egg123 am 28 Jan 2024 23:16:20 Moderation:Dein Thema wurde in eine andere Kategorie verschoben, da es nicht korrekt platziert war. Bitte schau Dir in der Übersicht die Kategoriebeschreibungen an, Sie helfen Dir, ein Thema passend einzuordnen. Hallo, hat jemand Erfahrung, wo und wie ich meinen Chausson auf die im Brief eingetragene Achslast „Auflasten“ kann, ohne technische änderung? Mein Händler behauptet, das geht nicht, was ich recht unverschämt finde…schliesslich gibt die Achslast laut Fahrzeugschein 4,2 to her, das Ablasten hat ja keine technischen Gründe, es wird nur aus Versicherungs/Führerschein/Mautgründen gemacht… Sehe ich das falsch?
Joachim260 am 28 Jan 2024 23:29:55 Hallo ich nehme an es handelt sich um einen Ford Transit, dann ließ dir mal das hier durch --> LinkGruß Joachim
Pechvogel am 29 Jan 2024 00:25:46 egg123 hat geschrieben:…auf die im Brief eingetragene Achslast „Auflasten“ kann, ohne technische änderung…
:gruebel: Willst zu ein zGG haben das genauso groß ist wie die Summe der Achslasten? :gruebel: In dem Fall dürfte der Händler wohl Recht haben?!! :gruebel: Grüße Dirk
PapaSito am 29 Jan 2024 00:30:16 Moin egg123, wende dich mal an mad Vertrieb Bense, Kaarst. Habe gerade dort diese Art von "Auflastung" für unseren Sprinter 903 (312D) gestartet. Mal sehen ob es klappt. Beste Grüße, Gottfried
egg123 am 29 Jan 2024 20:36:49 Moin, ja, Ford Transit Automatik von 2021. Natürlich will ich ohne technische Änderung „nur“ auf 3,9to Auflasten lassen. Mal im Ernst: die eingetragenen 3.5 to sind eine „ablastung“, die aus Versicherungs/Führerschein/Mautgründen vorgenommen wird. Hat - bitte korrigiere mich jemand - nix mit der tatsächlichen Belastbarkeit der Achsen zu tun. Also geht‘s nur um die „Rücknahme“ der Ablastung… Mir will nicht in den Kopf, warum das ein Problem sein soll. Danke für die Links und Tipps…eine klare Lösung scheint es (kostengünstig) nicht zu geben… Ich habe ein Angebot für 900€, weiss nur nicht ob das vertrauenswürdig ist…. Ist jemand schonmal wegen überladung stillgelegt worden? In Frankreich oder Österreich z.B. ?
Grandeur am 29 Jan 2024 22:00:33 Ohne Freigabepapiere/Unbedenklichkeitsbescheinigung von Chausson fast unmöglich. Musste selbst bei abgelasteter Sprinter-Basis bei Hymer Freigabe + Typenschild kaufen. Damit ging’s zum TÜV, der glich die Fahrgestellnummer der Freigabe von Hymer mit dem Chassis ab und dann ging’s zur Zulassungsstelle, die dann die Daten in die Papiere eintrug. So hat jeder sein Geld (insgesamt ca. 500.-) verdient. :lol:
Gruß Grandeur
Jojo1950 am 29 Jan 2024 22:11:58 Moin egg123. Ich habe für Auflastung unseres Rimor Evo77+ (kommt wie Chausson/ Challanger aus der Trigano-Gruppe) auf Ford Transit, 170 PS, Automatik, Bj. Transit 12/2021, 2 verschiedene Angebote für Auflastung ohne technische Änderung auf 3.900 kg zu um die 660,-€, auf 4.100kg nur mit Zusatzluftfeder zu ca.2.650,-€ incl. Einbau, jeweils zuzüglich Eintragungungskosten beim StVA. Wird für uns aber erst nach Ablauf der FORD-Garantie im Juli 2024 relevant. Gruß,Jürgen
egg123 am 29 Jan 2024 22:49:42 Hallo Jürgen,
660€ ist ja schonmal ein besseres Angebot als meine 900€. Hast Du eine Adresse/Namen?
Vielen Dank Euch allen
Andreas
Olli2305 am 30 Jan 2024 10:56:23 Hallo, das die gesammten Achslasten grösser als das zGG sind, ist durchaus normal. Das gewicht verteilt sich ja nicht Gleichmässig auf beide Achsen. Der Serienmässige 4,1t hat hinten eine Achslast von 2,5t. Warst du schon mal beim TÜV und hast da die Problematik angesprochen? Die haben eine Datenbank und können Nachschauen was möglich ist und was du brauchst. Ein gewillter Prüfer darf dir auch ein Gutachten ausstellen. Bedenke das bei Auflastung deine Anhängelast im gleichen Maße abnimmt, da das zulässige Gesamtzuggewicht gleich bleibt. Ford hält sich mit Freigaben zurück, da das Automatikgetriebe nicht für hohe Lasten entwickelt wurde.
egg123 am 30 Jan 2024 18:54:55 Hallo Olli,
soso, jetzt verstehe ich auch, warum das Thema „Automatik oder nicht“ relevant ist, war mir so nicht klar… Tja, ich war mit meinem Chausson (Tanks alle voll) plus Kühlschrank voll (wir kochen gerne) Plus 1 Kasten Bier bei 3,45to. Da hätte unser Hund fahren müssen und meine Frau und ich wären zu Hause geblieben… Natürlich bekommt man das mit der Verteilung auf die einzelnen Achsen nicht so hin…wäre aber dem Getriebe/Motor eigentlich egal, oder? 450 kg mehr würden uns „retten“. Würde eine Auflastung mit Federn/Reifen etwas bzgl. des Getriebes/ Motorleistung ändern? Für mein Verständnis nicht… Danke und Gruss Andreas
Joachim260 am 30 Jan 2024 21:30:05 Ich würde bei DEKRA, TÜV, GTÜ und was es sonst so gibt mal etwas rumfragen ob die dir ein Gutachten für eine Auflastung erstellen, werde ich vermutlich auch so machen wenn meine Garantie rum ist. Wenn ich geladen habe komme ich auf 3,5t +/- und da ist auf beiden Achsen noch Luft. Man muß halt auf eine gleichmäßige Beladung achten. Wegen Getriebe oder Motor würde ich mir keine Gedanken machen, denn ob du mit 4,25t mit Hänger oder ohne Hänger rum fährst ist weder für Motor noch Getriebe ein Unterschied. Die Bremsen sind übrigens die selben wie beim 4,1t Fahrgestell, ab 3,3t haben alle singlebereiften Transit die gleiche Bremse.
Gruß Joachim
Jojo1950 am 30 Jan 2024 22:25:19 Hallo Andreas, wegen Auflastung ohne technische Änderung frag mal per Internet nach bei 1) Fa. Scholz Fahrzeugtechnik "Fahrzeugauflastung.de", 2) Fa."Blattfeder-shop.de" sowie 3) Fa. MAD-Bense "MAD-Vertrieb-shop.de". Mit Zusatzluftfeder 4) Fa. "Linnepe.eu" und natürlich 5) Fa. " Goldschmitt.de". Am besten jeweils das Ford-Typenschild Deines WoMos deiner Anfrage beifügen, die antworten alle dann fix (war jedenfalls bei mir so). Da ich bereits Allwetterreifen 235/65 R 16 mit Lastindex 121/119 auf Original-Ford-Alufelgen fahre ist von daher 4,1 to eigentlich kein Problem. Ohne ZLF oder sonstige technische Änderung scheint bei meinem Rivor Evo77+ bei 3.900 kg aber Schluß zu sein. Werde mal "Vollprogramm" laden und wiegen und danach entscheiden. Viel Erfolg, Jürgen
Pechvogel am 31 Jan 2024 00:15:53 egg123 hat geschrieben:…wäre aber dem Getriebe/Motor eigentlich egal, oder? 450 kg mehr würden uns „retten“. Würde eine Auflastung mit Federn/Reifen etwas bzgl. des Getriebes/ Motorleistung ändern? Für mein Verständnis nicht…
Motor und Getriebe wird das, sofern das GesamtZugGewicht gleich bleibt, „egal“ sein. Gab / gibt es für den Transit, je nach zGG, nicht z.B. unterschiedliche Blattfedern ( 19 bzw 22 stark, einlagig oder mehrlagig,… ) oder auch Stoßdämpfer? Bei 450-500kg mehr könnte so ein vollgepacktes, hohes Womo beim „Elch-Test“ z.B. umkippen. Oder die Seitenwindempfindlichkeit nimmt so stark zu dass man auf der Autobahn immer die mittlere Spur nehmen müsste. :mrgreen: Daher dann auch eine ( bregrenzte ) Auflastung wenn die originale Federung durch z.B. eine ZusatzLuftfederung verstärkt wird. Grüße Dirk
Olli2305 am 31 Jan 2024 07:52:37 Ob die Federn unterschiedlich sind, kann ich nicht sagen, wäre aber denkbar, durch die höhere Belastung. Mein 4,1t hat eine GFK Federn, die sieht per se schon stabiler aus. Eventuell könnte auch die Übersetzung des Diffs angepasst sein, da, habe ich aber nicht weiter geforscht.
egg123 am 31 Jan 2024 21:12:41 Pechvogel hat geschrieben:Bei 450-500kg mehr könnte so ein vollgepacktes, hohes Womo beim „Elch-Test“ z.B. umkippen. Oder die Seitenwindempfindlichkeit nimmt so stark zu dass man auf der Autobahn immer die mittlere Spur nehmen müsste. :mrgreen:
Aber doch nur, wenn ich unseren Elefanten auf dem Dach mitnehme…
egg123 am 31 Jan 2024 21:17:16 Hallo Jürgen, danke, werde ich anfragen. Blattfedern-Shop waren die mit den 950€… Dafür liefern sie Gutachten und Plakette, man muss angeblich nur noch zum Strassenverkehrsamt… Gruss Andreas
Pechvogel am 31 Jan 2024 22:06:47 egg123 hat geschrieben:…man muss angeblich nur noch zum Strassenverkehrsamt…
Mir an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht! Irgend jemand beim TÜV, KüS, Dekra,… muss noch den ordnungsgemäßen Einbau bescheinigen / begutachten. Nur die neuen Blattfedern ins Handschuhfach und mit dem Teilegutachten einfach so zum Strassenverkehrsamt is‘ nich‘! Grüße Dirk
BikeAir am 01 Feb 2024 03:57:07 Sorry, wenn ich das mal so direkt sage, ich halte gar nichts davon, ein Fahrzeug bis an die Grenze des technisch zulässigen Aufzulasten. Die Dauerlasten von >4.000kg tun keinem Fahrzeug gut, ganz abgesehen davon, das auch Bremsen, Federn und Räder / Reifen einer zusätzlichen Beanspruchung unterliegen. Die Bremsleistung wird schwächer, die Achslasten, Federn und Dämpfern, Bremswege, Seitenwindempfindlichkeit und Wankneigung sind einfach auch nicht mehr der Brüller. Tut Euch und Eurer Familie doch den Gefallen, Wenn Ihr es macht, dann mach es richtig und macht Euch nichts vor! Wenn Ihr dann mal richtig in die Eisen gehen müßt, habt Ihr ganz schnell mal die A**karte.
Baut Euch eine Zusattzluftfeder ein, vorne gescheite Federn, gescheite 16" Räder und Reifen mit ausreichendem Lastindex, dann passt das schon und geizt nicht rum, Geiz war bei Fragen der Sicherheit immer schon Schei**e
Nur mal so
Grüße
Pechvogel am 01 Feb 2024 07:51:44 BikeAir hat geschrieben:…Die Dauerlasten von >4.000kg tun keinem Fahrzeug gut…
Der TE wollte unter 4.000kg bleiben. :gruebel: BikeAir hat geschrieben: Die Bremsleistung wird schwächer…
Mal abgesehen davon das es Leute geben soll die sogar noch einen Anhänger hinter ihrem Auto abbremsen müssen, was ändert denn eine Luftfeder an der Bremsleistung? :gruebel: :nixweiss: BikeAir hat geschrieben: Baut Euch eine Zusattzluftfeder ein, vorne gescheite Federn, gescheite 16" Räder und Reifen mit ausreichendem Lastindex, dann passt das schon…
Die Zusatzluftfeder würde ja nur was an der Hinterachse ändern. Da dürfte das Womo des TE aber schon 2250kg zulässige Achslast haben! :gruebel: Dementsprechend werden die Reifen wohl auch einen LI für die eingetragene Last haben! :gruebel: Und da die Auswahl an 15“-Reifen mit dem LI sehr, sehr begrenzt ist, wird er wohl serienmäßig 16“ montiert haben?! Also was wolltest Du mit Deinem Beitrag bezwecken? Grüße Dirk
Olli2305 am 01 Feb 2024 08:13:14 Ich halte auch nichts davon, an die Grenze des machbaren zu gehen und habe mich deshalb beim Kauf schon für die 4,1t entschieden. Die ist aber nicht immer möglich. Aber beim Transit sehe ich die Auflastung nicht so Kritisch, der hat ab Werk bessere Bremsen als der Ducato, zumindest gegenüber dem Light Fahrwerk, eine höhere Hinterachslast serienmäßig und 16 Zoll Bereifung. Da sind die Vorraussetzungen deutlich besser als die hier immer vollzogene Auflasten des Ducato Light, wo trotz aller Umbauten die bescheidene Bremse bleibt. Man muss jetzt nur einen Weg finden dies vernünftig anzugeben, da ist Ford wohl noch im Hintertreffen, da bis vor 4 Jahren ja kaum als Basis für Womo's existent, sieht man ja auch bei anderen Zubehör.
BikeAir am 01 Feb 2024 17:40:25 Pechvogel hat geschrieben:Also was wolltest Du mit Deinem Beitrag bezwecken?
Ach Dirk, Du schon wieder - lies einfach nochmal, denk nochmal nach, dann findest auch Du den Zusammenhang heraus. Grüße
wurzelseppel am 04 Feb 2024 08:26:29 Hatte das für unseren Chausson auch mal beim Tüv erörtert. Unser Wagen hat zwei Typenschilder. Das von Trigano sagt 3.5t, das von Ford 3.55t, trotz Achslasten 1.85t und 2.15t. Laut unserem Tüv würde daher nur eine Auflastung bis 3.55t sofort gehen. Darüber hinaus bräuchte er eine Herstellerbescheinigung oder ein Gutachten. Goldschnidt bietet z.B. eine Luftfederung zur Auflastung auf 4t mit Gutachten an. Würde also erstmal das Typschild des Fords checken und Rücksprache mit dem Tüv halten.
VG
egg123 am 14 Feb 2024 22:58:06 Vielen Dank für Eure Beiträge und Ideen, mir geht‘s hier wirklich nicht darum, irgendwelche Grenzen auszureizen. Mein Verständnis ist folgendes: Ford hält die Achslasten wie sieim FZSchein angegeben sind für (sicherheits)technisch vertretbar. Undich bin mir sicher, dass daein Puffer mit eingerechnet ist. Das zulässige Gesamtgewicht unterhalb der zulässigen Achslasten ist also ein rein Versicherungstechnischer Schritt (und Maut und Führerschein etc.), der hat nichts mit den technischen Gegebenheiten zu tun. 3.5 to verkaufen sich besser weil sie ein breiteres Publikum finden. Und das will ich „einfach“ nur rückgängig machen (also 3.9to). Sehe ich das so verkehrt?
Joachim260 am 15 Feb 2024 00:03:25 Ja, das siehst du falsch. Das Fahrzeug mit serienmäßigen 4,1t hat höhere Achslasten und damit vermutlich auch andere Fahrwerksteile.
Gruß Joachim
Pechvogel am 15 Feb 2024 00:22:28 Joachim260 hat geschrieben:Ja, das siehst du falsch. Das Fahrzeug mit serienmäßigen 4,1t hat höhere Achslasten und damit vermutlich auch andere Fahrwerksteile…
Vielleicht auch eine andere Kupplung, anderes Getriebe ( Übersetzung ), „stärkere“ Kühlung, … :nixweiss: Grüße Dirk
BikeAir am 15 Feb 2024 00:56:10 egg123 hat geschrieben:Vielen Dank für Eure Beiträge und Ideen, mir geht‘s hier wirklich nicht darum, irgendwelche Grenzen auszureizen.
Doch, zumindest scheint das so. Egal ob Ford, Fiat oder Benz, das sind alles Lieferwagen, deren normaler Zyklus ist i.d.R. Laden - Entladen, laden............, d.h. die sind nie dauerhaft an ihrer zulässigen Beladungsgrenze. Ein Wohnmobil dagegen hat fast immer seine volle Last, oft auch noch darüber und Du möchtest noch mehr eingetragen haben und das OHNE technische Veränderung? Was erwartet Du dann davon? Das man immer noch völlig sorgenfrei technische einwandfrei unterwegs ist und das auf Jahre? Freunde hatten einen Kasten mit 3,5t, der ist nach nur 2 Jahren nicht mehr durch den 1. TÜV gekommen, weil die hintern Blattfedern schon am Ende waren. Kann jeder machen, wie er möchte, ICH würde mich nicht in so ein Auto setzten und meine Familie schon gar nicht. Wie ich weiter oben schon sagte, Wenn Auflasten, dann richtig, oder Finger weg. Jeder, wie er mag, ist ja nicht meine Familie. Nur mal so zum Nachdenken. Grüße
Olli2305 am 15 Feb 2024 07:55:44 [quote="egg123"]Vielen Dank für Eure Beiträge und Ideen, mir geht‘s hier wirklich nicht darum, irgendwelche Grenzen auszureizen. Mein Verständnis ist folgendes: Ford hält die Achslasten wie sieim FZSchein angegeben sind für (sicherheits)technisch vertretbar. .../quote] Moin, Hast du den schon mit einen TÜV Prüfer über die Problematik gesprochen? Der kann diese Eintragung vornehmen, wenn er es Technisch verantworten kann. Soll ja schon mal geklappt haben. Leichter macht es ihm natürlich ein Gutachten, dann ist er nicht in der Verantwortung. Du musst bei so einer Auflastung dann nur auf deine Hinterachslast achten, dass diese nicht überschritten wird. Der serienmäßige 4,1t hat wie geschrieben, 2,5t Achslast hinten und damit auch wieder Luft zum zgG. Das mit der Angepassten Übersetzung habe ich schonmal versucht rauszufinden, in der COC steht bei meinem die Übersetzung, brauche nur noch die Daten von einem 3,5t.
eddan am 15 Feb 2024 10:01:20 Moin,
Einzelgutachten von der Firma Scholz Auflastungsservice für meinen Transit 2019, Automatik
Zitat aus dem Gutachten Hersteller: FORD (D) Fabrikmarke: CHAUSSON Handelsbezeichnung: Titanium 640 Ford M19 Fahrzeugtyp: TRIGANOFD4 (M1) EG-BE Nr: e13*2007/46*1260* Hubraum: 1995 Leistung: 125/3500 * * zul. Gesamtmasse: erhöht 3850kg Achse1: Serie 1850 Achse2: Serie 2250
... Einzelgutachten ca. 500€ zzgl. §19(2)/§21 Begutachtung durch einen Sachverständigen z.B. TÜV und Eintragung in die Fahrzeugpapiere.
. .
egg123 am 15 Feb 2024 14:30:42 Klasse, Stephan, vielen Dank - und natürlich auch an alle Anderen für ihre Denkanstösse!
Joachim260 am 15 Feb 2024 14:39:33 BikeAir hat geschrieben:..., Wenn Auflasten, dann richtig, oder Finger weg.
...
Grüße
Und was ist richtig? Eine ZLF oder verstärkte Blattfedern? Dann hast du immer noch die gleiche Achse, gleiche Radlager, gleiche Bremsen, ... Wobei man bei den Bremsen beim Ford wenigstens sagen kann, daß das die selben sind wie beim 4,1 t. Gruß Joachim
egg123 am 15 Feb 2024 18:38:23 …..Egal ob Ford, Fiat oder Benz, das sind alles Lieferwagen, deren normaler Zyklus ist i.d.R. Laden - Entladen, laden............
Sorry, BikeAir, hier hast Du mich verloren….“erholen“ sich Getriebe und Achsen bei geringer Beladung, so dass ich sie dann wieder nutzen kann? Wohl kaum. Wir müssen hier unterscheiden zwischen Sicherheitsaspekten und Verschleiss. Klar, wenn ich ein Gerät an seiner Belastungsgrenze betreibe habe ich einen höheren Verschleissund muss ggf. eher tanken, Bremsen tauschen, Kupplung, Reifen etc. Aber wenn ich die zulässige Achslast nicht überschreite (und das habe ich nicht vor, woher nimmst Du jetzt das „noch mehr“?), dann muss das FZ das auch jeder Zeit hergeben. Will ich darüber hinaus, muss ich technische Veränderungen vornehmen - aber das war ja bewusst nicht von mir gefragt…. Sorry, mit der Zitatfunktion bin ich im Argen….
Pechvogel am 15 Feb 2024 19:06:00 egg123 hat geschrieben:…Aber wenn ich die zulässige Achslast nicht überschreite (und das habe ich nicht vor, woher nimmst Du jetzt das „noch mehr“?), dann muss das FZ das auch jeder Zeit hergeben.…
Dann lass mich das mit der Summe der Achslasten und dem zulässigen Gesamtgewicht mal anders darstellen: ICH kann mit dem rechten Arm locker einen Kasten Bier tragen. :D Der linke Arm ist bei mir nicht ganz so trainiert, da reicht es nur für einen Kasten Mineralwasser. :cry: Wenn ich aber rechts den Kasten Bier habe UND links den Kasten Mineralwasser dann machen das meine Bandscheiben nicht mit. :eek: Ford hätte die Achslasten auch entsprechend niedriger auslegen können bzw die Achsen entsprechend „einfacher“ / „zerbrechlicher“ bauen können so dass die Summe der Achslasten 3,5t ergeben würden. Der Transit mit Pritsche, der die Baggerschaufel Kies zwischen den beiden Achsen transportiert, hätte da kein Problem mit. Du mit Deinem Womo könntest aber nix in die Garage packen weil die Hinterachse ihr zulässiges Gewicht schon leer erreicht. Vorne hättest Du noch „Luft“ aber Womos sind meist hinten schwerer. Grüße Dirk
HalbvetteVenus am 15 Feb 2024 19:56:17 Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache: ich glaube, dass die Gutachten der einzelnen Hersteller reine Geldmacherei sind bzw. dazu dienen, ihre Teile (z.B. Zusatzluftfedern) zu verkaufen.
Das oben erwähnte Gutachten auf 3850 kg geht ja scheinbar auch ohne Änderungen, oder?? Und warum benötige ich eine Zusatzluftfeder an der HA , wenn die Achslast gleich bleibt?? Die Erstellung eines Gutachtens kostet ziemlich viel Geld. Und das müssen die Anbieter natürlich wieder rein holen. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass ich gegen Zusatzluftfederungen bin! 8) 8) 8)
BikeAir am 16 Feb 2024 00:30:52 Joachim260 hat geschrieben:Und was ist richtig? Eine ZLF oder verstärkte Blattfedern? Dann hast du immer noch die gleiche Achse, gleiche Radlager, gleiche Bremsen, ...
So ist es, deshalb halt ICH Auflasten auch immer für eine Krücke. Immerhin würde man, mit den von Dir genannten Maßnahmen, die dauerhafte Grenzbelastung, von Federn und Reifen abmindern, sofern man Reifen installiert, die den entsprechenden Lastindex besitzen, sowie die Achse durch die ZLF entlasten, der Rest bliebe aber dennoch unverändert bestehen. Joachim260 hat geschrieben:Wobei man bei den Bremsen beim Ford wenigstens sagen kann, daß das die selben sind wie beim 4,1 t.
Ob das beim Ford so ist, weiß ich nicht, beim Ducato ist es definitiv nicht so. Viele denken ja auch, das eine Auflastung ihr Problem löst, tut sie nur oft nicht. Man hat zwar ein höheres zulässiges Gesamtgewicht, aber die reine zulässige Achslast erhöht sich deswegen ja nicht. Gerade hinten, wo es zwickt hilft das dann nämlich nicht. Dann hat man Geld ausgegeben, leider aber keinen Gewinn. Grüße
instzug am 08 Mai 2024 22:11:19 Ich habe mir gerade einen gebrauchten 660 zugelegt und mich das auch gefragt, ob ich nicht einfach auf die gesamte Achslast auflasten kann und dabei was interessantes in den Papieren gefunden.
RodMCelroy am 16 Mai 2024 14:19:18 Moin Instzug, toll, was Du da gefunden hast! Hilft sicher weiter. Vor Allem, wenn man versteht was da geschrieben steht. Gibt es dazu auch ne Übersetzung? Ich bin sicher nicht der Einzige im Forum, der des französischen nicht mächtig ist. Gruß Friedemann
RodMCelroy am 16 Mai 2024 14:25:26 Ok, wer richtig hinguckt, sieht auch die englische Version, sorry für meine voreilige Einschätzung. Weiterbringen tut mich das aber auch nicht. Friedemann
Pechvogel am 16 Mai 2024 15:07:20 instzug hat geschrieben:Ich habe mir gerade einen gebrauchten 660 zugelegt und mich das auch gefragt, ob ich nicht einfach auf die gesamte Achslast auflasten kann und dabei was interessantes in den Papieren gefunden.
Mal abgesehen davon das man aus der "Bescheinigung" nicht erkennen kann ob das ohne technische Änderungen möglich ist, es sich bei diesem Fahrzeug um einen Transit aus 2013 handelt, könnte es sich ja auch um ein, von vorn herein, abgelastetes Fahrzeug handeln. Interessant wären mal die im Fahrzeugschein eingetragenen Achslasten und die Reifen. Grüße Dirk
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