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Hallo zusammen, als ewiger stiller Mitleser habe ich nun doch auch mal ein Thema bei dem ich Hilfe gebrauchen kann: Unser VW Bus ist uns (2 Erwachsene/ 2 Kinder 0,5 + 3 Jahre) zu klein geworden und wir müssen uns vergrößern. Unsere Idee: Kastenwagen 6m mit Aufstelldach damit wir 4 Schlafplätze haben. Im T4 mit eigenem Ausbau sind wir bis jetzt recht spartanisch unterwegs und haben daher wenige bis keine Ansprüche. Wir sind seit die Kinder da sind eher im Süden unterwegs, wollen aber auch die Möglichkeit haben im Sommer wiedereinmal Skandinavien zu bereisen. Wie gut sind denn die akt. Aufstelldächer bzgl. Regen unterwegs und lässt sich der Schlafbereich im Dach auch einigermaßen mit der Heizung auf Temperatur bringen? Ohne die Kids mit Schlafsack im T4-Dach gings auch aber die Zeiten sind rum... Wir hatten letztes Jahr für eine Woche zur Miete ein Roadcar R600 ohne Dach und sind damit recht zufrieden gewesen. Der Vermieter hat uns jetzt ein Fahrzeug aus seiner Flotte (EZ 22/ Jumper/ 140PS/ 30tkm) mit selber Spezifikation inkl. Aufstelldach angeboten für 49t€. Ich bin was Modelle/ Preise/ Qualität angeht eher unwissend. Wie sind denn die Roadcars von der Qualität her einzuordnen? Da aus der Pössl Gruppe wäre ich davon ausgegeangen dass es für uns auch langfristig ok sei sollte. Den Preis finde ich nach kurzer Recherche für heutige Maßstäbe ok oder bin ich da voll auf dem Holzweg? Wäre über eine Einschätzung dankbar! Grüße Michael Denke daran, die Kinder werden größer. Der Platz im "neuen" Bus wird schnell wieder zu klein. Im Bus muss jeden Tag umgebaut werden. Im Wohnmobil nicht. Bald stellt sich auch die Frage: Wohin mit 3 Fahrrädern und dem Fahrradanhänger für die Kleine, später noch das 4 Fahrrad? Wohin mit den Spielsachen usw. Mein Sohn hat für seine Familie mit 2 Kindern, 4 und 7 Jahre, ein gebrauchtes Alkovenmodell von Adria erworben. Mit den 4,4 to zul. Gesamtgewicht bei ca. 7,3 m Länge kommt er sehr gut zurecht. Weder in Kroatien noch in Schweden gab es mit den Fahreigenschaften des Womo Probleme. ICH würde mir als Familienvater keinen Bus zulegen. Die Reisegeschwindigkeit wird beim Bus auch selten über 100 km/h liegen. Der Rest des Handlings ist reine Übungssache. Bitte bedenke auch: Ein Bus ist, allein schon wegen der dickeren Blechhaut, von Haus aus schwerer als ein gleich langes Wohnmobil. Gruß
Nein auf dem Holzweg bist Du nicht - zumal Du erfrischenderweise nicht die eierlegende Wollmilchsau suchst. Ob etwas "Langfristig OK" ist wird jeder etwas anders beurteilen - Kinder werden größer, Ansprüche verändern sich, da haben Menschen sehr unterschiedliche Erfahrungen und Maßstäbe. Zum Preis kann ich nichts Genaues sagen als dass er mir plausibel vorkommt. Beobacht eine Weile den Markt und setze Dich mit einem Abgleich der Lebensqualität zu dem was Du dafür bekommst im Zusammenhang mit Deinen finanziellen Möglichkeiten intensiv auseinander. Zur Qualität: wohnmobile haben alle etwas filigranere Eigenschaften als ein festes Zuhause. Was Pössl baut halte ich für ordentlich auch wenn ich mich selbst in der Auseinandersetzung mit dem Möbelbau im Kastenwagen für einen anderen Hersteller entschieden habe. Wenn euch der Bus jetzt schon zu klein ist - wie lange reicht dann der Kawa, wenn die Kinder und das Gepäck größer oder mehr werden? Ein Aufstelldach ist eine Schönwetterlösung. Im Norden (Skandinavien, Schottland etc.) würd ich das grenzwertig sehen, wenn das Wetter mal nicht mitspielt. Auch in der Übergangszeit und im Winter gibt es schönere Arten zu schlafen. Ist halt wie im Zelt, nur der Boden ist wärmer. bis denn, Uwe
Zuerst willkommen im Forum :kette: Warum mietest du nicht dieses Fahrzeug für ein Frühjahrswochende, wenn in der Heimat Skandinavien-Temperaturen herrschen. Mach doch am Besten eigene Erfahrungen! Weiters gebe ich den Vorschreibern Recht, Kinder werden größer und die aktuellen Ansprüche ändern sich bald wieder. Als Familienwomo sind m.E. Alkovenmodelle der beste Kompromiss. Ich wünsche dir eine gute Entscheidung! Helmut ich würde mich den Vorrednern anschliessen: wir hatten mit 2 Kindern 3/7 bis zum schluss 12/16 einen Hymer Camp 524 GT Alkoven mit Stockbetten im Heck, nix umbau, ging auch später halbwegs, als die Grosse nicht mehr mitgefahren ist und dafür der grosse Kumpel des Kleinen auf Regatten. Nicht zu unterschätzen der Platzbedarf, wenn sie grösser werden. Sie waren immer ganz happy mit den eigenen kleinen Hundekojen. Jetzt haben wir einen Kasten mit Hubdach, da der 19jährige Kleine öfters noch mal mit auf Regatten oder zum Skifahren mitfährt. Hubdach im Winter mag nicht jeder, aber mit Heizdecke und Ecomat geht es. Sicher gut der Tipp, das alles für die eigenen Bedürfnisse mal mit Mietfahrzeugen auszuprobieren. Ich fand den „Rückschritt“ auf Kastenwagen vom reduzierten Platzbedarf her echt gewöhnungsbedürftig; aber die Fahreigenschaften ein Traum! Bin auch für einen Alkoven mit Kindern. Es geht auch darum wenn es schlechtes Wetter hat. Als bei uns die Zwillinge noch permanent mit waren haben wir einen Laika Alkoven mit 7,4m gefahren. Für uns das perfekte Familienfahrzeug. Jetzt haben wir den längsten und höchsten Ducato mit doppelten Stockbetten im Heck. Somit kann man zu viert vernünftig schlafen. Wenn die Jungs mit sind ist das untere Bett rasch entfernt und es passen zwei Bikes ohne zerlegen rein. Aber im Kastenwagen fehlt einfach die Breite. Aneinander vorbei gehen ist fast nicht möglich. Für reinen Sommer und Campingplatz ist es nicht so schlimm. Sollte man aber einige Nächte frei stehen würde ich mir das überlegen. Hallo, als ehemalige Besitzerin eines Alkoven (Eura 580LS) und jetztige Besitzerin eines Kastenwagens kann ich den anderen Usern nur zustimmen! Ein Alkoven ist häufig auch nicht teurer als ein Kastenwagen, bietet aber deutlich mehr Bewegungsraum. Wir haben uns übrigens noch nie so oft den Kopf gestoßen, wie im jetztigen Pössl! Für 4 Personen ist ein Kastenwagen einfach zu eng! :idea: Das mit dem Kopf stoßen kennen wir auch zur Genüge aus unserem Pössl. Immer wenn man sich aufrichtet, ist garantiert irgendeine Schrankkante oder sonst was im Weg :-) Und nein, mit 4 Personen kann ich mir einen Kastenwagen auch nicht vorstellen. Im Kastenwagen bewegt man sich auch stets wie ein Chameleon! Grüße vom Ambergauer
Wir nennen das "Tetris". Jeder muss sich in eine passende Nische bewegen wenn eine andere Person vorbei will. Im Sommer gilt der Spruch von Wohnmobilfreunden: "Draußen ist mehr Platz." So wird es funktionieren.
Kastenwagen sind neu und auch gebaucht im Verhältnis zum gebotenen Urlaubskomfort relativ teurer. Mit 2 Kindern ist der Kauf eines TI mit Hubbett vorne, die es neu auch schon um die 50TEURO git, vielleicht eine Überlegung wert.
Fahrzeuge mit Alkoven wären für uns keine Alternative. Mit dem Vorhandelsein einer Alkove beim WM verbundene Nachteile, dazu zählen Fahrzeughöhe, Kraftstoffverbrauch usw., überwiegen die Vorteile des Raumgewinns uMn. bei weitem.
Mit 4 Personen an Bord würdest du das wahrscheinlich anders sehen. Ein TI ist mit 4 oder mehr Personen auch nur eine Krücke, wenn auch eine etwas bessere als ein Kawa. bis denn, Uwe
Du hast vollkommen Recht. Mit 2 Kindern führt keine Weg an einem Alkoven-WM vorbei. Der Grund weshalb die Hersteller diese familientauglichen Fahrzeuge anbieten, liegt auf der Hand. Hallo und Danke für die Rückmeldung und Diskussion. Wir haben das zum Anlass genommen nochmal diverse andere Wohnmobile anzuschauen. Ich kann einem Alkoven mit über 7m Länge aber irgendwie nix abgewinnen. Wenn ich für 3 Wochen auf einen Campingplatz fahre ok, aber so wie wir Urlaub machen bis jetzt ist mir das zu groß. Ja das ändert sich evtl. mit den Kindern ein wenig aber sesshaft für 7 Tage werden wir mit Wohnmobil nicht. Dafür hat die Schwiegeroma zum Glück ein Domizil in Spanien am Meer. Teilintegriert mit Hubbett ist da eher eine Alternative, gefühlt etwas günstiger und größeres Angebot. Vlt. sind wir nicht die klassischen Camper und generell mit wenig zufrieden. Wenn die Räder nicht reinpassen bleiben sie eben daheim. Umräumen und das kleine Chaos gehört für uns auch irgendwie dazu ohne dass uns das nervt. Der Bus jetzt ist zu klein, weil wir nicht fest 2 Betten haben, keine Küche, kein Klo, kein Bad etc. Da ist der KaWa schon eine andere Nummer. Als Miete hat das bis jetzt auch gut funktioniert. Meine Eltern waren auch mit uns 2 Kindern mit KaWa unterwegs bis ich mit 16 keine Lust mehr hatte. Entschieden haben wir noch nichts, mal schauen was uns die nächsten Wochen noch über den Weg läuft. Ich will nicht unbelehrbar sein und bin dankbar für die geteilten Erfahrungen/ Meinungen, evtl. ist unser Anspruch aber auch anders als für viele andere (wie im übrigen Leben irgendwie auch :)) Wenn ihr bisher mit einem KaWa klargekommen seid, sollte es ja passen. Ihr habt den Vergleich nicht, deswegen vermisst ihr nichts. Ich denke, wenn der angebotene KaWa zu euren Bedürfnissen passt und keine offensichtlichen Probleme hat, könnt ihr kaufen. Gggf. vorab mal zu einem Gutachter, aber ich habe bisher auch immer nach Bauchgefühl gekauft und es war OK.Klar irgendwas is immer, aber das ist dann meist nix kritisches/kaufentscheidendes. Wenn ihr nach einem oder zwei Jahren merkt, dass es doch nicht passt, verkauft ihr halt wieder. Der Preisverfall ist auf absehbare Zeit nicht dramatisch. Trotzdem noch ein paar Worte zur Entscheidung Alkoven oder Kawa: Wir haben unsere Womo Karriere mit zwei Miet-Alkoven gestartet (Island und NZ), auch 2 Erw. 2 Kinder Danach konnten wir uns nicht vorstellen jemals ein Womo zu kaufen, bei dem man zum Schlafen umbauen muss. Unser eigener Akoven war dann 6m lang und über 3m hoch. Und obwohl ich erst nach dem Kauf gemerkt habe, dass er als LKW (>3,4´5t) klassifiziert war (ich war echt ein Greenhorn und kannte das Forum noch nicht). Aber letztendlich war ich trotzdem glücklich mit der Wahl. Wir hatten einen doppelboden und mussten uns nie Gedanken machen, was wir zu Hause lassen. Die Fahrerei bei der Größe war kein Problem. Es gab wirklich gaaaanz selten das Thema, dass wir irgendwie Stress mit der Strecke hatten, weil wir so eine große Kiste hatten. Die ein oder andere Durchfahrt war etwas "abenteuerlich", aber hej, man will ja auch was zu erzählen haben, wenn man wieder zu Hause ist. Aber wenn ihr mit der KaWa Situation gut klarkommt, macht das weiter. Ein schwenk zum Alkoven ist immer noch möglich. Zumal, wie schon beschrieben, der Erlös des KaWas für einen Alkoven immer reichen sollte. Hallo, wir hatten einen Pickup mit Wohnkabine und das Umräumen hat uns weniger gestört, als der Umstand bei schlechtem Wetter mit den Kindern ins Bett zu müssen. Es funktioniert alles eine gewisse Zeit, aber irgendwann will man keine Kompromisse mehr eingehen. Wir hatten dann einen 7m Alkoven und sind damit auch von Ort zu Ort gefahren, haben allerdings auch mal mehrere Tage auf einem CP verbracht, auf massivem Wunsch der jüngsten Mitreisenden. Es kommt immer darauf an wie lange man ein Wohnmobil behalten will und wie oft man wechseln kann. Ich rate immer erstmal verschiedene Fahrzeuge zu mieten und dann zu entscheiden. Ein Fehlkauf geht entweder ins Geld oder sorgt für jahrelangen Frust. Einen Rat zum Kauf kann man nur Leuten geben die man näher kennt bzw. Freunden. Hallo, ob es passt, kann man bei einem Kastenwagenhändler selbst austesten. Einfach die gesamte Familie in den Kasten einsteigen lassen, für 10 Minuten die Türen schließen und beobachten was passiert! Ich glaube nicht, dass das die Kinder mehr als 10 Minuten aushalten. Aber Regenwetter dauert häufig länger als 10 Minuten! :D
Unsere Urlaube sind total unterschiedlich, mal 3 Wochen jeden Tag woanders (z. B. Norwegen oder Island), mal 2 Wochen auf dem gleichen CP am Mittelmeer oder im Winterurlaub in den Alpen. Alles hier dokumentiert --> Link. Das machen wir alles mit unserem nicht gerade kompakten Alkoven (7 m x 2,35 m x 3,30 m, 5,2 T), wobei der für 5 Personen unserer Meinung nach eher die Untergrenze an Platz bietet. Das Wichtigste für uns: keine Umbau-Schlafplätze und ein vollwertiges Bad mit getrennter Dusche. Entgegen der Meinung vieler Kawa-Fahrer kommt man auch mit grösseren Fahrzeugen fast überall hin. Augenmaß und eine gewisse Toleranz gegenüber Astkratzern vorausgesetzt :) Aber da ist halt jeder anders gepolt. bis denn, Uwe
Wie groß muß ein TI ohne Alkove oder ein VI sein, um ähnlichen Lebensraum mit gleichen Comfort zu bieten? Gewisse Nachteile, die mit der betächtlichen Fahrzeughöhe verbunden sind, muss man akzeptieren. Aber die hätten dann entsprechend große TI und vor allem VI vermutlich auch. Eine Alkove ist die Antwort auf begrenzte Breite und Länge des WM bei vollwertigem zweiten Bett und damit gleichzeitig auch auf die Frage nach dem zur Verfügung stehenden Budget.
Ist schwer zu vergleichen, weil es z. B. kaum TI-Grundrisse mit Stockbetten gibt - weil das eben keine Grundrisse für Familien mit Kindern sind (die dann üblicherweise in den Stockbetten schlafen). Der übliche TI hat Längsbetten und noch ein Hubbett vorn, um auf 4 Schlafplätze zu kommen - so ne zerstückelte Halbdinette würde ich bestenfalls als Not-Schlafplatz ansehen. Wenn ein vollwertiges Bad und eine brauchbare Küche drin ist, dürfte der TI bei 7,5 m landen. Das ist jetzt erstmal nur ein halber Meter mehr als ein Alkoven mit Heckbett, 1 m mehr als einer mit Stockbetten (bei Alkoven-Grundrissen, die auch eine Halbdinette haben, ansonsten plus ca. 0,5 m). Ein VI kann noch etwas kürzer sein, weil das Hubbett vorn meist bis an die Frontscheibe geht und somit der Platz ähnlich gut genutzt ist wie beim Alkoven. Was sich aber komplett unterscheidet, ist das Raumgefühl - durch den hohen vorderen Bereich wirkt ein Alkoven innen sehr 'luftig'. TIs, insbesondere mit Hubbett, finde ich vorn immer sehr beengend. TI und VI kommen sehr schnell auf die gleiche Höhe wie ein Alkoven, wenn sie einen echten Lade-Doppelboden haben. Bei uns geht die Dachlinie vom Alkoven gerade nach hinten, wir wären also ohne Alkoven keinen mm niedriger. Kommt durch den 32 cm hohen Doppelboden. Letztendlich muss jeder das fahren, was er möchte. Ein Alkoven ist aber für Familien an Nutzwert nicht zu überbieten. Sieht halt nicht so schnittig aus, daran stoßen sich wohl viele. bis denn, Uwe Auch wir haben als (kleine) Familie natürlich einen Alkoven, und da es schon tausend Themen fürs Pro und Contra gibt von mir hier keine grundlegenden Gedanken dazu, aber nochmal zur Höhe: Wir haben einen Alkoven ohne Doppelboden, also den klassischen Alkoven-Buckel, damit sind wir dann 3,20 m hoch. Sat, Solar und Co verstecken sich hinter dem Buckel und tragen nicht weiter auf. Der Ti-Fahrer der so stolz auf seine 3 Meter ist kommt aber mit seiner Schüssel tatsächlich auf die gleiche Höhe wie wir. Und zur Verbrauchsdiskussion empfehle ich die Lektüre bei Spritmonitor o.ä. - und siehe da, die Alkoven schneiden idR gar nicht so schlecht ab. 8)
Definitiv zahlt man mehr €/qm Nutzfläche als bei anderen Fahrzeugkonzepten. Die Gleichung "größere Nutzfläche" = "Komfortgewinn" geht nur in einem dazu beschriebenen Präferenzraum auf. Mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern würde ich zu einem Alkoven tendieren. Einfache Überlegung: Es gibt 4 Schlafplätze auf kompaktem Raum, die ohne Umbau oder Beeinträchtigung des anderen Lebensbereiches zur Verfügung stehen. Es ist möglich, dass jeder sich zu jeder (Stand-)Zeit dafür entscheiden kann sich im Fahrzeug hinzulegen oder hinzusetzen. Hallo, warum wird hier eigentlich immer von Alkoven mit 7m Länge gesprochen? Es gibt kürzere, z. B. die CaraHome von Weinsberg: 5,97 m oder 6,45 m Länge, Zuladung bis zu 770kg oder 745 kg, natürlich noch "nackt". Natürlich bleibt ein Kasten wendiger und schneller, er verbraucht weniger, er ist weniger breit, flexibler, unauffälliger. Das ist klar. Aber dafür gibt es Platz und getrennte Schlafbereiche, die man nicht umbauen muss, ein richtiges Bad, viel Wasser und Abwasser an Bord (natürlich Gewicht). Gruß Klaus
Das sieht jeder subjektiv. Allerdings finde ich gerade die Punkte nicht so bedeutend. Die Höhe kann relevant sein, wenn man viel in Frankreich auf der Autobahn fährt oder wenn man zuhause beschränkt ist (Einfahrt, Garage, Carport). Unterwegs wird man nur sehr wenige Höhenbeschränkungen finden, und die sind dann oft schon für einen Kastenwagen zu niedrig. Die Breite ist auch selten ein Problem. Auf der Straße eigentlich gar nicht, beim Abstellen vielleicht schon mal. Aber selbst mit einem Kastenwagen hat man z.B. im Stadtzentrum kaum eine Chance einen Platz zu finden. Der Verbrauch ist höher, aber wieviel ist das wirklich ? Angenommen 2l/100km mehr (meistens wird so von 1-2l ausgegangen). 10.000km/Jahr -> ca. €320 mehr im Jahr. Jetzt könnte man wieder sagen, wer das nicht hat, soll sich kein Womo kaufen, was aber unpassend ist. Nur finde ich es im Vergleich zu allen anderen Kosten relativ vernachlässigbar. Mein Stellplatz (im Freien) hat zuletzt um ein Drittel mehr gekostet als das. Einmal (günstige) Fähre nach Schweden ist auch schon teurer. Dafür ist der Raumgewinn schon beträchtlich und das Raumgefühl einfach besser. Rein sachlich spricht IMHO wenig gegen einen Alkoven (solange man nicht eine harte Einschränkung hat - Garagenhöhe). Eher noch das subjektive Schönheitsempfinden, das man nicht beeinflussen kann. RK Wir, zwei Erwachsene und zwei Kinder, waren früher mit dem Zelt unterwegs. Groß genug um bei drei Tagen Regen nicht drei Tage im Schlafsack zu verbringen. Dann mit zwei bis drei Enkeln im Alkoven, 6,30 länge. Und mit vollwertiger Dinette, Längsbank und abgeteilter Dusche. Wichtig bei Regenwetter. Nun fahren wir meist allein. Danke für das gute Raumgefühl. Zum unvorteilhaften Äußeren: für meine Frau ist ein richtiges Wohnmobil eins mit Alkoven. Über Geschmack kann man sicher streiten. Solange wir noch zum schlafen in den Alkoven kommen kommt kein anderes in Frage. Aber, wie immer im Leben, darf jeder seine eigene Meinung haben. |
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