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Flexible Photovoltaik Module


Eurobutscher am 16 Mär 2024 05:27:57

Zunächst mal MOIN an Alle.

Es geht um flexible Photovoltaik Module ...

1. Hat bereits jemand Erfahrungen auf/am WoMo damit?
2. Direkt auf die WoMo-Oberfläche geklebt oder eine Wasserfeste Unterlage dafür verwendet?
3. Die Heckfläche ist für viele nur eine Fläche für Bilder oder Textteile. Hat jemand dort flexible PV-Module verklebt?

Vielen dan für KONSTRUKTIVE Hilfe bzw. Beiträge.

Gruß
Eurobutscher

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pwglobe am 16 Mär 2024 11:36:27

Hallo, ein Freund von uns hat an seinem Kofferanhänger rundherum und auf dem Dach flexible PV Panel verklebt.
ich habe bei der Montage geholfen.
Auf dem Dach sind mit dem Sikaflex 6er Muttern als Abstandhalter, die Panels sind dann rundherum abgedichtet.
Auf den 4 Seiten sind die Panels direkt auf das GFK geklebt und auch rundherum abgedichtet.
Das ganze ist seit 3 Jahren im Einsatz, im Anhänger ist ein Stromspeicher und die Lademöglichkeit für ein E-Auto.
Bis auf die Heizung ist im Wohnmobil alles auf Elektro umgebaut.

Ginnes am 16 Mär 2024 12:42:09

Wir haben vor 3 Jahren unser Dach damit vollgepflastert, 790Wp, Grund: Gewicht sparen. Kein Billigkram, von einem namhaften Händler, Module mit relativ steifer Rückwand, wie vom Händler empfohlen vollflächig verklebt. Die Verkleberei ist eine Art Religion, jeder weiß es besser. Mir graut vor der Vorstellung nur ein paar Streifen zu verkleben...dazwischen vibrierts beim fahren wie blöd, nee. Und was soll schon hinterlüften wenn es doch rundum zu ist. Alles funzt noch, aber: bei 2 der Module gibt es nun "Beulen" in der obersten Abdeckung. Elektrisch noch voll OK. Würd ich es nochmal so machen? Nein. Lieber nur 400Wp mit Rahmenmodulen, dann gibts keine Bange, denn eigentlich sollte das ja 20 Jahre halten.
Das Beulenthema hab ich mal beim Händler angesprochen - er meinte, ich solle die Module abbauen & einschicken. Soll ich das als frech, dumm oder dreist einstufen?

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Pechvogel am 16 Mär 2024 13:35:59

Ginnes hat geschrieben:…wie vom Händler empfohlen vollflächig verklebt.

Das Beulenthema hab ich mal beim Händler angesprochen - er meinte, ich solle die Module abbauen & einschicken...

Wie soll das denn funktionieren?
Willst Du ‘n Loch ins Dach schneiden und das Dach dann einschicken?

Bei „vollflächig“ verklebt dürfte demontieren wohl extrem schwierig werden!?!
Und dann noch ohne das die Module beim abbauen gänzlich kaputt gehen?!? :eek:

Wenn dann fahr mit dem Mobil zum Hersteller ( nach China? :D ) um Dir da dann sagen zu lassen das den Modulen durch die vollflächige Verklebung zu warm geworden ist…



Grüße
Dirk

WomoToureu am 16 Mär 2024 14:16:12

Ginnes hat geschrieben:... der Module gibt es nun "Beulen" in der obersten Abdeckung. Elektrisch noch voll OK. Würd ich es nochmal so machen? Nein.

Wir haben drei Module die nur noch die halbe Leistung haben. Unser Wohnmobil parkt bekanntlich imemr in Spanien, die Zellen haben offenbar die Hitze nicht vertragen, mind. ein Dutzend Beulen sind erkennbar.

Ginnes am 16 Mär 2024 14:32:05

WomoToureu hat geschrieben:Unser Wohnmobil parkt bekanntlich immer in Spanien....


Südlicher als Tirol waren wir noch nicht mal...

Noch funktionieren die Dinger ja - trotzdem mache ich mir schon Gedanken "was tun wenn". Vollverklebte vom GFK runterreißen? Ein Graus. Schneidedraht ist was für schmale Klebestreifen. Multitool? Dach kaputt. Mit einer Oberfräse die Panels in Streifen zerlegen & dann Schneidedraht? Gewagt!
Vermutlich kommen dann Rahmenmodule oben drauf.

Daher mein Tipp: Finger weg von flexiblen Panels.

Ich kennen niemanden der sagt er habe die Dinger seit 10 Jahren drauf, alles super.
ich denk eher meist beginnen die Probleme nach 2...3 Jahren.

KAWADO am 16 Mär 2024 14:45:54

Ginnes hat geschrieben:Ich kennen niemanden der sagt er habe die Dinger seit 10 Jahren drauf, alles super.


Ich hab welche 5 Jahre drauf ohne Probleme, aber mit 3M doppelseitigem Klebeband.

Nach weiteren 5 Jahren sag ich Bescheid ob noch super :wink:

pwglobe am 16 Mär 2024 15:23:27

Hallo, meist wird mit dem falschen Kleber gearbeitet und die Ursache für die Beulen ist der Kleber und nicht das Modul.
Wir haben mit einem Kleber aus dem Bootsbau gearbeitet, dieser gast auch bei Erwärmung nicht aus.

--> Link

rkopka am 16 Mär 2024 15:40:51

Eurobutscher hat geschrieben:Zunächst mal MOIN an Alle.

Es geht um flexible Photovoltaik Module ...

1. Hat bereits jemand Erfahrungen auf/am WoMo damit?

Die Suche bringt dir da eine Menge an Threads. Manche OK, mehr mit Problemen. Angesichts der viel höheren Preise (damals) war es mir das Risiko nicht wert, zumal ich es nicht zwingend brauchte.

RK

Ginnes am 16 Mär 2024 17:35:06

pwglobe hat geschrieben:Hallo, meist wird mit dem falschen Kleber gearbeitet und die Ursache für die Beulen ist der Kleber und nicht das Modul.
Wir haben mit einem Kleber aus dem Bootsbau gearbeitet, dieser gast auch bei Erwärmung nicht aus.

M.E. ein Polymerkleber wie viele andere, oder nicht?

Ich glaube nicht an den Kleberfehler, denn: das Modul bäppt bombenfest, da kommt nix von unten hochgedrückt.
Es hebt sich lediglich die oberste Folie ab, da kommt kein Kleber dran.

Wie lange sind denn Deine Module schon in Betrieb, daß Du Dir da so sicher bist??

pwglobe am 16 Mär 2024 17:38:39

Ginnes hat geschrieben:Wie lange sind denn Deine Module schon in Betrieb, daß Du Dir da so sicher bist??


Auf dem Boot seit über 10 Jahren und die sind sogar begehbar.

Auf dem Kofferanhänger seit 3 Jahren.

Ginnes am 16 Mär 2024 18:07:02

pwglobe hat geschrieben:Auf dem Boot seit über 10 Jahren und die sind sogar begehbar.

Auf dem Kofferanhänger seit 3 Jahren.


3 Jahre sagt m.E. noch nicht viel - aber 10 Jahre? Respekt!

frankkk am 16 Mär 2024 21:35:51

Jetzt im vierten Jahr Flex-Module auf dem Dach ohne Beanstandung.
Am Rand mit 3M Band verklebt ohne Beanstandung,da Klappert nichts.

grüsse Frankkk

uwet am 17 Mär 2024 20:08:36

Hi,
Erfahrung mit vielen Fahrzeugen auf denen ich solche Module aufgebracht habe:
Nimm niemals welche mit eingepressten Ösen.
Unten darf kein Alu sein.
Ankleben mit doppelseitigem Klebeband, ringsum und an jedem Kreuzungspunkt der Zellen.
Ringsum noch wasserdicht abkleben mit Alubutylband.
Fertig.
Module und Solarkontroller so wählen das alle Module in Serie geschaltet werden können. Also alle Module im MPP den gleichen Strom wählen.
Die Leistung pro Fläche ist bei Hitze geringer als die der Glasmodule.
Kaputt macht man die vor allem durch Äste beim Parken. Die ersten vor 10-12 Jahren hatten noch Hotspots, heute nicht mehr.

Gruß Uwe

Enola am 17 Mär 2024 21:13:41

Ginnes hat geschrieben:Ich kennen niemanden der sagt er habe die Dinger seit 10 Jahren drauf, alles super.
ich denk eher meist beginnen die Probleme nach 2...3 Jahren.

Montiert 1999, 2x50W, begehbar, Segelyacht, LP Südfrankreich, ersetzt 2023.
Da waren beide aber tot.
Alte weg, neue drauf, und in weiteren 23 Jahren komm ich nicht mehr aufs Boot…

Ginnes am 17 Mär 2024 21:23:22

Enola hat geschrieben:Montiert 1999, 2x50W, begehbar, Segelyacht, LP Südfrankreich, ersetzt 2023.
Da waren beide aber tot.

Hmm - man sollte mal ne Statistik erstellen: bei mir sind die 5 Stk. 50W Module bisher auch alle OK, aber 2 der 3 Stk 180W Module haben die Beulen.
Groß/klein Unterschied?

DonCarlos1962 am 17 Mär 2024 23:51:38

Ich habe hier Zuhause zwei 100WP Semiflexmodule im Einsatz. Die sind nach 6 Jahren sporadischem Einsatz technisch noch einwandfrei, werden aber auch nur als eine Art "Solarkoffer" benutzt, also nicht verklebt, sondern stehen/liegen frei auf dem Dach und werden bei Nichtgebrauch herein geholt.

Allerdings würde ich solche Elemente nicht auf dem Wohnmobil haben wollen! Ausbeute und Qualität eines guten, starren Modul erreichten unsere Flexmodule in keinem Fall. Tatsächlich würde mich auch der zu erwartende Austausch nach ein paar Jahren abschrecken.

LG Carsten

Eurobutscher am 18 Mär 2024 02:52:57

Wow!!!

Euch allen vielen Dank.
ät KAWADO - so lange wollte ich aber nicht auf deine "Rezension" warten :D

ät All - nett dass ihr so überzeugt seid ;) - aber von welchen Marken redet ihr? UND nicht zufriedenstellend beantwort "aufkleben auf die Heckfläche". Das das geht, ist mir klar.
Aber was es bringt, ist mir unklar. Die 100 % werden Module sicher nicht einfahren. Aber wer weiß denn wie viel etwa an Strom erzeugen werden kann, wenn man das Heck
in die Sonne stellt. Sind 25-35 % von der Effektivleistung realistisch?

Vielen Dank

Joachim260 am 18 Mär 2024 11:07:54

Module an der Seite oder am Heck verkleben finde ich kritisch. Die Module spiegeln bei Sonneneinstrahlung und können den Verkehr blenden. Was da wohl der TÜV dazu sagt?

Gruß
Joachim

DonCarlos1962 am 18 Mär 2024 11:37:50

Joachim260 hat geschrieben:Module an der Seite oder am Heck verkleben finde ich kritisch. Die Module spiegeln bei Sonneneinstrahlung und können den Verkehr blenden. Was da wohl der TÜV dazu sagt?

Guter Einwand, Joachim.

Auch würde es bedeuten, dass das Heck des Fahrzeuges immer Richtung Sonne geparkt werden sollte.
Ich stelle mein Mobil lieber mit der Beifahrerseite Richtung Süden, wenn es geht, damit ich die Sonne genießen kann.

Als Alternative würden mir nur ein Solarkoffer einfallen. Damit erreicht man mit Sicherheit bessere Ergebnisse, weil man diesen der Sonne nach führen kann.

Die Montage eines Solarfeldes senkrecht an der Heckpartie sehe ich nicht besonders Zielführend an. Wahrscheinlich sieht man, aufgrund der geringen Ausbeute, diese Lösung auch nur sehr selten und allenfalls an Expeditionsmodellen.

LG Carsten

P.S.: Ich nutze zwei Power Queen 100W tragbares Solarpanel mit eigenem Solarregler, wenn wir längere Zeit autark stehen wollen. Die bringen nicht die Welt, aber unterstützen schon recht gut. Zusammen bringen die etwa 140-150W, das hilft schon eine Menge.

rkopka am 18 Mär 2024 12:00:18

DonCarlos1962 hat geschrieben:Die Montage eines Solarfeldes senkrecht an der Heckpartie sehe ich nicht besonders Zielführend an. Wahrscheinlich sieht man, aufgrund der geringen Ausbeute, diese Lösung auch nur sehr selten und allenfalls an Expeditionsmodellen.

Wenn man mit dem Platz knapp ist (Dach schon belegt) oder alles andere schon Solar hat, warum nicht. Aber nur da welche zu montieren, ist sicher keine gute Idee. Mit Fahrradträgern wird es noch mal unpraktischer bzw. weniger Fläche. Was man auch sieht, sind senkrechte Panele, die man aber im Stand hochklappen kann.

RK

rolandderaeltere am 19 Mär 2024 01:31:06

Hallo,

ja, hier zum Beispiel:

DSCF9329.JPG


DSCF9334.JPG


DSCF9336.JPG


Gesehen in Albanien.

Grüße aus Niederbayern

Eurobutscher am 19 Mär 2024 04:28:44

Carsten

Danke. Ab er es ist für uns ja kein Problem, den Ar... nach Süden auszurichten,
Es gilt ja allgemein die Devise überall PV einzusetzen, auch wenn es nicht immer effektiv ist.
Der "uneffektiven Saft" ist immer mehr, als würde man die PV nicht installieren. Die Wirtschaftlichkeit ist etwas anderes :)

Gruß

Eurobutscher am 19 Mär 2024 04:36:44

ät rolandderältere

;) derältere wäre ich auch und in Albanien sieht man viel ;)
Das sind sicher "Reisende", die vorrangig Freistehen. Ind dieser Form ist das natürlich sch ... egal, wo der Ar ... hinzeigt :mrgreen:
So oder so ähnlich würde ich mir das auch vorstellen. Weißt du mehr über technischen Daten bzw. Hersteller des Zellen?
Das würde mir helfen

rolandderaeltere am 20 Mär 2024 00:06:59

Eurobutscher hat geschrieben:So oder so ähnlich würde ich mir das auch vorstellen. Weißt du mehr über technischen Daten bzw. Hersteller des Zellen?
Das würde mir helfen


Hallo "Eurobutscher",

das war wohl eine individuelle Bastelei.

Wieso würden Dir die technischen Daten und der Hersteller der gezeigten helfen?
Von derartigen Zellen gibt es heute doch eine unendliche Anzahl und für einen eventuellen Nachbau taugen dann irgendwelche von allen.

Möchtest Du ähnliches selbst verwirklichen?
Wenn nicht, dann sollte sich sicher einer der vielen professionellen Ausbauer dafür finden.

Berichte doch hier, wenn es was werden sollte,
wünscht sich wieder einmal aus Niederbayern grüßend

Tinduck am 20 Mär 2024 09:10:51

Flexible Module würde ich nur nehmen, wenn es überhaupt gar nicht anders geht (Gewicht, Fahrzeugmaße), sonst immer Rahmenmodule, weil billiger, ertragreicher und deutlich haltbarer.

Seiten- oder Heckmontage ist doch nur eine Preisfrage - und eben, ob man den zusätzlichen Strom braucht.

Morgens und Abends bringen die mehr als die Module auf dem Dach, insbesondere im Winterhalbjahr dürfte das den Ertrag deutlich erhöhen. Und ausrichten muss man sein Mobil auch nicht, einfach mitnehmen, was reinkommt. Selbst von der Sonne abgewandt machen Solarmodule tagsüber Strom. Alles, was mehr als Null ist, hilft.

Würde ich aber tatsächlich nur machen, wenn auf dem Dach kein Platz mehr ist.

bis denn,

Uwe

DonCarlos1962 am 20 Mär 2024 09:50:44

Tinduck hat geschrieben:Flexible Module würde ich nur nehmen, wenn es überhaupt gar nicht anders geht (Gewicht, Fahrzeugmaße), sonst immer Rahmenmodule, weil billiger, ertragreicher und deutlich haltbarer.

Das sehe ich genau wie Uwe. Aus eigener Erfahrung kann ich´s nur bestätigen.

Und wenn man schon beim "Basteln" ist, was spricht dann gegen eine Rahmenkonstuktion, bei der die Module aufgestellt, oder abgenommen und separat gestellt werden können?
Denn anders als bei der hier am Expeditionsmodell gezeigten Aufklapplösung der Module, ist der zu erwartende Ertrag auf einer rein senkrechten Fläche doch überschaubar.

Also dann würde ich die senkrechten Flächen abnehmbar oder eben auch klappbar gestalten und nicht flächig auf dem Mobil verkleben.

Interessant wäre einmal an welchem Modell die Solaranlage verbaut werden soll und welche Flächen zur Verfügung stehen.

LG Carsten

rkopka am 20 Mär 2024 10:02:32

DonCarlos1962 hat geschrieben:Denn anders als bei der hier am Expeditionsmodell gezeigten Aufklapplösung der Module, ist der zu erwartende Ertrag auf einer rein senkrechten Fläche doch überschaubar.

Und sie erfordern dir richtige Position für guten Ertrag. D.h. das Womo muß in eine bestimmte Richtung zeigen. Das ist nicht immer möglich oder sinnvoll. An der Küste will ich aufs Wasser schauen und nicht in den Hang. Oder der CP gibt vor, wie man stehen muß. Oder es gibt auf der "richtigen" Seite ein Hindernis (Fahrzeuge, Mauer, Vegetation). Das ist egal, wenn man frei in der Sahara steht, nicht aber an den meisten Plätzen in Europa. Oder man hat Zellen auf allen (3) Seiten, von denen aber nur 1/3 wirklich was bringt.

RK

Pechvogel am 20 Mär 2024 10:32:49

rkopka hat geschrieben:...Oder man hat Zellen auf allen (3) Seiten, von denen aber nur 1/3 wirklich was bringt.

Wie weiter oben schon geschrieben:
es kann hier nicht darum gehen den maximalen Ertrag aus der PV zu holen sondern darum auch den kleinsten Platz zur Stromgewinnung zu nutzen. Und da man Rahmenmodule, an Standard-Weißware oder Kastenwagen, schlecht an den Aussenwänden befestigen kann, blieben da nur flexible Module übrig.
Über Sinn oder Unsinn so einer Maßnahme muss man nicht diskutieren. Auch nicht über Effektivität, Wirtschaftlichkeit oder ökologischem Nutzen.
Es müsste jedem klar sein das die damit erzeugte Strommenge in keinem Verhältins zur Investition steht ( tut sie bei anderen Installationen am Womo aber auch nicht unbedingt ). Und von ökologischer Seite aus haben die Module sicherlich mehr gekostet wie sie ihr Womo-Leben lang einsparen.

Wenn dann geht es lediglich darum ob ICH auch noch das letzte Quäntchen zur Autarkie nutze (n will ). Und dann ist es eben egal ob man 1000,- Euro investiert um 2-3KWh/Tag zusätzlich zu haben.

Das einzige was vielleicht dagegen sprechen könnte ist die Tatsache das die flexiblen Module fest mit der Wand verklebt werden. Nicht nur im Hinblick auf einen evtl. mal anstehenden Austausch ( der Module, nicht der Wand. :mrgreen: ) sondern auch im Hinblick auf die Verstärkung / Versteifung der Wand, gerade auch wenn sich so ein Womo mal verwindet ( z.B. über eine Bordsteinkante fährt ) und die Verklebung ja nach Untergrund also z.B. auf GFK,... :gruebel:



Grüße
Dirk

HWBI am 20 Mär 2024 20:11:05

Eurobutscher hat geschrieben:.. UND nicht zufriedenstellend beantwort "aufkleben auf die Heckfläche". Das das geht, ist mir klar.
Aber was es bringt, ist mir unklar. Die 100 % werden Module sicher nicht einfahren. Aber wer weiß denn wie viel etwa an Strom erzeugen werden kann, wenn man das Heck
in die Sonne stellt. Sind 25-35 % von der Effektivleistung realistisch?..

OK, Heckmontage, 100W Flexpanel - warum ?
Bei mir wegen Batteriepflege im Winter und das Panel lag halt noch rum.
Mit Landstrom und Netzladegerät müsste ich die LiFePo mit 13,8V quälen, dem Victron kann ich eine "Winterschonladekurve" mit SoC um die 60% verpassen.
Das Womo steht unter dem Carport (das feste Dachpanel fällt damit aus) aber das Heck steht genau zum Süden, optimal für die Wintersonne.
Langzeiterfahrungen kann ich leider nicht liefern da erst 2 Jahre verbaut.

Montage mit Sikastreifen ungefähr wie gezeichnet, Doppelklebeband rundum, Ränder abgedeckt mit Aluklebeband:
Heck.jpg
Panel-2.jpg


Tagesverlauf Mitte Februar:
Verlauf.jpg

Erträge letzte 14 Tage:
(Ob es dir genug bringt musst du selbst ausrechnen :wink: )
Ertrag-14Tg.jpg

Killefit am 12 Sep 2024 12:02:00

Ich hab' mir 2022 ein flexibles 140 Wp Modul auf meinen kleinen Bus geklebt.
Mit Entsetzen habe ich jetzt festgestellt, dass es selbst bei hohem Sonnenstand und klarem Himmel nur noch max. 15W liefert, direkt nach der Montage waren das tatsächlich annähernd 140W im Peak.
Beim Googeln nach einem neuen Modul hab' ich leider sehr häufig gesehen, dass berichtet wird, dass die flexiblem Module nach 2-3 Jahren nur noch 10% bringen, also quasi im A*** sind.
Bin gerade am Überlegen, was ich als Alternative nehmen kann, denn die 35mm Rahmen sind mir auf meinem Bulli eigentlich zu hoch, das kollidiert dann mit der Reling und man erkennt das Modul dann auch sofort als solches und damit auch den Bulli als Camper.

VG, Stefan

Tinduck am 12 Sep 2024 12:28:16

Ach, und du meinst, ohne Solarmodul auf dem Dach ist ein Bulli, der nachts irgendwo in der Pampa steht, nicht als Camper erkennbar? :gruebel:

Mich überrascht immer wieder, für wie blöd die Stealth-Camper-Fraktion andere Leute hält.

Zum Thema: wenn ich ein haltbares flexibles Panel haben wollte (will ich nicht, Rahmenmodule sind für mich OK), dann würde ich im Marine-Bedarf ein begehbares Markenmodul kaufen. Die Dinger sind dafür ausgelegt, dass man drauf rumläuft - das ist was anderes als die billigen Dinger, die bei Amazon oder sonstwo verramscht werden.

Aber da ist man dann natürlich mindestens beim vierfachen Preis wie bei einem normalen Rahmenmodul, je nach Marke auch noch mehr.

bis denn,

Uwe

frankkk am 12 Sep 2024 15:47:23

Tinduck hat geschrieben:Zum Thema: wenn ich ein haltbares flexibles Panel haben wollte (will ich nicht, Rahmenmodule sind für mich OK), dann würde ich im Marine-Bedarf ein begehbares Markenmodul kaufen. Die Dinger sind dafür ausgelegt, dass man drauf rumläuft - das ist was anderes als die billigen Dinger, die bei Amazon oder sonstwo verramscht werden.
Aber da ist man dann natürlich mindestens beim vierfachen Preis wie bei einem normalen Rahmenmodul, je nach Marke auch noch mehr.
bis denn,
Uwe

Kann ich bestätigen die Aussage von Tinduck.
Weil sie so günstig sind habe ich zwei Rahmenmodule für Zuhause gekauft.
ich möchte sie nicht auf mein Womu haben.
Bei Verschattung von nur zwei Händen in der Sonne bricht die ganze Leistung (Watt) ein.
Da ist mein Marine Modul aber so was von gelassen,das kann ich bald zur hälfte abdecken und liefert immer noch Strom
grüsse Frankkk.

LaVidaRossi am 12 Sep 2024 19:39:35

frankkk hat geschrieben:Weil sie so günstig sind habe ich zwei Rahmenmodule für Zuhause gekauft.
ich möchte sie nicht auf mein Womu haben.
Bei Verschattung von nur zwei Händen in der Sonne bricht die ganze Leistung (Watt) ein.
Da ist mein Marine Modul aber so was von gelassen,das kann ich bald zur hälfte abdecken und liefert immer noch Strom
grüsse Frankkk.



Ahoi Frankkk :)

Mich würde mal der Zusammenhang bezüglich der Leistung bei Verschattung interessieren, warum da das "Marine" Modul besser arbeitet. Wodurch ist es da besser als das Rahmenmodul aus deiner Sicht?

Dabei meine ich jetzt nicht die offensichtlichen Vorteile wie: Dünnschicht, Halbzelle, ETFE Beschichtung etc....

Liebe Grüsse,
der Rossi

frankkk am 12 Sep 2024 22:01:06

Ich kann nur aus meinen Tests berichten die ich vor der Montage durchgeführt habe.
Bei den billigen Rahmenmodule (68€) brach der Strom nur durch eine Hand auf dem Modul rapide zusammen.
Ist jetzt auf dem Hausdach mit freier Sicht zur Sonne erst mal kein Problem.
Das gleiche Modul aber auf dem Womo nur durch einen kleinen Zweig verschattet, ein Problem.
Warum meine Marine Module nicht so anfällig sind kann ich erstmal nur durch Werbeaussagen unterstreichen.
EFX ActiveWire Zellen,19 Busbars sind Angaben die andere Hersteller nicht angeben.
nachzulesen bei Wattstunde.
Vielleicht ist das der Unterschied zur "normalen" Modulen.
Eins steht aber fest das Module auf einen Segelschiff immer mit Verschattungen zu "kämpfen" haben.
Verschattungen durch Masten und Segel ,Leinen,Taue und was sonst noch darauf hängt ist bei jedem Richtungswechsel vorprogrammiert.

grüsse Frankkk

silver34 am 13 Sep 2024 06:43:14

"EFX ActiveWire Zellen"

Das Kind braucht halt einen Namen , sollte sich auch noch gut anhören!

"19 Busbars"

OK wahrschein lich leiten 19 dünne Drähtchen den Strom besser von den Modulen ab wie dickere (breitere).

Für mich ist der Hauptgrund für die bessere Abschattungfestigkeit in der Oberflächenstrucktur zu sehen:
Normalerweise schön glatt, sind die von Wattstunde genoppt, dadurch wird besser seitliches Licht eingefangen.
Sicher so eine Richtungsunabhänigkeit ist grad auf Schiffen von vorteil, sind wohl selten unbewegt!
Ich bin mir aber sicher wenn du eine Zelle mit einem Papier direkt abdeckst kommt auch nix mehr!

Eidgenos am 13 Sep 2024 07:34:20


Joachim260 am 13 Sep 2024 10:44:26

frankkk hat geschrieben:...
Bei Verschattung von nur zwei Händen in der Sonne bricht die ganze Leistung (Watt) ein.
Da ist mein Marine Modul aber so was von gelassen,das kann ich bald zur hälfte abdecken und liefert immer noch Strom
grüsse Frankkk.


Das bekommst du auch als Rahmenmodul nur halt nicht für unter 100 €, hab ich auf meinem Womo und funktioniert bestens.

Gruß
Joachim

Tinduck am 13 Sep 2024 12:12:08

Weniger Schatten-empfindlich (Teilverschattung) werden Module durch mehrere Anschlussstränge für die Einzelzellen und Bypass-Dioden zwischen den Strängen. Dann können noch beleuchtete Stränge auch noch Energie liefern und werden von den inaktiven Strängen nicht runtergezogen. Unsere Hausmodule vom BKW haben z. B. vier Stränge, so kann ein kleiner Schatten nur 1/4 der Leistung kosten. Ein billiges Modul ohne Bypass-Dioden bricht dann komplett ein.

Kostet halt.

Die Noppen auf dem Marinemodul sind übrigens für die Haftung beim Drüberlaufen da. Wenn Noppen irgendwas an der Ausbeute verbessern würden, hätte jedes Hausmodul welche.

bis denn,

Uwe

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