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Achtung Unfallgefahr beim Überholen 1, 2


GertE am 23 Jun 2025 19:04:43

Auf meiner Durchfahrt durch Österreich hörte ich von einem Unfall, dessen Ursache mich Aufhorchen ließ.
Die Folge waren zwei verletzte Motorradfahrer.
Die genaue Ursache kenne ich nicht, aber eins war sicher.
Ein PKW ist nach dem Überholen eines LKW kurz vor diesem wieder von der Überholspur auf die rechte Fahrspur eingeschert. Dabei ist er in den Sicherheitsabstand des LKW geraten und hat eine automatische Vollbremsung ausgelöst. Die beiden Motorradfahrer konnten nicht mehr bremsen und sind aufgefahren. Der PKW hat davon nichts mitbekommen.
Da musste ich daran denken, dass man schon öfters beim Überholen mit seinen langsameren Womo von hinten von dicht auffahrenden Pkw’s bedrängt worden ist und um die Drängelei abzukürzen fährt man zügig wieder rechts rüber. Dabei sollte man genügend Platz lassen.

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FrankSH am 23 Jun 2025 19:08:59

Moin,

meine Tempomaten erkennen ob sich ein Fzg. von einem weg bewegt oder ich auf ihn zufahre bzw. er bremst.
Sollte so eigentlich nicht möglich sein.

Joachim260 am 23 Jun 2025 19:35:44

Solange der Überholer schneller als das überholte Fahrzeug ist darf dieses keine Notbremsung auslösen, so richtig fehlerfrei ist diese Technik aber noch nicht.

Gruß
Joachim

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msfox am 23 Jun 2025 19:43:11

GertE hat geschrieben:langsameren Womo von hinten von dicht auffahrenden Pkw’s bedrängt worden ist und um die Drängelei abzukürzen fährt man zügig wieder rechts rüber.

FALSCH! Man fährt erst rüber, wenn man ausreichend Abstand zum Überholenden hat. Was sollen die gut gemeinten Gesten, wenn das am Ende zum Unfall führt. Gleiches bei einer Autobahnaufahrt, wo auf die linke Spur gewechselt wird. Was ich da schon erlebt habe....
Ja, zu DDR-Zeiten war das meines Wissens Pflicht. Aber heute eben nicht. Es hat sich komischerweise wieder eingebürgert, dass der Auffahrende erwartet, dass der andere Platz macht. Ich mache da auch schon mal Platz, insbesondere bei LKW's die froh sind, wenn sie beschleunigt haben - ABER NUR, wenn dabei keiner gefährdet wird.

launig am 23 Jun 2025 20:20:56

Wenn ich auf der linken Spur an so eine Situation komme pass ich immer besonders auf oder werde entsprechend langsamer.
Wenn der Einfahrende reindrückt dann muss der auf der rechten Spur ja rüber, kann ja fast nicht anders.
Vorausschauend fahren ist nie verkehrt.
.

heinz28 am 23 Jun 2025 20:55:01

Dass der LKW eine Vollbremsung ausgelöst hat, ist eher unwahrscheinlich.
Allerdings erlebe ich es vor allem mit dem Wohnmobil relativ häufig, dass Überholende knapp einscheren und nur unwesentlich schneller sind.
Dann bremst das Wohnmobil, um den Abstand wieder herzustellen.
Ist eine wirkliche Unsitte der Überholenden.

eurafritze64 am 23 Jun 2025 21:45:07

heinz28 hat geschrieben:Dass der LKW eine Vollbremsung ausgelöst hat, ist eher unwahrscheinlich.
Allerdings erlebe ich es vor allem mit dem Wohnmobil relativ häufig, dass Überholende knapp einscheren und nur unwesentlich schneller sind.
Dann bremst das Wohnmobil, um den Abstand wieder herzustellen.
Ist eine wirkliche Unsitte der Überholenden.




Warum soll das beim LKW nicht möglich sein - aber bei deinem Wohnmobil schon? Bei deinem Wohnmobil ist das noch Option, du kannst wählen, ob du ein Fahrzeug mit oder ohne kaufst.

Alle halbwegs aktuellen LKW über 7,5t haben seit 2018 (zumindest in der EU verpflichtend) Notbremsassistenten verbaut.

Diese messen per Radar und / oder Kamerasystemen Geschwindigkeit, Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug etc. Bei zu geringen Werten warnt das System den Fahrer (akustisch bzw. auch optisch je nach System). Wird nicht reagiert, greift das System selbsttätig ein. Das kann sachtes Abbremsen sein bis der Abstand wieder hergestellt ist...wie bei deinem WoMo.

Das kann aber auch der echte "Anker" sein wenn das System mit einem plötzlich vor ihm auftauchenden Hindernis (wie z.B. einem 5 mtr. vor ihm einscherenden Wohnmobil bei 85 km/h) konfrontiert wird.

So oder so, ob LKW oder Womo oder Kleinwagen - beim wiedereinscheren auf die rechte Spur ausreichend Platz lassen, dann sind alle auf der sicheren Seite.

Aber so häufig kommen diese brenzligen Situationen ja heute glücklicherweise gar nicht mehr vor.....wer fährt denn schon wieder rechts rüber, wenn man schön mit 120 km/h die mittlere Spur blockieren kann....aber das ist ja schon wieder ein anderes Thema..... :D

Grüße
Fritz

Luppo am 23 Jun 2025 23:03:32

Ich lasse mich nicht nach rechts reindrücken.
Mit dem Blick in der rechten Spiegel und in den Kameraspiegel oben habe ich immer den gleichen Trigger zum einscheren.

rtiker am 23 Jun 2025 23:33:19

msfox hat geschrieben:...Gleiches bei einer Autobahnaufahrt, wo auf die linke Spur gewechselt wird. Was ich da schon erlebt habe....
Ja, zu DDR-Zeiten war das meines Wissens Pflicht...


Im Gegenteil: in der ehemaligen DDR war es verboten auf die Überholspur zu wechseln, um einem auffahrenden Fahrer das Einfädeln auf die Autobahn zu erleichtern. Und das ist auch heute noch in der BRD verboten. Es ist ein Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot auf Autobahnen. Das wird aber im normalen Leben selten geahndet und deshalb häufig gemacht.

klaus1968peter am 24 Jun 2025 00:05:49

Hätten die Motorradfahrer den nötigen Sicherheitsabstand eingehalten
und hätten Sie sich auf den Verkehr vor ihnen konzentriert,
dann hätte es wohl keinen Unfall gegeben.
So soll nur der LKW wieder dran Schuld sein,
aber wer ist aufgefahren?

BossHogg am 24 Jun 2025 05:06:09

Servus,
die heutigen Luftbremsen sind elektronisch angesteuert, die Steuerluft ist Redundanz.
D.h. wenn das System voll aktiviert wird, steht die Fuhre nach 30-40m, egal ob voll ausgeladen oder leer.

Weiterhin hat das Fz. vorne Radarsensoren welche ein Wohnmobil aus Kunststoff durchsehen, bis auf metallische Teile, bspw. Töpfe.
Wenn das Womo einschert, bleiben einige Metalloberflächen als Reflektoren aktiv oder erzeugen entspr. Echos.
Deren Frequenzänderung (Dopplerverschiebung) kann das System triggern, wie auch bspw. Leitbaken in Baustellen oder Verschwenkungen.
Am Besten man hält die 50m zu Lkw ein, vor dem Überholen genauso wie danach.

BossHogg am 24 Jun 2025 05:18:58

Schon wieder keine Ergänzung möglich, was ist das für ne xxxxxx Forumsoftwareeinstellung!

Ein Hinterherfahrender hat keine Chance wenn das System unmittelbar und ohne offensichtlichen Grund voll auf Block geht.
Gerade bei leichtem Verkehr. Und ein Motorradfahrer muss das Umfeld wie ein Lkwfahrer keine Sekunde aus den Augen lassen.

Gerade aber an Ausfahrten ziehen immer mehr Arxxxx r kurz vor den Lkw in die Ausfahrt. Könnte auch hier wieder passiert sein, Ausfahrten kommen ja grundsätzlich unangekündigt.

Pechvogel am 24 Jun 2025 06:12:20

BossHogg hat geschrieben:…Weiterhin hat das Fz. vorne Radarsensoren welche ein Wohnmobil aus Kunststoff durchsehen, bis auf metallische Teile, bspw. Töpfe…

Radarsensoren erkennen auch Hindernisse aus Kunststoff oder Gummi.
Und selbst wenn ein Mensch in den „Sichtbereich“ der Radarsensoren kommt wird er erkannt.



Grüße
Dirk

roehri am 24 Jun 2025 07:34:21

klaus1968peter hat geschrieben:Hätten die Motorradfahrer den nötigen Sicherheitsabstand eingehalten
und hätten Sie sich auf den Verkehr vor ihnen konzentriert,
dann hätte es wohl keinen Unfall gegeben.
So soll nur der LKW wieder dran Schuld sein,
aber wer ist aufgefahren?



:roll: Kopfschütteln….

Herr Oberlehrer hat gesprochen!!!

Birdman am 24 Jun 2025 07:45:45

rtiker hat geschrieben:... in der ehemaligen DDR war es verboten auf die Überholspur zu wechseln, um einem auffahrenden Fahrer das Einfädeln auf die Autobahn zu erleichtern. Und das ist auch heute noch in der BRD verboten. ...

Da würde mich mal interessieren, wie Du zu diesem Schluß kommst. Solange eine Gefährdung anderer ausgeschlossen werden kann und der Wechsel per Blinker rechtzeitig ankündigt wird, ist ein Spurwechsel selbstverständlich auch vor/bei einer Einfahrt möglich.

hampshire am 24 Jun 2025 08:06:17

Die Schilderung des Unfallhergangs im Artikel halte ich für möglich. Die Assistenzsysteme sind nicht fehlerfrei, machen aber insgesamt weniger Fehler als Menschen und werden von Generation zu Generation besser. Es ist unbekannt welcher Generation von Assistenzsystemen im unfallbeteiligten LKW verbaut ist.

Eigene Erfahrung: Das übelste Fahrzeug mit Assistenzsystem, welches ich täglich nutzte war ein Audi A6 (C7). Der war für einige Überraschungen gut - darunter Vollbremsung wenn ein Fahrzeug vor einem abbog und man herumfahren wollte, Vollbremsung bei parkenden Autos auf Hauptstraßen mit Gegenverkehr, die aber locker Platz zum Durchfahren auf der eigenen Spur ließen und auch heftiges Bremsen wenn man überholt wurde und ein Fahrzeug recht früh einscherte. Es ereigneten sich mehrere Situationen, in denen ich aufgrund des unberechenbaren Verhaltens meines Fahrzeugs angehupt wurde oder man mir den Vogel zeigte. Unser Mini Clubman (F54) zeigt ebenfalls mitunter irritierende Assistenzentscheidungen, die ich minimieren kann, indem ich die Reaktion auf "spät" schalte. Völlig unauffällig und fehlerfrei waren die Assistenzsysteme im BMW 330d (F31) 2 und 540d (G31). Mit dem Audi und den BMW fuhr ich jeweils deutlich mehr als 100000km.

Was mir hier immer wieder auffällt ist die Fernvergabe von "Schuld" an beteiligte Personen in einem Unfall, manchmal mit der kühl bis herzlosen Konnotation "selber schuld". Diese Form der abwertenden Besserwisserei geht mir gehörig auf den Keks.

GertE am 24 Jun 2025 08:32:58

Ich wollte eigentlich keine Diskussion über die Wirkungsweise von Notbremssystemen an Lkw‘s auslösen, noch eine ideologische Diskussion über die StVO der DDR vom Zaun brechen. Das die auffahrenden Motorradfahrer, die offensichtlich zu dicht aufgefahren waren, auch eine Schuld trifft, ist doch klar.
Es war eine Meldung im österreichischen Rundfunk, die uns auch sagen sollte, dass man nicht zu dicht vor einen Lkw einscheren sollte. Das gilt auch für PKW. Assistenzsysteme können nervig sein oder funktionieren nicht richtig und werden deshalb oft abgeschaltet. Den Kopf für sich und andere einschalten nennt man vorausschauendes Fahren. Das gilt auch beim Überholen. Wieder was dazu gelernt.

pwglobe am 24 Jun 2025 08:43:44

Hallo, ich kenne diese Situation aus eigener Erfahrung mit einem LKW, wenn ein Fahrzeug zu dicht einschert wird eine Notbremsung ausgelöst, da das System ein Hindernis erkennt. Es muss aber wirklich dicht sein.
Wenn das Fahrzeug „normal“ einschert erkennt das System, dass es schneller ist und reagiert nicht.
Dies ist scheinbar auch unabhängig vom Hersteller, es ist bei einem Actros und einem DAF aufgetreten.
Die Norbremsassistenten sind bei LKW seit 2018 vorgeschrieben.
Grundsätzlich sollte man mit ausreichend Abstand vor einem LKW einscheren, da auch derAbstandstempomat reagiert und die Geschwindigkeit kurz drosselt, dies ist besonders am Berg unangenehm.

Gast am 24 Jun 2025 09:18:16

Das wieder Einscheren ist in D wirklich ein Problem..... mir hat gerade gestern morgen noch einer fast den linken Kotflügel abgefahren beim wieder Einscheren.... Sorry, aber der Sicherheitsabstand gilt auch VOR dem Fahrzeug. Und die Krönung war noch, der war vielleicht 5 kh/h schneller, hat sich zwischen mich und den vorausfahrenden gequetscht, weder nach vorne noch nach hinten den Sicherheitsabstand eingehalten, und dann noch 5m vor mir gebremst, weil die ganze Kolonne rechts abgebogen ist.... obwohl hinter mir alles frei war. Der musste unbedingt vorbei und sich dazwischen quetschen...
Sowas passiert leider nicht nur manchmal... Gut, dass ich ne Dashcam am laufen habe....

Gruß Dieter

rkopka am 24 Jun 2025 09:44:58

Joachim260 hat geschrieben:Solange der Überholer schneller als das überholte Fahrzeug ist darf dieses keine Notbremsung auslösen, so richtig fehlerfrei ist diese Technik aber noch nicht.

Vielleicht ist er auch einfach wieder langsamer geworden ? Überholvorgang abgeschlossen, runter vom Gas.

rtiker hat geschrieben:Im Gegenteil: in der ehemaligen DDR war es verboten auf die Überholspur zu wechseln, um einem auffahrenden Fahrer das Einfädeln auf die Autobahn zu erleichtern. Und das ist auch heute noch in der BRD verboten. Es ist ein Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot auf Autobahnen. Das wird aber im normalen Leben selten geahndet und deshalb häufig gemacht.

In Bayern habe ich einige Autobahnauffahrten gesehen, wo entsprechende durchgehende Fahrbahnmarkierungen genau das verhindern sollen (1.Spur->2.Spur).

klaus1968peter hat geschrieben:Hätten die Motorradfahrer den nötigen Sicherheitsabstand eingehalten und hätten Sie sich auf den Verkehr vor ihnen konzentriert, dann hätte es wohl keinen Unfall gegeben.

War auch mein erster Gedanke. Allerdings hält sich fast keiner an den tatsächlich nötigen Sicherheitsabstand.

hampshire hat geschrieben:Die Schilderung des Unfallhergangs im Artikel halte ich für möglich. Die Assistenzsysteme sind nicht fehlerfrei, machen aber insgesamt weniger Fehler als Menschen und werden von Generation zu Generation besser.

Naja. Mein PKW ist recht neu, aber bei einigen der Assistenzsysteme sehe ich eher Fehler als richtige Funktion. Daß der Spurhalteassistent sich drausbringen läßt, ist nicht so schlimm, weil man ihn auch abschalten kann und ich selten lange Strecken fahre. Allerdings gibt es da noch ein Notsystem, das sich nicht abschalten läßt und hin und wieder probiert, das Fahrzeug zu einer Seite zu lenken, weil es eine (nicht vorhandene) Gefahr erkennt. Oder die Reaktion in engen Kurven mit Seitenwänden, die als Hindernis erkannt werden. Dafür wäre ich fast mal seitlich in einen LKW Auflieger gefahren (Nacht, alles duster, AB Auffahrt unter einer Brücke mit enger Kurve). Es war einfach nur dunkel, als ob da nichts wäre. Nur die Warnung im Spiegel hat etwas angezeigt und mich dazu gebracht, nochmal genauer zu schauen.

RK

hampshire am 24 Jun 2025 09:58:04

GertE hat geschrieben:Es war eine Meldung im österreichischen Rundfunk, die uns auch sagen sollte, dass man nicht zu dicht vor einen Lkw einscheren sollte.

Und das ist auch gut, denn wenige kennen diesen Effekt den das bei Assistenzsystemem in Fahrzeugen auslösen kann. Es ist immer leichter sich an etwas zu halten, wenn man versteht, was ein Verstoß auslösen kann.

lonely0563 hat geschrieben:Das wieder Einscheren ist in D wirklich ein Problem

Das Verkehrsverhalten in Deutschland erlebe ich überwiegend als angenehm diszipliniert. Die vergleichsweise geringen Unfallzahlen kommen ja nicht nur daher, weil wir so tolle Straßen und Verkehrszeichen haben. Wer sich leicht angegriffen fühlt und oder auf die Regeleinhaltung der anderen fokussiert, der wird überall Verstöße sehen. Viele Probleme entstehen im eigenen Kopf.

rkopka am 24 Jun 2025 10:25:52

lonely0563 hat geschrieben:Das wieder Einscheren ist in D wirklich ein Problem
hampshire hat geschrieben:Das Verkehrsverhalten in Deutschland erlebe ich überwiegend als angenehm diszipliniert.

Das Einscheren habe ich in anderen Ländern (Süden und Osten) viel kritischer beobachtet. Da war es fast normal, daß der Überholende fast gestreift hat beim Einscheren.

RK

Tinduck am 24 Jun 2025 10:39:22

Na ja, es gibt halt die üblichen 1-2% Denkbefreiten, und die bestimmen gern den Eindruck.

Ich war mal in Hamburg auf der A7 mit dem LKW unterwegs (22-Tonner mit 14 T Anhänger) und musste aus Norden kommend in Stellingen abfahren, da ist die Autobahn mit Betonwänden eingefasst.

Blinker beim 300-m-Schild gesetzt und schaue zum Glück nochmal rechts in den Spiegel, bevor ich in die Ausfahrt fahre - da überholt mich gerade jemand mit dem PKW auf dem Standstreifen rechts, um 'eher' in die Ausfahrt zu kommen.

Wäre ich ohne Spiegelblick rübergezogen, wäre es für den echt blöd ausgegangen.

Und irgendwas in der Preisklasse sieht man jeden Tag (mitunter mehrfach), den man länger mit einem Kfz unterwegs ist. Unter anderem auch deutlich zu enges Einscheren nach dem Überholen.

Wird Zeit für echtes autonomes Fahren - auch wenn ich eigentlich gern selber fahre. Sicherer wäre es vermutlich schon.

bis denn,

Uwe

pwglobe am 24 Jun 2025 10:54:00

hampshire hat geschrieben:Das Verkehrsverhalten in Deutschland erlebe ich überwiegend als angenehm diszipliniert. Die vergleichsweise geringen Unfallzahlen kommen ja nicht nur daher, weil wir so tolle Straßen haben. Viele Probleme entstehen im eigenen Kopf.

Hallo,
bist du in einem Paralleluniversum in anderen Deutschland unterwegs?
Wenn wir nach mehreren Wochen aus Frankreich nach Deutschland zurückkehren empfinden wir das Verhalten auf der Autobahn alles andere als diszipliniert.
Auf der A5 ab Kehl bis Alsfeld (300km) sehen wir in der Regel 4 - 5 extrem kritische Situationen und meist entsteht mindestens ein Stau durch einen Unfall.
Auf der Strecke in Frankreich, 500km Autobahn maximal eine kritische Situation und keine Unfälle.
Wir fahren beide eher defensiv und mit Anhänger natürlich maximal 85km/h, so schwimmen wir mit den LKW mit.
Vielleicht empfindet man es anders wenn man selbst aggressiver fährt.

rkopka am 24 Jun 2025 10:58:38

pwglobe hat geschrieben:bist du in einem Paralleluniversum in anderen Deutschland unterwegs?
Wenn wir nach mehreren Wochen aus Frankreich nach Deutschland zurückkehren empfinden wir das Verhalten auf der Autobahn alles andere als diszipliniert.

Die Hektik nimmt eindeutig zu. Merkt man, wenn man sich von Frankreich kommend der deutschen Grenze nähert und der Level zunimmt. Oder die Erholung, wenn man D nach NL oder A verläßt.

RK

rtiker am 24 Jun 2025 11:04:57

Birdman hat geschrieben:Da würde mich mal interessieren, wie Du zu diesem Schluß kommst. Solange eine Gefährdung anderer ausgeschlossen werden kann und der Wechsel per Blinker rechtzeitig ankündigt wird, ist ein Spurwechsel selbstverständlich auch vor/bei einer Einfahrt möglich.

Selbstverständlich lasse ich mich gern belehren falls es nicht (mehr) zutreffend sein sollte dass Mann bzw Frau gemäß StVO in Deutschland auf den Straßen möglichst weit rechts fahren müssen; das Rechtsfahrgebot auch auf Autobahnen gilt und der linke Fahrstreifen nur zum Überholen genutzt werden darf.

rtiker am 24 Jun 2025 11:16:28

pwglobe hat geschrieben:...Auf der Strecke in Frankreich, 500km Autobahn maximal eine kritische Situation und keine Unfälle.

Das ist zum größten Teil der Geschwindigkeitsbegrenzung 110 / 130 km/h und der strengen Sanktionierung bei Regelverstößen geschuldet. Sobald die Gallier auf deutschen Autobahnen unterwegs sind fühlen sie sich teilweise wie Alain Prost und es ist es schnell mit der Disziplin vorbei.

Tinduck am 24 Jun 2025 11:19:46

rtiker hat geschrieben:Das ist zum größten Teil der Geschwindigkeitsbegrenzung 110 / 130 km/h und der strengen Sanktionierung bei Regelverstößen geschuldet. Sobald die Gallier auf deutschen Autobahnen unterwegs sind fühlen sie sich teilweise wie Alain Prost und es ist es schnell mit der Disziplin vorbei.


Na, dann ist doch klar, wo bei uns die Reise hingehen sollte?

Wenn Deppen nur astronomische Bußgelder verstehen - her damit. Am besten bis zur Fahrzeugenteignung, wie in der Schweiz. Da klappts auch - und bei uns fahren die Schweizer dann die dicken Kisten aus...

bis denn,

Uwe

Pechvogel am 24 Jun 2025 12:39:01

rtiker hat geschrieben:Selbstverständlich lasse ich mich gern belehren falls es nicht (mehr) zutreffend sein sollte dass Mann bzw Frau gemäß StVO in Deutschland auf den Straßen möglichst weit rechts fahren müssen; das Rechtsfahrgebot auch auf Autobahnen gilt und der linke Fahrstreifen nur zum Überholen genutzt werden darf.

Das Rechtsfahrgebot gibt es auch weiterhin in Deutschland.
Sinn und Zweck des Rechtsfahrgebotes ist aber
"Verkehrsteilnehmende sollen den vorhandenen Verkehrsraum so optimal ausnutzen, dass der Verkehr bestmöglich fließt" ( z.B. --> Link )
und das schließt halt nicht nur nicht aus das man evtl. auf die mittlere Spur wechselt um jemandem das Auffahren auf die Autobahn zu ermöglichen, es verbessert ja auch den Verkehrsfluss. Ist also, im Sinne des Gebotes, eher förderlich.



Grüße
Dirk

hampshire am 24 Jun 2025 14:37:05

pwglobe hat geschrieben:bist du in einem Paralleluniversum in anderen Deutschland unterwegs?

Interessanter Erklärungsansatz. Ich erlebe, dass Menschen Situationen unterschiedlich "kritisch" einschätzen. Das Paralleluniversum könnte sich dem nach im Kopf abspielen. Während Du es entspannt findest, wenn auf 500km nichts "Kritisches" passiert, kann ich mich nicht daran erinnern, in diesem Jahr auf rund 20Tkm überhaupt nur einer kritische Verkehrssituation ausgesetzt gewesen zu sein und halte das für völlig normal (Und nein, es gibt keine Anzeichen für eine, sich anschleichende Demenz).
Natürlich sieht man, wenn man viel unterwegs ist hier und da mal eine Unfallstelle, dass man sieht wie wirklich ein Unfall geschieht ist eine derartige Ausnahmen, dass sich die meisten auch nach Jahren noch genau daran erinnern können. Wenn man nun jedes Mal denkt "wenn ich 2 Minuten früher da gewesen wäre" oder "wenn ich jetzt nicht für einen Verkehrsteilnehmer gebremst hätte"... ist es nicht weit weg zum Schrecken. War aber nicht so - nicht einmal im Ansatz war man in der Nähe eines eigenen Unfalls. Wer sich da Sorgen macht, der lebt in der Tat in einem anderen Universum als jemand, der das gelassen sieht. "Recht" hat dabei keiner von beiden. Diese "Universen entstehen im Kopf.


In Frankreich, offenbar ein Land welches wir beide überaus schätzen, ist mir aufgefallen, dass das Fahrverhalten zumindest außerhalb der Ballungszentren in den letzten 30 Jahren auffällig defensiv geworden ist. Das finde ich wie Du auch angenehm.

huohler am 24 Jun 2025 14:45:46

hampshire hat geschrieben:...
(Und nein, es gibt keine Anzeichen für eine, sich anschleichende Demenz).
...


Das hat wer festgestellt? Du selber?

:lol:

20 tkm ohne kritische Situationen - da fragt man sich schon wo du rumgefahren bist.

Hubert

Pechvogel am 24 Jun 2025 14:57:45

huohler hat geschrieben:...20 tkm ohne kritische Situationen - da fragt man sich schon wo du rumgefahren bist...

Die Frage is´ja immer was das ist: "kritische Situation"?
Liegt die schon vor wenn man wirklich mal etwas härter bremsen muss oder erst wenn der Kaffee aus dem Becher schwappt? :lol:

Wer viel unterwegs ist, erlebt auch viel.
Für den einen ist es eine kritische oder gar gefährliche Situation wenn man sich erschrickt weil man dachte man hätte Vorfahrt gehabt und "der Idiot" auch noch hupt und für den anderen ist "kritisch" erst wenn man es trotz aktivem ABS noch geschafft nach rechts auf die Standspur auszuweichen.

Is´ halt immer relativ! :D



Grüße
Dirk

WomoToureu am 24 Jun 2025 15:47:29

Pechvogel hat geschrieben:..Die Frage is´ja immer was das ist: "kritische Situation"?


Eine Fahrleistung von ca. 20 tsd km ohne kritische Situation erscheint auch mir unrealistisch, wobei man natürlich Glück haben kann.
Leider haben wir immer mal wieder eine "kritische Situation" wenn z.B. meine Frau und ich mit genügend Abstand fahren und es plötzlich bei > 100 km/h zu einer Vollbremsung vor uns auf der Autobahn kommt und von der Spur neben uns jemand in unseren Sicherheitsabstand einbremst, so das wir es gerade noch so schaffen Notzubremsen. Aus diesem Grund bin ich auch absoluter Fan einer Dashcamera die stets das Verkehrsgeschehen aufzeichnet und wenn es nicht benötigt wird wieder löscht.

Auch auf Landstrassen kommt es immer mal wieder vor, dass ein Verkehrsteilnehmer einen Fehler macht.
Daher haben wir auch Reifen mit sehr guter ADAC Bewertung montiert um gute Anhaltewerte zu erreichen, leider ist es erforderlich.
Soviel zu unseren Erfahrungen im Strassenverkehr, gilt auch für Frankreich und Spanien, obwohl wie bereits geschrieben dort deutlich ruhiger und besonnener gefahren wird.

hampshire am 24 Jun 2025 16:00:55

huohler hat geschrieben:20 tkm ohne kritische Situationen - da fragt man sich schon wo du rumgefahren bist.

Oder mit wem am Steuer. Und wer ist eigentlich dieser "man"?
Einige hier Menschen reagieren sogar im Schreiben derart aufgeregt über regelbrechende Verkehrsteilnehmer und berichten von eigenen Heldentaten "ich hab den aber nicht rein gelassen...". Menschen, die sich zu "ich zeig's Dir" oder "jetzt erst recht" Aktionen hinreißen lassen, sind Mitverursacher von kritischen Situationen - auch wenn sie unprovoziert defensiv fahren.

WomoToureu hat geschrieben:Leider haben wir immer mal wieder eine "kritische Situation" wenn z.B. meine Frau und ich mit genügend Abstand fahren und es plötzlich bei > 100 km/h zu einer Vollbremsung vor uns auf der Autobahn kommt

"Plötzlich" ist das, was man nicht vorausgesehen hat. Beim wöchentlichen Pendeln von 500km zum Kunden und zurück über 4 Jahre habe ich so eine Überraschung der "plötzlichen Vollbremsung" auf einer Autobahn nicht erlebt. Dass es das gibt glaube ich gern.
Es gab auf diesen Touren einen Aquaplaning Unfall eines vorausfahrenden Fahrzeugs. Da hab ich halt angehalten, die Unfallstelle im Rahmen meiner Möglichkeiten gemeinsam mit zwei anderen Helfern gesichert, geschaut wie es den Insassen geht und 110 angerufen. Vielleicht kann man das "kritische Situation" nennen - ich selbst habe mich zu keinem Zeitpunkt einer besonderen Gefahr ausgesetzt gefühlt.

pwglobe am 24 Jun 2025 17:21:50

Hallo Max, auch ich bin die letzten Jahre viele Kilometer zwischen den Standorten meines Kunden gependelt, da kamen auch schonmal 50.000km zusammen.
Früher habe ich die Fahrleistung des AMG auch genutzt, aber die Autobahn wird immer voller und es macht für mich keinen Sinn mehr. Ich habe zwar immer noch ein PS starkes Auto jetzt M aber dies ist eher meiner Position geschuldet als dem Wunsch schnell zu fahren.
Es kommt immer wieder zu Situationen die ich als gefährlich einschätze, egal ob im Norden oder Süden.
Drängeln, überhöhte Geschwindigkeit trotz dichtem Verkehr, schneiden usw. ist leider an der Tagesordnung.
Aber vielleicht ist es auch ein subjektives Empfinden, ich rege mich eher nicht auf und vermeide unnötigen Stress beim fahren.
Fluchen, Hupen oder Stinkefinger gibt es bei mir nicht, natürlich auch nicht Lichthupe und Blinker links, ich fahre lieber defensiv.

BossHogg am 24 Jun 2025 18:23:04

Servus,
auch wer eine komplette Fahrausbildung hat (gleich mit CE anfing, bei B inkl. BE auch einige C und A Stunden gefahren ist), hat eine andere Fahrweise.
Ich hatte auch schon öfters beobachtet, daß bei Kolonnenfahrt und vielen überholenden Lkw ich teils dann auch mal länger links blieb und auf 135 mit Tempomat durchzog, andere aber überholen, rechts rein, kurze Zeit später dann mit unter 100 nach links wollen und dann verhungern oder gleich dann links ausbremsen und alles mit 60 dann fahren muß.

Tinduck am 25 Jun 2025 11:53:37

BossHogg hat geschrieben:Ich hatte auch schon öfters beobachtet, daß bei Kolonnenfahrt und vielen überholenden Lkw ich teils dann auch mal länger links blieb und auf 135 mit Tempomat durchzog, andere aber überholen, rechts rein, kurze Zeit später dann mit unter 100 nach links wollen und dann verhungern oder gleich dann links ausbremsen und alles mit 60 dann fahren muß.


Und jetzt rate mal, wer sich regelgerecht (Rechtsfahrgebot) verhalten hat... ich erlebe ganz oft (rechts fahrend) links Bremsorgien, während es rechts zumindest flüssig läuft.

bis denn,

Uwe

hampshire am 25 Jun 2025 13:01:02

pwglobe hat geschrieben:Aber vielleicht ist es auch ein subjektives Empfinden, ich rege mich eher nicht auf und vermeide unnötigen Stress beim fahren.

So geht es mir auch. Laut Polar Pulsuhr erholt sich meine "Bodybatterie" beim Fahren auf der Autobahn.

Ausbildung, Routine und eine Mindest-Aufmerksamket helfen dabei, Situationen früher zu erkennen. Na klar siehst Du dann auch immer wieder, wie es vor Dir zu irgend einem "Blödsinn" kommt und hast bereits vorsorglich gehandelt. Vermutlich hake ich das gleich deshalb wieder ab.
Beispiel "plötzliches Abbremsen auf der Autobahn". Während einer die Verlangsamung schon kommen sieht und bereits reagiert bevor der "Vordermann" in die Eisen steigt, erschreckt sich der andere über blinkende Bremsleuchten des vorausfahrenden Fahrzeugs. Mein Sohn, der den Führerschein jetzt seit ein paar Monaten hat, erlebt ständig Situationen, die er "spannend" findet. Ich nicht. Wir fahren in derselben Region.

Tinduck hat geschrieben:ich erlebe ganz oft (rechts fahrend) links Bremsorgien, während es rechts zumindest flüssig läuft.

Das kenne ich auch. Auf Pendlerstrecken kennst Du - wenn es Dich interessiert - nach einer Zeit bis auf 50m genau die Stellen, an denen die eine oder andere Spur stockt. Liegt der übliche Bremspunkt mal daneben, kannst Du zu 90% sicher sein, dass es eine außergewöhnliche Störung gibt (Pannenfahrzeug, Gaffer, Unfall, Polizeiaufo am Straßenrand...).

WomoToureu am 25 Jun 2025 14:09:07

hampshire hat geschrieben:Beispiel "plötzliches Abbremsen auf der Autobahn". Während einer die Verlangsamung schon kommen sieht und bereits reagiert bevor der "Vordermann" in die Eisen steigt, erschreckt sich der andere über blinkende Bremsleuchten des vorausfahrenden Fahrzeugs.


Auf Autobahnen erleben wir immer mal wieder das es zu plötzlichen Situationen kommt, was vorn dazu geführt hat weiß man in der Regel nicht. Jedoch wird plötzlich voll gebremst und ausgewichen. Ebenfalls rächt es sich dann für alle die keinen Sicherheitsabstand eingehalten haben.
Vor ca. zwei Monaten ist uns dann jemand bremsend vor uns gezogen und hat notgebremst, da vorn die Situation entsprechend war.

Tinduck am 25 Jun 2025 14:33:37

Also, normalerweise sieht man das, wenn 5 oder 10 Autos weiter vorn die roten Lampen angehen - überrascht davon kann man eigentlich nur werden, wenn man mit anderen Sachen beschäftigt ist?

OK, im Ferrari eventuell nicht, weil man da nur den Heckstoßfänger des Vordermanns sieht...

Ich weiss gar nicht mehr, wann ich auf der Autobahn das letzte Mal hart bremsen musste. Schon gar nicht mit dem Womo.

Bis denn,

Uwe

WomoToureu am 25 Jun 2025 15:16:13

Tinduck hat geschrieben:Ich weiss gar nicht mehr, wann ich auf der Autobahn das letzte Mal hart bremsen musste. Schon gar nicht mit dem Womo.

Tja, das erlebte ist eben sehr unterschiedlich.
So mussten wir z.B. hier --> Link einen Unfall erleben, der auch sehr untypisch ist.
Wie der Teufel es will erwischt den neuen Scheinwerfer zwei Jahre später ein Stein --> Link da die Unterschiede des neuen zum 14 Jahre alten Scheinwerfer von vorn sehr gut sichtbar sind, hätten wir uns nicht geärgert, wäre der Stein in den rechten Scheinwerfer geflogen, aber nein es musste wieder der linke sein.

Nur so als Beispiel. Wenn Du noch nie erlebt hast, dass sich ganz plötzlich der ruhig fließende Verkehr in ein Chaos verwandelt, hast Du bisher Glück gehabt. Möge es Dir hold bleiben.

Tinduck hat geschrieben:...- überrascht davon kann man eigentlich nur werden, wenn man mit anderen Sachen beschäftigt ist?

Das ist völlig unzutreffend ! Da kann man oft nichts dafür, wenn plötzlich jemand vor dir die Spur wechselt, ein anderer macht erschrocken eine Notbremsung und schon knallt es ( fast )

Fehler machen wir alle, da kann sich niemand von freisprechen. Wie geschrieben, unsere Erfahrungen auf Reisen sind nun einmal unterschiedlich.

pwglobe am 25 Jun 2025 15:26:41

Viele unterschätzen wie schnell ein LKW bei einer automatischen Notbremsung steht, so erging es wahrscheinlich auch den Motorradfahrern.
Ich bin kein Profitrucker sondern Aushilfe bei einem Fuhrunternehmen in der Familie, aber ich habe mal mit 25 Tonnen Ladung eine Vollbremsung gemacht, da ist mancher PKW schlechter, die Personenerkennung hatte reagiert.

BikeAir am 25 Jun 2025 15:40:42

Tinduck hat geschrieben:Also, normalerweise sieht man das, wenn 5 oder 10 Autos weiter vorn die roten Lampen angehen - überrascht davon kann man eigentlich nur werden, wenn man mit anderen Sachen beschäftigt ist?

So ist das, Uwe, aber wenn man sich nicht hinter einen LKW quetscht, sieht man sogar noch viel weiter nach vorne. Aber vorausschauendes Fahren ist halt nicht jedermanns Sache. Ich hatte mit dem Womo in 116.000km noch keinen Notbremsung und mit dem PKW in ?Mio km eine einzige.

Grüße

GertE am 25 Jun 2025 15:42:49

Da kann ich nur zustimmen. Ich kann mich auch nicht an eine brenzliche Situation auf der Autobahn oder der Landstraße erinnern, die über das normale Maß einer Gefährdung hinausgegangen wäre. Mit etwas Vorausschau bekommt man das Meiste in den Griff. Ich sage mir dann immer, wenn der andere einen Fehler gemacht hat, dann habe ich wieder einen gut. Man ist ja selber auch nicht unfehlbar.
Viel schlimmer sind die Lkw‘s, die auf die linke Spur wechseln, um dann mit 2 km/h mehr, am Vordermann vorbeizufahren oder die Lückenspringer, die ständig in den Sicherheitsabstand springen um ein paar Meter gut zu machen. Auch das Reißverschlussverfahren haben einige noch nicht verstanden. Schon weit vor der Engstelle suchen sie nach einer Einfahrt in den Durchgangsverkehr und halten alles auf, wenn sie keiner reinlässt und wieder andere lassen keinen rein, wenn der parallelfahrende bis nach vorn gefahren ist.
Man guckt dann krampfhaft gerade aus um zu signalisieren, ich hab dich nicht gesehen.
Die meisten Verkehrsteilnehmer verhalten sich aber so, dass von ihnen keine Gefährdung ausgeht und wenn was passiert ist es oft Unaufmerksamkeit, Übermüdung, Zeitdruck, Rowdytum, der Rausch am Steuer o.ä., das wird man aber nie ausschließen können.

Ahorne7500 am 26 Jun 2025 13:40:50

Hallo,

Ich hatte vorher nur davon gehört, bis ich es selbst gesehen bzw erlebt habe.

Autobahn, linke Spur, ca 100 km/h, zwei weiter vor mir, ein kleiner Kombi. Rechts ein Lkw.
Der Kombi fährt nach rechs vor den Lkw, und bremst.
Als der Lkw auch bremst,
beschleunigt der Kombi wieder und zieht wieder nach links, und zieht zügig ab.
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