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Hallo zusammen, Wie in meinem anderen Threat "TI RÜCKWÄRTS herausziehen"geschrieben, überlege ich eine Lösung für den "Notfall". Ich habe event. eine für mich( und andere Chausson/Challenger-Eigner?) mögliche Lösung gefunden und würde mich freuen, wenn Stahl/Maschinenbau erfahrene Mitglieder ihre Meinung hierzu äußern. ( Ich schreibe lieber zu viel als zu wenig; seht es mir bitte nach und gebt( falls Erfahrung)eine Antwort auf meine "Lösungsidee") Istzustand:( Bilder im Anhang) Am Ende des FORD-Fahrgestells ist zum Übergang bis zum abgesenkten Hilfsrahmen der Garage eine ca 6mm starke nach unten gehende verzinkte Stahlkonstruktion ( Bilder) ,sieht stabiler aus als die Ford-Rahmenkonstuktion. Mit diversen M10 Schrauben "bestückt", diese möchte ich nicht lösen/zusätzlich belasten. Direkt am "Anfang" dieses "Zwischenstücks" ist in dieser verschweißten Konstruktion ein U-förmiges Stück, 60mm breit, ca 110 hoch. Darin 2 Bohrungen von 10,2 mm. Die Flächen sind 90Grad zur Fahrtrichtung. Mein Gedanke: Dort Stahlplatten (zB 8mm ) mit M10 Maschinenschrauben befestigen, entweder unten oder seitlich überstehen lassen und dort ein "Loch" von zB 40mm als "hintere Rausziehöse" zu haben. Dies beidseitig ( Danke Bruno fürn Tipp) = Belastung beidseitig. Ich habe mal 2 Pappdummis der Varianten gemacht und Bilder im Anhang eingestellt. Frage: Werden M10 Schrauben die mögliche Belastung Unten/ Seitlich beim "Herausziehen" oder sogar Abschleppen halten können? > Brunos Lösungsansatz mit den 2 Anschlagpunkten links sowie rechts gefällt mit; da bei vielen ( neueren ?) Chausson/ Challenger Fahrzeugen >der Leuchtenträger/ "Stoßstange" hinten mittig nicht beschädigt werden kann. VG Heinrich Hallo Heiner da sollte zwischen den beiden Rahmenteilen eine Quertraverse rein. Wenn du zwei Zugpunkte hast geht die Kraft auch immer nach innen, ob das das Rahmenende ohne Quertraverse aushält wage ich zu bezweifeln. Die Quertraverse könnte auch gleichzeitig die Aufnahme für Ösen sein. Wird, wenn es stabil sein soll, aber bestimmt nicht leicht. Gruß Joachim Dieses Blech sollte aber min >15mm Stärke haben. Sonst biegt es sich nach hinten um und beschädigt den Träger dahinter. Ich würde auch an die andere Seite auch ein Blech mit 15 mmm hin machen und dann auf jeder Seite ein gleich langes Seil zum rausziehen befestigen die sich dann in der Mitte treffen um das sich die Zugkräfte gleich verteilen. Hallo, frage doch mal in deiner Werkstatt nach den Anschlagpunkten, normalerweise sollten auch am Ford Transit solche Punkte vorhanden sein. Dort kannst du dann z.B. einen Lastbügel anbringen ohne den Rahmen zu verziehen.
mmn nach aber nur wenn genau mittig gerade nach hinten gezogen. sobald schräg gezogen wird zieht nur mehr eines der seile, das andere hängt durch wenn ein hahnepot(falls das hier überhaupt der richtige begriff ist, kenn ich nur von katamaranen) verwendet wird sollte in diesem fall mmn eine roll eingesetzt werden dann kann sich die last etwas verteilen - je nach zugrichtung Moin,
das ist ja gerade die Idee des Hanepots. Auf dem Wasser wird eine Schute (Barge) immer mit Hanepot geschleppt, damit sie sich bei einseitiger Belastung wieder stabilisiert. Entsprechendes kann beim Herausziehen eines Wohnmobils ja auch passieren (wenn das Gelände uneben ist oder ein Teil der Wiese feucht und der andere trocken ist.) Dann wird die gespannte Seite solange alleine gezogen bis es wieder gleichmäßig ist. Gruß Bruno
Mein Gedanke dazu: auch wenn es nur für den absoluten Notfall gedacht ist aber „mal eben schnell“, schräg gezogen, ein kleiner Ruck zu unpassender Zeit,… und schon ist der Schaden immens! ( evtl. verzogener Rahmen oder Beschädigungen am Aufbau ). Vielleicht doch lieber auf jemanden warten der sich auskennt ( ADAC? ) und ggf. sogar versichert ist?!!? Und ohne fachgerechtes Provisorium keine Versuchung!??! :gruebel: Wenn es doch unbedingt sein muss: warum keine Anhängerkupplung? Der reine Bock kostet ab ca. 250€ und ist konstruktiv auf die Belastung ausgelegt. :gruebel: Grüße Dirk ... den Menschen, die dann kommen, steht aber leider auch nicht auf der Stirn geschrieben, wie gut sie sich auskennen. In Spanien haben wir schon üble Erfahrungen machen müssen, als wir uns mal "etwas ausserhalb" festgefahren haben. Der "Fachmann" hat es ruckzuck geschafft, unsere Abschleppöse abzureissen. Ich war innerlich schon auf 180, als ich gesehen habe, wie schräg der anziehen wollte :eek:. Aber die beste Ehefrau von allen hat darauf bestanden, dass ich den Mund halten und den Fachmann seine Arbeit machen lassen soll 8). Also Daumen hoch für alle, die sich selber Gedanken machen und vorbereitet sein wollen :daumen2:.
das wird nix....der Ansatz passt ...aber du musst die einwirkende Kraft weiter nach vorn Richtung Hinterachse abfangen. Moin, schraub dort : je eine Augenschraube rein: Fertig ist die Abschleppöse. Grüße Ralf. Ich befürchte aber das du mit diesen Ösen (egal welche Variante) nix anfangen kannst. Meist fährt man sich ja in einer Senke fest (eher selten oben auf einem Hügel). Dann wird der Abschlepper immer höher stehen als das zu bergende Fahrzeug. Bei deinen angedachten Ösen wird es dir immer die Schürzen oder schlimmere am Wagen beschädigen, weil nach schräg oben gezogen werden muss. Grüße Ralf.
Ja, aber das schifferl is im weichen wasser und kann relativ leicht schwenken Die karre steckt fest und einseitig schräg am rahmen ziehen kann vieles kaputt machen bevor sich die hinterachse seitlich bewegt und der zug wieder gerade ist
M10 ...was willst du mit den Spielzeug ? einen Rasentraktor abschleppen :D
Genau genommen ist die Abschleppöse, zum einschrauben, vorne auch nicht zum bergen von festgefahrenen Fahrzeugen gedacht. Steht glaube ich auch in der Bedienungsanleitung. Kann gut gehen, muss aber nicht. Ich halte lieber die Augen auf bei der Stellplatzsuche und mit dem Womo durchs Salzwasser um am Strand einen Kaffee zu trinken und schöne Fotos zu machen, kann ich auch nichts abgewinnen, dafür sind die meisten Womos nicht gemacht.
Na das darf dann aber ein schwerer Rasentraktor sein : Mehr hält auch die Originale Abschleppöse vorne nicht aus. Des weiteren will er den Wagen ja nicht komplett in die Luft heben, sondern nur über die Räder ziehen.... Grüße Ralf. bei Zug wird es den Träger verbiegen, weil die Zugrichtung quer zur längsachse der Schraube ist grüße klaus
AUA eine (gegossene) Ringschraube mit einer 8.8er Schraube zu vergleichen ist schon mutig und mv4 hat schon recht - das ist spielzeug, und die empfehlung ein festgefahrenes Womo an einer M10er Ringschraube rauszuschleppen mm gefährlich. der ring wird ratzfatz abreissen und wenns blöd läuft schaden anrichten schau mal hier rein --> Link und dann auch auf angaben zur belastungsrichtung, verschraubung etc. achten Wie ist es damit 2 lange Schäkel mit max Bolzendurchmesser vorgegeben von der Bohrungen im Holm dazwischen eine bergeschlinge als kraftverteiler .Dann wir das zugseil eingehangen.. .
ja auf Zug hält die das Aus...aber nicht seitlich bzw. 90° so wie du das gemeint hast...noch dazu an einer Stelle die das eh nicht aushält. Die Rinöse selber hält nur 2,9t max aus..dann verformt sich kalt Das klingt ja alles sehr kreativ, aber ich überlege nur wie du da rankommen willst, wenn du dich im Schlamm festgefahren hast. :D Holger
Handbagger mit Holzausleger und viel fluchen mit einer Portion Schweiß
Hallo Holger; schau dir mal in der WDR-Mediathek die Sendung "Wir werden Camper" ; Die Erbslös auf großer Toscana Tour ,von Florenz bis.......... an. Ab ca Minute 25 hängt das WOMO fest; dann die Bergung durch Rausziehen mit einem an der HA befestigten Seil. Ebenso wie Kollege Erbslöh komm ich auch noch unter das Fahrzeug. VG Heinrich Eher bei 29. Minute, obwohl das Wohnmobil nur vorn leicht eingesunken ist, musste das Zugfahrzeug sehr stark ziehen.
Das ist völlig richtig 8)! Wo würdest Du denn beim Ducato vorne ein Bergeseil anschlagen? (Bitte um Entschuldigung für die kurze Off-Topic-Frage, werde das auch nicht weiter treiben ;D) Ganz einfach, nehme 4 Bretter aus Bangkiraiholz ca. 80cm lang und fahr dein WoMo einfach drauf. Mit Schwung fährst du da dann fast überall wieder raus, wenn der Weg nicht allzuweit weg ist. Vor einigen Jahren hat mich ein Abschlepper an AHK rückwärts auf das Schleppauto mit Winde hoch gezogen. dabei mehrer Male immer wieder angezogen, habe dadurch Risse in den Aufbau bekommen. Die AHK war nur für 2.5 Tonnen zugelassen, das WoMo wog aber 4,2 Tonnen, der Hersteller hat gemeint, dafür sei der Hilsrahmen/AHK nicht ausgelegt. Entweder du kannst es an der Hinterachse raus ziehen/einhängen, das gleiche gilt für Vorderachse oder einfach nur mit bedacht sich auf unbefestigte Wiesen stellen. Ich schau mir immer den Untergrund an und entscheide dann, wie ich vermeiden kann, dass die Karre nicht wieder mit eigener Kraft rauskommt. Hallo, Ich denke, wenn man da so etwas machen will, muss man an die Stelle gehen, wo auch die Anhängerkupplung verschraubt wird. Gruß Ralf
Guter aber nicht machbarer Ansatz. Hallo Ralf, das Material des Hilfsrahmens für den Garagenboden ist dort nur 2mm stark und würde nicht viel aushalten. Das Material des "Zwischenteils" meiner bisherigen Idee hat mit 6 mm mehr zu bieten. VG Heinrich Servus, wenn Du es sicher wissen willst, besorge Dir die Abschlepp- und Bergerichtlinien des Basisherstellers. Nur dort sind alle wichtigen Infos enthalten wie ohne Schaden am Fz. geschleppt oder sonstwie gezogen werden darf und wie ggf. verstärkt werden muß. Ich würde dieses Dokument elektronisch im Fz. hinterlegen, im Notfall kann der Bergedienst darauf zugreifen (bspw. auf einer SD Card im Cerbo, oder als CD). Auch kann man so Aktualisierungen einfach nachziehen. Weiterhin sollte man sich die entspr. Anschlagpunkte am Fz. entspr. markieren und mit Leuchtfarbe kenntlich machen. So sieht man die Ankerpunkte sofort, interessant auch bei Fährüberfahrten zwecks Sicherung an Bord.
Kenne mich da nicht so aus, lange her dass ich mich damit befasst habe, aber oft werden die Achsteile verwendet. Ich setzte, wie Bergbewohner, auf Augen auf beim Parken und wenn trotzdem nichts mehr geht, rechtzeitig vom Gas und Bretter, Sand-Bleche oder ähnliches unterlegen. Zur Not vorher schon auf den Blechen parken. Wenn die Räder durchdrehen, buddelt man sich meistens ein, nach vorne geht es eigentlich nur, wenn nach ein paar cm wieder fester Boden kommt oder man passende Reifen mit groben Profil hat. AT Reifen reichen da oft nicht. Ach ja, die entstandene Mulde muss natürlich in Ausfahrt Richtung angeschrägt werden, also auch einen Klappspaten mitnehmen.
Ich / Wir kennen Dein Wohnmobil nicht, aber normalerweise ist es so, wie Ralf21 im Bild dargestellt hat. Der Hilfsrahmen der AHK hat keinerlei Verbindung mit dem Hilfsrahmen des Aufbau. Daher können bei Zugkräften auf die AHL egal für wieviel die zugelassen ist, keine Risse im Aufbau entstehen. Immer unter der Voraussetzug, dass beides unabhängige Hilfsrahmen haben, die beide an der Achse verschraubt sind. Ausnahme: Der Bergende zieht nicht nur, sondern zieht in einem relativ steilen Winkel weil z.b. das Wohnmobil in einem Graben ist und das Zugseil schräg noch oben oder unten geführt wird. Dann wird die Achse "verdreht" und damit auch der Hilfsrahmen der den Heckaufbau trägt. Hallo, >Aktueller Stand: Werde nichts basteln! Trotzdem war es interessant mal wieder unter das Fahrzeug zu kriechen. Lt meinem Fordhändler sowie einem Abschlepper würde ein Rausziehen eines TIs ohne AK von einer matschigen Wiese entweder an der HA oder auch an der hinteren Blattfederaufnahme möglich sein. Werde mir eine "Lastschlinge " Gelb = 3000KG in 10 Meter Länge zulegen. Bei Blattfederaufnahme endet die dann gut 2 Meter hinter dem Fahrzeug. Da kann es im Notfall mit ner Kette oÄ weitergehen. Die Ratschläge bezgl. der Platzwahl werden natürlich berücksichtigt , damit ich möglichst nicht rausgezogen werden muss. VG Heinrich
Wir haben zwei LKW Gurte mit serienmäßiger Ratsche im Netz gekauft. Ebenfalls einen ca. 60 cm Eindrehhering. Damit kannst Du auch ohne fremde Hilfe mit den zwei Ratschen in der Mitte die Tracktion unterstützen bzw. Dich rausziehen. Musst Keile unterlegen, wenn Du den Gurt entlastest, damit Du nicht wieder zurückrutscht. Kannst Du Dir ja mal überlegen. Die Gurte haben so eine Kranlle am Ende wo Du den Gurt auch durchziehen kannst, also um die Achse eine Schlinge machen kannst. So ein Gurt hat gut 5 t Zugkraft.
vor 3 Jahren: Campingplatz Ellwangen. Es war wochenlang furztrocken, die Wiese war knochenhart, also drauf... Gegen frühen Morgen kam ein granatenmäßiges Unwetter, sozusagen aus dem Nichts. Auf dem Foto ist die Wiese schon wieder zu 50% "abgelaufen"...es war "überall" Wasser. Mit viel Gefühl am Gasfuß kamen wir ohne Hilfe gerade so raus... Was ich sagen will, auch bei sorgfältiger Auswahl kann man im wahrsten Sinne des Wortes "reinfallen". |
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