holiduli am 08 Dez 2023 15:01:29 BikeAir hat geschrieben:Du bist aber schon ein bischen ein "spaßiger Vogel"
Humorvoll und auch in den Luftgefilden unterwegs. Ja, das finde ich erstrebenswertere Ziele, als mürrisch am Boden verhaftet zu verbleiben (um bei deinem Bild zu bleiben). BikeAir hat geschrieben: Du erwartest von denjenigen, die nicht mit Deiner Meinung konform gehen, wissenschaftliche Fakten
Ich habe (mehrmals) um Erfahrungen gebeten. Bereits der Titel weist unmissverständlich darauf hin. BikeAir hat geschrieben:Außerdem, glaubst Du im Ernst, wenn es die reale Möglichkeit geben würde, das der Zusatz von irgendeinem "Zeug" im Motoröl oder sonstwo, den Spritverbrauch um 10% senken
Ja und das glaube nicht nur ich. In der Gegebenheit, dass alle modernen Motorenöle Additive enthalten und von den Herstellern gewisse Motorenöle empfohlen oder sogar vorgeschrieben werden, zeigt sich dies ja sowas von überdeutlich auf. Wie hampshire berechtigt darauf hingewiesen hat, geht es also vorallem darum ob zusätzliche Additive einen Nutzen haben. Berechtigt auch sein Hinweis, dass sich möglicherweise ungünstige Verbindungen durch das Vermischen der verschiedenen Komponenten bilden können etc. Müssig aber weiter darüber zu diskutieren, wenn so viele Komponenten unbekannt sind und bleiben werden (auch darauf wurde von Dirk (?) hingewiesen). Wie ich an anderer Stelle geschrieben habe: Wahrscheinlich muss bei Additiven ganz grundsätzlich unterschieden werden, ob es sich um Neuwagen oder Motoren mit hoher Laufleistung handelt. Bei letzteren sind ja dann die ursprünglichen Fertigungstoleranzen nicht mehr gegeben und die Oberflächen der Reibungsflächen haben sich auch nicht verbessert. Für mich logisch nahvollziehbar, dass ein Additiv da auch mehr Ansatzpunkte hat, wo markante Verbesserungen wahrscheinlicher die Folge sein können. Was dann bleibt, sind praktische Erfahrungen zu sammeln. Ich habe sie mit einem Motor mit beträchtlicher Laufleistung gemacht und hier veröffentlicht. Ich kann bilanzieren: Zahlreiche spannende Beiträge und ein Erfahrungsbericht mit Praxishintergrund. Aber auch viel "gegockle", um beim Bild "unserer gefiederten Freunde" zu bleiben. Ich nehme mich dabei nicht davon aus, kann mich schon auch mal dazu verleiten lassen in einen Gockelkampf einzusteigen. Übernehme dann aber auch die Verantwortung für diesen Entscheid und jammere nicht, oder mache den anderen Gockel verantwortlich für diesen meinen freien Entscheid. Naja, ist ein Übungsfeld, ich arbeite jedenfalls daran. Da ich in den Adelstand Märchenerzähler erhoben worden bin, versuche ich dem jetzt mal dem auch gerecht zu werden (in Klammern Verweise zur Thematik hier, zum besseren Verständnis :) ): In den Tiefen von einem Baumstamm ist ein Küken zur Welt gekommen. Es wird umsorgt, wächst heran, fängt an mit den Flügeln zu flattern. Aber auf Einladungen, das gemütliche Nest zu verlassen, reagiert es nicht (man lässt sich lieber versorgen mit Infos aus Wissenschaft etc.anstelle eigene Erfahrungen zu machen). Erzählungen von Wind, Sonne, durch und auf der Luft zu segeln tut es ab mit "das gibt es nicht, das geht nicht" (was stimmt, jedenfalls von seiner individuellen Warte aus besehen). Angeregt durch Klänge und die Berichte der Geschwister, macht es sich eines Tages doch auf in Richtung Nestrand und erhält viele neue Eindrücke und Betätigungsmöglichkeiten (nur durch die Offenheit neuem gegenüber möglich geworden). Am Nestrand angekommen hört es die Geschwister in den Zweigen nebenan rufen: "Komm flieg zu uns!" Aus dem Nest, aber auch aus dem Innern (Innen und Aussen resonnieren ja miteinander) hört es Stimmen die sagen:"Wage es nicht! Du kannst abstürzen! Es gibt Raubtiere, die dich fressen wollen!" (etc. die Bedenkenträger, wie die eigenen Stimmen im Innern, sind da ja recht einfallsreich, daraus lässt sich übrigens auch ein wichtiger Merksatz ableiten: Eine gute Eigenschaft, am falschen Ort eingesetzt, kann sich in ihr Gegenteil verwandeln oder anders ausgedrückt: Das Böse ist das Gute zur falschen Zeit/am falschen Ort) Über dem Küken wacht ein Uhu und flüstert ihm zu: "Lass dich nicht verunsichern. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Da wo keine Wille ist, dienen die Gründe einzig dazu, dies zu verschleiern!". Wie es weitergeht, darf sich jetzt ein jeder selber ausmalen und vorstellen. Auch welches Bild (Nesthocker, Bedenkenträger, zum Abflug bereiten Küken oder weiser Uhu) für sich das Stimmigste ist, resp. zu sein scheint. Je nach individueller Ausgestaltung der Geschichte gibt es da natürlich entsprechend mehr Auswahlmöglichkeiten. Wer nur das Bild vom Adler, welcher mäjestätisch über Berg und Tal segelt, als das für sich passende in sich findet, macht es sich mit Sicherheit zu einfach. Ich wage die Ferneinschätzung (resp. tritt dies aus den verschiedenen Beiträge hier klar hervor), dass ein jeder jeden Anteil in sich trägt, bzw. in den unterschiedlichen Lebensfeldern zumindest mal hie und da aufflackert. BikeAir hat geschrieben:Wie auch immer, Du hast Deine Meinung, andere haben eine andere oder kritische, alle sollten gelten dürfen.
Einverstanden. Nur kann ich nicht gerade durchgehend erkennen, dass meine Meinung Geltung in diesem Sinne erfahren durfte. Indem eine praktische Erfahrung mit einer Meinung gleichgesetzt wird, weicht dies sogar noch deutlich weiter von deinem gepriesenen Ideal ab. An der Stelle der Hinweis: die Mechanik ist ein Paradefeld, welches so was von klar und unmissverständlich aufzeigen kann, was Meinung, Annahmen und dergleichen sind und was nicht. Es funktioniert in der Praxis, bewährt sich auf Zeit und/oder mit Einschränkungen oder auch gar nicht. Btw: Heute sind wir ja da an einem Wendepunkt, aber bis vor kurzem war es ja ausschliesslich so, dass die Wissenschaft erst im Nachhinein kam mit dem Klären der verschiedenen Sachverhalte. Aus Beobachtungen und Versuchen wurden entsprechende Gesetzmässigkeiten abgeleitet, die Erklärungen erfolgten also erst im Nachhinein. Deshalb nochmals die Empfehlung "Versuch macht kluch" die Wissenschaft kann es ja dann auch noch erklären.
ManfredK am 08 Dez 2023 15:07:05 holiduli hat geschrieben:...im Bereich "Ressourcen schonen" ansiedeln, es würde mich tief erfüllen, wenn ich durch diese Schilderungen einen Multiplikationseffekt erreichen würde und so gehebelt etwas dazu beitragen könnte.
Na dann mal Auf zu den Argumenten.... und ich vermute das wird eher kein Multiplikator. Vor doch nun schon einigen Jahren habe ich mich als Hobby u.a. mit dem Thema Tuning an Motorradmotoren beschäftigt. Ich hatte dabei auch Zugriff auf einen zertifizierten Leistungsprüfstand der Fa. Fuchs. Was man sich theoretisch ausgedacht hat und praktisch umgesetzt hat konnte man dann gleich mit Messdaten belegen. Wenn das Reglement schon die eigene Auslegung einer 750ccm Klasse verbietet und einfach 1100ccm Kurbeltriebe nicht zulässig sind (ich gebe zu es hat einige Zeit gedauert bevor die erste Abnahme auf die Idee kam die Kühlrippen eines Zylinders zu zählen... :-) und natürlich Werksteile für Privatmenschen einfach außerhalb des finanziell machbaren liegen bleiben natürlich die klassischen Methoden des Tunings - Oberflächen optimieren, ideale Laufspiele zu finden, Zündung und Gemischbildung optimieren bzw. austauschen und natürlich Reibung minimieren. Minimierte Reibung zwecks Leistungserhöhung ist natürlich nichts anderes als bei gegebener Leistung den Verbrauch zu senken. Da gibt es in der Tribologie natürlich einige anerkannte Methoden z.B. DLC Beschichtung von Kolbenhemden, Nockenwellen oder optimierte Lagerspiele.... Wenn man das Kapitel dann durch hat gehts natürlich auch an die Schmierstoffe. Bei den im Motorsport "normalen" Betriebstemperaturen findet man schon Schmierstoffe die im Bereich von 1 - 3% geringere Reibung verursachen (Leistungsgewinn maximal 2%!!) und natürlich gab es damals auch eine Reihe von "Zusätzen" die mit deutlichen Zahlen geworben haben. Zahlen die man natürlich auf der Suche nach Leistung nicht ignorieren konnte. Also habe ich natürlich auch diese ausprobiert. Wäre ja dumm gewesen das nicht zu tun. Ergebnisse auf dem Leistungsprüfstand haben dann auch nach Messung des Schleppmoments schwarz auf weiß objektiv aufgezeigt dass......... nur einer davon profitiert hat. Der Verkäufer der damaligen Additivpakete. An Reibung wurde nichts reduziert, aber auch gar nichts..... Mehrleistung gab es da natürlich auch nicht. Deswegen ist jeglicher Hinweis auf Verbrauchssenkung, Leistungsgewinn durch Ölzusätze (zusätzlich in einem guten Motoröl) für mich nur eine verschleierte Werbung die nur auf eines abzielt... Umsätze mit nicht bewiesenen Vorteilen zu erzielen. Leute lasst euch bitte nicht von solchen Werbebehauptungen in irgendeiner Form beeinflussen, probiert solche Zusätze nicht aus.... außer einem Placeboeffekt kommt nichts dabei raus. Lediglich der Verbrauch im Geldbeutel wird nach oben getrieben.
hampshire am 08 Dez 2023 15:19:43 Pechvogel hat geschrieben:Du hast einen Punkt vergessen: Öle verschleißen zwar nicht, aber sie altern! Darum haben die Ölgebinde auch ein Mindesthaltbarkeitsdatum! :eek: Im Laufe der Zeit zerfallen die Additive nämlich, ähnlich wie die in Kraftstoffen ( darum ist Benzin z.B. nur 3-6 Monate haltbar ).
Das mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum ist ein Fakt. Das Öle altern ist vor einer Beweisführung eine Plausibilisierung aus dem Fakt. (Meinung: Finde ich auch plausibel) Dass die Alterung mit dem Zerfall von Additiven zu tun hat ist ebenfalls eine Plausibilisierung - zumindest bis zu einer Beweisführung. (Meinung: Finde ich auch plausibel) Ich kann mit Plausibilisierungen gut leben - für Menschen, die gerne "recht" haben oder sich mit der Eindeutigkeit polarisierender schwarz-weiß-Sichten wohler fühlen das natürlich nichts.
Camper510 am 08 Dez 2023 15:47:15 Pechvogel hat geschrieben:Öle verschleißen zwar nicht, aber sie altern! Darum haben die Ölgebinde auch ein Mindesthaltbarkeitsdatum! ..
Sowas habe ich noch nie auf einem Ölgebinde gelesen. Pechvogel hat geschrieben:..Im Laufe der Zeit zerfallen die Additive nämlich..
Nee, die meisten Additive überleben jedes Motoröl Pechvogel hat geschrieben:..darum ist Benzin z.B. nur 3-6 Monate haltbar..
Und wieso springt dann ein Rasenmäher an, wo das Benzin aber schon etliche Jahre alt ist? Pechvogel hat geschrieben:1. der Anteil der Additive im Öl, die für was gut sind / waren, wird immer kleiner..
Also eigentlich doch ein Grund, dann neue Additive hinzu zugeben.
Inselmann am 08 Dez 2023 15:54:27 Wenn ich das ganze geschwurbelte Geschreibsel betrachte und die Anzahl der Postings dann denk ich nur Troll......
holiduli am 08 Dez 2023 16:07:09 Die ganze Vielfalt hier, danke für all die sachbezogenen Beiträge!
Würde gerne die Aufmerksamkeit nochmals hierauf lenken:
Ich habe ja von meinen Erfahrungen mit der Stanzmaschine berichtet. Alleine durch die Schmierung erhöhte sich die Stückzahl von 900 Stk./min auf 1000 Stk./min. Kann jetzt leider den Eingangsstrom nicht mehr messen, aber falls sich dieser nicht erhöht hat, wäre alleine durch die Schmierung eine Leistungssteigerung, resp. Drehzahlsteigerung um mehr als 10% erreicht worden, bei gleichem Energieinput. So wie ich es von kleineren Motoren im Gleichstrombereich kenne, steigt der Stromverbrauch rapide an, wenn ich die Welle von Hand bremse und die Spannung sinkt, die Energie wird dabei in Wärme umgewandelt. Der Motor der Stanzmaschine war ein AC/DC Modell, ich vermute es verhält sich da ebenso? Durch die Schmierung (weniger Widerstand) hat ja auch der Motor (via stufenlose Übersetzung) schneller gedreht. Weiss jemand fachkundiges wie sich das Verhältnis von Widerstand/Drehzahl auswirkt auf den Stromverbrauch, bei der geschilderten Sachlage? Hält sich das in etwa in Waage?
Wenn jemand kompetentes aus der Elektrotechniksparte etwas zur Frage am Schluss beitragen könnte, wäre das mega! Fasse dann im Anschluss zusammen und schlussfolgere! Danke im voraus!
Pechvogel am 08 Dez 2023 16:18:34 holiduli hat geschrieben:...Würde gerne die Aufmerksamkeit nochmals hierauf lenken:
Ich habe ja von meinen Erfahrungen mit der Stanzmaschine berichtet. Alleine durch die Schmierung erhöhte sich die Stückzahl von 900 Stk./min auf 1000 Stk./min. ... wäre alleine durch die Schmierung eine Leistungssteigerung, resp. Drehzahlsteigerung um mehr als 10% erreicht worden...
Ich habe Dir weiter oben schon geschrieben dass das so nicht sein muss und auch von dem Maschinentyp abhängt. Aber dazu läßt Du dich ja nicht aus. 1 + 1 ist eben nicht unbedingt 11 ( und in manchen Systemen sogar 3 :eek: ). holiduli hat geschrieben:... hört es Stimmen ...
Es gibt Argumente die schlagen ALLES!! :D Ich denke ich bin hier jetzt auch raus... Grüße Dirk
holiduli am 08 Dez 2023 16:31:04 Inselmann hat geschrieben:Wenn ich das ganze geschwurbelte Geschreibsel betrachte und die Anzahl der Postings dann denk ich nur Troll......
Du hast ja eine ausgesprochen stark ausgeprägte Fähigkeit dich mit wenigen Worten maximal selbst zu disqualifizieren. Aber zur Veranschaulichung vom oben beschriebenen Prinzip hervorragend geeignet: In anderen Zusammenhängen eingesetzt, könnte es eine segensreiche Fähigkeit sein (mit wenig viel erreichen).
heiner57 am 08 Dez 2023 19:59:13 Hallo an alle, welche hier mitgeschrieben haben,
Zunächst ; Ich habe,weil zu wenig "Ahnung" keine Meinung zu dem Thema.
Aber eins möchte ich schreiben:
> Es wurde meiner Meinung nach doch sehr sachlich diskutiert: ICH habe keine persönlichen Angriffe wie sie >in vielen anderen Threats dieser Länge häufiger vorkommen, gelesen.
Danke, habt ihr "Gut" gemacht !
VG Heinrich
akany am 08 Dez 2023 21:33:46 Ich lese ja von Beginn des Themas an, hier völlig fasziniert mit.
Bis jetzt erlaubt es mir nur eine (mögliche?) Theorie: "Wenn man das richtige Schmiermittel in seine Uhr gibt, vergeht die Zeit schneller"
Aber ich glaube, ich werde noch weiter still und fasziniert mitlesen :lupe: :roll:
kamann am 08 Dez 2023 21:46:42 Hallo; Es ist ein aufschlußreicher und lehrhafter Tread mit vielen interessanten Beiträgen. Leider werden jetzt meine Chips und das Bier alle und ich denk es ist ja auch alles gesagt. So long KH
holiduli am 08 Dez 2023 22:03:53 Pechvogel hat geschrieben:1 + 1 ist eben nicht unbedingt 11 ( und in manchen Systemen sogar 3 :eek: ). Ich denke ich bin hier jetzt auch raus...
Mit dem Abmelden hast den Kopf gerade noch rechtzeitig aus der Schlinge gezogen. Pechvogel hat geschrieben: Wenn Du jemals mal auf einem, etwas moderneren, Roller gefahren bist dann müsstest Du bemerkt haben das beim Beschleunigen die Drehzahl des Motors in den Bereich seiner besten Leistung geht und dann dort bleibt, während das Fahrzeug weiterhin schneller wird. ( auch bei einigen PKWs gab es das mal so ähnlich ).
Sonst hättest das näher erläutern müssen! Pechvogel hat geschrieben:D.h. die Räder drehen sich schneller, man legt je Zeiteinheit einen größeren Weg zurück und trotzdem bleibt die Motordrehzahl ( annähernd ) konstant.
Und warum ist das so? Weil sich das Übersetzungsverhältnis ändert. Bei einem Schaltgetriebe; verschiedene Gänge verschiedene Über-(oder auch Untersetzungsverhältnisse bei Geländewagen u.ä.)=verschiedene Geschwindigkeiten in Abhängigkeit der Drehzahl vom Motor. Das gilt genauso beim stufenlosen Getriebe (wie bei deinem Beispiel mit den Roller und PKW), nur halt nicht abgestuft, im Gegensatz zum Schaltgetriebe. Dies zu ändern geht nur durch Unterbrechung vom Kraftfluss, beim KFZ ist es die Kupplung. Praktisch kannst du das mal bei einem Fahrrad mit Kette und Zahnräderkassette anschauen, studieren, und auch mal ausprobieren, diese Übersetzungsverhältnisse zu verändern. Dein "1+1 ist nicht immer 2 (oder 11 wie du geschrieben hast) und in manchen Systemen sogar 3" wirst du im Zusammenhang mit Mechanik nicht so schnell nachweisen können, behaupte ich jetzt mal. In kosmischen Zusammenhängen, habe ich mal gelesen, soll es anders sein, da sei die direkteste Verbindung zwischen A+B eben gerade nicht die Gerade. Finde es recht herausfordernd sich das Vorzustellen, aber als Übung für Flexibilität im Geiste taugt es allemal. Pechvogel hat geschrieben:Nicht immer ist der erste subjektive Eindruck und die selbst daraus abgeleitete Schlussfolgerung richtig!
Ja die Erfahrung machen wir alle, darauf basiert ja das Lernen. Wenn du den vorgeschlagenen Praxistest (mit dem Fahhrad) umzusetzen versuchst, machst du diese Erfahrung wieder einmal. Pechvogel hat geschrieben:Und was, zum besseren Verständnis unsererseits, verstehst Du unter einer „Stanzmaschine“? .....gesehen die stanzen.....Datenblätter von Elektromotoren kann man übrigens meistens googeln.
Einige deiner Beiträge hinterliessen bei mir den Eindruck, hat was, aber gleichzeitig auch, da fehlt was. Bei deinen Fragen und Schilderungen zu den Stanzmaschinen verdichtete sich bei mir die Vermutung immer mehr, dass du in deinen Beiträgen hier dein Wissen öfters aus den Weiten vom www bezogen hast. In einigen Fällen mag das reichen, in anderen nicht. Anerkennen möchte ich deinen beinah durchwegs erkennbare Absicht etwas beitragen zu wollen. Spezielle Anerkennung und Dank für die Aufdeckung von meinem Rechenfehler bei meiner, im wahrsten Sinne des Wortes, Ersparnishochrechnung. Du warst zumindest der erste der es publiziert hat.
holiduli am 08 Dez 2023 22:12:24 heiner57 hat geschrieben:Es wurde meiner Meinung nach doch sehr sachlich diskutiert: ICH habe keine persönlichen Angriffe wie sie >in vielen anderen Threats dieser Länge häufiger vorkommen, gelesen.
Danke für die Rückmeldung, deiner Aussage schliesse ich mich gerne an. Überraschend für mich war, das Ausbleiben der Häme, bei meiner fehlerhaften adhoc "Hochrechnung"! Respekt und Dank!
holiduli am 09 Dez 2023 10:15:17 akany hat geschrieben:"Wenn man das richtige Schmiermittel in seine Uhr gibt, vergeht die Zeit schneller"
Sehr sympa dein Beitrag! Weil ich meine mechanische Erstausbildung in der Uhreninstrie absolvierte, resoniere ich bei deiner These natürlich entsprechend stark, versetzt mich in Unruhe. In einer mechanisch angetriebenen Uhr sorgt die Unruhe (heisst so, weil sie im aufgezogenen Zustand immer in Bewegung ist) dafür, es überrascht nicht, dass etwas läuft, sie bringt das Räderwerk in Bewegung, das Herz der Uhr gewissermassen. Angetrieben wird sie mittels einer spiralförmigen Feder, welche durch das Aufziehen der Uhr gespannt wird. Die Reibung ist natürlich auch im Uhrwerk ein entscheidender Faktor, aber nicht so sehr aus dem Gesichtspunkt der Widerstandskräfte im allgemeinen (sind ja nur sehr kleine Reibungsflächen, eher nur -punkte vorhanden), sondern weil der Widerstand trotz identischen Teilen, doch nicht bei jeder Uhr identisch ist, was wiederum mit der Ganggenauigkeit zusammenhängt. Deshalb gibt es unter dem Deckel einer jeder mechanischer Uhr eine Justiermöglichkeit, mit welcher die Unruhe sozusagen mehr (wenn sie vorgeht) oder weniger (wenn sie nach geht) ausgebremst werden kann. Ein Uhrwerk wird deshalb nach der Fertigstellung Feinjustiert, bis es mit der äusseren Zeit mehr oder weniger synchron läuft. Weil die tägliche Abweichung ja bei den edleren Uhrwerken im (eigentlich höchst erstaunlichen) Sekundenbereich liegt, erforderte dieser Vorgang Tage. Einstellung verändern, Kontrolllauf, Einstellung verändern, Kontrolllauf etc. Zuvor muss sich das Uhrwerk allerdings auch einige Zeit "Einlaufen". Etwaige Veränderungen (wenn auch feinste) bei den beweglichen Kontaktflächen/-punkten sind am Anfang am grössten, mit der Folge, dass sich die Reibung (wenn auch nur minimst) verändert, was wiederum auf die Ganggenauigkeit einen Einfluss hat. Ein aufeinander "Einlaufen" vor der Feinjustierung zu machen, macht deshalb Sinn. Zeigt den Stellenwert der Reibung auch im kleinen schön auf, finde ich. Was vielleicht auch noch bemerkenswert ist und nicht allen bekannt: Metalle dehnen sich aus bei Wärme und ziehen sich zusammen bei Kälte. Deshalb wird eine einheitliche Temperatur eingehalten (20°C) beim Messen. Ansonsten könnten Pressverbindungen zu stark oder zu schwach werden, ineinander greifende/rotierende Teil zu wenig Spiel (es klemmt) oder zuviel Spiel (lottert, läuft unrund). Alle Angaben nach bestem Gewissen. Ich war dazumals hauptsächlich als Werkzeugmacher im Stanzwerkzeugbau tätig und nicht als Uhrmacher!
holiduli am 09 Dez 2023 10:43:56 BadHunter hat geschrieben: nach dem ersten Ölwechsel mit diesem Zusatz lag der Verbrauch in den beiden folgenden Jahren vor dem Verkauf bei zeimlich genau einem Liter weniger. Und das war nicht gefühlt, sondern real.
Danke für das Teilen der Erfahrung. Erfahrungen überholen halt manchmal die Denkungen :) Nicht immer und nicht bei allen natürlich!
Grandeur am 09 Dez 2023 11:37:51 Hallo zusammen, mich würde interessieren von den Fahrern mit positiven Additiverfahrungen (weniger Treibstoffverbrauch, Ölverbrauch, Laufruhe,…) bei welcher Laufleistung / Baujahr / Motortyp das Wohnmobil ein Additiv (welches?) eingefüllt wurde und wie lange und wieviel Kilometer die positive Erfahrung anhielt? Gruß Grandeur
holiduli am 09 Dez 2023 11:47:02 holiduli hat geschrieben:...im Bereich "Ressourcen schonen" ansiedeln, es würde mich tief erfüllen, wenn ich durch diese Schilderungen einen Multiplikationseffekt erreichen würde und so gehebelt etwas dazu beitragen könnte.
ManfredK hat geschrieben:Na dann mal Auf zu den Argumenten.... und ich vermute das wird eher kein Multiplikator.
Danke für deinen Erfahrungsbericht aus der Praxis. Deine Vermutung sehe ich nicht bestätigt, denn ich habe einen Multiplikator entdeckt! ManfredK hat geschrieben:Schmierstoffe die im Bereich von 1 - 3% geringere Reibung verursachen (Leistungsgewinn maximal 2%!!)
Das ist doch einer!? ManfredK hat geschrieben:auf die Idee kam die Kühlrippen eines Zylinders zu zählen... :-)
Heisst das, du hast gemogelt? ManfredK hat geschrieben:und natürlich Reibung minimieren.
Das visuelle Hervorheben scheint mir berechtigt. ManfredK hat geschrieben:Minimierte Reibung zwecks Leistungserhöhung ist natürlich nichts anderes als bei gegebener Leistung den Verbrauch zu senken.
Kernig zusammengefasst. ManfredK hat geschrieben:Deswegen ist jeglicher Hinweis auf Verbrauchssenkung, Leistungsgewinn durch Ölzusätze (zusätzlich in einem guten Motoröl) für mich nur eine verschleierte Werbung die nur auf eines abzielt... Umsätze mit nicht bewiesenen Vorteilen zu erzielen.
Steht diese Aussage das nicht im direkten Widerspruch zur obigen Aussage den Leistungsgewinn betreffend? ManfredK hat geschrieben:Leute lasst euch bitte nicht von solchen Werbebehauptungen in irgendeiner Form beeinflussen
Ist das nicht auch eine Beeinflussung, bei ManfredK hat geschrieben:.... außer einem Placeboeffekt kommt nichts dabei raus. Lediglich der Verbrauch im Geldbeutel wird nach oben getrieben.
2% Leistungsgewinn von einem Placeboeffekt zu sprechen? ManfredK hat geschrieben:Lediglich der Verbrauch im Geldbeutel wird nach oben getrieben.
Diesen Zusammenhang zu beachten kann Sinn machen. Bei den kleineren benötigten Mengen Öl im Motorrad, dürfte der Anteil aber entsprechend klein, ich würde sogar sagen bescheiden sein. Ich meine, 2% Treibstoffeinsparung (wenn ich das jetzt mal der Einfachheit halber direkt in Zusammnhang stelle), ist die Auslage für das Additiv schon längst wieder drin und dabei sind die positiven Auswirkungen auf die Lebensdauer vom Motor noch nicht mal berücksichtigt. HUGOSTRATZ hat geschrieben:Zu diesem Thema gibt es auch hier schon Erfahrungen 8) : --> LinkG.H.
Gerne bei der Gelegenheit allen neu dazu gekommenen nochmals der obige Hinweis! Köstlicher Schreibstil und kernige Erfahrungsberichte. Die ersten Beiträge noch eher ohne viel Schwung (werden noch von Skeptikern und Zweiflern dominiert), danach geht es aber voll ab und wird es sehr lebendig und unterhaltsam. Prädikat: sehr empfehlenswert!
holiduli am 09 Dez 2023 12:43:51 Grandeur hat geschrieben:Jetzt mal anders gerechnet: Einsparung Ölwechsel 600 Fr 10% Dieseleinsparung sind bei 10l Verbrauch/100km 1l, bei 80tkm = 800l Minderverbrauch = 1200 Fr Insgesamt 1800 Fr - Additiv = 1700 Fr Einsparung
Danke für deine Beteiliegungen! Habe jetzt beim zurückscrollen bemerkt, dass ich dein Verdienst fälschlicherweise dem Nutzer "Pechvogel" zugeordnet habe (womit sich sein Nutzername leider bewahrheitet). Ist natürlich deinem Sperberblick zu verdanken!
ManfredK am 09 Dez 2023 12:59:08 holiduli hat geschrieben:.....Ich meine, 2% Treibstoffeinsparung (wenn ich das jetzt mal der Einfachheit halber direkt in Zusammnhang stelle), ist die Auslage für das Additiv schon längst wieder drin und dabei sind die positiven Auswirkungen auf die Lebensdauer vom Motor noch nicht mal berücksichtigt......
Du hast das wohl nicht verstanden..... diese 2% sind der Unterschied zwischen niedrig legiertem mineralischem Motoröl (Qualitätsklasse 2€ je ltr) und marktüblichen höherwertigen synth. Schmierstoffen (die heute wohl überwiegend von den meisten verwendet werden) Die von dir propagierten zusätzlichen Additivpakete erzielten KEINERLEI zusätzliche Wirkung. Damit nicht so viel Lebenszeit verschwendet wird - da du ja positive Erfahrungen zu haben glaubst... zieh eine Ölprobe und lass sie in einem der bekannten und auch bereits verlinkten Labore analysieren. Lass einfach auch ein Schlückchen von dem von dir verwendeten Motoröl ohne Zusatz analysieren. Vermutlich wirst du im Additiv-Öl hohe Mengen an Aluminium, Eisen und Silizium vorfinden die es im normalen Motoröl (ohne zusätzliche Additive) nicht gibt. Das wäre dann schon mal der erste Hinweis, das alle Motoren mit DPF in der Verwendung wegfallen, da die Lebensdauer massiv eingeschränkt wird. Wenn du dann in den Analysen noch hexagonales Bornitrid findest, dann weißt du auch, dass es sich um einen Festkörperschmierstoff als Additiv handelt, der sich günstig auf Oberflächen mit großer Rautiefe auswirkt ("Täler" auffüllt) die aber in der Produktion seit vielen Jahren nicht mehr vorhanden sind und auch nach vielen Kilometern in braven Alltagsmotoren nicht auftreten, da durch Verschleiß an Zylinder und Kolbenringen die Rautiefe ohnehin abnimmt. Allen Normalusern kann man nur empfehlen ein gutes Motoröl zu verwenden, dass die Werksvorgaben des Motorenherstellers erfüllt oder übertrifft. Wenn man eher viele kürzere Strecken fährt, lohnt es auch sich Gedanken über einen zusätzlichen Ölwechsel zu machen.
Hendrik74 am 09 Dez 2023 14:17:38 Das lustige ist, in dem verlinkten Thread geht es um MATHY Additive. Auf der Website empfehlen die auch Additive zur DPF Reinigung. Wer sich ein bisschen auskennt, weiß, das so was totaler Blödsin ist. Ein DPF Rußt langsam zu, weil er den Ruß wegfängt. Gelegentlich wird der ausgebrannt und es bleibt nicht brennbare Asche zurück. Wenn es zu viel Asche ist, muss der DPF getauscht oder wieder aufbereitet werden. Da gibt es nichts zu „Reinigen“ da gibt es nichts außer anorganischer Asche. Wer so ein Zeug verkauft ist ein unseriöser Beutelschneider.
Soviel zu dem tollen Link….
Inselmann am 09 Dez 2023 15:08:09 ManfredK hat geschrieben: Normalusern kann man nur empfehlen ein gutes Motoröl zu verwenden, dass die Werksvorgaben des Motorenherstellers erfüllt oder übertrifft. Wenn man eher viele kürzere Strecken fährt, lohnt es auch sich Gedanken über einen zusätzlichen Ölwechsel zu machen.
Stimme ich dir im Prinzip zu. Leider muss man sich aber bei den neueren Motoren an die exakten Vorgaben WELCHES Öl zu verwenden ist verlassen und in den sauren Apfel beissen. Ein Verbrennungsmotor kann nicht mit einem Uhrwerk oder einer Stanze verglichen werden, da werden total andere Anforderungen an die Schmierung gestellt jeweils angepasst auf die spezielle Anwendung. Das einzige Öl wofür ich mich hinreissen lasse tief in die Tasche zu greifen ist Motul V300, ein Ester basirendes Öl. Und das auch nur für teure, wertvolle Motoren die ich von neu oder neu aufgebaut besitze/besass. Weil alles was davor mit dem Motor getrieben wurde kann nicht mehr rückgänging gemacht werden. Aber ich habe nur eine Handvoll Motoren die ich als meine Referenz hernehmen kann.
marmarq am 09 Dez 2023 16:36:32 holiduli hat geschrieben:Ich habe einen Praxistest gemacht und bei meinem Wohnmobil (Ducato 230 /2.5 Tdi/260'000km) über 8 Jahre/80'000km keinen Ölwechsel gemacht, nach dem Zusatz von einem 10% Additivanteil (aus dem Hause welches wie ein anders Wort für Rechnen anfängt und mit ....-ematik endet). Eric
100000km ohne Ölwechsel ist gut machbar, hatte ich seiner Zeit in allen Diesel PKWs, (300D, 524TD,525TDS) damals allerdings noch ohne DPF bei Laufleistungen v. km 60-80000m p. J. Allerdings mit einem eingeschleiften Nebenstomfilter, Patronenwechsel so alle 20tsd km. Bis zum Verkauf hatten die Fahrzeuge in der Regel so um die 350tsd eher mehr km auf der Uhr. PS: Ob zusätzliche Additivierung was bringt? Schaden tuts nicht! --> Link
marmarq am 09 Dez 2023 17:46:54 Nachtrag: Hier ein YOUTUBE Beitrag MOTORÖL ADDITIVE: Mikrokeramik, Motorspülung, MoS2, Motordicht --> Link
ManfredK am 09 Dez 2023 18:14:15 marmarq hat geschrieben:.... Schaden tuts nicht!
Sobald ein DPF Filter verbaut ist und das/die Additiv(e) Sulfatasche begünstigen, ist ein Schaden im Bereich DPF nicht auszuschließen (vorzeitiger Ausfall)
holiduli am 09 Dez 2023 21:20:26 marmarq hat geschrieben:Nachtrag: Hier ein YOUTUBE Beitrag MOTORÖL ADDITIVE: Mikrokeramik, Motorspülung, MoS2, Motordicht --> Link
Danke vielmals für deine beiden Beiträge!! Sehr wertvolle Infos von kompetenter Seite im Video , die nun vielleicht auch den Additivskeptikern zu einem differenzierteren Blick verhelfen und pauschale Aussagen, wie wirkt nichts, Geld zum Fenster hinausgeschmissen etc. der Vergangenheit angehören lassen. Naja, hoffen darf man ja auch wenn die Vorstellung schwer fällt. Wie hat es hampshire (an der Stelle auch nochmals einen grossen Dank an dich) so schön formuliert: "Ich kann mit Plausibilisierungen gut leben - für Menschen, die gerne "recht" haben oder sich mit der Eindeutigkeit polarisierender schwarz-weiß-Sichten wohler fühlen ist das natürlich nichts."Ich würde es weniger freilassend formulieren: Die Anzahl von Kommentatoren, welche gerne "recht haben" und nur in schwarz-weiß-Sichten auf die Welt und Vorgänge blicken können war beachtlich. Da gibt es noch so einiges zu leisten, ein Anfang wäre ein sowohl-als-auch auch mal in Betracht zu ziehen. Selbstlob stinkt ja, sagt man, Eigenermächtigung hingegen ist schon auch ein reizvolles Feld, auf welches ich aktuell meinen Fokus richte: Beim Zurückscrollen habe ich nochmals mein Märchen gelesen: Ich finde es echt gut gelungen, so einige kernige Botschaften sind darin enthalten! Damit könnte jetzt eigentlich der Austausch beendet werden, bin aber gerade noch mitten an einem Text verfassen gewesen, als der Verweis zum Video kam und meine Frage im Zusammenhang mit der Stanzmaschine ist auch noch offen. Das würde ich gerne noch abschliessen und bis dahin auch gerne weitere konstruktive oder herzerwärmende Beiträge lesen. Ein schönes Wochenende euch allen!
Camper510 am 09 Dez 2023 22:58:09 ManfredK hat geschrieben:Sobald ein DPF Filter verbaut ist und das/die Additiv(e) Sulfatasche begünstigen, ist ein Schaden im Bereich DPF nicht auszuschließen..
Dazu müsste das Öl aber erstmal in den Verbrennungsraum gelangen und das nicht nur tröpfchenweise.
Joachim260 am 09 Dez 2023 23:05:44 marmarq hat geschrieben:.... Schaden tuts nicht!
ManfredK hat geschrieben: Sobald ein DPF Filter verbaut ist und das/die Additiv(e) Sulfatasche begünstigen, ist ein Schaden im Bereich DPF nicht auszuschließen (vorzeitiger Ausfall)
und sobald ein in Öl laufender Zahnriemen dazu kommt wäre ich mit Additiven auch sehr vorsichtig, unter Umständen könnte das Additiv auch zu einem Motorschaden durch einen sich zersetzenden Zahnriemen führen. Gruß Joachim
Camper510 am 09 Dez 2023 23:20:13 Joachim260 hat geschrieben:..sobald ein in Öl laufender Zahnriemen..
Es gibt aber kein Auto, wo ein Zahnriemen in einem Ölbad läuft.
rtiker am 09 Dez 2023 23:26:08 Camper510 hat geschrieben:Es gibt aber kein Auto, wo ein Zahnriemen in einem Ölbad läuft.
Aber hallo, schau mal hier --> Link
Joachim260 am 10 Dez 2023 00:16:10 Camper510 hat geschrieben:Es gibt aber kein Auto, wo ein Zahnriemen in einem Ölbad läuft.
Ja, ich schreib sowas nur weil ich mir das gerade ausgedacht habe.
holiduli am 10 Dez 2023 01:41:33 ManfredK hat geschrieben: Die von dir propagierten zusätzlichen Additivpakete erzielten KEINERLEI zusätzliche Wirkung.
Bin froh über das "t" im Wort erzielten. Lässt den Raum rings um deine Aussage für andere Erfahrungen weiterhin offen. Und gelle, wenn du auf meine Frage ob du gemogelt hast nicht eingehst, macht das den Raum weit auf für die Annahme, dass es sich so zugetragen haben könnte. Nährt in der Folge dann auch die Zweifel an der Seriösität deiner obigen Aussage. ManfredK hat geschrieben:Damit nicht so viel Lebenszeit verschwendet wird -
Zur verschwendeten Lebenszeit: Ich bilanziere nicht so, obwohl ich seit 3 Tagen beinahe die ganze Zeit ohne Verpflichtungen mit Lesen und Schreiben hier verbringe. Habe den Ansatz der Selbstverantwortung schon mal erwähnt, ist kernig und hilfreich, denn daraus resultiert, die Opferhaltung zu verlassen. Versuch nochmals ihn dir aufzuzeigen: Es ist meine freie Entscheidung wann/was/wie/ob/wie ausführlich ich hier schreibe. Wenn ich es als Verschwendung einordne und trotzdem mache, tja, dann wird's spannend, wen oder was ich dafür verantwortlich machen will. Die Verantwortung dafür irgendwie im Aussen festzumachen lenkt nur von der Tatsache ab, dass ich auch eine Wahlfreiheit gehabt und nicht genutzt habe. Das *warum* im Innern zu ergründen, ist der zentrale Ansatzpunkt. Das Aussen in irgendeiner Weise dafür verantwortlich machen, ist nie eine Option. Du hast aus freien Stücken einen Beitrag verfasst und auch beim Beantworten meiner Fragen hattest du eine Wahlmöglichkeit. Machen und gleichzeitig das *machen müssen* bejammern ist echt Lebenszeit verschwendet. Passend dazu: Wenn du liebst, was du tust, wirst du nie mehr arbeiten. (Konfuzius) ManfredK hat geschrieben:da du ja positive Erfahrungen zu haben glaubst... zieh eine Ölprobe und lass sie in einem der bekannten und auch bereits verlinkten Labore analysieren. Lass einfach auch ein Schlückchen von dem von dir verwendeten Motoröl ohne Zusatz analysieren.
Ein Labor kann nur Auskunft über diejenigen Stoffe geben, auf welches die Analyse die Suche ausrichtet. Ob jetzt wirklich alle relevanten Stoffe, Verbindungen etc. in diesem Zusammenhang schon bekannt sind, wage ich zu bezweifeln. Aber auch falls, eine Analyse wäre wohl eine kostspielige Sache. Wahrscheinlich verhält es sich aber so, wie beim Wasser, den Viren etc. es entsehen fortlaufend neue Verbindungen, durch Panscher wie mich, durch die Additiventwickler, neue/andere Materialien bei der Oberflächenbeschichtungen, den Legierungen, etc. Was aufzeigt: 1. Eine Analyse beleuchtet nur das Teilspektrum auf welches sie untersucht. 2. Eine Analyse kann nur auf bereits bekannte Verbindungen untersuchen und falls sie neue Verbindungen aufdecken würde, ist ja noch nichts über deren Eigenschaften, Verhalten, Auswirkungen etc. bekannt. Innerhalb von diesen Grenzen kann man aber sicher wertvolle und aufschlussreiche Informationen erhalten. Für mich drängt sich eine Analyse im Moment nicht auf. Im Video werden die vielen existierenden organischen Kohlewasserstoffe übrigens pauschal als nicht nachweisbar erwähnt. ManfredK hat geschrieben:Vermutlich wirst du im Additiv-Öl hohe Mengen an Aluminium, Eisen und Silizium vorfinden die es im normalen Motoröl (ohne zusätzliche Additive) nicht gibt. Das wäre dann schon mal der erste Hinweis, das alle Motoren mit DPF in der Verwendung wegfallen, da die Lebensdauer massiv eingeschränkt wird.
Da würde ich schon (noch) auf die Angaben von seriösen Herstellern und vorallem auf Erfahrungsberichte vertrauen. Es gibt ja sogar Produkte welche als unproblematisch für DPF beworben werden, dass entsprechende Praxistests vorausgegangen sind, setze ich dabei voraus. Davon auszugehen, dass die seriösen Hersteller das Thema Haftungsklagen nicht auf dem Radar haben wäre naiv.
holiduli am 10 Dez 2023 02:18:42 Camper510 hat geschrieben:Dazu müsste das Öl aber erstmal in den Verbrennungsraum gelangen und das nicht nur tröpfchenweise.
Du Held! Ein gut durchdachter Einwand! Entlarvt die *nicht sehr weit selbstständig denken könnenden* *aber trotzdem was dazu schreibenden* mit wenigen Worten.
Hendrik74 am 10 Dez 2023 08:52:12 holiduli hat geschrieben: Du Held! Ein gut durchdachter Einwand! Entlarvt die *nicht sehr weit selbstständig denken könnenden* *aber trotzdem was dazu schreibenden* mit wenigen Worten.
Genau dieser Austausch zwischen Brennraum und Ölvorrat ist der hauptgrund Grund für die Alterung des Öls. Die verbrennungsrückstände verändern und zerstören das Öl. Das Öl ist basisch und die Verbrennungsrückstände sauer….sobald das Öl sauer wird, greift das Öl den Motorblock an. Gleichzeitig wird immer Öl verbrannt. Darum benötigen alle Motoren mit DPF aschearmes Öl, und alle Hersteller mussten neue Ölnormen entwickeln.
holiduli am 10 Dez 2023 09:58:56 Hendrik74 hat geschrieben:Genau dieser Austausch zwischen Brennraum und Ölvorrat ist der hauptgrund Grund für die Alterung des Öls. Die verbrennungsrückstände verändern und zerstören das Öl. Das Öl ist basisch und die Verbrennungsrückstände sauer….sobald das Öl sauer wird, greift das Öl den Motorblock an. Das leuchtet ein, danke für das Mitdenken und Teilen von Wissen. Aus dieser Gegebenheit allein lässt sich bezüglich Additive ja aber noch nichts ableiten, theoretisch könnten sie sogar den Prozess postiv beeinflussen (wie z.Bsp. der Brottrunk im menschlichen Organismus helfen kann, bei Übersäuerung). Hendrik74 hat geschrieben:Gleichzeitig wird immer Öl verbrannt. Darum benötigen alle Motoren mit DPF aschearmes Öl, und alle Hersteller mussten neue Ölnormen entwickeln.
Da schliesst nicht aus, dass ebenso eine aschearme Verbrennung bei den Additiven möglich ist (das nachgefüllte Öl, begrenzt ja die maximale Menge). Zentral also die Frage, ob sich die zusätzlichen Additive anders verhalten als das zugelassene Motorenöl (welches ja auch schon allerhand Additive enthält) Ich lerne dazu, hinke ja mit meinem Motor 26 Jahre hinter der aktuellen Technik hinterher. DPF kenne ich daher nur vom Hörensagen. holiduli hat geschrieben: Du Held! Ein gut durchdachter Einwand! Entlarvt die *nicht sehr weit selbstständig denken könnenden* *aber trotzdem was dazu schreibenden* mit wenigen Worten.
Noch eine Präzisierung dazu: Das Behaupten ist das Problem. Etwas mal Andenken, hier Teilen, ist ja von Wert, bzw. der Sinn vom Austausch hier. Ein fehlender Frageraum verhindert aber das Weiterkommen im Denken (und dazu können die Mitmenschen ja genau maximal weiterhelfen).
Grandeur am 10 Dez 2023 10:15:28 .Davon auszugehen, dass die seriösen Hersteller das Thema Haftungsklagen nicht auf dem Radar haben wäre naiv.
So ein Nachweis, dass ein nachträglich zugegebenes Additiv einen Motorschaden verursacht, dürfte sehr aufwändig bis unmöglich sein. Zuerst kann der Hersteller des Additivs kommen mit falscher Anwendung,… Selbst wenn Du keinen Fehler gemacht hast, dann hast Du entweder beim Konzern Profi-Anwälte und beim Kleinbetrieb das Risiko, wenn ein paar Defekte Motoren aufgetreten sind der Insolvenz des Anbieters. Der Fahrzeughersteller ist gleich raus, weil das Öl nicht mehr der vorgegebenen Norm entspricht. --> LinkHier wird doch schön erklärt, dass die Schmierverbesserung eines Grundöls mit zugesetztem Additiv verbessert wird. Jetzt kauft man aber additivierte Motoröle im Handel. Viel Schmierverbesserer hilft viel könnte man meinen. Mit einer Schlaftablette schlafe ich gut und mit 15 noch besser. :roll: Ein Additiv kommt höchstens in einen Oldtimer ohne Abgasreinigung, wo der Motor schon seinen Zenit überschritten hat und eigentlich eine Überholung braucht. Die kann vielleicht mit einem Öl-Additiv etwas verzögert werden kann. Viele der hier genannten Motoren wie BMW 524td, 525TDS,… sind aus einer Zeit, wo Abgasreinigung keine Rolle spielte, zudem war die Literleistung noch sehr viel geringer. Da war die Chance auf einen Motorschaden durch falsches Öl oder durch zugesetzte Additive deutlich geringer. Auch z.B. Lagerschalen enthielten noch Blei. Schmutzpartikel konnten sich ohne Schaden einbetten. Bei bleifreien Lagern ist das nicht möglich! Haben alle Diskussionsteilnehmer mit Ihren sehr guten Erfahrungen mit zugesetzten Additiven das auch in Ihren modernen Fahrzeugen mit Euro 6, Literleistungen um und über 100 PS (Ecoboost, TSI, CDI, TDI, Multijet,…). Und wer davon hat schon mit dem Additiv 200tkm auf der Uhr ohne Steuerkettenwechsel und anderen Verschleissteilen? Gruß Grandeur
holiduli am 10 Dez 2023 10:56:13 Du bist ja mutig. Dich weiter beteiligen und zusätzlich nochmals so weit auf den Ast hinaus zu klettern. Den von mir vorgeschlagenen Versuch mit dem Fahrrad, im Zusammenhang deiner Behauptungen bezüglich Übersetzung, hast wohl nicht gemacht, sonst wärst du am Wunden lecken, ein wenig vorsichtiger geworden, tätest anders formulieren (mehr im fragenden Raum). Ich gehe aus dem Grund trotzdem nochmals auf deinen Beitrag ein, weil es aufzuzeigen vermag, wie Begrenzungen im selbständigen Denken, welche wir ja alle irgendwo haben (wer sich davon ausnimmt, ist eine überheblliche Socke, begrenzt das eigene Weiterkommen und ist mühsam im Umgang für die Mitmenschen), auf Irrwege führen. Es zeigt auch, dass nicht viel Ahnung von der Materie haben, aber mitreden wollen/müssen keine segensreiche Kombination ist. Sinnvoller wäre zuerst zuhören, Fragen stellen, eigene Erfahrungen machen. Inselmann hat geschrieben:Ein Verbrennungsmotor kann nicht mit einem Uhrwerk oder einer Stanze verglichen werden, da werden total andere Anforderungen an die Schmierung gestellt jeweils angepasst auf die spezielle Anwendung.
Das stimmt. Der gemeinsame Nenner ist aber die Reibung und genau um diese dreht ja schon von Anfang an alles. Wenn ein Verbesserung vom Reibungskoeffizienten erreicht werden kann, muss weniger Energie aufgewendet werden, egal ob diese Energie in Form von Strom oder Kraftsoff zugeführt wird und für den Antrieb sorgt, es kommt die Gesetzmässigkeit zum Tragen: Desto weniger Widerstand=desto weniger Kraft muss aufgewendet werden. Hilfreich um sich die Bedeutung der Reibung vor Augen zu führen: Wären die Reibungswiderstände nicht, würde beispielsweise ein einmal in Schwung gekommenes Rad *ewig* weiterdrehen. Da wird auch allerhand geforscht und versucht in Richtung kontaktlos, weil das Potential so gross ist: Lagerung mit Luftdruck oder im Vakuum, die Magnetschwebebahn ist ein weiteres schönes Beispiel für kontaktlose aber geführte Bewegung. Der Widerstand der Luft ist auch nichts anderes als Reibung, deshalb ist der Ansatz im Vakuum (meine ich, soviel ich weiss) bisher der Ansatz welche der Grösse 0 am nächsten kommt. Also Inselmann, ich hoffe ich konnte dein Inseldenken ein wenig auflockern und gleichzeitig festigen. Ja, das geht, Gegensätze in sich zu vereinen, dann geht es überhaupt erst los mit der Entwickelung. In dem Sinne, auf zu neuen Ufern!
holiduli am 10 Dez 2023 11:19:23 Entschuldige Inselmann, da habe ich dir was untergeschoben, der Beitrag auf welchen ich mich bezogen habe betreffend Übersetzung, war ja von Pechvogel.
ManfredK am 10 Dez 2023 12:25:41 holiduli hat geschrieben:Und gelle, wenn du auf meine Frage ob du gemogelt hast nicht eingehst, macht das den Raum weit auf für die Annahme, dass es sich so zugetragen haben könnte. Nährt in der Folge dann auch die Zweifel an der Seriösität deiner obigen Aussage.
Das erstere hat in diesem Thread keinerlei Bedeutung, das zweitere ist eine unverschämte Unterstellung. holiduli hat geschrieben:Ein Labor kann nur Auskunft über diejenigen Stoffe geben, auf welches die Analyse die Suche ausrichtet. Ob jetzt wirklich alle relevanten Stoffe, Verbindungen etc. in diesem Zusammenhang schon bekannt sind, wage ich zu bezweifeln.
Es gibt Dinge die nach Meinung einiger nicht belegbar und beweisbar sind... die Esoterik kennt da viele Beispiele. Wenn natürlich ein Hersteller völlig unbekannte, außerhalb von Chemie und Physik liegende Inhaltsstoffe verwendet, dann ist man natürlich völlig aufgeschmissen. Dann zählen nur noch Ergebnisse.... 10% Verbrauchsreduzierung bei gleicher Fahrweise und Leistung. Es gibt zwar keine reproduzierbaren Beweise (definierte Fahrbedingungen) - aber damit es dich beruhigt. Ich kann das bestätigen.... auf Fahrten von Lyon auf der Autobahn nach Marseille und wieder zurück... natürlich mit Tempomat und gleichem Tempo. Da war es sogar noch deutlich mehr... fast 25% Verbrauchsunterschied. Übrigens - ganz ohne Additive, sogar ganz ohne Ölwechsel - einfach so. holiduli hat geschrieben:Für mich drängt sich eine Analyse im Moment nicht auf.
Mit dieser sehr subjektiven Feststellung verlass ich diesen Thread, denn mit Menschen über technische Dinge zu diskutieren bei denen Fakten keine Rolle spielen, mach einfach keinen Sinn. Das wäre dann verschwendete Zeit..... (Es gibt Foren, bei denen deine Einstellung übrigens 100ert-fach Zustimmung findet - vielleicht solltest du dort weitermachen, dort findet man mehr gläubige und Unterstützer)
Inselmann am 10 Dez 2023 14:22:47 holiduli hat geschrieben: Also Inselmann, ich hoffe ich konnte dein Inseldenken ein wenig auflockern und gleichzeitig festigen. Ja, das geht, Gegensätze in sich zu vereinen, dann geht es überhaupt erst los mit der Entwickelung. In dem Sinne, auf zu neuen Ufern!
Was ich am meisten verachte sind die Oberlehrer die selber total an ihren eigenen Theorien festhalten (ohne handfeste messbare und nachvollziehbare Beweise) aber dann anderen persönliche Eigenschaften oder Denkweisen unterstellen basieren auf dem Usernamen um deren Aussagen zu diskreditieren. Schwaches Bild. Warten nur noch drauf das mit Rechtschreibfehlern argumentiert wird. Ist doch aber immer die gleiche Leier, die Glaubenden die sich vom Marketing haben einlullen lassen und für viel Geld "Schlangenöl" gekauft haben, schalten um auf Wunschdenken (10% Spritersparnis....) und lassen nicht mal einwandfreie Beweise (so wie ein Leistungsprüfstand oder ein Messwerkzeug) zu und füttern ihr Wunschdenken mit "runderem" Motorlauf (würde ich eventuell sogar glauben mit einer Vorher Nachher Messung, gell!) oder besserem Motorklang im Tunnel (kein Kommentar). Aber was verschwende ich meine Zeit, unser Uhrmachermeister (kann auch mal Oberlehrer sein) der sicherlich noch nicht mal weiss das kein Motor wirklich "rund" läuft hat seine Kopf enthoben von den erdgigen Gefilden und schwebt in vollster Überzeugung weit ab in den sonninge Wolken. Am besten wäre es doch einfach die doppelte Menge an Additiven reinzukippen um noch mehr Sprit zu sparen um noch schneller und mit mehr Drehmoment steilere Ziele zu erklimmen :lol:
Trialer am 10 Dez 2023 14:49:31 Ein Kollege arbeitete lange Jahre im Motorenversuch. Da laufen die Motoren 1000 Stunden mit Volllast. Auspuffkrümmer rotglühend. Während des Versuches kein Ölwechsel. 1000 Std. X 250km/h sind 250000 km. Bei seinem Golf Turbodiesel, mit täglicher Laufleistung von 250 km hatte er nie Ölwechsel gemacht. Bei 650000km ist er ihm nicht mehr angesprungen.
Grandeur am 10 Dez 2023 15:04:30 . Am besten wäre es doch einfach die doppelte Menge an Additiven reinzukippen um noch mehr Sprit zu sparen
Oder nur mit Additiv fahren, dann braucht das Wohnmobil möglicherweise weniger als ein 3l Lupo :lol: Bin hier auch raus und stecke die Energie in die Entwicklung eines Luftfilters, der die Luft so ionisiert, dass damit der Sprit viel effizienter verbrennt. Favorisieren würde ich dann zum Verkauf im Abo-Modell. Ich bin sicher, dass die Filter jemand kaufen, wenn über Influenzer die Vorteile des Minderverbrauchs ausgelobt werden… ;D Gruß Grandeur
ManfredK am 10 Dez 2023 15:08:14 Grandeur hat geschrieben:....eines Luftfilters, der die Luft so ionisiert, .....
Gruß Grandeur
Ich bin mir sicher da könntest du einen Partner finden: --> LinkAllerding scheint mir deine Idee nicht neu zu sein... forum/hochspannungsionisation-der-ansaugluft-ozon-fuer-bessere-verbrennung-t5339316.. (Link darf hier leider nicht gepostet werden - aber den Rest findet die Google Suche) Viel Erfolg :-)
Ruedi1952 am 10 Dez 2023 15:30:57 Trialer nur leider haben deine geschilderten Versuche nichts mit der Realität zu tun. Das Öl altert nichts nennenswert, der Motor läuft durchgehend im optimalen Bereich. Das der Krümmer glüht besagt garnichts dafür ist er ausgelegt. Die Realität sind, Kurzstrecken, Kälte, Wärme, Last im ungünstigen Drehzahlbereich. Viele Starts, Ölalterung, Kondenswasser, Rußablagerungen ,verschmutzter Luftfilter usw. Meine Schwester hat sich einen W123 ehemals Taxi mit 590000 km gekauft, bis 800000 km gefahren dann war die Karosse endgültig durch. Dafür bekam sie 1000 DM weil der Schrotti sagte Motor, Getriebe, Hinterachse und Inneneinrichtung verkaufe ich wieder.
Camper510 am 10 Dez 2023 16:41:57 Inselmann hat geschrieben:Was ich am meisten verachte, sind die Oberlehrer die selber total an ihren eigenen Theorien festhalten.. ..die Glaubenden die sich vom Marketing haben einlullen lassen und für viel Geld "Schlangenöl" gekauft haben, ..oder besserem Motorklang im Tunnel ..nicht weiss das kein Motor wirklich "rund" läuft.
Naja, deine an den Haaren beigezogenen Gegenargumente enthalten aber keine Spur eines Gegenbeweises, sondern sind eher schon etwas beleidigend. Und wer abstreitet, dass sich in einem Tunnel alle Motorgeräusche verstärken und deshalb mehr bemerkt werden, ist entweder noch nie durch einen Tunnel gefahren oder hört zu laute Musik. Und es gibt sehr wohl Motoren, die wirklich rund laufen. Da kannst du ein Geldstück senkrecht auf den Zylinderkopf des laufenden Motors stellen und es fällt nicht um. Allerdings nicht bei einem 4 Zylinder-Diesel.
holiduli am 10 Dez 2023 20:04:12 Inselmann hat geschrieben:Stimme ich dir im Prinzip zu. Leider muss man sich aber bei den neueren Motoren an die exakten Vorgaben WELCHES Öl zu verwenden ist verlassen und in den sauren Apfel beissen.
Nochmals Entschuldigung, dass du herhalten musst: Aus deinen Aussagen meine ich ja erkennen zu können: Technik/Mechanik ist nicht dein Spezialgebiet. Von daher finde ich es auch nachvollziehbar, dass ein Hersteller klare Vorgaben macht, um auschliessen zu können, dass auf ihre Kosten Laien irgendwelche wilden Versuche machen. Garantien und Vorgaben welche eingehalten werden müssen, bedingen einander, das leuchtet mir ein. So besehen und dies im Bewusstsein beim Abbeissen, verliert der Apfel an Säure, kann neutralisiert werden, aber auch das gut munden wird dadurch möglich und natürlich gibt es auch süss-saure Äpfel. Einen schönen Sonntagabend euch allen!
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