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Hallo, ich weiss, es wurde schon viel darüber geschrieben, habe das meiste auch gelesen… Trotzdem eine Frage und Bitte, kennt jemand diese beiden Wechselrichter oder einen davon? 1. HJMAHOEN --> Link 2. DATOUBOSS. --> Link Welcher macht einen besseren Eindruck, oder hat jemand ggf. gute Erfahrung mit einem anderen Modell mit 2000 W ? Herzlichen Dank für Eure Mühe und Infos. Moin Inge, reichen Dir 30cm Zuleitung zur Batterie für beide Pole? Verlängern geht nicht, dann müssen die Kabel dicker werden... Die 10qmm sind schon bei 30cm sehr knapp bemessen. Das ist mir nur aufgefallen, ansonsten kenne ich das Gerät allerdings nicht, aus China sind die aber fast alle, selbst die hochpreisigen... Ich hab Solartronics verbaut, sicher auch aus China... Gruß Thomas Wir nutzen die von Peter (hier aus dem Forum) mehrheitlich verbauten Solartronics Wechselrichter. 2000 W kostet online um die 250 Euro. Ich würde die Finger von solchen Exoten lassen und zumindest irgendwas halbwegs Bekanntes wie Solartronics, Ective etc. kaufen. Da hat man wenigstens einen brauchbaren Ansprechpartner, wenn mal was ist. bis denn, Uwe
Hallo Das sind NoName Chinakracher der allerbilligsten Bauart. Was erwartest du von solchem Elektronikschrott? Die sind vielleicht gefahrlos einsetzbar bis etwa 1/3 der aufgedruckten Leistung. Auf Service oder Gewährleistung brauchst du in dieser Preisklasse nicht zu hoffen. Du kannst froh sein, wenn der versprochene Sinus Wechselstrom im unteren Leistungsbereich heraus kommt. Mein teures Macbook oder das Atemgerät gegen Schlafapnoe würde ich so einem Gerät nicht anvertrauen. Kannst du das Gerät selbst einbauen? Die Kosten für einen Festeinbau eines Wechselrichters übersteigt die Gerätekosten erheblich. Nicht ohne Grund bauen Werkstätten nur Geräte der üblichen Verdächtigen Dometic, Büttner, Votronic und Victron ein. Mit freundlichen Grüßen Thomas Da ist ein beliebiger Aufkleber auf einem Grossserien-China-WR drauf. Die sind sehr preiswert, zuverlässig und nach meiner Erfahrung auch langlebig - ich nutze mehrere seit ca 8 Jahren, kaputtgegangen ist noch keiner. Das Vorgängermodell musste jährlich repariert werden. Ich find ihn etwas teuer, vor ein paar Jahren gabs die deutlich unter 200 mit ordentlichen Kabeln. Guck mal bei ebay. Echtsinus ist entscheidend, die Marke egal. Du musst auf die Dauerlast achten, z.B. 2000/4000W ist gut für 2kW. Der Spitzenwert ist in der Praxis nicht relevant. Gruss Manfred Hallo zusammen Für die überwiegend netten und aussagekräftigen Antworten und Erfahrungen ganz herzlichen Dank. > thomker/Thomas Die Batterie ist unterm Beifahrersitz, direkt dahinter soll der Wechselrichter, Platz und entsprechend Zuleitung müsste reichen (wird noch genau geprüft). Werde mich aber vermutlich für keinen der zwei Beispiele entscheiden. > Leverkusen3/Thomas Warum so angriffslustig? Ich habe nur gefragt, und ob das jemand kennt oder was anderes empfehlen kann. Und „China“ ist überall drin, oder in welcher Welt lebst Du? Zu den Marken, Preisen etc. ist auch dieser Thread interessant und m.E. recht aussagekräftig. --> Link Natürlich ist klar, wenn ich eine Verkabelung im grossen Wohnmobil mit zig Steckdosen haben möchte, dass da die Arbeit das teurerste ist. Aber kein Händler wird mir ein Fremdgerät einbauen…, die haben ihre (extrem teuren) Geräte, welche sie einbauen. Ich habe nur ein kleines Kastenwägelchen und bin nicht diejenige, welche den ganzen Haushalt, sämtliche Küchenmaschinen, Akkuschrauber u.a. mitschleppt. Möchte einfach z.B. ne Induktionssplatte einstecken (weil ich schon so oft Probleme mit dem Gas hatte), die Bosch-Batterie vom eBike laden, ggf. Tablet u. Mobiltelefon laden (welche jetzt mit 12V Schiene geladen werden). Alles nur temporär und kein Dauereinsatz. Solartronics klingt für mich nach den Erfahrungen hier und im Link-Thread gut und vernünftig. Falls jemand noch einen Tipp hat, her damit :)
Vergiss es... ich verbaue ca. 200 Wechselrichter im Jahr, alle von Solartronics aus Leipzig und mit 2000W (ja, das Werk steht in China, aber der Vertrieb und Service in Leipzig funktioniert gut)... der Wechselrichter geht für einen Reiseföhn, einen Reisewasserkocher, einen Toaster oder auch zum E-Bikes laden... Heizen, Kochen und Grillen geht nicht, das liegt nicht am Wechselrichter, sondern am Akku, wenn Deine Induktionsplatte 1800W hat, dann sind das bei 12V 150A, das zieht also in einer Stunde einen 150Ah Lithiumakku komplett leer... ein Föhn, ein Toaster, ein Wasserkocher, ein Staubsauger laufen nur wenige Minuten, daher geht das... LG Peter
Upps Peter war schneller dennoch poste ich es mal. NUR? eine Induktionskochplatte und nur Bosch ebikes. Ich kenne deine Batteriekapazitäten nicht gebe aber gerne ein kleines Rechenbeispiel fürs Kochen 2000 Watt Induktion 220V entsprechen 9 Ampere bei 220V daraus ergibt sich ein Strom von 162 Ampere für 12V ohne Wandlerverluste. Faustregel für mich Strom bei 220V mit 18 multiplizieren. Eine halbe Stunde kochen entsprechen dann 80Ah. Einen Bosch Akku volladen zieht ca. 50Ah aus der Batterie. Hoffentlich ist der Akku nicht leer wenn man auf der Toilette danach die Spülung betreiben will. ;D Beste Gruesse Bernd Hallo Peter und Bernd Dankeschön Euch beiden, Peters Beitrag bzw. seine guten Erfahrungen zum Solartronics habe ich ja auch im alten Thema gelesen. Die Induktionsplatte (= 1 Kochfeld) kann ich regeln von 1000-2000 W, wenn ich diese jetzt „nur“ auf 1000 W betreibe, gehts dann? Ich koche nicht ewig und auch keine Menüs für mich alleine, 1-Topf-Gerichte, Nudeln, Reis, oder mal ne Pfanne mit dem Stück Fleisch oder Fisch. Die Bosch Batterie wird nicht gleichzeitig geladen, wozu auch…, ich schrieb ja temporärer Einsatz und nichts gleichzeitig. Funktioniert das dann mit der Induktionsplatte? Denn wenn ich ganz unten Klimaanlage lese, die läuft ja auch nicht nur 5 Minuten…, ebenso Unterhaltungselektronik…, usw. In der Beschreibung von Solartronics für den 2000W Spannungswandler sind u.a. aufgeführt: 200W-1000W Unterhaltungselektronik, Heizungsanlagen 300W-1000W Computertechnik 450W-1000W Bohrmaschine 700W-1200W Kaffeefiltermaschine, Mikrowelle 1200W-1600W Kaffeepadmaschine, Kaffeevollautomat 1000W-3500W Klimaanlage, Wasserkocher Wobei ich nicht erkennen kann, wo der Unterschied (derselbe Preis) vom FS 2000 DR zum FS 2000 D liegt, ists nur das Display beim D als neue Ausführung? Nachtrag: ich habe zwei Batterien für die Solaranlage, Grösse/ Leistung weiss ich nicht auswendig, muss nachschauen, bin aber zur Zeit unterwegs. Hallo, Falls du mal einecLiFePo4 einbauen willst (zum Kochen etc. sicher sehr gut), würde ich darauf achten, einen Solartronics zu kaufen, der extra eine entsprechende Einschaltspannung hat. Einige LiFePo4 schalten sonst ab. Einfach als zukunftssichere Investition? Gruß Klaus
Das geht auch mit 2000W. Bei 1000W dauert es doppelt so lang. Ist also egal. Der gesamt-Stromverbrauch bleibt nahezu gleich, ist bei niedriger Leistung etwas höher. Wie lange/oft das funktioniert, hängt von der Batteriekappazität ab und deren Bauart. Geldbatterien z.B. mögen hohe Stromentnahmen nicht. Funktionieren tut's trotzdem, nur nicht lange. Die Beschreibung von Solartronics zielt einzig und alleine auf die Möglichkeiten des WR ab. Geschickt beschrieben... Gruß Thomas Hmm, so langsam zweifle ich, ob das für mich wirklich die Lösung ist, statt Gas Induktion und zusätzlich Wechselrichter… Und nur wegen der Batterie vom Bike, da kann man zwischendurch auf’n Stellplatz mit Strom oder Campingplatz gehen. Wenns dann nicht funktioniert, wie ich mir vorstelle…, ärgerlich und Geld weg. Eine Batterie = Varta LA95 Professional Dual Purpose AGM-Batterie, 95Ah, vermute 2 von derselben Sorte Autarkes Kochen auf Induktion ist was für Leute mit monströsen Akkubänken und ebenso großer Solaranlage; irgendwie muss die Energie ja auch wieder in den Akku kommen. Um das zu ermöglichen, sind Ausgaben von mehreren Tausend Euro nötig - dafür kann man ziemlich lange Gas fürs Kochen kaufen, zumal der Verbrauch da entsprechend minimal ist. Dazu kommt: ohne Gas an Bord braucht man auch einen Kompressorkühlschrank = nochmal mehr Stromverbrauch, nochmal größerer Akku nötig. Mit 2 x 95 Ah AGM brauchst du da gar nicht mit anfangen, da hast du nämlich nur ca. 100 Ah echte Kapazität. Dazu brauchen die ewig, um wieder auf 100% zu kommen (Blei-Ladekurve eben). Für rein elektrisches Kochen plus die anderen Verbraucher würde ich schätzen, dass man mit 400 Ah LiFePO und mindestens der gleichen Wattzahl an Solar (400 WP, eher mehr) ins Rennen gehen sollte. Und das ist dann noch nicht großzügig, nach 1-2 Tagen Schlechtwetter ist dann auch Ende Gelände (je nach Nutzung der Kochplatte). Bevor du weiter überlegst: schreib dir mal die Verbräuche deiner beabsichtigen elektrischen Geräte auf, wie viel Strom ziehen die pro Stunde und wie lange werden sie am Tag betrieben? Die Summe dieser Verbräuche nimmst Du mit der Anzahl der Tage mal, die du autark stehen möchtest, auch wenn das Wetter mal schlecht ist. Dann hast Du deine benötigte Akkugröße (bei LiFePO mal eins, bei Blei mal zwei). Und danach kannst Du dir über die Größe des benötigten WR Gedanken machen (bestimmt durch die maximal benötigte Leistung, das sollte der WR dann als Dauerleistung können). Leider ist es nicht so, dass man sich irgendeinen WR in sein Womo tackert und dann kommt der Strom aus der Steckdose wie zuhause. bis denn, Uwe Moin, Uwe hat's gut auf den Punkt gebracht. Das mit Kochen haste ja schon gemerkt... E-Bike laden geht aber schon, zumindest ab und zu. Dazu bräuchtest aber nur nen kleinen WR ca.500W auch reiner Sinus. Damit sind stärkere Geräte aber raus... Gruß Thomas Ich wollte auch noch den Tipp geben, auf das "andere Ende" des WR zu schauen: die Energie, die rauskommt, muss auch rein. Daher muss erstens eine Batterie dran, Kapazität egal, die den Strom liefert. Das sollte Lithium sein, Blei stirbt schnell. Und zweitens muss die entnommene Energiemenge, Kapazität ist dann nicht mehr egal, auch irgendwie nachgeladen werden - beim Fahren, Solar oder Landstrom, je nach Bedarf und Möglichkeiten. Haben sinngemäss meine Vorschreiber geschrieben, da schliesse ich mich an. Gruss Manfred Meine Kunden bekommen zu 80% das "Standardprogramm", das besteht aus 150Ah Liontron, 400Wp Solar mit Victron MPPT Regler, 2000W Sinuswechselrichter von Solartronics (die "Gold-Edition" passt statt der Kunsstoffverkleidung hinter den Sitz beim Ducato bzw. Boxer), Vorrangschaltung für 230V und sofern noch nicht serienmäßig, Ladebooster 25A. Kosten je nach Wohnmobil mit Einbau ab 3.000,-€... Damit kann man von März bis Oktober ohne Landstrom unterwegs sein. 230V, erkläre ich ihnen immer, geht alles, was nicht lang dauert, also Föhn, Toaster, Kaffeemaschine... elektrisches Grillen, Kochen und Heizen geht nicht wegen der Akkukapazität, bei den E-Bikes sollte man darauf achten, dass 20Ah bei 36V eben bei 12V 60Ah sind und bei 48V 80Ah, die zum Laden gebraucht werden. Also gleich nach dem Ankommen den Akku anstecken, solange noch die Sonne liefert und nicht erst über Nacht. Kühlschrank kann man (überwacht) mal machen, wenn der Akku vormittags schon voll ist und den ganzen Tag Sonne da sein soll. Bitte aber abends zurück schalten auf Gas, sonst geht morgens nicht mal mehr die Wasserpumpe, weil die Batterie im UVP ist... LG Peter Hallo zusammen Für die letzten vier Beiträge vielen Dank. Habe nun (wenigstens halbwegs) begriffen, dass meine Vorstellung nicht, und wenn, dann nur mit hohem Aufwand und noch höheren Kosten, realisierbar ist. Jedoch stimmt dann für mich die Verhältnismässigkeit nicht mehr. Mein Solar mit den zwei Batterien produziert gut, Kühlschrank mit Gefrierfach, Wasser/WC Pumpen, Licht, iPad u.iPhone laden, alles problemlos. Habe noch nie zusätzliche Ladung von Landstrom benötigt. Jetzt zeigt er z.B. 100% Ladung mit 13,5 V an. Und nur fürs Bike? Das ist nicht immer dabei, fahre nicht soviel damit, ggf. gehts halt zwischendurch an einen Platz mit 230 V Strom. Und Induktionsplatte hat sich ja gemäss Euren Beiträgen erledigt. Also, herzlichen Dank nochmal für die Aufklärung. Wenn du das Rad nicht jeden Tag brauchst, geht das auch mit einem kleinen WR oder mit einem 12V-Ladegerät, wenn es eins gibt. Wenn du tagsüber mit überschüssigem Solarstrom lädst, ohne gross die Batterien zu belasten, geht das durchaus. Gruss Manfred Hallo zusammen, ich habe bereits alle eure Beiträge zum Einbau eines Wechselrichters gelesen, aber leider keine Antwort auf unser Problem gefunden. Wir haben uns einen neuen WR (GreenCell INV 11 2000 W) einbauen lassen. Hatten vorher eine andere Marke gleiche Stärke. Wir haben eine 95 A Aufbaubatterie. Sofort nach ca 2 Sekunden, geht der WR aus und die 50-A- Sicherung am Fahrzeug ist durch, selbst wenn wir nur einen kleinen Fön am Wechselrichter anschließen. Kann es vielleicht sein, dass wir eine größere (stärkere) Sicherung brauchen? Ich wäre euch sehr dankbar, wenn uns jemand helfen könnte. Vielen lieben Dank Birgit
Grundsätzlich ist die 95Ah Batterie definitiv zu klein für die Anforderungen eines 2000W WR!!!! Außerdem scheint der WR einen hohen Einschaltstrom zu haben. Gib das Problem als "Gewährleistungsproblem" zurück an den Einbauer, der hat bei der Auswahl zu dieser Konfiguration nicht die fachliche Sorgfalt zu Grunde gelegt, die notwendig gewesen wäre. Gruß Andreas
Birgit, ja und ja : Batterie ist viel zu klein, ausser es wäre ein Spezial Hochstrom LiFEPo4 Batterie, die liegen im 1000€ Bereich. Und ja, die Sicherung für einen 2000W Wechselrichter hat üblicherweise um die 200A und nicht nur 50A. Ich weiß nifht was ein kleiner Fön bei dir ist, aber die Dinger die ich kenne haben üblicherweise ab 1000W aufwärts, schau einfach mal auf das Typenschild. Was ich aber nicht verstehe: du sagst ein Gerät gleicher Größe wäre verbaut gewesen, meinst du gleicher Leistung oder Baugrösse? Bei gleicher Leistung würde ich nicht verstehen, wie das je funktioniert haben kann. Grüße Don
Warte mit dem Aufrüsten der Batterie solange bis sich deine verabschiedet haben und kaufe dir bis dahin einen einfachen Gaskocher --> Link Der kostet fast nix, du kannst mit einer Gasbuddel über eine Stunde kochen und die Kartuschen sind recht günstig. Als vielleicht willkommener Nebeneffekt kannst du damit auch vor dem Mobil kochen und hast keine Gerüche im Fahrzeug Genau so dachte ich auch :-)
Das Konzept von Peter ist schon klasse! Meines ist annähernd gleich und ich kann bestätigen, das man von Frühjahr bis Herbst keinen Landstrom mehr braucht ( eigentlich nie) und die LiMa via D+ auch dazu meistens noch weggschalten kann. Einzig eine Liontron würde ich mir niemals anschaffen, lieber ein paar Euronen drauflegen und Winston nehmen und Strom ist kein Thema mehr. Grüße Hallo zusammen und vielen Dank für eure hilfreichen Beiträge. Der vorherige Wechselrichter war gleiche Baugrösse 1600-2000 W und war mit einer 80-A-Sicherung abgesichert. Irgendwann kam es dann in Montenegro zu einem unerklärlichen Kurzschluss, wonach die Sicherung durch war. Wir bauten dann selbst eine Sicherung, um wieder nach Hause zu kommen. Der Wechselrichter war noch ok. Daraufhin baute man uns im Zusammenhang mit einer anderen Reparatur eine neue Sicherung ein. Als wir im Mai nach der Reparatur unsere erste kleine Tour machten, benutzte ich einen Fönkamm, der tatsächlich 1.000 W hat und nach 3 Sekunden ging dann nichts mehr und der Wechselrichter war aus und kaputt. Die Werkstatt baute einen neuen WR 2000-3000 W und wieder eine neue Sicherung ein. Die alte Sicherung wurde uns mitgegeben und zu Hause stellten wir fest, dass sie nur 50 A hat. Gestern waren wir unterwegs. Kurze Probe mit dem Fönkamm und wieder alles durchgeschmort. Wenn wir die Sicherung mit Alufolie überbrücken, geht der WR wieder und man kann auch den Fönkamm problemlos benutzen. Leider geht seit unserem gestrigen Kurzschluss nun auch unser Kühlschrank nicht mehr, weder mit Strom noch mit Gas. Die Kühlschranksicherung ist in Ordnung. Kann mir vielleicht jemand erklären, was das sein könnte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Kühlschrank kaputt ist. Wir hatten ihn vor 2 Wochen noch in Benutzung. Auch die Piezozündung hört man nicht,wenn man ihn mit Gas betreiben möchte. Am Donnerstag wollen wir ein paar Tage in die Sächsische Schweiz, aber ohne Kühlschrank geht natürlich gar nichts. Ich hoffe, es hat jemand eine Idee, was es sein könnte, dass wir unseren Urlaub nicht canceln müssen. Vorab schon mal vielen Dank. Schönen Sonntag noch und herzliche Grüße Birgit Der Kühlschrank hat meist eine eigene Sicherung am EBL, die würde ich mal prüfen. Oft eine KFZ-Flachsicherung mit 20 A. Für einen 2000W-WR braucht es mindestens eine 200A-Sicherung. 100 A, wenn nur 1000 W genutzt werden, aber eigentlich sollte man passend zum angeschlossenen Gerät absichern. Ausserdem empfehle ich eine andere Werkstatt…. bis denn, Uwe
DRINGENST und eine revidierte Handlungsweise im Umgang mit Sicherungen, z.B. Ersatzsicherungen anstatt Umwickeln mit Alufolie Ist aber nur ein wohlmeinender Rat, Andreas Vielen Dank für eure hilfreichen Antworten. Natürlich haben wir gleich neue Sicherungen bestellt. Wollten durch das Überbrücken mit Alufolie nur testen, ob es daran liegen könnte, dass der Kühlschrank nicht mehr geht. Aber hat nichts gebracht. Die direkte Kühlschranksicherung ist unversehrt. Weshalb der Kühlschrank nun komplett ausgestiegen ist, haben wir noch nicht herausgefunden. Vielleicht hat ja jemand noch eine Idee, was es sein könnte. Nochmals vielen Dank und einen schönen Abend. Herzliche Grüße Birgit Das mit der Alufolie würde ich gerade bei diesen Strömen lassen. Das ist absolut fahrläßig. So schnell kannst du garnicht gucken wie bei einem richtigen Kurzschluss die Kabel ( Wohnmobil) abbrennen. Komisch das bei solchen Fragen immer die gleichen Antworten kommen : mein teurer china-kram ist besser als dein billiger china- kram, weil der Importeur nochmal 200% draufgeschlagen hat und ich so bestimmt auf der sicheren Seite bin:-). Hatte ich schon erwähnt das ich eine 100AH Lifepo4 Batterie mit Bluetooth BMS für 300,-€ aus China verbaut habe die seit einem Jahr perfekt funktioniert?? Gruß
Oooh, sie gibt Strom ab? Big Deal. Häng mal nen WR dran und zieh ne halbe Stunde 100 A. Wenn sie dann noch nicht schmilzt, taugt sie was. Würde ich aber nicht IM Womo ausprobieren... bis denn, Uwe Ich bin kfz Mechatroniker und brauche keinerlei 230V Verbraucher im Womo.
warum benötigen KFZ Mechatroniker kein 230 V? :lach: Hubert Weil ich seit 2003 gut mit 12V klar komme, das Landstromkabel hängt seit Jahren ungenutzt in meiner Garage, wechselrichter brauche ich nicht, E-bike lädt über einen Powerbutler. Bräuchte ich einen wechselrichter würde meine kostengünstige Lifepo4 ebensogut zurechtkommen wie Liontron, Supervolt und co. Gleiche Zellen, vergleichbares BMS
Hallo Peter, da habe ich mal eine Frage: Ich habe auch einen Solartronics WR installiert, hochkant hinter dem Beifahrersitz (Ducato). Jetzt habe ich mir nochmal die Bed.Anleitung durchgelesen und da steht: "...der Spannungswandler darf im mobilen Einsatz ausschließlich in waagerechter Lage montiert werden" Wie hast du sie installiert? Viele Grüße Günter
Der Beitrag ist zwar schon alt, illustriert aber gut die möglichen Fehler aufgrund mangelnden Grundverständnisses zum Thema Strom, Spannung, Leistung, etc. Hier wurde ein 2kW Wechselrichter an eine 50A Sicherung gehängt und daran ein "kleiner Fön" betrieben. Warum konnte das nicht funktionieren? Nun, 50 Ampere ergeben bei 12V rund 600W Leistung. Das bedeutet, dass die Sicherung für diesen WR hoffnungslos unterdimensioniert ist und bei Leistungen >600W irgendwann durchbrennen muss. Zudem sollte klar sein, dass selbst ein "kleiner" Fön locker die 600W Marke knacken kann, sofern es sich nicht um ein spezielles, leistungsreduziertes Teil für den Campingbedarf handelt. Ein kurzer Blick auf das Typenschild hätte das eigentlich sofort transparent machen sollen. Viele Nutzer sind halt bei Nutzung von 230V AC nicht darüber im Klaren, welchen Energiebedarf speziell wärmeerzeugende Geräte haben und was das beim Bezug aus einer 12V DC Batterie für Ströme am Akku bedingt. Die Mathematik ist dabei ganz einfach (Watt = Volt * Ampere), aber man muss natürlich auch dafür sensibilisiert sein und einfach mal nachrechnen. Dann erklärt sich vieles ganz von allein :)
Hallo Günter, schaue dir den Verlauf der Kühlrippen an. Da warme Luft nach oben steigt, müssen die Rippen von unten nach oben zeigen, damit die warme Luft zwischen diesen hochsteigen kann. Sind die Kühlrippen parallel zum Boden, klappt das nicht. Ich möchte darauf hinweisen, dass der Betrieb eines 2000 W-Wechselrichters nicht nur eine Frage der Batteriekapazität ist. Die meisten LiFePO4-Batterien können unabhängig von ihrer Kapazität nur max. 100 A abgeben. Wer höhere Ströme braucht, baut lieber 2 oder mehr Batterien parallel ein, d.h. 2 x 150 Ah sind besser als 1 x 300 Ah. 2 x 150 Ah --> zusammen max. 200 A 1 x 300 Ah --> max. 100 A Beispielrechnung: 2000 W : 12 V = 166,7 A. Dazu kommt noch der Eigenverbrauch des Wechselrichters und rechne da mal zur Sicherheit 40 A - zusammen über 206 A oder schau in der Bedienungsanleitung nach. Gute 12 V-Wechselrichter haben schon mal einen Eigenverbrauch von nur 34 A. Beim Einbau nur einer LiFePO4-Batterie sind nur max. 100 A Stromentnahme möglich, egal wie groß deren Kapazität ist, d.h. eine LiFePO4-Batterie ist für einen Wechselrichter 2000 W zu schmalbrüstig. Selbst 2 parallel geschaltete LiFePO4-Batterien kommen da schon an ihre Grenzen. Dazu kommen noch Einschaltströme, aber die verkraftet ein guter WR, aber u.U. schaltet das Batteriemanagementsystem je nach Einstellung bei einem Entnahmestrom von über 100 A pro LiFePO4-Batterie ab.
Wo hast du die Info her, dass eine LiFePO4 nur 100A liefern kann? Meine liefert den Strom für einen 1500W Fön ohne Probleme. Es kommt halt auf das verbaute BMS an. Meines kann 200A liefern und es ist EINE 300Ah LiFePO4 verbaut. Also ist deine Aussage fragwürdig und für mich nicht korrekt.
Die technischen Daten meiner LiIo Batterie sind max. 100A Ladestrom und max. Dauerentladestrom 200A, Abschaltung bei 350A. Das passt mit einem 2kW Wechselrichter und etwas erhöhten Sinschaltspitzen ganz gut - aber bei 150Ah Kapazität ist der Begriff "Dauer" sehr relativ. Sobald die neue Kaffeemaschine (Leistungsaufnahme max. 2100 W) da und angeschlossen ist, kann ich über die Praxis berichten.
Mit Verlaub, aber das ist völliger Quatsch, schau Dich einfach mal bei den Zellen um, da steht überall der Entladestrom drin --> Link und der geht stellenweise über die 200A hinaus. Grüße
Danke schon mal für Deine Meinung dazu. VG Günter
Zum Beispiel hier: --> Link Dauerentladestrom 100 A, kurzzeitig max. 300 A (je nach Einstellung des BMS) Bei Liontron steht im Datenblatt bei einer 150 AH-Batterie ein max. Dauerentladestrom von 150 A. Vor 2 Jahren, als ich recherchierte, hatten alle von mir angefragten LiFePO4-Batterien noch einen max. Entladestrom von 100 A. Aber offensichtlich ist in den vergangenen 2 Jahren einiges weiter entwickelt worden.
Da hast du dir jetzt aber einen gesucht,der nicht mal zu deiner These passt, super. Nimmst du die 165Ah bist du schon bei 200A Entladestrom, dauer wohlgemerkt. Ob das Sinn macht, eine WR mit 2 kW auf Dauer mit 2kW zu belasten lass ich mal im Raum stehen. An den TE: Was willst du damit betreiben? Oder habe ich das überlesen? Unter 200Ah Batteriekapazität würde ich keinen 2kW WR einsetzen. Und um auf deine Frage einzugehen: Ich habe seit 5 Jahren einen Solartronics 2kW WR und der läuft wie ich es mir wünsche. Hat auch nicht die Welt gekostet und ist aktuell in Mexico unterwegs. Haben manch mal bei e... die in der Versteigerung gehabt. Man muss hat nur als mal Geduld haben. Und nein, ich bekomme keine Provision für diese Aussage. |
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