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Mercedes stellt den E-Sprinter vor 1, 2


WoMoNK19 am 28 Jan 2024 19:59:15

Hallo,

Mercedes Benz stellt den neuen E-Sprinter vor.

Er ist in einer Modulbauweise entwickelt, die es den Wohnmobil Firmen
ermöglicht, das Fahrzeug als Basis zu nutzen. Somit steht hier eine Fahrzeug
für die Elektromobilität im Wohnmobilbereich zur Verfügung.

--> Link

WoMo NK19

Anzeige vom Forum

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Flatus am 28 Jan 2024 20:04:10

Dann warten wir mal auf die Angaben zum Leergewicht des e-Sprinters.

Gruss Flatus

mv4 am 28 Jan 2024 20:07:16

Ist ja vom Preis fast so günstig wie der E-Ducato

Anzeige vom Forum


Jaki1190 am 28 Jan 2024 20:27:40

Immer wieder, je nach Einsatz als Lieferwagen ok ... wer es möchte/ muss. Als Reisemobil ... hmmm. Der große Akku, den es sicher nicht für die "ab 70.000,-" gibt, wiegt 850 kg, hat eine optimale Reichweite (wahrscheinlich nur Triebkopf ohne Anbau) von max 440 km und braucht 11h Ladezeit ohne Schnellladesäule... Naja wenn potenzielle Käufer Bedarf vorgeben, wird es eventuell den ein oder anderen Ausbauer geben, der eine Lücke erkennen möchte und so etwas verwendet.

fschuen am 28 Jan 2024 22:46:38

Ja, die Reichweite ist viel zu hoch. Ein paar Kilometer, oder ein paar Dutzend - schon ist das Auto viel billiger. Und wenn man sich dann den standardisierten Zusatzakku reinklemmt, bei dem man für Ladung und Nutzungsdauer bezahlt, passt das für Handwerker, Auslieferungsfahrer und Wohnmobilisten gleichermassen. Da muss nichts mehr für erfunden werden, und in ein paar Jahren wird es das geben. Ob von deutschen Herstellern, wird man sehen - ich hab da nicht so viel Hoffnung. Würde ser Verbrenner heut erfunden, würden die es auch mit herstellerspezifischen Originaltreibstoffen versuchen.


Gruss Manfred

mv4 am 29 Jan 2024 07:12:16

die Nachfrage wird bis zum Ende der Verbrenner genauso hoch sein wie das Intresse an den E Ducato... die geht gegen fast Null.

Das werden für die Wohnmobilhersteller harte Zeiten...ob sich das jeder antun will nach 400km Fahrt eine Nacht an einer Ladesäule zu verbringen um am nächsten Tag dasselbe wieder zu tun.

Für Handwerksbetriebe die keine großen Strecken fahren ist das machbar...(die finanzielle steuerliche Seite lassen wir mal außen vor)

babenhausen am 29 Jan 2024 07:47:19

Das wird dann auf den Campingplätzen schon ein Thema werden ,
derzeit verlangen CP schon 1€/Kw am Stellplatz bei den 220 V Anschlüssen.
Mit Pauschalzahlung einen Anschluss zu haben wird dann sicher Geschichte werden.
Ein E-Womo mit leerem Batteriesatz damit zu laden wird damit sehr teuer abgesehen von den meist auf solche Belastungen wie das laden von E Mobilen nicht ausgelegte Netze in den Cp.
Oder man muss bei Ankunft/Abfahrt erst mal am Cp in die Ladebox :eek:

supcamper am 29 Jan 2024 08:33:09

Schon mal von Schnellladesäulen gehört?

mv4 am 29 Jan 2024 08:45:28

klar da hat jeder CP 10 davon stehen....träume weiter

wolfherm am 29 Jan 2024 08:57:36

Warum muß man auf dem CP laden? Diesel holst du ja auch an der Tanke. Außerdem dauert das Laden auch keine Stunden. Bei entsprechender Ladetechnik geht das auch viel schneller. 30 Minuten reichen da schon für eine Ladung von 80 Prozent.

Und übrigens: Gerade in größeren Städten sind Handwerksbetriebe schon auf Elektro umgestiegen. Mein Elektrobetrieb hat mittlerweile mehrere E-Fahrzeuge im Einsatz. Die müssen bei dem Fahrbetrieb auch nur alle paar Tage aufgeladen werden. Und einige Paketdienste stellen auch schon um. Also, keine Bange, das wird schon noch.

Hendrik74 am 29 Jan 2024 09:17:31

mv4 hat geschrieben:klar da hat jeder CP 10 davon stehen....träume weiter

Auf dem Campingplatz brauche ich keinen schnelllader………über Nacht sind die alle voll.
Und unterwegs gibt es überall schnelllader

Pechvogel am 29 Jan 2024 09:40:50

babenhausen hat geschrieben:Das wird dann auf den Campingplätzen schon ein Thema werden ,
derzeit verlangen CP schon 1€/Kw am Stellplatz bei den 220 V Anschlüssen.
...
Ein E-Womo mit leerem Batteriesatz damit zu laden wird damit sehr teuer ...

Den E-Sprinter soll es mit Batterien in den Größen 56, 80 und 110kWh geben.
Einmal theoretisch ganz voll laden würde also zwischen 56€ und 110€ kosten.

Was kostet es heute einen ganz leer gefahrenen Ducato oder Sprinter mit Diesel wieder ganz voll zu machen? :gruebel:



Grüße
Dirk

babenhausen am 29 Jan 2024 09:46:13

Nun jeder darf einen E fahren.
Der obgenannte MB hat in seiner kleinsten Batt Version eine Max Reichweite von ca 150 km bei Winterbetrieb gerne deutlich weniger. :lol:
Mit der Kiste würde ich es im Winter nicht von Ulm bis Oberstdorf zum Schifahren schaffen ohne Ladestopp von minimal 22 Minuten um 80% zu laden. :roll:
Bei dieser Version sind dann rund 1000 Kg Nutzlast darstellbar für ein Wohnmobil das ja noch ausgebaut werden muss schon sehr knapp. Möchte man mehr Reichweite bis max 500 Km sinkt die Nutzlast im nackten leeren Fahrzeug schon auf 800 Kg.

Ruedi1952 am 29 Jan 2024 09:50:34

Wolftherm du zahlst je nach Abnahme auch nicht den Preis eines Privatkunden.
In einer Firma wo ich mal beschäftigt war hatten die ein Volleasing die brauchten nichts weiter bezahlen alle Kosten gingen auf den Leasinggeber.
Unternehmen und Privat ist nicht zu 100% vergleichbar

mv4 am 29 Jan 2024 09:57:56

...wie weit kommst du mit einen vollen Dieseltank ? wie weit mit einen vollen Accu..? Erst Rechnen bevor du was schreibst.

ich fahre schon seit Jahren auch einen Tesla...verschiedene Modelle ...ich bin gerne damit unterwegs...aber nicht nach Sizilien. Das muss ich nicht haben. Mir musst du nix über Laden und Lademöglichkeiten erzählen.

Das man mit Strom günstiger unterwegs sein kann ist bekannt. Aber was bringt es wenn man erst Kohle oder LPG verbrennt um damit Strom zu erzeugen, womit das Auto geladen wird. Am besten ist es, es zu Hause an der eigenen Solaranlage zu laden...nur ...ein normaler Arbeitstag ist meistens tagsüber....da steht das E Auto normal nicht zu Hause. Aber es geht ja hier um E-Wohnmobile ...und nicht um Pendler Fahrzeuge oder Handwerker kutschen die jeden abend am selben Fleck stehen und dort geladen werden können.

ein Handerksbetrieb fährt auch seltens 400km am Stück oder am Tag...sehr seltens. Das wurde schon geschrieben. Ein E Auto eignet sich für viele....aber eben noch nicht für alle um damit so zu Reisen wie bisher.

babenhausen am 29 Jan 2024 10:00:15

Pechvogel hat geschrieben:Den E-Sprinter soll es mit Batterien in den Größen 56, 80 und 110kWh geben.
Einmal theoretisch ganz voll laden würde also zwischen 56€ und 110€ kosten.

Was kostet es heute einen ganz leer gefahrenen Ducato oder Sprinter mit Diesel wieder ganz voll zu machen? :gruebel:



Grüße
Dirk


Bei der 56 Kw Version gibt MB eine Reichweite von 150 im günstigsten Fall an.... ein Ducato nimmt sich ca 10 Liter/100 Km ergibt im Vergleich 15 Liter für eine Volladung.
Macht am CP 56 €, an der Tanke bei 1,80€/Liter 15x 1,80 =27€

hampshire am 29 Jan 2024 10:24:55

Ein Wohnmobil auf E-Sprinter-Basis wird zwischen Frühjahr und Sommer im Schnitt rund 35kWh / 100km brauchen. Mit der 113kWh Batterie wird er damit in der Praxis 250 - 300km Reichweite haben, da man oft nicht die Zeit aufwenden werden will bis 100% aufzuladen. Bei einer maximalen Ladeleistung von 115kW und eine ganz ordentliche Ladekurve voraugesetzt wird man rund eine Stunde brauchen um 250km Reichweite an einem DC Schnell-Lader nachzuladen.
Zu unseren Reisepräferenzen passt dieses Verhältnis nicht gut, da unsere nächsten Reiseziele im Süden und Norden Europas noch recht große Anfahrstrecken erfordern. Die vielen Stopps würden mir nicht liegen, obwohl ich anerkenne, dass sich die Zeit an einer Ladesäule vermutlich in keinem Fahrzeug besser verbringen lässt als im eigenen Wohnmobil.
Die Entwicklung ist interessant und ich verfolge das weiter.

Pechvogel am 29 Jan 2024 10:52:42

hampshire hat geschrieben:... Bei einer maximalen Ladeleistung von 115kW und eine ganz ordentliche Ladekurve voraugesetzt wird man rund eine Stunde brauchen um 250km Reichweite an einem DC Schnell-Lader nachzuladen...

Es gibt heute durchaus Ladesäulen die bis zu 300KW können und die Entwicklung, gerade in dem Bereich, ist ja noch lange nicht zu Ende.
Je größer der Bedarf an "starken" Ladesäulen desto größer wird das Angebot werden.
Und der E-Bereich im Transport-Sektor beginnt ja gerade erst.... :gruebel:



Grüße
Dirk

Jaki1190 am 29 Jan 2024 11:23:51

man kann darüber immer nachdenken was für Ladeleistungen technisch machbar wären. Vorab und Grundsätzlich ist unser Leitungsnetz für diese Abnahmemengen (auch Wärmepumpen zählen da mit hinein) nicht ausgelegt. Es ist auch nicht kurzfristig ausbaubar da die Leitungen im Boden/ unter den Straßen und Gehwegen nicht so schnell oder zeitnah (schon gar nicht bis 2035) und preiswert gegen leistungsfähigere Leitungen ausgetauscht werden können. Alle Leitungsnetze die bislang verlegt wurden wurden berechnet auf Grund des angemeldeten Bedarfs im Bereich, zzgl einer gewissen Sicherheit. also für den gewünschten und zukünftig wahrscheinlich ständig wachsenden Bedarf wie es aussieht unterdimensioniert. Woher kommen die Materialien und Kapazitäten zum Bau? Von den Kosten will man erst gar nicht sprechen. Also was wird folgen? Einschränkungen, Engpässe... Verteuerungen, Rationierung. eventuell gibt es ja bald den WLAN Strom.. der fliegt dann nur so zur Steckdose :lol:

Jaki1190 am 29 Jan 2024 11:25:01

sorry hat alles mit dem Hinweis auf den E Sprinter wenig zu tun... aber ist Bedingung für den Betrieb der Fahrzeuge...

mv4 am 29 Jan 2024 11:28:13

Pechvogel hat geschrieben:Es gibt heute durchaus Ladesäulen die bis zu 300KW können
Grüße
Dirk



...DC Ladesäulen mit dieser Leistung ...in DE.... 56 Stück

Und nein...es werden leider nicht täglich mehr.

der E Sprinter mit großen Accu würde an solch einer Säule etwa 1h Stunde brauchen bis leer auf 80% .. (eigene Erfahrungen ähnlicher Accu Größen und möglicher Leistungen...im Sommer eher sogar länger)

an einer 150kw Säule (und die sind ja auch schon Groß und nicht so häufig) braucht man dann schon ca. 2,5 - 3h)

und da reden wir noch nicht von der durchaus üblichen Wartezeit bis die Säule frei ist...gerade die Schnellladesäulen an den Autobahnen sind oft besetzt ...und da muss man vor Ort bleiben ...sonst ist die wieder belegt wenn man vom Mittagsschlaf aufwacht. Länger wie eine bis anderhalb Stunde habe ich noch nie warten müssen ...irgendwann wird eine frei. Ist aber ja trotzdem vertane Zeit.

Gast am 29 Jan 2024 11:36:47

Pechvogel hat geschrieben:Es gibt heute durchaus Ladesäulen die bis zu 300KW können...


Nutzt nur bei dem angekündigten Sprinter nix, der verlinkte Text spricht von max. 115 Kw Ladestrom und auch das nur als Option....

Gruß Dieter

mv4 am 29 Jan 2024 12:28:38

gerade mal auf der Website nachgesehen...kann tatsächlich nur bis 115kW DC ....das ist etwas schwach...da hätte bei einen neuen Fahrzeug mehr erwartet...aber ok ...die 300kW ladesäulen gibt es auch kaum...und jeder Schnellladevorgang lässt den Accu schneller altern. Und da gehören 115kW auch schon dazu. Die Werte sind alles Theorie Werte...die Ladeleistung wird je nach Alter und Temperatur vom Accu relativ zügig heruntergeregelt.

"AC-Laden

Der kleine 56-kWh-Akku benötigt in der AC-Ladung bis zu 5:30 Stunden, der mittlere Akku mit 81 kWh weitere 2:30 Stunden von null Prozent auf 100. Bis der große 113-kW-Akku den State of Charge (SoC) voll ist, vergehen rund elf Stunden.


DC-Laden

Wird der E-Sprinter per DC-Schnelllader mit neuer Energie versorgt, dauert eine Ladung des kleinen Akkus von 20 auf 80 Prozent SoC bei 50 kW Ladeleistung etwa 45 Minuten, bei den vollen 115 kW sind es 28 Minuten. Beim mittleren 81-kW-Akku vergehen indes 67 (50 kW) oder 32 Minuten bei vollen 115 kW aus der Ladesäule. Beim großen Akku muss man mit 93 Minuten bei 50 kW Ladeleistung rechnen und wenigstens mit 42 Minuten, wenn die volle Ladeleistung zur Verfügung steht, um den Akku von 20 auf 80 Prozent SoC zu laden."


In der Praxis wird man aller 400-500km einmal übernachten, und eine 50kW Ladesäule nutzen...

Hendrik74 am 29 Jan 2024 13:03:28

Jaki1190 hat geschrieben: Vorab und Grundsätzlich ist unser Leitungsnetz für diese Abnahmemengen nicht ausgelegt. Es ist auch nicht kurzfristig ausbaubar da die Leitungen im Boden/ unter den Straßen und Gehwegen nicht so schnell oder zeitnah und preiswert gegen leistungsfähigere Leitungen ausgetauscht werden können. :



Das stimmst so glücklicherweise nicht. Die lokalen Verteilungsnetze sind zu 95% ausreichend dimensioniert. Was fehlt sind die großen Leitungsnetze von nord nach Süd, und von den lokalen Energieerzeugern zum Backbone.
Auch hausanschlüssse reichen komplett aus. Die lokalen wallboxen werden bei größeren Garagen zentral gesteuert und die Last verteilt. Dazu gibt es viele erfolgreiche und erprobte Projekte.

Also keine Angst, das Abendland wird nicht untergehen, nur die Luft wird sauberer und wenn unsere Kinder Glück haben ist der Planet bewohnbar.

Tinduck am 29 Jan 2024 13:07:13

mv4 hat geschrieben:In der Praxis wird man aller 400-500km einmal übernachten, und eine 50kW Ladesäule nutzen...


Ist dann wohl eher was für Privatiers, vom Zeitaufwand her genauso wie bei Betrachtung des Kaufpreises für das reine Fahrgestell. Und mit dem grossen Akku ist nicht nur 3,5 T, sondern auch 4,25 T geplatzt - macht aber nix, weil man mit so was eh nicht schneller als die LKW fährt, sonst kann man nämlich die Akkureichweite nochmal halbieren… der Luftwiderstand ist etwas höher als bei Tesla und Konsorten und bergauf kommt wegen des hohen Gewichts erst richtig Spass auf, da hilft auch das rekuperieren bergab nicht viel.

Das muss man schon ganz doll wollen - Vorteile bietet es nicht.

bis denn,

Uwe

mv4 am 29 Jan 2024 13:39:40

Hendrik74 hat geschrieben:Also keine Angst, das Abendland wird nicht untergehen, nur die Luft wird sauberer und wenn unsere Kinder Glück haben ist der Planet bewohnbar.



:lach: :lach: :lach: :lach: :lach:

erstmal verbrennen wir die nächsten Jahre noch Kohle und umweltschädliches LPG um genügend Strom zu haben den wir jetzt schon brauchen,.... bis evt. bis dahin Strom aus regenerativen CO² freien Energiequellen zur Verfügung stehen. Auch wenn "Dunkelflauten" sind.

Ein E Auto und auch Wärmepumpen sind erst dann Umweltfreundlich wenn es auch mit emissionsfreien Strom betrieben werden kann. Und das genau ist jetzt mehrheitlich leider nicht möglich.

Jaki1190 am 29 Jan 2024 13:39:53

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.





ok... na dann ist gut. Habe mit Erschließungen seit 33 Jahren zu tun und kenne seit dem die Verfahrensweise der Energieversorger beim Neubau. Aber wird schon passen.. Wie du sagst, das Abendland wird nicht untergehen. Es kann nur die Energie verbraucht werden, die bereit gestellt werden kann und soll.

rkopka am 29 Jan 2024 13:56:40

Pechvogel hat geschrieben:Es gibt heute durchaus Ladesäulen die bis zu 300KW können und die Entwicklung, gerade in dem Bereich, ist ja noch lange nicht zu Ende.

Anscheinend haben die oft zwei Abgänge und wenn da noch einer dranhängt, ist es dann vielleicht nur noch die Hälfte des angeschriebenen Wertes (gilt auch für schwächere Säulen).

RK

Pechvogel am 29 Jan 2024 14:35:58

mv4 hat geschrieben:...Ein E Auto und auch Wärmepumpen sind erst dann Umweltfreundlich wenn es auch mit emissionsfreien Strom betrieben werden kann. Und das genau ist jetzt mehrheitlich leider nicht möglich.

Auch wenn das jetzt nicht zum eigentlichen Thema gehört:
ein Fahrzeug das mit Benzin fährt produziert etwa 2,3kg CO2 je verbranntem Liter. Bei Diesel sind es etwa 2,6kg.
Wenn man also 10 Liter Diesel auf 100km verbrennt dann erzeugt das etwa 26kg CO2.
Wenn Strom in modernen Gaskraftwerken hergestellt wird so werden pro Kilowattstunde etwa 0,35kg CO2 erzeugt.
Wenn ein Stromer also 50kWh auf 100km verbraucht dann stehen dem 17,5kg CO2 bei der Herstellung des Stromes entgegen.

In Deutschland wurden im Jahr 2023 aber über 50% des verbrauchten Stromes durch erneuerbare Energiequellen hergestellt. --> Link
D.h. der Stromer hätte mit "nur" 8,75kg CO2 auf 100km genauso viel CO2 freigesetzt wie ein Diesel der 3,4Liter auf 100km verbraucht. :gruebel: :mrgreen:

Ok, nicht aller Strom der mit fossilen Energieträgern hergestellt wird wird aus Gas gewonnen.
Der CO2-Anteil an Strom aus allen fossilen und erneuerbaren Quellen beträgt etwa 450g/kWh. --> Link.
Aber selbst dann kommt der 50kWh/100km Stromer auf "nur" auf 22,50kg CO2.

Wer von beiden ist, im laufenden Betrieb (!), umweltfreundlicher?
( Über Herstellung, Ressourcenschonung, .... müssen wir dabei allerdings nicht sprechen! )



Grüße
Dirk

hampshire am 29 Jan 2024 17:38:44

Pechvogel hat geschrieben:Es gibt heute durchaus Ladesäulen die bis zu 300KW können und die Entwicklung, gerade in dem Bereich, ist ja noch lange nicht zu Ende.

Das ist mir bekannt, Dirk. In dem Artikel ist die maximale Ladeleistung des Fahrzeugs mit 115kW angegeben. Da ist es egal wie viel die Ladesäule theoretisch liefert. Zudem ist die maximale Leistung nicht wirklich für die Ladezeit bestimmend, sondern die Ladekurve. Der Porsche Taycan Turbo S hat eine recht ordentliche Ladekurve. Der läd an einem 300kW Charger bis knapp 50% mit rund 250kW. Bis rund 70% fällt er dann ab auf 150kW ab 80% geht die Ladekurve deutlich unter 100kW, teils sieht man dann nur noch 30kW Ladeleistung bis die Batterie voll ist. Die letzten 20% sind in der Regel nicht sinnvoll bei Zwischenstopps für eine Aufladung nutzbar.

mv4 am 29 Jan 2024 17:45:36

Ja man kann sich die Welt schönrechnen...es fehlen Transportverluste....und vieles andere mehr. Es bringt nix....Strom aus fossilen Energieträgern ist nicht klimaneutral und auch nicht CO2 bilanzfreundlich.

Die Menge die D in einen Jahr an CO2 freisetzt...das macht China in 14 Tagen....die Antwort kann nur lauten so schnell und soviel wie möglich grünen Strom zu erzeugen...Weltweit!! Und das so günstig wie möglich. Wenn grüner Strom insgesamt erheblich günstiger wird wie fossile Energieträger ...dann besteht die Chance den Eintrag von CO2 in die Atmosphäre erheblich zu verringern...Weltweit.

Nur davon sind wir noch mindestens. 50 Jahre entfernt.

Russel am 29 Jan 2024 17:49:22

Pechvogel hat geschrieben:Den E-Sprinter soll es mit Batterien in den Größen 56, 80 und 110kWh geben.
Einmal theoretisch ganz voll laden würde also zwischen 56€ und 110€ kosten.
Was kostet es heute einen ganz leer gefahrenen Ducato oder Sprinter mit Diesel wieder ganz voll zu machen? :gruebel: Grüße
Dirk


Kommt darauf an wie weit ich mit den 56 kWh komme. Schätze mal weit weniger als 200 km.
Ein PKW braucht ja ohne Schönrechnung schon zwischen 20 und 30 kWh/100 km

Russel am 29 Jan 2024 17:56:22

Pechvogel hat geschrieben:Wenn ein Stromer also 50kWh auf 100km verbraucht dann stehen dem 17,5kg CO2 bei der Herstellung des Stromes entgegen.

In Deutschland wurden im Jahr 2023 aber über 50% des verbrauchten Stromes durch erneuerbare Energiequellen hergestellt.
Grüße
Dirk


Jein, beim Strom muss das dreifache produziert werden bin 1 kW/h aus der Dose kommt.

Die 50% gelten nur für die Sommermonate, im Winter und Nachts ist flaute.

Mit meiner PV bin ich theoretisch auf 100% Autark, Produktion zum Verbrauch.
Funktioniert aber trotzdem nicht, muss ab Oktober jede Menge Strom kaufen, wesentlich teurer als ich verkaufe.

Es gibt vermutlich nur einen Weg und der heißt sparen. Was nutzt es eine Energie durch eine andere zu ersetzen? Dann reden wir aber von allen=jeder ohne Ausnahme.
Der Verbrauch

wolfherm am 29 Jan 2024 18:05:43

Russel hat geschrieben:


Die 50% gelten nur für die Sommermonate, im Winter und Nachts ist flaute.



Hast du für deine Behauptung mit den 50% eine seriöse Quelle? Die oben verlinkte Quelle behauptet etwas anderes.

Hendrik74 am 29 Jan 2024 18:18:10

mv4 hat geschrieben:
erstmal verbrennen wir die nächsten Jahre noch Kohle und umweltschädliches LPG um genügend Strom zu haben den wir jetzt schon brauchen,....

Ein E Auto und auch Wärmepumpen sind erst dann Umweltfreundlich wenn es auch mit emissionsfreien Strom betrieben werden kann. Und das genau ist jetzt mehrheitlich leider nicht möglich.


Auch das ist nicht richtig.
Einfaches Beispiel:
Ich kann aus 1kw Gas fast ein kw Strom erzeugen, mit allen Verlusten kommen bei mir zu Hause minimal 0,8 kw. Selbst die schlechteste wärmepumpe erzeugt daraus ungefähr 2,4 kw Wärme—-gute eher 3kw.
Also spare ich gewaltig co2.

Zweites Beispiel: mein Fahrzeug benötigt ca. 6l Diesel / 100 was sehr wenig ist, daraus erzeuge ich fast 60 kw/h Strom, jetzt gehe ich wieder von 20% Verlust aus. Ich bekomme also 48kw/h nach Hause geliefert. Damit kommt mein e-Auto selbst im Winter 240km weit.
Ich spare erneut fast 50% co2.

Es ist also günstiger fossile Brennstoffe zu verstromen, als die in einem ineffizienten Kolbenmotor zu verbrennen.

Daher sind batteriebetriebene Fahrzeuge trotz des initial höheren energieaufwandes immer günstiger in der co2 bilanz

Hendrik74 am 29 Jan 2024 18:20:48

Russel hat geschrieben:
Kommt darauf an wie weit ich mit den 56 kWh komme. Schätze mal weit weniger als 200 km.
Ein PKW braucht ja ohne Schönrechnung schon zwischen 20 und 30 kWh/100 km



Ein pkw in der Größe des id3 braucht unter ungünstigsten Umständen 21kw/h auf 100km, im Sommer eher 16.
Ich habe in einem Jahr 24000 km mit einem durchschnitt von 17,4 kWh zurückgelegt

Hendrik74 am 29 Jan 2024 18:26:31

mv4 hat geschrieben:Wenn grüner Strom insgesamt erheblich günstiger wird wie fossile Energieträger ...dann besteht die Chance den Eintrag von CO2 in die Atmosphäre erheblich zu verringern...Weltweit.

Nur davon sind wir noch mindestens. 50 Jahre entfernt.


Grüner Strom ist heute, jetzt, immer billiger als fossiler.

Der teuerste Strom ist aktuell Kernkraft, dann folgen Kohle und Gas, selbst wenn man umweltschäden und Risiken nicht einrechnet.

Dem Kernkraftwerk Hinkley Point C muss ein 3 mal so hoher Preis wie für Windkraft garantiert werden, damit das Projekt Wirtschaftlich wird…….

cbra am 29 Jan 2024 18:28:45

Russel hat geschrieben:


Die 50% gelten nur für die Sommermonate, im Winter und Nachts ist flaute.



wolfherm hat geschrieben:Hast du für deine Behauptung mit den 50% eine seriöse Quelle? Die oben verlinkte Quelle behauptet etwas anderes.


eine weitere sehr interessante seite ist diese

man kan nach land und energiearten genau sehen wieviel wann wie produziert wurde

--> Link

finde sehr interessant wie viel straom aus wind und PV auch in den letzten tagen produziert wurde

cbra am 29 Jan 2024 18:42:33

ich seh das interessiert und gespannt

einerseits ob sich H2 im LKW bereich durchsetzt (wie von mir vermutet) oder alles batteriebetrieben wird

unsere Basis ist ein Daily Euro 6 aus Dez.2018 - und der sollte unserer Hoffnung nach bis 2033 gut einsetzbar sein.
Dann sind wir ca 70 - schaumamal was dann noch geht, wie sich alles verändert hat und ob wohnmobilfahren überhaupt noch ein thema ist

und dann seh ich folgende optionen

A - es gibt noch diesel - weitermachen
B - es gibt einen Daily mit H2 als Fahrgestell
C - es gibt einen Daily mit akzeptabker batterielösung
D - wir baun uns was neues auf einer Basis mit dann zeitgemässem Antrieb

bis dahin alles easy

hoffe ich

Russel am 29 Jan 2024 18:43:29

wolfherm hat geschrieben:Hast du für deine Behauptung mit den 50% eine seriöse Quelle? Die oben verlinkte Quelle behauptet etwas anderes.


Ich kenne keine seriösen Quellen. Das oben genannte lebt auch von Industrie Spenden.

--> Link

Und nicht alles was“grün“ ist ist es auch. Biomasse, Lebensmittel vernichten um Strom zu erzeugen ist nicht grün.
Viele Teslaladesäulen werden mit Dieselgeneratoren betrieben da die 100te kW gar nicht vor Ort sind.

Wenn ich im Sommer mein Auto zuhause mit Überschuss aus der PV lade ist das grün, aber nur wenns kein >200PS Monster ist (ja, das braucht niemand wirklich).
Die Netzbetreiber dürfen mittlerweile eine kalte Abschaltung der WP vornehmen.

Russel am 29 Jan 2024 18:54:35

Hendrik74 hat geschrieben:Einfaches Beispiel:
Ich kann aus 1kw Gas fast ein kw Strom erzeugen, mit allen Verlusten kommen bei mir zu Hause minimal 0,8 kw. Selbst die schlechteste wärmepumpe erzeugt daraus ungefähr 2,4 kw Wärme—-gute eher 3kw.


Naja, von 0,8 kommt aber nur ein Drittel an.

Hendrik74 am 29 Jan 2024 18:56:21

Russel hat geschrieben:
Und nicht alles was“grün“ ist ist es auch. Biomasse, Lebensmittel vernichten um Strom zu erzeugen ist nicht grün.
Viele Teslaladesäulen werden mit Dieselgeneratoren betrieben da die 100te kW gar nicht vor Ort sind.

Die Netzbetreiber dürfen mittlerweile eine kalte Abschaltung der WP vornehmen.



Tesla und Diesel?

Fake News

--> Link

Und ps…. Eine wärmepumpe darf bis zu 2 h am Tag abgeschaltet werden….das merkt niemand….wirklich…niemand

Russel am 29 Jan 2024 19:01:35

Hendrik74 hat geschrieben:Fake News

--> Link

Und ps…. Eine wärmepumpe darf bis zu 2 h am Tag abgeschaltet werden….das merkt niemand….wirklich…niemand


(-:

Ich als Heizungsbauer kenne keine Pellet Heizung die mal schnell bei einem Engpass Strom erzeugen kann.
Außer es ist ein BHKW, das plötzlich da war, kann natürlich sein.

Russel am 29 Jan 2024 19:05:09

Ich sehe alles relativ realistisch, aber da ist man manchmal gleich in einer Schublade…..

Ich habe einen E und hatte parallel einen Hybrid. Tolle Sache.

Wir können hier stundenlang news, positiv und negativ aufzählen…
Daher….

mv4 am 29 Jan 2024 19:22:15

In China...dem Land was die E Mobilität erstmal ins Rollen gebracht hat...Weltweit eines der Länder mit den höchsten Anteil an E Fahrzeugen...dort ist es seit einiger Zeit so das man vor der Zulassung von einen E mobil eine Genehmigung der zuständigen Präfektur (Zulassungsbezirk) braucht...es gibt Bezirke wo man eine mehrmonatige Wartefrist dafür in Kauf nehmen muss....der Grund ist ganz einfach...die Herstellung ... Lieferung und Verteilung von Strom kommt nicht mehr hinterher.

Sorry ....aber zum Thema EAuto gehört halt auch die Bereitstellung von "Treibstoff" dazu.
Der e Sprinter ist sicher für regionale Handwerker zudem mit eigenen Solarstrom eine gute Alternative....auch Camping ist damit möglich....aber nicht in der Form wie wir es bisher gewöhnt sind. Mal eben 1500 und mehr km innnerhalb von 2 Tagen sind dann Geschichte...die Reiseziele werden dann näher an dem heimischen Hotspot rücken...oder die Reisedauer wird länger.

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