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Hallo Forum, welchen Ganzjahresreifen würdet Ihr mir für mein Womo empfehlen? Ich bin grad etwas verwirrt, weil es so viel verschiedene gibt und ich die Unterschiede nicht herauszuarbeiten vermag. Continental VanContact 4Season 235/65 R16C 115R/113R Continental VanContact Camper 235/65 R16C 115R Bridgestone Duravis All Season 235/65 R16C 115R/113R Bridgestone Duravis All Season 235/65 R16C 115R/113 MICHELIN Agilis CrossClimate 235/65 R16C 115R/113R MICHELIN Cross Climate Camping 235/65 R16C 115R/113 usw. Ich hätte gerne einen gute GJR, der meinen Dieselverbrauch nicht wesentlich im Vergleich zum Sommerreifen steigert und ansonsten normale bis gute Fahreigenschaften aufweist. Im Schnee fahre ich selten, nasse Wiesen kommen durchaus vor und ich stehe öfter mal im feinen Sand. Gruß, Mik Keinen Wenn du auch in warmengegend fährst und halbwegs lebensdauert willst. Haben den vancontact auf 3,5t iveco und auf apulischen, kroatschen und südfranzösischen strassen war der ratzfatz weg Gibt irgendwo einen thread dazu Hab den jetzt nochmal für frühjahr und herbst, im sommer kommen sommerreifen drauf Bin gerade beim radwechsel.... Moin, die Reifen haben alle Reifenlabel : Such dir den Reifen aus, der deinen Bedürfnissen am ehesten entspricht. Spritverbrauch B oder besser, Abrollgeräusch nicht zu hoch (71/72dB), dann sollte das passen. Grüße Ralf. Ich klinke mich mal mit der Reifengröße 225/75/R16 mit ein :-) Meine aktuelle Shortlist: - Michelin Agilis CrossClimate - Continental VanContact 4 - Hankook Vantra ST AS2Season Wir hatten den alten Conti runtergeworfen nach 6 Jahren der war so hart selbst bei Nässe mies. Jetzt den Hangkook Vantra st2 bei Schnee und Eis besser wie der Conti noch neu war. Dazu sehr viel günstiger im Preis. Wenn du auf die Schneeeigenschaften nicht so großen Wert legst würde ich zum Michelin tendieren, welcher der beiden ist eigentlich egal. Gruß Joachim Hier wird dir wahrscheinlich jeder seinen Favoriten nennen und dann bist du genauso schlau wie vorher. Zum einen steht ja das, was du fahren darfst in deinen Fahrzeugpapieren und zum anderen würde ich eher den Händler meines Vertrauens fragen was der so empfehlen kannn . Wir haben Goodyear Cargo Vector 4seasons drauf in 195/75R16. Deutlich günstiger als Conti, Michelin und Co. Fahrzeug hat allerdings Heckantrieb und Zwillingsbereifung. Kann sein, dass der sich bei einem Fronttriebler anders verhält. Bisher keinerlei Traktionsprobleme, Verschleiss im normalen Rahmen trotz Island-Tour mit einigen Pistenkilometern. Funktioniert auch im Winter in den Alpen. bis denn, Uwe Nachdem meine Contireifen hinten Beulen wegen Überlastung bekommen haben bin ich vor 3 Jahren umgestiegen auf: Michelin Agilis Crossclimate 235/65 R16C 121R . Diese Reifen haben eine deutlich höhere Traglast als die üblichen Campingreifen und ich habe keine Probleme mehr. Kann diese Reifen fürs Wohnmobil 100% empfehlen, besonders wenn die Achslasten ausgereizt werden. dem würde ich ich anschließen, die haben mich ohne Panne durch Süd - Mittel und Nordamerika getragen, deshalb kann ich die guten Gewissens weiterempfehlen, auch wenn mich einer davon im Urlaub August , im Baltikum mit einem lauten "Puff" "verlassen" hat, aber nach tausneden Km unbefestigter Straß0en und gefühlt 10.000 Schlaglöcher, wäre ich früher gegangen. Im Moment alle neu und alles gut. Grüße
Wenn du einen Transit mit 4.1t von Ford hast, passt keiner von den Reifen, da brauchst du eine 121 Traglast,mda 2,5t Hinterachse. Also aufpassen. Mein Händler hat mir den Sailun Commecio 4Season empfohlen, gutes Preis Leistung Verhältnis. Ich weiß, gibt wieder Diskussionen, weil China Reifen, aber er macht viel Transporter und hat da seine Erfahrungen. Ich habe den Reifen noch nicht, hatte mich nur mal erkundigt, weil nächstes Jahr eventuell neue Reifen anstehen. Ich habe mit den GT Radial Maxmiler Allseason2--> Link mit Lastindex 121 aufziehen lassen. Preisgünstig, leise und unauffällig. Schauen wir mal, wie es mit dem Verschleiß aussieht. ...ich denke mal, mit Reifen ist es wie mit Matratzen, der Glaube ist, wenn beide sehr teuer sind, müssen sie auch gut sein. Ja wenn dann der ADAC jedes Jahr die teuersten Reifen empfiehlt, dann ist ja eigentlich alles klar. Dann muss es ja so sein. Da ich mich ungerne so beeinflussen lasse, kaufe ich seit Jahr und Tag GJR von Goodride, für die Pkw wie auch für das Womo. Ich habe überhaupt nichts zu bemängeln an diesen Reifen. Kosten unterr 60,00 Euro das Stück. Laufleistung weit über 40.000 km. Zumindest habe ich die Autos nie länger gehabt. Ach so, auch unsere Matratzen waren unter 100 Euro das Stück. Kaltschaum wohl gemerkt - und ich laufe nicht an Krücken. Ich würde den MICHELIN Agilis CrossClimate 235/65 R16C nehmen, allerdings mit dem Lastindex 121/119.
Da sprichst du wahre Worte gelassen aus. Wie in jeder Branche bewirkt die Werbung in den Online-Medien wahre Wunder. Ich zögerte auch etwas bei der Empfehlung des Reifenmannes für den GT-Radial. Aber bisher bin ich absolut zufrieden, und das zum Drittel des Preises der sog. "Premiummarken".
Guten Morgen Hans-Theo, Danke! Die Reifen schaue ich einmal an, ggf sind sie eine Alternative zu den Hankook Ganzjahresreifen. Übrigens: exakt aus dem Grund, dass nicht jeder Hersteller ein Premium für gute Presse/Tests/etc ausgibt, freue ich hier über solche Beiträge und stelle auch fleissig Fragen. Ums Geld geht es mir weniger, eine gute Reifenwahl am Wohnmobil hat für mich doch eine etwas andere Kritikalität als am PKW. Viele Grüße, Christian Goodride ist ein günstiger China reifen mit entsprechenden, meist schlechten Testergebnisse, würde da lieber paar Euro mehr für den reifen ausgeben, ist am Ende evtl günstiger als wenn man das Wohnmobil ausbeulen muss Leider kann niemand sagen, sein Reifen ist ber BESTE. In Reifentests werden Reifen verglichen. Welche Eigenschaft einem wichtig ist, entscheidet jeder selbst. Aussagen, wie "nur 60 Euro" , "40000 km" , "super bei Regen, Schnee, Trocken, Schotter, Gras, Sand, Eis" sind keine Angabe, mit der man was anfangen kann. ( leider ) Jeder Reifen hat seine Gute Seite und seine Mängel, manche sind eben auch nirgends sehr gut, aber auch nirgends schlecht. Es gibt einige Reifenfirmen, die man als brauchbar einstufen kann, bei anderen würde ich die Finger lassen. Ich hatte auch schon mangels Geld "Fernost-Reifen" auf dem PKW. ..... bis zu dem Zeitpunkt, als ich die Haarnadelkurve, die ich jeden Tag fuhr nur noch mit erhötem Schritttempo schaffte, wenn man nicht auf der Gegenspur landen wollte. Somit war mein ungewollter "Test" abgeschlossen und ich kaufte mir wieder Reifen, die auch was taugten. Wenn man natürlich nur "Gurkenreifen" kennt, und sich der Fahrweise anpasst und entsprechend fährt, kann man auch mit 60Euro-Reifen gut klar kommen und glücklich sein. Ich habe mir vor kurzem Allwetterreifen eines Premiumherstellers gekauft. Das hat den Geldbeutel sehr geschmerzt, bin aber sicher, daß diese sehr gute Allrounder sind. Und daran denken: Einmal in einer Situation etwas mehr Gripp und dieses "Etwas mehr" verhindert dann daß der Schaden/Unfall verhindert wird. viele grüße neyoo Sehe ich auch so, bin auch schon ganz viele billig reifen etc gefahren, teilweise sind die bei einzelnen Disziplinen ganz gut aber dafür versagen bei anderen vollständig und wenn man durch den reifen ein Unfall baut was mit einem guten evt nicht passiert wäre dann ist der billig reifen am Ende ganz schön teuer
Ich hoffe sie verhindern es nicht :-) . Es ist immer ein Glücksspiel. Man kann seine Chancen mit besseren (teureren) Reifen verbessern. Man kann auch entsprechend etwas vorsichtiger fahren. Und wenn etwas Unerwartetes passiert, kann es sein, daß die Karten komplett neu gemischt sind und die Joker nicht mehr im Spiel sind :-). Teure Reifen sind kein Garant dafür, daß nichts passiert. In vielen Situationen wird der Unterschied zu billigen Reifen vernachlässigbar sein (wenn man nicht gerade mit dem Womo am Nürburgring fährt). Vielleicht kommt mal der absoluten Sonderfall, daß eine gefährliche Situation auftritt und genau die (dann?) besseren Reifen ein paar cm weniger Bremsweg oder Drift in der Kurve bedeuten. Vielleicht sollte man es auch relativieren. Wenn man alle 5 Jahre neue Reifen kauft, die (z.B.) 200€ statt 100€/Stk kosten, so sind das €400 mehr auf 5 Jahre oder €80/Jahr mehr. Andererseits könnte man fürs gleiche Geld 2x die billigeren kaufen und hätte viel jüngere Reifen, die vielleicht die "Qualitäten" der teuren gealterten ausstechen. Dazu würde ich wirklich gern mal einen Test sehen. Wie gesagt hatte ich immer Markenreifen. Trotzdem waren die Winterreifen am PKW einmal nach 4 oder 5 Jahren so mies, daß ich hängengeblieben bin. IMHO ist das Alter, besonders bei WR, sehr viel relevanter. "Lohnt" sich also die "Versicherung" durch teure Reifen mit ihrer begrenzten Wirksamkeit, aber auch begrenzten Kosten ? Ich nehme meist (GJ)Reifen aus Testberichten, die weit oben aber nicht an der Spitze sind (Preis). Außerdem halte ich mich zurück, da ich weiß, daß ich eine Riesenkiste rumkutschiere. Vollbremsungen treten höchstens alle paar Jahre mal auf. Bei Kurven habe ich eher Angst, daß ich umkippe (und passe auf). RK Genau um die eine Vollbremsung, alle paar Jahre, wenn dann 10oder gar 20m fehlen... was mit einem guten reifen evtl noch gepasst hätte
D.h. du tauschst jede Jahr die Reifen ? Weil du auch mit dem teuersten Reifen nach 4 Jahren die gleichen 10-20m hast. Obwohl es praktisch andere Werte sein werden. Ich hab mal einen Test angeschaut, da war der Unterschied beim Bremsweg (neu) zwischen dem besten und dem schlechtesten Sommerreifen 5m. Auch bei den wenigen Vollbremsungen hatte ich mehr Sorgen, daß hinter mir einer nicht aufmerksam ist, als daß ich vorne reinkrache. Wird er besser sein ? Wahrscheinlich. Wird er es nach 4 Jahren sein ? Eher nicht. Wird es am Ende einzig und allein auf die Qualität des Reifens ankommen ? Sicher nicht. Zufall, Boden, Alter der Reifen, Reaktionszeit, Beladung... werden meist einen viel größeren Einfluß haben. RK
...nun, den Schuh ziehich mir nicht an. Mein halbes Leben habe ich Dienstfahrzeuge mit Markenreifen gefahren. Tatsächlich fuhr ich mit den Dienstwagen vorausschauend und nicht am Limit, so wie mit meinen eigenen Fahrzeugen auch nicht. Ein WOMO ist kein Rennwagen und dennoch kann es Situationen geben, wo man den Reifen vertrauen muss. Und genau das tue ich, auch aus erlebten Situationen heraus. Bisher haben mich die GJR von Goodride nicht im Stich gelassen. Wenn dem so wäre, ich würde sie sofort runterschmeissen. Und es ist auch keine Sache des Geldes, sondern des Verstandes. Für den Preis von Markenreifen kann ich zweimal bereifen, heißt auch, ich fahre 50% länger Neureifen, für den gleichen Preis und dazu deutlich mehr Kilometer. Moin, wir standen im Mai vor der gleichen Frage und haben uns letztendlich für den Conti VanContact 4 entschieden. Wir hatten vorher einen Nokian, mit dem wir sehr zufrieden waren. Leider gab es das Modell nicht mehr. Mit dem Conti waren wir im Sommer am Nordkapp und sind jetzt in Bayern unterwegs. Im Vergleich zum Nokian läuft der Conti ruhiger und ist gefühlt komfortabler. Älso war das bislang die richtige Entscheidung. LG Fred Ich liebe diese Totschlagargumente. Bei Reifen die letzten entscheidenden 5 Meter vor dem eigenen Ableben. Wenn ich schon 100.000 Euro für die Kiste ausgebe, dann nur die teuersten Pneus. Wer es sich nicht leisten kann, soll daheim bleiben. Besser haben als brauchen. Ist ein bisschen wie Verschwörungstherie, klingt plausibel, man weiß aber trotzdem, es ist Mist.
..das ist sehr kurz gesprungen, denn sind die teuersten auch die besten Reifen; und wer sagt das mit welchem Interesse. HIer hilft doch nur glauben und der Glaube ist was für die Kirche. Also helfen doch nur eigene Erfahrungen als einzig überprüfbarer Maßstab für mich selbst. Und meine Erfahrungen sind die, dass ich den preiswerten Reifen vertrauen kann. Wer sich nur mit teuren Markenreifen sicher fühlt, der muss sie halt kaufen, besser als mit Schweiß auf der Stirn in die nächste Kurve gehen. Und wie ich schon sagte, meine Einstellung ist keine Sache des Geldes, sondern des Verstandes! |
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