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Moin zusammen, ich möchte mir einen WR einbauen der aufgrund des Platzmangels unterm Fahrer / Beifahrersitz in den Bodenkasten meines Kastenwagens (Dinette unterm Tisch) soll. Hat das schon mal jemand gemacht und kann seine Erfahrung mit mir teilen? Wie bekommt man die Kabel bis zur Batterie und welcher Querschnitt wurde verwendet? Der WR käme bei mir nur sehr selten zum Einsatz und liefe dann autark, also nicht ins Bordnetz eingebunden. Einziger Einsatzweck wäre eine Kapselmaschine (max. 1500W) wenn wir mal keinen Landstrom haben. Also mir gehts um Erfahrungsberichte von Leuten die den WR auch in den Bodenklappe einbauen mussten. Dankeschön und beste Grüße B. Wenn du noch erzählst wieweit die Aufbaubatterie vom WR entfernt ist, was für eine Aufbaubatterie und welche Größe. Solltest aber noch einen Trennschalter zwischen WR und Akku bauen. Wenn die Batterie unterm Sitz ist, könnte seitlich oder hinten am Sitz die bessere Option sein. Kabel sind häufig beim WR dabei. Wenn die von der Länge bis in den Kasten reichen, ist das ok. Auf Belüftung achten. Gruss Manfred Unser 1500 Watt WR ist auch hinten am Sitzgestell vom Beifahresitz gebaut. Sehr kurze Kabel, 25 quadraht reicht locker. Wir benutzen den WR auch nur sporadisch zum Kaffee kochen.
Moin, erstmal danke an alle fürs antworten und sorry für die fehlenden Angaben. Der WR soll auf jeden Fall in den Bodenkasten und nicht hinterm Sitz verbaut werden. Die Entfernung ist etwas über 1 Meter. Die Aufbaubatterie ist eine 180Ah Lithium Batterie von Ultimatron. Die Anschlüsse der Batterie liegen direkt hinter der Verkleidung des Sitzes da kommt man ran ohne diesen auszubauen. Zum WR gehört eine kabelgebundene Fernbedienung. Reicht diese aus oder muss zwangsläufig ein Trennschalter verbaut werden? Anbei ein paar Fotos. VG B. Wie schon geschrieben....denk an die Wärmeabführung. Du wirst dich wundern wie warm das Teil da im "Keller" wird. Die Fernbedienung wird wahrscheinlich den WR in Standby weiterlaufen lassen Lesen was die BDA sagt, sonst ist der Akku bei längeren Standzeiten leer.
Ja, im Dauerbetrieb sicher aber Sporadisch für nen Kaffee würde ich es akzeptieren. Viel wichtiger: Kabelquerschnitt und Länge. 2000W sind nicht ohne und die beiliegenden Strippen sind sicher zu kurz. Gruß Thomas
Hast Du mal geguckt was die Batterie für einen maximalen Entladestrom hat?!! :eek: So ein 2000W Wechselrichter möchte gerne mal 170A und kurzzeitig vielleicht auch noch SEHR viel mehr haben! :eek: Grüße Dirk Moin, noch ist das ja nicht verbaut und wenn das nicht geht lasse ich es halt. Der ausschließliche, und seltene, Einsatzzweck ist eine Kapselmaschine mit max. 1500W wenn wir mal keinen Landstrom für einen Morgen haben. Daher wollte ich da auch keinen teueren Victron oder so einsetzen das ist rein wirtschaftlich wie mit Kanonen auf Spatzen schießen. Tatsächlich könnte ich dann auch die Klappe eben auflassen wenn ich die Kapselmaschine nutze. Das kommt wie gesagt wirklich selten vor. Folgende Angaben gibt's zur Batterie in Bezug auf den Ladestrom. Maximaler Entladestrom: 150 A Spitzenentladungs-Abschaltstrom (5-15 ms): 450A Die mit gelieferten Kabel sind in der Tat zu kurz und müssten durch welchen mir größerem Querschnitt ersetzt werden. Wenn das Ganze aber totaler Murks ist was ich da vorhabe dann lasse ich es und verkaufe die Sachen wieder. Aber ich bin doch sicher nicht der einzige dessen Frau auch ohne Landstrom nicht auf den Kaffee aus der Maschine verzichten will ? VG B, Lass dich nicht beirren. Solange du die 1500 Watt nicht 30 Minuten am Stück laufen lässt hält sich auch die Wärme des WR in Grenzen. Die Fernbedienung sollte reichen. Der Verbrauch von WR im Standby war hier schon öfters Thema. Ergebnis: Kaum Messbar! Mit einem zusätzlichen Trennschalter oder gar Sicherung handelst du dir mehr Probleme ein als es nützt. Hubert Ja ich bin da etwas hin und hergerissen. Das ist ja jetzt kein Hexenwerk das anzuschließen und daher dachte ich "kann man mal machen". Die Frage wäre auch nach dem Querschnitt der Kabel? Reicht 50mm2 aus oder lieber dickere nehmen? VG B. Servus, Wie ist dein Reiseverhalten? Wo liegen deine Ziele? (Bspw. wenn es im Winter nach Skandinavien zum Polarlichtergucken geht, sollte es schon ein hochwertiges, effizientes WR Paket sein. Da kann ein Victron Sinn machen wenn man am SP/CP auch nachlädt) Hast Du eine PV verbaut? Da sind doch Kabel beim WR dabei oder? Wenn du dir welche mit dem gleichen Querschnitt konfigurieren lässt nur etwas länger sollte das trotzdem noch passen. In der Bedienungsanleitung von Ective wird für 2000W WR bei 1,5m Länge 25mm² empfohlen und für 3m 50mm². Hubert
Moin, hatte ich ja oben geschrieben, ganz selten mal 1 Nacht ohne Landstrom. Und nur für diese seltene Nacht bzw. den Morgen danach 4 Tassen aus der Kapselmaschine das ist mir ganz ehrlich kein Victron wert. Eine PV habe ich nicht (habe den Kasten erst seit Februar) und ehrlich gesagt erschließt sich für mich da der Sinn nicht drin. Die fest montierte PV ist ja auf flach dem Dach also schon mal völlig ineffizient montiert. Dann parke ich den Kasten ja im Schatten auf dem Campingplätzen. Dann bringt die noch weniger. Wenn ich fahre sorgt der Ladebooster dafür das die Aufbaubatterie voll wird. Daher kann ich mich nicht wirklich zum Kauf einer fest montierten PV entschließen. Anders sieht das wieder mit einem Solarkoffer aus. Da hadere ich aber mit dem beengten Platz im Kasten. Also PV ist bei meinem Reiseverhalten (in der Regel habe ich Landstrom) nicht so wirklich nützlich .... Vielleicht ändert sich das ganze ja auch noch mal dann sieht es anders aus und ich stehe dann öfter autark... ;)
Ok, ich schau mal. 30qmm reichen wenn du nur die Kapselmaschine betreiben willst...da hast du noch Reserve Lies doch mal in der Beschreibung vom Wechselrichter nach ob die Fernbedienung das Teil komplett abschalten kann. Dann weißt du doch ob du noch extra einen Trennschalter benötigst. Trennschalter sind bei WR Kontraproduktiv da jedes mal wenn der WR Strom bekommt die Kondensatoren erst aufgeladen werden mit extrem hohem Einschaltstrom. Das machen die wenigsten Trennschalter bei häufigem gebrauch mit. Ein WR bleibt an der Batterie und wird maximal fürs Winterlager getrennt. Alle üblichen WR haben kaum messbaren Standby-Verbrauch wenn sie per Schalter oder Kabelfernsteuerung ausgeschaltet sind. Nicht zu vergleichen mit dem Standby Verbrauch wenn sie ohne Verbraucher eingeschaltet sind. Hubert Es gibt sehr schöne 35qm Kabel die sehr flexibel sind. Ich hab diese schon in zwei Wohnmobilen und unserem Boot verbaut und war immer sehr zufrieden. Ist der Weg weiter, nehme ich trotzdem die 35qm Kabel und dopple sie einfach. Die Kabel sind viel einfacher zu bändigen als 50qm. Kaufe dieses hier, das ist topp: --> Link Bevor du mit dem Umbau beginnst, hast du den Wechselrichter mit deinen Batterien ausprobiert und deiner Kapelmaschine? Geht das? Fang nicht mit dem Bau an, bevor du das nicht probiert hast. Einen Victron halte ich auch für viel zu groß, viel zu schwer und viel zu teuer. Das kann man bei einem großen Boot oder Wohnmobil machen wo Platz und Gewicht keine Rolle spielen, aber beim Van oder kleinen Mobil ist ein 08-15 Wechselrichter ausreichend. Grüße Don
Gibts die Kabel auch schon vorkonfektioniert? Ich habe keine Zange dafür ;) Ja das mit dem Testen mache ich erstmal. Dafür kann ich ja die mitgelieferten, kurzen Kabel nutzen. Da ich es noch nicht gemacht habe, in welcher Reihenfolge gehe ich vor? Da sind ja jetzt bereits einige Kabel an Plus- und Minuspol der Batterie angeschlossen. Alles abklemmen ? Zuerst Plus dann Minus? Dann alles wieder inkl. WR auflegen, zuerst Minus dann Plus? Muss ich vorher irgendwas ausschalten, Sicherungen rausnehmen oder so? VG B. Moin, das war das Thema: "Also mir gehts um Erfahrungsberichte von Leuten die den WR auch in den Bodenklappe einbauen mussten." Grüße aus NI
Es gibt für Wechselrichter Funkfern-und Kabelfernbedienungen. Meist haben Funkfernbedienungen einen kleinen ständigen Stromverbrauch, sowohl in der Fernbedienung (Batterie), als auch im Wechselrichter (LiFePO4- Batterie). Schließlich benötigt die Funkverbindung eine ständige Betriebsbereitschaft. Kabelfernbedienungen, zumindest die ich kenne, haben keinen Standby-Verbrauch. Schließlich sind diese quasi nur ein ausgelagerter Schalter. Zur Wärmeentwicklung: Wir haben einen 3000 W-Wechselrichter. Der befindet sich im doppelten Boden des Wohnmobils, zusammen mit den Batterien, dem EBL, dem Solarregler, dem Ladebooster und sonstiger Technik, Bei geringem Strombedarf läuft der Wechselrichter ohne den internen Lüfter, bei höherem Bedarf, z.B. Wasserkocher, Induktionsplatten, Föhn usw. läuft der Lüfter im Wechselrichter, um die Abwärme abzuführen. Da das Volumen im doppelten Boden recht groß ist, reicht dieses zur Wärmeabfuhr aus. Wenn man den Wechselrichter in ein abgeschlossenes beengtes Volumen einbaut, kann die Abwärme nicht abgeführt werden und es entsteht ein Wärmestau. Wie groß ist die Abwärme ungefähr? Die meisten Sinus-Wechselrichter haben einen Wirkungsgrad von 90 bis 92 %. Das bedeutet, dass in Abhängigkeit der abgerufenen Leistung eine Abwärme von 8 ... 10 % entsteht.
...Solartronics Funkfernbedienung bei mir Da steckt im RJ45 Anschluss des WR das Funkmodul und schaltet den WR ein und aus. Stromverbrauch des WR ausgeschaltet: 0,0A gemessen mit Mulimeterzange und aufgetrennt mit Messspitzen. Batterie in der Fernbedienung ist seit 4 Jahren noch die selbe... Nie würde ich mir noch eine Kabelfernbedienung irgendwo hinschrauben... Gruß Thomas
Wie ich schon schrieb, müssen die Funkfernbedienung (Batterie) und der Funkmodul des Wechselrichters (an LiFePO4) immer (auch im ausgeschalteten Zustand) in ständiger Betriebsbereitschaft=Empfangsbereitschaft sein, d.h. das heißt, dafür wird 100 %ig Strom verbraucht. Ansonsten kann das Funkmodul des Wechselrichters das Funk-Einschaltsignal der Funkfernbedienung nicht empfangen. Was Du gemessen hast, ist technisch und naturwissenschaftlich unmöglich. Entweder Deine Multimeterzange hat eine zu geringe Empfindlichkeit oder Du hast einen Mess-Fehler gemacht. Ich vermute ersteres.
...Wenn du meinst... Wenn mein Multimeter im yA (3.Nachkommastelle) Bereich nix anzeigt, und der Shunt im 100tel auch nicht, wirds wohl nicht all zuviel sein... Hallo, ich habe ähnliches vor, der wechselrichter hat 2000w, Sinus, 2 Steckdosen und Fernbedienung zum vollständigen Ein-und Ausschalten, die Lithium Batterie hat 200ah, kann 160ah abgeben! Die Anschlusskabel habe ich jetzt fertig konfektioniert von Ebrom 35mm2, 60cm, mit Midisicherung 125a im Pluskabel bestellt amazon.de! Montage im Doppelboden neben der Batterie! Hiervon gehen dann 2 Dreifachsteckdosen nebst USB mit 5m Anschlusskabel ab , an die Stellen, wo wir einfach mehr Steckdosen unabhängig vom landstrom haben wollen! Das Fach im Doppelboden ist ca.120x90cm und bedingt durch die Alde Heizung mit Öffnungen versehen! Wichtig erscheint mir nach vielseitigen Recherchen, der Kabelquerschnitt und die Midisicherung! Nachtrag: Lithium Batterie hat 280ah!
Bei einer Funkfernbedienung muss der Empfänger im Wechselrichter immer unter Spannung sein, sonst könnte er ein mögliches Einschaltsignal der Funkfernbedienung nicht erkennen und so weit verstärken, dass der Wechselrichter eingeschalten wird. Wenn ein Funkempfänger aber "an" ist, verbraucht er aber zwangsläufig immer auch Strom. Ohne geht es einfach nicht. Falls Du richtig gemessen hast und kein Strom fließt, hast Du zwangsläufig ein Perpetuum Mobile und das wäre nobelpreisverdächtig, denn bisher ist außer in der Quantenphysik noch nie ein Perpetuum Mobile gesehen worden. Da ein Wechselrichter im Womo nur an 12 V steht, ist der Strom auch bei einer Standby-Leistung von z.B. 2 W trotzdem im dicken mA-Bereich I=P/U=2/12 A. Wie groß der Standby-Verbrauch des Wechselrichters tatsächlich ist, steht sicher in der Bedienungsanleitung und falls Du keine hast, im Internet. Moderne Geräte haben einen Standby-Verbrauch von unter 1 W, aber 0 kann er nicht sein. Wegen der Wärmeentwicklung bei Nutzung des Wechselrichters stellt sich doch auch eine andere Frage. Muss es unbedingt eine Kapselmaschine mit 1500 W sein? Reicht nicht auch eine normale Kaffeemaschine, für die Filtertüten benötigt werden, mit ca. 800W Leistung auch aus? Die dazugehörige Thermoskanne nutzen wir seit Jahrzehnten. Die leeren Kaffeetüten werden bei uns als Mülleimer ein zweites Mal genutzt. Ca. 10% Verluste hat nahezu jeder Wechselrichter. Der WR mit der geringeren Leistung schont dann auch den Stromvorrat in der Batterie. Gruß Helmut Also Kaffee wird als french Kaffee aufgebrüht, aber andere Verbraucher wie Handys, Taschenlampen, elektr.zahnbürsten sollen halt sauber geladen werden, unabhängig vom Landstrom! Der einzige größere Stromfresser ist eine Heissluftfriteuse mit 1300w, läuft aber max. 10-15 Minuten, zum Aufbacken von Brötchen 3-5 Minuten! Das Verhältnis Batteriegrösse zu den Verbrauchern muss halt stimmen! Jörg
Er hat nur geschrieben Fernbedienung, nicht Funk. Also vielleicht kabelgebunden. Dann fließt zwar immer noch ein klein wenig Strom, da wird es aber oft schon schwer zu messen. BT/Funk Empfänger kann man mit etwas Aufwand sehr stromsparend bauen, wenn man keine besonders schnelle Reaktionszeit braucht. RK
Das halte ich für einen Irrtum. Für den Stromvorrat (Wh, oder Ah bei konstanter Spannung) ist die Leistung multipliziert mit der Zeit entscheidend. Vereinfacht betrachtet braucht die 700W-Maschine doppelt so lang für den gleich heissen Kaffee wie das 1400W-Gerät, und die entnommene Energie ist in beiden Fällen gleich. Und da es 2 kW Echtsinus-Wechselrichter für unter hundert Euro gibt, würde ich da immer zu einer Nummer grösser raten. Damit kann man dann fast alles betreiben, auch mal ne Bohrmaschine oder nen Staubsauger. Gruss Manfred |
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