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Ecoflow Delta an 230 Volt Steckdose anschliessen


JPHeiler am 18 Feb 2025 21:45:46

Hallo,
ich weiss nicht ob ich hier im richtigen Forum bin. In meinem Kastenwagen ist eine LifePo4 Akku eingebaut. Die üblichen Standardgeräte wie Lippert/Schaudt Booster und CBE Lithium Ladegerät sowie ein Wechselrichter von Dometic.

Damit die Dieselheizung, die relativ viel Strom verbraucht auch im Winter Stromreserven hat falls der Akku mal nahezu aufgebraucht ist habe ich mir folgendes überlegt.
Kann ich die Ecoflow 2-poligen Steckdosen (nicht der 3 polige Ladestecker) mit einer 2 poligen Steckdose des Vans mit einem Stromkabel verbinden. Die Ecoflow ist ansonsten getrennt, also keine Landstromverbindung oder andere Verbraucher. Mir ist die Problematik IT/FI Netz bewusst. Die Idee ist, das die Heizung als Verbraucher wenn der stationäre Akku leer ist automatisch den Strom aus der Ecoflow zieht. Dann hätte ich ein Backup. Für die TI/IT Netz Problematik gibt es ja von Ecoflow ein Ladegerät das USB-C mit 220 Buchse brückt und den RCD Schalter sicher auslösen lässt.

Nächster Punkt ist. Ich meine mal gelesen zu haben das in dem obigen Szenario keine Aufladung stattfinden darf, weil das die Ecoflow zerstört wohl aber eine Aufladung über XT60 oder 12 Volt möglich sei.
Hat eine/einer schon einmal so eine Erfahrng gemacht. Möchte nicht in meiner Naivität die Ecoflow zerstören.

Merci vorab, Beste Grüße Peter

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Kuhtreiber am 18 Feb 2025 21:51:32

Schau mal bei YT, dazu gibt es einige interessante Beiträge

Tinduck am 19 Feb 2025 11:14:11

Vielleicht hab ich das ja nicht richtig verstanden...

Du willst auf 230-Volt-Seite Strom einspeisen, damit deine Heizung mit 12 V läuft?

Und das 230-V-Bordladegerät, dass die 12-V-Versorgung und das Laden der Batterie übernimmt, soll dann auf der 12-V-Schiene Strom geben?

Würde ich so nicht machen. Wenn überhaupt, die Powerstation aussen an die CEE-Steckdose anschliessen, mit passendem Adapter - dann sind wenigstens Sicherung und FI wirksam.

So ein Selbstmörder-230-Volt-Kabel (2 x Male mit stromführenden Kontakten) für den Anschluss an die Innensteckdose ist weder zulässig noch clever.

Meine Lösung wäre: Wenn der Strom nicht reicht => Akkukapazität erhöhen. Auf so ein Consumer-Spielzeug nicht nachvollziehbarer Qualität würd ich mich für die Stromversorgung der Heizung nicht verlassen.

bis denn,

Uwe

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silver34 am 19 Feb 2025 13:24:41

Tinduck hat geschrieben:Würde ich so nicht machen. Wenn überhaupt, die Powerstation aussen an die CEE-Steckdose anschliessen, mit passendem Adapter - dann sind wenigstens Sicherung und FI wirksam.


Ich hoffe auch nicht das es ein Stecker-Stecker-Kabel meint!!!!

Aber die Powerstation einfach an die CEE-Steckdose löst auch noch nicht das IT-FI-Netzproblem!!!
Weil in einem IT-Netz hat der FI immer ein Problem da der N-Leiter kein Kontakt zur Erdleiter hat und die Wahrscheinlichkeit X-mal höher ist das nach dem FI der Kontakt zum Erdleiter entsteht.
Die Powerstationen haben keine Erde nach aussen!!!!

Einzig ein allstromsensitives Anschlusskabel mit FI ist die richtige Lösung!!!

Telarim am 14 Mai 2025 23:34:18

silver34 hat geschrieben:Aber die Powerstation einfach an die CEE-Steckdose löst auch noch nicht das IT-FI-Netzproblem!!!
Weil in einem IT-Netz hat der FI immer ein Problem da der N-Leiter kein Kontakt zur Erdleiter hat und die Wahrscheinlichkeit X-mal höher ist das nach dem FI der Kontakt zum Erdleiter entsteht.

Warum ist es denn ein "Problem" ein IT-Netz zu haben?

Das TN/TT-Netz hat ein Sicherheits-"Problem" und dieses wird mit einem FI gelöst.

silver34 hat geschrieben:Die Powerstationen haben keine Erde nach aussen!!!!

Einzig ein allstromsensitives Anschlusskabel mit FI ist die richtige Lösung!!!


Das ist doch gerade das Tolle an den Powerstations: Sie haben keine Verbindung zur Erde :-)

... ich befasse mich gerade intensiv mit Powerstations in Wohnmobilen weil auch ich solch ein Konzept umsetzen möchte.

Dabei frage ich mich warum es überhaupt kein Problem ist Wechselrichter ohne RCD/FI/Fehlerstromwächter oder sonstigem Geraffel einzusetzen aber bei Powerstations wird soooo ein Gehampel um Fehlerströme gemacht, die aufgrund des fehlenden Kontakts zur Erde gar nicht auftreten können ... ist ja auch nur ein schnöder Wechselrichter.

Was übersehe ich da gerade?

Lesenswert:
--> Link

rkopka am 15 Mai 2025 10:06:00

Telarim hat geschrieben:Dabei frage ich mich warum es überhaupt kein Problem ist Wechselrichter ohne RCD/FI/Fehlerstromwächter oder sonstigem Geraffel einzusetzen aber bei Powerstations wird soooo ein Gehampel um Fehlerströme gemacht, die aufgrund des fehlenden Kontakts zur Erde gar nicht auftreten können ... ist ja auch nur ein schnöder Wechselrichter.

Ein Thema ist die Anzahl der Verbraucher. Wenn du bei WR oder Powerstation nur einen Verbraucher anschließt, ist alles OK. Bei Anschluß der Powerstation an die Einspeisedose hast du aber mehrere Verbraucher (EBL, KS) und eine ganze Anzahl an Steckdosen.

RK

fschuen am 15 Mai 2025 10:33:13

silver34 hat geschrieben:Ich hoffe auch nicht das es ein Stecker-Stecker-Kabel meint!!!!


Die "Selbstmörderkabel" zur behelfsmässigen Einspeisung sind offensichtlich gefährlich, aber genau deshalb sicherer als das versteckte Brücken eines Aussenleiters zum Potentialausgleich oder der Karosserie. Aufgrund des fehlenden Berührungsschutzes ist beides illegal, der versteckte Einbau eines Isolationsfehlers ist aber darüber hinaus noch heimtückisch.

Gruss Manfred

Telarim am 16 Mai 2025 10:27:10

rkopka hat geschrieben:Ein Thema ist die Anzahl der Verbraucher. Wenn du bei WR oder Powerstation nur einen Verbraucher anschließt, ist alles OK. Bei Anschluß der Powerstation an die Einspeisedose hast du aber mehrere Verbraucher (EBL, KS) und eine ganze Anzahl an Steckdosen.

Der Plan ist tatsächlich die 4 Steckdosen der Ecoflow mit nur jeweils einem Verbraucher zu verbinden:

- EBL
- Kühlschrank
- Steckdose Tischbereich
- Steckdose Küchenbereich

Mehrfachsteckdosen würde ich nicht nutzen wollen.

Aber auch mal anders gedacht:

Es wird ja oft empfohlen N + PE zu brücken (TN-C Netz aufbauen) um dann einen FI anzuschließen - wenn das eine richtig gute Idee wäre, dann würde das doch bereits in der Ecoflow so gemacht worden sein. Jedoch ist ein IT Netz an den Steckdosen - was meiner Ansicht nach auch absolut Sinn macht.

BossHogg am 16 Mai 2025 12:46:42

Servus,
das ist ein Problem!
Im Inverterbetrieb gibt es keinen Schutz ohne externe Beschaltung.
Der Inverter baut ein Delta-Netz auf, d.h. von Außenleiter zum PE jeweils 115V.
Zusammen ergeben sich 230V.
Beim ersten Fehler passiert noch nicht, aber beim zweiten hat man dann zwischen Metalloberflächen und 2. Gerät 230V Spannung!! Das ist tödlich!

Ja, ecoflow hat über ein Softwareupdate einige Funktionalitäten eingeschränkt und deswegen benötigst Du einen Erdungsadapter der bei EF in der Kaltgerätebuchse angeschlossen und über USB gesteuert wird um die N-PE Brücke einzuleiten und eine gleichzeitige Versorgung zu verhindern.

BossHogg am 16 Mai 2025 13:01:27

Servus,
dein IT-Netz macht nur Sinn wenn
1. Nur ein Verbraucher pro Erzeuger

2. Bei mehreren Verbrauchern an einem Erzeuger eine Isolationsüberwachung oder an jeder Steckdose ein FI.
Oder ein entspr. beschalteter Verteiler.

Nur dann ist ein Unfall so gut wie ausgeschlossen.

Victron Wechselrichter haben ein programmierbares Erdungsrelais was genau die von Dir angefragte Funktion der N-PE Verbindung im Inverterbetrieb sicherstellt.
Aufgrund der Konstruktion dieser WR benötigt man seitens Victron auch keinen Typ B FI (was bei trafolosen WR Standard ist, soweit nichts anderes in der Installationsanleitung steht. Hintergrund ist, normale FI werden durch Gleichfehlerströme gesättigt was zu Störungen führt).

Deine Annahme mit 4 Verbraucher auf 4 einzelne Steckdosen ist hier fehlerhaft, da somit am WR Ausgang faktisch 4 Geräte angeschlossen sind und damit die externe Schutzbeschaltung notwendig wird!!

WomoTechnikService am 16 Mai 2025 13:36:01

BossHogg hat geschrieben:Der Inverter baut ein Delta-Netz auf, d.h. von Außenleiter zum PE jeweils 115V. Zusammen ergeben sich 230V.


Das ist nicht bei jedem Wechselrichter so..., z.B. die für KFZ zugelassenen von Solartronics aus Leipzig brücken bereits im Wechselrichter den N auf den Schutzleiter... FI gibts auch als Zwischenstecker, den kann man z.B. an so einen Wechselrichter stecken...

LG Peter

fschuen am 16 Mai 2025 13:58:24

Einen Verbraucher ohne Fehlerstromschutz zu betreiben ist weitgehend ungefährlich, weil Isolationsfehler superselten sind. Macht nämlich jeder jeden Tag x-mal, bekommt fast nie einen gefeuert, und die allermeisten Stromschläge überlebt man locker. Sicherer ist es natürlich mit FI, weil man den Schlag noch wahrscheinlicher überlebt, oder im IT-Netz, wo man erst gar keinen Schlag bekommt.

Die Überlegung mit mehreren Geräten an der Dreifachsteckdose ist im Prinzip richtig, bei zwei Isolationsfehlern an zwei Geräten, die man zeitgleich anfasst, bekommt man eine gefeuert. Auch im IT-Netz, weil kein Fehlerstrom entsteht, was natürlich auch impliziert, dass ein FI nicht auslöst. Was in dem Fall hilft, ist der Schutzleiter, der alle Geräte niederohmig verbindet. Vorausgesetzt, er ist in Ordnung, kann man ja gelegentlich mal durchmessen. Wem das noch nicht reicht, der kann die Verbraucher einzeln mit FI sichern, das funktioniert dann in allen Netzen. Bei einem relativ einfachen Netz wie im Womo würde ich das aber tendenziell nicht empfehlen, weil durch zusätzliche Bauteile und Verbindungen immer potentielle Fehlerquellen entstehen, die durch den absurd unwahrscheinlichen Fall zweier Isolationsfehler nicht gerechtfertigt sind, wenn man nicht an Oma's geerbter Küchengerätesammlung hängt.

Die Profiversion der supersicheren Installation, bei der die breite Öffentlichkeit unbekannte Geräte dranhängt, ist das IT-Netz mit Isolationsüberwachung. Findet man in Zügen, Bussen, Flugzeugen und auf Schiffen.

Gruss Manfred

Tinduck am 16 Mai 2025 14:01:11

Telarim hat geschrieben:Es wird ja oft empfohlen N + PE zu brücken (TN-C Netz aufbauen) um dann einen FI anzuschließen - wenn das eine richtig gute Idee wäre, dann würde das doch bereits in der Ecoflow so gemacht worden sein. Jedoch ist ein IT Netz an den Steckdosen - was meiner Ansicht nach auch absolut Sinn macht.


Wundert dich wirklich, dass in so einem billigen Consumer-Produkt (billig, nicht preiswert...) nicht alles perfekt umgesetzt ist?

So ne zusammengeballerte Strombox ist halt nicht mit einer sauberen Elektroinstallation mit vernünftigen Komponenten zu vergleichen.

Wenn mir meine Akkukapazität im Womo zu gering wäre, würde ich Akkus dazubauen und nicht irgendwelche halbgaren mobilen Lösungen zweckentfremden. Bei jedem WR kommt hier die Diskussion auf, ob das auch Normgerecht und für Kfz zugelassen wäre - scheint bei Ecoflow, Jackery & Co. komischerweise niemanden zu interessieren.

bis denn,

Uwe

Telarim am 16 Mai 2025 14:39:23

Telarim hat geschrieben:Der Plan ist tatsächlich die 4 Steckdosen der Ecoflow mit nur jeweils einem Verbraucher zu verbinden:

Mittlerweile hab ich erfahren, dass die Steckdosen nicht jeweils ein IT Netz bilden sondern alle 4 Steckdosen ein gemeinsames IT Netz bilden.

Sobald ich mehrere Geräte mit berührbarem Metallgehäuse plane zu benutzen, gibt's einen FI-Zwischenstecker rein und fertig :-)

BossHogg am 16 Mai 2025 16:04:12

Servus,
je ein die Ecoflowsteckdose eingestecktes Kabel oder Gerät ein FI, dann bist Du safe.
Es gibt diese FI Zwischenstecker, genau richtig für deinen Anwendungsfall (ich stecke ein Zuleitungskabel zum Verteiler ein und habe in diesem meine Schutzbeschaltung).

Bobberle2 am 18 Mai 2025 12:54:46

… ich will mal meine Erfahrung teilen.

Habe auch eine große Powerstation (Jackery) und den ähnlichen Gedanken wie der Thread-Ersteller gehabt (Sommer + Kühlschrank) und mir zuerst so ein Kabel mit FI für den Landstromanschluss gekauft. Aufgrund der Wandlungsverluste 12–>220–>12 habe ich mir dann noch folgendes bestellt - Kfz-Starter-Kit für den Zigarettenanzünder (das gibt es bei Amazon für 15€ und das funzt bei mir super). Das Kabel hat jeweils am Ende diesen Zigarettenbuchsen-Anschluss und über eine Diode wird sichergestellt, dass der (12 Volt) Strom nur in eine Richtung fließen kann.

Also das Kabel über die Zigarettenbuchse der Powerstation mit der Camper-Zigarettenbuchse (die im Aufbau für den TV, die ist für 10A ausgelegt) verbunden. Wichtig, im Aufbau habe ich noch eine 95er AGM Batterie verbaut (unser Camper ist erst ein halbes Jahr alt, daher nutze ich den AGM erst mal).
Nach der Verbindung speist die Powerstation permanent ca. 25-35 Watt in dem Aufbau-AGM, parallel läuft im Camper der Kühlschrank und gelegentlich auch andere Verbraucher (Licht, Alexa, …). Wenn ich 220 Volt brauche, dann hole ich mir die direkt von der Powerstation.

Meine Erfahrung, live aus Sardinen. Beim ersten Freihstehen (ohne Anschluss der Powerstation) war die Aufbaubatterie nach 12 Stunden bereits knapp unter 12,1 Volt.

Mit obigem Setup war nach 36h die Aufbaubatterie noch bei 12,6 Volt und die Powerstation bei ca. 35% (und sie war nur bis 80% geladen).
Somit habe ich genug Strom um gute 2-3 Tage autark zu stehen. Mehr wollte ich auch nicht und mit dem simplen Setup kein Thema.
Das ganze funktioniert meiner Ansicht nach aber nur, wenn ein entsprechender Spannungsunterschied zw. Aufbaubatterie und der einspeisenden Batterie besteht. Da die AGM eine niedrigere Spannung als meine Powerstation klappt das gut. Ob das mit einer LiFePO auch klappt, weiss ich nicht. Denke aber eher nicht, da der Spannungsunterschied zu gering ist.

Ich hoffe das hilft dem einem oder anderen. Hinweise nehme ich auch gerne an.

Viele Grüße Bobberle

Telarim am 19 Mai 2025 09:01:00

Hi Bobberle,

über die Wandlungsverluste hatte ich mir auch schon Gedanken gemacht.

Das mit dem Verbindungskabel ist eigentlich ganz pfiffig - da kann man einige Verluste mit abfedern :-)

Ich hätte vermutet, dass die 12-Volt-Steckdose auch nur 12 Volt liefert und keine 14,x Volt um Batterien zu laden, dass dennoch deine Batterie lädt, finde ich interessant.

Oder gibt die Jackery 14,x Volt raus sobald sie selbst am 230Volt-Anschluss oder an sonnenbeschienen Solarmodulen hängt? So könnte ich mir erklären, dass die Aufbaubatterie geladen wird.

rkopka am 19 Mai 2025 12:51:27

Bobberle2 hat geschrieben:Aufgrund der Wandlungsverluste 12–>220–>12 habe ich mir dann noch folgendes bestellt - Kfz-Starter-Kit für den Zigarettenanzünder (das gibt es bei Amazon für 15€ und das funzt bei mir super).

Wobei bei den meisten Powerstations die Abfolge etwas anders aussieht 48V(?)->12V vs. 48V->230V->12V. D.h. einmal Wandeln hat man immer dabei. Beim Umweg über 230V kann man aber ein richtiges Ladegerät nutzen, womit das Problem der zu ähnlichen Spannungen entfällt. Bzw. hat man das ja sowieso schon an Bord. Außerdem geht mehr Strom/Leistung als die 120W über den Zigarettenanzünder, falls man das braucht.

RK

TrigonSP am 19 Mai 2025 15:07:06

Bobberle2 hat geschrieben:Habe auch eine große Powerstation (Jackery) u.... und über eine Diode wird sichergestellt, dass der (12 Volt) Strom nur in eine Richtung fließen kann.
...
Das ganze funktioniert meiner Ansicht nach aber nur, wenn ein entsprechender Spannungsunterschied zw. Aufbaubatterie und der einspeisenden Batterie besteht.t.


Erstmal vielen Dank für den Gedankenanstoß. Habe eine Zendure Anlage und das mit dem Zigarettenanzünderkabel (bei mir ist der DC Ausgang ein XT60 Anschluß und sowohl Eingang als auch auf Ausgang umschaltbar)) habe ich noch nicht ausprobiert, ich weiß nur das die Leerlaufspannung bei 13,8V liegt, müßte es mal ausprobieren unter Last, wie hoch dann die eigentliche Ausgangsspannung ist.
Gruß Uwe

HerrKalle am 19 Mai 2025 17:54:36

JPHeiler hat geschrieben:In meinem Kastenwagen ist eine LifePo4 Akku eingebaut. Die üblichen Standardgeräte wie Lippert/Schaudt Booster und CBE Lithium Ladegerät sowie ein Wechselrichter von Dometic.

Damit die Dieselheizung, die relativ viel Strom verbraucht auch im Winter Stromreserven hat falls der Akku mal nahezu aufgebraucht ist habe ich mir folgendes überlegt.


Ich verstehe nicht, warum du ein zusätzliches Gerät nutzen willst, wenn du dieses Problem ganz einfach über einen 2. Akku lösen könntest. Dürfte doch auch kostengünstiger sein.

TrigonSP am 19 Mai 2025 20:11:28

HerrKalle hat geschrieben:
Ich verstehe nicht, warum du ein zusätzliches Gerät nutzen willst, wenn du dieses Problem ganz einfach über einen 2. Akku lösen könntest. Dürfte doch auch kostengünstiger sein.


Ich war zwar nicht gemeint, aber ich versuche mal meine Beweggründe aufzuzeigen, warum ich es auch so ähnlich mache.
Meine Batterie, ein schnöder Blei Typ mit 95Ah ist im Außenfach bei mir untergebracht, da kann es auch schon mal kalt werden. So ne 165Ah Bulltron würde mich ungefähr 1200 € kosten plus ein Wechselrichter mit 1500 W für sagen wir 400€ plus Kabel und Getöns. Achtet mal nicht so auf die Preise, sind nur geschätzt. Das Kabel, müßte bei mir einfache Wegstrecke etwa 1m sein zwischen Batterie und WR, das macht sich dann im Querschnitt bestimmt nicht so gut. Ich hätte da jetzt ca. 1700 € ausgegeben um sagen wir mal 30-40 Tage im Jahr, leider geht es derzeit nicht öfter damit unterwegs zu sein, die restlichen etwa 300 Tage steht das teil einfach so ungenutzt da, das störte mich etwas.
Also ein Balkonkraftwerk von einer Firma beschafft, die Speicher und Ladeeinheit sowohl Netztauglich wie auch Offgrid anbietet, welches man im Baukastensystem wechseln kann. So ist mein eigentlicher kleiner 2kWh Speicher (wären etwa 160Ah) wenn nicht im Womo, bei mir zuhause im Einsatz und der Umbau dauert etwa 10 min.
Meine Vorgabe von meiner Frau war nur, das sie einen Fön benutzen kann, der hat 1200 W und das schafft das Teil locker. Gekostet hat mich der Spaß 579€ der Speicher Block und 379 € die Offgrid Einheit und Verkabelung ist inclusive von -20°C bis +60°C nutzbar, kann meine Solaranlage mit 2x150 W anbinden. Für mich Alles gut und das Teil hat wenigstens auch in der übrigen Zeit eine Nutzung bei mir zuhause.
Habe dazu auch einen eigenen Thread, den ich mal aktualisieren müßte, aber kam noch nicht dazu Bilder zumachen.

Gruß Uwe

Bobberle2 am 19 Mai 2025 22:51:15

Telarim hat geschrieben:Ich hätte vermutet, dass die 12-Volt-Steckdose auch nur 12 Volt liefert und keine 14,x Volt um Batterien zu laden, dass dennoch deine Batterie lädt, finde ich interessant.


Habe mal gemessen, an der Zigarettenbuchse spuckt die Jackery 1000v2 grob 13 Volt aus (die Powerstation hängt dabei natürlich nicht an 220 Volt oder an Solarpanelen) und das reicht bei mir für die Unterstützung der 95Ah AGM aus (wie oben beschrieben).
Wie gesagt, mein Anwendungsfall ist einfach die Aufbaubatterie etwas zu unterstützen um mehr Reserven zu haben. Wenn ich 220 Volt brauche, dann hole ich die direkt aus der Jackery.
Den Umweg über die Außensteckdose oder den recht teuren Weg mit integrierter, FI-abgesicherter Netzvorrangschaltung erspare ich mir.
Ob in der Powerstation jetzt eine Wandlung von 48 Volt auf 12 Volt passiert, das weiss ich nicht. Von der Effizienz aber sicher immer noch besser wie 12 oder 48 auf 220 und dann wieder runter auf 12.

Bobberle2 am 20 Mai 2025 12:15:02

Bobberle2 hat geschrieben:Habe mal gemessen, an der Zigarettenbuchse spuckt die Jackery 1000v2 grob 13 Volt aus (die Powerstation hängt dabei natürlich nicht an 220 Volt oder an Solarpanelen) und das reicht bei mir für die Unterstützung der 95Ah AGM aus (wie oben beschrieben).


So und jetzt der genaue Wert –> 13,16 Volt hat die Jackery (bei 85% Ladung) am Zigarettenbuchsenausgang.

Telarim am 20 Mai 2025 15:28:07

Bobberle2 hat geschrieben:
Habe mal gemessen, an der Zigarettenbuchse spuckt die Jackery 1000v2 grob 13 Volt aus ([...]) und das reicht bei mir für die Unterstützung der 95Ah AGM aus (wie oben beschrieben).
Wie gesagt, mein Anwendungsfall ist einfach die Aufbaubatterie etwas zu unterstützen um mehr Reserven zu haben.

Als "Unterstützung" passt das auch in meine Gedankenwelt - guter Ansatz!

TrigonSP am 20 Mai 2025 18:39:49

Wie sagt man so schön: Viele Wege führen nach Rom.

Für mich ist das auch eine gangbare Lösung, es gibt da ja mehrere Hersteller, man muß sich halt für einen Weg entscheiden.
Gruß Uwe

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