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Hundeerziehung und was wird von Hundehaltern erwartet? 1, 2, 3, 4


cbra am 11 Sep 2025 09:05:22

Tinduck hat geschrieben:....
..., die keine Vierbeiner glorifizieren.

.....


es geht doch nicht ums glorifizieren, aber eben auch nicht ums verdammen


einfach gegenseitige toleranz und etwas ruhe und entspanntheit.

ich glaube mein ansatz dass in jeder gesellschaftsgruppe 15% deppen, 15% superangenehm und der rest irgendwie sosolala ist trifft auch für hunde zu. es gibt viele superhunde, ich kenne auch einige wo es daneben gegangen ist, die meisten sind halt einfach hund - egal.
evtl ist das problem dass bei hunden immer ein halter dazu kommt, lieber hund mit blödem halter... hmpf, geht so. blöder hund mit blödem haslter - ist das dann doppelt blöd oder exponentiell? ;)

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Tinduck am 11 Sep 2025 09:20:54

cbra hat geschrieben:einfach gegenseitige toleranz und etwas ruhe und entspanntheit.


Na ja, das Problem ist aber leider asymmetrisch.

Wenn ein Hund auf dich zusprintet und nicht auf seinen Besitzer hört, fällt Ruhe und Entspanntheit etwas schwer, ich kenn das vom Joggen. Meist gehts gut, einmal hat mir nur ein beherzter Tritt die Wade gerettet, die Hose war trotzdem hin. Und dann wird man noch vom Besitzer doof angemacht.

Klar passiert das nicht oft, aber mir persönlich ist einmal schon zu viel.

bis denn,

Uwe

MarioKlein am 11 Sep 2025 09:29:22

Ist es dir denn schon passiert?

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HOfoe am 11 Sep 2025 09:54:10

Wenn jemand darum bittet, dass der Hund an die Leine genommen wird, komme ich dieser Bitte selbstverständlich nach. Ich habe es vor Jahren einmal erlebt, dass ich einer Frau die Angst wirklich deutlich ansehen konnte. So extrem habe ich das später nie mehr gesehen. Einige Male habe ich aber auch erlebt, dass sich einige Personen einfach beweisen wollten. Ich nehme auch dann den Hund an die Leine und denke mir meinen Teil dazu. Das ist alles kein Problem.
Aber viel häufiger bekomme ich die Anfrage von Kindern oder deren Eltern, ob sie den Hund (Kleiner Münsterländer) streicheln dürfen. Und meist lasse ich mich dazu überreden, obwohl ich mir früher einmal vorgenommen hatte, grundsätzlich "Nein" zu sagen.

Tinduck am 11 Sep 2025 10:04:41

MarioKlein hat geschrieben:Ist es dir denn schon passiert?


Lies meinen Beitrag nochmal sorgfältig.

bis denn,

Uwe

hampshire am 11 Sep 2025 10:11:13

Schon eine Bankrotterklärung, dass sich das Ganze so hochspielt, dass sich Menschen untereinander „assozial“ (übrigens ein NS-Begriff) bezeichnen.
Das hinter der ganzen Diskussion steckende Problem hat weder mit einem Hund, noch einer Leine zu tun.

pwglobe am 11 Sep 2025 10:52:32

Traurig wohin sich die Diskussion hin entwickelt.
Im öffentlichen Raum ist unser Hund immer angeleint!!!
Auf der Wiese hinterm Haus darf er toben und herumtollen wie er will.
Im Wald und im freien Gelände ist er wieder angeleint, zum Schutz der Wildtiere.

Wenn ich als Jäger einen nicht angeleinten Hund, ohne Kontakt zum Besitzer oder außer Kontrolle, in meinem Revier antreffe werde ich alle nötigen Maßnahmen ergreifen um das Wild zu schützen. Dies an die Leute gerichtet die der Meinung sind in Hund dürfte in Wald und Feld frei herumlaufen.

Unser Hund wurde außerdem auch schon von einem freilaufenden anderen Hund angefallen, meine Frau hat seitdem Pfefferspray dabei.

cbra am 11 Sep 2025 11:05:07

Das Problem ist nicht asymmetrisch

Denk Mal an die irren die Gift Köder auslegen, Fleischbällchen mit Rasierklingen, oder immer gleich Stahl Stangen für den Nachbarnhund am CP bereit haben.

Ich hab jetzt keine Statistik, aber ich kenne einige Fälle aus dem Bekanntenkreis oder eigener Erfahrung, manches legal. Ich kenn natürlich auch hundebisse.

Aber unter diesem Aspekt und auch anderer Tierquälereien finde ich das nicht asymmetrisch sondern eher spalten, wie leider vieles zur Zeit

Enola am 11 Sep 2025 11:13:04

MarioKlein hat geschrieben:Vielleicht sollte man das Bashing und teilweise Beleidigungen gegen Hundehalter langsam beenden, ich weiß nicht, ob der TE wollte, dass die Diskussion in solch eine abstruse Richtung läuft.

ich hab da kein Problem damit. Zeigt uns das doch auf, wie verschieden die Meinungen sind und wir uns auch frei äussern können, ohne 7 Jahre nach Sibirien ins Straflager deportiert zu werden.
Und die Frage war ja schon bewusst gestellt, was von uns Hündelern erwartet wird.

hampshire am 11 Sep 2025 13:21:41

cbra hat geschrieben:Das Problem ist nicht asymmetrisch
Denk Mal an die irren die Gift Köder auslegen...

Wir konzentrieren uns mal wieder auf die falschen.

Nach meiner Erfahrung komme ich als Hundehalter mit der überwältigenden Mehrheit der Menschen ziemlich gut aus - ob Hundebesitzer oder nicht. Na klar habe ich auch schon blöde Situationen erlebt. Auch kannte ich einen Hund, der mit einem Köder vergiftet wurde. Das bestimmt aber nicht meine Sicht auf die Menschheit und die Welt. Das ist alles nicht repräsentativ für den Alltag.

Die meisten Begegnungen sind eher so: Spaziergänger, Jogger oder Radfahrer kommt entgegen, ich nehme die Hunde zu mir und halte sie gut erkennbar aus dem Weg. Es gibt einen Blickkontakt, man grüßt sich, oft gibt es ein kurzes "Danke" und fertig.

Ich bin recht sicher, dass so manch verbal aufrüstender Mitforist hier in der persönlichen Begegnung mit einem seiner erbitterten Thread-Gegnern auf einem Stellplatz überhaupt kein Problem hätte.

iwoi am 11 Sep 2025 13:33:22

hampshire hat geschrieben:
Die meisten Begegnungen sind eher so: Spaziergänger, Jogger oder Radfahrer kommt entgegen, ich nehme die Hunde zu mir und halte sie gut erkennbar aus dem Weg. Es gibt einen Blickkontakt, man grüßt sich, oft gibt es ein kurzes "Danke" und fertig.



genauso erlebe ich das auch und erwarte das auch so von dem Hundehalter. sieht mich ein Hundehalter nicht, mache ich, mit kurzem rechtzeitigem klingeln oder Achtung rufen auf mich aufmerksam.
Habe noch keinen Hundehalter erlebt, der mich ignoriert hat.
und ja, ich habe auch Angst vor Hunden, die ich nicht kenne!

neyoo am 11 Sep 2025 14:21:20

goorooj hat geschrieben:
Diese Idee dass jeder ständig irgendwelche Dinge tun soll nur weil ein Fremder es wünscht? Das ist die verzogene Generation die grundsätzlich immer ihren Willen bekommen hat, da setzt es dann aus wenn jemand ihre Forderungen einfach ignoriert.

goorooj hat geschrieben:
Wenn irgendjemand Angst vor Hunden hat, dann hat doch er ein Problem und sollte gefälligst eine Therapie machen wenn ihn das so stört, was geht das mich oder meinen Hund an.

goorooj hat geschrieben:Ich glaube es hakt. Da sollen dann 20 Hundehalter ihre Hunde an die Leine nehmen nur weil EIN Spaziergänger unterwegs ist der Angst vor Hunden hat. Wer ist da der Asoziale?

Wenn irgendwo Leinengebot herrscht nehme ich meinen Hund auch an die Leine, natürlich, oder im Restaurant, Biergarten... aber wenn nicht... dann werde ich einen Teufel tun.


goorooj hat geschrieben:Dieser ständige Verweis von Wildfremden auf die eigenen Befindlichkeiten ist asozial, und zwar zutiefst. Es geht Fremde einfach nix an ob mein Hund gerade frei läuft wenn er das offiziell darf und erzogen ist.
Gar nix. Null.



Mal ne Frage:
im Grundgesetz steht: Zitat:
Art 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Wie kannst du mit deiner Aussage sicherstellen, daß ich
1. keine Angst vor deinem Hund haben muß ?
2. mein Recht auf freier Entfaltung im öffendlichen Raum - ( Joggen, Wandern.... ) nachgehen kann, ohne daß ich von einem Hund angegriffen werde?

Und warum muß der Hund in einem Gebiet ( Park, Grünalage ), in dem bekanntermaßend viele andere Menschen die frische Luft genießen, frei rumrennen?
gibt es denn keine andere Möglichkeit für den Hund? Oder liegt es am Herrchen, den das nicht juckt? Und dem Herrchen, das sich nicht um andere Menschen kümmert, Haupsache SEIN Hund kann frei rennen, die anderen Mitmenschen sind ihm sche_ßegal ( sorry, so habe ich das interpretiert )

Und meine Meinung; Der Hund soll gerne Frei rumrennen, das tut ihm gut. Aber eben DORT, wo es geht und richtig ist.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß Menschen mit extremer Hundeangt freiwillig dort hingehen, wo immer Hunde ausgeführt werden.

viele grüße
neyoo

WomoToureu am 11 Sep 2025 14:30:52

neyoo hat geschrieben: Aber eben DORT, wo es geht und richtig ist.

Ob in Spanien --> Link, --> Link nur als Beispiel oder 14 Hundewiesen in meiner Stadt Bochum dürfen Hunde hier toben unangeleint.--> Link.

Zitat aus dem letzten Link: Wie immer, wenn unterschiedliche Menschen (und Hunde) auf öffentlichen Flächen zusammentreffen, sind auch auf Hundewiesen einige Regeln zu beachten, um Konflikte zu vermeiden.

Oberstes Gebot ist gegenseitige Rücksichtnahme, sowohl auf andere Nutzer der Hundewiese, als auch auf Nutzer der Grünanlage allgemein und gegebenenfalls auf Anwohner, die in Sicht- und Hörweite leben.

Pechvogel am 11 Sep 2025 15:21:16

neyoo hat geschrieben:...Wie kannst du mit deiner Aussage sicherstellen, daß ich
1. keine Angst vor deinem Hund haben muß ?
2. mein Recht auf freier Entfaltung im öffendlichen Raum - ( Joggen, Wandern.... ) nachgehen kann, ohne daß ich von einem Hund angegriffen werde?...

Ich finde zwar den Text den goorooj und auch einige andere hier, zum Guten gegeben haben, eben nicht gut :D , müsste jetzt aber doch mal eine Lanze für ihn / seinen Text brechen:
ICH habe ihn so verstanden dass er einen Hund hat bei dem er sich sicher ist das er diesen jederzeit unter seiner Kontrolle hat.
Wenn dem so ist und der Hund sich nichts aus z.B. Joggern, Wanderern, Fahrradfahrern,... macht ( doch, solche Hunde soll es auch geben :D ) dann kannst Du doch von Deinem Recht auf freie Entfaltung vollends gebrauch machen.

Keiner hat geschrieben dass er sich weigern würde seinen "gefährlichen", aggressiven Hund nicht an die Leine zu nehmen.

Und was ist mit dem Recht auf freie Entfaltung.... andersherum:
wenn mein Hund absolut nichts von Dir wissen will, Du aber per se Angst vor allem hast was vier Pfoten hat, warum muss ich dann meinen Hund an die Leine nehmen nur weil Du 50m vor oder hinter mir gehst??

Aber nochmal und das gilt für beide Seiten: es gibt einen Unterschied zwischen "müssen" und "können"!


Grüße
Dirk

WomoToureu am 11 Sep 2025 15:39:19

Pechvogel hat geschrieben:...ICH habe ihn so verstanden dass er einen Hund hat bei dem er sich sicher ist das er diesen jederzeit unter seiner Kontrolle hat. Wenn dem so ist und der Hund sich nichts aus z.B. Joggern, Wanderern, Fahrradfahrern,... macht ( doch, solche Hunde soll es auch geben :D )

ICH kenne das nur so, wenn ich mit unserer Katze ( an der Leine selbstverständlich ) in den Park gehe, kommt immer mal ein Hund an, die Katze springt mir auf die Schulter, der Hund an mir hoch wobei seine Krallen mir in die Haut gehen. Das gibt dann Ärger, für den Hundebesitzer und den Hund.

Pechvogel am 11 Sep 2025 15:57:58

WomoToureu hat geschrieben:...die Katze springt mir auf die Schulter, der Hund an mir hoch wobei seine Krallen mir in die Haut gehen...

Und die Katze war vorher zur Pediküre oder wie? :bia:



Grüße
Dirk

WomoToureu am 11 Sep 2025 16:14:00

Pechvogel hat geschrieben:Und die Katze war vorher zur Pediküre oder wie? :bia:

Was soll mir bzw. uns Dein Beitrag sagen ?
Wäre der selbstverständlich freilaufende Hund angeleint, wäre der Hund nicht zur Katze gejagt, die Katze wäre mir nicht auf die Schulter gesprungen und der Hund hätte mich nicht angesprungen weil er zur Katze will.

Das ganze kennen wei auch mit Kindern die ein Meerschweinchen zum spielen mit in den Park nehmen oder einen kleinen Hund an der Leine führen, auch die werden gnadenlos angesprungen und der Besitzer / Rudelführer / Herrchen oder Frauchen telefoniert uninteressiert...... :(

Wobei ich jetzt noch nicht einmal den wirklich wilden / aggressiven Hund meine, sondern die Hunde in der Regel nur spielen oder ein bisschen jagen oder verbellen wollen. Verbellen hier als Frustation da er die Katze nicht kriegen kann.

Trouw am 11 Sep 2025 16:28:48

...bin mal gespannt, wir haben ja erst drei Seiten voll.

Aber es gibt bestimmt noch hunderte Beispiele, wo sich Hunde in den Augen des Berichterstatters unerzogen verhalten haben, und damit die Guten nicht zu kurz kommen gibt es auch bestimmt noch hunderte Beispiele wo die Hunde wohlerzogen reagieren.

Also Stoff ist genug da, wem es langweilig wird, muss hier ja nicht weiterlesen, so wie ich zum Beispiel.

goorooj am 11 Sep 2025 16:41:44

Pechvogel hat geschrieben:ICH habe ihn so verstanden dass er einen Hund hat bei dem er sich sicher ist das er diesen jederzeit unter seiner Kontrolle hat.
Wenn dem so ist und der Hund sich nichts aus z.B. Joggern, Wanderern, Fahrradfahrern,... macht ( doch, solche Hunde soll es auch geben :D ) dann kannst Du doch von Deinem Recht auf freie Entfaltung vollends gebrauch machen.


Genau so. Mein Hund ist auch aus der Ferne steuerbar, sprich ich kann ihm auch in 30 Metern Entfernung sagen dass er sich hinlegen soll, oder nach rechts oder links gehen bis ich sage stop.
Nicht nur dass meine Grosseltern und Eltern Hunde trainiert haben, meine Exfrau ist hauptberuflich Reitlehrerin und Hundetrainerin. Da nimmt man was mit.

Das geht auch gar nicht anders.
Ich wohne hier mitten in den Bergen, auf den schmalsten Wegen rattern hier die Mountainbiker runter wie die Geisteskranken.
Natürlich könnte ich jetzt Sorge um meine Mitmenschen haben dass sie nicht durch meinen Hund zu Fall kommen wenn sie um die Kurve Brettern, aber ich mache mir da eigentlich mehr Sorgen um meinen Hund.
Nachdem ich jetzt oft genug bei sich nähernden Radlern auf die Entfernung stop-rechts-sitz gesagt habe geht das intelligente Mädchen von selbst auf die Seite wenn sie einen Radfahrer hört, lange bevor ich den höre.

Der riesige Schäferhund meiner Eltern ist da eine andere Hausnummer. Er ist zwar extrem gut erzogen und läuft einfach neben mir her, aber wenn jemand stehen bleibt und ihm auf die Pelle rückt ( auch auf die Nette ) kann es sein dass er anzeigt wenn er denjenigen einfach nicht mag. Nicht beisst, aber bellt und droht. Der ist echt riesig und laut und hat viel Gebiss ....
Deshalb läuft der niemals ohne Maulkorb und auch grundsätzlich immer an der Leine falls auch nur ansatzweise andere Menschen um uns rum sein könnten.

Ebenso schrecke ich auch nicht davor zurück einem Hund einen Teletac anzulegen wenn er jagt und das Training mit der Langleine nichts bringt. Ich will erstens nicht dass den Wildtieren etwas zustösst und schon gar nicht dass irgendein Jäger meinen Hund abknallt.

Als Hundebesitzer obliegt es mir die Unversehrtheit anderer sicherzustellen. Das heisst, ich muss meinen Hund beherrschen. Wenn jemand ANGST hat ist das aber sein Problem, solange mein Hund ihn nicht wirklich belästigt.
Wenn ich ein Auto habe muss ich auch die Regeln kennen und das Auto beherrschen können um andere nicht zu gefährden. Wenn jemand Angst vor Autos hat... sein Problem. Ich würde sofort einen Hundeführerschein gutheissen....
Es gibt in sehr belebten Gegenden oder am Strand Leinenpflicht und speziell ausgewiesene Hundeplätze, es ist gesetzlich vorgeschrieben seinen Müll mitzunehmen.
Es ist doch eigentlich alles geregelt. Auch gesetzlich, schon lange.

Aber nochmal... wenn jemand ANGST hat sollte er zum Therapeuten gehen, aber nicht mich und meinen Hund damit belästigen. Es gibt sogar Desensibilisierungskurse mit Hunden.

Bergbewohner1 am 11 Sep 2025 16:59:44

Auch wenn du das anders siehst Uwe, es gibt immer Bekloppte in diesem Land, die denken oder auch nicht................deshalb stimme ich goorooj voll zu.
Ich habe auch vor Messerstechern Angst, deshalb verlange ich auch nicht vom Jedem der wie einer aussieht, er soll erst mal seine Taschen nach außen stülpen :!:

BikeAir am 11 Sep 2025 20:53:52

Liebe Leute,

wo bitte bleibt Eure Toleranz????? Ein Hund der "funktioniert" braucht keine Leine, er stört niemanden, er nervt niemanden, er bellt niemanden an - er braucht keine Leine.
Hunde die das nicht können und Hundehalter, die das ihren Hunden nicht beibringen können, brauchen beide eine Leine und zwar jeder an seinem Ende!!!!

und das hat alles nichts mit sozial oder asozial zu tun, sondern nur etwas mit "Fakten!

Grüße

WomoToureu am 11 Sep 2025 23:25:40

BikeAir hat geschrieben:...wo bitte bleibt Eure Toleranz????? Ein Hund der "funktioniert" braucht keine Leine, er stört niemanden, er nervt niemanden, er bellt niemanden an - er braucht keine Leine.

Auch in Bundesländern mit Leinenpflicht und in einem Stadtpark wo ausdrücklich Schilder stehen, die Hundehalter verpflichten ihren Hund an die Leine zu nehmen ?
Auch in Spanien herrscht in der Regel Leinenpflicht, ist jedoch regional geregelt. Jedoch sehen wir sowohl am Strand mit ausdrücklicher Leinenpflicht als auch auf der Promenade und Stadt, sowie CP usw. mit Leinenpflicht immer unangeleinte Hunde.
Nur nochmals geschrieben, worüber ICH rede. Denn meines Erachtens wird hier von Unterschiedlichem Sachverhalten geschrieben.
Wie bereits geschrieben, sowohl in meiner Stadt gibt es 14 Hundewiesen, wo man seinen Hund leinenfrei spielen lassen darf, auch in Spanien gibt es dies überall.

Enola am 12 Sep 2025 08:15:28

WomoToureu hat geschrieben:Auch in Bundesländern mit Leinenpflicht und in einem Stadtpark wo ausdrücklich Schilder stehen, die Hundehalter verpflichten ihren Hund an die Leine zu nehmen ?

bisher hat kein einziger Hündeler geschrieben, dass er bei Leinenpflicht seinen Hund nicht anleint.
Keiner.
Also über was regst du dich auf?
Orte wo ich hingehen muss und Leinenpflicht herrscht, kommt er an die Leine.
Wir meiden halt in der Freizeit alle Regionen, wo dies so gehandhabt wird.
Und leben und arbeiten in einer diesbezüglich freien Region.
Im Gegenzug erwarte ich auch, dass nicht jeder 3. den Hund streicheln will oder ihm Zuruft, wir wollen das nicht.
Zum Jäger, der die Hunde erschiesst, wenn er seine Beute jagt: das wart ihr Jäger, die diese Gruppe der Jagdhunde herangezüchtet habt, niemand anderes. Und all diese kleinen Jagdhunde wie JackRussel sind wegen ihrer Grösse beliebt, aber schwierig zu halten und sind halt Jäger. Und wie du als Jäger eigentlich wissen solltest, Reissen diese kleinen Hunde ihre Beute nicht, der finale Schuss kommt immer vom Jäger. Der Jäger will das Lob für sich, der Hund soll suchen, aufscheuchen, bestenfalls vor die Flinte treiben. Wer sich solch einen Hund zulegt und kein Jäger ist, bin ich mit dir einverstanden, hat komplett falsche Wahl getroffen.

Tinduck am 12 Sep 2025 08:37:02

Enola hat geschrieben:bisher hat kein einziger Hündeler geschrieben, dass er bei Leinenpflicht seinen Hund nicht anleint.
Keiner.
Also über was regst du dich auf?


Das heisst ja leider nicht, dass es das nicht gibt, wie die Praxis zeigt... ich jogge üblicherweise in einem Park mit Leinenpflicht, wenn da zwei Drittel angeleint sind, ist das viel. Wobei schon stimmt, dass die nicht angeleinten Hunde meist recht unauffällig sind. Was angeleint ist, braucht die Leine dann sehr oft auch.

Wer sich solch einen Hund zulegt und kein Jäger ist, bin ich mit dir einverstanden, hat komplett falsche Wahl getroffen.


Korrekt. Aber was soll der Jäger machen, den Halter darf er ja nicht erschiessen :) Also ist der Hund dran.

bis denn,

Uwe

mv4 am 12 Sep 2025 09:07:48

man kann von einen Hund nicht die Erziehung erwarten ...die der Halter nie bessesen hat.

hampshire am 12 Sep 2025 09:19:31

neyoo hat geschrieben:Wie kannst du mit deiner Aussage sicherstellen, daß ich
1. keine Angst vor deinem Hund haben muß ?
2. mein Recht auf freier Entfaltung im öffendlichen Raum…

Mit dieser Argumentation darf sich niemand mehr hinter ein Steuer setzen, da es nicht „sicher zu stellen“ ist, dass man damit niemanden verletzt. Die Güter „Unversehrtheit“ und „Bewegungsdreiheit“ kollidieren hier immer wieder. Daher gibt es Regelungen um einen Korridor zu schaffen, der eine möglichst breite gesellschaftliche Akzeptanz erlaubt. Im Ergebnis darf man einerseits nicht überall in jeder Geschwindigkeit fahren und muss andererseits eine Grundgefährdung in Kauf nehmen, sobald man sich in den öffentlichen Raum begibt.

Die „Freiheit der anderen“ ist keine Einbahnstraße mit Absolutheitsansprüchen. In den Bereichen der Überlappung geht es um ein ständiges Aushandeln in dem Abwägen wo die Freiheit des einen beginnt und die des anderen aufhört. Wer da Maximalforderungen aufstellt ist dazu unfähig und versteht nicht die Natur des Grundgesetzes.

Wer das Haus verlässt muss damit rechnen auf Menschen mit Hunden zu treffen. Das kann der einen Person schwerer fallen als der anderen. Wer mit einem Hund unterwegs ist, muss Rücksicht nehmen. Das kann bedeuten, dass eine Spaziergangstrecke nicht geeignet ist, den Hund laufen zu lassen.

Auf privatem Grund können Hunde ausgeschlossen werden, also auch auf Campingplätzen. Dagegen ist nichts zu sagen, denn das ist nicht gegen Hundebesitzer, sondern für Menschen, die keinen Hund in ihrer Nähe haben wollen. Ich kann da als Hundebesitzer auch hin, muss halt meinen Hund woanders unterbringen.

Es ist wirklich nicht schwierig, solange man kein Egoist ist.

Enola am 12 Sep 2025 10:20:48

Tinduck hat geschrieben:Korrekt. Aber was soll der Jäger machen, den Halter darf er ja nicht erschiessen :) Also ist der Hund dran.

ganz so einfach ist dann das auch wieder nicht.
Hund jagt oder läuft frei, Jäger schiesst, so läuft das nicht.
Der Jäger hat da auch sehr klare Vorgehensweisen einzuhalten.
Zudem, einen jagenden Hund musst du auch erstmal treffen, wenn er mit 30 km/h durchs Unterholz brettert. Ansonsten steht er, und da ist ein Schuss eher nicht erlaubt...
War mal ein Gespräch mit Jägern in meiner Region.

hampshire am 12 Sep 2025 10:38:07

Tinduck hat geschrieben:Korrekt. Aber was soll der Jäger machen, den Halter darf er ja nicht erschiessen :) Also ist der Hund dran.

Enola hat geschrieben:ganz so einfach ist dann das auch wieder nicht.

und es ist ein sehr seltenes Ereignis. Laut Tierschutzbund wurden in den Bundesländern Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Saarland in den Jahren 2007-2022 knapp 900 Hunde getötet. Das sind durchschnittlich jährlich 60 Fälle auf einen Bestand von rund 2,2 Mio Hunden. Demnach trifft es (im wahrsten Sinne des Wortes) 0,0027 % der Hunde in diesen Bundesländern.
Wie so oft ist die grausige bildhafte Vorstellung für die Sorge von Menschen mächtiger als die Statistik diese nahe legt.

WomoToureu am 12 Sep 2025 12:31:38

hampshire hat geschrieben:..Das sind durchschnittlich jährlich 60 Fälle auf einen Bestand von rund 2,2 Mio Hunden. Demnach trifft es (im wahrsten Sinne des Wortes) 0,0027 % der Hunde in diesen Bundesländern..

Ich lese immer mal wieder, dass die Polizei einen Hund in Notwehr erschießen musste, auch hier wird sicherlich ein relevanter Anteil an den 60 Fällen gegeben sein.

Auch hier ein aktuelle Beispiele --> Link und --> Link

Enola am 12 Sep 2025 13:48:53

und daran kannst du eigentlich ziemlich gut erkennen, ausgehend von den Zahlen Hampshire's, wie wenig dies eigentlich sind und wie aufgebauscht dies in den Medien wird.
Eine 0.0 wirst du nie erreichen. Wir sind aber bei 0.0027% des Bestandes.
Noch zu den geretten Hunden aus Spanien, was man so liest:
die ausgesetzten und danach nach Zentraleuropa geretteten Hunde sollen vielfach ausgebildete Jagdhunde sein, welche von den Jägern nach der Jagdsaison wegen Nichtgebrauch ausgesetzt werden.
Gelesen auf animalsunited.de. --> Link
Super, einen solchen Hund umzuerziehen.
Aber Hauptsache gerettet.
Und, liebe Jäger, klärt das mal intern.
Und an die Hundebesitzer, klärt ab, was ihr kauft.

HOfoe am 12 Sep 2025 15:58:56

hampshire hat geschrieben:Laut Tierschutzbund wurden in den Bundesländern Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Saarland in den Jahren 2007-2022 knapp 900 Hunde getötet.

Ist dabei eine Dunkelziffer berücksichtigt?

hampshire am 12 Sep 2025 18:44:18

HOfoe hat geschrieben:Ist dabei eine Dunkelziffer berücksichtigt?

Wie viele Hundebesitzer werden darauf verzichten es aktenkundig zu machen, wenn ihr Hund von einem Jäger erschossen wird?
Denke Dir selbst eine plausible Dunkelziffer aus. Das Ereignis bleibt extrem selten.

BikeAir am 12 Sep 2025 19:36:44

Enola hat geschrieben:Und an die Hundebesitzer, klärt ab, was ihr kauft.

In Südafrika gibt es zigtausende oder noch mehr von Streunern. Da läuft nix reinrassiges, oder verpeiltes rum, das sind alles Mischlinge von irgendwas. Die stehen in den Bergen bis über 4.000m in den Kurven und warten darauf, das irgendwer etwas, fressbares aus dem Fenster wirft. Wir hatten mehrfach Kontakt mit Streunern und auch immer ein paar kg Hundefutter gebunkerte. Die allermeisten davon sind aber einfach nur furchtbar lieb, manche distanziert, aggressiv hatten wir nur einmal. Letzterer bekam dann die Fettreste von meinem Steak, ab da bewachte er unser Auto.
Wenn die nicht lieb wären, würden die gar nichts zu fressen kriegen - so blöd sind Hunde dann auch nicht :razz:

Ein paar hätten wir gerne mitgenommen, geht aber nicht wirklich, die waren großartig, In Carel Mapu am Pazifik, kam einer immer gegen 12.00 Uhr, am Tag unserer Weiterreise war er schon um 10:00 da um Tschüß zu sagen.

IMG_3122.JPG

BossHogg am 14 Sep 2025 07:22:01

Servus,
Wir, d.h. ich und die Mutter, haben z. Z. keine Hunde mehr nachdem wir die Jagdhündin aus Altersgründen einschläfern mußten (zuvor wurde sie in einem Rucksack mitgenommen. Sie schleppte sich trotz ihrer Probleme Richtung Tür und wollte mit wenn man Anstalten machte aufzubrechen. Sie war bis zum letzten Tag überall mit dabei.).
Die Schwester, Tierärztin, hat einige auffällige Hunde aufgenommen, haben da mal aus nem geschlossenen Privattierheim die Zwingeranlage übernommen.

P.S. wenn unsere Hündin damals temporär an die Leine genommen wurde, hat sie diese oft im Maul getragen und sich verhalten als ob diese am Halsband angebracht war.
Auf ein entspr. Kommando wusste sie wann sie wieder los konnte und hat die dann ausgelassen. Auch wie gooroj haben unsere Hunde auf Kommando reagiert.
Eine Nachbarin hatte verhaltensauffällige Tiere die teils gefährlich waren und ständig an der Leine geführt werden mußten (sprangen auch jeden an, wer da nicht sofort mit ihnen spielte war dann als Feind abgespeichert und wurde später angegriffen). Das erste Kennenlernen in den ersten Sekunden war da entscheidend, Vater hat es verbockt und war damit bei der einen Hündin unten durch! Die Frau musste die später dann auch abgeben, die Hunde waren tagsüber in der Garage eingesperrt (die Wohnung haben sie mal zerlegt. Klar, suchten Anschluß ans Rudel).

Bekannte hatten dagegen einen Bullmastiff und Kangal aus dem Tierheim.
Der Bulli war ein relativ gutmütiger Dickkopf mit Marotten, der Kangal hatte schlechte Erfahrungen mit Zwingern so daß er in einen nur hineinging wenn dieser keine Tür hatte.
Bspw. liebte der Bulli es, wenn ein Radfahrer auftauchte, ihn den Zaun entlang zu "jagen". Bei offenem Tor immer nur vom Tor weg in Richtung Grundstücksecke (niemals andersherum!), er hatte da seine Rennstrecke den Zaun entlang. Oder mißliebige Besucher ins Auto zu scheuchen (hatte da ein Gefühl für). Die Hofkatze hatte keine Probleme sein Kumpel der Kangal hatte auch alle Freiheiten.

Hundehaltung ist nichts für jeden und schon gar nicht unter Mißachtung des Umfelds und der sonstigen Bedingungen. Man muß sich schon genau informieren.
Und die Tiere haben auch ihre Persönlichkeiten!

Pechvogel am 14 Sep 2025 11:15:20

BossHogg hat geschrieben:…wenn unsere Hündin damals temporär an die Leine genommen wurde, hat sie diese oft im Maul getragen…

Ja, süß wenn der Hund seine Leine im Maul trägt, nee?
Hättest Du ihm stattdessen was anderes zu Apportieren gegeben hätte er das ganz schnell sein gelassen.
Wenn der Hund „sein Ende der Leine“ ins Maul nimmt dann tut er dir‘s gleich: er übernimmt die Führung weil er selber zu wenig bekommt.
Mit anderen Worten:
Du meinst Du gingst mit Deinem Hund und Dein Hund meint er ginge mit Dir.

BossHogg hat geschrieben:… wurde sie in einem Rucksack mitgenommen. Sie schleppte sich trotz ihrer Probleme Richtung Tür und wollte mit wenn man Anstalten machte aufzubrechen...

Unsere Hunde haben von Anfang an gelernt dass sie nicht im Mittelpunkt stehen, nur „mit dürfen“ wenn wir sie dazu auffordern ( und nicht andersrum ) und sie haben auch immer recht früh gelernt das sie mal alleine bleiben müssen.
Das hat auch was mit „ICH führe und beschütze das Rudel“ zu tun.

Und wer mal zwei oder mehr Hunde im Arbeitseinsatz hat(te) der weiß dass es unerlässlich ist das der / die Hunde, die gerade „Pause“ haben, ruhig und gelassen auf ihrem Platz verweilen.
Unerlässlich für den Hundeführer weil er nicht mehrere Hunde gleichzeitig beaufsichtigen ( / beschützen ) kann und vor allem unerlässlich für den Hund damit er „wieder runterkommen kann“.



Grüße
Dirk

BossHogg am 19 Sep 2025 23:01:11

At Pechvogel,
die Hündin wusste schon genau was Sache war, apportiert hat sie einiges. Und es machte ihr sichtlich Spaß.
Die Wahl fiel damals u. A. auf sie weil beim Beobachten des Wurfs die 9 Welpen herumwuselten und eine Ratte den Weg durch den Zwinger nahm, die Mutter diese sofort annahm und die Ratte darauf in eine Röhre flitzte, aber nur ein Welpe dies auch bemerkte und die andere Seite dicht machte während die Anderen nichts mitbekamen.
Das war unsere Hündin.
Ich kann in der Stadt keinen Hund jobbedingt artgerecht halten, somit habe jetzt keinen, ebenso meine Mutter (15 Jahre+ muß man dann sich drum kümmern)

hampshire am 20 Sep 2025 08:44:41

Wir sind die fehlerfreien Wohnmobilfahrer, die perfekten Hundehalter, die idealen Eltern, die besten Touristen, die tollsten und sowiesosten!

Wir können voneinander keine Perfektion verlangen, die wir selbst nicht imstande sind bereitzustellen.

Was wir voneinander erwarten dürfen sind Respekt, Achtsamkeit und der Wille, sich nicht als Schädling in seiner Umgebung zu verhalten, auch wenn es gerade konkret nicht "verboten" ist. Das ist schon schwierig genug.

Kann ich ausschließen, dass mein Hund nicht mal einen Blödsinn anstellt, den ich in genau dieser Situation nicht kontrollieren kann? Nein, das kann ich nicht. Ich kann an der Wahrscheinlichkeit arbeiten, dass das nicht passiert. Wie bei allen anderen Dingen auch wie z.B. Autofahren.

Bodenseenessie am 22 Sep 2025 22:47:53

Ich bin sehr viel mit dem Fahrrad unterwegs, in der Stadt für alle Erledigungen, über Land mit dem Rennrad. Meine gut gewarteten Räder sind i.a. so leise, dass man sie nicht hört, bzw. die Umgebungsgeräusche lauter sind. Am meisten Angst habe ich vor den Hundeführern, die mit einer Ausziehleine Gassi gehen. Komme ich mit dem Fahrrad -oft von hinten-, rennt der Hund völlig unvermittelt auf die andere Strassenseite und die Leine versperrt plötzlich die Strasse. Weder Hund noch Hundeführer haben mich bemerkt, der Hund hat einfach was interessantes gerochen und läuft halt los. Vollbremsung mit dem Fahrrad. Passiert leider ca. jede 2. Woche, ist mir auch schon passiert, obwohl der Hundeführer mich gesehen hat, der Hund aber nicht weil Kopf unten und dann die Arretierung nicht gedrückt wurde.
Passiert leider auch auf den kleinen Nebenstrassen, die ich zum Rennradfahren nutze, da gibt es ein paar Stellen, die auch gerne zum Gassigehen am Waldrand genutzt werden.
Autos werden gehört, deshalb passiert da nix. Für Fahrradfahrer sehr sehr gefährlich. Der Hundeführer würde wahrscheinlich loslassen, bevor er stürzt, aber da bin ich als Radfahrer schon im freien Fall.
Diese Ausziehleinen sind einfach echt gefährlich.

wolfherm am 22 Sep 2025 23:13:54

Gefährlich sind die Fahrer, die sich lautlos von hinten nähern. Es gilt auch hier, der Schwächere ist zu schützen. Warum machen diese Radler sich nicht vorher bemerkbar?

BikeAir am 22 Sep 2025 23:17:46

wolfherm hat geschrieben:Gefährlich sind die Fahrer, die sich lautlos von hinten nähern. Es gilt auch hier, der Schwächere ist zu schützen. Warum machen diese Radler sich nicht vorher bemerkbar?

Stimmt völlig - leider wird aber auch der, der rechtzeitig klingelt oft blöd von Fußgängern angeraunzt oder schräg angesehen.

Grüße

BURAN am 22 Sep 2025 23:18:54

Gefährlich sind aber auch rennradfahrer , die auf solchen gemischt genutzten wegen mit 40 kmh ungebremst und ohne signal zu geben von hinten an hundehaltern vorbei rasen .. da sind mir mountainbiker oder ebikes lieber .. die höre ich … oder sie haben ne klingel. —-

Im notfall .. bremsen hilft .. oder klingeln .. im idealfall lässt man noch nen gruss da

wolfherm am 22 Sep 2025 23:21:09

Ich bedanke mich immer. Und kenne das auch von vielen anderen. Radfahrer bedanken sich auch, wenn ich unseren Hund kurz nehme, damit er ohne Angst vorbei kann. Gegenseitige Rücksichtnahme hilft immer.

hampshire am 22 Sep 2025 23:25:27

wolfherm hat geschrieben:Ich bedanke mich immer. Und kenne das auch von vielen anderen. Radfahrer bedanken sich auch, wenn ich unseren Hund kurz nehme, damit er ohne Angst vorbei kann. Gegenseitige Rücksichtnahme hilft immer.

so ist es.

Der erste Schlüssel liegt darin, sich nicht von vornherein als „Gegner“ zu betrachten.
Der zweite darin, in Kommunikation zu treten um die Situation gemeinsam zu lösen. Das kann, muss aber nicht die Fahrradklingel sein.
Tipp: Wenn Radler nicht auf das Durchziehen hoher Geschwindigkeit besteht und Hundehalter den Hund zu sich holt, bricht sich niemand einen Zacken aus der Krone.
Scheint aber echt schwer zu sein.

BikeAir am 22 Sep 2025 23:25:32

BURAN hat geschrieben:...... im idealfall lässt man noch nen gruss da

so ist es - ich fahre viel mit dem Ebike, Hundehalter hören mich meist vorzeitig, zur Not klingel ich und die nehmen i.d.R. den Hund zur Seite und ich bedanke mich dafür immer - denn, wenn sie es nicht machen würden, würde ich ohne zu bremsen drüber fahren - ich habe mich 2 x durch ein Notbremsung für Hunde lang gelegt - definitiv kein 3. Mal mehr.

...und nein, ich fahre da kein Vollgas, sondern schon aus Eigeninteresse rücksichtsvoll!

Grüße

wolfherm am 22 Sep 2025 23:32:03

Nun ja, bei unserem Hund hättest du geklingelt oder heftig gebremst. :D

Und denke immer daran: Der Stärkere hat nicht immer Recht im Straßenverkehr……

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