass gewesen sein, dass sie den gesamten Kastenwagen befeuchtet haben, also die vereinzelten Eisblumen auf den Möbeln und eben die völlig vereiste Windschutzscheibe (innen). Wo das Wasser und die Feuchtigkeit, welche in der Dämmung unter dem Armaturenbrett herkommt/kam, das wüsste ich gerne. Meine Theorie ist, dass ich a) irgendwo ein Leck habe oder b) dass sich so viel Eis/Wasser/Schnee auf der Motorhaube gesammelt hatte und durch abtauen und frieren immer weiter die Abläufe verstopften, sodass das Wasser dann irgendwie hinter dem Armaturenbrett eintreten konnte...
Danke dir, und ja, es sind alle Schläuche frei, der Wasserkasten ist wohl das über die gesamte Breite des Fahrzeugs schwarze Bauteil, welches das Wasser von der Scheibe sammelt?! Alles clean und keine Blätter vorhanden... Der Heizlüfter heizt abwechselnd Fahrer- und Beifahrerseite, wobei sich das Armaturenbrett bis oben auf schön erhitzt, heißt wohl, dass die Wärme wirklich überall hinkommt...
Der Wasserkasten ist der Hohlraum UNTER der schwarzen Abdeckung, da wo u.A. der Scheibenwischermotor samt Gestänge ist. Den freizulegen braucht ein wenig handwerkliche Möglichkeiten. Da drin schaut es oft aus wie A&F. Ggfs. scheue den Aufwand nicht und geh in eine Werkstatt. Und wie gesagt den Lufteinlasskasten unter der Motorhaube checken, wenn hinten Wasser drin steht wegen verstopften Ablauf (ebenfalls hinten links im Kasten), dann läuft das in die Lüftung. In dem Zusammenhang kann man auch prüfen ob der Pollenfilter bzw. sein Kasten trocken ist. Das was Tinduck zur Theorie des nassen Kastenwagens geschrieben hat ist zwar vom Prinzip her richtig, aber in der Praxis weit weit entfernt von den Wasserschäden von denen Du berichtest, erstrecht im Stand. Du musst einen Wassereinbruch haben. Mein Duc. KaWa steht übrigens auch draussen, incl. Schnee, Eis & Co. Da gibt es gar kein Problem. Weder im Stand noch bei Bewohnung. Wobei ich in letzterem Fall gern lüfte. Bin auch der Meinung, dass hier massives Undichtigkeitproblem vorliegen muss. Vielleicht eine blöde Frage: ist die Frontscheibe dicht? Hatte mal an einem neuen Wohnmobil eine undicht verklebte Scheibe. Ihr müßt wirklich überall mit dem Schlauch draugehen und einer innen mit der Taschenlampe auf der Lauer liegen. Hat das Fahrzeug, der Kastenwagen vorne ein sogenanntes Rooftop? LG Peter Nachtrag: Bei einer Scheibenundichtigkeit muss das Wasser nicht unbedingt an der Scheibe runter laufen sondern sucht sich am/im Scheibenrahmen seinen Weg über das Amarturenbrett nach unten. LG Peter
Moin Peter, ich gehe doch mal davon aus, dass die dicht ist. Das Fahrzeug ist BJ 04/21, im Winter 21 hatte ich auch keine Probleme - heißt zwar nichts aber wüsste nicht, warum die nun undicht geworden sein soll. Rooftop habe ich nicht. Ich meine, was wäre denn die logische Konsequenz? Eigentlich müsste das gesamte Armaturenbrett raus und dann müsste jemand den Wassertest machen, oder? Anders wird diese Undichtigkeit ja nicht zu finden sein...
Es scheint gar so, auch wenn ich wünschte, dass es anders wäre :D Ich hatte eben ein Video gefunden, wo jemand Undichtigkeiten aufzeigt -> --> Link Die Stelle, die er bei genau 3:53 zeigt, sieht bei mir nicht so gesund aus, da ist auf jeden Fall ein kleiner Spalt auf der Beifahrerseite. Keine Ahnung ob es sein könnte, dass das Wasser dort hineinkommt bzw. ob diese kleine Stelle dafür verantwortlich sein könnte, dass Feuchtigkeit/Wasser von der Beifahrerseite bis zur Fahrerseite diffundiert?! ![]()
Das sieht nicht witzig aus. Da würde ich mit dem Wasserschlauch testen und innen schauen. Wenn, dann kann es ja eigentlich nur an der A-Säule unten rauskommen.
Deswegen halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass das Wasser von unten bzw. an Unterboden oder Spritzwand eintritt. Ich tippe darauf dass das ablaufendes Wasser von oben ist.
Kann dir bezgl. der undichten Stelle zwar nicht weiter helfen aber bei Bj. 04.21 würde ich wohl doch einen Besuch beim Händler in Erwägung ziehen. Ich glaube jetzt wird es mit näheren Ferndiagnosen schwierig, aber ich denke die Eingrenzung ist schon ganz sinnvoll. Ich wäre dem TE dankbar, wenn wir auch erfahren würden was es am Ende war. Ich möchte noch einen weiteren Aspekt über die Feuchtigkeit vorne ins Spiel bringen... In diesen Video...(--> Link) hat der Ersteller ein 25 Jahre altes Womo von CS Reisemobile (m.W. ein angesehener Hersteller) gebraucht gekauft und extrem viel Feuchtigkeit im Fahrerhaus (Bodenblech, Lenksäule etc.) Seine Ursachenforschung ergab eine mangelhafte Isolierung des GFK Dachs. Die dort kondensierende Feuchtigkeit lief letztlich durch die A-Säule runter in den Cockpit/Bodenbereich. Okay, das Video ist schwer "verdaulich" (der "babbelt" sehr viel), aber interessant (wie auch seine weiteren zum Umbau des CS-Sprinters) Entweder er oder in den Kommentaren stand, dass anderen CS Fahrern beim Ausbau der oberen Innenraumleuchte am Spiegel schon Wasser entgegenkam.
Auf jeden Fall, sofern das Problem denn gefunden wird... :? Auch an rollermanne, ich hatte für die zweite Januarwoche bereits einen Termin beim Händler gemacht - Inspektion und checken der Schweller (Dreck und Feuchtigkeit) - das aktuelle Problem der nassen Dämmmatten im Fahrerhaus konnte ich noch nicht kommunizieren, da Händler, bzw. Werkstatt bis 02.01.2023 im Urlaub. Ich hoffe, dass ich den Termin in die erste Woche schieben kann - so oder so halte ich euch auf jeden Fall auf dem Laufenden! Die Dämmmatten sind jetzt jedenfalls trocken, drei Tage Hitzebestrahlung haben etwas gebracht. Die heutigen kräftigen Regenschauer konnten daran auch nichts ändern, es ist also erstmal kein Wasser nachgekommen, jedenfalls nicht oder noch? nicht spürbar. Das von mir gestern Abend gepostete Foto, bzw. die Stelle habe ich heute mit Sika gefixt. Des Weiteren habe ich mich nochmal mit der Endoskop-Kamera auf die Suche begeben, sprich, das lütte Ding unter den Dachhimmel geschoben und in die Holme geschaut - von Wasserspuren kein Anzeichen. Klar, ganz genau kann man das so sicher nicht checken aber dies und der durchweg trockene Dachhimmel scheinen das Problem in Richtung Scheibe/Motorraum etc. zu lenken - wie auch immer, wir werden sehen. Lustige Anekdote zum Schluss: beim nochmaligen checken des Schwellers mit der Endoskop-Kamera habe ich das ausgesägte, runde Stück Metall gefunden, welches für den Truma-Kamin weichen musste...was ist das denn für eine Arbeitsmoral? Und wer sich noch für die matschigen Schweller interessiert: in einem US Forum für den baugleichen RAM Promaster habe ich noch Folgendes gefunden. PS. ihr müsst oben auf "continue reading" klicken, dann kommen die Fotos...genau so siehts bei mir aus und ggf. bei dem ein oder anderen von euch auch... 8) --> Link LG, danke bis hierher und allen einen guten Rutsch! tobi
Danke dir, meiner ist ein reiner 599er Kastenwagen ohne Hochdach oder GFK Aufbau - zum Glück :D |
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