Die Vermutung, das irgend ein ominöser „man“ die Orte nicht nennen will ist Aluhutgequatsche. Mit ein paar Klicks kommt jeder an die Information, sie wird nicht vorenthalten. Das Weglassen dagegen macht eine Nachricht spannender, denn wenn man diffus glaubt, in ganz „in Gefahr“ zu sein, ist das natürlich die größere Aufregung.
Die vermehrten Überfälle fanden in der Göteborg Region statt.
--> LinkIch habe mal versucht die „Gefahrenlage“ mit ChatGPT zu plausibilisieren - so setze ich für mich solche Nachrichten ins Verhältnis.
In 2022 gab es rund 17 Mio Camperübernachtungen.
Wenn ich davon 1/10 in der Göteborg Region vermute und etwas aufrunde, sind es 1,8 Mio Übernachtungen im Jahr bzw. 150.000 im Monat. Angenommen, dass jede fünfzehnte Campingübernachtung in einem
Wohnmobil stattfindet, komme ich auf 10.000 Übernachtungen im Monat, bei durchschnittlich 2 Personen je Fahrzeug auf 5000 Wohnmobile, die im Monat in der Göteborg Region stehen. Bei 20 Überfällen im Monat stehen die Chancen überfallen zu werden bei 0,4 Prozent.
Das ist mit Sicherheit ein deutlich erhöhter Wert zu anderen Regionen, macht mir aber keine Sorge, außer, dass ich etwas mehr darauf achte wo ich mich zum Übernachten hinstelle als woanders, wenn ich in die Region fahre.
BikeAir hat geschrieben:Wohl dem, der eine funktionierende Alarmanlage hat.
..............ach ja vergessen, die braucht ja keiner :-o
Bei der Beurteilung solcher Nachrichten für das eigene Verhalten gibt es nicht „richtig“ und „falsch“ - die Gefahrenwahrnehmung ist immer geprägt von subjektiver Erfahrung und Phantasie. Und daher findet BikeAir eine Alarmanlage wichtig und ich eben nicht. Ein netter Anlass zum Frotzeln, mehr nicht.