|
Hallo in die Runde. Meine Frage mag etwas komisch klingen, aber ich war eigentlich seit ich den Führerychein hatte, immer Fan des ARAL Kartensets Deutschland und Europa. Bis weit in die 2000-er rein haben uns diese Karten, die ich alle zwei/drei Jahre neu kaufte durch Europa getragen. Da wir letztes Jahr im Navi mautfreie Pisten programmiert haben, was auch im Großen ubd Ganzen gut funktioniert hat, sind wir aber über einen dicken Nachteil gestolpert. Stumpf mautfrei fahrend, hat das Navi nach einer Tankpause neu gerechnet und uns mal eben ein paar Euro über ein Mündungsdelta erspart und dafür mal eben so knapp 100 km Umweg hingelegt. Und auch bei der Planung der nächsten Ziele ist ein Navi wenig hilfreich. Wir haben zwar für Frankreich den Michelin, aber der wiederum ist aufgrund des Formates ubd Maßstabs unübersichtlich auf weite Strecken. Da fiel mir eben mein ftüher so heißgeliebtes Kartenset von ARAL ein, aber das bekommt zumindest die ARAL Tanke bei uns im Ort seit Jahren nicht mehr, sagte man mir. Hat irgendwer eine Empfehlung für vernünftige Faltkarten zu den zumindest West - und Südeuropäischen Ländern? Ich suche da wohl nicht nach dem Richtigen. Vor Erfindung der Navis bin ich immer nur mit Karten gefahren... bis zu 100k km im Jahr. Neue Stadt, erster Weg zum Kiosk, Strassenkarte der Stadt. Und sonst eben in unterschiedlichen Massstäben, zum "zoomen", die Karten von Land, Region, etc. Auch Atlas. Daraus abgeleitet nutze ich heute auch ein Navi nicht im "Vogelflugmodus", sondern immer in 2-D und Anzeige Norden nach oben. So sehe ich den Routenverlauf je nach Zoom und kann die kleinen Fantasien dieser Geräte relativ schnell erkennen. Bei Abzweigungen und so wechseln die Geräte ja von selbst kurz in die Flugansicht. So vermisse ich die Karten und die damit mögliche Übersicht nicht mehr. Den Vogelflugmodus mag ich gar nicht, da weiss man nie wo man ist. Hallo Kalle, die Lust an einer Karte kann ich gut verstehen - auch wenn wir inzwischen das iPad Display nehmen und da auf Google maps oder Apple Karten nachsehen wo es als Nächstes hin geht. Für uns ist der Weg nicht einfach nur eine Strecke zu einem Ziel, sondern teil des Urlaubs. Da machen wir gerne ein paar Umwege und entdecken Neues. Das gibt uns das Navi eben nicht. Hier ist ein Link zu Freytag & Berndt --> Link. Die haben ein großes Sortiment auch für Südeuropa. Ob Du da genau die Faltung findest, die Du wünschst weiß ich nicht. Vielleicht ist ja auch etwas im ADAC oder Weltbild Sortiment. auch noch meinen Senf zu dem "Papier-Karten" und analoger Navigation Meine Frau / Beifahrerin ist nicht "Kartensicher", so musste ich bis gegen 2010 beides machen, fahren und navigieren 2008 waren wir mit einem WoMo in Neuseeland, da hatte ein Teilnehmer, das für mich erste Navi, sogar mit NZ-Map, dabei. Er hat sich meines Wissens nie verfahren, was bei mir aber anders war :!: trotz aktuellen Papierkarten Daher musste für meine Irland-Umrundung auch ein Navi her. Ein Garmin wurde es, weil ich hörte dass Garmin besser in Skandinavien als TomTom, sei. Ich habe mir damals noch einen der letzten 5 teiligen Karten Sätze 1:300 000 von Griechenland "gegönnt" und fürs Navi eine Zusatz-Garmin-"Karte" Griechenand. Die speziell Garmin-GR-"Map" war so gut, dass die Papierkarten praktisch nur noch mitfahren, denn es zeigte sich, dass die Garmin-"Karte" neue Ortsumfahrungen, neue Autobahnstücke, usw anzeigte, von denen auf den "neuen" Papierkarten noch nichts zu finden war. Das ist ja der grosse Nachteil von Karten-Druckwerken. Bis die Verlage von den "Regierungen" die neuen Geo-Daten haben und diese "aufbereitet" und schlussendlich gedruckt haben, vergehen 2-3 Jahre, daher sind sie nie à jour. Meine "Garmin"-Navis habe ich immer vor "Gebrauch " entschlackt und alle diese modernen " Gimmniks" deaktiviert. Eingestellt war immer "Schnellste" Route und nicht kürzeste oder schönste oder benzinsparende Route. So bin ich nie mehr in engen Dorfgassen oder Feldwegen gelandet . Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Wir haben auch ein Garmin. Es leitet leider gelegentlich in schmalste Straßen in Dörfern, die man mit dem PKW oder Kastenwagen wohl zügig als schnelle Abkürzung verwenden kann. Für breitere "Weißware" aber sicher kein angenehmer Weg. Man muss immer mitdenken, häufiger dann eine Empfehlung ignorieren.
Hallo, genau dieses Problem haben wir in Frankreich fast jährlich aber auch schon öfters in Schweden erlebt! Daher fahren die Papierkarten immer mit. Riesige Umleitungen konnten damit geschickt ab gekürzt werden. Wir haben welche von Aldi. Ob es die jedes Jahr neu gibt, kann ich aber nicht sagen, denn unsere sind auch schon 2 Jahre alt. Die Aldi - Karten sind in einem Plastiketui untergebracht und ziemlich genau. Aber natürlich sind unsere nicht aktuell. Ich habe auch heute noch immer für jedes Land eine Karte dabei. Meist vom Freytag & Berndt Verlag. Egal ob Navi oder nicht. Alleine schon wegen der Übersicht und der Sehenswürdigkeiten. Dann Probier mal Pocket Earth … ist dann aber wieder digital .. aber am iPad ein echt guter Ersatz , und man hat immer alle Karten dabei … wir ändern unsere Route gerne mal spontan .. wollen nach Kroatien , und landen in Frankreich oder so
Das kann ich bestätigen…. besonders in Cornwall gab‘s Strassen, die mit 1.95 m angegeben war, da wollte uns das Navi hinschicken. Die Chefin hatte immer das iPad und hat geschaut, ob die Umleitung, die das Navi gerechnet hat, ok ist oder ob wir die nächste breitere Strasse nehmen sollen…. das sieht man bei Pocket Earth sehr gut. Wir haben schon seit 10 Jahren nix mehr aus Papier dabei…. ausser Klopapier! :mrgreen:
Braucht man das bei diesen neuen "HightechTois" immer noch?! :wink: Ich habe auch immer Karten dabei und plane auch meine Touren mit ihrer Hilfe.Deshalb ignoriere ich öfters mein Navi und fahre nach meinem selbst geschriebenen "Roadbook",hat mir schon so manchen Umweg erspart. Gruß Bernd Unsere Alternative zum Kartenmaterial ist google Maps. Ich trauere den Karten nicht hinterher. Hallo,uns ist in Frankreich mitten in der Pampa das Navi ausgefallen,zu der Zeit hatte ich noch kein Smartphon.ich hatte keine Ahnung wo ich weiterfahren sollte.Dann Karten rausgesucht und Weg zur nächsten Autobahn gewählt um dort weiter zu kommen.seid dem haben wir immer alles dabei,mein weiss nie wie es kommt.
Wir machen dies ebenfalls so, aber auch weil wir bestimmen welche Strecke wir fahren wollen und nicht das Navi.
Bevor ich losfahre, zoome ich die Karte, sodass die komplette Fahrstrecke zu sehen ist, und so sehe ich, ob da ein unnötiger Schlenker drin und setze dann ein Zwischenziel, um diesen Schlenker zu vermeiden und fahre somit keine Umwege. Moin, Zumindest in unbekannten Städten ist ein Navi für mich durch analoge Karten nicht zu ersetzen. Erinnert sich noch jemand an die langen Pausen, bevor man erstmal wusste, wo man auf der Karte ist? Kann ich gut drauf verzichten Meint landmesser Wir verwenden die analogen Karten im vernünftigen Maßstab von 150-200k, allein, um eine Vorstellung vom Gelände zu entwickeln. Das ist beim sturen Fahren mit Navi oder maps etc. nicht gut möglich. Daher nehmen wir am Ende der Tagesetappe die analoge Karte zur Hand, vollziehen nochmal kurz die Tagesstrecke nach und orientieren uns für die weitere Strecke auf der analogen Karte, um nicht aus Unkenntnis an schönsten Zwischenzielen vorbei zu brausen. Welcher Kartenverlag die besten Karten je Land hat, wird in den Beiträgen je nach Land im Forum diskutiert. Bemerkenswert finde ich, dass z.B. die Frankreich-Karten von Michelin hervorragend sind, was auch für die überlappenden Regionen jenseits der Grenze zutrifft, z.B. in den französisch-italienischen Südalpen. Kauft man die an sich auch gute Michelin-Karte von Italien, so fällt die Qualität und Detailgenauigkeit beim direkten Vergleich der Grenzregionen merklich ab. Dennoch ist die Michelin-Italien-Karte für mich immer noch von hoher Detailfülle gezeichnet.
Genau. Ich fahre eigentlich immer nach Navi, aber Karten (und andere Papierkopien) habe ich trotzdem dabei für den Fall des Falles. Wegen ausfallenden Navis habe ich 3(!) Navis laufen. Eines funktioniert eigentlich immer. Und man sieht, wenn einzelne Navis komische Routen wählen. Wenn alle sich falsch einig sind (Straße nicht befahrbar), braucht man die Karte, um das zu korrigieren. Oder wenn man eher frei fährt. D.h. das Navi kennt das nächste große Ziel, aber ich will zwischendurch z.B. mal an einen Strand fahren und unterwegs nicht erst Koordinaten raussuchen.
Wenn die Route etwas länger ist, sieht man da aber vieles nicht mehr, außer es sind wirklich lange Schlenker. Oder man muß doch wieder etwas reinzoomen und die Strecke abgehen. Am Navi ist das (meist) mühsam.
Ich mache es auch so, aber hauptsächlich mit Google Maps (wenn es Internet gibt). Karte kommt dazu, weil man da manchmal Details findet, die bei Maps nur im Zoom auftauchen. Andererseits kann man bei Maps gleich draufklicken und sehen, was das überhaupt ist und wie die Kommentare dazu sind. RK Hallo alle zusammen, ich finde klassische Landkarten sind wichtig, um einen Überblick zu gewinnen und sind bei uns immer mit im Fahrzeug. Für die Fahrt verwende ich dann das Navigationsgerät - aber ich weiß eigentlich immer wohin ich möchte und ignoriere durchaus auch die Anweisungen des Gerätes, wenn sich das mit meiner (über die analogen Karten gebildeten) Meinung nicht deckt. Gute Fahrt Frank
Machen wir ganz genauso. In den 70er Jahren hätten wir uns wahrlich ein Navi gewünscht statt der Strassenkarten 1:4.000.000 im mittleren Osten. Navi gabs damals natürlich noch nicht, war auch für mich völlig unvorstellbar gewesen.
Ist das ein PKW-Navi? Ansonsten ist das doch eine Frage der Einstellung des Navis. Ich fahre mit einem Zenec und da kann man die Fahrzeugdaten (Geschwindigkeit, Gewicht, Höhe, Länge und Breite) hinterlegen. Die Route wird genau nach den Fahrzeugdaten berechnet. Ich bin damit in ganz Europa unterwegs gewesen und noch nie in einer Straße gelandet, die für mein Fahrzeug nicht gepaßt hat. Ich habe zwar in jedem Fahrzeug ein fest verbautes Navi und nebenbei noch Tablet und Smartphone - grad für die Planung. Aber stats habe ich auch parallel dazu mindestens eine Landkarte zur großen Übersicht. Bin in speziellen Gegenden unterwegs zumeist auch eine 1:100k oder noch detaillierter. Ich reise seit meiner Kindheit auch gerne mit dem "Finger auf der Landkarte" und kann es einfach nicht abstellen... Wir haben das Garmin 770 läuft ohne Probleme besser wie Google Maps. Gesperte Pässe in Norwegen aktuell angezeigt wo Maps nichts von wusste. In Gegenden mit gutem Handynetz ist Maps aber gut für Planungen zu verwenden, meiner Meinung besser wie Karten und viel handlicher. Habe noch einen uralten Satz Europakarten dabei aber nie benutzt.
Ging das zoomen früher nicht auch bei Papierkarten? Heute haben diese Papierkarten immer einen fest eingestellten Maßstab. Der Vorteil der Navigationsgeräte ist doch, dass für das gesamte Gebiet (heutzutage mindestens ganz Europa) sämtliche Maßstäbe verfügbar sind und das Geräte im Normalfall immer weiß, wo man sich gerade befindet. Nachteil der Geräte ist, dass sich zu viele Nutzer blind (und taub) darauf verlassen und keinerlei Ahnung mehr haben, wo sie sich befinden.
...weil sie den 3-D Vogelflugmodus (Ziel immer vorne bzw. oben) aktivieren anstatt 2-D mit Norden oben und der klaren Übersicht einer Karte... zoombar nach Belieben und immer aktuell. Aber klar, das musste man schon früher bei der Karte lesen lernen, dass wenn man von Nord nach Süd fährt, "rechts abbiegen" dann nach links auf der Karte geht :mrgreen:
Moin, das Problem kenne ich auch ... Es gab da in den 80ern welche, die mich zwingen wollten eine topograf. Karte "einzunorden", weil man sonst im Gelände keinen Standort und keine Richtung bestimmen könne. Die wollten mir nicht glauben, dass ich eine Karte so einnorde, dass Nord immer oben ist und dann mit einem Blick auf die Karte sofort sagen konnte, wo mein Standort ist ohne - schwachsinniges Drehen der Karte und unter erheblichem Zeitgewinn (Kompass raussuchen, Karte auf den Boden legen, drehen, ... ). Bis die soweit waren hatte ich meinen Standort bestimmt und bin schon weiter gelaufen :lach: Habe jeden O-Marsch erfolgreich absolviert! P. S.: Ich habe auch noch einen analogen Navi auf dem Beifahrersitz neben mir. Der nordet die Karte auch nach oben aus. Das ist prima, weil der Navi Informtionen hat die im Tablet nicht angezeigt werden, z. B. was das da hinten für eine Burg ist, dass gleich eine Talbrücke kommt wo man weit reinschauen kann und dann weit weg die Küste sieht etc! Auf den Navi möchte ich nicht verzichten 8) :love:
Bis vor einigen Jahren war ich der Überzeugung, dass jede Karte so beschaffen ist, dass oben Norden ist. So kenne ich das seit vielen Jahrzehnten. Vor einigen Jahren hatte ich mit einigen Karten in BaWü und in Österreich Orientierungsprobleme, bis ich heraus fand, dass Oben in der Karte Süden und Unten Norden war, also genau entgegengesetzt des Üblichen. Auf diesen Karten hätte ich wenigstens erwartet, dass darauf hingewiesen wird, z.B. mit einem Nordpfeil, aber dem war nicht so. Es wäre auch kein größeres Problem gewesen, wenn es genug eindeutige Orientierungspunkte gegeben hätte und wenn die Sonne geschienen hätte. Wir haben auch noch immer analoge Hilfsmittel dabei. Benutzt werden sie jedoch immer weniger. Auf Wanderumgen in den Bergen begleiten uns diese. --> Link Aber, die gibts mittlerweile auch digital. Unsere Reisen mit dem Wohnmobil haben wir je nach Land oder Region noch eine Papierkarte dabei. Reise Knowledge how, Freytags, ADAC . Für die Planumg und Navigation nutzen wir überwiegend das Navi. url=https://www.wohnmobilforum.de] [/url]Wie handhaben wir es mit Karten und Navi? Für die großräumige Orientierung nutzen wir Karten und Atlanten. Da sind analoge Karten eindeutig besser. Für die Nahorientierung ist bei der Fahrt das Navi meist besser, da auch Einbahnstraßen und Beschränkungen berücksichtigt werden und man konkrete Ziele eingeben kann. Meine Frau als Beifahrerin kann sich in Karten nicht so gut orientieren, d.h. ich müßte vor jeder Kreuzung längere Zeit halten, bis sich meine Frau als menschliches Ersatznavi zurechtgefunden hätte. Für das Wandern in D und A sind analoge Karten oft besser, auch weil wir diese in großer Zahl umsonst von Tourismusvereinen zugeschickt bekommen bzw. in der Tourismus-Info vor Ort erhalten. So haben wir z.B. ca. 30 verschiedene Wanderkarten allein vom Raum Spessart und Umland zugeschickt bekommen. In Schweden sind z.B. analoge Karten sehr teuer - mehr als 20 €. Auch sind die Maßstäbe oft sehr groß. Da laden wir Wanderkarten aus dem Internet für das Smartphone herunter. Die Übersicht von Smartphonekarten ist sehr begrenzt, aber sie haben einen großen Vorteil: Man weiß, wo in der Karte man ist und man weiß, wo Norden ist, bzw. in welche Richtung man gehen muss und wenn man sich trotzdem verirrt hat, geht man die gelaufene Strecke einfach wieder zurück zum Startpunkt. In Schwedens Wäldern gibt es wenige Wege und Straßen und im Wald sieht man meist keine Orientierungspunkte. Da nutzen analoge Karten nicht viel. Wenn man z.B. in Schweden und im Baltikum in die Pilze geht, ist ein Smartphone mit Karte und GPS sehr hilfreich, damit man sich nicht verirrt, denn diese Wälder sind endlos groß. Für uns gibt es kein 100 %iges entweder oder, sondern es kommt auf den konkreten Fall an. |
Anzeige
|