rump
motorradtraeger
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Erfahrungen mit Additiven und Ölwechselintervall 1, 2, 3, 4


rkopka am 06 Dez 2023 17:19:00

DonCarlos1962 hat geschrieben:Aus sehr vielen Quellen kann man hören, dass diese Zahnriemen, durch falsches Öl oder Zusätze, in kürzester Zeit zerstört werden können.

Da gab es in einem ganz anderen Feld etwas ähnliches. O-Ring Dichtungen bei UW Kameras schmiert man normal mit Silikonfett. Dann kam eine neue Kamera mit einem speziellen Dichtring(material), das ein besonderes Fett brauchte, das natürlich teuer und nicht überall zu haben war. Manche haben das normale Mittel genommen und hatten damit undichte Kameras, da sich der Dichtring aufgelöst hat !
Wenn man also vom Vorgeschriebenen abweicht, sollte man SEHR genau wissen, was man tut.

RK

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

holiduli am 06 Dez 2023 18:04:35

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.


Rockerbox am 06 Dez 2023 18:07:27

holiduli hat geschrieben:
Freue mich übrigens über meinen Fortschritt bei der Darstellung der Zitate.




Naja, da ist noch Luft nach oben, einfach mal den "Vorschau"-Button nutzen, dann sieht man, ob man "richtig" zitiert hat ....

Anzeige vom Forum


holiduli am 06 Dez 2023 20:59:46

holiduli hat geschrieben:
Freue mich übrigens über meinen Fortschritt bei der Darstellung der Zitate.


Rockerbox hat geschrieben:
Naja, da ist noch Luft nach oben, einfach mal den "Vorschau"-Button nutzen, dann sieht man, ob man "richtig" zitiert hat ....


Ja, da habe ich mich zu früh gefreut.....Danke für dein "Umsetzadditiv", jetzt klappt's wie geschmiert :)

holiduli am 07 Dez 2023 10:10:09

Inselmann hat geschrieben:Also ich bin überzeugt das unser Wohnmobil viel ruhiger durch die Luft gleitet nachdem es gewaschen wurde....

Kommt aber drauf an welches Shampoo benutzt wurde. Einige sind lauter als andere :lach:


Vorschlag: Das Forschungsspektrum auf den eigenen Innenraum verlagern, als Additiv Ergebnisoffenheit der Überzeugung zur Seite stellen, eigene Motivation ergründen, Geduld mitbringen bis es wie geschmiert läuft.
Garantie (seriöseres Arbeiten wie beim Tippen vorausgesetzt): Ein Mehrwert für alle Beteiliegten.
Bei Beanspruchung der Garantie: Konkrete Hinweise und hilfreiche, praxiserprobte Tools.

Pechvogel hat geschrieben:Logisch! Jede Fliege auf der Windschutzscheibe oder der Dachhutze sorgt für Verwirbelungen der vorbeiströmenden Luft. Dann ist der sog. CW-Wert im Eimer und jede Verwirbelung erzeugt außerdem Windgeräusche! :mrgreen: :mrgreen:


Beobachtung: Du kopierst gerne und versuchst noch einen draufzusetzen.
Vorschlag: Diese Eigenschaften bei dem oben geschilderten Vorgehen einsetzen.
Garantie: Wie oben beschrieben. Dank deinen beiden Additiven gute Aussichten für die Überholspur.

holiduli am 07 Dez 2023 12:01:20

An dieser Stelle nochmals danke für alle erhellenden, sachbezogenen Beiträge, welche doch deutlich überwiegen.

Jetzt wage ich noch weiteres zu berichten: Der Verbrauch hat sich nach Zugabe vom Additiv deutlich gesenkt, kann es nicht wissenschaftlich dokumentiert nachweisen, war aber derart deutlich, dass ich die diesbezüglichen Herstellerversprechungen guten Gewissens bestätigen kann. Ist und wird im Alltag natürlich nie eine exakte Wissenschaft, ich schätze die Ersparnis bei mir zwischen 5-10% als sehr realistisch ein. Der Verbrauch liegt seither immer innerhalb von 8.5-10L (einmal sogar schon deutlich unter 8L, nur Autobahn 90-100 kmh und viel Rückenwind vermutlich) aber logo, immer gemässigte und vorausschauende Fahrweise, welche ich zu 99% seit 11 Jahren umsetze. Das Ausrollen lassen pflege ich auch regelmässig, geht ja realtiv einfach bei der Masse.

Jetzt rechne ich gleich mal spontan und öffentlich vor: 4x150.- für eingesparte Ölwechsel (konservativ alle 2 Jahre)= 600.- plus Kraftsoffersparnis 5% (80'000km/9Liter auf 100km/Diesel Fr. 1.5 .-/L)=Fr. 10'800.-, insgesamt also Fr. 11'400.- abzüglich Additiv ca. Fr. 100.- (ist natürlich auch beim Nachfüllen immer zugesetzt worden, dadurch findet auch fortlaufend eine gewisse Erneuerung statt) also rund Fr. 11'300.- gespart und sehr konservativ berechnet! Bin selber grad ziemlich beeindruckt von der Summe. Das ist deutlich mehr, wie ich für das Wohnmobil vor 11 Jahren bezahlt habe! Mit den aktuellen Treibstoffkosten und weniger konservativ berechnet, habe ich das Wohnmobil dadurch sogar mehr als amotisiert (Anschaffung und Unterhalt, meine Arbeitsstunden nicht eingerechnet).

Ahja, auch die "Elastizität" hat deutlich zugenommen, der Motor war auch schon zuvor ohne Zugabe vom Additiv sehr gutmütig und elastisch im Fahrverhalten, aber auch da war eine deutliche Steigerung wahrnehmbar. Im 5. Gang mit 50 km/h in der Ebene wieder (langsam) Fahrt aufnehmen? Heja, aber so was von gar kein Problem! Kann ich sogar noch deutlich unterschreiten, spätestens bei 40 km/h wird's dann kritisch, schmerzt mein Mechanikerherz, zuletzt kommt dann das Ruckeln.

Ich kann mir vorstellen, da wird jetzt wieder den einen oder anderen das eine oder andere triggern, freue mich trotzdem auf Reaktionen!

Camper510 am 07 Dez 2023 12:20:24

holiduli hat geschrieben:Habe deinen Beitrag nicht nur etwas reduziert, sondern auch etwas ergänzt.
1. Etwas geringerer Kraftstoffverbrauch.
2. Höhere Laufruhe. Gut zu merken in Tunnels, wo der Schall besser reflektiert wird
3. Bessere Elastizität. Verträgt niedrigere Touren, beim sanften Beschleunigen.

Ich nutze zwar Additive von anderen Herstellern, kann aber deine Erfahrungen diesbezüglich bestätigen.

franneck am 07 Dez 2023 12:24:54

5-10% Verbrauchseinsparung und bessere Elastizität durch einfache Öladditive? Ich glaube, jetzt befinden wir uns wirklich im Bereich der Märchen, oder alternativ des sehr ausgeprägten Placebo-Effekts.

Hendrik74 am 07 Dez 2023 12:34:36

Ich weiß, das die Kollegen im Fahrversuch um jede 0,1 l kämpfen, wenn wieder Verbrauchsrunden und Tests von Fachzeitschriften anstehen.
Wäre auf irgendeine Art 10% Verbrauchsminderung zu erreichen…..wir würden das den Kunden für viele 1000€ verkaufen, denn das würde sich im ersten Jahr rechnen.

Ruedi1952 am 07 Dez 2023 12:57:25

Bei Prüfstandsfahrten wurde bei der alten Norm oft geschummelt.
Anstatt Öl wurde Diesel eingefüllt zur schmierung.
Bei den heutigen Prüfstandsbedingungen weiß ich nicht ob das immer noch so gehandhabt wird.
Vermutlich wird das dünnflüssigste Leichtlauföl verwendet.

Pechvogel am 07 Dez 2023 13:21:54

Bis zu 10% Kraftstoffeinsparung und spürbar mehr "Elastizität" / Drehmoment müsste ja durch einen deutlichen Leistungszuwachs ( = mehr PS ) zustande kommen?! :gruebel:
Dann käme die Verwendung von Additiven dem Tuning gleich und würde zum Verlust der KFZ-Versicherung(en) führen?! :gruebel:

UND: wenn es so signifikante Verbesserungen durch die Additive gibt warum werden die dann nicht beworben? :gruebel:



Grüße
Dirk

hopfabaua am 07 Dez 2023 16:14:08

Servus,

Bei meinem ehemaligen Landcruiser, den ich 2019, nach 20 Jahren und 315000km mit vielen Wohnwagen-km, für einen Toyota Hybrid 4WD, bei einem Händler auswechselte, wurde alle 10000km der Ölwechsel mit Filter, selber gemacht.
Die Ventilschaftdichtungen, die den Rußeintrag besser bemerken, wie wenn es Jemand zwischen den Fingern reibt, waren noch einwandfrei, was man am Ölverbauch, der minimal war, feststellt.
Der Händler gab mir noch 6000€ für das Fahrzeug, weil er nach einem check feststellte das der Motor noch in einem super Zustand, und 100% dicht ist.
Rahmen, Blech etc. sowieso.
Genauso wie beim Landcruiser wechsle ich das Öl beim Fiat alle 10000km, und hoffe das er auch 20 Jahre, und mehr läuft.
Vorgeschriebenes Selenia mit Filter kostet ca 70€ im Jahr, das ist mittlerweile 1x Essen gehen, mit gutem Wein.

Leben ohne Essen gehen ist wie Motorlauf mit schlechtem Öl.....beides wirkt sich negativ aus.

In diesem Sinn, schaun ma moi wer länder lebt, Exsis oder ich, Bj 57 ;D

hampshire am 07 Dez 2023 16:16:47

holiduli hat geschrieben:Ist und wird im Alltag natürlich nie eine exakte Wissenschaft, ich schätze die Ersparnis bei mir zwischen 5-10% als sehr realistisch ein.

Ja, im Alltag sind Streckenunterschiede, Verkehrsfluss und Fahrverhalten derart große Variablen, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass man Verbrauchsunterschiede auf die Veränderung der Inneren Reibung im Verbrennungsmotor durch Veränderung eines Schmierstoffs zurückführen kann.

Physikalisch ist mir ein so hoher Verbrauchsunterschied auch nicht plausibel.
Ein Verbrauchsvorteil von 5%-10% würde ja bedeuten, dass der Gesamtwirkungsgrad des Motors um einen ähnlichen Wert gesteigert werden würde. Der Anteil des mechanische Wirkungsgrads "eta"m (ich kann den Buchstaben nicht auf der Tastatur finden) ist nicht so hoch, dass er diesen Unterschied ausmachen kann - zumal das Motoröl nicht einmal den gesamten "eta"m beeinflusst, da auch der Pumpenbetrieb beispielsweise von Öl-, Wasser- und Kraftstoffpumpe bereits rund ein Viertel des "eta"m ausmachen.

BikeAir am 07 Dez 2023 17:43:45

hampshire hat geschrieben: Wir schreiben hier übrigens vom Öl und nicht dem Kraftstoff.

Da hast Du natürlich Recht, nur die akustische Wahrnehmung der abweichenden "Motorengeräusche" wird da ja noch komplexer. Bei den subjektiv hörbaren Unterschieden mußt Du ja jetzt noch unterscheiden, ob der klangliche Unterschied vom schlechten Öl oder vom Superdiesel kommt. :D Ich bewundere Dein Talent :D :top:
Nein, im Ernst, das ist doch alles nur "Glauben und Hoffen" Ich würde mich darauf nicht verlassen. Die meisten Autos haben eh schon einen Ölwechselintervall von bis zu 50tKm, was will man da noch mehr.
Ich habe übrigens auch ein Additiv dabei, das hebt aber nur den Cetanwert an und auch da habe ich keinen Unterschied gehört :twisted: habe es aber auch nur selten genutzt.

Jeder wie er mag.

Grüße

Grandeur am 07 Dez 2023 18:22:32

. 5-10% Verbrauchseinsparung und bessere Elastizität durch einfache Öladditive?


Wie blöd sind die Ingenieure bei den Automobilherstellern? Ein Kännchen Wunderadditiv ins Öl dazu und 5-10% geringerer Verbrauch? Wo inzwischen jedes Gramm Co2 kostet!
Wenn man so leicht Sprit einsparen kann, würde ich die ganzen Entwickler entlassen! ;D

Die bessere Laufruhe bekomme ich bei einem Motor mit hoher Laufleistung auch durch ein dickflüssigeres Öl.Nur steigt dann beim Kaltstart etwas der Verbrauch.

Ich habe gehört dass Granderwasser im Kühler die Temperatur senkt. :lol:

Die Rechnung von holiduli kann aufgehen. Wenn der Motor das 10 Jahre mitmacht, kann man auch für 10t€ mal den Motor tauschen. Sollte halt noch nicht im 8. Jahr ableben, dann rechnet sich die Additiv-Technik nicht mehr.

Gruß Grandeur

holiduli am 07 Dez 2023 18:29:54

Camper510 hat geschrieben:
Ich nutze zwar Additive von anderen Herstellern, kann aber deine Erfahrungen diesbezüglich bestätigen.



So schön, die erste Rückmeldung mit echtem Praxishintergrund. Danke und mein Respekt, braucht ja etwas Mut sich dem Gegenwind von den (besserwissenden) Theoretikern auszusetzen, dazu später mehr.

Ich fasse zusammen, zwei Erfahrungswerte aus der Praxis und +/- die gleichen positiven Erfahrungen (mit deiner Korrektur kann ich gut leben).

Ich hoffe auf die Fairness und Ehrlichkeit, dass alle der Versuchung widerstehen können, jetzt einfach einen Praxistest zu erfinden, nur um damit die eigene Position zu stärken.

Grandeur am 07 Dez 2023 18:51:48

. Jetzt rechne ich gleich mal spontan und öffentlich vor: 4x150.- für eingesparte Ölwechsel (konservativ alle 2 Jahre)= 600.- plus Kraftsoffersparnis 5% (80'000km/9Liter auf 100km/Diesel Fr. 1.5 .-/L)=Fr. 10'800.-, insgesamt also Fr. 11'400.- abzüglich Additiv ca. Fr. 100.-


Jetzt mal anders gerechnet:
Einsparung Ölwechsel 600 Fr
10% Dieseleinsparung sind bei 10l Verbrauch/100km 1l, bei 80tkm = 800l Minderverbrauch = 1200 Fr
Insgesamt 1800 Fr - Additiv = 1700 Fr Einsparung

Ich mache lieber meine Ölwechsel! :wink: :wink:

Gruß Grandeur

BikeAir am 07 Dez 2023 19:05:38

Grandeur hat geschrieben:Ich mache lieber meine Ölwechsel! :wink: :wink:
Gruß Grandeur

Exactement! Ich habe hier in SA, sogar das Ölwechselintervall halbiert (25tKm) und da sah der Dieselfilter so aus (s.u.) Da kann man sich doch selber hochrechen, was sich da im Öl ansammelt. Ich kenne Leute die machen hier ihren Ölwechsel alle 10.tKm, das machen die ja nicht ohne Grund. Ich halte von dem "gestreckten oder Nichtölwechsel gar nichts, es gibt (für mich) dafür keinen plausiblem Grund und einen Kostenvorteil hat es zudem ja auch nicht. Also warum sollte man das machen? Weil das eigene Gehör meint, es sei gut? :D

Aber soll jeder machen wie er möchte, ich bin nicht dabei.

IMG_8433.JPG

huskimarc am 07 Dez 2023 19:19:10

Screenshot_20231207-181611.png
Screenshot_20231207-181559.png
Ich habe bei meinem Auto nach 6tkm auch das Öl gewechselt, laut Hersteller wäre der erste Wechsel bei 30tkm vorgesehen, beim Ducato Wohnmobil habe ich nach einem Jahr auch gewechselt..
Bilder sind vom Auto, Metallabrieb nach 6tkm

HUGOSTRATZ am 07 Dez 2023 19:35:20

Zu diesem Thema gibt es auch hier schon Erfahrungen 8) :


--> Link

G.H.

holiduli am 07 Dez 2023 19:42:46

franneck hat geschrieben:5-10% Verbrauchseinsparung und bessere Elastizität durch einfache Öladditive? Ich glaube, jetzt befinden wir uns wirklich im Bereich der Märchen, oder alternativ des sehr ausgeprägten Placebo-Effekts.


Du schreibst "ich glaube" was ja auf innere Prozesse verweist, ich habe aber eigentlich um sachbezogene Beiträge gebeten. Im Sinne von Ergebnisoffen würde ein "kann ich mir nicht vorstellen" ausreichen, aber etwas gehaltvolles oder neues würde die Mitteilung dann immer noch nicht beinhalten. Wie heisst es doch so schön und treffend: "Versuch macht kluch". Was das im Umkehrschluss für dich bedeutet, könnte die Motivation für Veränderungen sein.

Könnte jetzt noch auf Galileo Galilei und Co verweisen. Das Fortschritt hautpsächlich darauf beruht, den Raum des Vorstellbaren zu erweitern. Abirrungen und Illusionen sind die Kehrseite der Medaille, dies droht aber auch, wenn das Denken in starren Bahnen verbleibt.

In dem Zusammenhang hier möchte ich bitten, Argumente auf der Basis "Versuch macht kluch" abzustützen, es also nicht so von grossem Interesse ist, was der einzelne glaubt und als Steigerung die Widersprüchlichkeit und Überheblichkeit nicht zu bemerken, indem einerseits "Märchengeschichten" vorgeworfen werden und anderseits dies nur mit dem eigenen Glauben begründet wird.

holiduli am 07 Dez 2023 20:00:30

Grandeur hat geschrieben:Jetzt mal anders gerechnet:
Einsparung Ölwechsel 600 Fr
10% Dieseleinsparung sind bei 10l Verbrauch/100km 1l, bei 80tkm = 800l Minderverbrauch = 1200 Fr
Insgesamt 1800 Fr - Additiv = 1700 Fr Einsparung


Ahja, danke, peinlich, habe es wirklich gerade spontan beim Verfassen gerechnet und ihr werdet es glauben oder nicht, auch kaum glauben können :)

holiduli am 07 Dez 2023 20:24:42

Hendrik74 hat geschrieben:Ich weiß, das die Kollegen im Fahrversuch um jede 0,1 l kämpfen, wenn wieder Verbrauchsrunden und Tests von Fachzeitschriften anstehen.
Wäre auf irgendeine Art 10% Verbrauchsminderung zu erreichen…..wir würden das den Kunden für viele 1000€ verkaufen, denn das würde sich im ersten Jahr rechnen.


Wahrscheinlich muss bei Additiven ganz grundsätzlich unterschieden werden, ob es sich um Neuwagen oder Motoren mit hoher Laufleistung handelt. Bei letzteren sind ja dann die ursprünglichen Fertigungstoleranzen nicht mehr gegeben und die Oberflächen der Reibungsflächen haben sich auch nicht verbessert. Für mich logisch nahvollziehbar, dass ein Additiv da auch mehr Ansatzpunkte hat, wo markante Verbesserungen wahrscheinlicher die Folge sein können.

Wenn also deine Kollegen Versuche zuerst ohne und dann mit Additiven erfolglos gemacht haben, würde das was aussagen, insofern hinkt der Einwand ein wenig sehr. Dass es knifflig ist eine Verbesserung um 0.1 l mit denselben Rahmenbedingungen hinzukriegen, will ich nicht bezweifeln, logisch ist da mal alles ausgereizt. Aber mit den Betriebsmitteln öffnen sich da neue Möglichkeiten, sind dann aber auch neue Rahmenbedingungen.

Ich liefere gerne noch eine Beobachtung, welche meiner Meinung nach ein weiteres Potential zur Einsparung hat: Wohlverstanden bei meinem Motor, ist ev. nicht 1:1 übertragbar auf modernere Motoren oder gar nicht:

Zu meiner „Homebase“ geht es ca. 3 km ordentlich den Berg hoch. Mit normalem Leergewicht (3150kg) und Schwung schaffe ich die Strecke im 3. Gang. Nebenbemerkung: das Surren vom Turbolader kann ich dabei gut hören, ist spannend zu verfolgen wie es sich verändert je nach Tourenzahl. Etwas mehr Ladung, ein Fahrradfahrer welcher mich ausbremst und das Turboloch kommt zum Tragen; ich muss runterschalten. Bei gewissen Teilabschnitten und je nach Ladung, kann ich danach nicht mehr in den 3. hochschalten. Lange Schreibe, hier der Sinn dahinter: ich bewege das Wohnmobil also oft in gewissen Grenzbereichen und jetzt kommt die eigentliche Kernaussage (sorry, aber doch noch eine Erklärung, gewisse Kommentatoren fordern ja einfach nachvollziehbare Schritte und eine bildhafte Beschreibung indirekt ein, Ignorieren möchte ich versuchen zu umgehen und erhoffe mir so auch nachträgliche Ergänzungen auf Nachfragen sparen zu können), also jetzt kommt's:

Wenn die Luftfeuchtigkeit erhöht ist, bei Regen oder dichtem Nebel, verändert sich das Verhalten aber so was von oberdeutlich in Richtung mehr Durchzugskraft, so dass ich mir schon überlegt habe, einen Vernebler irgendwo im Ansaugtrakt zu installieren, mit welchem ich individuell dosiert, den Effekt künstlich/technisch reproduzieren kann. Direkt Sauerstoff zuführen, würde vermutlich den selben Effekt haben, aber Wasser ist ja doch günstiger und einfacher zu beschaffen und was das auf der Abgasseite für Auswirkungen hat, ist nochmals ne andere Geschichte.

Wie immer, auch diese Erfahrung darf angezweifelt werden, aber lieber wären mir sachdienliche Hinweise/Anregungen, wie nur von den eigenen Zweifeln berichten. Ein herzliches Dankeschön im voraus und ganz toll wäre zu hören, wie das technisch umgesetzt werden könnte oder ob es so was ähnliches schon gibt.

Liebe Grüsse

mowgli am 07 Dez 2023 21:07:25

Da gibt es doch die Wassereinspritzung.
Ab ca.400 €ronen bei Eb.

mowgli am 07 Dez 2023 21:09:13

Wird zb. beim Tracktorpulling erfolgreich eingesetzt. Nur sind die Motoren da nicht mehr ganz so lange haltbar.

Pechvogel am 07 Dez 2023 21:12:23

holiduli hat geschrieben:…Wenn die Luftfeuchtigkeit erhöht ist, bei Regen oder dichtem Nebel, verändert sich das Verhalten aber so was von oberdeutlich in Richtung mehr Durchzugskraft, so dass ich mir schon überlegt habe, einen Vernebler irgendwo im Ansaugtrakt zu installieren, mit welchem ich individuell dosiert, den Effekt künstlich/technisch reproduzieren kann...

Vielleicht hat das ja damit zu tun das bei Nebel und Regen die umgebende und damit auch die angesaugte Luft kühler ist?!? :gruebel:
Je kühler die Luft ist desto dichter wird sie. Daraus folgt das die Luft auch mehr Sauerstoff enthält. Und mehr Sauerstoff bei einer Verbrennung…
Das gilt übrigens auch für den Turbolader!

Denk‘ also mal über einen Ladeluftkühler nach.
( Oder gleich ‘ne Lachgaseinspritzung? :D )



Grüße
Dirk

franneck am 07 Dez 2023 21:27:23

holiduli hat geschrieben:
Könnte jetzt noch auf Galileo Galilei und Co verweisen. Das Fortschritt hautpsächlich darauf beruht, den Raum des Vorstellbaren zu erweitern. Abirrungen und Illusionen sind die Kehrseite der Medaille, dies droht aber auch, wenn das Denken in starren Bahnen verbleibt.


Vorsicht mit solchen Argumentationen:

- wir befinden uns hier in einem Meinungsforum, insofern solltest du es auch hinnehmen dass nicht alle Beiträge sehr ausführlich verfasst und begründet werden
- trotz alledem enthält mein Beitrag ja schon einen Hinweis darauf, wie ich deine Erfahrungen einschätze, nämlich unter dem Begriff „Placebo-Effekt“. Warum ist das für dich abwegig?
- die physikalischen Vorgänge im Verbrennungsmotor sind sehr gut erforscht und beschrieben. Insofern ist so ein Vergleich mit Galileo völlig unpassend. Wie schon ein Mitforist schrieb, ist der Anteil der inneren Reibung am Kraftstoffverbrauch selbst schon recht gering - bei 10% Kraftstoffeinsparung müsste diese Reibung wahrscheinlich schon negativ sein :)
- praktische Erfahrungen sind in dieser Hinsicht wertlos wenn sie keinen wissenschaftlichen Standards entsprechen. Das fängt ja schon damit an, dass man reproduzierbar alle anderen Faktoren (Wetter, Temperatur, Verkehr, Kraftstoff, Gewicht) ausschließen müsste und zudem auch die Regeln der Statistik mit einbeziehen müsste. Anhand deiner Aussagen darf man das stark bezweifeln
- unterm Strich: es gibt hier von Seiten einiger Foristen begründete Zweifel an deiner Darstellung. Ich sehe hier jedoch keine Auseinandersetzung mit diesen Argumenten, sondern eine ziemlich pauschale Abwehrhaltung

holiduli am 07 Dez 2023 21:54:26

HUGOSTRATZ hat geschrieben:Zu diesem Thema gibt es auch hier schon Erfahrungen 8) :


--> Link

G.H.


DANKE! Da zu Lesen war jetzt Balsam für meine Seele. Alle meine Erfahrungen, sogar der verminderte Verbrauch, werden da teils durch mehrere kompetente Praxiserfahrungsberichte bestätigt. Und der Schreibstil einfach köstlich und unterhaltsam. Erklärt wohl auch warum es so plötzlich so ruhig hier geworden ist. Sehr empfehlenswert da weiter zu lesen, nicht nur für die (ewig gestrigen) Skeptiker!

Tinduck am 07 Dez 2023 22:05:21

Klar, alle, die nicht an den nicht bewiesenen positiven Effekt irgendwelcher Wunderadditive glauben, sind ewig gestrig. Und du hast den Durchblick.

Sehr aufschlussreich.

Was kommt als nächstes? Nullpunktenergie? Erdstrahlen?

bis denn,

Uwe

Hendrik74 am 07 Dez 2023 22:24:12

Wenn ich von Verbrauchsmessungen rede, meine ich solche Tests:
--> Link

Und glaubt mir, für 5-10% Ersparnisse würden die ihr Kind verkaufen…..

rkopka am 07 Dez 2023 22:51:32

BikeAir hat geschrieben:Ich halte von dem "gestreckten oder Nichtölwechsel gar nichts, es gibt (für mich) dafür keinen plausiblem Grund und einen Kostenvorteil hat es zudem ja auch nicht.

Solange der Motor das mitmacht, ist es natürlich ein Vorteil, wenn ich Arbeit und Öl nicht bezahlen muß ! Wenn man es nicht selber machen kann und irgendwo ein günstiges Faß stehen hat, dann ist es schon einiges an Geld (mind.€200). Und eine mögliche höhere Alterung des Motors ist nicht wirklich abschätzbar, noch weniger mit genauen Zahlen belegbar. Außer jemand hat zwei identische Wagen und fährt damit parallel 50.000km auf einer genau definierten Strecke.

RK

Inselmann am 07 Dez 2023 23:08:08

holiduli hat geschrieben:Erklärt wohl auch warum es so plötzlich so ruhig hier geworden ist.


:lol:

Hätte nicht gedacht das du den Unterhaltungswert noch steigern kannst.

holiduli am 07 Dez 2023 23:25:04

franneck hat geschrieben:
Vorsicht mit solchen Argumentationen:

- unterm Strich: es gibt hier von Seiten einiger Foristen begründete Zweifel an deiner Darstellung. Ich sehe hier jedoch keine Auseinandersetzung mit diesen Argumenten, sondern eine ziemlich pauschale Abwehrhaltung


Bei mir siehst du eine pauschale Abwehrhaltung, was aber wenig verwundern kann, wenn genau die Erfahrungen angezweifelt werden, welche ich hier Einstelle und zur Verfügung stelle. Leider siehst du die eigene pauschale Abwehrhaltung nicht, was eher verwundern darf, wenn es an eigenen Erfahrungen mangelt. Es ist ein wenig wie bei denjenigen an der Seitenlinie beim Fussballspiel, sie wissen alles besser, könnten alles besser machen, aber auf das Spielfeld wagen sie sich nicht. Erstens müssten sie ja dann mit den Besserwissern und Nörglern einen Umgang finden und merken, aha, jetzt von der anderen Seite inmitten vom Geschehen ist alles ein wenig anders wie von Aussen besehen. Diese Analogie schliesst nicht aus, dass der Blick von Aussen umfassender sein kann als mitten im Geschehen oder durch Unabhängigkeit und Unparteilichkeit wertvolles beitragen kann. Sorry, ich kann nichts von diesen Qualitäten erkennen bei den meisten von deinen Beiträgen. Die letzten zeichnen sich gerade eher durch das Gegenteil aus.

Lies den anderen Thread zum Thema, vielleicht findest du in diesen Beiträgen überzeugendere Schilderungen. Es sind sehr kernige dabei und sie stützen mehrheitlich mein hier Dargestelltes.

Aber noch besser wäre, sammle eigene Erfahrungen, stütze deine Argumentation darauf ab und nicht auf irgendwelche Verweise von irgendwelchen wohlklingenden Instituten und dergleichen und vorallem, mahne nicht andere zur Vorsicht, wenn es bei dir selber daran mangelt. Auch da gilt, erst mal selber was leisten, nicht mit Besserwisserei oder Mahnfinger sich selbst erhöhen und mit falschen Federn zu schmücken versuchen.

franneck am 07 Dez 2023 23:40:41

An der Stelle bin ich jetzt raus. Du scheinst offensichtlich nur Bestätigung zu wollen und nicht an einem konstruktiven Austausch auf Basis von Fakten interessiert zu sein.
Viel Spaß noch beim „Diskutieren“ ;)

holiduli am 08 Dez 2023 00:39:54

franneck hat geschrieben:An der Stelle bin ich jetzt raus. Du scheinst offensichtlich nur Bestätigung zu wollen und nicht an einem konstruktiven Austausch auf Basis von Fakten interessiert zu sein.
Viel Spaß noch beim „Diskutieren“ ;)


Fakten hast ja gerade du keine geliefert. Spekulationen, Annahmen und Vermutungen aber viele, welche eigentümlicherweise du dann bei meinen Schilderungen festzumachen versuchst. Nennt sich Projektion. Die unterstellte Bestätigung als einziges Motiv, ist die nächste Projektion. Deine Gefährdung zum Projizieren wollte ich dir nun schon mehrmals nahebringen.

Freuen und stärken tuts mich aber schon, wenn ich Anerkennung und Bestätigung kriege, alla, "Hätte nicht gedacht das du den Unterhaltungswert noch steigern kannst". Soll ja nicht nur bierernst sein, der Austausch hier. Im Idealfall auf einem gewissen Niveau, dazu trägt deine letzte Mitteilung, bzw. die Umsetzung dessen, ja was bei, danke.

Meine Motivation würde ich im Bereich "Ressourcen schonen" ansiedeln, es würde mich tief erfüllen, wenn ich durch diese Schilderungen einen Multiplikationseffekt erreichen würde und so gehebelt etwas dazu beitragen könnte.

holiduli am 08 Dez 2023 00:51:44

Frage an stromkundige:

Ich habe ja von meinen Erfahrungen mit der Stanzmaschine berichtet. Alleine durch die Schmierung erhöhte sich die Stückzahl von 900 Stk./min auf 1000 Stk./min. Kann jetzt leider den Eingangsstrom nicht mehr messen, aber falls sich dieser nicht erhöht hat, wäre alleine durch die Schmierung eine Leistungssteigerung, resp. Drehzahlsteigerung um mehr als 10% erreicht worden, bei gleichem Energieinput. So wie ich es von kleineren Motoren im Gleichstrombereich kenne, steigt der Stromverbrauch rapide an, wenn ich die Welle von Hand bremse und die Spannung sinkt, die Energie wird dabei in Wärme umgewandelt. Der Motor der Stanzmaschine war ein AC/DC Modell, ich vermute es verhält sich da ebenso? Durch die Schmierung (weniger Widerstand) hat ja auch der Motor (via stufenlose Übersetzung) schneller gedreht. Weiss jemand fachkundiges wie sich das Verhältnis von Widerstand/Drehzahl auswirkt auf den Stromverbrauch, bei der geschilderten Sachlage? Hält sich das in etwa in Waage?

Pechvogel am 08 Dez 2023 01:02:39

holiduli hat geschrieben:…ich vermute es verhält sich da ebenso? Durch die Schmierung (weniger Widerstand) hat ja auch der Motor (via stufenlose Übersetzung) schneller gedreht...

Der Motor muss nicht zwangsläufig schneller drehen! Das wäre u.U. auch kontraproduktiv weil auch Elektromotore eine Kennlinie haben. D.h. mehr Drehzahl geht dann evtl. mit weniger „Kraft“ einher. :eek:



Grüße
Dirk

holiduli am 08 Dez 2023 01:57:06

holiduli hat geschrieben:…ich vermute es verhält sich da ebenso? Durch die Schmierung (weniger Widerstand) hat ja auch der Motor (via stufenlose Übersetzung) schneller gedreht...

Pechvogel hat geschrieben:Der Motor muss nicht zwangsläufig schneller drehen! Das wäre u.U. auch kontraproduktiv weil auch Elektromotore eine Kennlinie haben. D.h. mehr Drehzahl geht dann evtl. mit weniger „Kraft“ einher. :eek:


Danke für's Mitdenken. Aber wieso sollte der Motor nicht zwangsläufig schneller drehen, wenn mehr Stanzteile erzeugt werden in der selben Zeit? Ist doch wie bei den Verbrennern, drehen sich die Räder schneller, so geht (eingekuppelt) auch die Motorendrehzahl entsprechend dem Übersetzungsverhältnis vom Getriebe hoch (bergab) und beim Beschleunigen dito umgekehrt. Einziger Unterschied, die kreisförmige Bewegung endet beim Stanzen in eine linearen, aber die Koppelung ist ähnlich direkt (vom möglichen Schlupf des Keilriemens abgesehen).

Ob mehr Drehzahl immer mit weniger „Kraft“ einhergeht, da hätte ich gern verbindlichere Informationen. Ich schlaf mal drüber, aber nach P = U · I müsste es eigentlich so sein. Eine Bestätigung in Verbindung mit einem Drehstrommotor von einem Fachmann wäre toll!

BikeAir am 08 Dez 2023 04:14:48

holiduli hat geschrieben:Wenn also deine Kollegen Versuche zuerst ohne und dann mit Additiven erfolglos gemacht haben, würde das was aussagen, insofern hinkt der Einwand ein wenig sehr.

holiduli hat geschrieben:
Fakten hast ja gerade du keine geliefert. Spekulationen, Annahmen und Vermutungen aber viele,


Du bist aber schon ein bischen ein "spaßiger Vogel" Du erwartest von denjenigen, die nicht mit Deiner Meinung konform gehen, wissenschaftliche Fakten, während Du Deine eigenen subjektiven Erfahrungen, als gesetzt ansiehst und kritische Anmerkungen dazu einfach "abperlen" läßt. So etwas nennt man eine "geforderte Beweislastumkehr" und sowas ist einfach nicht fair! Du hast etwas gemacht und subjektiv das Gefühl, das es funktioniert, das ist auch völlig OK, aber umgekehrt, musst Du dann eben auch subjektive andere Meinungen zulassen, oder?

Außerdem, glaubst Du im Ernst, wenn es die reale Möglichkeit geben würde, das der Zusatz von irgendeinem "Zeug" im Motoröl oder sonstwo, den Spritverbrauch um 10% senken würde, das der nicht schon in allen Ölen, Benzin und Dieselkraftstoffen schon zwangsläufig enthalten wäre? Etwas besseres könnte den Automobilkonzernen, bezügl. des Flottenverbrauches doch gar nicht passieren, oder?

Wie auch immer, Du hast Deine Meinung, andere haben eine andere oder kritische, alle sollten gelten dürfen.

In diesem Sinne

Grüße

Pechvogel am 08 Dez 2023 07:45:22

holiduli hat geschrieben:Danke für's Mitdenken. Aber wieso sollte der Motor nicht zwangsläufig schneller drehen, wenn mehr Stanzteile erzeugt werden in der selben Zeit? Ist doch wie bei den Verbrennern…

Das ist bei „Verbrennern“ auch nicht so! :eek:
Wenn Du jemals mal auf einem, etwas moderneren, Roller gefahren bist dann müsstest Du bemerkt haben das beim Beschleunigen die Drehzahl des Motors in den Bereich seiner besten Leistung geht und dann dort bleibt, während das Fahrzeug weiterhin schneller wird.
( auch bei einigen PKWs gab es das mal so ähnlich ).

D.h. die Räder drehen sich schneller, man legt je Zeiteinheit einen größeren Weg zurück und trotzdem bleibt die Motordrehzahl ( annähernd ) konstant.

Nicht immer ist der erste subjektive Eindruck und die selbst daraus abgeleitete Schlussfolgerung richtig!

Und was, zum besseren Verständnis unsererseits, verstehst Du unter einer „Stanzmaschine“?
ICH kenne die klassischen „Stanz- und Nibbelmaschinen“. Aber auch mit hydraulischen oder pneumatischen Pressen kann man stanzen. Mit Exzenterpressen ( die würden wohl am ehesten zu Deiner Erklärung passen ) kann man stanzen und letztlich habe ICH auch schon Anwendungen mit
„linear Hammer“ gesehen die stanzen.
Da die Arbeitsweise aber bei jeder Maschine etwas anders ist sollten wir vom gleichen Prinzip sprechen?!

Datenblätter von Elektromotoren kann man übrigens meistens googeln.



Grüße
Dirk

Inselmann am 08 Dez 2023 13:44:57

Pechvogel hat geschrieben:
D.h. die Räder drehen sich schneller, man legt je Zeiteinheit einen größeren Weg zurück und trotzdem bleibt die Motordrehzahl ( annähernd ) konstant.



So langsam wirds wirklich unterhaltsam. Was hat denn eine Variomatik mit besserer Schmierung zu tun?

BadHunter am 08 Dez 2023 14:37:42

Also bei modernen Motoren wäre ich jetzt auch geneigt zu sagen, dass man da lieber die Finger von Zusätzen lässt, die sind heute so präzise und haltbar, zudem empfindlich bei unvorhergesehenen Mittelchen, die haben auch ohne dieses alles eine hohe Haltbarkeitsdauer, da geben nur noch die übrigen elektronischen oder anderen mechanischen Komponenten den Geist auf. Mein aktueller Diesel PKW (Hyundai Tucson 2,0 D von 2016) hat ein Inspektions- und Ölwechselintervall von 30.000 Km oder 2 Jahren.

Es ging hier aber ja ursprünglich eher um die älteren Motoren. Auch unser Mobil hat als Basis den Ducato 2,5 TDi und ist Bj. 1995, der bekommt wegen der geringen Fahrleistung pro Jahr eine Inspektion mit Ölwechsel alle 2 Jahre, da haben wir dann um die 12.000 Km gefahren in der Zeit. Das mache ich jetzt so seit wir das Mobil haben, das sind nun 17 Jahre, und er hat inzwischen 190.000 problemlose Kilometer gelaufen, ohne irgendwelche Zusätze. Ich habe in den letzten Jahren hin und wieder mal diesen Premium-Diesel getankt und bilde mir ein, dem Motor damit etwas Gutes zu tun, gefühlt läuft er dann etwas weicher und leiser, aber vielleicht ist das auch nur Kopfsache.

Aber: Anfang der 90er hatte ich als erstes Wohnmobil einen LT 28 mit Turbodiesel, den habe ich als leeren Kasten mit Motorschaden (bei ca. 290.000 Km als Lieferwagen nach 3 Jahren) gekauft und bei einem Motoreninstandsetzer überholen lassen bevor ich ihn habe ausbauen lassen. Also, beinahe alle beweglichen Teile des Motors wurden getauscht.
Dann kam der erste Urlaub, erstmal den überholten Motor einfahren, dann ein Jahr normale Nutzung auch im Alltag. Verbrauch immer zwischen 11 und 12 l.
Nach einem Jahr dann der erste Ölwechsel, und auf Empfehlung eines Bekannten habe ich dann einen Zusatz mit eingefüllt, der einen Schutzfilm mit verringerter Reibung und damit günstigerem Verbrauch bilden sollte und bis zu 70.000 Km halten sollte bei zwischenzeitlich normalen jährlichen Ölwechseln.
Was soll ich sagen: insgesamt habe ich das Wohnmobil 3 Jahre und ca. 70.000 Km gefahren, und nach dem ersten Ölwechsel mit diesem Zusatz lag der Verbrauch in den beiden folgenden Jahren vor dem Verkauf bei zeimlich genau einem Liter weniger. Und das war nicht gefühlt, sondern real. Da vermute ich ja auch mal, dass bei verringerter Reibung mit niedrigerem Verbrauch auch der Verschleiß geringer sein muss.
Danach habe ich das Zeug aber nie wieder genutzt, die PKW und Wohnmobile haben auch ohne sowas immer gehalten und ich hatte mit dem Einhalten der Inspektionsintervalle noch nie einen Motorschaden gehabt.

hampshire am 08 Dez 2023 14:46:43

Wenn man mal zurück auf Fakten, Plausibikisierung, Unklarheiten, Meinung und Handlungspräferenz geht...

Fakt:
• Ölhersteller setzen den Ölen Additive zu.
• Automobilhersteller geben konkrete Freigaben für Öle.
• Die von Automobilherstellern freigegebenen Öle zeichnen sich unter anderem auch auch durch konkrete Additivkombinationen aus.

Plausibilisierung:
• Additive in Ölen sind in der richtigen Kombination sinnvoll und erfüllen einen konkreten Zweck (muss nicht zwangsläufig Verbrauchsminderung sein)
• Nicht jede Additivkombination ist für jeden Motor sinnvoll.

Unklar:
• Welchen konkreten Einfluss hat die Dosierung einzelner Additive auf die Wirkung?
• Welchen konkreten Einfluss haben Additive in Kombination zueinander?
• Was passiert, wenn ich einem Öl mit bestehender Additivkombination einfach weitere Additive zusetze?

Meinung:
• Ich halte die Freigabe von Autoherstellern für Motoröle für technisch relevante Vorgaben und nicht nur für Verkaufsförderung.
• Daraus folgere ich, dass man sich mit den Additivkombinationen in Bezug auf konkrete Motoren gut auseinandergesetzt hat.
• Ich nehme an, dass ein Automobilhersteller nicht sämtliche Öle auf dem Markt für ein neues Modell auf Zulassung testet.
• Ich nehme daher an, dass es nicht zugelassene Motoröle gibt, die in einem Fahrzeug sehr gut funktionieren können.
• Ich halte es für plausibel, dass Additive untereinander in Wechselwirkung stehen und die Kombination und Dosis nicht beliebig ist.
• Ich nehme daher an, dass die Auswirkung des Hinzufügen weiterer Additive in das bereits mit Additivkombination versehene Öl nicht kalkulierbare Auswirkungen haben kann.

Was ich daher hinsichtlich Motoröl mache und was nicht:
• Aus dieser Haltung heraus werde ich kein Additiv in das Motoröl meines Fahrzeugs schütten.
• Ich nutze allerdings nach Ablauf der Garantie durchaus Öle, die nicht explizit in den Freigabelisten sind und vergleiche auf eigenes Risiko die Öleigenschaften und Additive - nicht weil ich es besser weiß, sondern weil es mir Spaß macht und ich immer wieder ein Thema brauche, bei dem ich mich in eine gewisse Tiefe hinein "fuchsen" kann. Motoröl war eben auch mal dran, Auslöser war ein Motortuning an einem 20 Jahre alten Fahrzeug, mit dem ich mich sowieso schon von den Herstellerspezifikationen entfernt habe.
• Weil ich Freude daran habe mich in etwas hineinzuarbeiten (Irrtum natürlich nie ausgeschlossen), freue ich mich über Impulse und Erfahrungsberichte anderer und beschäftige mich gerne damit - für mich ist das wie für andere joggen zu gehen oder Sudokus zu lösen.

Pechvogel am 08 Dez 2023 14:53:25

Inselmann hat geschrieben:So langsam wirds wirklich unterhaltsam. Was hat denn eine Variomatik mit besserer Schmierung zu tun?

Das hat niemand behauptet!
Es ging, in dem von Dir zitierten Inhalt, darum dass der TE davon ausgegangen ist dass eine höhere Geschwindigkeit mit einer höheren Motordrehzahl in Verbindung stehen muss.
Und dabei hatte er gleichzeitig von
holiduli hat geschrieben:...via stufenlose Übersetzung...
geschrieben. DAS bedeutet aber eben nicht zwangsläufig das die Ausgangsdrehzahl im gleichen Verhältnis zur Eingangsdrehzahl stehen muss! :eek:

Also vielleicht mal alles lesen bevor man einen Beitrag ins Lächerliche zieht!?!



Grüße
Dirk

Pechvogel am 08 Dez 2023 15:00:13

hampshire hat geschrieben:Fakt:
• Ölhersteller setzen den Ölen Additive zu.
• Automobilhersteller geben konkrete Freigaben für Öle.
• Die von Automobilherstellern freigegebenen Öle zeichnen sich unter anderem auch auch durch konkrete Additivkombinationen aus.
...

Du hast einen Punkt vergessen:
Öle verschleißen zwar nicht, aber sie altern! Darum haben die Ölgebinde auch ein Mindesthaltbarkeitsdatum! :eek:
Im Laufe der Zeit zerfallen die Additive nämlich, ähnlich wie die in Kraftstoffen ( darum ist Benzin z.B. nur 3-6 Monate haltbar ).

D.h.
1. der Anteil der Additive im Öl, die für was gut sind / waren, wird immer kleiner
2. die Abbauprodukte der Additive "schwimmen" im Öl rum
3. bei dem Versuch des TE über 8 Jahre waren am Ende der Versuchszeit gar keine Additive, oder zumindest nicht in definierten Verhältnissen, mehr im Öl enthalten.



Grüße
Dirk

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Gummiventile bei 5,5 bar Reifendruck
Sommerreifen, Winterreifen oder Allwetterreifen 225 70r15c
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt