|
Eine Nacht auf Parkplatz schlafen zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit ist legal. Ist das Ausfahren der Hubstützen illegales Campieren? War nicht alles was einen daran hindert sofort loszufahren campieren? Auffahrkeile sind z.T. ja auch nicht erlaubt ( beim einfachen nächtigen… ) Grüße Dirk Selbst die Fenster Verdunkelung kann,zumindest in Bayern, als illegales Camping gesehen werden (habe aber nur eine mündliche Verwarnung bekommen).
Das Thema hatten wir doch schon mal, ohne Ergebnis. Warum fragst du wieder, gibt es was Neues? Hallo,
reden wir von deutschem Recht? … von österreichischen Recht? …. vom norwegischen, spanischen, italienischen, …. WoMo NK19
Mich interessiert Recht in Deutschland, Spanien, Schweden, Polen, Frankreich und Norwegen. Zuweilen sind Parkplätze nicht eben.
Zum Recht in den angeführten Ländern kann ich Dir so nicht unbedingt etwas sagen. Selbst In D gibt es keine eindeutige Gesetzeslage bzw. Rechtsprechung (außer in Landschaftsschutzgebieten, denn dort darf man gar nicht übernachten, wobei das auch Ländersache ist). Ist wohl von den örtlichen Kontrolleuren und den zuständigen Ahndungsbehörden abhängig. Da ich Freisteher bin (nie auf Campingplätze*, relativ selten auf Stellplätze, *1xin Paris auf einem CP und 1xin D auf einem CP) kann ich nur aus Erfahrung sprechen. D -> hatte ich bisher noch nie Probleme, wenn ich auf den hydraulischen Hubstützen gestanden habe E -> dort bin ich bisher nur 1x von Mitcampern auf meine Hubstützen angesprochen worden und dass ich diese selbst auf diesem kostenlosen städtischen Stellplatz nicht benutzen sollte (auch keine Sat-Schüssel), da die Polizei dort streng kontrolliert und jegliches Campingverhalten sanktioniert. Sonst habe ich Spanien nie Probleme beim Freistehen mit Hubstützen gehabt S -> hatte ich bisher noch nie Probleme, wenn ich auf den hydraulischen Hubstützen gestanden habe PL-> bin ich noch nicht gewesen, daher kann ich dazu nichts sagen F -> hatte ich bisher noch nie Probleme, wenn ich auf den hydraulischen Hubstützen gestanden habe N -> hatte ich bisher noch nie Probleme, wenn ich auf den hydraulischen Hubstützen gestanden habe In D bin ich eigentlich ständig unterwegs, in S und N seit mehreren Jahren, in F schon mehrfach, in E erst 1x (bis nach P und wieder zurück). Thomas Das kommt doch auch hauptsächlich auf die Engstirnigkeit des Vollzugsbeamten oder der "Bürgerpolzei" an. Ob es vor Gericht Auswirkungen hat ist irrelevant. Weil sich wahrscheinlich der Aufwand für eine Klage nicht lohnt. Also entweder du bist cool und machst es einfach oder du machst es und schläfst schlecht. Oder du lässt die Stützen drin und schläfst auch schlecht. Hallo,
... und dann müssen unbedingt die Stüzen raus? Man kann sich da dann nicht so aufstellen, dass das Auto einigermaßen in der Waage steht und man sich vielleicht zum schlafen auch mal andersrum ins Bett legt? Oder muss es dann genau dieser Platz sein, kann man sich dann nicht auf den Platz 10 km weiter stellen, der ebenern ist? Die Problematik entsteht doch dadurch, dass alle sagen: ach wegen mir und wegen dem bisschen, das sehen die Eingeborenen und deren Vollzugsbeamte einfach viel zu streng. Ein wenig Rücksicht auf die Bevölkerung vor Ort, ein wenig Zurückhaltung bei einem selber würde es uns allen viel leichter machen. Warum wohl zieht Tirol so knallhart vom Leder gegen "Freistehen"? Weil das alles immer so problemlos abgelaufen ist? Weil sich immer alle an die Regeln gehalten haben? Und ganz zum Schluß muss ich mal provokativ fragen: Wenn das Auto Hubstützen hat, dann ist das sicherlich auch kein Problem auf einen CP zu gehen, weil es scheint ja genügend Liquidität vorhanden sein, dass es zu mehr als einem selbst ausgebauten VW-Bus reicht. Wenn ich schon freistehe, dann so unauffällig und so leise wie möglich, ich komme so spät wie geht und bin so früh wie möglich wieder weg. ALLES was darüber hinaus geht von Stützen über Markise raus bis auf Campingstühle noch ein Bier in der Abendsonne genießen ist meiner Meinung nach keine Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit sondern einfach CAMPING. WoMo NK19 Hallo, das wiederherstellen der Fahrtüchtigkeit wird in den meisten Ländern nicht mehr akzeptiert, man geht davon aus, dass man als Freizeitfahrer ausreichend Zeit hat einen Übernachtungsplatz anzufahren. Das sogenannte Freistehen ist in den meisten Ländern verboten. Es wird aber zum Teil geduldet, solange es nicht auf privatem Grund ist und man niemanden stört. Früher haben wir oft frei gestanden, es gab dort auch keine Stellplätze, heute fahren wir fast nur noch Stellplätze an. Warum soll ich die Zeit mit unnötigen Diskussionen vergeuden, wenn ich entspannt auf dem Stellplatz ein Glas Wein unter der Markise trinken kann und unser Wohnmobil auf den Hubstützen steht.
Das ist doch gar nicht die Frage, jedenfalls nicht bei mir. Ich bin kein Camper (Sonnenstuhl, Markise, Lichterkette und Kerzenschein, Teppich vor dem Auto...). Ich fahre mit meinem Wohnmobil durch fremde Länder, um das Land und die dort lebenden Menschen kennenzulernen und um etwas zu erleben. Und bisher hatte ich noch nie Probleme. Vielmehr hatte ich dadurch, dass ich nicht auf einem CP/SP stehe, viele gute und überaus freundliche Kontakte mit den Einheimischen (netter Plausch, gerne mal ein Ratschlag bzw. guter Tip, auch mal eine Einladung zu einem Getränk). Ich brauche keinen Landstrom und nutze ausschließlich die Toilette und Dusche in meinem Wohnmobil (die Einrichtungen eines CP würde ich nicht benutzen). Warum soll ich denn auf einem CP fahren, außer die relativ eng um mich herum stehenden Wohnmobile zu betrachten (vorausgesetzt ich würde überhaupt noch einen Platz bekommen, oder vielleicht sogar vor einer bereits geschlossenen Schranke stehen weil schon Schließzeit ist)? Thomas
Vielleicht weil alles andere, in dem Land in dem Du gerade unterwegs bist, nicht erlaubt und maximal geduldet ist?! :eek: Versteh‘ mich nicht falsch: ich stehe auch gerne frei. Ich weiß aber auch das ich mich dabei u.U. auf ganz, ganz dünnem Eis bewege. Nie käme ich dabei auf die Idee das damit erklären zu wollen das CPs eine Infrastruktur bieten die ICH nicht nutzen ( und nicht zahlen ) will. Grüße Dirk
Moin Dirk, es geht mir nicht um das Bezahlen nicht genutzter Einrichtungen eines CP. Ein CP ist nicht meine Welt (und wird es nie werden) und wenn ich nur noch auf einem CP stehen dürfte/stehen müsste, dann würde ich mein Wohnmobil verkaufen. Thomas
In welchen Ländern darf man denn noch, ganz offiziell, woanders stehen als auf CP oder SP? ( private Grundstücke mal außen vor ) Grüße Dirk Hallo,
finde ich klasse, dass Du unterwegs keine CP-Einrichtung nutzen musst, sondern Deinen Trockentoiletteninhalt und Dein Grauwassser immer nur zu Hause entsorgst. Das Problem ist doch, dass sich Leute wie Du nicht vorstellen können, dass es Leute nicht gut finden, dass andere Leute mit Ihrem Camper wo auch immer stehen. Du magst ja vielleicht sagen: "... alles nicht so schlimm ... " Die Leute sagen aber " ... mich kotzt das an, dass die Typen sich nicht vom Acker machen ... " Aber diese Diskussion zu führen und um Verständnis für die Einheimischen nachzufragen, die geht leider immer wieder ins Leere. Weil man einerseits nicht bereit ist über seinen Tellerrand hinaus zu schauen und andererseits die Situation so nicht von Zu Hause kennt. Seit etwa 2 Monaten steht nun ein Wohnmobil auf der Straße in der Nähe da wo ich wohne. Mich stört die Karre nicht. ABER, es gibt bereits 2 Nachbarn, die das richtig Scheiße finden. Einer hat schon einen Zettel an die Scheibe gehängt, ein anderer wartet noch bis nächste Woche ab, dann will er die Polizei einschalten. Weil das Fahrzeug dort nicht nicht parkt, sondern abgestellt ist. Und das ist gemäß StVO nicht erlaubt. --> Link Genau das passiert im übertragenen Sinn, wenn man sagt: CP - brauch ich nicht. Die Rechtslage mag in anderen Ländern anders sein, der Ärger der dabei bei den Leuten ausgelöst wird ist derselbe. WoMo NK19
Campieren darf man wohl kaum noch in einem europäischen Land, wobei man in verschiedenen Länder Campieren unterschiedlich streng auslegt. Aber das "Wiederherstellen der Fahrtüchtigkeit" für eine Nacht ist in vielen europäischen Ländern erlaubt, aber Campieren wird nicht geduldet. Ursachen dafür sind das "fahrende Volk", das oft Unmengen Müll hinterlässt und auch rücksichtslose Wohnmobilisten, die ebenso ihren Müll hinterlassen, Lärm machen und die Gegend vollscheißen (vor allem kleine Vans ohne Toilette). Was gilt als Campieren: Markise, Tisch und Stühle raus, Grillen, in manchen Regionen auch ausgefahrende Trittstufen, geöffnete Seitenfenster und ausgefahrene SAT-Antennen. In welchen Ländern ist Freistehen generell verboten und wird auch kontrolliert? - am schlimmsten in Österreich, ansonsten noch Niederlande, Dänemark, Portugal, Balkanländer In welchen Ländern hatten wir keine Probleme bei entsprechend rücksichtsvollen Verhalten? - Deutschland - Frankreich - Italien - Spanien - Schweden - Norwegen - Polen (einmal sogar am Rand von Kauflandparkplatz übernachtet, da wir nächsten Tag dort einkaufen wollten) - Litauen - Lettland - Estland Generell sollte man so parken, dass man örtlichen Autofahrern nicht im Wege steht bzw. diese behindert. Auch sollte man zu bewohnten Nachbargrundstücken max. Abstand halten und den Einheimischen nicht zu sehr auf die Pelle rücken. Wenn letzteres nicht vermeidbar ist, freundlich um Erlaubnis bitten und eine Flasche Wein oder 2 Büchsen Bier mitnehmen. Bisher haben alle zugestimmt für eine Nacht. Wir hatten auf kommunalen Stellplätzen in Spanien keine größeren Probleme. Zumindest vielbesuchte Stellplätze sehen nicht gerne, wenn Markisen ausgefahren werden, Tisch und Stühle rausgeholt werden, aber Trittstufen, Seitenfenster und SAT-Antenne waren kein Problem. Warum: Mit Campingmöbeln wird mehr Platz benötigt und draußen wird in der Regel mehr Krach gemacht, vor allem, wenn man feiert. Einwohner von Nachbarhäusern mögen auch nicht von Grills vollgequalmt zu werden. Von den anderen Ländern weiß ich es nicht.
Ist zwar jetzt OT, aber: Ja und? Ist das Wohnmobil zugelassen? Hat es noch eine gültige Hauptuntersuchung? Ist es auch sonst soweit in Ordnung? Ist das Parken dort erlaubt? Dann darf man sein Wohnmobil dort zeitlich unbegrenzt zum Parken abstellen (Ausnahme: mehr als 7,5t Gesamtgewicht, baurechtlich als reines Wohngebiet ausgewiesen, bei Mischgebieten gibt es diese Einschränkung nicht). Sollte das Wohnmobil nicht zugelassen sein bzw. ein "ungültiges" Saisonkennzeichen haben, dann würde allerdings nicht ein Verbot nach der StVO vorliegen. Es würde sich dann nämlich um eine Sondernutzung des öffentlichen Verkehrsraum über den Gemeingebrauch hinaus handeln und das würde eine Erlaubnis der Stadt Stuttgart nach dem Straßen- und Wegegesetz Baden-Württemberg erfordern. Liegt diese nicht vor, dann wäre es das eine Owi nach dem genannten Gesetz und das Wohnmobil müsste dort entfernt werden. Thomas
Jetzt ist die Katze aus dem Sack :wink: Wer Liquidität hat geht bitte auf den CP und nimmt mir nicht meine Freisteherplätze weg :D
Wir sind nur einmal von der Polizei in Italien angesprochen worden in vier Jahren. Dem grimmigen Herrn in blau hab ich mit dem Frühstücksbrot in der Hand in Landessprache freundlich erklärt das wir schlicht die Fahrtüchtigkeit wieder hergestellt haben, und das ich jetzt gleich 10km weiter arbeiten gehen werde und wir nicht gecampt haben. Daraufhin trollte er sich. Solange kein WoMo verboten Schild steht übernachte ich da - auf Stützen - und wer mir einen Strafzettel verpassen will darf das - sehe ich gelassen - da gibt es weder Streit noch Diskussion noch Groll bei mir. Ich bezahle - kommt ja der Gemeinde zu Gute. Wenn ich beruflich unterwegs bin übernachte ich in der Nähe meiner Lieferanten und Kunden auf Parkplätzen. Ich stehe dabei immer auf Stützen - ausser dem einen Mal nie Probleme. Fahrzeuge mit Stützen sind in aller Regel voll autark mit großen Tanks und Toilette an Bord, da wird weder die Friedhofstoilette noch das Sportheim zu gesch.. wie ich es mitbekomme wenn wir nicht alleine stehen. Ich beobachte das leider oft wenn ich unterwegs bin auf solchen Plätzen. Das ganze wird dann in P4N noch beworben als 5 Sterne Geheimtipp. Beste Gruesse Bernd Geltenes Recht ausreizen bis es quietscht - da muss man sich nicht wundern wenn es Widerstand gibt. Trittstufe, Fenster verdunkeln, Hubstützen, Markise, draußen Bier trinken - wenn ich mich mit diesen Fragestellungen beschäftigen müßte, würde ich es aufgeben. Die Frage nach Ver- und Entsorgung ist da ja noch gar nicht beantwortet. Da ist nix Entspannendes dabei. Wir fahren auf einen CP und können all das ganz entspannt machen. Wenn wir früh ankommen, vielleicht noch eine Runde im Pool, oder wenn das Wetter schlecht ist in die Sauna, abends bleibt die Küche kalt und wir gehen ins Restaurant. Den Sonnenuntergang beobachten wir dann im Campingstuhl unter der Markise mit einem Glas Wein. Am nächsten Morgen habe ich keinen verkrampften Nacken vom ständigen umgucken, ob nun einer kommt und mich hier wegscheucht.
Interessant. Wir machen die in der warmen Jahreszeit eigentlich immer zu, wenn wir das Fahrzeug verlassen und es nicht im Schatten steht. Und die PKW-Fahrer machen das mit ihren Silberfolien ja auch.
Österreich ist größer als Tirol - in manchen Bundesländern ist es ähnlich wie in Deutschland. In Kärnten hatten wir sogar mal in der Gemeindeverwaltung gefragt - die Antwort war, solange kein Verbotsschild da steht, dürfen wir eine Nacht auf öffentlichen Parkplätzen (in der Gemeinde) stehen. In den Balkanländern Albanien und Rumänien ist Freistehen offiziell erlaubt. In Rumänien sogar im Nationalpark, solange man auf einem offiziellen Parkplatz ordnungsgemäß steht (hat uns jedenfalls der Ranger gesagt). Auch sonst haben wir auf dem Balkan (Bulgarien, Ungarn, BiH, Montenegro) keine Probleme gehabt, allerdings in touristischen Hotspots auch immer auf offiziellen Plätzen (meist bezahlt) gestanden. In Portugal darf man außerhalb von Sperrzonen (Küstennähe, sowie Nationalparks, Naturschutzgebiete etc.) zwei Nächte in einer Gemeinde frei stehen.
Es gibt in Spanien auch rechtliche Gründe dafür - Übernachten ohne "Campingverhalten" darf die Gemeinde erlauben. Übernachten mit Campingverhalten (Markise, Tisch, Stühle, ...) muss die Provinz erlauben. Und die Gemeinde muss es dann kontrollieren, weil die Provinzverwaltung sonst den Platz zumacht. Hat uns jedenfalls mal der Kontrolleur auf einem spanischen Gemeindestellplatz erzählt.
Spanien, Portugal: ein Fahrzeug gilt nur als "geparkt", wenn die Silhouette von oben der des fahrenden Fahrzeugs entspricht (also strenggenommen auch die Fenster geschlossen sind und die Trittstufe eingefahren, obwohl wir mit beidem in den genannten Ländern noch keine Probleme hatten), keine Ladung des Fahrzeugs (Tisch, Stühle, Grill) auf dem Parkplatz abgestellt ist und es auf den Rädern steht. Damit sind Hubstützen erstmal nicht OK. Unserer Erfahrung nach steht an vielen Plätzen: das Fahrzeug muss auf seinen Rädern stehen (d.h. Auffahrkeile wären OK), auf manchen allerdings: das Fahrzeug muss mit allen Rädern den Boden berühren (also keine Auffahrkeile). Ob es die gesetzliche Regelung ist, die mehrdeutig ist, oder die englische/deutsche Übersetzung, weiß ich nicht. In Spanien an der Küste gibt es kein "Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit" und ausfahren der Stützen ist Campieren. Dann fahrt doch einfach die Stützen nicht aus, wenn ihr frei steht. Man muss sich halt den Gegebenheiten anpassen. Wer ohne Stützen nicht leben kann, muss in den kritischen Ländern halt auf SP oder CP übernachten. Oder stellt euch irgendwo in die Pampa. Auf einem abgelegenen Friedhofsparkplatz interessiert sowas niemanden. Wenn man natürlich unbedingt an der Strandpromenade freistehen muss - wen wunderts. bis denn, Uwe
So ist das, wenn man schon irgendwo frei übernachten möchtet, dann eben so unauffällig wie es eben geht und Hubstützen, Trittstufe und auch die SAT Antenne sind eben nicht unauffällig. Grüße Hallo, Vielleicht etwas OT Wie es auch passieren kann. Wir haben mit unserem 7,40 m Alkoven Freunde in München besucht. Direkt am Stadion Grünwald. Kein Spiel ! Wir haben drei Nächte in der Seitenstraße vor dem Haus unserer Freunde übernachtet. Am 2. Tag war Grün-Weiß-München da. Eine Anwohnerin aus der Straße hatte sich beschwert. Wir haben den beiden Polizisten erklärt, daß wir unsere Freunde besuchen und 'nur' im Womo schlafen. Die beiden sind zu der uns anzeigenden Frau gegangen, baten uns dann, uns auf die andere Straßenseite zu stellen, damit wir die Aussicht der Frau aus dem Fenster nicht behindern. Dann haben sie uns ein schönes Wochenende gewünscht und sind gefahren. Kommt also alles auf die Situation an. ... und, wie man in den Wald hineinruft ... . Die Reaktion der sich gestört fühlenden Partei kriegt man nicht unbedingt direkt mit. Da reicht es, dass der Anwohner nach wiederholtem Vorfall sich im Rathaus beschwert und ruckzuck ist ein Verbotsschild aufgestellt.
Kann ich gut nachvollziehen, unsere weißen Kisten gehören eben nicht in ein Wohngebiet. Wer keinen eigenen Abstellplatz hat mietet eben einen. Kostet doch je nach Gegend zwischen 50-80 Euro/mtl. Also nicht die Welt. Hallo, ich habe dies an anderer Stelle auch schon mal geschrieben. An die Freisteher und Vanlife Fraktion: Ein schöner Parkplatz mit wunderschöner Aussicht vom Berg über die Wetterau bis Frankfurt und dem Taunus. Gelegentlich wurde der Platz von Wohnmobilen und Hobbyfunkern genutzt, ein bis zwei Nächte zum Wandern oder Mountainbike fahren. Die Gemeinde faste den Entschluss dort sogar einen Stellplatz einzurichten, erste Installation war sogar schon vorbereitet. Dann wurde der Platz im Web zigfach geteilt und auf P4N und anderen Platformen super bewertet. Die Vans und Wohnmobile vielen in Horden ein, die gesamte Umgebung inkl. der Gärten von Wochenendhäusern wurde als Toilette missbraucht, Müll wurde einfach neben den Abfalleimer entsorgt und der Ablasshahn einfach bei der Abfahrt geöffnet. Jetzt ist der Platz für Wohnmobile gesperrt, man darf nicht mal mehr stundenweise dort stehen. Solche Beispiele gibt es viele und da wird hier über Freistehen diskutiert und ob man Hubstützen ausfahren darf. Wir haben im Ort zwei legale Stellplätze, einer davon sogar kostenlos und trotzdem stellen sich Wohnmobile und Vans verbotenerweise auf den Parkplatz am Friedwald und blockieren diesen. Ich habe kein Problem damit, dass man auf der Durchreise mal auf dem Parkplatz eines Supermarkts oder in einem Industriegebiet übernachtet, aber nicht in der Natur oder Wohngebieten. Unsere Kisten gehören auf Stellplätze oder Campingplätze und nicht in den Wald oder ins Naturschutzgebiet.
Es ist für uns keine Frage der Liquidität, warum wir nicht auf CP und nur selten auf SP übernachten, weil: - wir flexibel und frei fahren und keine ellenlange Vorbuchung in der Hauptsaison wollen, - wir meist nur eine Nacht übernachten und dafür viel herum fahren und wandern, Städte ansehen usw. und nicht in der Hauptsaison ganze Wochen buchen wollen, - es Horror für uns ist, dicht an dicht auf einem CP zu stehen, viele CP sind Hunderte m in alle Richtungen, quasi ein einziges großes Ghetto. Ich habe nur sehr wenige CP und SP gesehen, wo es in der Hauptsaison nicht so ist, z.B. Naumburg in Hessen und bei CP ist es auch außerhalb der Hauptsaison meist so. Gerade weil wir es uns leisten können, wollen wir nicht auf CP übernachten, denn Autarkie ist teurer als CP, weil viel größere Batteriekapazität, Wechselrichter, Solar, größere Trinkwassertank (bei uns 180 l), weitere Trinkwasserkannister und 2. Toilettenbox und vieles mehr. CP sind mehr etwas für weniger gut Betuchte und Leute, die weniger unternehmungslustig sind. Hallo ist doch eigentlich ganz einfach, für wen CP und SP nichts sind und es keine andere legale Möglichkeit gibt der hat die falsche Art des Reisens gewählt. Und für die Erlangung der Fahrtüchtigkeit sind halt weder Hubstützen, Markise noch Campingmöbel notwendig. Gruß Joachim Frei, unabhängig, autark. Ich, ich, ich. Die Ignoranz ist unfassbar. Wohnmobile gehören auf CP und SP und nirgends anders hin. Wie stehen praktisch ausschließlich auf SPs, CPs sind uns zu teuer (warum die für weniger Betuchte sein sollen, erschließt sich mir nicht) und sind meist etwas außerhalb.
7,4m Weißware 3m hoch fällt nicht auf aber die Stützen die reißen es raus. :mrgreen: Unauffällig iss nicht mit jedem TI oder VI - vielleicht noch mit einem Kastenwagen. Beste Gruesse Bernd
Was ignoriere ich zum Beispiel denn. Wenn da ein Schild steht dann nicht - wenn keins steht das erlaube ich mir da zu übernachten mehr nicht. Wir verbringen keine Urlaube auf Parkplätzen oder am Straßenrand. Urlaub mache ich noch nicht mal auf den bezahlten Stellplätzen, da sind uns Campingplätze mit Regeln und klar abgegrenzten Parzellen lieber. Aber auf der Anreise oder bei Geschäftsterminen hab ich ruhige Parkplätze für mich gefunden auf denen ich gut schlafe - darum geht es mir persönlich - weniger ums Geld. Und ich nehme mir dasselbe Recht dort zu übernachten wie die vielen 3,5to Kurierfahrzeuge mit Schlafkabine aus Osteuropa die da stehen. Beste Gruesse Bernd
Ich ändere es mal so: Eine Nacht auf Parkplatz schlafen zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit ist legal. PUNKT Alles andere ist der Versuch, Gesetze auszuloten oder Grenzen zu dehnen und zu überschreiten wass zwangsläufig IMMER zu Unmut und Reaktion führt. Meistens ist die Reaktion nicht zum besseren.
:sorry: :vogel:
Ja sowas ist sehr traurig - ABER das hat nichts mit Freistehen oder nicht Freistehen zu tun sondern alleine mit HIRN. Der Mensch soll ja angeblich das intelligenteste Wesen auf dem Planeten sein, ich bezweifele das schon länger, vielleicht haben alle gleichviel HIRN, nur bei vielen ist es großteils einfach nicht angeschlossen oder "außer Funktion!" Deshalb nochmal Parken ist Parken, wer Hubstützen ausfährt parkt nicht, ja so einfach ist das, egal wie groß die Karre ist! Tipp für Freisteher um Hubstützen zu vermeiden: Volluftfederung Kommen, einparken, Knopf drücken für stell mich gerade. Moment warten. Fertig.
Dann steht das Auto aber immer noch in der Federung, oder? Mit den hydraulischen Hubstützen steht mein Auto nicht nur gerade, es steht auch nicht mehr in der Federung (Vorderachse Schraubenfeder, Hinterachse Blattfeder und Zusatzluftfeder) und ist dadurch schaukelfrei. Thomas
Ja, das stimmt. Gibt nix ohne Nebenwirkungen.-) wobei unser Niessmann sehr wenig Bewegung hatte, wenn er mit der Volluftfederung ausbalanciert war. Aber wer ernsthafter Freisteher ist, der stört sich doch nicht an dem bisschen natürlicher Bewegung wenn er seine Fahrtüchtigkeit wieder herstellt. Oder? Finde es übrigens zum piepen, dass die abenteuerlustigen, unabhängigen Freisteher dann Hubstützen brauchen, um schlafen zu können. Was für eine Diskussion. 1st World Problems. Nur meine Meinung... bis denn, Uwe
Hast du keine Kinder? Wenn meine Kinder sich im Wohnmobil bewegen, werde ich seekrank, ohne stützen Wir sind zu fünft im Mobil und schlafen ohne Probleme. Meist sogar ohne Keile und erst recht ohne Hubstützen. Man kann sich auch an viel gewöhnen, wenn mans mal ne Zeit probiert. Man kann natürlich auch für jede minimale Unbequemlichkeit direkt mit Geld um sich werfen. Einstellungssache. bis denn, Uwe Wenn wir auf keinem ausgewiesenem Stellplatz übernachten mache ich die Kurbelstützen nicht runter. Ich habe immer im Hinterkopf, dass ich ggf. in kurzer Zeit losfahren muss. Das bekomme ich mit der Verdunkelung bestens hin, abe rnicht mit den Stützen oder Keilen. ich versteh die diskussion auch nicht. freistehen u.ä. verstehe ich als - nix ausser den reifen berührt den boden, kein landstrom, keine markisen, nix dass hubstützen dem gedanken eher wiedersprechen ist mmn klar. wie heiss das gegessen wird in der praxis - keine ahnung, vermutlich sind die modernen hydraulischen superteile schneller eingefahren als die rollos geöffnet (um nachzusehen wer draussen klopft) aber egal. die einen stellen stühle raus, die anderen pissen hinter die hecke (ich manchmal), wieder anderem legen keile unter, so kratzen halt alle ein bisserl an den grenzen. nachdem wir keine hubstützen haben und auch keine wollen kann ich es nicht nachvollziehen, aber es ist mir auch relativ egal. einfach ein bisserl mitdenken und die situation abchecken wie weit man die grenzen ausloten kann. alles halb so wild |
Anzeige
|