|
Hallo allerseits, ... bin der Neue, schreibe jetzt öfter ... ;) Wir haben seit ein paar Wochen ein relativ kleines Ducato-Wohnmobil auf Ducato 250 aus dem BJ 2022. zGG = 3,5 t, und zul. Achslast hinten = 2000 kg. Da es nur 5,90 m lang ist und somit leer nur etwa 2800 kg hat und hinten nur 1300 kg Achslast hat, steht es hinten recht hoch ... mit zu hoch. Gruziwuzi noamoi! Da ich außerdem gerne eine Möglichkeit zur Nivellierung hätte (Verzicht auf Auffahrkeile), überlege ich, eine Zusatzluftfederung einzubauen. Damit würde das Womo aber hinten ja noch höher stehen, jedenfalls kommt es damit nicht runter. Ich denke, wenn man die hinteren Blattfedern von 22 mm durch die erhältlichen Komfortfedern mit 18 mm ersetzen würde, dann dürfte es ein paar cm runterkommen und die Luftfedern machen Sinn. Jetzt hab ich gelesen, eine solche "Abrüstung" ist gar nicht zulässig. Mir schon klar, dass ein einfaches Abrüsten ohne Luftfederung nicht geht, zumindest nicht ohne Ablastung. Aber könnte man sowas beim TÜV eintragen lassen, evtl. als Einzelgutachten, hat da von Euch schon mal jemand Erfahrungen in dieser Richtung gemacht? Grüße aus München, Stefan Ich würde erstmal schauen wie steht es vollgeladen da. Unser Womo mit 6m BJ 06 steht voll beladen super Grade.
Ja ich habe beim Fahrgestellhersteller und Fahrzeugingeneur ( DEKRA ) nachgefragt ob das geht. Meines Wissens ist die Einzelfeder absolutes Minimum, d.h. es wird nicht gehen. Ob Du eine Luftfederung hast oder nicht interessiert da nicht, da diese ja auch mal defekt sein kann.
Ich habe mit Hilfe einer Luftfederung aufgelastet. Kaputt gehen kann die aber trotzdem. Und Vollluftfederungen oder auch Blattfedern können auch kaputt gehen. ICH würde das Projekt aber mal mit dem „TÜV“-„Fachmann“ besprechen der das auch abnehmen soll. Mir würden zwei Probleme einfallen: - die Blattfeder ist ein tragendes Teil. Für eine neue / andere Blattfeder braucht man daher eine ABE. Ich glaube aber kaum das in der ABE der 18er-Blattfeder das Fahrzeug des TE aufgeführt ist. - in den Teilegutachten der Luftfedern steht sinngemäß: „bei Fahrzeugen mit Serienausstattung“. Bei anderer Blattfeder ist aber nix mehr mit serienmäßig. Wäre die Frage ob der Sachverständige, der das abnehmen/eintragen soll, das auf seine Verantwortung tut? Grüße Dirk Hallo, zuerst sollte man mal abklären von welcher Art Luftfederung du sprichst, Zusatzluftfederung oder Vollluftfederung. Bei Letzterer wird die Blattfederung durch einen Längslenker ersetzt, sodaß nur noch der Federbalg als Federung dient (bei Ausfall dieses gibt es dann nur noch den Anschlaggummi) und das Höhenniveau ist immer gleich. Die Zusatzluftfederung ist, wie der Name schon sagt, eine zusätzliche Federung bei der die ursprüngliche Federart bleibt, wobei das Grundhöhenniveau auch bleibt, nur bei Beladung kann man, je nach Balgdruck, das Höhenniveau anpassen. Bei Ausfall Dieser hat man dann noch die "normale" Federung. Hallo, Wenn es Dir darum geht, das Fahrzeug rel. in die Waage zu bekommen, dann zäume doch das "Pferd andersrum auf"! Versuche die Vorderachse anzuheben mit einer dementsprechenden Feder. Entweder teuer mit einer Feder von Goldschmidt oder preiswert mit einer von Lesjöffors. Beiträge hierzu findest Du im Forum viele. Gruß Konrad
Der beste TIPP bisher. Würde ich auch so sehen...wie steht er da wenn er Reisefertig beladen ist? Du hast das erste Wohnmobil was leer hinten nur 1300kg Achslast hat.... Erst mal vielen Dank für die vielen schnellen Antworten!
Ja es ist laut Wiegekarte ab Werk von Euramobil hinten leer nur genau 1300 kg (vorne 1499). Es ist ein AO 550 MS BJ 2022. Wir waren schon damit im Juni in Italien ... paar tausend km. Es ist auch voll beladen "hint höher wie vorn", also auch mit vollem Wassertank (der fast über der Hinterachse liegt) und allem Gerempel an Bord. Gewogen hab ichs noch nicht, aber ausgehend von den 1300 kg hinten leer und mit der Beladung hochgerechnet waren es auf der Hinterachse dann immer noch weniger als 1600 kg. Heckgarage ist winzig, kaum Überhang nach hinten. Derzeit nicht mal ein Fahrradträger dran. In erster Linie geht es mir um die bequeme Nivellierung auf Stellplätzen, das mit den Auffahrkeilen hat uns etwas genervt. Wir wollen eher mit häufigen Ortswechseln Reisen, nicht 1-2 Wochen auf einem Campingplatz stehen. So eine Zusatzluftfederung sollte da doch sehr nützlich sein ... aber eben nur dann, wenn das Fahrzeug hinten auch tiefer gehen kann als es jetzt ohne Luftfederung schon steht. Apropos Zulässigkeit: Ich dachte eben an die ausdrücklich für den Ducato 250 zugelassene 18 mm Feder - ist halt für weniger zGG bei diesem Fahrgestell zugelassen. Im Internet hab ich die in einem Shop (blattferdern de) gefunden, und da steht zwar "für Wohnmobile und schwere Lasten nicht empfohlen", aber ich hab dann ja noch die Zusatzluftfeder, die die schwächere Blattfeder eben ausgleichen würde. Ich sehe technisch bisher kein echtes red flag. Könnte mir schon vorstellen, dass man sowas durchbekommt. ABer bevor man da einen TÜV-Prüfer anbaggert, wollte ich halt mal Fragen, obs da jemand schon nützliche Infos(Erfahrungen hat.
Wenn Du mit nivellieren „vorne und hinten“ meinst, das geht. „Rechts - Links“ funktioniert aber nur sehr eingeschränkt. Und warum kommst Du auf die Idee das Dein Womo hinten zu hoch wäre? Vielleicht ist es ja vorne zu niedrig?! :D Es gibt, auch für die Vorderachse, spezielle Höherlegungs-Kits für den Duc. Grüße Dirk
Dann würde ich das mal tun. Es gibt für die Vorderachse verstärkte Federn, wenn man das will. Was für Dein Fahrgestell zugelassen ist udn was nicht, kann Dir nur der Hersteller sagen und dazu musst du ihn schon fragen, wie ich dir bereits geschrieben hatte. Es mag ja sein das für einen Bus als Personentransport mit leichten Aufbau die Feder zugelasen ist, jedoch hast Du ja keinen Bus sondern ein Wohnmobil.
Fiat baut den Ducato ja auch als Transporter mit 3,3t. Der hat dann auch die dünne Blattfeder. Und den 3,3-Tonner kann man mit LuFe auf 3,5t auflasten. Wäre also die Frage ob sich ein „TÜV“-Ingenieur darauf einlassen würde aus einem 3,5t durch ablasten einen 3,3t zu machen und anschließend durch eine LuFe wieder auf 3,5t aufzulasten. Es bleibt aber dabei das es erstmal nicht erlaubt ist eine 3,3t-Feder in einen 3,5-Tonner zu bauen. Die Blattfeder ist dafür nicht vorgesehen / freigegeben bzw. es gibt keine ABE dafür. Und ein Gutachten einer LuFe von 3,3t auf 3,5t ist fahrzeuggebunden. D.h. da wird nicht nur der 250er Duc aufgeführt sondern auch die einzelnen Womos der verschiedenen Hersteller. Die jeweiligen Gutachten passen dann alle nicht mehr zu diesem speziellen Fahrzeug. Normalerweise müssen die Federn- und LuFe-Hersteller diverse Eigenschaften der Teile und Unbedenklichkeitsnachweise für den Einbau / die Montage am Fahrzeug beim KBA nachweisen um ein Gutachten erstellen zu dürfen bzw. eine Zulassung der Teile vom KBA zu bekommen. Der „TÜV“ kontrolliert ja nur den ordnungsgemäßen Anbau / die ordnungsgemäße Verwendung. Wenn aber kein Gutachten vorliegt liegt alles in der Verantwortung des Ingenieurs der das abnimmt und einträgt. Und wer ist überhaupt der Hersteller? Fiat wird sich vermutlich zurückhalten weil der Womoausbauer, der ja nach Fiat kam, das u.U. ganz anders sieht ( wie teilweise bei den Anhängelasten die die Womoausbauer „runtersetzen“ ). Der Womoausbauer, der ja oft auch laut HSN/TSN der Hersteller ist, wird sich vermutlich nicht „soweit aus dem Fenster lehnen“ und Freigaben erteilen die sich in die Konstruktion und KBA-Zulassung von Fiat auswirken. Es steht und fällt alles mit dem „TÜV“-Ingenieur. Grüße Dirk Ich wäre an deiner Stelle froh, hinten etwas Federweg-Reserve zu haben. Und so einen leichten Schrägstand kann man leicht durch Auwahl vorwärts oder rückwärts einparken auf dem Stellplatz ausgleichen - die sind nämlich auch selten topfeben. bis denn, Uwe Hallo Um zu ermitteln, ob das Auto vorne zu niedrig oder hinten zu hoch ist, kann ein Vergleich mit einen vergleichbaren Chassis nützlich sein, das in der Ebene gerade steht. Dort lassen sich die Abstände im Radhaus mit denen an deinem Auto vergleichen. Dafür würde ich beim nächsten CP Aufenthalt mal spazieren gehen und die Inhaber entsprechender Fahrzeuge mal ansprechen, ob du dich mal unter deren Auto legen darfst, um Nachzumessen. Wir sind doch alle Hilfsbereit! Ist so eine dünnere Blattfeder teuer? Wenn sie bezahlbar ist, würde ich erst einmal probieren, ob sich damit der gewünschte Effekt der Heckabsenkung überhaupt erreichen lässt. Die Montage dürfte ja in einer halben Stunde erledigt sein. Die Problematik der Eintragung wird doch später vom montierenden Betrieb erledigt. Mit freundlichen Grüßen Thomas
Satz Blattfedern dürfte so um die 400,-€ liegen und Einbau eher 1 - 1,5 Stunden?
Sofern sich ein Betrieb findet der die überhaupt einbaut ( wegen fehlender Abnahmemöglichkeit ). Vielleicht selber ( heimlich ) einfach die Blattfeder tauschen und ... :worm: :versteck: Grüße Dirk Mit Verlaub gesagt die Idee schwächere Feder ist unausgegoren. Im Laufe des Lebens ermüden Blattfedern. Die Höhe über schwächere Federn einstellen zu wollen " Kopfschütteln". Die Kosten stehen vorausgesetzt es macht legal ein Sachverständiger, stehen doch in keinen kosten nutzen Verhältnis. Da kann man doch gleich eine preiswerte Hubstützen Anlage verbauen. Unser Womo wird vor 19 Jahren vermutlich auch etwas höher gestanden zu haben. Wir legen Handy mit Wasserwagen App auf gerade Unterlagen und der Beobachter schreit Stop wenn es passt. Hoppla! Jetzt hab ich was gefunden von Goldschmitt: --> Link In dem Video sagt er ab 2:35, dass die GGFK-Blattfeder weicher ist als die Originalfeder: --> Link Also geht das genau in die von mir angedachte Richtung. Mit den papieren von Goldschmitt sollte es also kein Problem sein bzgl. Eintragung oder ABE etc. Kostet allerdings als Set nur für die Hinterachse "a bissl viel", knapp 2000 € ohne Einbau. Mal sehen ...
Ich weiß ja nicht was Du für einen Ducato hast aber die Goldschmitt GFK geht nur bis einschließlich Ducato 250/7. Ab 2022 ( 250/8) passt die dann nicht mehr. Und Du solltest auch mind. 1.500kg auf der Hinterachse haben sonst ist die auch zu hart.
Ist dann aber auch INCL. Zusatzluftfeder. Grüße Dirk Normalerweise montiert man an der Vorderachse verstärkte Federn,da der Federweg der Originalen Federn eh zu Kurz ist. Vorteil : Mehr Fahrkomfort und ein Fahrzeug das eben dasteht.Zudem auch die preisgünstigste Variante. Hallo, ist es nicht einfacher Hubstützen einzubauen, die sich selbst nivilieren? Dann hat man egal wo und wie man schief steht eine unkomplizierte Möglichkeit dies auszugleichen. :gruebel: Viele Grüße Fritzi Es ist halt auch so, dass die aktuelle Federung für das geringe Gewicht hinten zu hart ist und auch bei der Fahrt sehr hoch steht.
Was fährst Du denn für einen Luftdruck auf welcher Reifengröße?? Grüße Dirk Hallo Ich hab da irgendwie ein verständnisproblem. Vorab: Hast du das Fahrzeug im Urlaubstrimm tatsächlich gewogen? Und ich meine nicht erst mit der Hinterachse, dann mit der Vorderachse auf einer LKW Waage....das passt i.d.R. nicht....fahr zu einem WoMo Händler mit Werkstatt, die haben meist Equipment um aussagefähige Werte zu erhalten. Oder such dir jemanden aus dem Forum in deiner Nähe der evtl. Wiegeplatten hat etc. TüV sollte auch Wiegeplatten haben etc... . Ich denke dann werden sich deine 1300 kg relativieren.... Versetzt das Fahrzeug hinten auf holpriger Strecke oder in Kurven? Ich vermute nicht, also würde ich denken dass die Federn passen sollten? Wie oben schon geschrieben wurde, Federn werden mit der Zeit eh schwächer und evtl. ist es nur eine Frage der Gewöhnung an das neue Fahrzeug? Ist halt kein PKW.... Wie "hart" ist dein Fahrzeug? Wenn dir die Teller aus den Schränken springen könnte ich dein Anliegen verstehen - aber das wird nicht der fall sein? (Wenn Teller oder Ladung klappern auf Schlaglochpiste gibt es im Campingzubehör reichlich Hilfsmittel um das zu unterbinden) Mit der von dir gewünschten Komfortfederung (ob in deinem Fall zulässig oder nicht sei dahingestellt) wird das Fahrzeug weicher im Fahrbetrieb. Aber es wird vermutlich nicht "tiefer" kommen - die Maße (speziell Höhe) sollte sich durch Ersatzteile ja i.d.R. nicht ändern (es sei denn du lässtdirdieTieferlegung eintragen :) ). Nur das Fahrverhalten wird "komfortabler" = weicher = schwammiger. Das fördert Seitenwindempfindlichkeit, verschlechtert Kurvenstabilität etc. Ausserdem würdest du die Karre mit der anderen Feder ja noch leichter hinten machen...ich denke du bräuchtest aber einfach mehr Gewicht auf der HA.......wenn denn die 1300 kg stimmen sollten... Ich kenne eigentlich nur Leute, die sich eine Zusatzluftfederung verbauen um das Fahrwerk straffer zu bekommen. Aus diesem Grund wird eine Luftfederung bei dir kontraproduktiv sein ? Abwärts nivellieren geht damit ja auch nicht. Komplettes Luftfahrwerk mal aussen vorgelassen. Die beste Option m.M.n. wird sein, das Fahrzeug vorne höher zu setzen - mit entspr. Feder/Dämpfer- Kombi und / oder spezieller Distanzblöcke, welche einfach nur zwischen Federteller oben und Karosserie gesetzt werden. Dadurch wandert der Schwerpunkt auch etwas nach hinten. Kostet kein Geld: Wenn es nur ums nivellieren auf dem Stellplatz etc. geht, Platz anschauen, Gelände deuten, Fahrzeug entsprechend hinstellen - (kleb dir ne kleine Kreuzwasserwaage auf eine ebene Fläche am Armaturenbrett), nimm Keile und fahr drauf. Das dauert keine 2 Minute (mit ein wenig Übung wird das wesentlich schneller). Wir stehen auch max. 3 Tage irgendwo, und Keile gehören quasi immer dazu (selbst auf Topfebenen Plätzen steht unserer auch vorne etwas tiefer). Kostet auch kein Geld: Hast du Dich mal mit dem Reifenluftrdruck befasst? Meist sind die mit 5,5 bar vollgepackt und entsprechend bretthart. Ermittle dein tatsächliches Gewicht an der HA /VA, schau auf den Reifen, da steht meist welcher Maximaldruck bei welcher Last zulässig ist. Rechne aus welcher Druck für deine tatsächliche Last ausreicht und pass den Reifendruck entsprechend an. Meiner fährt sich hinten mit 3,9bar wesentlich besser als mit den geforderten 5,5bar. Gibt es hierzu auch genügend Lesestoff im Forum.... Ich denke das allein wird dir ein völlig neues Fahrgefühl geben Bleibt noch die teuerste und gewichtigste Option zum nivellieren - Hubstützen :mrgreen: Grüße Fritz
Danach hat er ca. 70 kg Leergewicht :D Messe mal den Federweg in beladenen und unbeladenem Zustand dann siehst du ob überhaupt sinnvoll eine Absenkung möglich ist Messe mal den Federweg in beladenen und unbeladenem Zustand dann siehst du ob überhaupt sinnvoll eine Absenkung möglich ist Manche Ducatos sind auch nicht unbedingt hinten zu hoch, sondern eher vorne zu niedrig. Es ist bekannt, das der Duc mit der Zeit vorne gerne etwas tiefer einsinkt, dagegen helfen vorne Eibach Federn, dann passt das auch wieder. Grüße
Ist es! Wenn man va 5,5K€ zuviel hat und auf die ca 65Kg Gewicht nix gibt….. Wer‘s mag….hatten das Zeugs auch mal beim vorigen einbauen lassen….ist FÜR UNS aber am Ende wie ein TV oder ne Klima an Bord….sinnfrei 8) Andersrum gedacht Luftdruck mal gescheit einstellen, damit es FAHRBAR wird und -sofern die „Schieflage“ stört, vorne Goldschmitt M11 rein und schon steht der Kleine ganz anders da. Beispiel für Michelin vom Springmann….de Im Gegensatz zu den „der braucht 5-6 bar“ gehts dann auf einmal butterweich und alles ist gut btw: wir haben unseren (LS Ava C) mal VOLL aufgerüstet für 4 Wochen Skandinavien und sind dann damit zum Stäbler gefahren wg der M11….war schon interessant was dann tatsächlich! auf die Achsen drückt Da wird deiner mit 5,9m nie hinkommen mit nem Aufbau. Nicht nach den angegebenen maximalen Lasten gehen
Und wer sagt dass der TE auf einem kurzen Ducato-Light 16“-Räder hat? :gruebel: Grüße Dirk
Die ganzem Tipps mit stärkeren Federn vorne bringen bei diesem Fahrzeug nichts, da die VA Achslast zu gering ist. Die M11 und parallel dazu die verstärkten Federn LCS 4.0 von Linnepe sind ja für Fahrzeuge entwickelt, die vorne zu schwer sind und bei denen die Federung durschlägt. Ein Wohnmobil mit wenig Vorderachslast wird durch diese Federn zu hart in der Federung, was sich negativ auf das Fahrverhalten und vor allem den Fahrkomfort auswirkt. Goldschmitt fordert mindestens 1650 kg (gemessen!); Linnepe sigar 1750kg. Der TE hat das Wohnmobil nicht gewogen und somit auch keine belastbaren Werte.
Ich fahre 4,0 bar vorne und hinten, auf den 225/75R16CP. Seit ich von 5,5 (Auslieferungszustand) auf 4,0 reduziert hab, ist es nicht mehr so rumpelig. Auf 3,5 werde ich zwecks Fahrkomfort wohl noch runtergehen. Das wird aber die Vorwärtsneigung nicht mindern. Wenn ich unters Auto schau, dann sind auch bei Reisebeladung die Blattfedern halt noch sehr gekrümmt, also kaum nach unten gebogen. Die Vorderachse sieht normal aus, also nicht besonders tiefstehend im Vergleich zu anderen Ducato-Womos. Ist ja auch insgesamt nicht so schwer das Womo. Soviel verstehe und sehe ich schon von der Technik, um zu erkennen, dass die HA-Federung zu stark ausgelegt ist für das kleine Womo mit so wenig Hecküberhang und so wenig Heckstauraum (das obige Foto täuscht etwas, denn das Bad geht bis an die Rückwand, Heckgarage ist nur im Doppelboden durchgehend bis zur anderen Seite). Wie gesagt, habe ich die Reisebeladung auf unserer ersten großen Reise (ohne Fahrradträger, voller Wassertank, volle Gasflaschen) schätzungsweise hochgerechnet: HA = 1600 kg, VA = 1750 kg. Auf einem wirklich waagerechten Stellplatz muss ich mit der VA die Auffahrkeile halb rauffahren, also so ca. 7-8 cm, um waagerecht zu stehen ... und das bei dem "normal" kurzen Radstand von 3,45 m. Mit Fahrradträger und etwas mehr Gepäck komm ich hinten dann vielleicht auf etwa 1700 kg. Ich werde es demnächst mal wiegen. Goldschmitt empfiehlt bei der "RoutComfort" für die HA mindestens 1450 kg, um die Vorteile voll zur Geltung zu bringen. Da bin ich bei Reisebeladung ja gut drüber, allein die 150 kg Wasser erhöhen das Gewicht auf der HA schon auf 1450 kg.
Das wäre dann das erste Womo das selbst in vollem Urlaubstrimm mehr Gewicht auf der VA als auf der HA hat. Und auch das erste Ducato-Womo, das ich kenne, das 1750kg auf der VA hätte. Mal so zum Vergleich: ich hab‘ auch ein 6m Womo auf Duc 250 Basis mit Bad hinten und „ohne“ Heckgarage. In vollem Urlaubstrimm haben wir, 2 Erwachsene und 1 Hund, etwa 1900-2000kg auf der HA und etwa 1450-1500kg auf der VA. Sorry aber ist wie Bildzeitung lesen in der Kirche oder glauben was in Wahlkampfveranstaltungen „gepredigt“ wird. Fahr‘ auf eine Waage!! Such‘ Dir ‘nen Raiffeisen-/Genossenschafts-Betrieb, Bau-/Wertstoff-Hof, Müllverbrennung,…. Die haben fast alle eine Waage und für‘n „Heiermann“ in die Kaffeekasse hast Du einen ersten Überblick. Grüße Dirk
Keiner ;D Dafür hab ich ja auch „BEISPIEL“ geschrieben …..
1450-1500 auf der VA? Meines hat ab Werk leer (ich glaub das ist sogar mit fast leeren Dieseltank) schon 1499 kg laut Wiegekarte. Ist halt ein Alkoven, da ist der Schwerpunkt schon etwas weiter vorn. Du hast wahrscheinlich keinen Alkoven? Wie schon mehrfach geschrieben: Ab Werk (Wiegekarte) hat mein Womo VA = 1500 kg, HA = 1300 kg. Und Leergewicht laut Fahrzeugschein = 1810 kg. Passt also alles gut zusammen. Wenn ich nun die zwei Erwachsenen im Fahrerhaus, den montierten Untersitztresor unterm Fahrersitz, die schwerere Matratze im Alkoven hinzurechne, komme ich schon auf VA = 1600-1650. Die Gasflaschen und die Beladung im Inneren des Wohnraums (Klamotten, Lebensmittel in Schränken etc.) verteilt sich in etwa so, dass das Gewicht 50:50 zwischen VA und HA verteilt wird. Nur das Frischwasser mit 150 L sitzt fast (ganz kurz vor) der HA. In der kleinen Heckgarage sind die Campingstühle, die Kabeltrommel, die Auffahrkeile, ein Werkzeugkasten etc. alles nicht sooo schwer. Aber ja, ich werde es demnächst mal wiegen, wenn ich Zeit hab.
Was hast Du denn hinten geladen, dass Du mit einem 6m-Womo auf 2000 kg auf der HA kommst? Kann ich fast nicht glauben. Oder hast Du ein Womo mit dem ganz kurzen Radstand, so dass der Hecküberhang länger ist als bei meinem? Das würde dann auch die geringe Last auf der VA erklären. Was hast Du denn leer auf der HA?
Sollte natürlich heißen: Und Leergewicht laut Fahrzeugschein = 2810 kg. Stefan...wenn du auf der Waage warst !! und kennst deine tatsächlichen Achslasten, nicht errechnet (dabei müsstest du auch beachten ...Last vor oder nach der Hinterachse ...und wie weit entfernt von der Achse) Dann schreibe ich dir was zu deiner Feder. Und was zu tun wäre.
hab ich ... aber klar, weiter diskutieren macht mehr Sinn nach einer Wiegung.
Doch, ich fahre einen Alkoven! Und unser hat auch etwa 2,8t leer und nur einen ganz kurzen Hecküberstand. Grüße Dirk
Der Fachmann wundert sich, und ich als Laie staune! Darf ich fragen was für ein Womo Du fährst?
Knaus Sport Traveller. Grüße Dirk Noch ne Frage: Ist die auf dem Foto zu sehende kurze Platte zwischen Blattfeder und Achse herausnehmbar? Das würde das Heck ja schon mal 1,5 cm absenken. Ich finde im Internet in Foren Fotos, wo die einlagige Blattfeder direkt auf der Achse liegt, also ohne so eine kurze Platte. Andererseits sind in den Internet-Shops die Blattfedern immer mit so einer kurzen Platte am Herzbolzen abgebildet. ja kannst du herausnehmen...normalerweise musst du dann auch neue Federbriden einbauen...wegen der Dehnung ...ich wollte es nur gesagt haben. Die meisten Transporter die kenne mit einlagiger Feder ...haben diese Platte auch nicht...da ist allerdings auch schon von Grund auf mehr Platz in der Radabdeckung noch oben. |
Anzeige
|