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Es gibt immer weniger Platz v.a. in Großstädten, und es wird immer enger. Nachdem es SUV´s in Städten schwerer haben werden, wird es als nächstes evtl. auch Womos treffen? --> Link Parkraum ist in Städten knapp und wird immer knapper.Da ist es klar,dass demnächst Wohnmobile im Stadtbereich nicht mehr oder nur noch für erhöhte Gebühren parken dürfen.Durch den derzeitigen Boom hat sich das Problem noch verschärft und es gibt genügend Anwohner,denen es nicht passt,oft wochenlang eine "weiße Wand" vor dem Fenster zu haben die ihnen auch noch den Parkraum versperrt.Wenn das so weiter geht,wird irgendwann der Moment kommen,wo eine Wohnmobilzulassung vom Nachweis eines Abstellplatzes außerhalb des öffentlichen Verkehrsraumes abhängig gemacht wird. Gruß Bernd Wäre schon zufrieden wenn ich überhaupt einen Parkplatz finde mit 7,4m in Großstädten auch wenns teuer wäre. Beste Gruesse Bernd
Ich versuche immer, in der Agglomeration auf einem offiziellen SP zu parken oder stehe auf einem CP und fahre mit dem ÖV in's Zentrum. Es gibt wenige Grossstädte, wo das nicht funktioniert. Ich war die Tage in Braunschweig, da sind viele Wohnmobile an der Straße abgestellt, dass andere Anwohner da sauer reagieren kann ich nachvollziehen. Viele Wohnmobilbesitzer in Städten machen sich scheinbar erst nach dem Kauf Gedanken wo sie ihr Gefährt abstellen. Wieder ein Grund warum ich froh bin auf dem Land zu leben.
Als Anlieger und Dauerparker vielleicht, aber als Stadtbesucher mit einem Wohnmobil wohl weniger. Denn da bin ich schon froh ausserhalb einen geeigneten Stellplatz zu finden und mit dem ÖPNV oder dem Fahrrad in die Stadt fahren zu können. So wie die Presse schreibt "Rein rechtlich sind die Halter der Wohnmobile auf der sicheren Seite" , das sehe ich nicht so, denn geltende rechtliche Bestimmungen können schnell geändert werden, das haben wir ja in letzter Zeit öfter erlebt. Ich kann auch jeden Anlieger gut verstehen, der keine "weiße Wand" dauerhaft vor dem Küchenfenster haben möchte, deshalb ist Rücksichtnahme immer gut angebracht. Ja da bin ich auch froh in einer ländlichen Gegend zu wohnen. Ich finde es sollte / müsste jeder Wohnmobileigner einen geeigneten Stellplatz nachweisen müssen, aber nur meine Meinung und ich hab ja nichts zu sagen.
Gott sei Dank In meiner Umgebung gibt es auch Straßen, auf denen ein Anhänger hinter dem anderen abgestellt worden ist. Ich fände es gut, wenn man die Rechtslage verändern und die Dinger nach 3 Tagen kostenpflichtig entfernt würden. Was die abgestellten Wohnmobile angeht könnte man das doch auch ganz schnell in den Griff bekommen, in dem man z.B. in der Zeit von 19 bis 6 Uhr ein Parkverbot für Fahrzeugen über 2,8 Tonnen in Wohngebieten einführt. Mich wundert es, wie man als Stadtbewohner sorglos seine Wohnkabine am Straßenrand wochenlang abstellt. Glücklicherweise wohne ich außerhalb, wo es genug Platz und Möglichkeiten gibt, ohne jemand zu stören. Jedenfalls trägt die Situation sicher nicht zum guten Ruf der Wohnmobilisten bei. Aber das kennen wir ja schon vom Freistehen. Ich wohne in einem Neubaugebiet .. eine gehobene Stadtnahe Lage mit recht teuren Bauplätzen .. und aus ökologischen und ökonomischen Gründen sind die Straßen schmal , und öffentliche Stellplätze rar.. aber aufgrund seiner recht nahen Lage zur Innenstadt werden hier nicht nur die Womos der Anlieger , sondern auch der Stadtbewohner geparkt .. das ist schon auffällig und sorgt verständlicher Weise für Ärger , zumal die in der Stadt Beschäftigten auch noch Ihre Pkw tagsüber hier kostenlos abstellen.. rechtlich gesehen darf ein Womo im Gegensatz zu einem Anhänger da stehen so lange man das will … ich denke man sollte das regeln .. es gibt im Gewerbegebiet abstellmöglichkeiten für 30 Euro im Monat im Freien ..
Dann wohnst du noch nicht in der Nähe einer Großstadt. Hier gibt es zwei Plätze die an Wohnmobile vermieten. 100€ auf einer Wiese hinter einem ehemaligen Bauernhof mit Zugang nur nach Anmeldung. Man kann sich dort auf eine Liste setzen lassen und hoffen dass im nächsten Jahr was frei wird. Problemlos ist etwas in 30 km Entfernung zu bekommen. Alternative sind die Mietgaragen für 380€. (Aber nur bis 3,30m Höhe) Da muss man sich nicht wundern warum die Womobesitzer das Risiko in Kauf nehmen und am Straßenrand parken. Das ist das Leid der Stadtbewohner. Es freut mich für die Landbewohner die solche Probleme nicht kennen. Mich stört allerdings wenn die Landbewohner Unterstützung für ihre Fahrtkosten vom Staat und damit auch von den Stadtbewohnern verlangen und die Stadtbewohner weder für die Mehrkosten bei den Mieten geschweige denn bei der Unterbringung ihrer Fahrzeuge irgendeine Unterstützung bekommen. Und gute Ratschläge des Landvolks dass man den Städtern die Wohnmobile verbieten sollte wenn sie keinen Stellplatz nachweisen können sind so was von daneben. Hubert
Das hat, meines Wissens, keiner so gesagt. Damit war jeder Wohnmobil-Besitzer gemeint.
Du weißt aber genau dass es praktisch darauf hinaus läuft! Hubert
Um auf solch einen Ratschlag zu kommen braucht man das Landvolk nicht,das schafft das Stadtvolk schon von selbst oder ggF die findige Stadtverwaltung wenn es darum geht für Wohnmobile sehr teure Anwohnerparkausweise zu verkaufen :lach: Hallo wir Schwaben sind immer weiter vorne als andere :lol: Parken in Tübingen: SUV (das sind Fahrzeuge mit mehr als 1.800 kg Leergewicht) zahlen in Tübingen weit mehr für das Anwohnerparken --> Link und das passiert hoffentlich auch nur in Tübingen: Klimaaktivisten lassen die Luft aus den Reifen der SUVs --> Link Na da ist es ja von SUVs bis zu Wohnmobile nicht mehr sooooo weit. WoMo NK19
Nur, wenn es dich und deinesgleichen betrifft.
Für die Innenstadt und Anwohner Park Bereiche ist das ja Ok! Aber hier geht es eher um die Vorstädte wo man normalerweise ohne Parkgebühren steht, und entsprechend auch Wohnmobile Monatelang stehen. Hier gibt es Kandidaten die dort das (längere) Parken für Wohnmobile verbieten wollen. Hubert Das Problem entsteht doch nicht durch das Besucherparken in Städten, sondern durch das (Geiz ist Geil) Überwintern an öffentlicihen Straßen. Ja, ich weiß, es ist legal, aber trotzdem nicht gut. In HH am Stadtpark stehn im Mittel 50! Fahrzeuge rum, das ist doch nur ein Frage der Zeit, bis das abgestellt wird, oder? Wer ein sich für zigtaused Euro ein WoMo kauft, sollte auch die 100 Taler im Monat für einen Stellplatz übrig haben. Wir parken auf Reisen nie in den Innenstädten - viel zu stressig. Draußen parken und mit Fahrrad oder Roller reinfahren. Grüße
Die Schwaben sind nicht weit vorne sondern eher weit hinten. Die Entscheidung von Tübingen mag Landbewohnern und Neidern gut gefallen, aber Gott sei Dank entscheiden andere. Hier der Link dazu. [url]https://www.bverwg.de/pm/2023/47/url]
Da gehe ich mit. Ist denn überhaupt schon bekannt, wie eine solche Regelung in Deutschland aussehen soll? Vermutlich ist diese wieder so allgemein zu fassen, damit nicht jemand "diskriminiert". Sprich, da wird nicht sehen: "SUVler zahlen mehr". Da SUV nur ein Modewort ist, wird die Regelung entweder über das Gewicht oder über die Größe definiert. Da die Prüfung des Gewichtes durch das Ordnungsamt schwierig ist, wird es sicher auf die Größe hinauslaufen. "z.B. Wenn das Fahrzeug größer ist als 5m (lang) und 2,30 (breite) zahle mehr...." Und genau dann fallen auch die Wohnmobile + Vans + etc. darunter. -- Ich stimme dem auch zu, dass man sich vor dem Kauf eines Wohnmobils darüber im klaren sein muss, wo man dieses abstellt. Unser Wohnmobil haben wir gekauft, als wir noch in der Mietwohnung wohnten. Wir wollte es eigentlich nur für eine 3 monatige Tour nutzen und dann wieder verkaufen - vor 10 Jahren. Das hätte wir auch! Schon damals habe ich immer so geparkt, dass ich niemanden im Weg stand. Allerdings kamen wir dann "günstig" an ein Grundstück und haben dort auch gebaut. Damit war das Parkplatzproblem gelöst. Wie gesagt, ohne eigenes Grundstück oder der Möglichkeit eine Wohnmobil "unterzustellen", hätte wir es sicher wieder verkauft. Darum bin ich auch der Meinung, dass, wenn man sich zwar ein Wohnmobil finanziell leisten kann, doch auch die Gegenheiten (Stadt/öffentlicher Parkraum) als Restriktion einfließen muss - sofern man sozial eingestellt ist. Manche Städte versuchen doch schon die Fahrzeuggröße einzubeziehen, heute bei Focus online: „Die Gebühr für den jeweiligen Bewohnerparkausweis berechnet sich zukünftig aus dem Jahresgrundbetrag in Höhe von 23,40 Euro multipliziert mit der jeweiligen Länge und Breite des Fahrzeugs in Metern.“ VG Oli
Na ja, dann fahr doch mal nach München rein. Da stehen haufenweise Womos am Straßenrand, Berlin ist ähnlich. Wer ein Wohnmobil als Zweitwagen möchte, sollte nicht unbedingt das Fahrzeug in den "Urlaubspausen" am Straßenparkplatz abstellen. Wenn hier der Anwohnerparkausweis nach Fahrzeuglänge gestallert wird sehe ich das nicht als Benachteiligung des Halters. Aber egal, es kommt. Wenn auch nicht sofort. Paris hat den mutigen Anfang gewagt, jetzt denken auch andere Stätde darüber nach. Ich bin noch nie mit dem Womo in Innenstädte gefahren, Park & Ride Plätze gibt es überall und dann nimmt man S-Bahn, Metro oder Bus Gruß Andreas Aber Hallo,
erst mal: da wo die Schwaben sind ist Vorne: :lol: :lol: :lol: --> Link Und dann Dein link --> Link bezieht sich auf Freibug im Breisgau, ich sprach von Tübingen. Und die Zurückweisung der Parkgebühr erfolgte weil Zitat: Die beklagte Bewohnerparkgebührensatzung der Stadt Freiburg wurde aber unter anderem mit Verweis auf eine fehlende Rechtsgrundlage für soziale Ausnahmen für unwirksam erklärt. Zitat-Ende (--> Link) Welche sozialen Ausnahmen es für eine Parkgebühr geben muss, das erschließt sich mir jetzt nicht so ganz - aber egal. Und dann gibt es ja auch in Stuttgart diese megatollen Anwohnerausweise und das gefühlt seit am 29. Juli 1939 als die erste Ampel an der Ecke Königstraße - Bolzstraße aufgestellt wurde. Und das sagt der ADAC dazu und hier kann man auch sehen in welchen Städten man sich so eine Parkgenehmigung kaufen kann: --> Link WoMo NK19 Schau mal genau. Geklagt hat ein Bewohner aus Freiburg, das Urteil gilt aber auch für andere Städte und Gemeinden Der Antragsteller wohnt in der Stadt Freiburg im Bereich eines Bewohnerparkgebiets. Er ist Halter eines Kraftfahrzeugs, für das er bereits bisher über einen Bewohnerparkausweis verfügte. Sein Normenkontrollantrag gegen die Bewohnerparkgebührensatzung vom 14. Dezember 2021 blieb vor dem Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg erfolglos. Auf die Revision des Antragstellers hin hat das Bundesverwaltungsgericht die Satzung für unwirksam erklärt. Die Gemeinden sind in Bezug auf Bewohnerparkgebühren, bei denen es sich um bundesrechtlich geregelte Gebühren nach dem Straßenverkehrsgesetz handelt, an die Vorgaben des Bundesgesetzgebers gebunden. Die Parkgebührenverordnung ist danach keine taugliche Rechtsgrundlage für den Erlass einer Satzung, weil § 6a Abs. 5a StVG ausschließlich zum Erlass einer Rechtsverordnung ermächtigt. Darüber hinaus verletzt der Stufentarif den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG. Die damit verbundenen starken Gebührensprünge bilden den je nach Fahrzeuglänge unterschiedlichen Vorteil nicht mehr angemessen ab. Im Extremfall kann ein Längenunterschied von 50 cm zu einer Verdoppelung der Gebühr führen. Die mit diesen Sprüngen einhergehende beträchtliche Ungleichbehandlung ist auch unter dem Gesichtspunkt der - hier allenfalls geringfügigen - Verwaltungsvereinfachung nicht zu rechtfertigen. Für die Ermäßigung und den Erlass der Gebühren aus sozialen Gründen fehlt ebenfalls eine Rechtsgrundlage. Und daran müssen sich auch die schlauen Schwaben halten :lol:
Da braucht es doch gar keine national Regelung, es reicht doch völlig, wenn die Kommune ein Schild aufstellt, Parken für Wohnmobile verboten. Grüße
Jo, denn auch auf dem Land gibt es Wohnzimmer in den Häusern, und da will auch keiner eine weiße Wand vor seinem Fenster stehen haben.
Oder Fahrzeuge > 2,8 Tonnen. Manche Dinge gehen recht schnell. Hallo zusammen Und wenn man sich eine Garage für 300.- mietet, wird man hier sofort gefragt ob man verrückt ist. Für das Geld kann man doch schöne Reisen machen! Komischer Weise findet jeder normal wenn man 14 Standmieten im Jahr für seine Yacht bezahlt. Hab übrigens ein Reihenhaus mit Parkplatz direkt vor der Tür! Möchte aber diesen Klumpen nicht ständig vor dem Fenster haben. Sorry ist wohl ein bisschen of Topic Gruß Jürgen Und wo steht Dein Wohnmobil? Gruß Bernd Im Rhein/ Maingebiet gibt es wenig Stellplätze und die wenigen sind teuer, daher habe ich zwei Mieter in meiner Maschinenhalle von dort. Beide nehmen Anfahrten von ca. 100 km in Kauf, Zugang 24/7 inkl. Strom ( sep. Zähler) und Waschplatz vor der Halle. Eine Grube gibts bei Bedarf auch noch. Um Frankfurt kostet so ein Platz >300€, bei mir 65€ pro Monat, muss allerdings ganzjährig gemietet werden. Ich kann verstehen wenn Leute ihr Wohnmobil am Straßenrand abstellen, da sie sich die Unterstellplätze nicht leisten können oder wollen. Die Folge- und Unterhaltskosten der Wohnmobile werden von vielen unterschätzt. Übrigens mit 65€ liege ich schon fast an der oberen Grenze in unserer Region, einfachere Hallenplätze gibt es schon ab 40€. hi Bernd Natürlich in der von mir angemieteten Garage! 5 Minuten mit dem Auto von hier entfernt. Warm, trocken, sicher und rund um die Uhr zugänglich. Die Kosten waren von Anfang an mit eingeplant. Gruß Jürgen Da bist Du aber einer der wenigen,die das richtig durchgedacht haben.Ich habe mein Auto auch in seiner Garage neben dem Haus stehen,was anderes käme für mich nicht infrage. Gruß Bernd
Auch wenn ich zum "Landvolk" aus dem Rhein-Main-Gebiet gehöre, habe ich trotzdem eine Halle bei einem befreundeten Bauern gemietet. Die kostet allerdings mehr als 65,- €. Aber darüber beschwere ich mich nicht. Ich bin froh über diese Möglichkeit. Wer die Akzeptanz für unser "Hobby" nicht mindern will, sollte einsehen, dass auch sog. öffentlicher (Park-) Raum immer seltener umsonst sein kann. Sonst sägen wir weiter auf dem Ast, auf dem wir -noch! -sitzen. Bei 300 Euro pro Monat (= 36 k Euro in 10 Jahren!) und 100 km Anfahrt würde ich längst wieder regelmäßig im Flieger Richtung Mittelmeer sitzen.
Ich finde jeder PKW Eigner muss einen privaten Platz nachweisen! ;D Wieso soll ich benachteiligt werden mit dem Wohnmobil (eigene PKWs stehen immer in Garage) und die Nachbarn sparen sich eigene Stellplätze und Garagen, d.h. es parken zum Teil 4-5 Autos(4-5-köpfige Familie) immer im öffentlichen Parkraum. So leicht werden bei uns ca. 400.-€/Monat Garagenmiete gespart! :roll: (Wohnmobil steht bei uns nur zum Be- und Entladen im Wohngebiet und weil alles zugeparkt ist, kann das zu langer Parkplatzsuche führen) Gruß Grandeur ich glaub nicht dass die Politik sich da auf Womos einschiesst. Hauptgrund: die Wirtschaft wird mit geballter Lobbymacht gegen Parkeinschränkungen bei LLKW vorgehen, und mit gutem Grund. Und Wohnmobile sind nunmal meist LLKW... Es gibt in D ca. 4 Millionen Fahrzeuge in der Gewichtsklasse zwischen 2,8 und 7,5 Tonnen. Davon sind 500.000 Wohnmobile und ca. ebenso viele als PKW zugelassene Fahrzeuge vom VW-Bus bis zu den schweren und neuerdings im Fokus der öffentlichen Debatte stehenden Gross-SUV. Der grosse Rest - Dreiviertel des weiter wachsenden Bestands - sind gewerblich genutzte LLKW, die zunehmend nicht mehr nach Feierabend auf dem Firmengelände geparkt werden sondern die die Mitarbeiter nach Hause mitnehmen dürfen/müssen und dann dort öffentlichen Parkraum beanspruchen. Das ist ganz besonders in den Ballungsgebieten zu beobachten und hat sich mit der enormen Ausweitung des Lieferverkehrs mit entsprechender Zunahme der Transporter-Zulassungen stark verschärft. In sehr vielen Kommunen und ganz speziell in den großstädtischen Agglomerationen wurden in den letzten 25-30 Jahren angesichts extrem steigender Bodenpreise die Vorschriften zur Vorhaltung von Parkflächen bei Bauprojekten - egal ob Wohnungs- oder Gewerbebau - gelockert oder ganz aufgehoben und die Stellplatzablöse von der Ausnahme zur Regel. Das brachte im Durchschnitt 4000 Euro pro Stellplatz - Geld das die meist klammen Kommunen sehr gerne genommen haben. Da hat jetzt zwar ein Umdenken in der Politik eingesetzt, eben weil der Parkraummangel im öffentlichen Raum nicht zuletzt durch genau diese Massnahmen eklatant geworden ist und der Unmut in der Bevölkerung wächst. Jetzt wo die Grenzen dieser Politik offensichtlich geworden sind wird da nur am System rumgedoktort und in der Praxis werden die Ablösesummen kräftig erhöht - neue Parkplätze bauen ist aber immer noch teurer und im innerstädtischen Bereich oft auch gar nicht machbar. Der Zug ist abgefahren, es gibt keine bezahlbaren Flächen mehr dafür. Mein Prognose: Der Parkraummangel wird bleiben, die Gebühren werden steigen, aber zu flächendeckenden Parkverboten wird es nicht kommen. Die Pariser bekommen subventionierte Stellplätze in Parkhäusern (1000 Euro/Jahr) als Gegenleistung für den Wegfall von zehntausenden Strassenrand-Parkplätzen. Und wegen der politisch gewollten Elektrifizierung des Strassenverkehrs wird Deutschland nichts anderes übrigbleiben als an die beim Parken ja bis heute bestehende 2.8-Tonnen-Grenze rangehen zu müssen, SUV-Bashing hin oder her. Ich fände eine Nachweispflicht für einen Stellplatz bei KFZ-Zulassung in Ordnung - für alles ausser Kleinwagen (wie in Japan). Kann ja auch ein (kostenpflichtiger) Anwohnerparkausweis o. ä. sein. Wenn ich mir so anschaue, was in der Nachbarschaft läuft - Garagen zugemüllt und Autos kreuz und quer auf der Straße, in einer Spielstraße, wo eigentlich nur auf gekennzeichneten Flächen geparkt werden darf... und regelmäßig müssen wir noch Leute von unserer Privatstraße verweisen, die dort einfach parken. Unsere PKW stehen in der Garage und das Womo hat einen Hallenstellplatz. Wie immer ist man der Blöde, wenn man sich korrekt verhält. Wobei ich sagen muss: an irgendwelchen Straßen im Industriegebiet oder wenn keine Wohnbebauung an der Straße ist, sehe ich kein Problem, wenn da Womos, Anhänger etc. abgestellt werden. Man sollte aber eben nicht den Anwohnern die Fenster zustellen oder enge Straßen halb blockieren. bis denn, Uwe Nachdem Gewerbegebiete am laufenden Band aus dem Boden schießen, dürfte für jedermann so ein Gebiet nicht weit sein. Da gibt es genug Parkbuchten am Straßenrand, die meist verwaist sind. So kann man das Problem in den Wohngebieten gut entschärfen.
Moin, bei uns gibt es in NRW in der Bauordnung einen Paragrahen mit Forderungen notwendiger Stellplätzen. Aber: Solange sich Bauträger davon freikaufen können, weil ja Wohnraum lukrativer ist ais Parkraum ändert sich nicht viel. Eigentlich gehören zu jedem Neubau die erforderlichen Stellplätze. Und wieso darf ein WoMo nicht am Straßenrand parken? Ich zahle genauso meine KFZ Steuer wie jeder PKW Fahrer auch. Wo ist der Unterschied? Grüße (TH)omas
Weil man sich mit Bezahlung der KFZ Steuer bei weitem noch kein Recht auf einen Parkplatz kauft. Provokant gefragt: Ein 40 Tonner bezahlt auch Steuer,was würdest du sagen wenn eine Spedition plötzlich ihren Fuhrpark am WE in deiner Wohnstraße abstellt ?
Die meisten Grundstücke, die heute angeboten werden und auf denen man ein Scheibchenhaus (hochtrabend als Reihenhaus bezeichnet) bauen soll, sind doch realistisch nur als Wohnmobilstellplatz geeignet. Bei Breiten von teilweise nur 5 m bleibt auf jeder Seite gerade noch 1 m frei. Aber wer ist schon bereit sich ein Grundstück für über 100.000 € als Stellplatz zu kaufen?
Dafür gibt es StVO §12 Halten und Parken
Das Ordnungsamt wird sich sicher gern darum kümmern.
Da hast natürlich Recht. Aber gilt dies denn nur für WoMo, oder auch für die PKW Fahrer, die sich über fehlende Parkplätze beschweren? Und ich könnte mich auch dann nicht über den 40 t beschweren, wenn denn das Parken im Wohngebiet erlaubt wäre. Die Sache mit dem öffentlichen Parkraum wurde in den 50ern konzipiert, wo jede 10. Familie ein Auto hatte. Inzwischen hat eher jede Familie 10 Autos :) insofern ist das Konzept wohl etwas überkommen. Die Womos sind dabei halt im Fokus, weil sie auffallen und 'den PKW-Fahrern die Parkplätze wegnehmen'. Auf jeden Fall sollte sich niemand wundern - andernorts werden schon erhöhte Gebühren für SUVs diskutiert, da werden Womos sicher nicht von ausgenommen. Und dass das Zahlen von KFZ-Steuer kein Recht auf einen Parkplatz beinhaltet, sollte wohl jedem klar sein. Sonst würde es ja auch keine kostenpflichtigen Anwohnerparkausweise geben. Eins ist auf jeden Fall klar: Je mehr Leute ihr Womo am Straßenrand lagern, desto schneller wird das Konsequenzen haben. Unsere Lobby ist definitv kleiner als die der Berufspendler, die auch Parkplätze brauchen. Und auch kleiner als die der Grundstückseigentümer, die kein Womo vor dem Küchenfenster haben wollen. Man braucht sich auch nicht der Illusion hingeben, dass es für Einschränkungen eine Gesetzesänderung braucht - das können alles die Kommunen über Beschilderung oder Erlässe umsetzen, wenn sie wollen. bis denn, Uwe |
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