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Liebe Forumsmitglieder, Lange lese ich still mit. Jetzt habe auch ich eine Frage, auf die ich bisher keine Antwort finden konnte... Wir, 2 Erw und 2 Kinder (1 und 4 Jahre) wollen nächstes Jahr für mehrere Monate durch Europa reisen. Davor gerne zum Antesten schon die ein oder andere Woche sowie an meine Eltern zur Mitnutzung geben. Danach hoffen wir, es behalten zu können. Evtl geht das aber wegen Hausbau nicht - ergo Wiederverkaufswert ist uns wichtig. Wir wollen nicht großartig umbauen (Festbett bzw Hubbett in Fahrerkabine), max 3,5t , keine Nutzung im tiefsten Winter. Wir dachten eigentlich an 25-30.000€, aber unrealistisch wenn Bj > 2000 und km < 150.000. Zwischen 30-40K findet sich der ein oder andere Integrierte (Hymer, Rapido, Dethleffs) Bj 2000-2007 mit ca 100.000km. Immer schnell weg, viele Interessenten. Jetzt haben wir ein Carado A 464 für 44K besichtigt (Bj 2014, 90.000km, 1. Hand, sehr gepflegt, jedes Jahr durch Sohn = Automechaniker gewartet, im Winter untergestellt). Uns kommt es für ein Alkoven teuer vor, seit 03/24 steht er zum Verkauf und es ist Carado, also neu war der wahrscheinlich ungleich teurer. Was sagt ihr? Gibt es noch Input zu möglichen Modellen? Wiederverkaufswert Alkoven? 10 Jahre alter Carado? Sind total überfordert. Danke für jeden Input! Nina Wollt Ihr bei 3,5t bleiben? Dann würde ich eher nach unserem Weinsberg 650 DG schauen. Der ist zwar 20cm kürzer, aber dafür fast 200kg leichter. Aber den gibt es leider erst ab 2022, der Vorgänger 700 DG hat ebenfalls ein massives Gewichtsproblem. Andererseits steht der Weinsberg als Jahreswagen ab 52k bei Mobile drin, da passt für das Verhältnis zu den 44k für einen zehnjährigen nicht so wirklich. Das, was man mehr an Rate für ein jüngeres Mobil steckt, geht ja nicht nur in Wertverlust, sondern schafft ein Mehr an Restwert und spart sicher einige Euro an Wartungskosten. Der Grundriss wirkt zwar nicht besonders innovativ, aber wir sind damit super zufrieden, allein das "ganz normale" Doppelbett ohne eingeschränkte Höhe ist ein Traum. Viele Grüße Florian Moin Nina, ich fahre den kleineren Carado A361, den ich 2017 als Halbjahreswagen aus der Vermietung gekauft habe. Bezahlt habe ich dafür etwa 47K. Allerdings war das Fahrzeug sehr sehr minimalistisch ausgestattet. Nur Markise und ein einfaches Radio. Für weitere Ausstattungen, wie z.D. Satellitenanlage, Hubstützen, Solar, WR, AHK, Hubstützen, Luftfederung, breitere Reifen mit Alufelgen, Alarmanlage, Rückfahrkamera, Truma Duo Control, Verdunkelung Fahrerhaus, 2. Aufbaubatterie, drehbarer Beifahrersitz u.a. sind noch einmal über 20K in das Fahrzeug investiert worden, sodass ich das Fahrzeug mit 70K Neuwert versichert habe. Für den Carado A 464 hätte ich 2017 bei dem Vermieter etwa 50K mit der Sparausstattung als Halbjahresfahrzeug zahlen sollen. Der geforderte Preis kann also angemessen sein oder auch überteuert sein. Mein Fahrzeug habe ich etwa 6K unter Listenpreis (Neufahrzeug) gekauft. Ich wünsche gutes Verhandlungsgeschick. Grüße aus S-H Ha-Jo
Danke für deine Einschätzung! Das angebotene Fahrzeug hat auch nicht viele Extras - kein Solar, keine Zusatzfederung, keine USB-Buchsen bei den Betten. Markise, Heckbettverstärkung, Kurbelheckstützen, Fahrradträger, Vorzelt sind vorhanden. Ob da dann die 44K angemessen sind, ist genau der Punkt. Wir würden versuchen auf 40K runterzuhandeln. Mich verunsichert auch das Alter von 10 Jahren bei Carado. Dazu habe ich noch nicht zu viel gefunden bzgl Abnutzung etc.
Das sprengt leider unseren Rahmen. Wir wollen ohne Finanzierung kaufen und in 2-3 Jahren ggf wieder verkaufen. Da ist uns ab 40K irgendwie vom Gefühl das Risiko groß und uns sind auch einfach finanziell Grenzen gesetzt. Aber ja, gefühlt ist der Carado aber irgendwie zu teuer, wenn man schaut, was man für 50K bekommt... 3,5t soll es sein, weil entsprechender Führerschein leider nicht vorhanden. Trotzdem danke!
Ein Neufahrzeug kostet heute 60 k. Das Angebot für ein 10 Jahre für 44k ist doch ein schlechter Scherz.
Ja, finde ich auch. Was wäre denn eine gute Alternative? Ich freue mich über Input! :) Hier gibt es noch einen alten Carado-Katalog von 2015: --> Link Dort steht der A464 mit einem Grundpreis von € 41.499.- drin. Ein Jahr vorher dürfte der kaum deutlich teurer gewesen sein! Wenn der angebotene also nicht exorbitant viel teures Zubehör mitbringt, dann will da jemand nach 10 Jahren noch ziemlichen Reibach machen! Schaut euch ruhig mal unseren Wagen an. Der sollte für eure Zwecke wunderbar passen. Gibts auch gebraucht noch recht günstig. Grüße
Der Carado und der baugleiche Sunlight wiegen ohne Extras und Herstellertoleranz über 3t "fahrbereit"(mit 75kg Fahrer, 10l Wasser, 1 Alu-Gasflasche). Das wird in jedem Fall eine sehr knappe Kiste.
Wo bzw wie sehe ich den? Danke!
Ja, leider scheint das aber grob der Marktwert zu sein, wenn man sich ähnliche Angebote deutschlandweit anschaut... Unglaublich :( Ich würde ganz sicher keine 44 tausend Euro für einen 10 Jahre alten carado zahlen. Wenn der Verkäufer das verlangt, bin ich gespannt ob er dafür einen Käufer findet. Wenn es dir um den Wiederverkauf gehst, dann würde ich kein Wohnmobil kaufen, weil der ganze Markt bzw Fahrzeuge extrem überteuert sind. 4 Personen,ein Fahrzeug mit etwas Ausstattung und 3,5t sind eh fast nicht machbar und wenn ihr viel bzw oft durch Frankreich wollt bzw auch auf der Autobahn würde ich auf die Höhe achten, wegen der Maut
...also das ist ja jetzt nicht so relevant in Bezug auf die möglichen Anschaffungskosten. Eigentlich Pinaz. Es sind schon so viele Dinge zu beachten, wenn jetzt die Höhe noch dazu kommt wird es immer schwieriger. Was den gefragten Preis angeht, ist alles gesagt. Das ist einfach zu viel. Und ja, es werden auch für andere 10 Jahre alte Womos 44.000,00 Euo aufgerufen. Aber da muss man dann auch die unterschiedliche Wertigkeit der Mobile beachten. Was die 3,5t betrifft, so ist das eigentlich nicht machbar, mit vier Personen. Wir haben einen Bekannten, der hat das auch erkannt und seinen Führerschein erweitert. Vielleicht ist das ja langfristig eine Alternative.
Die paar Euro an höherer Maut für einen Alkoven macht doch nicht die Welt aus. Die Preise für gebrauchte Mobile regelt der Markt. Kann man sich drüber aufregen, aber wenn irgendwer für so einen Carado nach 10 Jahren mehr als den Neuwert bezahlt, kostet er das halt. Liegt primär daran, dass ein neuer 50% mehr kostet... also bei den Herstellern beschweren. Wenn die so drauflegen, sind Gebrauchte beliebter und steigen im Preis. Ich würde bei 4 Personen und 3,5 Tonnen nach einem möglichst kurzen Fahrzeug (Stockbetten statt Querbett hinten sparen schon mal nen halben Meter und einiges an Gewicht) mit wenig Ausstattung suchen. Sonst wird das nix mit den 3,5 Tonnen. bis denn, Uwe Kommt eben drauf an wie oft man durch Frankreich fährt, wenn man 3-4 mal im Jahr nach Spanien fährt, dann spielt es schon eine Rolle ob man pro Fahrt 100 oder fast 200 Euro für die Autobahn zahlt
Man wählt doch kein Wohnmobil nach dem Kriterium Autobahngebühren aus. Raumangebot, Anzahl Betten, Wasser- Grauwassertank, Solar, usw. sind wichtig, am Ende noch der Preis. Wir haben uns eine Liste der Dinge gemacht die unser Wohnmobil haben sollte, sortiert nach Wichtigkeit und dann sind wir auf die Suche gegangen.
Also ICH würde wegen ein paar hundert Euro im Jahr nicht auf einen ordentlichen Stau-Doppelboden und gute Stehhöhe verzichten. Aber da tickt ja jeder anders. bis denn, Uwe So groß wie ich bin, kann ich fast überall stehen...:) Alkoven hat nicht nur Vorteile auch Nachteile, Benzin Verbrauch, Fahrgeräusche.... Stockbettwagen haben aber den Nachteil, dass die Garage recht klein ausfällt. Daher der Verweis auf unser Modell. Da gibt es zwei große Betten, 5 Sitzplätze, eine brauchbare Dusche und eine ordentliche Garage mit ebenem Boden. Und das alles unter 6 Meter und gut unter 3,5 Tonnen nutzbar. Grüße
Die Garage ist nicht breiter als beim Carado A361 mit Stockbetten. Die Höhe reicht gerade so für ein Rad. Bei meinen Stockbetten paßt kein Rad rein, wenn beide Betten genutzt sind. Mit einem Stockbett dagegen habe ich noch gut Spielraum über (oder unter) dem Rad. Allerdings hat man die Höhe beim Chausson auch mit 2 Schlafplätzen, die mit 132cm nicht weltbewegend breit sind (A361 je 85cm). Auf den Bildern sieht man ein Bett umgeklappt für den Transport, aber dann kann das andere doch auch nicht mehr wirklich benutzen (max. 65cm?) ? Sie schreiben "Das ideale Reisemobil für Radler, die ihre Fahrräder in der höhenverstellbaren Garage unterbringen können." Bei mehr als einem Rad muß man aber die Lenker abklappen und die Garage ist voll. Ist aber ein interessanter Grundriß für ein kurzes Womo mit vielen Betten. Nur der Stauraum ist natürlich etwas begrenzt. RK Der A361 ist ja schon 6,6 Meter lang. Das ist schon ein großer Unterschied zu 6 Meter, wenn man in der Stadt unterwegs ist. Bei Nutzung der Betten ist die Garage doch kaum der Rede wert. Kann aber bei einem Kind oder Getrenntschläfern eine Option sein. In der Größenordnung 6,6-6,8 gibt es schon Wagen mit Einzelbetten und Riesengarage. Die wären dann eher unsere Wahl. Im Vergleich zum 6 Meter A132 ist die Garage beim C514/C194 schon mehr als deutlich größer. Und die ist voll isoliert. Beim Carado A132 hat man nur eine Siebdruckplatte als Garagenboden und nur wenig voll nutzbare Garagenbreite. WIr haben die ganzen Kinderfahrzeuge, Tisch, Stühle, Getränkekisten, Vorräte, Schuhe, Womo-Zubehör in der Garage, oft in Euroboxen. Bett umklappen nach oben müssen und wollen wir auch nicht. Könnte für Surfer aber interessant sein. Fahrräder nehmen wir nicht so oft mit. Dazu montiere ich bei Bedarf den Radträger am Heck. Das ist mit vier kleinen Schrauben schnell erledigt. Dann wird es in der Stadt aber schon knapper mit Parkraum. Die Bettenwahl ist natürlich eine ganz persönliche Geschichte. Darf jeder selbst entscheiden. Es gibt ja auch noch massig andere Firmen und Grundrisse. Grüße |
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