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Moin, Ich weiß, vielleicht ist es eine spinnerte Idee und vielleicht sieht es wie Kirmes aus, aber irgendwie hätte ich Bock auf eine Unterbodenbeleuchtung an meinem Wohnmobil. Hat jemand so etwas schon einmal installiert oder installieren lassen und welches Material ist am geeignetsten? Ja, natürlich weiß ich, dass es während der Fahrt nicht erlaubt ist, aber das möchte ich auch gar nicht, sondern tatsächlich nur auf dem Platz. Servus, Schau mal bei einschlägigen Tuningspezis oder im Wassersportsektor für Yachten (hier musst Du nach Leuchten suchen die keine Wasserkühlung benötigen). Deine Lampen sollten aber eingetragen sein und nur bei Gangwahl neutral+aktivierter Handbremse einschaltbar sein (sonst sieht es bei einer technischen Polizeikontrolle schlecht aus). Ich habe davon vier Stück schon ne Weile hier liegen. Statisches, weißes Licht, wasserdicht vergossen. Etwa 15cm lang, Alu. Die sollen unter die Seitenschürzen, eine nach hinten, ergänzend zum Rückfahrlicht. Kosten hier beim großen Online-Marktplatz rund 1Euro50 und sind gut. Der Uwe
Und alle Nachbarn auf dem Platz freuen sich über deinen Poser-IQ. :nein: Unterbodenbeleuchtung habe ich auch - immer wenn ich mit der Handlampe unter dem Fahrzeug liege und den Unterbodenschutz kontrolliere :D Sorry - aber den musste ich loswerden :wink: Grüße Fritz blaues Licht an der SAT-Schüssel ist auch nicht besser :lol: Kann man machen...Wir dachten erst ein Ufo wäre neben uns gelandet. Aber das gute daran war, die Mücken waren definitiv nicht bei uns. Ist beides cool, ob Unterboden oder SAT-Schüsselbeleuchtung. Ich plane mal beides für den Winter ein. bei mir glühen immer die bremsscheiben! :ja: allesbleibtgut hartmut
Dann find ich es auch gut, ansonsten ist es für mich ein ...Riesenschmarn ...außer beim Wintercamping, da haben ja Alle irgendwelche Beleuchtungen rumhängen.
Irgendwie muss man doch die Hubstützenanlage in Szene setzen :D Ich habe so etwas. Warmweisses Silikon LED Band an der Seitenschürze befestigt. Mit Fernbedienung und Dimmer. Ist abends eine angenehme, indirekte Beleuchtung, wenn man vor dem Wohnmobil sitzt.... Zur Frage der Zulässigkeit eine Unterbodenbeleuchtung: Streng genommen muss jede "lichttechnische Einrichtung" an einem Kfz den Vorschriften des §49a StVZO entsprechen --> Link Das bedeutet u.a. dass die Beleuchtung bauartgenehmigt und/oder ECE- oder EG-Typgeprüft sein muss ("E-Nummer"). Dummerweise gilt das auch für zusätzliche Leuchten, die man sich irgendwo und zu irgendeinem Zweck an das Auto schraubt - selbst wenn man die nur auf dem Stell- oder Parkplatz verwenden möchte. Sicherlich gibt es da eine Grauzone, speziell wenn die Beleuchtung von außen nicht einfach zu zu erkennen ist, oder wenn man technisch sicherstellt, dass sie nur im Stand aktiviert werden kann. Wo kein Kläger, da kein Richter. Zulassungstechnisch sauber ist es aber i.d.R. nicht.
Nö, eine Umfeldbeleuchtung für ein Wohnmobil kann auch ohne ECE-Zulassung montiert werden, wenn sie nicht als Ersatz für eine vorgeschriebene Beleuchtung dient, sondern als zusätzliche, nicht-obligatorische Außenbeleuchtung genutzt wird, zum Beispiel für Campingzwecke. Diese Art der Zusatzbeleuchtung muss jedoch im Straßenverkehr ausgeschaltet sein und darf andere Verkehrsteilnehmer nicht blenden, um Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung zu vermeiden. Denn die Funzeln die sich über der Eingangstür oder an Markisen standardmäßig befinden, haben mit Sicherheit keine ECE-Zulassung. Von meinem Tüver so bestätigt.
Wie ich schon sagte, es ist eine Grauzone, die offensichtlich toleriert wird. Zumindest aus §49a StVZO geht eine solche Ausnahme nicht hervor. Wer jemals eine (StVZO-unzulässige) Beleuchtung an einem Enduro-Motorrad oder einem Geländewagen nachrüsten und damit zum TüV fahren wollte wird mich verstehen :) Bei Wohnmobilen mögen der TüV und die Rennleitung da entspannter sein.
Jub, daher §52 StVZO. Abs. 7 Satz 1 u. 2 Was die Camper angeht: Abs. 9 Ist doch der gleiche Fall wie bei Light Bars, die auch im laufenden Verkehr nicht genutzt werden dürfen. Laufen dann unter 'Arbeitsleuchten'. Da reicht es aus, wenn sie einen getrennten Schalter haben und nicht mit Fahr- oder Fernlicht gemeinsam geschaltet werden. Die meisten haben aber trotzdem eine ECE-Zulassung, weil es eben auch europäische Länder gibt, wo sie während der Fahrt verwendet werden dürfen, z. B. Schweden und Norwegen. Im Falle der Unterbodenbeleuchtung würde ich mir keinen Kopf machen, solange sie von aussen nicht sichtbar ist (wenn ausgeschaltet) und einen eigenen Schalter hat. Wenn sich dann ein TÜVer aufregt, kann man immer noch ne Lösung diskutieren wie 'Strom nur, wenn Motor aus' oder so. bis denn, Uwe
Danke für den Link, die Vorschrift kannte ich noch nicht. Es ist aber interessant, dass dort eine abschließende Aufzählung von Ausnahmen gemacht wird. Unter Absatz 9 werden explizit "Vorzeltleuchten an Wohnmobilen" genannt. Von Unterbodenbeleuchtung steht im gesamten $52 leider nichts, und ob man die als "Arbeitsleuchte zur Beleuchtung von Arbeitsstellen" nach Abs. 7 fassen kann, ist sicher diskussionswürdig. Vielleicht kommt man damit durch, dass man den Unterboden zur Positionierung der Hubstützen genauer ausleuchten möchte - somit macht das Foto weiter oben auch wieder Sinn :D Jedem das seine, keine Frage. Ich will da auch nicht drüber urteilen. Aber trotzdem würde mich die Motivation interessieren, den Boden unterm Mobil zu beleuchten? selben Grund, warum wir in jungen Jahren eine Vergaserinnenbeleuchtung im Saugerl hatten. Franz
Da hatten die Vergaser noch Fenster ... :lol:
Und kein Lithiumbatterien. Also war nix mit dauernd brennen lassen. Trotz vollen "Tank" fanden wir unsere Saugerl auch im Dunkeln. In Jungen Jahren sieht man auch besser. Im Alter wirds schwieriger. Vor allem auf unbeleuchten SP. Da sollte schon so was wie ein Ankerlicht wie bei Yachten Vorschrift sein. Grinsend Franz Durch was unterscheiden sich seit Jahren die neuen Modelljahrgänge? Blinki-Blinki, mehr ist es nicht. Da noch ne Leiste, dort noch die Klobrille von unten illuminiert, das ganze dimmbar. Licht ist die neue Innovation. Nach 4 Wochen hat man sich satt gesehen. Ich habe absolut nichts gegen eine angenehme Raum- oder Umfeldbeleuchtung. Aber die Leisten unter der Markise, unter dem Fahrzeug und das tollste, die blaue LED am LNB sind echt der Gipfel. Ich mag es nicht, ich mag die Dunkelheit außen. Aber wie man sieht, gibt es Fans. Oder es ist einfach nur der Basteltrieb. Uns ist eigentlich egal welche Lampen die Nachbarn alles anschalten, so lange alles schön dunkel bleibt.-) Oder anders gesagt, wir lieben es Abends bei maximal Kerzenlicht draußen zu sitzen. Da stört uns zumindest jedes helle Licht. Geht aber offensichtlich nicht jedem so. Wäre aber zumindest toll, wenn man bei all den Lampen die man so mit hat mal dran gedacht würde, dass es andere stören könnte.
Ach, die liebste Beleuchtung hab ich im Frühjahr in Friesland kennengelernt. Petroliumlampen.oder s0 was ähnliches. Als wir abends ins Womo kammen hat es da drinnen gestunken. Um Mitternacht sind wir geflüchtet von dem Stellplatz. Den das nahm kein Ende. Franz
Aber was machst Du wenn Du mal in Norwegen bist und da Polarlichter die Nacht erhellen? :D Grüße Dirk
Das gibt es fertig: --> Link Aber ernsthaft, jede überflüssige Außenbeleuchtung ist Lichtverschmutzung und wirklich ein Problem.
Dirk bei manchen Deiner Beiträge hab ich das Gefühl, dass Du zu viel Zeit / Langeweile hast. Schon mal versucht Polarlichter zu beobachten, wenn die Nachbarn alle fröhlich Lichtverschmutzung betreiben? Wir haben die Nordrichter am meisten genossen, als wir alleine in Finnland an Seen standen, ohne irgendwen drumrum der meinte rumleuchten zu müssen.
Auf Messen gilt der Satz: Licht lockt Leute - je mehr desto besser Letztlich gilt das wohl auch fürs Camping - Schaulaufen für die Nachbarn. Man betreibt ein Hobby das viele haben und möchte sich gerne unterscheiden - legitim. Spoiler und Kuhfänger gehen bei Weissware schlecht also Beleuchtung oder Sonnenuntergang am Heck. Ich bin einer der lichtscheuen Gestalten, der im Dunkeln draußen sitzt den Grillen lauscht, ein Gläschen Wein genießt und einfach die Natur einsaugt und sich freut das ich immer noch ohne Demenz und Tumor am Leben teilnehmen kann. Völlig uncool ich weiß. ;D Gab und gibt nichts schöneres für mich. Bernd
Vielleicht versuche ich ja mit manchen Beiträgen genau solche Antworten zu provozieren:
DAS ist doch mal ein, für jeden Womo-Fahrer, „greifbarer“ Grund was „Lichtverschmutzung“ ist und warum diese vermeiden sollte. :top: Grüße Dirk
Die Leisten unter der Markise sind aber recht praktisch um den Vorplatz zu erleuchten. Allerdings habe ich einen Dimmer, der meistens auf niedriger Stellung ist. Als ich sie montiert habe, gab es auch farbige Leisten. Normalerweise habe ich da komplett den Spieltrieb. Allerdings ist mir beim besten Willen nichts eingefallen, warum ich dort buntes Licht haben wollte. Also nur weiß. RK Die haben wir schon werksmäßig! :D Zitat von hopfabaua: ...außer beim Wintercamping, da haben ja alle irgendwelche Beleuchtungen rumhängen. Durch den letzten Punkt bin ich eigentlich auch darauf gekommen. Natürlich ist das alles nicht wirklich nötig, aber ich finde es halt geckig. Da wir an unserem Wohnmobil sehr oft auch den Wohnwagen der Schwiegermutter dran haben (Tab 400 in Mexican Sunset), habe ich ihr vor ein paar Wochen ein SecoRüt angeschlossen; sie findet es schön, so ein bißchen Ramontik, wie meine Ruhrpott-Frau zu sagen pflegt. Zunächst finde ich es aber schön, dass hier so schön diskutiert wird. Natürlich gibt es immer jemanden, der das nicht gut oder störend findet und jemand, der auch schon darüber nachgedacht hat. Solange das anständig rüber kommt, habe ich kein Problem damit. Auch die lustigen Antworten z.B. mit den "leuchtenden" Bremsscheiben gefallen mir, auch wenn bei mir der Spruch gilt: "Ironie an:" Wer bremst, verliert! "Ironie aus". Tatsächlich habe ich oft Lust, "normales" zu verändern, gerade auch beim liebsten Kind des Deutschen, dem Auto oder hier auch Wohnmobil. Bei meinem Geländewagen, mit dem ich tatsächlich auch im Gelände bin, habe ich auch eine Lichtleiste montiert. Natürlich weiß ich auch, dass es im Straßenverkehr nicht zugelassen ist, aber ich will ja auch nicht das Licht dabei anmachen. Also wahrscheinlich nicht... :D Hallo, Also ich habe schon einmal darüber nachgedacht, ob ich vorn (unterm Womo) Rückfahrscheinwerfer montiere. Wenn es wirklich dunkel ist, siehst du hinterm Auto Alles (wir haben dort zusätzliche), aber nach zB 15m Rückwärtsfahrt in unbekantem Gebiet, dann siehst du nicht was vorn rechts ist, wenn du nach hinten links fahren willst. Ich kenne das vom Lkw, da gibt es so etwas. Du kannst im Rampenspiegel bei Dunkelheit zB das rechte Vorderrad bzw das Umfeld dort sehen. Das begeistert mich. Ich habe auch schon überlegt, ob es eine Alternative wäre, wenn die Seitenbegrenzungsleuchten zB umschaltbar heller und in weiß leuchten könnten. . Servus, es macht durchaus Sinn, kleine LED Scheinwerfer so unters Auto zu schrauben daß diese nach schräg hinten (über kreuz abstrahlend) alles indirekt ausleuchten ohne daß man oder das Umfeld geblendet wird, gerade bei Regen. Das Ganze mit dem Rückwärtsgang getrennt zuschaltbar verkoppelt. Eine Umfeldbeleuchtung würde ich aber schon mit veränderbarer Lichtfarbe auslegen (bspw. Ww-Kw steuerbar) um entweder die Mücken beim Nachbarn zu belassen oder diese kontrolliert zum Womo zu ziehen (Feiern beim Nachbarn, die Mücken tanzen am Licht gegenüber ;-) )
--> Link. Grüße Dirk Servus, Was man häufig als Mücken bezeichnet, sind diverse nachtaktive Fluginsekten. Die sind auch nicht angenehm wenn sie nachts in dein Getränk fallen! Abgesehen davon daß deren Navigation durch das künstliche Licht gestört wird (in einigen Ländern wird aktiv gegen Lichtschmutz vorgegangen. Bspw. In Schildkrötenbrutgebieten). Die reine Stechmücke findet ihr Ziel über Wärme und CO2 ziemlich erfolgreich :thema: Moderation:Es geht nicht darum, was ihr gut oder schlecht findet. Achtet doch mal auf die Frage. Wenn ihr da nichts zu beitragen könnt, haltet doch mal die Finger still….. Wenn ich eine Unterbodenbeleuchtung wollte, dann würde ich mich bei Aquarath weiter informieren. --> Link Die haben Erfahrung damit was es braucht, dass das auch lange hält und praxistauglich ist. Die Lichtanlage am Fahrzeug ist ebensowenig ein Problem wie eine HiFi Anlage. Die Frage ist immer die, welche Belastung man seiner Umwelt in welcher Situation und Dosis zumutet. Ich hätte dafür keine Anwendung, aber jeder „Jeck“ ist ja bekanntlich anders und das funktioniert mit etwas Rücksicht aufeinander auch miteinander. |
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