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Hallo liebe Forumgemeinde Mein Womo hat für Landstrom werksseitig eine Aufrollkabeltrommel integriert die über eine Abzweigdose mit dem 230V Stromnetz des Womo verbunden ist. Diese Abzweigdose habe ich durch eine Aufbausteckdose ersetzt und das Ende der Kabeltrommel mit einem Schukostecker versehen. Wenn ich Landstrom nutzen möchte (was wg 830 Wh Solar und 560 Ah Batterie äusserst selten vorkommt) dann verbinde den Kabeltrommel-Stecker mit der Steckdose. Im Normalfall ist die Aufbausteckdose mit meinem Wechselrichter per 2x Schukostecker-Kabel verbunden. Den Wechselrichter aktiviere ich im Bedarfsfall per Funkschalter. 230V Verbraucher haben wir nur wenige und diese werden auch nur temporär genutzt aber dann eben entweder im Bad, der Küche oder Wohnbereich (deshalb auch die ganze Aktion mit dem Umstecken Landstrom bzw Wechselrichter um die vorhandenen Steckdosen nutzen zu können) Die beiden vorhandenen Batterieladegeräte habe ich standardmässig ausgeschaltet und aktiviere sie nur wenn ich mal Landstrom nutze. Der Absorber Kühlschrank läuft generell bei mir über Gas und die Alde inkl Boiler ebenso. Am FI Schalter Urzustand wurde wurde nichts verändert Das ganze funktioniert für mich soweit wie erwartet. Trotzdem würde ich mich über ein kurzes Feedback der Fachleute hier im Forum freuen. Vieleicht habe ich ja einen Aspekt übersehen. Hi, Mal eine Nachfrage, weil ich das ggf. nicht richtig verstehe: Liegen an dem nachgerüsteten Schukostecker 230V aus dem WR an, wenn Du den WR betreibst? Gruß Ja genau, standardmässig ist bei mir der Wechselrichter aus aber der 230V Ausgang vom Wechselrichter ist mit der nachgerüsteten Steckdose über Kabel mit 2 Schokosteckern verbunden. Wenn ich den Wechselrichter per FB aktiviere bekommt das Womo an alle Steckdosen 230 V.
Also wenn ich dein Konstrukt richtig verstanden habe, ist es natürlich absoluter Pfusch und Lebensgefährlich! Grüße
Das habe ich erwartet. Meine Frage: Warum? Ich bin kein Elektriker, aber neugierig.
Hier im Forum wird immer so ein extrem freundschaftlicher und respektvoller Umgang miteinander gepflegt - davon bin ich immer wieder aufs Neue beeindruckt!
Deine Beschreibung liest sich so als hättest Du jetzt an beiden Enden des Landstromkabels einen Stecker - d.h. wenn eine Seite mit einem Stromnetz verbunden ist, liegt an der anderen 230V ohne Berührschutz an. Das wäre ein absolutes No-go und in der Tat Lebensgefährlich. Ich vermute aber mal dass das nur missverständlich beschrieben ist? Vielleicht schickst Du mal ein Foto ein, dass könnte für Klarheit sorgen. [/quote] Das habe ich erwartet. Meine Frage: Warum? Ich bin kein Elektriker, aber neugierig.[/quote] Zitat...ich bin kein Ekektriker... und genau da liegt schon ein Neugieriger, der mal auch Neugierig ist, mit deiner "Bastelei, im Grab! Ich bin kein Klugscheißer! Gruss Gerald
Hi, Ich vermute, Du weisst, dass das nicht zulässig ist. Zum Verständnis: Würdest Du bei Dir zu Hause ein Kabel mit zwei Steckern bauen und die eine Seite in die Steckdose stecken? Eine Steckdose hat ja den Sinn, dass sie "berührungssicher" ist. Eine Stecker unter Spannung legt die Gefahr ja geradezu offen. Darum werden ja auch Steckdosen und keine Stecker im Wänden verbaut. Stell Dir vor, jemand muss da rumstöpseln, weil Du gerade "unpässlich" oder ausgefallen bist oder Du hattest drei Bier zu viel und steckst daran rum. Mit Spannung am Stecker kann niemand wirklich rechnen... ...ja, ich hab's auch so gelesen, dass die "Lösung" ein Verbindungskabel mit beidseitigem STECKER ist. ...und ja, natürlich funktioniert das. Wie Du mit Deiner Gesundheit umgehst, ist Deine Sache... Aber:...allein das Vorhandensein eines solchen Kabels ist schon so fahrlässig, dass Du im Falle eines Personen-Fremdschadens Deines Lebens nicht mehr froh werden wirst...das dann aber vermutlich sowieso im Gefängnis endet. Gruß, Uwe. Alles klar, liebe Mitglieder. Dann hat sich der Beitrag doch gelohnt und vieleicht hat er sogar Leben gerettet. Das gute an einem Forum ist ja gerade dass Viele mitlesen. In diesem Sinne vielen Dank. Die Frage die ich mir stelle, wofür soviel Solarpower und Akku Kapazität wenn du die eh nicht nutzt (Kühli und Heizung auf Gas, kaum 230V Verbraucher), bei den Werten brauchst du doch eh keinen Landstrom. Würde das gesamte Konzept nochmal überdenken und von einem Fachmann auf einen vernünftigen Zustand bringen lassen, m.M.
Danke für diese Rückmeldung. Ich nehme an, dass Du das Kabel aus dem Verkehr ziehst und eine berührungssichere Variante wählst. Wenn es unbedingt keine CEE Einspeisedose sein soll - schau mal nach den Lösungen an 230V Gartengeräten. Entspricht nicht dem was es sein sollte, ist aber weit weniger gefährlich.
Sehe ich genauso: Ein Kabel mit je einem Schuko-Stecker an den Enden ist für alle Menschen (Erwachsene wie Kinder), die nicht damit rechnen oder keine Ahnung haben eine potenzielle Gefahr - auch wenn Du selbst die Handhabung im Griff hast. Es gibt zu viele unkontrollierbare Szenarien, in denen das gehörig schief laufen kann. Bitte nicht nachmachen!
Auf vielen/manchen CP ist der Strom pauschal dabei. Also kann man ihn auch nutzen und muß nicht nach dem Wetter (Sonne) schauen. Die Lösung wäre einfach alles zu invertieren. Die Quellen (Kabel...) auf Steckdosen oder Kupplungen und das Kabel zum FI/LS und dem restlichen Aufbau als Stecker. RK
Du warst schneller. Ich hab es mal als Prinzip skizziert: ![]() Den unteren Stecker verbindest du mit einem kurzen Kabel mit der Verteilerdose die zu den Steckdosen führt. Je nachdem ob du Landstrom oder WR nutzen möchtest steckst du den Stecker in die eine oder die andere Buchse/Steckdose. Hubert Nur zum Nachdenken: wenn unsachgemäße Verkabelungen OHNE entsprechende Netzvorrangschaltungen gemacht werden, besteht auch die latente Gefahr, dass die Kontakte der Ausseneinspeisung unter Spannung stehen! Ohne jemand nahetreten zu wollen, aber Leuten, die eine lebensgefährliche „Stecker zu Stecker-Verbindung“ basteln wollen, würde ich keinerlei 230V-Verkabelungstipps geben. Also vielen Dank für die hilfreichen Beiträge. Das Stecker Stecker Kabel ist wirklich keine gute Idee. Ich selber habe das im Griff weil ich ja für seltene Landstromnutzung erst im Womo umrüsten würde dh Wechselrichter abkoppeln und Ladegeräte einschalten aber es sind ja auch Situationen denkbar in denen Dritte Landstrom anschliessen könnten (zb Werkstatt) dh das Stecker Stecker Kabel fliegt definitiv raus und wird ersetzt durch eine Berührungssichere Stecker- Steckdosen-Lösung. Noch ein Hinweis zu meiner ungewöhnlichen Solar- Batterien Kombination. Diese nutze ich nur im Winter weil wir die Wintersaison überwiegend in den Alpen verbringen und die Netto- dann eh weit von der Bruttokapazität entfernt ist. Im Sommer ist dann ein 415 Wh Panel schon mehr als ausreichend
830 W oder Wp RK 830 Wp meinte ich, Sorry aber mein Hobby ist nicht Womo Technik sondern Winter- und Wassersport aber das habt ihr vermutlich schon alle schon vermutet :-)
Wie du in dem Thread mitbekommen hast, ist es gefährlich, mit zu wenig Wissen an Strom oder Gas rumzuschrauben, auch wenn es selten so extrem ist wie in diesem Fall. Und die Einheiten sind da oft ein Anzeichen. RK
Und Zeichnungen von Kabelverbindungen, ohne als Hilfe daraufhinweisen, dass man an solchen "Hilfen" zumindest an den Steckern/Kupplungen" eine Markierung der Phase anbringt (Ausgehend von der CEE Dose), würde ich nicht folgen. Improvisieren sollte man immer nach dem Motto: Wenn schon pfuschen, dann richtigt" Freundlichste Grüße, Andreas ät: mobile8585 ...ich hab mir Deine Anfangsfrage nochmal durchgelesen: Wenn Du die nachträglich montierte Steckdose (die ja Deine einzige Einspeisesteckdose ist) durch einen Aufbau-Stecker ersetzt - optimalerweise in CEE-Version...und am Ende der Kabeltrommel und dem Adapterkabel zum Wechselrichter jeweils eine Kupplung montierst - natürlich optimalerweise auch wieder in CEE...so hast Du alles sicher in Betrieb...quasi wie serienmässig, nur eben ohne den Luxus deiner anfangs fest angeschlossenen Kabeltrommel. So kann an keinem "Stecker" Spannung anliegen...weil der "Stecker" als einzige Zugang zum 220V-Bordnetz belegt ist um Spannung dort vom Wechselrichter oder als Landstrom einzuspeisen...also eine manuell betätigte Vorrangschaltung. Eine "falsch" herum angeschlossene Vorrangschaltung, die den Wechselrichter als "Vorrang" nutzt, wäre eine komfortable Alternative...dann wäre die Kabeltrommel immer die einsatzbereite Einspeisung...und sobald Du den Wechselrichter einschaltest, übernimmt dieser die Spannungsversorgung und der Stecker der Kabeltrommel wird vom Bordnetz weggeschaltet. So eine Umschalt-Dose gibt's ab 80€ und würde Deinen Umsteck-Vorgang automatisieren...so herum arbeitet die Umschaltung beim Betrieb eines PV-Anlagen-Inselnetzes: der Wechselrichter ist der Master und das Netz der Slave. Gruß, Uwe
Ich war davon ausgegangen dass diese Kabeltrommel anstatt einer extra Ausseneinspeisung existiert. Ansonsten bräuchte man eine Umschaltung (ob NVS oder Manuell) mit 3 verschiedenen Quellen. Hubert Vielen Dank nochmal an Alle die sich freundlicherweise mit Beiträgen beteiligt haben. Um das ganze Thema abzuschliessen, bei Frankia ist die Landstromeinspeisung eine integrierte Kabeltrommel. Das innere Ende dieser Kabeltrommel werde ich wie gesagt auf Steckdose umrüsten ebenso die WR Einspeisung. Und dann passt die Lösung für meine Bedürfnisse. Die rege und hilfreiche Beteiligung ermutigt mich noch ein weiteres Pfuschprojekt von mir (4 Gelbatterien parallel anschliessen) in einem sparaten Thread vorzustellen. Bei Fachleuten wird das vermutlich wieder zu Schnappatmung führen aber wenn ich und andere Leser daraus etwas lernen dann profitiert ja das ganze Forum davon.
Du bist ja gut drauf mit deinen Pfuschprojekten. :ja: :roll: :ja: Viel Glück wünsche ich dir. Und wenn du deine elektrischen Projekte überlebst hast und dir nichts mehr einfällt,hätte ich noch ein paar verrückte Ideen mit der Abteilung Gas. Kopf hoch alles wird gut. Frankkk Vor Elektro und Gas sollte man als Laie etwas Respekt haben, denn Fehler können tödlich sein. Wer also selbst kein wirklicher Fachmann ist, sollte lieber einen zu Hilfe holen, aber nicht den Freund oder Nachbarn, die zwar hilfsbereit und selbstbewusst dafür sind, aber nicht unbedingt mehr Ahnung als Du haben. Ich habe zum Thema auch eine eigene Frage: Angenommen man hat mehrere 230 V-Steckdosen. Ich hatte als Zusatzausstattung etliche 230 V-Wechselstrom und 12 V-Gleichstrom-Steckdosen bestellt. Eine Steckdose ist wie bisher an Landstrom angeschlossen. Diese Steckdose hat nur dann "Saft", wenn Landstrom angeschlossen ist. Da ich nur sehr sehr selten an Landstrom stehe, reicht uns eine Steckdose für diesen. Wenn man einen Wechselrichter hat und dessen Ausgänge ausschließlich an die übrigen 230 V-Steckdosen anschliesst, haben diese Steckdosen nur dann Strom, wenn der Wechselrichter an ist. Wenn nun Landstrom an ist und gleichzeitig der Wechselrichter an ist, haben alle 230-Volt-Steckdosen Strom, sollten sich aber nicht gegenseitig beeinflussen, da es getrennte Stromkreise sind. Meine Frage: In einem Womo gibt es keine Erde. Kann es ein Problem geben, weil die an sich getrennten Stromkreise einen gemeinsamen Nullleiter bzw. Pseudoerde haben? Du meinst vermutlich nicht den Nullleiter bzw Neutralleiter, sondern den PE (grün/gelb, Schutzkontakt, "Erde" ...) - sonst sind die Stromkreise nicht mehr getrennt. Der PE muss als Fehlerschutz potentialfrei sein, alle Metallteile (Gehäuse/Karosserie) verbinden und darf nicht geschaltet werden. Geerdet ist er nur bei Landstromanschluss, und das ist auch völlig in Ordnung so. Anders ausgedrückt: dass deine beiden getrennten Netze sich einen gemeinsamen PE teilen, muss sogar zwangsläufig so sein. Ansonsten ist die vorgestellte Installation des TE schon ziemlich krass. Er macht den gleichen Fehler wie die kleine, aber lautstarke Minderheit der Verfechter der "PE-N-Brücke" am Wechselrichter (die eine Phasen-Karosseriebrücke ist): ein freiwilliger Verzicht auf den Berührungsschutz, was eine der grundlegendsten Sicherheitsmassnahmen in der Elektrotechnik ist. Allerdings noch gefährlicher (da bei beiden Aussenleitern) und offensichtlicher. Daher bitte unbedingt dazulernen. Man kann auch jemand fragen, der Ahnung hat, aber die sind auch nicht immer leicht zu erkennen. Gruss Manfred
Damit hast du vollkommen recht wenn damit eine Brückung ohne nachgeschalteten FI gemeint ist! Mit Verbindung "ein Ausgang WR (Ist ja kein N-Leiter) und PE, CEE PE und CP Erder ist jetzt eine Erdverbindung geschaffen und mit Einsatz eines FIs kann ein Fehlerstrom erkannt und der FI Ausgang abgeschaltet werden. Gruß Andreas Man kann ein schlecht vergleichbares, aber ähnlich hohes Schutzniveau erreichen, wenn man einen Aussenleiter erdet und in die Installation - das wäre in diesem Fall das Wechselrichtergehäuse - einen FI einbaut. Und weiss, was man tut. Allerdings ist das im Womo unmöglich, weil keine Erdung zur Verfügung steht. Ausserdem ist das Nachschalten eines FI hinter die Schuko-Verbindung gefährlicher Pfusch. Erstens fallen mir da gleich drei einfache Fehler ein, die zu gefährlichen Berührungsspannungen führen und bei denen der RCD nicht abschaltet, und zweitens kennst du den Rest der Installation nicht. Hier werden Stecker mit Kupplungen vertauscht, und neulich hat sich einer gemeldet, der die "Netzvorrangschaltung" von einem Elektriker mit einem einpoligen Relais auf der Phase realisiert bekommen hat. Das würde in Zusammenhang mit deiner Lieblingsbrücke bei einem Vertauschen von L und N beim Landstromanschluss direkt die Karosserie unter Strom setzen ... Was auch immer man hinbastelt: das Aufheben der Schutztrennung ist der Schritt, der sowohl unnötig als auch gefährlich ist. Gruss Manfred
Na ja. In diesem Faden sind wir von der CEE-Schukokupplung ja sicher dass eine Landstromverbindung besteht und damit auch eine Verbindung zum CP- oder Hauserder. Und dann funktioniert der FI Bei einem Isoliert und ohne Landstrom stehenden Womo hast du recht!! Gruß Andreas ...in der "Inselnetz"-Lösung mit Fi hat die Brückung eines der WR-Leiter mit dem PE direkt nach dem Stecker am WR zu erfolgen...und da ist es dann egal wie herum er eingesteckt wird. Schaltet dann eine Vorrangschaltung auf "Landstrom" um (oder steckt man manuell auf Landstrom um), ist diese Brückung vom Womo-Netz getrennt und lauert auf die nächste Aktivierung...da sitzen keine "FI in Reihe". Im Inselnetz "Womo" kann man sicherlich ohne den WR-FI leben...die wenigen 230V-Geräte sind wohl alle Schutzisoliert...im Heim-PV-Netz, an dem z.B. Kühlgeräte mit Metallgehäuse betrieben werden, sieht die Welt schon anders aus. Da kann man dann durchaus mal zwischen die zwei "Phasen" geraten...da wäre es schon hilfreich, wenn das dann ein FI erkennen...und hilfreich zur Seite stehen kann. Gruß, Uwe. Ein FI braucht keine „Erde“, um auszulösen. Er misst lediglich den hin- und rückfliessenden Strom über P und N und löst bei Differenz aus. Wie sonst wäre zB ein professionelles FI-Prüfgerät in der Lage, bei einem isoliert auf seinen Rädern stehenden Mobil ohne Landstromanschluss das (zeitlich und stromhöhen bedingte) korrekte Abschalten eines FI‘s zu messen?
Das Problem ist, dass die verbauten Steckdosen den Anschluss von allen möglichen elektrischen Geräten mit jedweder Schutzklasse zulassen, daher besteht die Verpflichtung den Worst Case abzusichern. Sterben kann so leicht sein!
So kenne ich das auch. Habe eine Vorrangschaltung Wechselrichter/Landstrom und ein FI/RCD zu den Verbrauchern geschaltet. PS: FI misst die Differenz zwischen L / N und löst bei Differenz >30mA aus. PE wird nicht angeschlossen!
So ist es, es wird auch PE-N-Verschaltung genannt und findet zum Beispiel in alten Anlagen, bei denen ein RCD nachgerüstet wurde, Anwendung. Das Problem dabei ist aber, dass manchmal die Verdrahtung irrtümlich so gewählt wird, dass die Sicherheit erst nach der Verschaltung kommt, was aber umkehrt der Fall sein sollte. :-))))...und ? wo fließen die fehlenden 30mA hin, die dafür sorgen, dass der FI auslösen kann ? Richtig, an der Meßspule des FI vorbei über den PE zurück zum Wechselrichter...sofern dort eine Brücke zwischen einem der Leiter und dem PE besteht. Damit schließt sich nämlich der Stromkreis erst...der den Fehlerstrom fliessen lassen kann. Gruß, Uwe.
Genau so ist es, Uwe! Und das funktioniert eben auch ohne "externe Erdung" oder ohne "Erdspieß", also auch, wenn das Mobil schön isoliert auf seinen Rädern steht.
Das ist alles korrekt! Aber ihr solltet halt das gemeinsame Potential (Minus - WR Gehäuse - Chassis) im Womo und dessen Verbindung über PE - CCC - Erdpunkt CP/Haus als weiteres Sicherheitspotential im Sinne der VDE nicht einfach ignorieren. Seht es als Paket! Nur meine Meinung. Andreas
Hallo Andreas, klar, das wird auch nicht ignoriert, es ging nur um die Frage, ob der FI hinter einem WR auch bei nicht vorhandener externen "Erdung" über den CEE-Landstromstecker funktioniert und das tut er eben! Wenn man "frei" steht hat man ja auch keinen Landstrom .... Der "normale" serienmäßige FI funktioniert bei korrektem Landstromanschluss sowieso.
Das ist ja unbestritten, dass der Fehlerstrom dann über die Brücke fliesst bei der Fehlersituation, die du dir konkret vorstellst. Eine Drahtbrücke ist aber nicht selektiv bezüglich der Höhe des Stroms und der Richtung, und damit ist die Konsequenz aus der Aussenleiter-PE-Brücke: KEIN FEHLERSCHUTZ MEHR. So führt z.B. die nicht gebrückte, einfach isolierte Verbindung zwischen dem WR und dem FI nicht abgesicherte Netzspannung gegen alle Metallteile am PE, Gehäuse und Karosserie. Viel Glück. Gruss Manfred
Genauso wie im Haus erst nach dem FI ein Schutz besteht. Das Kabel sollte nicht unbedingt erst zweimal durchs Womo gehen, bevor es am FI ankommt. Aber selbst dann sind die Dosen und Geräte geschützt, nur eben nicht das Kabel auf Beschädigungen. RK
Mir ist schon klar, wo das Missverständnis herkommt. In der Hausinstallation wird ja der N-Leiter aus der Sternmitte erfunden, und im Sicherungskasten kann man auch die entsprechende "Brücke" finden. Die Verhältnisse sind im Womo nicht vergleichbar, da keine Erdung möglich ist (und damit der PE nicht potentialfrei ist), und weil das ganze Womo gut den Strom leitet und damit selbst nach dem FI eine ganz andere Gefahr herrscht als im Haus. Der entscheidende Unterschied ist aber ein anderer: um aus dem zwangsläufig einseitig geerdeten Netz im Haus ein viel sichereres schutzgetrenntes zu machen, benötige ich einen Trenntrafo - das ist ein hoher Aufwand. Da ist die Billiglösung FI viel einfacher zu implementieren und weitgehend verlustfrei. Das schutzgetrennte Netz liefert aber ein Generator oder Wechselrichter sowieso, und die Schutztrennung mutwillig aufzuheben, ist sinnfrei und gefährlich: erstens weil ein eventuell installierter FI das Schutzniveau eines IT-Netzes nicht herstellt, und zweitens, weil diverse Fehlerszenarien nicht abgedeckt sind. Konsequenz: in einem Fahrzeug ist nur Schutztrennung sicher. Für eine Alternative habe ich noch keine seriöse Quelle gefunden, dafür reichlich YT-Videos und Forenbeiträge, die eher durch Lautstärke als durch Sachverstand auffallen. Hingegen gibt es auch für die FI-Fans eine Möglichkeit, diese im schutzgetrennten Netz einzusetzen, indem man vor jeden Verbraucher (also jede Steckdose) einen FI setzt. Dieser löst zwar erst beim zweiten Fehler aus, aber das ist auch kein Problem, weil ein erster Fehler nicht direkt gefährlich ist. Besser ist eine Isolationsüberwachung, die den ersten Fehler meldet, denn strenggenommen darf die fehlerhafte Anlage nicht mehr betrieben werden. Die PE-N-Brücke ist nichts anderes als ein absichtlich eingebauter erster Fehler, und die Konsequenz ist die gleiche: eine solche Anlage zu betreiben ist verboten. Aus gutem Grund. Gruss Manfred
Dann beantworte mir doch bitte folgende Fragen: * Warum schreiben (auch rennomierte) WR-Firmen in ihren Anschlussplänen eine PE-N-Brücke mit Verbindung zur Karosserie vor oder liefern ihre WR bereits mit dieser "verbotenen" Brücke aus? Sind das alles unfähige Idioten? * Warum löst ein derart installierter FI bei der Überprüfung mit einem Fluke-FI-Tester immer zuverlässig aus, wenn es ja laut dir beim "ersten Fehler" gar nicht sein kann? * Welche Fehler können denn auftreten, die nicht abgefangen werden? Ein satter Schluss zwischen L und PE-N muss durch den WR selber schon wegen Überlast erkannt werden. Welche Szenarien gibt es sonst? Hallo alle, ganz so einfach ist die Verbindung N-PE am Wechselrichter nicht! Bei Vorrangschaltung und einstecken von Landstrom, kann bei verdrehter Phase (Schuko-Stecker) die Karosserie unter L-Spannung stehen. Man müsste also sicher sein das sowas nicht passiert, was an einigen CP/SP im Ausland zweifelhaft ist. Also müsste die PE-N Verbindung bei Landstrom entfernt/geöffnet werden! PS: Brauch ich diese Brücke eigentlich? Ich meine Nein! Wenn ich die L oder N Phase berühre gibt es zwei Möglichkeiten, es fließt Strom durch meinen Körper, dann löst der FI/RCD bei >30mA aus oder es passiert nichts!
Hmm, in diesem Fall müsste doch eigentlich der FI für den Landstromanschluss direkt auslösen. Oder täusche ich mich? Gruß Klaus
Sorry, diese Aussage ist einfach falsch!!!!! Aber vielleicht doch eine Frage: Fehler in Bezug auf was? Die VDE, den Personenschutz, etc. Wenn du dich auf eine Hausinstallation beziehst: Sie ist nicht verboten, der Bestand an diesen Installationen muss nicht geändert werden. Im Neubau ist jetzt der FI und deshalb kann man im Haus auf die Brücke verzichten. In Ersatzstromnetzen, und die ist mit Einbau eines WR gegeben, ist diese Brücke (Nullung) nicht verboten sondern einfach Teil einer Lösung. Gruß Andreas |
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