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Hallo zusammen, nach nun fast 15 Jahren Laufzeit geht langsam unser AGM Batteriesatz (2 Stück) mit je 140AH in die Knie ud wir überlegen den Austausch mit einer Lithium Batterie 150AH vorzunehmen. Hierzu zwei Fragen: :mit welchem Hersteller habt ihr schon gute Erfahrungen gemacht, denn es ist schwierig sich bei der Menge der Hersteller ein neutrales >Bild zu machen. Ist es sinnvoll oder erforderlich auch das Netzteil zu tauschen. Vielen Dank für Euren Input Grüße Rodger ich habe beim Arto umgerüstet, ich habe ausschließlich Victron Produkte verbauen lassen, inkl. Akku mit externem BMS, 2 Ladegeräte für Aufbau und Starter getrennt und unabhängig, Solarregler. Alles funktioniert völlig problemlos. Meine Konfiguration ist bis auf den Akku auch so. Beim Akku habe ich die Gelben von Lars genommen.
die einen sagen so, die anderen so, wenn du mit Netzteil das Ladegerät meinst. Der Mann will nur ne LiFePO und keine Komplettrenovierung seiner Elektroanlage…. Normalerweise funktionieren LiFePOs einwandfrei mit alter Ladetechnik, solange das Ladegerät eine Gel- oder Blei/Säure Einstellung hat. Batteriemarke ist schwierig, jeder empfiehlt das, was er selber hat. Wie wäre denn das Budget? bis denn, Uwe
Zum Akku: Ich habe geschaut, dass ich einen LiFePO bekomme, der von der Größe den bisherigen AGMs entsprochen hat, um nichts umbauen zu müssen. Ich hatte 150er AGM drin. Bei Microcharge habe ich dann einen LiFePO gefunden, der exakt bei Breite und Höhe gepasst hatte, die Länge war etwas kürzer. So konnte ich den Haltebügel weiter verwenden. Anstatt 150Ah hat der LiFePO nun 302Ah, somit fast das 4-fache an Kapazität. Und der Preis hierfür unschlagbar. Natürlich ist ein Akku aus China billiger, wollte aber einen deutschen Händler, der mir bei Fragen Rede und Antwort steht und das war hier der Fall. Bei mir vorher / nachher: ![]() Habe nun 3 Akkus verbaut. Der linke hat am Gehäuse seitliche Befestigungsflansche und kann darum an jede senkrechte Wand geschraubt werden. Diesen habe ich schon im Nov. 2021 gekauft und parallel zu den AGMs laufen lassen. Da der Akku seitdem völlig problemlos lief, habe ich nun 2 weitere gekauft und die AGMs raus geschmissen. Gruß Axel Leider schreibst Du nicht, welches Baujahr und welches Netzteil...
Liontron würde ich empfehlen, die 150er ist etwa 1,5 mal so groß wie eine Blei und darf liegen, sollte also hinpassen. --> Link Wenn die Batterien in einem Kasten in der Heckgarage sind, der unter das Fahrzeug hängt, würde ich die Arctic nehmen. --> Link
Wenn das bei früheren Flairs verbaute CBE drin ist, das würde ich tauschen, weil es eine komische Kennlienie hat und die Spannung am Anfang ziemlich hoch geht zwecks Desulfatierung. Da würde ich, wie schon beschrieben, Victron nehmen. --> Linkoder --> Link LG Peter
Buchst du ihm dann auch gleich nen Termin bei Dr. Franz? :D bis denn, Uwe Hallo zusammen, erst einmal vielen Dank für Eurie Informationen. Werde mich bei der Entscheidungsfindung damit auseinandersetzen, Gruß Rodger Tut mir leid, aber da wurde die Funktionsweise der Desulfatierung beim CBE-Gerät einfach nicht verstanden. Wie sollte denn ein Ladegerät, dass gerade mal imstande ist einen Ladestrom von nicht einmal 20A zu liefern, damit an den Anschlüssen einer Li-Batterie eine Spannungsgrenze von 15,2V erreichen, damit die Desulfatierung überhaupt ausgelöst wird? Ihr versteht einfach ein ums andere Mal nicht, wie sich eine Batterie an einer Stromquelle verhält. Wenn das ein Laie so wiedergibt - ok. Aber ein Fachbetrieb... NEIN NEIN und NOCHMALS NEIN! Nochmal zu Erklärung: Zitat aus der Bedienungsanleitung Phase 1: - Beim Einschalten des Ladegeräts, nur wenn es nötig ist, wird die Batterie mit einer Spannung von 15,2V aufgeladen, bis der Strom 2A überschreitet oder für maximal 2 Stunden. Die Batterie muss also einen Innenwiderstand aufweisen, dass beim Durchtritt die Klemmenspannung am Ladegerät 15,2V erreicht und erst dann ist diese Funktion aktiv! Dazu gibt das Ladegerät max 2A aus. Der Innenwiderstand beträgt dann mind bei 130 Milliohm, was merklich über dem typischen Innenwiderstand einer Bleibatterie von deutlich unter 100 mOhm liegt. Sollte das Desulfatieren erfolgreich sein, sinkt der Innenwiderstand rasch ab es kann eine Ladung erfolgen die bis max 16A oder 14,xV vorgenommen wird. Eine typische Lithiumbatterie hat einen Zellwiderstand von 4x0,5 mOhm, also 2 mOhm zzgl. Anschlüsse, BMS, etc. kommen oben drauf. Aber niemals liegen die Werte auch nur annähernd in einem Bereich, wo diese Funktion ausgelöst wird und schon gar nicht bei diesen lächerlichen Strömen. Ich habe hier Stationärbatterien mit 16 Zellen in Reihe, 200Ah und 150A BMS. Die werden von Solarreglern mit bis zu 80-100A in der Spitze geladen. Da liegt die Klemmenspannung bei 0,5C immer noch unter 14V. Aber ich sag dir, was das CBE macht: Es gibt 2A aus und stellt fest: 13,2V, dann geht es hoch auf 16A und stellt fest: 13V,2. Und irgendwann gegen Ende steigt die Spannung auf 14,1V, da bleibt es und nach 1,5 Stunden geht es in die Erhaltungsladung. Stellung A vorausgesetzt. Stellung B ginge auch aber 8h Absorption braucht kein Mensch bei einer LiFePO4. Stellung C ist nicht zulässig und ein hoffentlich richtig eingestelltes BMS schaltet ab. Also bitte hört's endlich auf dieses Desulfatierungsgespenst immer wieder in Verbindung mit LiFePO4-Batterien herumzuscheuchen. Und ne Bleibatterie, die das Verhalten zeigt ist sowieso reif für die Tonne. Eine der unnützesten Funktionen überhaupt. Sorry für die markigen Worte, aber das musste einfach sein!
Dann sieh es mal andersrum, der Laie kann das ausprobieren und machen, wenn es funktioniert... der Fachbetrieb nicht, denn der ist in der Gewährleistungspflicht und verbaut täglich eine Lithiumbatterie. Er käme ja gar nicht hinterher, wenn die Kunden anrufen, weil die Akkus abschalten... Nimm einfach den Fall an, die Batterie ist randvoll, ob nun vom Fahren mit Booster oder von der Solaranlage und jetzt steckt der Kunde Landstrom an auf dem Stellplatz... das Ladegerät geht auf 15,2V, aber es fließen keine 2A mehr, weil der Akku voll ist, eine einzelne Zelle kommt jetzt über OVP, der Akku schaltet die Ladung ab und je nach App piept jetzt das Handy Alarm oder zeigt das rote Dreieck in der Batterie... ist mir selbst passiert, ich hatte in meinem Flair nämlich erst das originale CBE dringelassen! Schaudt lasse ich drin, NE oder Dometic gehen umzuschalten, CBE wird umgetauscht. Auch die neueren, wegen der Abschaltung nach 10h Erhaltungsladung... LG Peter
Aber nicht wegen dem Desulfatierungsgespenst! Aber das hat Cincano 01 schon klargestellt. Das Abschalten des CBE nach 10 h Erhaltungsladung (am Landstrom) wäre ja sogar bei jenen CP-Landstomdauerstehern erwünscht, die die LiFePO4 um ein paar Zyklen länger erhalten wollen, indem sie sie nicht ständig voll geladen halten. Ihnen sei geraten, am Tag vor der Abreise kurz den Netzstrom abzuziehen und wieder anzustecken, damit ein neuer Ladezyklus eingeleitet wird und man nicht mit teilgeladenem Akku wegfährt. Manche Betriebe bauen mit dem Garantieargument keine Produkte ein, die nicht über sie selbst bezogen wurden, das führt auch oft zu zweifelhaftem Gerätetausch und Umsatzoptimierung. Das sei dem Fachbetrieb unbenommen und ist auch teilweise verständlich, man soll es aber nicht als allgemeingültige "Wahrheit" im Forum verbreiten, sondern auf die eigene Kundenberatung beschränken. Helmut
Ach Helmut, meinen Beitrag hast Du offensichtlich gar nicht richtig gelesen... bei meinem 1997er Flair war genau das alte CBE verbaut, um das es im Thread ging und mit diesem hatte ich genau das OVP Problem... Akku voll von der Sonne, trotzdem Landstrom angesteckt und kurz danach OVP-Abschaltung...
Hier liegt auch nicht das Problem, das Problem kommt im Winterlager oder bei längeren Standzeiten in der Halle oder unter dem Carport... kleine Ströme (Kamera, Alarmanlage, I-Net-Box usw.) entladen den Akku langsam und ohne ihn unter 13V zu ziehen, Solar bringt nichts und der Landstrom steckt zwar dran, aber das Ladegerät schaltet nicht zu... Alternative hier, die ich auch schon empfohlen habe, eine Zeitschaltuhr (idealerweise Wochenzeitschaltuhr), die ab und zu mal unterbricht... LG Peter
Aber Peter, 1) OVP ist eine Schutzschaltung, es ist also nichts (außer Piepsen) passiert, es wurde nur vorübergehend der Ladezweig abgeschaltet und der Akku war ja sowieso knallvoll. Ob OVP in diesem Fall durch das CBE oder wegen einem schlecht balancierten AKKU ausgelöst wurde, sei einmal dahingestellt. Ob und wie die 15,2 V überhaupt am LiFE-AKKU ankommen können, hat ja Cincano 01 versucht fachmännisch zu erklären, warum willst du das nicht annehmen? 2) Die einfachere Möglichkeit wäre gewesen, das CBE mit einem Schalter abzuschalten (weil von März bis Oktober meist die Solaranlage ausreicht). Helmut
Damit hier nicht ein unnötiger "Streit" entsteht .. Lieber Peter, ich lese Deine Beiträge immer sehr aufmerksam, insbesondere weil Beiträge von Fachleuten hier im Forum sehr willkommen sind, da haben alle was davon. Ich verstehe dein Verhalten deinen Kunden gegenüber vollkommen. Ich möchte auch nicht von einem aufgeregten Spanienurlauber angerufen werden, weil der AKKU piepst, den er von einem Fachmann einbauen hat lassen. Eventuell hilft da auch Beratung oder man macht es "idiotensicher" - mir ist leider kein "milderer" Ausdruck eingefallen. Erlaube trotzdem, dass man manchmal auch Beiträge eines Fachbetriebes versucht "zurechtzurücken". Ich wollte zuerst eine PN schreiben, aber ich denke, das können alle lesen. Helmut der gern von Fachleuten lernt
Wo liegt das Problem? Unter 13 V schaltet das CBE automatisch zu siehe Phase 5 --> 6 und geht dann in Phase 4 .... - oder reden wir von einem anderen CBE-Lader ? ![]() Es soll nicht alles unwidersprochen im Forum stehen :wink: Helmut isch haabe gaar kein CBE :wink:
Richtig, aber bei wieviel Prozent ist der Akku, wenn er unter 13V fällt? 30%, 20%? Möchtest Du mit diesem Akkustand ins Wochenende an den Skihang starten, wenn Du das Wohnmobil 30km entfernt in der Halle stehen hast und mit dem PKW dort ankommst, um mit dem Wohnmobil loszufahren? LG Peter Wenn ich das schon wieder alles lese……. daher bin ich bei Gel geblieben: Hat Jahrelang gereicht, viel günstiger, nix umzubauen oder auszutauschen, geht wieder 10 Jahre (wer weiß was dann ist).
Weil ich nicht der Theoretiker bin, sondern der Praktiker und ein Messgerät besitze... leider kann ich das hier nicht mehr vorführen, dass bei vollem Akku schon die 15V ankommen, da ich kein CBE mehr besitze, auch interessante Geschichte zu diesem CBE: Als ich gegen Victron getauscht habe, habe ich das alte CBE in den Wohnwagen meines Vaters eingebaut, der nur ein kleines 7A vorher drin hatte, aber Mover usw... im Frühjahr 2019 war er auf dem Campingplatz Wallesau und in der Nähe war ein Gewitter. Eine Überspannung zerlegte dann das CBE, aber nicht die Sicherung, sondern es lieferte statt 12 auf einmal 38V und himmelte Alles im Wohnwagen: Zwei LED-Leselampen, den Lüfter der SOG, die Leiterplatte des Truma-Boilers usw... die Batterie wurde heiß und platzte, Säure lief aus... Zum Glück war der Hauptschalter des Movers aus und das ATC hängt ja an Pin 9 vom Auto... trotzdem mehrere hundert € Sachden, nur Material! LG Peter In diesem Fall sind LiFePO4 Batterien viel sicherer als Blei-Säurebatterien, denn die haben ein BMS. :versteck: Sarkasums ein: Die Moral von der Geschichte wäre dann doch: Alle Nutzer von CBE-Ladegeräten sollten diese Gefahr schnellstens aus der Campingumgebung entfernen. Helmut isch haaabe gar kein CBE :wink:
Also ich habe das auch gelesen und sofort kam bei mir die Frage auf: Was ist der Grund für das "nötig"? Ich habe nie verstanden wie ein relativ dummes Ladegerät feststellen kann ob eine "Desulfatierung" nötig sein sollte und das auch noch in einer AGM/Gel Ladekurve. Bei diesen Batterien wurde in der Wohnmobil Anwendung (zyklischer Betrieb, keine Dauerladung) keine Sulfatierung nachgewiesen oder vorsichtiger ausgedrückt: Es gibt darüber keine Fachbeiträge oder Untersuchungen, die diese Ängst bestätigen könnten. Also was ist der Grund dafür dass ein "Konstruktör" dies vorsehen sollte. Oder war es vielleicht einfach die Übernahme der Ladekurve "Blei nass" bei der nur die Parameter "Ladeschlussspannung und Nachladedauer" geändert wurden????????? Sehr, sehr fragend, Gruß Andreas Es gibt 2 Sorten von Womo-Nutzern: 1. Die Bleifraktion, die als erstes, nein, ALS ALLERERSTES bei Ankunft in der Reichweite einer Steckdose wie der Junkie auf Cold Turkey mit dem Kabel rumrennt, um einen rein zu machen. 2. Der Li-Nutzer, der erstmal gechillt das erste Bierchen zischt, den Kühlschrank noch auf Sonne lässt und die ersten Amperestunden aufs Haus spendiert. Dessen CBE516 nie piept. Der sich im Erotikmarkt ein Fläschen feinstes Silikonöl gönnt, um sein nie benutztes, ein Schattendasein fristendes Landstromkabel vor brüchig werdender Gummihaut zu schützen und um in Erinnerung an vergangene Zeiten ihm liebevoll Pflege zuteil werden zu lassen. Ich hab nicht mitgezählt, wie viele CBE516 unter meinen Umrüstungen waren, aber noch nie hatte ich die Rückmeldung, dass es bei einem Kunden woh piept....
Natürlich gibt es den Effekt der Sulfatierung. Tritt vorzugsweise dann auf, wenn die Batterie wochenlang tiefentladen war und man am Freitag Abend vor Fahrtantritt am nächsten Morgen Landstrom ansteckt, weil man sonst fürs EInräumen kein Licht hat. Da versucht man mit dieser Funktion etwas zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Nennen wir es nicht Desulfatierung, sondern "Lebst du noch Test?". Dann könnte man anstelle des Piepen aber auch ein Schildchen anzeigen mit der Aufschrift "Kauf dir schleunigst ne Neue!". Und feststellen tut es das einfach, indem bei anfänglich max. 2A innerhalb kürzester Zeit die Spannung auf über 15V geht. Bei einer randvollen AGM tritt übgrigens das gleiche auf, wie von Peter bei seiner Befürchtung in Bezug auf Li-Batterien beschrieben. Da wird halt dann bisserl Wasserelektrolyse betrieben, aber in der AGM rekombiniert das am Katalysator wieder. Bei der Gelbatterie sind die Bläschen im Wabbelelektrolyt allerdings ein ziemlicher Scheiß.... Die Li-Batt hat da schon längst den Ladeport abgesperrt und dreht der tollen Desulfatierung ne lange Nase. So gesehen ist die LiFePO4 eigentlich die einzig geeignete Batterie für dieses Ladegerät... :lol: . Spielen wir das mal durch: Solaregler richtig eingestellt auf 14,2 Volt. Akku voll, Ladestrom 0A Landstromladegerät CBE516 auf Stellung A, Ladeschlussspannung 14,1V Wenn ich in einen Li-Akku mit 0A Ladestrom von der Sonne bei Start des CBE516 15V anlege, fließt ein merklich höherer Strom als 2A. Die 14,6V brauchen ja noch ein paar Minuten, bis die erreicht wurden. Das CBE schaltet dann sofort durch auf 14,1V mit maximalem Strom von 16A, aber es fließt keiner, da 14,2V vom Solarregler anstehen. Nach Erreichen der 1,5h bei 14,1V mit 0A geht das CBE in den Erhaltungsmodus. Ich habe noch NIE beobachtet, dass ein CBE erst 2 Stunden mit 2A lädt, in der Erwartung, die Spannung könnte vielleicht auf über 15V klettern. Die standen immer sofort mit 15-16A parat.
Jetzt sind wir uns einig! Gruß Andreas ... die Absolution vom "Bleipapst" :lol: Helmut
Ich bin kein Papst, auch kein Bleipapst. Ich bin mehr für Belege als für Glauben. Und ich bin auch nicht für Blei oder Lithium, sondern für die, auf den Anwender bezogene, beste und kostengünstigste Lösung. Und ich bin dafür alte Weisheiten über Batterien, welcher Art auch immer, auf den Müll zu werfen ohne aber die erworbenen Erfahrungen zu vergessen. Ich möchte in keine Schublade, da ist es mir einfach zu eng! Grinsend, Andreas, der lieber erst misst, dann analysiert, plant und dann erst einkauft. Das CB 516-3 ist einfach nicht für den parallelen Betrieb mit anderen Ladegeräten geeignet. Auch wenn der Störfall nur selten auftreten wird. Steht nur leider nirgendwo geschrieben. Im Solobetrieb sollte es an intakten Batterien dagegen nie zur Desulphatisierung kommen.
Hallo Egon :wink: Diese "Bemerkung" solltest du näher erklären. Vielleicht "steht es nur leider nirgens geschrieben", weil es nicht den Tatsachen entspricht. Wieso soll der parallele Betrieb mit anderen Ladegeräten (z.B. Solarlader, Zusatzlader ...) nicht geeignet sein? Helmut isch habe gaaar kein CBE
Mal was zum Vergleich Also mal ein Beispiel (nicht unbedingt CBE Desulvatierung) sondern zwischen den Ladern einzelner Hersteller 1. eines EBL 31, Blei nass Ladekurve Ladeschlussspannung in der Nachladephase 14,4V für 16h 2. eines EBL 99, Blei nass Ladekurve Ladeschlussspannung in der Nachladephase 14,3V für 1h, Blei/Gel 14,3V für 8h 3. eines EBL 208, Blei nass Ladekurve Ladeschlussspannung in der Nachladephase 14,4V für 20Min, Blei/Gel 14,3V für 6h 3. Victron Quattro Victron Gel tiefentladbar (Victron AGM tiefentladbar auch geeignet) Nachladephase 14.4V für bis 8 Std 5. Votronic Tripple nimmt für Spannung& Zeit die Batterie- oder im Gehäuse herrschende Temperatur als Regulator 6. Der Schaudt Solarlader hat eine Ladeschlussspannung von 14,2V An diesen Zeiten sieht man schon wo die Nachladung extrem unterschiedlich ist. Was passiert den jetzt wenn man einen Lader mit 16h Nachladephase mit einem parallelschaltet der nur 20Min nachlädt. Natürlich können Lader mit 14,2V mit anderen Ladern mit 14,4V Ladeschlussspannung zusammengeschaltet werden. Der Innenwiderstand beider Lader ergibt den Ladestrom (bei leerer Batterie). Aber die Zeitdifferenz von 16h Nachladephase wird halt ausgefahren, ob man will oder nicht. Viele Hersteller von günstigen Ladern geben die Nachladezeiten gar nicht in den Datenblättern an. Ich würde deshalb die Aussage beschränken auf: Der parallele Betrieb mit anderen Ladegeräten (z.B. Solarlader, Zusatzlader) sollte nur erfolgen mit gleicher Ladecharakteristik in Spannung und Zeit. Man kann sich natürlich auch darüber hinwegsetzen, aber dann sind ja die ganzen Diskussionen hier über Balancing, 90 oder 100% Ladung etc für die Katz. Meine technisch orientierte Meinung, mein pragmatischer Zug in mir sagt: bass scho. grins Dann auch mal ein Beispiel von mir. Das andere Ladegerät hat die Absorption von 14,4V erreicht. Schalte ich jetzt das CB 516-3 dazu, fließt von diesem keinerlei Ladestrom in die Batterie. Ich vermute, daß die Logik dann von einer defekten Batterie aus geht und in den Desulfatisierungsmodus schaltet. Die Frage ist dann nur, wie schnell wird jetzt ein zusätzlicher Ladestrom von 2A erreicht und was passiert danach. Ich kann es leider nicht testen und es sind, wie gesagt, darum nur Vermutungen.
Hallo Peter Bist du dir sicher, was du gemessen hast. Vor 3 jahren als alles begann. Da hab ich einen Test veröffentlicht. --> Link Und dort bin ich über den selben Messfehler gestolpert. Den du auch bekommen hast. Aber das mußt du mal erkennen. Gar nicht so einfach. Selber hab ich 24 Std. gebraucht, und eine Bemerkung eines Foristen. Bis mir der Knopf aufgegangen ist. Damals hab ich folgendes geschrieben.
Wenn dir das BMS abschaltet. Könnte es nicht auch so sein, das du die Spannung des LG mißt. Ohne Last. Den hier sitzt ja ein BMS mit Abschaltvorrichtung vor dem Minuspol. Franz Wo ist den der TE? Vermutlich jetzt total verunsichert. Deshalb bin ich bei AGM geblieben….je mehr man liest desto unsicherer wird man. TE: hat doch 15 Jahre funktioniert und ist schnell getauscht und bewährt.
Hallo Russel, auch du wirst irgendwann auf LiFE umstellen, wenn deine Bleiakkus den Geist aufgeben. Die Bleizeit ist vorbei und LiFe ist im Womo angekommen. Hier habe ich versucht, aus Praxissicht einige "Behauptungen" zusammenzufassen: --> Link Helmut
In diesem Womo nicht mehr, AGM sind neu. Klar hätte ich auch umgerüstet, die Kosten stehen aber in keinem Verhältnis wenn mir AGM 10 Jahre (TE 15 Jahre) gereicht haben. Sicher gibt es noch andere Gründe, für mich gab es aber keinen außer das ich eben „up to Date“ wäre und Lithium habe. Ich steh locker 4 Tage frei, im Sommer durch PV eigentlich unendlich. Ich hab gestern bei einem Carthago eine 270er Lithium eingebaut (ab Werk 2x80Ah Blei bei einem 9m Schiff - lächerlich) und es war eine CBE516 verbaut. Batterie war vor Einbau randvoll geladen. 14,2V. Landstrom angeschlossen. 0A Ladestrom. Keine Veränderung der Spannung. Batterie mit Wechselrichter und 1000 Watt etwas runter gezogen. Landstrom angeschlossen, 15,6A bis 14,1V dann Strom schnell auf 0A
Cinzano01, vielen Dank für die praktische "Vorführung" mit Meßgerät, dann hatte Peters Störfall vermutlich andere Ursachen und man könnte das CBE "freisprechen" :wink: Helmut isch haaabe gar kein CBE :wink: Ich möchte auch mal auf diesen Beitrag eingehen, dass die Interessenten durch die Antworten verwirrt werden. Leider ist es so, dass etliche Beiträge oft aus missverstandenen Funktionen und Abläufen in der Elektronik, bei Strompfaden, Ladekurven, Spannungsverläufen herrühren. Dazu noch kombiniert mit "Fakten", die man irgendwo mal gehört hat und für gesetzt gehalten werden. Dem ist halt nicht so und daher halte ich es wie Andreas (Andwein): Einlesen, Prüfen, Messen, Bestätigen, Reflektieren, Wiedergeben.
Hallo Cinzano, Dir würde ich heute am meisten glauben, man merkt echt das du Ahnung hast. Machst du das mit den Umrüstungen gewerblich? Wenn ich die Möglichkeit habe, messe ich auch lieber selber nach. Aber auch dabei sollte man konkrete Angaben machen. CB 516 ist was anderes wie CB 516-3. Nur das letztere hat den Desulfatmodus.
Hallo Egon, genau genommen: :roll: Peter hat aber nirgendwo geschrieben, es wäre ein 516-3 gewesen, was angeblich mit der Spannung so hochgefahren ist.
Und weil Peter empfielt, dieses Ladegerät generell zu tauschen, hat sich die Diskussion ergeben...
Ich kann es auch nicht testen, ich habe gar kein CBE (--) :wink: . Aber getestet (gemessen) habe ich beim Laden mit dem CTEK MXS10, das ebenfalls ein Recond-Programm hat und trotz gegenteiliger "Hinweise von Bedenkenträgern" problemlos (als Zusatzlader) für meinen LiFE-DIY verwendet werden konnte. Siehe Mythos 2: --> Link Helmut der ungern Geräte tauscht, nur weil jemand "was gehört hat" Hallo Helmut Peter hat aber doch eindeutig von einem Ladegerät mit einer komische Kennlinie und einer Spannung, die am Anfang ziemlich hoch geht zwecks Desulfatierung, gesprochen. Und das macht nur ein DS 516-3. Die Vorgänger hatten diese Funktion nicht. Wenn ich nur ein DS 516 habe, mir aber die Bedienungsanleitung vom 516-3 durchlese, ziehe ich natürlich auch die falschen Schlußfolgerungen. Das oben eingefügte Bild stammt vom 520-3, nur damit niemand irrtümlich falsche Schlüsse zieht. Ich halte mich aber lieber an Messungen, denn es stand schon "viel" in Bedienungsanleitungen und speziell auch in „Datenblättern“ von diversen Fertigakkus. Helmut
Ich habe von einem alten CBE-Ladegerät geschrieben, im Alu-Kühl-Gehäuse, original im Flair von 1997, das hatte diese Funktion, die späteren CBE 516 im Kunststoffgehäuse hatten es erstmal nicht, nur die neuen mit der "-3"... LG Peter Hallo Peter Weiß du zufällig noch die Bezeichnung des Ladegerätes? Die alten CBE A82x und A92x mit Kühlrippen aus dieser Zeit, wahren noch Thyristorgeregelt und für LiFePO ungeeignet, weil sie immer eine mindest Batteriespannung zum Anlaufen brauchten. Aus diesem Grund konnten sie eigendlich auch noch keine Desulfatisierungsphase haben. Steht auch nichts in der Beschreibung. Aber ich lerne immer gerne noch dazu. |
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