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Hallo, ob ich hier mit meinem Thema richtig bin, weiß ich nicht. Falls nicht, liebe Admins, bitte in die korrekte Rubrik verschieben. Wir, meine Frau und ich, tragen uns mit dem Gedanken, unseren geliebten Pössl Summit 640 gegen ein wintertaugliches, allradgetriebenes Womo zu tauschen. Ins Auge gefallen sind mir dazu zwei Fahrzeuge, der Hymer MT-L 570 CrossOver und der Kabe Van 690 LB in der Allrad Version. Jetzt interessiert mich, wer von Euch fährt überhaupt ein Allrad Womo? Wenn ja, welches und warum gerade dieses. Sollte einer von euch eines der von mir genannten Autos fahren, dann würde ich gerne wissen, warum ihr euch für genau diese Fahrzeug entschieden habt und wie Eure Erfahrungen mit diesem Fahrzeug sind. Ich sag' einfach schon mal "Danke" Gruß Bernt Hallo Bernt, wir standen vor 6 Jahren vor der Entscheidung ML-T 580 mit oder ohne Allrad. Wir haben den mit Heckantrieb gekauft. Gründe: 1) Der ML-T ist wegen des Aufbaus nicht Geländetauglich. 2) Höheres Grundgewicht.(weniger Zuladung da auch geringeres zGG. 3) Geringere Achslast hinten 4) Höherer Verbrauch 5) Damals deutlich teurer (genau habe ich die Zahlen nicht im Kopf) Zum Skifahren waren wir bisher mit den Allwetterreifen und sind gut durchgekommen ohne Ketten, wo die ganzen Ducatos bereits Ketten montiert hatten. Optisch sieht der ML-T Allrad nach großem Abenteuer aus. Gut für die Show, aber in meinen Augen ohne praktischen Mehrwert. Gruß Grandeur Grüsse Berntf, wir fahren seit zwei Jahren den ML-T 570 Crossover 4x4 und sind sehr zufrieden. Vorher hatten wir den ML-T 580 Heckantrieb, war auch sehr gut. Warum jetzt Crossover, war ein tolles Angebot damals mit allem Zubehöhr was geht. Laufleistung jetzt ca. 27.000 km gefühlt Allrad keine 100 km, aber schön, wenn man hat um aus tiefem Sand zu kommen. Autarkie des Autos ist sehr gut, Dieselheizung mit Elektrostab und Kompressorkühlschrank, des wegen nur ein 5 kg Gasflasche dabei. Warmwasser für Tee oder Kapselmaschine für Kaffee immer mit Strom, da Spannungswandler 1800 Watt. Zwei Kassetten für die Toilette, Solar auf dem Dach, ist schon schön. Verbrauch 12.5 L. Ist zwar 2 l mehr als bei der kleinen 164 PS Maschine, aber sehr entspannt mit Tempomat und Abstandsregelautomatik. Leider über 3 m hoch, daher in Frankreich immer Kat. 3 auf Autobahn und für kleine Menschen wie wir, beide unter 170 cm an den Vordertüren ausfahrbare Trittstufen nachgerüstet. Bis auf kleine Mängel nichts negatives zu berichten. Michel und Charlotte die gerne nach Frankreich fahren Ich hatte den ML-T 570 mit Allrad. Gebraucht habe ich Allrad nie! Und so ein richtiger permanent Allrad ist es ja sowieso nicht. Das habe ich in meinen Alltagsautos und genieße das im Winter. Aber auch da, brauchen, nicht wirklich. Allrad würd ich nur nehmen, wenn das Auto auch bzgl. der Gesamtkonstruktion auf Gelände ausgelegt ist (entkoppelter Aufbau, Bodenfreiheit, Federwege, Rampen/Böschungswinkel). Für das, was man mit einem 'normalen' Womo an Schlechtwegetauglichkeit meistern kann, reicht ein Heckantrieb dicke. bis denn, Uwe es gibt nur einen kleinen Bereich wo Hinterrad Antrieb am Ende ist aber Allrad hilft. Ein kleines bischen mehr weiche Wiese und der Allrad ist auch am Ende: Sehr amüsant hier zu sehen: --> Link Hubert Hei, ins richtige Gelände möchte ich mit dem Auto überhaupt nicht. Aber im Verglei h zu unserem Summit640 steht hier die Wintertauglichkeit und die längere Autarkie im Vordergrund. Und wenn wir schon so viel ausgeben, dann möchten wir halt auch einfach 4 x 4 haben, einfach für alle Fälle. Naja so argumentieren alle die die Deutschen die alle diese Schickimicky SUV von BMW und Daimler kaufen und die Gören damit zum Kindergarten bringen. Braucht kein Mensch aber habenhabenhaben. Wichtiger wäre es dass BEIDE Driver mit solch Karren fahren können-auch im Gelände. Aber viele schaffen es auch damit nicht mal auf Klötze. Solch Künstler hatten wir beobachtet anlsslich eines Treffen der ML-xxyy Fans. Stundenlanges Gelaber über tolle Felgen-Reifen usw, aber ausparken war nicht-Lächerlich! :thema: :thema: Es geht hier nicht um Fahrkünste mit dem PKW.
ich empfehle jedem gerade im Winter auf eisglatter oder Schneefahrbahn bergab mit womöglich gesperrten Achsen aller höchste Vorsicht da kann der Schuß so richtig nach hinten los gehen. Wenn es Berg auf nicht geht geht es eben nicht...Berg ab geht es ganz ohne dich Ein guter Bekannter hat den ML-T in der RSX-Version von Palmo. Er ist völlig begeistert. Und toppt bzgl. Optik Hipness natürlich alle Kastenwägen, deren Fahrer unsere Geräte ja gerne als weiße Ware titulieren. Insofern: Wenn Grundriss und Geld passen, warum nicht? Hallo, wenn du unbedingt eins der beiden Fahrzeuge möchtest …..kaufen. Aber du brauchst sie ganz sicher nicht wegen Allrad und auch nicht wegen der Wintertauglichkeit nehmen. Allrad ist halt gerade eine Modeerscheinung die aber im Grunde so gut wie keiner braucht. Die ganzen Nachteile des Allrad würden bei den meisten Normalnutzern eh überwiegen. Geräusch, Mehrverbrauch, Verschleiß und so weiter. Vom deutlich höheren Anschaffungspreis und Gewicht gar nicht mal zu sprechen. Grüße
Weissware bleibt Weissware.... auch wenn sie schwarz ist! :D --> Link Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. oder Chinablau in der ADS * - Version :arrow: --> Link mit Palmo-Fähnchen, Gelber Innenausstattung und viel BlinkBlinkBlink sowie einem Schnorchel, damit kein Wasser in den Motorraum eindringen kann. Ein Schnorchel für gelben Weißwarenaufbau ist leider nicht lieferbar... :lol: * ADS = Ach Du Sch....
Einfach den Hersteller nach der Wattiefe fragen und auch einen Blick auf die LIMA , Tankentlüftung etc werfen in wie Weit sie gegen Wasserschlag geschützt ist Dazu mein Lieblingsvideo der Saturn "Halbtaucher" :razz: --> Link
Das Video ist nicht vom Postillion sondern echt ernst gemeint? Jeder der keinen Allrad hat schreibt jetzt natürlich dass das keiner braucht, Quatsch ist... Ich finde den CrossOver toll. Hier ein Beitrag in YT, der einiges erklärt [url]https://www.youtube.com/watch?v=hYuiftc-c0Q&t=402s/url]
Es ist schon eigenartig, dass meine Links meistens grau bleiben. Absicht, oder mache ich einen Fehler? beim abschließenden [/url] fehlt eine Klammer
Dafür braucht es keinen Allrad! Nach 2-5 Tagen ist die Autarkie meist zuende, da entweder das Frischwasser alle ist, das Grauwasser voll oder die Toilette (zumindest Urintank der TTT) voll ist. Beim Liner oder Expeditionsmobil über 7,5to kann’s auch mal länger ohne Versorgung/Entsorgung sein. Gruß Grandeur Freunde, bitte bleibt doch beim Thema! Ich möchte hier weder über Sinn oder Unsinn vom Allradantrieb noch über die Dauer der möglichen Autarkie diskutieren. Gegenüber meinem Kastenwagen, unsortiert gegen Kälte, Frontantrieb, Gasheizung und 16 Liter Fassungsvermögen der Thedford sind diese Autos für mich, ich betone für mich, einfach eine ganz andere Welt. Mit diesen Autos kann ich auch im Winter nach Nord- Skandinavien fahren, mit meinem derzeitigen Kastenwagen ist dies schlichtweg nicht möglich. Naja, der Preis dieser Autos ist mächtig hoch, da möchte ich vorher halt von euren Erfahrungen profitieren. Gruß Bernt ich würde dir empfehlen die fahrzeuge ruhig mal zu mieten ...oder zumindest eine längere Zeit darin zu sitzen. ...wirst du aber sicher sowieso machen. Es ist ein ziemlich großer Unterschied zwischen beiden Fahrzeugen ...die Breite. Ich bin immer erstaunt was die paar cm in der Breite an Platzgefühl ausmachen. Du kommst ja vom Konservenblech...bist also gewohnt mit einen schmalen kasten auszukommen..der Kaabe ist aufgrund seiner wirklich guten Dämmung innen noch etwas schmaler wie jeder andere Kasten. Alles andere ist Geschmackssache. ich bin gespannt für was du dich entscheidest...beides sind gute Fahrzeuge...mit zum Glück unterschiedlichen Konzepten. Möchte mich mv4 anschließen, in der Breite des Innenraumes unterscheiden sich die beiden erheblich, zumal der Sprinter ohnehin schmäler ist als der Ducato. Da sitzt man gerade in der kalten Jahreszeit schon eng aufeinander. Beim 570er gefällt mir das Schwenkbad nicht, dazu kann vielleicht "waldkauz" etwas schreiben, er kennt ja den Unterschied zum 580er. Mit Präferenz Wintercamping käme für mich nur ein Aufbau in Frage. Egal wie sorgfältig isoliert, Kasten bleibt Kasten mit seinen konstruktiv bedingten Wärmebrücken. Dazu kommt noch die Schiebetüre, einmal geöffnet ist der Innenraum sofort kalt. Hallo, wir sind zu dem Entschluss gekommen, erst einmal zu mieten. Jetzt stellt sich uns die Frage, wo in unserer Gegend (wir wohnen in Dülmen) können wir einen Hymer ML-T 570 CrossOver anmieten? Es macht für uns ja keinen Sinn das Autu zu.B. In Sulzmoos anzumieten um dann damit nach Norwegen zu fahren. Wer kennt denn eine Mietmöglichkeit in unserer Nähe? Gruß Bernt I Easy-Rent (--> Link) vermietet als Hymer-Tochter nur Hymer-Fahrzeuge, z.B. explizit den ML-T580, da kenne ich aber die Stationen (bzw. Franchise-Nehmer) nicht. Oder Brüggemann in Neukirchen bei Rheine hat ebenfalls den ML-T580 in der Vermietung. Kannst ja mal anrufen und nach einem ML-T570 fragen. Wer der Meinung ist, daß man mit nem Kastenwagen nicht ans Nordkapp im Winter fahren kann, schafft es auch mit nem "Crossover" mit BFG nicht. Meine Meinung: Kaufen, hilft der Wirschaft und den Hymer-Stakeholdern. Und dem Ego. Gruß Lutz Hallo, wir kommen gerade vom Nordkap zurück. Hymer BMC I680 mit Frontantrieb aber Doppelboden und ALDE. Zum Kap ging es nur mit Ketten. Das wurde angewiesen durch das Straßenpersonal. Am Kap standen zwei MLT mit Allrad, dafür ohne Doppelboden. Beide eingefroren. Einen weiteren Allradler trafen wir etwas südlicher. Auch er war noch ohne funktionierende Wasseranlage. Auch ich hab mal mit Allrad geliebäugelt, gute Ketten tun es auch. Für das Geld lieber Doppelboden, gute Heizung und ordentlich Batteriekapazität. Das ist meine Meinung. Jeder wie er gerne mag. Gruß Joachim Im Oktober 2021 bestellte ich bei Hymer in Bad-Waldsee einen ML-T 570 CrossOver mit dem neuen Motor OM 654 und der 9G Tronic, sowie der 4Matic. Ich konnte das Auto unter 10 Litern fahren und die Automatik und auch die 4Matic funktionieren sehr gut. Was Hymer allerdings aus dem Fahrwerk gemacht hat, ist um es milde auszudrücken, unter aller Sau. Zunächst möchte ich auf die Stoßdämpfer an der Hinterachse eingehen. Die Monroe-Stoßdämpfer sind für eine 2-Blatt Standardfederung für ein 3,5 Tonnen Fahrgestell ausgelegt. Das Fahrwerk kann mit etwas Modifikation auf 4,1 Tonnen aufgelastet werden. Das ist auch das zulässige GG des ML-T 570 CrossOver. Das Fahrwerk wird für den CrossOver um 8 cm angehoben, was mit einem Distanzklotz realisiert wird. Dadurch zieht sich aber auch der Stoßdämpfer um 8 cm auseinander. Die Wirkung des Stoßdämpfers wird so teilweise aufgehoben. Um zu überprüfen ob der Stoßdämpfer noch einen mittleren Arbeitsbereich arbeitet, entfernte ich die untere Schraube an der Achse und hob das Fahrzeug an bis das Rad sich frei drehen konnte. Nun zeigte sich, dass der Stoßdämpfer um 4 cm zu kurz war. Vom Auge der unteren Stoßdämpfer-Befestigung bis zum Auge der Halterung an der Achse waren es genau 4 cm. Das bedeutet, die Achse konnte nicht ganz ausfedern, weil der Stoßdämpfer zu kurz war. Durch die Höherlegung war der Federweg zum Ausfedern ohnehin zu kurz und durch die fehlende Länge des Stoßdämpfers schlug die Achse beim Ausfedern in den Stoßdämpfer. Weiterhin baute man eine dritte Blattfeder zwischen die beiden Originalen ein, wodurch das Fahrzeug ungleich hart auf der Hinterachse wurde. Begründet wurde dieser Schritt wegen fehlender Seitenwankstabilität. Das war aber noch nicht alles. Wieder wegen angeblich fehlender Seitenwankstabilität ersetze man den Stabilisator der Hinterachse durch einen stärkeren. Die 245/75-16 All-Terrain Reifen von BF-Goodrich, die mit mindestens 4,5 Bar gefahren werden müssen, haben dann die Federwirkung nahezu aufgehoben. Um 4 cm längere Stoßdämpfer mit einem hydraulischen Endanschlag von Marquart haben das Problem nicht beseitigen können. Der Hymer ML-T 570 CrossOver ist auf der Hinterachse dermaßen hart, man kann wirklich nicht von einem komfortablen Reisemobil sprechen. Die Federwege sind für ein geländetaugliches Fahrzeug zu kurz, was die Geländetauglichkeit quasi wieder aufhebt. Der Hymer ML-T 570 CrossOver ist nett anzuschauen, das Interieur ist aus den 80ern und das Fahrwerk aus den Anfängen des 20ten Jahrhunderts. Es ist eine totale Fehlkonstruktion für die eine Menge Geld verlangt wird. Mit einer 2-Kreisluftfederung mit Rahmenverstärkung und Niveau-Ausgleich an der Hinterachse hätte man ein tolles Fahrzeug konzipieren können. Offenbar aber ist Hymer nicht an Qualität gelegen, sondern nur am Verkauf. Ehrliche Antwort eines Eigners. Danke dafür. Wir sind grade zurück aus Georgien, die dortigen echten Pässe und Tracks sind mit solchen Sonntags-4x4 nicht befahrbar, nicht einen gesehen. Hauptgrund: Bodenfreiheit unter den Antrieben, Radstand, Höhe, Winkel... Und unser hatte kein entkoppelten Aufbau :wink: Unser bester Trip seit langem, dank UAZ Buchanka, dem Russenbrot. Gruß Lutz Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Gut, dann fällt es nicht so sehr auf, wenn der Nachwuchs bei der Fahrt den Babybrei wieder rückwärts essend auf die Sitze verteilt Der Hymer ist in jedem Fall das bessere Fahrzeug im Vergleich zum Kabe. 4x4 ist kein Muss, aber nice to have. Mit dem MTL kannst du nichts falsch machen, würde ich sagen... Aha, du kennst also Kabe, aus Zeitung? Und was ist MTL :? Gruß Lutz Im Oktober 2021 bestellte ich bei Hymer in Bad-Waldsee einen ML-T 570 CrossOver mit dem neuen Motor OM 654 und der 9G Tronic, sowie der 4Matic. Ich konnte das Auto unter 10 Litern fahren und die Automatik und auch die 4Matic funktionieren sehr gut. Was Hymer allerdings aus dem Fahrwerk gemacht hat, ist um es milde auszudrücken, unter aller Sau. Zunächst möchte ich auf die Stoßdämpfer an der Hinterachse eingehen. Die Monroe-Stoßdämpfer sind für eine 2-Blatt Standardfederung für ein 3,5 Tonnen Fahrgestell ausgelegt. Das Fahrwerk kann mit etwas Modifikation auf 4,1 Tonnen aufgelastet werden. Das ist auch das zulässige GG des ML-T 570 CrossOver. Das Fahrwerk wird für den CrossOver um 8 cm angehoben, was mit einem Distanzklotz realisiert wird. Dadurch zieht sich aber auch der Stoßdämpfer um 8 cm auseinander. Die Wirkung des Stoßdämpfers wird so teilweise aufgehoben. Um zu überprüfen ob der Stoßdämpfer noch einen mittleren Arbeitsbereich arbeitet, entfernte ich die untere Schraube an der Achse und hob das Fahrzeug an bis das Rad sich frei drehen konnte. Nun zeigte sich, dass der Stoßdämpfer um 4 cm zu kurz war. Vom Auge der unteren Stoßdämpfer-Befestigung bis zum Auge der Halterung an der Achse waren es genau 4 cm. Das bedeutet, die Achse konnte nicht ganz ausfedern, weil der Stoßdämpfer zu kurz war. Durch die Höherlegung war der Federweg zum Ausfedern ohnehin zu kurz und durch die fehlende Länge des Stoßdämpfers schlug die Achse beim Ausfedern in den Stoßdämpfer. Weiterhin baute man eine dritte Blattfeder zwischen die beiden Originalen ein, wodurch das Fahrzeug ungleich hart auf der Hinterachse wurde. Begründet wurde dieser Schritt wegen fehlender Seitenwankstabilität. Das war aber noch nicht alles. Wieder wegen angeblich fehlender Seitenwankstabilität ersetze man den Stabilisator der Hinterachse durch einen stärkeren. Die 245/75-16 All-Terrain Reifen von BF-Goodrich, die mit mindestens 4,5 Bar gefahren werden müssen, haben dann die Federwirkung nahezu aufgehoben. Um 4 cm längere Stoßdämpfer mit einem hydraulischen Endanschlag von Marquart haben das Problem nicht beseitigen können. Der Hymer ML-T 570 CrossOver ist auf der Hinterachse dermaßen hart, man kann wirklich nicht von einem komfortablen Reisemobil sprechen. Die Federwege sind für ein geländetaugliches Fahrzeug zu kurz, was die Geländetauglichkeit quasi wieder aufhebt. Der Hymer ML-T 570 CrossOver ist nett anzuschauen, das Interieur ist aus den 80ern und das Fahrwerk aus den Anfängen des 20ten Jahrhunderts. Es ist eine totale Fehlkonstruktion für die eine Menge Geld verlangt wird. Mit einer 2-Kreisluftfederung mit Rahmenverstärkung und Niveau-Ausgleich an der Hinterachse hätte man ein tolles Fahrzeug konzipieren können. Offenbar aber ist Hymer nicht an Qualität gelegen, sondern nur am Verkauf. Hallo , mich würde auch mal Erfahrungen von Besitzern eines Kabe 690 interessieren . Der ML-T ist halt ein ausgewachsener TI. D.h. man kommt schon größentechnisch nicht überall durch, bleibt an Bäumen hängen oder verkratzt sich die Seiten. Der Kabe Van bekommt in Erfahrungsberichten oft große Abzüge in der B-Note. Dazu kommt, dass der Kasten auch recht groß ist. Mit der Größe nimmt die Windanfälligkeit zu. Ist im Norden nicht zu unterschätzen. Beide Wagen sind schwer, mit allen damit verbundenen Nachteilen ( Tempo 100/mehr Überholverbote/mehr Gewichtsbeschränkungen an Brücken/Mautboxen/Führerschein). (OT: Ich würde trotzdem den Pössl etwas in Richtung Winter optimieren und dann einfach mit bespikebaren Winterreifen in den Norden fahren und dort nach Bedarf Spikes reindrehen. Damit kommt man dort überall hin und auch wieder zurück. Finde es immer witzig, wenn Leute im hohen Norden mit ihren Allrad-Fz auf "hübschen" AT-Reifen in den Graben rutschen. Das ist dann am falschen Ende gespart. Und wenn doch Allrad: Es gibt kleinere Allradkastenwagen auf Basis Sprinter, Transit und Crafter/TGE. ) Grüße Ich hab da ein interessantes Video über den Kabe 690 gefunden . --> Link Jedenfalls würde ich das mit einem gemieteten WoMo nicht machen und es ist auch sehr aufschlussreich was mit vorherigen Vermietfahrzeugen schon alles gemacht wurde. Aber der Allradsprinter/Kabe hats jedenfalls gepackt.
Weder Größe noch Gewicht sind für Wintertauglichkeit im Allgemeinen und Fahrten ans Nordkapp im Besonderen ein Thema - das sind eher deine persönlichen Vorlieben. Man kann da im Winter auch vorzüglichst mit nem 24 T ExMo hinfahren. Wahrscheinlich auch wesentlich komfortabler und Winter-fester als in nem 5 m Kawa. bis denn, Uwe Ich habe mich jetzt für den KABe 690 entschieden . Ein Bestandsmobil 4x4 . Leider warte ich jetzt schon seit über 4 Wochen auf einen Auslieferungstermin . Habe noch Klima und SatTV nachgeordert . Beim Hymerhändler wäre das in einer Woche erledigt gewesen . Jetzt habe ich noch nicht mal einen Termin und am Telefon ist der Verkäufer ständig in "Verkaufsgesprächen " . Kabe hat offenbar nicht so proffessionelle Partner , wie Hymer , die mit Mercedes eng kooperieren . Ich möchte jetzt nicht den Kabe-Händler hier offenbaren , aber in Mitteldeutschland gibt es auch nicht so viele Möglichkeiten. VG Ben Das ist halt der Nachteil von Kabe...das Händlernetz ist um einiges dünner...hast du eine Fahrerhausklima nachgeordert? Ja das ist wohl ein gewisser Nachteil. Ich hoffe das ich da keinen Fehler gemacht habe und der Händler in übersehbarer Zeit die Auslieferung des Bestands-Fahrzeugs realisieren kann. Eine Anzahlung habe ich vorsorglich nicht geleistet. Die Nachrüstklimaanlage ist für den WoMo-Aufbau und muss wohl in die zentrale Steuerrung eingebunden werden. Das wird schon...Kabe ist von der Qualität schon gut...auch bei Hymer dauert es heutzutage alles viel länger wie man das von früher her kennt.
Leider ist nun nach fast sechs Wochen bis heute noch kein Auslieferungstermin in Sicht . Für ein Bestandsfahrzeug , das auf dem Hof des Händlers steht , schon sehr merkwürdig. Sowas habe ich noch niemals gehört.Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich davon halten soll.
Lass Dir doch mal den Brief zeigen |
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