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Hallo hier in die Runde, bin auf der Suche nach einem passenden, sicheren Umschalter. Vielleicht hat der eine oder andere das gleiche schon realisiert und kennt sich aus... Habe 200 WP, 25 Volt, 10 Ampere Solar auf dem Dach welche bisher meine Wohnraumbatterie über Laderegler versorgen. Wegen Gewicht- und Platzmangel möchte ich diese nun auch zum Laden meiner Powerstation nutzen. Habe da an einen Umschalter mit Nullstellung gedacht,6 Polig und mit Anschlüssen bis 6 mm2 wegen des Spannungsfalls. Also wechselseitiges Umschalten von vorhandenem Laderegler zur Powerstation. An KFZ Schaltern, also Gleichstrom, finde ich nichts passendes für diese Leistung. Normale Wechselstromumschalter die angeboten werden für 20 Ampere sehen ja recht robust aus. Was mich aber irritiert, das da 20 A für AC aber für DC nur 1 Ampere IE angegeben ist (z.B. von Reichelt oder Heschen). Die maximal 220 Watt sind ja wohl nicht viel, aber kann es sein das beim Umschalten bei Gleichstrom von 10 Ampere (sind ja Schalter für Wechselstrom) sich ein zu großer Lichtbogen bzw. Abreissfunke bildet? Welcher Fachmann kann dazu etwas sagen? Möchte da auf Nummer sicher gehen.
Ich habe eine Ecoflow Delta 2 im Gebrauch, die nehme ich auch im Wohnmobil mit. Ich lade die Delta 2 während der Fahrt über mein 100 Watt Panel welches auf dem Dach ist auf. Das klappt super. Ich habe das Kabel welches vom Dach zu meinem integrierten Wechselrichter geht durchtrennt und mit Solarsteckern versehen. Ich stecke die dann einfach um, das ist innerhalb von 10 sec. passiert. Wenn ich dann möchte dann stecke ich die Kabel wieder so das die beiden Bordbaterien vom Panle geladen werden.
Locke21 am 31 Mai 2023 13:36:18
Benno3 hat geschrieben:bin auf der Suche nach einem passenden, sicheren Umschalter. Vielleicht hat der eine oder andere das gleiche schon realisiert und kennt sich aus...
Was gefällt Dir denn an den technischen Daten dieses Umschalters --> Link nicht?
Ist in meinem WoMo seit mehr als einem Jahr im problemlosen Einsatz, sieht auch schon mal 30A DC.
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Tinduck am 31 Mai 2023 15:05:20
Man könnte auch über eine 12-V-Steckdose laden, ist zwar weniger effizient, spart aber das Basteln? Im Endeffekt kommt die Ladung dann auch von der Solarzelle, und wenn der Solarregler aktiv ist, liegen da auch deutlich über 13V an, was reichen sollte.
Dann allerdings nicht den Solareingang der Powerstation nutzen, sondern den 12-V-Eingang.
bis denn,
Uwe
Kuddel56 am 31 Mai 2023 19:44:39
Moin, ich habe mir ein Anschlußkabel mit den zwei MC 4 Steckern angefertigt. Die andere Seite ist direkt mit dem MPPT Solarregler verbunden. Bei der Bueletti EB 70 ist ein Ladekabel mit den entsprechenden Gegensteckern dabei. Tagsüber ist bei normalem Sonnenschein der Akku innerhalb von 3-4 Stunden geladen.
Moin, so einen Schalter habe ich vor Jahren auch eingebaut, und es funktioniert: Gruß Volker
Benno3 am 02 Jun 2023 05:27:58
Hallo, danke erstmal für die Rückmeldungen. Das mit dem Stecker umstecken funktioniert natürlich. Aber wenn das jeden Tag gemacht werden soll ist es ziemlich umständlich. Bei den Batterieumschaltern müsste man zwei verwenden, einen für plus und einen für minus und eide müssen umgestellt werden, was Probleme geben kann wenn da mal jemand unbefugtes dran rum dreht. Auch mit der Stellung 1Und 2 habe ich meine Bedenken, weil der Schalter ja in dem fall nicht trennt, sondern zwei zusammen schaltet. Sehe ich das richtig, kenne den Aufbau bzw. den Schaltrythmus nicht?
Mit dem angebenen Sterlingstecker in dieser Bauform würde ich auch vorsichtig sein. Man kann wohl plus und minus gleichzeitig schalten. Aber die Nullstellung sollte in der Mitte liegen, da zwischen den Stromflüssen eine klare Trennung erfolgen muss. Also nicht 0-1-2 sondern 1-0-2. Kenne aber auch den Aufbau nicht, vielleicht kann man das durch andere Klemmung der Kabel erreichen. Ansonsten schwebt mir auch ein solcher Schalter vor, die gibt es ja auch als 1-0-2. Und man kann eben gleichzeitig plus und minus schalten.
Benno3
Benno3 am 02 Jun 2023 05:49:45
Nochmal zu dem Schema von Volker. Ja ich meine so kann man mit einem Solarregler zwei batterien laden, weil die ja über Masse miteinander verbunden sind. Aber meine Überlegungen waren ja mit den gleichen Modulen zwei unterschiedliche Solarregler nacheinander zu betreiben. Und die brauchen eben jeweils plus und minus. Mit zwei von den Schaltern, jeweils für plus und minus ist das machbar, kann aber seine Tücken haben.
fulli1 am 02 Jun 2023 08:34:27
Moin, mir ist schon bewusst, dass mein Konstrukt ziemlich unprofessionell zusammengebastelt ist, aber bisher komme ich damit klar. B1 ist dabei mein Hybridsystem Pb/Li, B2 ein Li-Akku. Beide gleichzeitig zu laden habe ich noch nie probiert (geht das überhaupt, v.a. wenn der Ladezustand sehr unterschiedlich ist)? Vor dem Umschalten von B1 auf B2 und umgekehrt schalte ich den Solarregler (Victron) kurz ab, ob das nötig ist, weiß ich nicht. Gruß Volker
Mann am 02 Jun 2023 09:21:52
warum möchte man sowas bauen? Ich stöpsele die Powerbox in den Wechselrichter, der Wechselrichter nimmt den Strom aus der Aufbaubatterie, diese wird geladen über Solar und/ oder Lima.
Tinduck am 02 Jun 2023 09:22:20
Warum mach man sich überhaupt 2 unabhängige Batteriebänke? Alles parallel zusammenschalten, fertig. Spart den Umschalter und schont alle Batterien, weil sie weniger tief entladen werden, als wenn man sie nacheinander leernuckelt, und weil sich der Ladestrom auch auf alle aufteilt.
Spieltrieb ist natürlich immer valide, macht aber manchmal weniger Sinn als KISS.
bis denn,
Uwe
Locke21 am 02 Jun 2023 15:47:40
Benno3 hat geschrieben:1. Bei den Batterieumschaltern müsste man zwei verwenden, einen für plus und einen für minus ... 2. Auch mit der Stellung 1Und 2 habe ich meine Bedenken, weil der Schalter ja in dem fall nicht trennt. 3.Aber die Nullstellung sollte in der Mitte liegen, da zwischen den Stromflüssen eine klare Trennung erfolgen muss
ad 1. Wieso meinst Du, daß man das muß? Muß man nicht. ad 2. das nennt man dann parallel schalten, und funktioniert auch, wenn es gewünscht ist. ad 3. wieso meinst Du, eine Trennung sei erforderlich? Ist sie nicht.
Ich betreibe den gezeigten Batterieumschalter nur in der Plus-Leitung. Und lade nach Lust und Laune: keine Batterie, Batterie 1, Batterie 2 oder Batterie1+2 gleichzeitig. Solange der Ladezustand der Batterien nicht krass unterschiedlich ist (das habe ich noch nicht in praxi probiert) funktioniert das problemlos und die Ausgleichsströme bewegen sich im unkritischen A-Bereich.
Tolar am 02 Jun 2023 16:19:16
Ich lade unsere Delta 2 über 12 Volt. Kabel von der Batterie zur Delta, dort in den Kfz-Eingang. Bei 8A Voreinstellung der Delta sind das knapp 100 Watt - ausreichend, um unseren Verbrauch aufzuladen. Der Victron MPPT lädt meine Aufbaubatterie - und de facto bei ausreichend Ertrag die Delta (zB, wenn die Aufbaubatterie voll ist). Simpel einfach und nicht elegant: Aber es geht.
Jojo1950 am 02 Jun 2023 16:56:17
Wir haben die Bluetti 150 und ein Hybrid-akku-System (92 Ah AGM im Außenfach, 100 Ah LiFePo4 unter Beifahrersitz, mit Wahlschalter A-B-0-A&B verbunden), 2x100 Wp-Solar mit 20A-Solarregler. Da die Bluetti einen eingebauten Solarregler hat und am Solareingang mindestens 16V und bis 10A anliegen müssen, habe ich sowohl von den Solarmodulen einen Parallelzweig abgezwackt, an den das Bluetti Ladekabel kommt, als auch an die LiFePo4 eine (natürlich extra mit 15A abgesicherte) 12-V-Steckdose angeschlossen, an der mit einem 12V-36V Ladegerät ( für meinen E- Bike-Akku) mit auch für die Bluetti passendem Kabel diese geladen wird. Allerdings scheinen sich der Bluetti-Solarlader und der Aufbau-Solarcontroller nicht parallel zu vertragen, so daß bei direktem Anschluß der Bluetti ich den 20A-Solar-Aufbaukontroller ausschalte. Und den 3Wege-Umschalter halte ich für praktisch, so kann ich den vollen LiFePo4-Akku wegschalten, während die AGM weiter geladen wird. Für unseren Bedarf eine praktische Lösung. Gruß Jürgen
Benno3 am 05 Jun 2023 06:10:49
Mein Anliegen ist von einer Bordbatterie auf eine Powerstation umzuschalten, nochmal, und diese sind ja nicht durch die Masse miteinander verbunden. ...ein Hybridsystem zwischen AMG und Lithiumbatterie...stellt man dann jedesmal den Laderegler wegen der Kennlinie um? Wäre nichts für mich.
Wurde gefragt warum ich das machen will: Das hat mehrere Gründe. Zum ersten, nach dem mir mein vorhandener Laderegler (Markenartikel) wahrscheinlich durchgeraucht ist, die volle Spannung auf Batterie und Truma (Platine durchgebrannt bei 25 Volt) durchgereicht hat, sehe ich es als notwendig den Laderegler abschaltbar zu machen. Im Sommer Truma ausschalten,Laderegler ein. Im Winter wenn Heizung erforderlich, Truma ein, Laderegler aus bzw. auf Powerstation umschalten. Die Truma reagiert empfindlich bei über 16, 17 Volt wurde mir durch Fachmann bestätigt. Und bisher kenne ich noch keine Lösung die die Truma vor Überspannungen wirksam schützt. Kurios dabei, von einem Victron Händler (fairerweise mus ich sagen ich habe keinen Victon laderegler) wurde mir gesagt, das ein PWM Regler "ab und zu" die volle Spannung durchreicht??? Habe einen MPPT Regler, ansonsten bedeutet das bei PWM ist vorprogrammiert das die Truma den Geist aufgibt. Ist das verständlich? War mir bisher dieser Gefahr nicht bewusst. Bei mir kam die Truma, bei anderen vielleicht die Batterie (nicht auszudenken, wenn Bleiakku). Ist jedenfalls schon auch bei anderen vorgekommen. Ich hätte das gar nicht bemerkt, wäre nicht vorher ein Batteriemonitor eingebaut worden, der mir die Spannung anzeigt und Alarm gegeben hätte. Ausser das alle möglichen Geräte (Kühlschrank) plötzlich rumgesponnen haben. Erst nach Trennen des Steckers vom Laderegler zum EBL hat sich alles beruhigt. Fazit: Solar und Truma vertragen sich nicht miteinander (worauf Truma ausdrücklich hinweist). Und bevor mein Händler oder wer auch immer, mir keine Lösung für derartige Überspannungen nennen kann, werde ich die beiden trennen.
Übrigens Schalter ohne Nullstellung kann funktionieren, aber bestimmt nicht lange bei den Strömen die da fliessen.
Tinduck am 05 Jun 2023 09:22:18
Ein PWM-Regler regelt die Spannung nicht, sondern er schaltet sie immer nur ein und aus, das aber so schnell, dass im Mittel die richtige Spannung rauskommt. Deshalb PWM, Pulse Width Modulation. Wenn ein PWM-Regler kaputtgeht und auf 'on' hängenbleibt, wird permanent die volle Spannung der Solarzellen durchgereicht. Bei einer nicht vollen Batterie im Stromkreis fällt das kaum auf, weil die die Solarzellenspannung dann runterzieht, aber wenn sie voll wird, gehts rund.
Davon ab, Elektronik kann kaputtgehen, ja. Aber ich würde nicht den Solarregler wegschalten, wenn ich die Heizung nutze (brauchst du ja auch für Warmwasser), sondern in die Versorgungsleitung der Truma ein spannungsgesteuertes Relais einbauen, das bei über 15 V (oder so) wegschaltet. Dann ist die Truma geschützt und der Rest funktioniert wie vorgesehen.
Funktioniert alles ohne Powerstation :)
Übrigens ein Armutszeugnis für Truma, dass eine für ein Kfz vorgesehene Heizung bei 16-17 Volt den Strecker macht. Das sind relativ normale Bordnetzschwankungen, die eigentlich jedes Gerät im Womo ab können muss. Mal wieder Eingangsfilter/regler für ein paar Cent gespart, bei einem X-1000-Euro-Gerät. Fail.
bis denn,
Uwe
andwein am 05 Jun 2023 10:06:13
Tinduck hat geschrieben:........Übrigens ein Armutszeugnis für Truma, dass eine für ein Kfz vorgesehene Heizung bei 16-17 Volt den Strecker macht. Das sind relativ normale Bordnetzschwankungen, die eigentlich jedes Gerät im Womo ab können muss. Uwe
Nur zur Info: Die Truma und übrigens auch jeder neue Kühlschrank überwachen die 230/12V Spannungen und erlauben den Betrieb mit einer Toleranz von 10%. Darunter und darüber schalten sie mit Fehlermeldungen ab. Eine abgerauchte Platine ist meist nicht auf eine Überspannung im 12V Netz zurückzuführen. Für das 12V Gleichspannungsnetz gibt es auch keinen vernünftigen Überspannungsschutz. Beim 230V Wechselspannungsnetz sieht es anders aus. Hier gibt es immer mal eine Überspannung die meist von extern kommt und hier gibt es auch vernünftige Überspannungsschutzeinrichtungen für ca 80-100€ Gruß Andreas
Tinduck am 05 Jun 2023 11:34:02
andwein hat geschrieben:Für das 12V Gleichspannungsnetz gibt es auch keinen vernünftigen Überspannungsschutz.
Ein einfacher isolierter DC/DC-Wandler, der die Versorgungsspannung der Steuerplatinen-Logik regelt, ist ein sehr wirksamer Überspannungsschutz. Die Lüftermotoren etc. dürften kein Problem mit dem Spannungsbereich im Auto haben.
Jedes Steuergerät im Kfz-Bereich hat sowas eingebaut. Sollte bei einer 3000-Euro-Heizung auch drin sein.
Wenn sie das schon nutzen und bei Überschreitung der Spannungsgrenzen des Reglers mit Fehlermeldung aussteigen - war der Regler zu billig :)
Der beste Überspannungsschutz ist davon ab eine halbvolle Batterie... aber da ist Truma raus, dafür können sie nicht sorgen.
bis denn,
Uwe
fschuen am 05 Jun 2023 15:44:21
Überspannungsschutz: ich hab ne dicke TVS-Diode im Bordnetz. Die schaltet bei 17...18 V durch und kostet ungefähr gar kein Geld. Ist aber anscheinend nicht sehr verbreitet.
Gruss Manfred
dral am 05 Jun 2023 20:06:42
Zu deiner Eingangsfrage Benno, bei 10A Gleichstrom kann sich schon ein netter Abreißfunke bilden da sind die Kontakte eines Wechselstromschalters schnell verbrannt. Such dir einen passenden Gleichstromschalter, oder nimm ein Relais zum Schalten, dann ist die Art des Schalters egal.
Alwin
rkopka am 05 Jun 2023 20:47:32
Benno3 hat geschrieben:Mein Anliegen ist von einer Bordbatterie auf eine Powerstation umzuschalten, nochmal, und diese sind ja nicht durch die Masse miteinander verbunden.
Kann man aber einfach machen, da die Powerstation sowieso getrennt ist, bzw. im Betrieb verbunden sein muß. Außer du meinst rein die Solarzellen. Da braucht man (wahrscheinlich) 2 Pole, weil die je nach Ladereglerschaltung nicht auf Masse liegen.
RK
Rollator am 09 Sep 2023 14:36:44
Ich habe, nachdem der im Wohnmobil verbaute Wechselrichter von Ective pünktlich 9 Monate nach Ablauf der Garantie den Geist aufgegeben hat,did ganze Wechselrichter Infrastruktur zurück gebaut und nun statt dessen die Bluetti AC200P an dieser Stelle eingebaut. Diese wird nun über den Lastausgang am Victron MPPT mit rund 120W gespeist. Um bei Bedarf eine höhere Ladeleistung zu bekommen, habe ich die Zuleitung der Solaranlage vom Dach zum MPPT aufgetrennt und einen Anderson Stecker dazwischen gesetzt. Ist dann die Aufbaubatterie voll, trenne ich die Zuleitung zum MPPT auf und schalte den Ladeeingang der Bluetti von Car auf PV um und nutze dann die volle Kapazität vom Dach. Für die 230V habe ich mir zwei Steckdosen im Staufach, die vorher vom Wechselrichter bespeist wurden, in der Bluetti eingesteckt. Also die gesamte Umschaltung über Anderson ist im Grunde auch nicht viel umständlicher, als an einem Schalter zu drehen. Die Anderson Stecker funktionieren doch völlig problemlos und trennen auch + und - gleichzeitig. Weiterer Vorteil ist ja, dass ich so durch Ziehen des Steckers auch die 0-Schaltung vor dem MPPT habe.