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Ich würde den Kfz Mechaniker (Neffe) mal um eine ehrliche Antwort bitten! "Wie oft hat er solche Arbeiten an solchen Motoren schon komplett durchgeführt?" Bei Familienangehörigen ist das immer kritisch, wenn es nicht klappen sollte und es viel teurer wird, ist der Famienstreit da! Hallo Thomas, ja ein Motor zu verlegen habe ich auch noch nicht gemacht. Bin aber guter Dinge das es klappen wird. Ich werde Berichten wie es läuft oder auch nicht. Jörg Hallo chrisc4, ich vermute mal das er noch kein Motor komplett verlegt hat. Ich denke, das heute auch keine Werkstatt mehr ein Motor großartig zerlegen wird. Ausbauen und neuen rein und fertig. Haben bestimmt auch nicht die Zeit/Mitarbeiter dafür. Preislich möchte ich gar nicht wissen was es dann kosten würde wenn schon ein Austauschmotor mal über 10.000,-€ kosten soll. Familienstreit ist ein Punkt der sein könnte, aber ich bin natürlich selber Verantwortlich für den Erfolg und Mieserfolg :happy: Neffe ist eher ein Ansprechpartner. Aber natürlich hast du vollkommen recht mit dem Familienstreit der kann dadurch schon passieren aber nicht bei uns. Wenn es nicht klappt kommt ein Austauschmotor rein. Dein Neffe achaft das schon. Bestimmte Arbeiten z.b.Zylinder schleifen/Hohnen/ Kopf Planfräsen muss eh ein Motoreninstandsetzer machen. Der besorgt auch Kolben wenn gewünscht.
Das sind Arbeiten die tatsächlich ein Fachmann machen muss. Ich bin da zuversichtlich das es gelingt, man braucht halt den Platz und die Zeit. Wir haben Anfang 20 auch Motoren zerlegt, zum überarbeiten zum Motorenbauer gebracht und die Motoren mit Übermaß Kolben wieder montiert. Ging immer gut und hatte keiner von uns gelernt. Wichtig ist eine Reparatur Anleitung mit den Einstellwerten (Lagerspiel,usw.) des Motors. Viel Spaß, das sollte die Arbeit machen. Ich bin da noch positiv eingestellt, das es machbar ist. Wird schon klappen. Es wird länger dauern aber im Moment würde ich auch nicht irgendwo hinfahren wollen. Ist somit eine gute Zeit um sowas zu machen. Im Mai muss er zum TÜV, passt dann hoffendlich. Heute sind schon mal alle 4 Injektoren rausgeflogen und gehen zur Überprüfung. Injektor 1 und 2 sehen nicht gut aus. Vom 2 Injektor mache ich mal ein Foto. Das kann ich gar nicht Beschreiben wie das Aussieht. ![]() Sehr spannend das mal jemand seinen Motor zerlegt und schaut woran es gelegen hat. Ich fahre selber auch einen 2,2er mit 155 PS, habe leider auch erst zu spät gesehen das es Probleme mit dem Motor gibt. Das Gutachten das die Kolben das Problem ist habe ich auch gesehen. Es gibt da aber ein großes ABER! Warum verrecken diese Motoren nach längerer Standzeit??? Im Österreich hatte ich Leistungsverlust wegen einem defektem Luftmassenmesser, dort habe ich mal mit dem Mechaniker wegen dem Motor gesprochen. Lt. seiner Auskunft stehen die Fahrzeuge dort Saisonalbedingt knapp ein halbes Jahr ohne es zu bewegen, dann fängt die Saison wieder an und nach wenigen km, Motorschaden. Mag sein das die Kolben nicht so stabil sind, aber soll das auch die Ursache sein? Wenn so ein Piezoventil was in einer Einspritzdüse sitzt im falschen Moment ausfällt wird ein Loch in den Kolbenboden gebrannt durch den hohen Einspritzdruck. Oder aber diese Düse schließt nicht mehr richtig, Diesel tropft in eine laufende Verbrennung ein dadurch wird die Verbrennungstemperatur viel zu hoch, dann bleibt es nicht aus das der Kolben irgendwann mal einreißt. Und was passiert in der Standzeit mit der Biodieselplörre die da im Einspritzventil verweilt, das ist ein hoher Wasseranteil drin der evtl. Korrosion im Ventil verursacht. Dadurch schließt es nicht mehr dicht zu oder aber steht auf. Unrunder Motorlauf, keine Leistung, Kolbenriss, Kompressionsdruck entweicht durch den Riss im Kolben ins Kurbelgehäuse. Dieser Druck dehnt sich im ganzen Motor aus und drückt Öl aus dem Motor heraus an den schwächsten Stellen. Ich bin eher der Meinung das die Einspritzdüsen die Ursache für die Motorschäden sind. Bin aber sehr gespannt wie es bei dir weiter geht, bitte viele Bilder reinsetzen. Das Bild mit der Düse kann man schlecht erkennen, was hängt da in Fetzen an der Düse? Gruß Jörg Hallo Jörg, dann drücke ich Dir alle Daumen das Du nicht auch in den Club aufgenommen werden musst :sport: Das große ABER sehe auch wie Du. Ich hab schon viel gelesen/geschaut was diese Motorschäden verursacht. ABER es gibt kein eindeutliches Schadensbild. Kolbenrisse/Löcher, Injektoren und und liest man in allen Foren rauf und runter. Deshalb will ich den Fehler selber sehen und festhalten damit andere auch mal sehen was defekt ist bei den Motorschäden. Auch wenn mein Motor nicht hochgedreht hat wie es andere oft schreiben hat unser Wohnmobil ein Motorschaden erlitten :cry: Die langen Standzeiten finde ich auch als Mitverursacher für die Motorschäden. Unser Wohnmobil stand auch längere Zeit und bin dann gerade mal 80 Kilometer gefahren und zack ging es los mit Geräuschen aus dem Motorraum die immer lauter wurden. Schön Warmgefahren, nicht hoch gerissen oder zu niedrige Drehzahl gefahren und trotzdem passiert. Trotz des schlechten Fotos hast Du genau das gesehen was ich gemeint habe. Dieser Fetzen ist am Injektor dran. Es sieht so aus als wenn man da mit einem Messer reingeschnitten hat und dann nicht weiter reingeschnitten hat. Versuche mal ein besseres Foto zu machen. Ja, werde auf jeden Fall weiter Berichten wie es voran geht und auch Fotos reinsetzen. Gruß Jörg ![]() ![]() Hallo, es gibt Neuigkeiten bezüglich der Injektoren. Ich habe ja alle 4 Injektoren zur Überprüfung eingeschickt und heute das Ergebnis bekommen das alle Injektoren extrem stark verschlissen sind. Tropfen nach, Sprühbild schlecht, Einspritzmenge abweichend/schwankend. Das hab ich erwartet das die Injektoren nicht mehr die besten sind. Dann Injektoren reparieren lassen. Neue Kosten echt viel. Bei ebay günstiger aber da Kaufe ich dann wohl zweimal. Egal ob die Kolben was abbekommen haben oder nicht hilft es mir nicht nur die :eek: Injektoren zu tauschen. Da hab ich kein gutes Gefühl mit zu fahren.
Wenn da keine Kompression vorhanden ist, liegt es ja nicht nur an den Injektoren. Wenn gleich die Reparatur der selben richtig und sicher notwendig war. Nun bleibt ja die Frage, des Druckverlust. Ist nur der Kolben dafür verantwortlich, oder haben auch die Ventile/Ventilsitze damit zu tun? Wenn ja, so müssen diese auch gestrahlt, ggf. sogar neue Ventile eingebaut werden. Wie sehen denn die Laufbuchsen der Zylinder aus? Haben die keinen Schaden davon getragen? Sind die noch gut, oder müssen diese gehont werden? Wir sind gespannt wie es weiter geht. LG Carsten
Darf ich fragen was die Prüfung der Injektoren gekostet hat? Unser Womo geht kommende Woche nach Ford in die Werkstatt, ich habe mich entschlossen alle 4 Injektoren auswechseln zu lassen. Der Motor hat jetzt 50000 km gelaufen, evtl. bleibe ich ja dann von einem größeren Schaden verschont. Der Tausch kostet ca 2200€, man wird sehen ob sich das "rentiert" ;-) In deinem Fall wird min. ein Kolben gebrochen sein. Durch den Riss des Kolbens pumpt er praktisch die Kompression die in dem defektem Zylinder noch aufgebaut wird in das Kurbelgehäuse. Der dort ansteigende Druck wird dann mit Öl an den schwächsten Stellen am Motor rausgedrückt. Ich würde mir an deiner Stelle ein günstiges Endoskop mit Lampe kaufen, dann kannst du dir die Zylinder anschauen. Wenn du dann einen defekten/beschädigten Kolben entdeckst brauchst du eigentlich "nur" den Motor ausbauen und zum Instandsetzer bringen. Bin gespannt wie es weiter geht in deinem Fall. Gruß Jörg Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Hallo Carsten, das tauschen der Injektoren bringt alleine nichts. Den Druckverlust muss ich auf den Grund gehen und der Motor wird verlegt. Geht nächste Woche hoffentlich los, mache dann Fotos. Hallo Jörg, Ford möchte 2.200€ haben für 4 Injektoren tauschen. Das ist aber heftig. Dafür bekommst Du bei ebay ein gebrauchten Motor. Ich zahle für die Überprüfung der Injektoren mit Prüfbericht usw. pro Injektor 20,-€. Bei meinen Injektoren sind alle 4 schei.....e und werden repariert. Habe ich gerade in Auftrag gegeben. Wenn bei der Reparatur keine großartigen Überraschungen hinzu kommen zahle ich für die Reparatur 99,-€ pro Injektor. Es werden meine eingeschickten Injektoren repariert mit original Ersatzteilen. Austauschinjektoren würden ebenfalls 99,-€ pro Injektor kosten. Hab aber die Empfehlung bekommen die eigenen Injektoren reparieren zu lassen und zu verbauen. Irgendwas stimmt mit dem Preis von Ford nicht. Selbst der Boschdienst nimmt vor Ort gerade mal 45,-€ pro Injektor zur Überprüfung. Ausbauen müsste ich die natürlich selber, das ich auch kein großes Problem gewesen und der Einbau. Ist auch kein Hexenwerk. Wenn die Injektoren festgebacken sind kann es sicherlich sehr schwer werden. Ich konnte alle 4 Injektoren ohne Spezialwerkzeug ausbauen. Einfach kurz nach links/rechts gedreht und rausgezogen, fertig. Derzeitige Kosten: 4x 20,-€ = 80,-€ für die Prüfung 4x 99,-€ = 396,-€ für die Reparatur Macht zusammen gerade mal 476,-€ (Derzeit noch) Plus Versandkosten noch. 2.200,-€ würde ich dafür nicht Ausgeben wollen. Rentieren wird sich das auf jeden Fall für Ford :D Ich denke, auch das bei mir noch mehr defekt sein wird als nur die Injektoren. Weis auch nicht ob der Vorbesitzer die mal Prüfen lassen hat oder ob schon mal ein Motorschaden vorhanden war. Deswegen auch Motor verlegen. Grüß Jörg Bei unserem Wohnmobil ist die Riemenscheibe im letzten Sommer abgebrochen. Keine großartige Sache. Beide Riemen runter und 4 Schrauben abschrauben (Sehr fest) und der Rest der Riemenscheibe geht ab. Ford wollte hierfür 750,-€ haben. Die Riemenscheibe hat mich mit 4 neuen Schrauben + kleinem Riemen ca. 150,-€ gekostet. 2 Stunden Arbeit und gut ist. Keine Ahnung wie sich der Preis bei Ford zusammen gesetzt hat, aber das ist genau so krass wie 2.200,-€ für 4 neue Injektoren + Einbau.
Ich bin selber Mechaniker, nicht bei Ford, man lernt halt immer dazu. Ford möchte nicht 2200€ für den Tausch haben, 2200€ sind für 4 neue Injektoren Dichtungen Leitungen und den Einbau. Manche Sachen sollte mal leider machen lassen, natürlich geht das alles günstiger, aber bleibt es das am Ende auch? Ich könnte nicht ruhig im Urlaub fahren mit reparierten Düsen, meine Meinung. Teilweise müssen dies auch ans Steuergerät angelernt werden. Die Düsen spritzen nicht alle die gleiche Menge ein, deshalb steht oben meistens ein Code (IMA/ISA Wert) drauf. Damit weiß das Steuergerät wieviel jede einzelne Düse in den Zylinder einspritzt und kann ggf. die Einspritzmenge rauf/runter regeln. Ich weiß nicht wie das bei reparierten Düsen läuft. Ich sage immer, Wer billig kauft kauft öfter ;-). Es gibt auch genügend Teile die man auf keinen Fall original braucht. Nun bin ich aber weiterhin gespannt wie es in deinem Fall weiter geht. Gruß Jörg Schau mal Rockauto.com Eventuell führen die auch für dein Modell Teile. Ford ruft dafür 2200€ auf weil die davon ausgehen das die die festgebacken sind. So sind die auf der sicheren Seite. Außerdem sind das neue Injectoren die wohl etwa 300-400€ das Stück kosten. Ob man überholte Injectoren nimmt hängt halt davon ab wer das macht. Da gibts gute und sehr gute Firmen. Das die Dinger codiert wrden müssen ist klar das ist auch bei neuen Injectoren nicht anders. Die überholten Injectoren werden mit Sicherheit auch über ne Prüfbank laufen um die Werte zu ermitteln. Hallo, das muss natürlich jeder für sich entscheiden, das sehe ich auch so. Ich hab da eher Probleme mit Ford. Die haben es nicht hinbekommen ein Motor anzubieten der für unsere Wohnmobile tatsächlich ausreichend sind und haben es bis heute wohl nicht hinbekommen das die Motor halten. Wenn ich lese das die Motoren bei ca. 50.000 Kilometer schon ein Motorschaden haben und ich jetzt mal davon ausgehe das mein Wohnmobil jetzt wohl den zweiten Motorschaden hat, frage ich mich was hat Ford überhaupt gemacht oder was hat mein Vorbesitzer gemacht das jetzt ein Motorschaden sein könnte. Sind natürlich alles Vermutungen und Beweisen kann ich nichts und das ist auch nicht das Ziel. Bei dem Alter kann ich weder Ford oder den Vorbesitzer haftbar machen und bringt auch nichts. 2.200€ ist trotzdem ein Haufen Geld für die Arbeit. Was dann im Endeffekt wirklich besser ist sieht man erst später. Ich würde mich freuen, wenn wir uns da mal wenn mein Wohnmobil wieder läuft nach ein paar Monaten austauschen könnten. Ist für andere evtl. Interessant. Interessant ist ja ob ein Unterschied merkbar ist oder nicht. Hast Du den irgendwelche Anzeichen das was nicht stimmen könnte? Gruß Jörg
Hallo Jörg, gerne können wir darüber nochmal schreiben und schauen was daraus geworden ist. Nein es sind momentan keine Anzeichen da, der Motor hat gerade 51000 km gelaufen. Aber gerade darum will ich nicht warten bis ein Motorschaden sich ankündigt, an deinem Fall sieht man ja das man ihn dann nicht verhindern kann. Es sei denn dieser Schaden liegt wirklich an den Düsen, in dem Fall hätte ich jetzt zwar 2200€ ausgegeben, aber am Ende hätte ich evtl. min. 6000-8000€ gespart. Letztes Jahr musste ich bereits den Turbolader tauschen, bin 2 Jahre mit Leistungsmangel gefahren. Dieser war aber nicht immer da, entweder war die Leistung an langgezogenen leichten Steigungen weg, oder aber dort wo es richtig Bergig war. Bin nachher nur noch mit einem Auslesegerät gefahren, während der Fahrt hat meine Frau den Fehler gelöscht und weiter ging es. Ende 2022 habe ich mich dann dazu überwunden einen neuen Turbo einzubauen (selber gemacht ohne Grube Bühne möglich). Ford wollte für einen Garret Lader meine ich ca. 1200€ haben im Tausch. Habe dann eine Firma gefunden wo ich einen neuen Garret Lader für 800€ bekam. Gruß Jörg
Allerdings waren die Konzeptionsvorgaben ein Handwerkerfahrzeug mit max 3,5t und keine Wohnmobile die, leicht überladen, 3,5t als Dauerlast schleppen. Trotzdem ist der 2,2l Motor eine konzeptionelle Krankheit, das ist auch bei den Werkstätten bekannt und was soll man noch ändern wenn der Motor schon lange nicht mehr gefertigt/verwendet wird? Aber 140PS aus 2,2l ist natürlich auch eine Ansage. Eine alte Regel sagt: Auf die Dauer hilft nur Hubraum! Meine Meinung, Gruß Andreas Wenn man nen Motor vernünftig konstruiert ist das überhaupt kein Problem mit 140PS. Aber es musste billig sein. Naja bei Fiat wurde mehr Leistung aus 2,3 ltr. geholt und die halten. Bei Handwerker Transporter geht es meist um das Volumen im Aufbau und weniger Gewicht. Dann werden die Karren geleast und geht da was kaputt interessiert es nicht. Dann gibt es eine neue Karre. Firmenleasing ist nicht mit Privatleasing zu vergleichen. Die Firmen zahlen bei Volleasing brauchen sie sich um nix kümmern.
Diese Aussage ist nicht richtig. Der Nachfolgemotor mit mit der Bezeichnung Panther funktioniert einwandfrei, ist langlebig und er ist mit 170PS und 405Nm ein sehr kräftiges und überdies trotzdem ein sparsames Kerlchen. Doch, FORD kann das auch. Sogar die Wandlerautomatik wird, trotz weniger Fahrstufen, sehr gelobt. Ich glaube diesen Motor gab es ab 2016. Der 2,2L Vorgängermotor war hingegen leider ein Sorgenkinder. Hätte FORD hier besser reagiert und neben einer kulanten Handhabung den AT-Motoren auch noch gute Kolben verpasst, stände es nicht so schlecht mit dem jetzt so miesen Ruf der TRANSIT. LG Carsten Trotz aller Probleme, gibt es die Motoren aber auch mit hoher Laufleistung ohne Probleme im Womo. Bei denen, wo der Motor hält, gibt's natürlich keine Klage im i-Netz.
Das kann natürlich der Grund sein. [quote="andwein"]Allerdings waren die Konzeptionsvorgaben ein Handwerkerfahrzeug mit max 3,5t und keine Wohnmobile die, leicht überladen, 3,5t als Dauerlast schleppen. Das stimmt. Krankheit passt auch sehr gut :mrgreen: Gruß Jörg
Ja, beim Nachfolger hat Ford reagiert. Aber beim besagten Motor hat man nicht Reagiert und die Probleme nicht abgestellt. Man hätte zumindestens mehr auf die Injektoren eingehen müssen und diese zum Beispiel in den Wartungsplan prüfen müssen/sollen. Aber ändert jetzt nichts mehr.
Du möchtest also nicht in den Club der Motorschäden aufgenommen werden :freude: Spaß beiseite, kann ich sehr gut verstehen. Dann drücke ich Dir die Daumen das der Tausch der Injektoren ein Motorschaden verhindert und dann sind 2.200,-€ mit Sicherheit gut investiert
Das würde mich freuen und Interessieren ob dadurch ein Motorschaden verhindert werden kann. Wenn ja, müsste man ja nur die Injektoren regelmäßig prüfen ob die Injektoren einwandfrei ihre Arbeit machen. Eins verstehe ich nicht… ich hatte verstanden, hier hat es Kompressionsdruck in das Kurbelgehäuse gedrückt. Also ein Schaden im Kurbeltrieb, wahrscheinlich Kolbendefekt. Wie soll man das nur durch Tausch der Injektoren beseitigen? Ich denke eher, die defekten Injektoren waren zwar der Auslöser des Schadens, aber dabei kann es nicht geblieben sein. Wo soll sonst der Druck im KuGe herkommen? Oder habe ich hier im Thread was verpasst? :)
Nein, hast Du nicht. Bei meinem Wohnmobil hilft das tauschen der Injektoren allein nichts mehr. Hier ist die Vermutung das ein Kolben zusätzlich defekt ist. Hallo, der Neffe wird bei der Aktion einiges dazu lernen, wenn er das Werkzeug was man dafür benötigt auch besorgt, kein Problem. Bei den Ausgebauten Teilen könnte die Befundung/Beurteilung schwieriger werden, da kann man ggf. auf externe Spezialisten zurückgreifen. Wichtig, gute Handschuhe anziehen, sonst habt ihr am Feierabend einige Zeit aufzuwenden die Hände von Schmutz und Gestank zu befreien. :wink:
Das wage ich zu bezweifeln. Der Grund sind nicht nur die Injectoren. Das Material der Kolben ist das Problem. Das wurde in einem andren Fred schon erörtert.
Ich versuche es trotzdem mit neuen Injektoren, bei den Motoren die hochgegengen sind wurden diese auch immer mit getauscht. Der Themenstarter hat ja geschrieben das der Motor nach längerer Standzeit unrund lief, ist leider damit trotzdem noch einige Km gefahren. Der Injektor ist wie man auf dem Bild sehen kann geplatzt, wenn ich nun mit diesem Injektor weiter fahre dann gibt halt der Kolben irgendwann nach. Im Zylinder sind so hohe Drücke, wenn der Kolben nun jedesmal im Kompressionstakt eine Verbrennung mit bekommt dann macht der das halt nicht lange mit. Den anderen Thread habe ich mir auch durchgelesen. Bei zb. Mobile/Autoscout finden sich Transits mit dem 2,2l 155 PS mit Laufleistungen jenseits der 500000 km. Nun es gibt 2 Möglichkeiten bei meinem Motor, entweder der hält jetzt weitere 50000 km ohne Motorschaden, oder auch nicht. Im letzten Fall brauche ich womöglich keine neuen Injektoren sondern "nur" einen neuen Motror ;-)) Im übrigen sollten wir die Diskussion sein lassen das Ford da einen Mist Motor entwickelt hat, das macht die Sache hier doch unübersichtlicher. Gruß Jörg Natürlich sollte man so einen Injector ersetzen das ist klar.
Das wissen ja eigentlich auch alle das der Ford Motor in dieser Baureihe nicht gut ist (Ich zwar erst nach dem Kauf). Was genau den Motorschaden auslöst ist ja nicht zu 100% bekannt. Injektoren und Kolben sollen/können/müssten für den Motorschaden verantwortlich sein. Aber ob der Kolben zuerst defekt geht und die Injektoren mit nimmt oder die Injektoren den Kolben, das werden wir wohl auch nicht 100%ig klären können. Sehr ärgerlich ist das aber jeder muss wohl oder übel sein Weg selber finden wie er mit der Sache umgeht. schmiddi sorgt hoffentlich mit dem tauschen der Injektoren ein Motorschaden vor. Ich zerlege mein Motor selber, weil ich auf dem ersten Zylinder kein Druck mehr habe und der Kolben wohl ein weg hat. Wie es mit dem zerlegen des Motor weiter geht werde ich hier Berichten. Auto ist für morgen schon gepackt und dann geht es los mit den Vorbereitungen für den Motorausbau. Gruß Jörg Ford hat den Motor nicht entwickelt sondern von PSA zugekauft. Ford hat noch nie eigene Dieselmotoren gebaut. Der Motor war aber nur für PKW´s gedacht. Alle Indizien weisen aber auf das Material der Kolben hin die die Motorschäden verursachen. hallo: Die Stunde der Wahrheit kommt wenn der ZK abgebaut ist und die Zylinderwand zu sehen ist.Im Moment sind die Injektoren noch nicht wichtig!! So long KH hallo Peter 1130, der Motor ist bei Ford entwickelt worden, der PSA Motor hat keine Steuerkette sondern einen Zahnriemen OK wusste ich nicht. Ich dachte das wären alles PSA Motoren. Hallo; Es ist egal von wem ein Dieselmotor kommt: Früher da war der Brennraum in einer Vorkammer oder Wibelkammer Dann wanderte der Brennraum in den Kolben, beginn mit MAN M-Verfahren und die Brennräume im Kolben wurden immer aufwändiger. aber mit den damaligen Einspritzpumpen noch zu beherrschen. Mit Beginn des Comonrailsverfahrens, übrigens in der damaligen DDR entwickelt, stiegen die Einspritzdrücke und die Verbrennungsdrücke und damit die Kolbenproblem weil die Dinger zu heiß wurden. Um das zu beherrschen war viel Entwicklungsarbeit und höherwertiges Material erforderlich und wenn daran gespart wird dann gibt es halt solche Schäden!! Und dann kamen noch die Abgasprobleme dazu...... Aber mir der Entwicklung des E-Antriebs wird sich das erledigen!!!!!!!!! So long KH |
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