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Auf der Schweizer Kaffeemesse wurde die Roxy aus FFB vorgestellt. Preis ist noch nicht klar, die Technik ist spannend und das Format würde vermutlich sogar passen. --> Link. Bis Ostern möchte ich schon zu (Kaffee)Potte kommen...
Als Freund coolen Designs und Minimalismus finde ich das Teil cool. Als quasi Boomer (trotz hoher IT Affinität) wurde ich stutzig als ich "Smartphone App" las. In Italien ist es möglich in nahezu jeder Strandbar, Autobahnraststätte, Landstraßentankstelle einen leckeren Espresso zu bekommen. In Deutschland muss das ingenieurmäßig mit allerlei Sensorik gelöst werden. Schätze mal der schmeckt dann immer noch nicht nach "Italien", weil die Seele fehlt :D Aus meiner Sicht ist das so: Um exzellenten Espresso zu machen, reicht eine gute Mühle, eine Handhebelmaschine und die Fähigkeit beides richtig einzustellen zu bedienen. Natürlich muss das Ausgangsprodukt stimmen. Die Bedienung der Handhebelmaschine besteht neben der Vorbereitung des Kaffees im Sieb und der richtigen Wassertemperatur, insbesondere in der Regulierung des Drucks. Menge des Kaffeepulver, Durchlaufzeit und Menge des Cafés haben Rezept Charakter. Beim Druck geht es nicht um maximale Gleichmäßigkeit, sondern um das finden einer idealen Druckkurve. Professionelles Bar. Equipment zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht nur sehr robust ist, sondern auch das Dinge wie Temperaturstabilität, Mahlgrad, Dosierung und nicht zuletzt die Druckkurve der bedienen Person weitgehend abgenommen werden. Einmal korrekt eingestellt, braucht man nicht mehr die besten Fachkräfte um guten Espresso zu liefern. Das merken wir in Italien, denn dort lassen die Bars die Maschinen von ausgebildeten Barista einstellen. Oft übernimmt diesen Service der Kaffeelieferant. Die Appsteuerung der Roxy Maschine ist eine Möglichkeit, die Druckkurve präzise zu steuern. Der Kaffeefreak hat damit die Möglichkeit, verschiedene Barista- und Maschinen-Styles quasi nachzustellen – und das reproduzierbar. Für jemanden, der einfach nur eine Kaffeemaschine kaufen möchte, ist das totaler Overkill. Da gebe ich dir recht. Die Roxxy Maschine versucht den Spagat zwischen simpler Alltagstauglichkeit und maximal flexiblen Einstellungsmöglichkeiten. Da ich ein experimentierfreudiger,Kaffeefreak bin, der sogar seine Bohnen selbst röstet, spricht mich an. Ich würde diese Maschine sicherlich nicht jedem empfehlen, das ist schon etwas speziell. Gestern kam die Preise heraus. Wer die Maschine im Dezember bestellt, bekommt sie im März und zahlt knapp unter 2000 €. Später wird die Maschine etwas über 2300 € kosten. Anfang Dezember kann man bestellen. Ich werde das einfach mal tun. Noch was zu Italien: Vielerorts ist der Espressopreis beim Verzehr im Stehen an der Bar irgendwo zwischen 1 und 1,50€ gedeckelt.
Ehm - trinkst du dann den Kaffee auch noch? Und nebenbei: was macht dabei Herr Marquardt?
Der kommt aus der Autokorrektur vom Handy. Ich habe es zu "Mahlgrad" korrigiert.Diese Mistdinger haben nach wie vor keinen angemessenen Wortschatz.
Mal ist der Weg das Ziel, mal einfach nur der Genuss. Beim Herumprobieren koppe ich Kaffee sowohl weg, als auch in mich hinein. Beim Frühstück morgens wird nur zubereitet und getrunken.
der ist nicht gedeckelt....der kostet "soviel" weil du ihn normal im stehen trinkst....und weil eine gute Bar die was auf sich hält sich nicht leisten kann die Vormittagtägliche Kundschaft zu verprellen...dort geht man zum 2. Frühstück in "seine" bar um zu hören wer alles gestorben ist. Natürlich kostet der Caffe al banco Nachmittags auch nur soviel wie morgens.
Naja, ich bin immer wieder fasziniert, dass selbst hier: --> Link Also direkt neben dem Pantheon in Rom, wo man sehr gut ausschließlich von den Touris leben könnte, der Espresso auch nur 1,50 kostet. Das lässt mich weiter daran glauben, dass nicht überall "Gier frisst Hirn" passiert.
In Italien schützt der Gesetzgeber vor der Gier der Gastronomen. Gibt Gesetze die den Kaffeepreis deckeln. Allerdings nur den direkt an der Theke. Ich trinke nur zu Festivitäten Kaffee, wenn ich dem nicht entkommen kann. Bei uns ist meine Frau die Fachfrau in Sachen Kaffee. Zur Maschine: Wir haben einen Kaffeevollautomaten, der alle möglichen Zubereitungsarten kann und recht teuer war (ca. 900 Teuros). Aber der Kaffee, der mit hohen Druck in der Maschine gebrüht wird, schmeckt meiner Frau zu grantig. Sie hat alle möglichen Einstellmöglichkeiten, wie z.B. den Mahlgrat variiert - ähnliche Ergebnisse. Aus diesem Grund und weil meine Frau nur "normalen" Kaffee trinkt, steht der Vollautomat nun noch ungenutzt herum und meine Frau ist zur Filtermaschine zurück gekehrt. Mit dieser wird der Kaffee weicher. Zur Vorbereitung der Bohnen: Wir verwenden im Prinzip keinen industrieell gemahlenen und vakuumverpackten Kaffee. Nur kurz nach dem Öffnen hat dieser Kaffee noch etwas Aroma. Außerdem ist gemahlener Kaffee Bahndamm letzte Ernte. Man weiß nicht, was so alles drin ist. So gibt es Hersteller, z.B. Gala, die heimlich Zichorie (Kaffeeersatz aus den Nachkriegsjahren) beimischen. Die Bohnen werden bei uns jedesmahl frisch gemahlen mit einer etwas "besseren" Maschine, wo z.B. der Mahlgrad eingestellt werden kann, damals Testsieger. Zu den Bohnen: Es gibt zwei Sorten: Arabica und Robustra. Arabica ist weicher mit weniger Säure. Robustra ist etwa doppelt so stark, hat viel Säure und ist in der Produktion viel billiger. Es gibt aber im Handel kaum noch 100 % Arabica, weil in Brasilien durch eine dortige Mißernte der Weltmarktpreis für Arabica sehr stark gestiegen ist, also mischen die Produzenten mehr oder weniger heimlich möglichst viel Robustra unter, ganz schlimm bei Jakobs und allen italienischen Sorten. Wenn auf den Verpackungen nicht 100% Arabica steht, dann ist viel billiger Robustra untergemischt. Wir nehmen nur Bohnen aus 100 % Arabica, weil der einfach besser schmeckt und man kein Sodbrennen bekommt. Viel Auswahl gibt es leider nicht mehr. Bei uns sind 100 % Arabica-Bohnen zur Bückware geworden, gibt es nur noch gelegentlich zu kaufen. Wenn wir uns etwas besonders gutes gönnen wollen, holen wir uns in einer kleinen Rösterei frisch geröstete Bohnen aus dem Hochland der peruanischen Anden wegen des ausgeprägtem Schokoaromas oder Wildkaffee aus dem Hochland von Äthiopien. Wir hatten dort alle möglichen Sorten von der ganzen Welt gekostet, aber diese beiden Sorten schmecken uns am Besten. Da meine Frau aber recht viel Kaffee trinkt, nehmen wir meist nur "normalen" 100 % Arabica und meine Frau peppt diesen mit Schokoladensirup (Barsirup) etwas auf. Das ist viel billiger und schmeckt fast genau so wie peruanischer Andenkaffee. Im Womo haben wir auch nur eine Filterkaffeemaschine und wollen auch keine andere. Es ist keine Geld-, sondern eine Geschmackssache und außerdem lässt sich diese Filterkaffeemaschine recht gut in einem Fach in der Womoküche verstauen.
Volles Zustimmung. es gibt tollen Filterkaffee. Espresso und Filterkaffee sind unterschiedliche Getränke aus derselben Frucht.
Ist sehr unvollständig, kann man aber als Richtung so stehen lassen. Es gibt noch weitere durchaus interessante Sorten, die in der Vermarktung eine nur untergeordnete Rolle spielen - z.B. Liberica. Man kann nicht sagen, dass eine Sorte prinzipiell "besser" ist als eine andere. Innerhalb der Sorten gibt es geschmacklich sehr große Unterschiede - wie beim Wein gibt es erhebliche regionale Unterschiede (Boden, Lage, Anbauhöhe...). Wieder ähnlich wie beim Wein gibt es unterschiedliche Bearbeitungschritte, die in unterschiedlicher Qualität und Zielrichtung erfolgen können. Anders als beim Wein findet der letzte Verarbeitungsschritt sehr zeitnah vor dem Genuss statt. Daher gibt es Mühlen und Maschinen. Da einzutauchen ist für mich spannend. Man muss es aber nicht um gerne Kaffee zu trinken. Die Entscheidung ist gefallen, ich habe eine Roxy Espresso bestellt. Das Startup will die Maschine im März liefern. Die erste Serie von 100 Stk. war in 2 Stunden ausverkauft. Man ist nicht allein als Verrückter in dieser Welt. --> Link
Der "ROBUSTRA" heisst ROBUSTA und das deswegen, weil er etwas "robuster" ist (Nomen est Omen), er ist weniger empfindlich gegen Temperaturschwankungen, Krankheiten, Feuchte usw. als der Arabica. Er wächst auch schneller und kann mehrmals im Jahr geerntet werden, daraus ergibt sich auch der günsigere Preis gegenüber dem Arabica. Das ist allerdings keine Qualitätseinschränkung. Robusta kommt hauptsächlich aus dem Flachland unter etwa 700 m, im Gegensatz zum Arabica, der im Hochland auf 1000 m und mehr wächst, entsprechend langsamer. Allein die Sorte Arabica ist aber noch lang keine Qualitätssaussage, da kommen noch viel mehr Parameter dazu wie das Ernteverfahren, insbesondere das Rösten, das Mahlen usw. Es gibt auch sehr gute Robustas und im Gegensatz dazu Arabicas als Massenprodukt im Supermarkt. Der Typ alleine sagt also gar nix aus, wer guten Kaffee möchte, der muss eben probieren.
Schickes Maschinchen Max, aber den Preis für den Purismus muss man sich auch auf der Zunge zergehen lassen .... :mrgreen: Bin gespannt auf deine ersten Tests.
Das Konzept der Maschine klingt interessant (alle relevanten Parameter per Microcontroller gesteuert anstatt mechanischem Vorbrühen à la E61 etc.) Knapp 2k€ als Betatester investieren ist allerdings ebenfalls mutig. Bitte lass uns an deinen Erfahrungen damit teilhaben. ...und: Was meinen dir auf der Webseite mit "Brew by Weight"? Gewicht des Pulvers... aber da ist doch keine Mühle drin, oder? Gewicht des Wassers? *grübel*
Das ist aber Geschmackssache. Ich finde 100% Arabica aus Südamerika geschmacklich langweilig. Da muss schon ein bißchen Robusta rein, damit der schmeckt. Eine 100%-Robusta-Mischung aus Vietnam hingegen fand ich sehr gut - das war aber kein Allerwelts-Robusta, der bei Großröstereien beigemischt wird, sondern eine spezielle lokal verkaufte Sorte. Der Röstgrad macht auch einen Riesenunterschied. Sizilianer schaffen es z.B., den besten Sulawesi Toraja totzurösten :-(
Man hat ja irgendwann so sein Kaffee Grundrezept aus Menge des Mahlguts, Dauer des Bezuges und Menge des fertigen Kaffees. Beispielsweise für ein Doppelsieb 18g in, 35s Bezug und 40g in den Tassen. Mit einem Grundrezept kann man sich strukturiert unterschiedlichen Kaffeeröstungen nähern und ist schnell in der Anpassung das Optimum herauszuholen. Die Roxy misst auf Wunsch die Menge des Durchflusses und man kann damit die Menge des Wassers bestimmen, welche dem Kaffee zugeführt wird (das bleibt etwas tricky aber ich will es hier nicht zu weit treiben). Dann kannst Du beispielsweise für Dein Rezept 18g ins Sieb geben, die Wassermenge auf 44g beschränken (Etwas Wasser bleibt ja im Puk) und bei selben Mahlgrad an der Brühkurve arbeiten um auf 35s Bezugsdauer zu kommen. Mit einer klassischen Maschine würdest Du stattdessen den Mahlgrad an die Durchlaufzeit anpassen. Das klingt unspektakulär, bedeutet aber, dass Du mit der Roxy praktisch die Brühkurve von anderen Maschinen z.B. Handhebelmaschinen nachstellen kannst. Ich freue mich schon darauf mit diesen Parametern zu spielen. Und für den einfachen Genuss legt man eine oder zwei gespeicherte Brühprofile ab und die Maschine braucht nur einen Knopfdruck wie ein ganz simples Gerät. Die Spreizung von Simpel bis Freak reizte mich. Und ja, gerne werde ich berichten - nun heißt es aber erst einmal drei Monate warten.
Hast Du die Edition bestellt? :D Wie macht das der Kaffeekenner mit seinem Kaffeewasser, wenn man unterwegs ist ändert es sich doch immer wieder.
Sieh es als Gimmick. Du fährst ja auch in den Urlaub um was anderes zu sehen, andere Kulturen zu erfahren, das Essen schmeckt anders, warum nicht der Kaffee?
Hallo, sehr interessante Maschine, leider hat meine Finanzverwaltungen die Anschaffung abgelehnt und so bleiben wir bei unserer Delonghi zuhause haben wir die De'Longhi Siebträgermaschine La Specialista Maestro Undine. Im Wohnmobil die Dedica Style EC 685.BK auch von Delonghi und die Kaffeemühle ROMMELSBACHER EKM 300 Für Filterkaffee nutzen wir ganz klassisch einen Wasserkessel und Handfilter oder eine Frenchpress, Kaffee kaufen wir in kleinen Röstereien, auf Märkten in Frankreich oder auch mal den Bio Kaffee vom Discounter.
Sehr schöens design Als dann "app" kam war ich weg. Für uns ein nogo
nee
Das das Wasser eine große Rolle spielt ist klar. Ich werde das Stück für Stück herausfinden. Ich bin kein Perfektionist, der auf der Suche nach einer einzigen Wahrheit ist, sondern ein neugieriges Spielkind, welches die Mittel hat mit so etwas zu spielen. Ich betreibe die Kaffeesachen mit einer Mischung aus Passion und Selbstironie.
Weil es mir nicht um "den einzig wahren Kaffee" geht, sondern darum, dass ich im Urlaub manche Sachen einfach sehr gerne mache. Es gibt zudem genug Lokales was ich da einbeziehen kann - Röstungen, Rezepte, Wasser... . Außerdem heißt meine Kaffeespielerei ja nicht, dass ich keinen anderen Kaffee trinke. Kein entweder-oder, sondern ein sowohl-als auch.
Klasse Maschine, wie ich finde.
Völlig nachvolziehbar. Es gibt Vieles wozu ich ebenfalls keine App-Abhängigkeit wünsche. Hier überwiegt meine Neugier. Die Roxy ist ein ziemliches Nischenprodukt. Das Ganze ist ein Spaß, den kein Mensch wirklich braucht. Vor die Wahl gestellt, ob ich einen guten Kaffee in schlechter Gesellschaft oder einen schlechten Kaffee in guter Gesellschaft trinken möchte, werde ich mich wohl in 9 von 10 Fällen für die zweite Variante entscheiden. Muss ich aber nicht. Ich liebe es mit meiner Frau zu reisen und mache dabei gerne Kaffee. Wieder ein "sowohl - als auch". Bin inzwischen mit meiner 9barista für unterwegs recht zufrieden. Oder wenns Milchkaffee oder sowas wie Cappu für zwei sein soll halt mit der Bialetti. Wie immer kann eine gute Mühle nicht wichtig genug genommen werden. Für unterwegs bei mir eine KinGrinder K6.
Das ist eine pfiffige Idee. Keine Ahnung, ob man etwas ähnliches bei den üblichen Verdächtigen findet, vermutlich nicht. Ansonsten, Thema App: Warum nicht? Eine Steuerung per App ermöglicht ein umfangreiche Konfigurationsoberfläche, ohne dass man dem eigentlichen Gerät einen Bildschirm oder eine Tastatur verpasst. Bei den hochwertigeren Siebträgern setzt man z.B. für die PID-Steuerung mittlerweile durchgängig ein kleines OLED Display ein, meist auf der Rückseite versteckt. Eine App-gestützte Oberfläche ist dagegen viel mächtiger und am Gerät komplett unsichtbar. Als Nachteil braucht man halt irgendwo ein Smartphone, aber ok.... Das ist so ein bisschen wie bei den Autos: Am Vergaser lief alles mechanisch, dann kamen erst die CDI-Zündungen, dann EFI und letztlich die komplette Steuerung des Motors per ECU. Letztere kann einfach alles nur besser als der Vergaser, ist zuverlässiger und langlebiger. Diesen Prozeß (von mechanisch zu elektronisch) kann man bei professionellen Baristamaschinen heute schon miterleben, da gibt es quasi keine aktuellen Maschinen mehr mit ausschließlich manuell gesteuertem Shot. Die meisten haben vollständig elektronisch gesteuerte Brühgruppen. Und genau wie heute jeder einen Automotor bei -20°C starten und damit auch ohne abzuwürgen am Hang losfahren kann, können mit einer modernen Baristamaschine auch kurz angelernte Mitarbeiter einen anständigen Cappu servieren. Quasi ein win-win :)
Für die Nespresso nehmen das Kaffeewasser immer mit. Bei der geringen benötigten Menge für einen Espresso ist das kein Problem. Der Grund dafür ist allerdings weniger der Geschmack, sondern der Kalk. Wir nutzen zuhause ein Flaschenwasser mit weniger als 20mg Hydrogencarbonat pro Liter (HCO3-), was der wesentliche Faktor für die Ausfällung von Kalkrückständen in der Kaffeemaschine ist. Mit kalkarmem Wasser kann man sich das Entkalken nahezu sparen und geschmacklich ist es auch angenehmer. Den Siebträger zuhause muss ich damit quasi nie entkalken.
Es gibt ein paar neue Hersteller, die mit der Sensorik und elektronischen Steuerung für den neuen "heißen Sch.." der Szene sorgen. Häufig genannte "erste" Referenz ist die "Decent" Espressomaschine. Die hat ein tabetartiges Display Roxy ist recht früh dran. Andere (neue) haben schon Maschinen angekündigt. Die traditionellen Hersteller gehen etwas andere Wege, da sie nicht so schnell auf die ultraschnellen Heizelemente umstellen wollen, sondern ihren Marktvorteil in Boiler und Brühgruppentechnologie nicht über Bord werfen wollen. Es wird beides geben. Ich denke schon, dass der Weg der flexiblen Steuerung mit viel Sensorik und schnellen Heizelementen eine neue Geräteart hervorbringen wird, die Vorteile von Vollautomat und Siebträger miteinander verheiraten wird. Da ist ein spannender Anfang gemacht.
Moin, gibt's schon erste Erfahrungsberichte? :)
Die Maschine kam letzte Woche. Ich habe sie noch nicht im Wohnmobil ausprobiert, nur in der heimischen Küche und da kommen schon gute Ergebnisse raus. Ich musste diese Woche noch mal auf einen Kongress nach Spanien und komme wohl erst Mitte Mai dazu, die Maschine zu im Wohnmobil zu probieren. So viel jetzt schon: Die Kaffeequalität ist exzellent. Das Gerät wiegt 8 kg - nichts für Menschen, die mit jedem Gramm Zuladung rechnen müssen. Die Verarbeitungsqualität mit dem beschichteten Metallgehäuse, Laborglas Wassertank, Holzgriff und Sieb,ist exzellent und makellos. Auch die App-Steuerung für die Spielereien ist klasse und die Einknopfbedienung macht ebenfalls was sie soll. Die Größe kann man vielleicht auf dem Bild in der heimischen Küche erkennen.
Cool, danke für den ersten Bericht. Natürlich warten wir alle auf den ersten Kaffee im Wohnmobil und wie es dir gefallen hat :) Schickes Maschinchen. Ich fand es auch mutig, 2 k€ für eine Startup-generierte Espressomaschine samt App zu riskieren - schön, wenn es sich gelohnt hat. Kann auch schiefgehen - ich hatte mal überlegt, in ein Startup-Ebike zu 'investieren' - hab ich zum Glück nicht gemacht, ist nämlich grandios schiefgegangen, das Ding war bei Auslieferung dann quasi unbrauchbarer Schrott und das Startup ist Pleite. War das Reevo-Bike --> Link. Extrem laut, keine Gangschaltung, miese Verarbeitung, Sicherheitsmängel... die Reviews sind absolut vernichtend. Wünsche Dir immer schönen Kaffee-Genuss! :) bis denn, Uwe
Danke, Uwe! In Uelsen gibt es dann Verköstigung. So, die Maschine hat den Probelauf im Wohnmobil gemacht und der Akku hat den nötigen Strom geliefert. Bilder folgen nach dem Einbau an den designierten Ort. Zwar habe ich den finalen Platz der Maschine für das WoMo noch nicht gebaut, aber die FAZ hat die Roxy getestet. Ich verlinke mal das Video für den geneigten Interessenten. --> Link Servus, Mir ist letztes Jahr auch so ein "Set" (Siebträger plus Mühle) aus dem Großhandel nachgelaufen. War ne Kitchenaid aus der Reklamation (120 Euro anstatt regulär 300-400Euro; Fehlerangabe kein Wasser, ich mußte nur den werksseitig geknickten Ansaugschlauch vom Tank neu verlegen) plus eine Beem Mühle (letztes Exemplar für 30 Euro) aus dem Auslauf. Zum Reinschnuppern ok, der Profi wird wahrscheinlich mit dem Kopf schütteln.
Es ist nicht wichtig, womit jemand seine Freude hat. Die Freude ist wichtig. Die ganzen Technikdinge, ob Wohnmobil oder Kaffeemaschine darf man nicht zu ernst nehmen. Nichts davon ist für ein zufriedenes Leben wesentlich.
Sehr interessantes Video, danke für den Link! Mein Interesse an der neuen Generation der Maschinen ist damit wieder einmal gewachsen, obwohl ich eigentlich erst vor ein paar Wochen eine eher langfristig angelegte Investition in eine ECM Synchronika gemacht habe - also solide Dualboiler-Technik im klassischen E61 Gewand. Ich liebe sie jetzt schon :) Generell faszinieren mich aber die Möglichkeiten, die sich durch die adaptive Steuerung der Durchflussmenge und das spontane Ansprechen der Dickfilm-Heizpatrone in der Roxy ergeben. Die rock-solide Temperaturstabilität der Synchronika erkauft man sich halt auch heute noch mit rund 15 Minuten Vorheizzeit. ...um zum eigentlichen Thema "...im Womo" zurückzukommen: Ich überlege jetzt ernsthaft, ob ich meinen alten Isomac Millennium Zweikreiser irgendwo im Wohnmobil mitfahren lasse. Vielleicht etwas dekadent und auch umständlich, aber bevor das gute Stück Staub ansetzt ...und dann weiß ich wenigstens, weshalb ich das Mobil habe auflasten lassen :D Ich hattezuhause schon alles mögliche, auch grosse Jura Vollautomaten, aber seit mittlerweile 12 Jahren bin ich zuhause mit der hier glücklich. Die ist jetzt stressfrei 12 jahre mehrmals täglich gelaufen, macht guten Kaffee und braucht wenig Platz: ![]() DeLonghi Dedica. Mal ganz davon abgesehen dass die nur 150 Euro kostet, ist sie mittlerweile auch in meinem Bekanntenkreis in Benutzung, alle sind damit glücklich. Und das teils schon seit etlichen Jahren, von Fehlfunktion oder Problemen habe ich noch nie gehört. Das Ding ist quasi unzerstörbar. Wenn jemand beim campen protzen will wahrscheinlich nicht so gut weil billig, aber für zuverlässig guten Kaffee gibts meiner Meinung nach nix besseres ( auch wenn ich im Camper dann die gute alte Bialetti benutze ).
Sieht interessant aus, weil klein und dennoch mit Dampflanze. Definitiv ein Kandidat für das mobile Cappuccinovergnügen! Die De Longhi Dedica 684 hab ich zu Hause auch. War die umweltfreundliche Alternative zur Nespresso. Nicht ganz so lecker, aber sehr nah dran mit dem richtigen Kaffee. Die ist nicht nur günstig, sondern auch robust und sehr wartungsarm. Puristen bemängeln das Cremavebtil im mitgelieferten Siebträger. Ich habe das Ganze mit einem bodenlosen Träger versuccht. Letztendlich aber wieder beim Original gelandet. Will nur der Kaffee damit an besten schmeckt. Und das ist es was am Ende zählt.
Aus der Dedica kannst Du mit wenigen Tricks wesentlich besseren Kaffee als aus der Nespresso ziehen: 1. gute Röstung ungemahlen kaufen und nach Gebrauch wieder gut schließen 2. gute Mühle für den richtigen Mahlgrad verwenden Der Rest ist dann noch etwas Routine im Herstellen eines gleichmäßigen Verteilung und beherztes Andrücken im Sieb. Die Kaffeemühle macht oft noch mehr für den Geschmack als die Maschine. Und noch ein Dedica Trick: Wenn bei Dir der erste Kaffee nachdem Du gerade Milch aufgeschäumt hast etwas bitter schmeckt, kannst Du dem Abhilfe schaffen, indem Du etwas heißes Wasser in eine separate Tasse spülst, bevor Du den Siebträger einhängst. Die Dedica ist nach dem Milchaufschäumen schon mal etwas zu heiß. Zu heißes Wasser löst zu viele Bitterstoffe. Wenn Du Deine Lieblingsröstung gefunden hast, einfach nicht mehr wechseln und die Mühle kann auf den geeigneten Mahlgrad eingestellt werden und bleiben. Faustregel für den Brühvorgang ist eine Brühdauer von 25-35 Sekunden für die gewünschte Menge Espresso (z.B. 14 g Kaffeemehl und 30g Espresso in der Tasse). Läuft der Kaffe schneller, tendiert er zu mehr Säure, läuft der Kaffee langsamer, tendiert er zu Bitterkeit.
Tolle Maschine in allerbester Verarbeitungsqualität, die wunderbar zu bedienen ist. Ich liebe die Handhabung mit den Kipphebeln. Die habe ich auch bei meiner ECM Mechanika IV, die nun aber von der Roxy auch in der Küche im Haus verdrängt wurde und nun bei meinem Sohn steht. Frage mich immer öfter was dieser ganze Tüddelkram im WOMO zu suchen hat!!! Ist das noch Camping im WOMO? Die olle Italo - Brühkanne hat jahrelange TOP Ergebnisse geliefert, braucht nur GAS und ein wenig Übung beim einfüllen ins Sieb. Sonst NIX! Und Milch ?? Wozu?? Warum geht ihr nicht ins Hotel???
Das olle Zweimannzelt hat auch jahrelang TOP Ergebnisse geliefert, braucht nur wenig Platz auf dem Gepäckträger und ein wenig Übung beim Einsteigen in den Schlafsack. Trotzdem bevorzuge ich heute das Wohnmobil gegenüber dem Zelt :)
Jedem sein Tüddelkram. Einer macht einen Tanz um seinen Kaffee, andere verpassen Dank Sat-Anlage keine Folge der Lieblingsserie, wieder andere stellen einen Gartenzwerg auf und manche sitzen im klimatisierten Innenraum. Alles vereinbar mit Camping im Wohnmobil und doch nicht jedermanns Sache. Solange das nicht auf Kosten anderer geht, gibt es doch keinen Grund zur Aufregung oder Verschwendung von Satzzeichen.
Vergnügen.
Da bin ich schon bei dir, lasse aber auch gern jedem seinen Spleen. Wenn einer eine Marzocco auf dem Hänger hinter sich herzieht weil er auf genau diesen Kaffee steht, auch gut. Für mich persönlich ist Bialetti-Kaffee Urlaub. Das ist im Hirn verknüpft. Was die Milch angeht: Die muss sein. Ich habe mir angewohnt, alle Kochuntensilien fürs Camping in Italien zu kaufen. SME ist in Norditalien DIE Shopkette dafür. Warum? Weil in Italien immer noch hauptsächlich mit Gas gekocht wird, und die Shops einfach darauf ausgerichtet sind. Und... Italien einfach auch im normalen grossen Supermarkt am Stadtrand Kochzeug hat, wofür du in Deutschland schon in Spezialgeschäfte musst, in ganz anderer Qualität als hier. z.B. diese windigen Knoblauchpressen etc. die man hier bekommt würde ein Italiener niemals kaufen. Was hat das mit der Milch zu tun? Mein Milchaufschäumer ist eine Kanne die direkt aufs Feuer kann, und dann einen Einsatz hat der beim runterdrücken die heisse Milch schnell aufschäumt. Z.B. von Bialetti. So im Supermarkt gesehen und gekauft. Voila, fertig ist die Morgenlatte. ( Pun intended ) |
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