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Hallo Forum, ich möchte 4 x 200WP Solar auf meinem Rimor Evo 95 montieren. Eigentlich mit Sporilern nur verkleben. Nun merke ich aber, dass das GFK Dach im Wesentlichen auf einer Holzplatte aufliegt, ohne mit ihr fest verbunden zu sein. Und 4 Platten a 1,70m nehmen schon recht viel Platz ein, sodass ich in der misslichen Lage bin, dass die beiden vorderen Module zwar mit dem GFK verklebt werden, aber nicht holzunterfüttert sind. Kennt jemand von Euch das Problem vielleicht? Meine Sorge ist, dass eventuell das GFK anfängt zu flattern oder es zu Verspannungen und ggf. Rissen im GFK kommt. Mein hiesiger Rimor Händler meinte, ich solle zusätzlich zum verkleben auch je Modul 4 kurze Schrauebn durch Modul, GFK und Holz schrauben. Könnte ich machen...aber ganz vorne ist kien Holz mehr, da m üsste ich dann mit Winkeln in vorderen Drittel der Module arbeiten. Schwierig, schwierig. Wie seht Ihr das? Mache ich mir zuviel oder gar zuwenig Sorge darum? Gruß, Mik Hallo Mik, Du belastest das schwimmende Dach ziemlich stark. Das Dach dehnt sich bei Hitze aus bis evtl. Wellen im Dach entstehen. Die Solaranlage muss das mitmachen! Aber 800Wp sind schon sehr viel. Für was? Willst dass die Batterie schon um 10 Uhr vollgeladen ist oder el. fahren? Denk an die 3,5 to, das Zusatzgewicht auf dem Dach hebt den Schwerpunkt,… Kommt dazu noch 600-800Ah Lithium? Soll der Rimor Gasfrei werden? Gruß Grandeur Hallo Grandeur, danke für Deine Antwort. Du hast genau das Problem erkannt... schwimmendes GFK Dach. Gewicht ist kein Problem, ich fahr auf 4,1 t. Batterie auch kein Problem, ich hab knapp 600 AH Speicher. Und ich fahre ganzjährig, ahbe ca. 300 Übernachtungen pro Jahr im Womo. Klasse, dass gleich der erste Antworter genau das Problem erfasst und die richtigen Fragen gestellt hat. Für nen Hobbywohnmobilisten wäre das sicher völlig überdimensioniert. Mik Das Problem der schwimmenden Dachhaut gibt es bei einigen Ahorn auch, man munkelt dass sie aus der gleichen Produktion kommen. Schrauben ins Dach würde ich aber vermeiden, soweit irgendwie möglich. Die Chance, das dauerhaft dicht zu bekommen, dürfte minimal sein. Ist die Dachhaut denn zumindest irgendwo verklebt, idealerweise an den Rändern? Dann könnte man mit dem K2 System vielleicht was machen. Hallo Mik, Rimor ist halt niedrigstes Einstiegssegment von Trigano. Aufbau mit Holzlatten und Styropor dazwischen. Dachbahn schwimmend verlegt. Mobile auf wenige Wochen Sommernutzung ausgelegt. So wie viele der Einstiegsmodelle. Ahorn lässt auch bei Trigano fertigen, deshalb sind die Innenausbauten sehr ähnlich. Zum drin leben hätte ich lieber ein älteres Wohnmobil mit einer soliden Kabine und stabilem Möbelbau gekauft. Bei dem schwimmenden Dach würde ich keine Schrauben reindrehen. Wenn es arbeitet und es durch die Schrauben daran gehindert wird, was sonst der Kleber mitmacht. Ich würde genau nach Herstellerangaben die Panele mit dicken Klebewürsten verkleben, was dann auch arbeiten kann in der Sonne. Alternativ nimmst im Winter Panele zum Aufstellen mit auf die Reise. Im Sommer kommst bestimmt locker mit 400Wp klar. Achtung bei den Modulen: Meine Schindelmodule bringen bei schwachem Licht extrem wenig Leistung. Die teuren Module von Bekannten bringen bei 1/2 Wp zu diesen Zeiten die gleiche Ladeleistung wie meine doppelt so große Anlage. Gruß Grandeur Hallo Schwimmend verlegtes Dach ist kein Problem, das machen ja viele Hersteller so, ob nun GFKoder Alu spielt da ja fast keine Rolle. Die Dachhaut wird ja an den Rändern fixiert, und in deinem Fall auch durch die Dachluken. Ich hatte ähnliche Gedanken als ich mein Dach ersetzt habe vor dem anbringen der Solarpanels. Die Fläche muss natürlich in gewissem Rahmen arbeiten können, aber die Bewegung wird ja auch jetzt schon durch die mittig gesetzten Dachluken begrenzt bzw. eingeschränkt. Ich vermute du willst die Halter aufkleben und darauf dann die Panels verschrauben um eine vernünftige Hinterlüftung / Wärmeableitung zu haben. Mein Rat wäre, nicht die "Spoilerhalter" über die komplette breite des Panels zu verkleben, sondern nur Stücke davon. Ich habe bei mir jeweils vorn und hinten je Panel ca. 10 cm Breite Stücke an den Ecken verklebt. Der Kleber wird so dick aufgetragen, daß nach " Anpressen" eine Kleberschicht von ca. 2mm bis 3 mm stärke verbleibt. Soll heißen, die Halter nicht andrücken bis sie auf dem Dach aufliegen, sondern quasi mit "Kleberabstand" . Dadurch hast du je Panel nur 4 relativ kleine Aufstandsflächen, welche durch die elastische, dicke Klebeschicht auch noch gewisse Scherkräfte aufnehmen können. Das hält Bombe, kann arbeiten, gute Hinterlüftung, und fliegt trotzdem nicht vom Dach. Das schlimmste, was du m.M.n. machen kannst, wäre die Teile auf dem Dach zu verschrauben. Zusätzliche Löcher welche zusätzliches Undichtigkeitspotential haben, ausserdem würdest du damit die natürliche Ausdehnung ebenfalls verhindern, was dann m.M.n. erst recht für Verspannungen sorgen kann. Das arbeitet dann in den Verschraubungen und wird über kurz oder lang undicht. Grüße fritz Ich würde bei diesem Dach einen ganz anderen Weg gehen: Ich würde eine Dachreling anbringen und dann Querprofile aufschrauben, die ich als C anbringen würde. Das C muss eine Höhe von der Dicke des PV-Moduls haben, dann kann man das Modul einfach in die C-Schiene einlegen und braucht es nur noch gegen Verrutschen fixieren. Die Dachreling kann ganz normal verschraubt werden. Normalerweise sind die Ecken (Verbindung Dach zur Wand) mit viel Dichtungsmasse und Kleber versehen, so dass dies ohne spätere Dichtigkeitsprobleme zu machen ist. Alternative zur Reling wären Querstreben, die es von Fiamma gibt, nennt sich Fixing Bar Pro L. Diese hatte ich auf meinen beiden damaligen Wohnwagen montiert gehabt, um eine Flugdrachen transportieren zu können. Diese werden auch auf den Dachecken verschraubt und haben oben eine Nut, in die man dann solche Nutsteine mit Gewinde einschieben kann, um daran dann die PV-Module befestigen zu können. Auch hier viel Dichtmittel verwenden, am Besten die Schraubköpfe komplett damit abdecken, dann ist das auch dicht. Vorteil von beiden Versionen: Das Dach kann wie jetzt auch weiter arbeiten. Gruß Axel Vorab danke an alle, die hier mitschreiben und guten Rat geben. Freu mich, wenn Ihr weiter hier mitdenkt und -schreibt. Am einfachsten, wenns funktioniert, wäre natürlich die Idee von Fritz, jeweils nur die Ecken der Solarspoiler zu verkleben. Ich frage mich aber, ob das ausreichend hält und auch, ob das Dach dann tatsächlich mehr arbeiten kann, als wenn der Spoiler auf kompletter Länge verklebt wäre. Was meint Ihr? Am Sichersten wäre vermutlich Dachreling und C-Schiene, aber natürlich auch recht aufwändig. So habe ichs bei meinem Camper gelöst (im Hintergrund des ersten Photos zu sehen) Fiamma Fixing-Bar Pro L scheint ein guter Kompromiss zu sein. Unglüclich aber, dass ich die Solarspoiler bereits an den Modulen montiert habe und vor allem, dass ich sicherheitshalber die Solarspoiler verschraubt und verklebt habe. Weiß gar nicht, ob ich die nochmal ab bekomme. Andererseits können die ggf. auch dran bleiben, wenn die 2,5cm Höhe der Fixing-Bar mit der Höhe des Solarmoduls selber (hinter dem Spoiler gemessen) hin kommt. Das werde ich heute mittag mal machen und berichten. Mal rein von aussehen her wäre natürlich einfach verkleben der Spoiler (ob auf ganzer Länge oder an den Eckpunkten) am schönsten. Schwarze Module, schwarze Spoiler auf weißem Dach sieht schon ganz nett aus. (hier mal 3 von 4 Modulen aufgelegt) Dachreling würde m.M.n. nur Sinn machen, wenn sie eh schon dauf wäre. Extra dafür eine kaufen und anbringen macht für mich überhaupt keinen Sinn, weil wieder zusätzliche Löcher ins Dach gebohrt werden müssen. Vermeide wenn irgend möglich jedes unnütze Loch in der Aussenhaut. Und zur Frage ob das hält (nur an den Ecken geklebt) - ja, hält. War schon so bei mir bevor ich mein Dach ersetzen musste, und da hat es die letzten 20 Jahre gehalten. Bedenken musst du da nicht haben, denn es gibt ja auch vorgefertigte Halter zu kaufen, welche nur für die Eckenverklebung sind. Ach ja, die Halter würde ich definitiv NICHT mit den Rahmen der Panels verkleben, die Verschraubung ist mehr als ausreichend, und wenn du mal ein Panel ersetzen musst, bekommst es nur sehr schwer wieder runter. Auch wenn es Arbeit macht, ich würde den Kleber da wieder entfernen, jetzt so du da noch dran kommst.... Grüße fritz Hallo Fritz, Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. OK, das stimmt natürlich. Bleibt aber immer noch die Frage, ob das GFK Dach dann noch genügend "gehen kann". Abgesehen von meiner Eingangsfrage, ob das Dach nicht "flattert", da im vorderen Teil des Daches die Module auf GFK ohne Holzunterfütterung geklebt wären. Wie gesagt, es wäre ansich meine bevorzugte Lösung, weil es keine weiteren Kosten verursacht und am hübschesten aussieht. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. An die Verschraubung komme ich bei montiertem Panel ohnehin nicht ran. Deshalb hat der zusätzliche Kleber quasi keine weiteren negativen Auswirkungen mehr. Bei Moduldefekt muss sowieso das Modul inkl. Spoiler runter. Das widerum würde dann eher für die Fiamma Fixing-Bar Pro L Lösung sprechen. Bei Deiner Lösung der Eckverklebung müsste ich dann vermutlich mit Schneidedraht ran.
Womit der Post natürlich komplett sinnbefreit wurde. Also nochmal neu... Hallo Fritz,
OK, das stimmt natürlich. Bleibt aber immer noch die Frage, ob das GFK Dach dann noch genügend "gehen kann". Abgesehen von meiner Eingangsfrage, ob das Dach nicht "flattert", da im vorderen Teil des Daches die Module auf GFK ohne Holzunterfütterung geklebt wären. Wie gesagt, es wäre ansich meine bevorzugte Lösung, weil es keine weiteren Kosten verursacht und am hübschesten aussieht.
An die Verschraubung komme ich bei montiertem Panel ohnehin nicht ran. Deshalb hat der zusätzliche Kleber quasi keine weiteren negativen Auswirkungen mehr. Bei Moduldefekt muss sowieso das Modul inkl. Spoiler runter. Das widerum würde dann eher für die Fiamma Fixing-Bar Pro L Lösung sprechen. Bei Deiner Lösung der Eckverklebung müsste ich dann vermutlich mit Schneidedraht ran. Wir hatten mal ein ähnliches Modell, XGO, das selbe Dach. Okay im Sommer sah es von oben etwas abenteuerlich aus. Ich habe auch 4x Solar mit Spoilern und eine autom. Sat Antenne drauf geklebt. Durch die Dachfenster hat die aufgelegte Dachhaut genug halt gehabt, Wir haben das Auto 4 Jahre so gefahren und keine Probleme gehabt. Einfach draufkleben, hält schon. Holger Hallo Holger,
Was meinst Du mit "abenteuerlich" und warum nur im Sommer?
Hast Du zufällig noch Photos davon? Gruß, Mik Doppelpost Hallo Mike Ich würde mir da kein Gedanken darüber machen. Ich hab ja einen alten Chausson mit saudünner schwimenden GFK Dachhaut. Ist es kühl liegt dei Dachhaut schön oben. Bei guten Sonnenschein und Hitze ist das eine Wellblechpiste. Das erste mal hab ich mich erschreckt und dacht auch, was ist da los. Aber die 3 Module waren 17 Jahre oben. Und die Neuen sind am selben Platz nur grösser. Und ja nix Schrauben. Als ich dei Snipe montiert habe, hab ich auch 2 Schrauben verarbeitet auf der Grundplatte. Wusste das sich dort ein Querholz befindet. Beim letzten Gwitter hab ich bemerkt das eine Schraube undicht ist. Eine Dachreling ist bei mir auch verschraubt. Hab die alle runtergenommmen und angeklebt. Dort trat auch Wasser ein. Wurden einfach damals mit kurzen 1 cm 6 mm starken Blechschrauben verschraubt. Also lass es bleibe mit den Schrauben. Gruß Franz
Hab das jetzt gerade erst gelesen, und muss korrigieren. Ich habe nicht gemeint, nur die Ecken der Spoiler zu verkleben sondern den Spoiler auf ca. 10 cm Stücke zu kürzen bzw. zu teilen! Spart Spoilermaterial und Kleber, hält aber genauso gut, bessere Hinterlüftung (von allen Seiten) etc. . Diese Stücke dann an den Ecken anbringen und auf dem Dach verkleben. Somit bekommst du aus einem Spoiler ca. 3 - 4 Stücke, und der Zwischenraum lässt genug Spiel für das "arbeitende Dach". Aber ist ja eh obsolet, wenn Du die Spoiler schon mit den Panels verklebt hast.... Grüße Fritz Hallo, meine Erfahrung mit Verkleben auf GFK-Dach, Rimor, waren negativ. Ich habe die flex Paneele mit einem flexiblen Klebenband (10cm breit) rundum verklebt, ich dachte das würde die Größenausdehnungen abfangen. Dem war nicht so. Nach nur 2 Jahren waren die Paneele kaputt, morgens, wenns kühl war, kam noch etwas Leistung aber sobald die Paneel warm wurden war es aus. Glücklicherweise hatte ich noch Garantie. Nach dem Entfernen habe ich festgestellt, das unter den Paneelen das GFK leicht schwarz verfärbt war und Risse aufwies. Daraufhin habe ich das GFK mit Gelcoat Rep Spachtel repariert und die neuen Paneele nicht mehr direkt sondern über Abstandshalter auf dem Dach verklebt. Eine ähnliche Lösung wurde von einer Fa auf youtube vorgeschlagen. Dadurch kann Luft unter die Paneel, diese können die starke Ausdehnung des GFK durch Wärme überleben, da die Dehnung über eine ausreichende Menge Kleber an vielen Kontaktstellen aufgefangen wird. Zur Info, Wärmeausdehnungskoeffizient: Solarpanel mit ETFE 1,30E-007 Wiki GFK Längsrichtung 7,00E-006 GFK Querrichtung 2,70E-005 dies bedeutet, daß sich das GFK ca. 50 mal mehr ausdehnt als ein Paneel aus ETFE. Schöne Reisen :) |
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