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als Hundehalter seit Corona, kam dazwischen, bestellt war Hund schon lange, aber wollte einfach nicht geboren werden, stellt sich für mich auch schon die Frage, was die Erwartungshaltung von Nicht Hundehaltern und auch Hundehaltern ist. Zu sagen wäre noch, dass ich jahrelang mit Hunden im gleichen Haus gelebt habe, das Gekläffe bis zum Abwinken gesehen habe, 3 mal gebissen wurde und für mich ein Hund nie in Frage kam. Katzenhalter. Wir haben Hundeschulen besucht, war für nichts, machen Sport zusammen, fahren Bike, Scooter, Reisen und Arbeiten zusammen, 24h gegenseitige Betreuung. Mein Hund ist klein, 8kg, kein Jagdhund, ein Dansky, Hofhund. Leine kennt er nur bei der Frau, Camping meide ich soweit wie möglich, eigentlich immer, seit ich einen Hund habe, (oder er mich), ohne Kackbeutel geh ich nicht zur Hütte raus, Markieren macht er. Bellen nur beim Spiel, schwimmen hasst er. Regen auch. Heiss auch. Es gibt für mich nichts schlimmeres als auf Camping mit Hunden. Extrem mühsam. Angeleint am Camper, jeder 2.te will ihn streicheln, Gudeli verabreichen, die Kläffer an der Leine stören seinen Frieden, an der Leine kann er nicht flüchten, ohne Leine heisst es, Hund muss an die Leine. Obwohl er sich keinen cm bewegt. Geh ich spazieren, Hund läuft mit Berührung neben mir, heisst es von Weitem von einem Hundehalter, ist er kastriert? Nimm Ihn an die Leine. Mach ich nicht, nie. Bin dann assozial, Arschloch, Idiot. Wir bleiben stehen, schauen dem Geschehen mit Verwunderung zu, dem Gezerre, Gebell, Gewüte, den Drohungen, ich lass meinen Hund auch los. Den kleineren Hunden tritt dann, an der Leine hochgehoben, das Weisse ins Auge, bellt zwar nicht mehr, aber kurz vor Tod. Die schönsten und spannensten Begegungen sind immer Hund und Hund ohne Leine, der Kleine weiss nicht, dass er wirklich klein ist, der Grosse hat auch keine Ahnung über seine stattliche Postur. Andererseits wechseln Leute die Strassenseite, wenn wir dahergelaufen kommen, durch die Wälder im Dunkeln waren das zu früheren Zeiten ohne Hund die Frauen, welche den Weg verlassen haben, heute, ich bin noch derselbe Triebtäter und Vergewaltiger, wechseln sie die Spur und wollen den Hund begrüssen. Ist nicht einfach, das Leben als Hundehalter, aber spannend und voller Liebe. Was erwaret Ihr? Wie sollen wir uns verhalten? Was stört euch? Also. du solltest vielleicht wo anders hinziehen, das was du schilderts haben wir noch nie erlebt. Außerdem ist es absolut nicht richtig, dass große Hunde sich ihrer Grüße nicht bewußt sind und Kleine kläffen deshalb mehr, weil sie spüren, von dem Großen muß ich mich in acht nehmen und gehen vorsichtshalber in habt acht Position. Zur Info für dich, wir hatten ca. 30 Jahre lang Bernhardiner/Leonberger und seit ca. 16 Jahren Kleine bis 7 kg. Zwischen durch habe wir erfolgreich Norweger Katzen gezüchtet. Wenn wir mit unseren beiden Unterwegs sind, dann werden wir von fast 100 % von den Anderen freundlich angesprochen, auch wenn unsere Havaneser ab und zu bellen. Natürlich kommt nicht Jeder mit Hunden zu recht und die spüren auch, wie der Gegenüber auf Hunde eingestellt ist, trotzdem kann ich mich nicht daran erinnern, dass mal einer schlecht geredet hat. Hallo, meine Meinung zur Erziehung und Ausbildung von Hunden. Unser Hund Deutsch Drahthaar ist ein ausgebildeter Jagdhund, er wurde von mir unter Anleitung eines erfahrenen Hundetrainer ausgebildet. Das Training geschah ohne jegliche Gewalt und Elektroschocks, mit Belohnung und dem klaren Bild wer der Chef im Rudel ist. Unser Hund hört aufs leise gesprochen Wort und auf Handzeichen, kein Schreien und Brüllen wie ich es oft auf Stellplätzen und beim Gassi gehen erlebe. Ein Hund hat ein besseres Gehör als der Mensch. Für die Ausbildung braucht es Zeit, Geduld und die richtige Anleitung, das geht nicht mal nebenher oder einmal pro Woche. Mit der Ausbildung muss man früh beginnen und auch den Spieltrieb des jungen Hundes nutzen, das gelernte immer wieder vertiefen und den Hund nicht überfordern. Nicht jeder Hund ist für Reisen geeignet, unser fühlt sich zwar im Wohnmobil wohl, ist aber auf Stellplätzen immer unter Stress und unruhig. Deshalb bleibt er bei unserem Sohn, es wird auch unser letzter Hund sein, da wir ab kommendem Jahr noch länger unterwegs sein wollen. Wenn ich die vielen Hunde auf Stellplätzen sehe, ohne Ausbildung oder mit schlechtem Gehorsam, ärgere ich mich oft über die Besitzer. Da zerrt der große Hund beständig an der Leine, kläfft jeden anderen Hund an und der Besitzer ist nicht in der Lage das Tier zu leiten, dies ist ein absolutes NoGo für mich. Genau dieser Hund hätte mich abends am Strand beinahe angefallen, ich musste mich mit dem Paddel vom SUP verteidigen, der Besitzer war 100m entfernt. Zur Krönung hat er mich dann noch angemacht weil ich seinen Hund bei der Abwehr geschlagen hatte. Ein Hundeführerschein wäre meines Erachtens eine sinnvolle Sache, egal wie groß der Hund ist. Ich liebe Hunde !Aber das Grundübel ist die „Vermenschlichung“ des „Familienmitgliedes“ . Ein Hund ist ein Rudeltier und verlangt nach klaren Strukturen . Dann klappts auch auf dem CP im Bus ,Restaurant und sonstwo. --> Link VG Bei Hunden die nicht folgen, hören etc liegt das Problem immer am oberen Ende der Leine. "Ein Hundeführerschein wäre meines Erachtens eine sinnvolle Sache, egal wie groß der Hund ist." Wenn ich nicht mittlerweile bei der leisesten Andeutung einer zusätzlichen Regelung= Bürokratie einen akuten Ausschlag mit gleichzeitiger Schnappatmung bekäme, würde ich diesen Satz zu 100% unterschreiben! Viele Grüße Konrad, der seit ca 45 Jahren mit meist mehreren Hunden lebt
Genau SO ist es. Der Hund ist nicht das Problem, sondern das Herrchen, das sich nicht um den Hund kümmert. Hundeerziehung ist das falsche Thema. Richtig wäre Hundehaltererziehung. Bring dem Hundehalter bei, wie er mit dem Hund umgehen muß, dann macht man es dem Hund sehr leicht. Hat der Halter Struktur und nimmt sich die Zeit für den Hund, sollte es kaum ein Problem geben. Auch ich gehe auf die andere Straßenseite, wenn ich sehe, daß der Hund mit dem Herrchen Gassi geht, und der Hund nur gestresst ist. viele grüße neyoo Wie so oft ist Rücksicht das Zauberwort. Egal wie gut ein Hund hört, wenn jemand sich mit Hunden unwohl fühlt oder Angst hat, ist Rücksichtnahme angezeigt. Deshalb bringe ich das erst einmal bei temporären WoMo-Nachbarn in Erfahrung und bin bereit ggfs. eine andere Parzelle aufzusuchen, bevor ich mich dazustelle. Wir leinen unsere Hunde in der Nähe anderer Camper an. Nicht weil eine Gefahr von ihnen ausginge, oder sie schlecht hören, sondern damit sich andere nicht unsicher fühlen. Gleichzeitig achten wir darauf, den Hunden gerecht zu werden, Auslauf, Spiel,Ruhe, Rückzug und auch Schutz vor distanzlosen Menschen. Es ist eigentlich ziemlich simpel, sobald man sich selbst nicht in den Mittelpunkt der Welt stellt.
So einen Spruch kann man getrost mit einem Lötkolben auf ein Brettchen brennen und zu anderen überholten Weisheiten hängen. Natürlich kann man mit Hunden sehr viel falsch machen - und das passiert auch. Trotzdem ist ein Hund keine Maschine, die bei „richtiger Handhabung“ zu 100% funktioniert.
Nein, das Problem ist ein Hund, der macht was er will und nicht auf seinen Rudelführer hört, weil er ihn nicht als solchen anerkennt. Die Ursache für das Problem liegt am anderen Ende der Leine. Ist ein feiner Unterschied. Es ist nicht das Herrchen, das bellt und beisst. bis denn, Uwe Ein erzogener Hund führt ein gelassenes Leben, er weiß was geht, was er darf und verläßt sich auf seine Besitzer, akzeptiert die Regeln. Kleine charakterliche Eigenarten ausgenommen :) Das bedarf aber auch Konsequenz der Halter sich selbst und dem Hund die Regeln klar zu machen. Das kostet zuerst Zeit und Mühe, danach ist es aber ein Selbstläufer. Wer darin keine Zeit investiert, verbraucht diese Zeit und Nerven durch ständiges Gerufe und Gezerre, Streß für beide Seiten und mit anderen Hunden und Haltern. Aber diese Menschen "vermenschlichen" den Hund oft. Gut daran zu erkennen, wenn sie mit ihrem Hund sprechen und meinen der Hund versteht was sie sagen ... Der Hund versteht Kommandos, Stichwort, Tonfall und vor allem Körpersprache. Aber auch hier im Forum mangelt es daran auf andere eingehen zu können. Auf andere wird ausgekippt was so auf der Seele und der Zunge liegt. Höflichkeit und Respekt werden nicht in Betracht gezogen. Und so kommt es: Wie der Herr so das Gescherr :!:
So ist es. Hunde haben Emotionen wie z.B. Angst. Da kann man als Besitzer zwar immer drauf achten, dass die Rahmenbedingungen stimmen, aber Situationen in denen das durchschlägt kommen eben vor. Unsichere Hunde sind sehr oft sowohl liebenswert, als auch herausfordernd. Aus meiner Sicht geht es nicht um Perfektion, sondern darum, dass man als Halter vorausschauend für Hund und Mensch handelt.
Das stützt meine Theorie von der Gleichverteilung einer "Deppenquote" in jeder Gruppe. Und wie bei Geisterfahrern gilt auch bei Deppen: Wenn einem zu viele begegnen, könnte das ein wertvoller Hinweis sein. Heidi : Top !!!
Danke Heidi, ganz meiner Meinung. Für viele geht die Vermenschlichung so weit, dass der Hund zum Kinder oder Enkel Ersatz wird und auch so behandelt wird. Der Hund sitzt mit am Tisch oder schläft im Bett, war für uns immer undenkbar. Auch wir haben unsere Hunde geliebt, aber das Tier und nicht als vermenschlichtes Wesen
NEIN, sorry aber DA muss ich Dir leider widersprechen. Ein Hund ist ein Rudeltier und orientiert sich am Rudel. Ok, auch Hunde haben verschiedene Charaktere und sind damit auch unterschiedlich "charakterstark", aber jeder Hund versucht permanent seine Grenzen innerhalb des Rudels ( und wenn das nur aus Hund und Frauchen / Herrchen besteht ) auszuloten. Ähnlich wie bei Kindern in der Familie. Und wenn man als Rudelführer, das hoffentlich Frauchen oder Herrchen ist, nicht permanent an der Beziehung arbeitet dann "erweitert der Hund seine Grenzen". Das kann auch soweit gehen das der Yorkie meint ER müsse das Rudel beschützen. Ich hab´ das gerade bei meiner Schwiegermutter: die musste mit 66 Jahren unbedingt noch einen jungen Hund...., den kann man ja noch erziehen...., bei einem älteren weiß man nie was der schon erlebt hat, ... Und auf meinen Einwand hieß es dann "ICH BIN JA WOHL NOCH NICHT ALT!! :evil: " Jetzt ist der Malteser ( ´nee Hunderasse nix für zum trinken :D ) 13 Jahre alt und sein Frauchen mit 79 gehbehindert und .... Der Hund hat sich um 180 Grad gedreht: - der hört auf kein Wort von ihr - kläfft den halben Tag nur rum - "randaliert" in der Wohnung - saugt alles auf was er auf dem Boden finden kann .... Ist aber einer von uns in der Nähe, mein Sohn, meine Tochter, .... reicht ein Blick wenn der Hund auf dumme Gedanken kommt. Da wird nicht gebellt. Andere Hunde sind egal. Der kann zwei Stunden auf seiner Decke liegen..... Alles kein Problem. Aber wehe Oma ist alleine mit ihr. Also Hunde wissen mit wem sie es machen können. Und wenn die nicht immer wieder konsequent in ihre Schranken gewiesen werden, und das geht ohne Gewalt / Schläge oder ähnlichem!!, dann loten und dehnen sie ihre Grenzen aus. Ok, mit zunehmendem Alter des Hundes wird dieser evtl. auch ruhiger ( aber auch nur evtl. :D ) aber er versucht trotzdem die Grenzen aufzuweichen. Grüße Dirk Vorausgeschickt - Ich habe nichts gegen Hunde und mag sie eigentlich, wenn sie "taugen" :-o Aber oft passt die Kombination aus Hund und Herrchen einfach nicht zusammen und das kann an beiden liegen, der falsche Hund (z.B Jagdhund) und das falsche Herrchen (Typ: Volldepp) und in der Kombi ein schlecht erzogener Hund. Ich habe einige Hunde im Umfeld, ein Shiba Ino, mein Sohn nennt in "ein Schaf" man kann mit ihm machen was man will, mein Neffe hat einen belgischen Schäferhund - der sollte mal Polizeihund werden, hört auf "Blicke" sonst auch ein Schaf, 100m neben unserem Haus läuft ein Fußweg, da geht die ganze Siedlung "Gassi" - eine tägliche Realsatire nicht hörender und schlecht erzogener Hunde. Mich selbst hat mal als Jugendlicher ein Polizeihund in den Hintern gebissen, ein Chihahua in den Finger und 2 Mal haben mich freilaufende Drecksköter vom Fahrrad geholt - seit dem bremse ich nicht mehr für Hunde. Wir werden uns nie einen Hund anschaffen, der wäre bei unserem Reiseverhalten nur ein Reisehindernis. Es gibt einfach zu viele Orte, die man Hunden nicht zumuten möchte (Flugzeug), oder an denen Hunde schlicht und einfach verboten sind. Grüße
Natürlich ist der Hund ein Lebewesen und im Endeffekt unberechenbar. Trotz alle dem bin ich der Meinung, daß das Herrchen, das sich um den Hund kümmert einen Hund hat, der in seiner Umgebung ein leichtes Leben hat. Ich wohne an einer Hundegassistraße, kann bestetigen, daß es viele Menschen gibt, die es "mit dem Hund nicht können" Einer 3 Häuser weiter käfft den ganzen Tag, wenn er in den Gartengeschickt wird. :cry: Ein Nachbar hat 2 Hunde, komisch, die bellen nur, wenn es was zum bellen gibt. also so gut wie nie. Anderer Nachbar, sehr alter Hund, bellt, wenn seine "Hunde" vorbeilaufen, oder wenn Fremde vorbeikommen. Wuff, Wuff, das war es dann. Ist besser, wie ne Alarmanlage. Ich mag Hunde sehr, aus dem gleichen Grund wie BikeAir habe ich keinen. Es ist unfair dem Hund gegenüber. Natürlich gibt es auch "Problemhunde" aber auch dort ist das Herrchen letztendlich das Problem. Denn seine Aufgabe als Rudelführer ist dafür zu sorgen, daß es dem Hund gut geht, und der Rest der Gesellschaft ohne Angst leben kann. Habe auch keine Lust auf beißende Hund, die mich auf dem Rad angreifen, nur weil das Herrchen unfähig ist. viele grüße neyoo Hallo, die Problemhunde kommen zu über 90% aus Tierheimen und sind „gerettete“ Straßenhunde. Erlebe ich jeden Tag bei der Abendrunde. Wenn unser Hund an der Leine läuft ist diese immer schlaff, kein ziehen oder größer Abstand zu mir, wenn er frei läuft reicht ein kurzer Befehl und er ist wieder bei mir. Ganz anders das Verhalten der geretteten Hund, ständiges ziehen an der Leine, jeder andere Hund wird sofort angekläfft und wenn sie frei laufen sind sie kaum zu bändigen. Die Besitzer denken auch noch etwas gutes zu tun und es sind so arme Tiere. Für mich sind alle diese Hunde verhaltensgestört und nicht mehr erziehbar. Solche Tiere gehören immer angeleint und nicht freilaufend im öffentlichen Raum.
Entschuldige Peter - bei vielem was du sonst so schreibst bin ich bei dir. Aber das war jetzt mal totaler Nonsens!! Wir sind seit vielen Jahren aktiv im Tierschutz, meine Frau hat den 11er und beim Veterinäramt eingetragene Pflegestelle. Wir hatten bisher ca. 40 verschiedene Hunde bei uns zu Hause. Lediglich 2 waren Problemhunde. Alle anderen waren super sozialisiert. Manche sind traumatisiert und in der Eingewöhnungsphase ängstlich. Bei den allermeisten gibt sich das aber mit der Zeit. Und bei denen die ängstlich bleiben ist das für Aussenstehende auch kein Problem. Sie wollen dann nur keinen Kontakt zu fremden Menschen und/oder Tieren. Bei Tierschutzhunden ist es genauso wie bei Hunden vom Züchter - das Problem ist am anderen Ende der Leine. Vielleicht sind Hundehalter die bei einem Züchter kaufen etwas engagierter (statistisch gesehen). Bei Jagdhunden und anderen Arbeitshunden sowieso. Hubert Hallo Hubert, war schon provokant von mir, aber ich habe mich gestern wieder mal über so einen Hund ärgern müssen. Ist ist schön wenn ihr andere Erfahrungen habt, aber leider zeigt sich auf Straßen und Stellplätzen oft ein anderes Bild. Die 90% sind vielleicht hoch gegriffen, aber mir kommt es einfach so vor. Was erwarte ich von einem Hundehalter. Das er seinen Hund anleint in der Öffentlichkeit und auf dem Stellplatz egal wie gut der erzogen ist, ist übrigens in den meisten Städten Vorschrift aus gutem Grund. Das er auf dem Stellplatz dafür sorgt das der Hund nicht stundenlang bellt. Das er aufpasst das nicht gepinkelt wird wo und wie es dem Hund gefällt. Wir haben seit 16 Jahren einen Hund, inzwischen den zweiten immer Shelties. Beide haben eine Hundeschule durchlaufen und folgen Aufforderungen und Anweisungen es reicht ein leises Wort, Schnalzen, meistens jedoch eine Handgeste. Hunde reagieren auf Handzeichen viel besser als auf Worte die sie ja nicht eins-zu-eins verstehen. Ein Hund bleibt sein ganzes Leben im Grunde wie ein dreijähriges Kind und er versucht selbst bei bester Erziehung immer seinen Status im Rudel zu verbessern und die Grenzen auszutesten und zu erweitern. Unser Rüde ist IMMER an der Leine - eine 5m lange Schleppleine - in der Stadt die normale kurze. Wir haben eine großen Garten da kann er sich austoben so er will - will er aber meistens nicht er sitzt neben uns. Warum ein Hund ohne - lange - Leine glücklicher sein soll als mit erschließt sich mir nicht. Ein Hund will beim Rudel sein - und idealerweise tut er das was die Ranghöheren im Rudel von ihm erwarten. Er will gefallen und Zuneigung erheischen dann ist er glücklich deswegen funktioniert loben so gut bei Hunden statt Bestrafung und Brüllen. Ich sehe viele Hundehalter die schreiend ihre Hunde versuchen einzugrenzen, ich sehe so gut wie nie einen der dem Hund mal ein Lob gibt oder Leckerli wenn er einfach nur ruhig da liegt oder bei Fuß läuft. Shelties sind Bellties und hervorragende Wachhunde, einer der Gründe warum unserer inzwischen nicht mehr dabei ist wenn wir reisen. Für den Hund ist es einfach nur Streß - für uns auch - er würde bei jedem der am Wohnmobil vorbei läuft anschlagen wenn auch nur kurz. Er bleibt bei unserer Tochter und ist glücklich. Beste Gruesse Bernd
Stimmt, das war die Frage des TE. Hab ich in meiner ersten Antwort gar nicht berücksichtigt... aber jetzt.
So weit würde ich gar nicht gehen. Ein Hund, der aufs Wort (oder auf die Geste) hört, muss meinetwegen nicht angeleint sein. Er wirkt nämlich auch nicht bedrohlich selbst für Leute, die Angst vor Hunden haben. Hier leiden leider die 'guten' Hundebesitzer unter denen, die ihr Tier nicht erziehen, deshalb gibt es so viel Leinenzwang für alle.
Absolut d'accord. Aber nicht nur auf dem Stellplatz.
Ebenfalls d'accord. Mir persönlich die wichtigste Anforderung ist, sicherzustellen, dass der Hund nicht für andere Menschen oder Tiere bedrohlich wirkt, sei es durch übertriebenes Gebelle, an-der-Leine-zerren oder gar Attacken. Ich bin der Meinung, dass man Menschen, die sowas zulassen, die Haltung von Hunden dauerhaft verbieten müsste. Sollen sich ne Katze kaufen, die kann man eh nicht erziehen :) Und ja, das passiert. Und wird dann von den Besitzern oft mit einem Schulterzucken abgetan. Wir hatten letztens noch den Fall, dass der große Hund einer Nachbarin 4 Häuser weiter aus deren Garten auf das (auch an unseren Garten) angrenzende Feld stürmte und einem Sprung Rehe hinterhersetzte, die da in der Dämmerung ästen. Darauf angesprochen, kam ne doofe Ausrede (die Leine wäre gerissen, könne ja mal vorkommen, wär ja nicht so schlimm etc. pp.). Nächstes Mal film ich das und ruf den zuständigen Förster an... bis denn, Uwe
Genau das erwarte ich primär und das ohne es einfordern oder begründen zu müssen. :-)
Selbst meine Hundetrainerin zu der ich ein freundschaftliches Verhältnis pflege und deren Mann Polizeihundeführer ist geht nie ohne Leine im öffentlichen Raum. Es ist leider nicht vorhersehbar wie ein Hund auf - alle - Situationen reagiert. Er muß nicht bedrohlich sein oder beißen - unserer ist ein Hütehund - schnelle Objekte wie Radfahrer, Skateboard, Rollschuhfahrer lösen den Hüte Instinkt aus. Unangeleint würde er los rennen Kopf nach unten, bellen und versuchen sie einzuhegen wie seine Schafherde die er genetisch drin hat. Auch wenn er nicht beißt kann das zu Unfällen mit erheblichen Verletzungen führen. Die meisten Hunde reagieren auf Katzen es reicht wenn eine sichtbar ist und sie sprinten los mit ähnlichen Folgen wie beschrieben. Eine Leine ist bei einem richtig erzogenen Hund ab Welpenalter kein Zwang, sie dient zur Sicherung und ggf. Korrektur Richtig eingesetzt weiß der Hund das sein Rudelführer das Kommando hat und nicht er und er kann gelassen und entspannt sein beim Laufen sitzen oder stehen. Er weiß jetzt bin ich nicht dran. Wenn die Leine ab ist dann kann er los sprinten und toben - nach dem Freigabe Kommando! Aber ohne Leine muß der Hund eben auch permanent auf seinen Rudelführer achten und auf die Ansagen - mit Leine nicht. Also was ist für den Hund der entspanntere Part? Das bei vielen der Hund wie ein Irrer an der Flexleine zerrt hat zu dem Bild Leinen-zwang geführt ähnlich wie zu den Geschirren statt Halsband. Ein Hund hat eine unglaublich stabile Halswirbelsäule im Vergleich zu einem Menschen. Er packt seine Beute und schüttelt sie, wenn das Halsband entsprechend breit ist - in etwa Halswirbelstärke - und der Hund erzogen ist gibt es keinen Grund für ein Geschirr das den Hund oft mehr einschränkt beim Laufen und Rennen. Bernd
Ich hasse die Vermenschlichung von Hunden. Und hasse es auch wenn jemand sagt: Wir haben uns für einen Hund statt für ein Kind entschieden. Hunde sind keine Menschen. Aber was ich unterschreiben würde: So unterschiedlich ist die Erziehung von Hund und Kinder in meinen Augen nicht. Zuwendung, Liebe, Zeit einbringen, Belohnung und ganz wichtig Konsequenz. Zu wissen was man darf ohne zu verhandeln. Der Alltag wird immer stressiger und ich beobachte dass bei der Hunde- und Kindererziehung immer mehr schief läuft. Es reicht mir schon wenn jemand seinen Hund anspricht oder ruft. Nur beim Namen. Und der Hund stellt keinen Kontakt zur Bezugsperson her. Und wenn sich dann ein Redeschwall einstellt: Hasso kommst du her...hier her, Hasso du darfst doch nicht bei den Leuten....Lässt die das bitte. Da frage ich mich immer: Denken die Besitzer ernsthaft dass der Hund solche Sätze versteht und verarbeitet? Wahrscheinlich beruhigt man damit nur das eigene schlechte Gewissen und wird dann extra laut um zu zeigen: Seht ihr, ich versuche es ja. An mir liegt es nicht. Das ist wie bei den Eltern: Kevin hörst du auf mit Rennen, schrei nicht so laut......ich habe gesagt....nie folgst du, na warte wenn das der Nikolaus erfährt. Und dann schauen die Eltern einen an, zucken mit den Achseln und sagen: Sind halt Kinder. Und damit war es. Und das hasse ich echt. Diese scheinheiligen Erziehungsversuche in der Öffentlichkeit. Wo es mir an Konsequenz fehlt. Die mich aber nervt weil ich das Gebrülle höre mit dem Wissen dass das für die Katz war.
Eigendlich ist so etwas selbstverständlich. Durch ein Knallgeräusch oder was auch immer kann sich ein Hund erschrecken, einen "Satz" machen und dabei z.B. einem Radfahrer stürzen lassen. Neben den dann Strafrechtlichen Folgen, können hohe Kosten auf den Hundehalter / Besitzer zukommen die auch keine Haftpflicht einfach mal so zahlt. Aber hier kommt es dann wieder auf den Einzelfall, aufs Bundesland usw an. Bei uns in NRW besteht Leinenpflicht ( mit Ausnahmen ) Auch wenn ein Teil der Hunde dann nur Spielen oder Schnüffeln wollen, kann es zu Verletzungen kommen. Am Hunde der durch die scharfen Krallen der Katze die das mit dem "Spielen" mißverstanden hat oder bei der Katze wenn diese in Panik was auch immer tut.
Auf den meisten SP und CP aber, so ohne weiteres nicht! :eek: Denn wenn ein SP oder CP in privater Hand ist, dann gilt das Landeshundegesetz da nicht. Da muss der Besitzer / Betreiber dann schon ausdrücklich auf die Leinenpflicbt bestehen. Grüße Dirk
Das ist nicht mal einfach so zu beantworten, ein Halter trägt stets das Risiko der "Tiergefahr", also dass der Hund unberechenbar handelt und andere Menschen oder Tiere verletzt, was durch die Einhaltung der Leinenpflicht minimiert werden kann. Hundehaftpflichtversicherung prüfen daher im Schadenfall die Pflichten des Tierschutzes und die einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen, die eben eine Sorgfaltspflicht erkennen läßt. Der Halter ist dafür verantwortlich das keine Gefahr vom Tier ausgeht, was bei unangeleinten Hund schwer glaubhaft gemacht werden kann. SP oder CP sind meines Wissens Rechtlich öffentliche Räume, da dies für jede Fläche, die einer unbestimmten Personenzahl für eine bestimmte Nutzung zugänglich ist, unabhängig vom Eigentum. Aber wie auch immer, passiert etwas unangeleint dann hat man immer schlechte Karten.
Nicht richtig. Bei einem nicht eingezäunten Privatgelände gilt in einigen Bundesländern auch die Leinenpflicht. Viele Stellplätze in DE dürften nicht eingezäunt sein. Und teilweise sind diese auch in öffentlichen Besitz. Als Hundebesitzer sollte ich mich vergewissern, was gilt. Ich ärgere mich als Hundehalter immer über die vielen freilaufenden Hunde, die leider nicht kommen wenn Frauchen oder Herrchen rufen. Die Sprüche die dann kommen, hat sicher jeder schon gehört. Die tut Nixe, die nur spielen wollen. Meiner Meinung nach sollte die Rücksichtsnahme gegenüber den anderen Menschen und Tieren selbstverständlich sein. Ist ein Hund gut erzogen und bleibt bei seinem Besitzer, ist es mir egal ob eine Leine dran ist. Gehorcht er nicht, ist die Leine Pflicht. Und das meine Hunde auf dem Campingplatz oder Stellplatz ihre Geschäfte nicht erledigen und nicht wegen jedem Geräusch bellen, sollte doch selbstverständlich sein. Leider sehen nicht alle Mitmenschen das genauso und das nervt. Und wenn es sogar mich als echten Hundefreund nervt, wie ätzend muss es für Leute sein, die Hunden nichts abgewinnen können? Gruß Birgit
Es gibt genug Tierhalterhaftplichtversicherungen die, schriftlich im Vertrag vereinbart, auf die Anleinpflicht bei Hunden verzichten.
Wenn ein privates Grundstück eingefriedet ist, wovon man bei einem CP bestimmt ausgehen kann, dann greift da die Anleinpflicht nicht. Grüße Dirk
Hass ist ein großes Wort und eine extreme Emotion. Wenn die freie Entscheidung eines anderen Menschen über sein Leben solche Emotionen in Dir auslöst dann tust du mir in der Seele leid. Ein Hund ist vom Verhalten und der Aufmerksamkeitsspanne in etwa mit einem dreijährigem Kind vergleichbar. Sprich nicht vorhersehbar und ein dreijähriges Kind muß auch beaufsichtigt werden - darum ging es mir - mehr nicht. Hunde bauen zu ihrem Menschen eine emotionale Beziehung auf die kein anderes Tier so schafft. Sie waren eben das erste Haustier in der Evolution und hatten entscheidenden Anteil am Fortschritt. Jeder der einen Hund hat wird mir zustimmen das er ein Familienmitglied ist und genauso geliebt und betrauert wird wie ein menschliches Mitglied der Familie. Dennoch wird er - von uns - nicht wie ein menschliches Kind behandelt sondern artgerecht. Bernd Bernd
Sehr richtig! Unser Hund (14 Jahre) gehört zu unserer Familie und wir behandeln ihn fürsorglich, wenn es ihm nicht gut geht. ABER, es bleibt immer noch ein Hund.
Das der Hundehalter akzeptiert, das andere, aus welchen Gründen auch immer, nicht von Ihrem Hund bedrängt werden wollen. Ich kann den Satz:" Der tut nichts" nicht mehr hören. Ich oute mich mal als Mitarbeiter im Rettungsdienst. Damit bin ich beruflich fast immer in fremden Wohnungen, wo es einem Rudelmitglied nicht gut geht. Die freundlich Bitte: "Sperren sie bitte Ihren Hund weg" führt jedesmal zu Diskussionen, die mit;" Der tut nichts" beginnen! Liebe Hundehalter: Ich habe keine Angst vor Hunden, ich mag Hunde, aber bedenkt, der Hund ist ein Rudeltier, daß seinen Rudelführer ggf. verteidigt, wenn die Gefahr besteht, daß der Rudelführer angegriffen wird. Wenn ihr den Rettungsdienst ruft, sperrt Euren Hund vorher weg, und fangt nicht das Diskutieren an. Der Rettungsdienst wird in der Regel erst dann Euren Angehörigen helfen, wenn der Hund eingesperrt ist, und das aus gutem Grund! Eure persönliche Freiheit, und die Eures Hundes, endet da, wo die Wünsche eines anderen, egal ob Rettungsdienstmitarbeiter, oder normaler Passant, beginnen. Gruß Joachim Leider kann ich kein "Plus" geben, da diese nur in Fachbereichen abgegeben werden können. Aber Du hast das absolut zutreffend geschrieben. Das man den Hund wegsperrt sollte absolut selbstverständlich sein und keines Hinweises bedürfen, es ist schon ein Armutszeugnis wenn ein Hinweis erforderlich ist. Wenn dann noch Diskussionsbedarf besteht ..... :?
Nicht nur bei den Hundehaltern. In Halle (Saale) herrscht auf Basis der Gefahrenabwehrverordnung ein Leinenzwang - egal für welche Rasse §11 Abs.3:
Es stellt sich also die Frage z.T. gar nicht, ob angeleint oder nicht. Leider halten sich wenige daran, was bei mir dazu führte, dass ich beim Joggen schon einmal gebissen wurde. Der Hund kam hinter dem Auto einer Hundeschule hervor. Hatte bis zu mir noch gut 40m. Ich stand sofort und er hat mich trotzdem in die Wade gezwickt. Vorwand: Wir waren abgelenkt, beim Einsteigen und das er er noch nie gemacht.... Einfach ärgerlich. Und da kann der Hund noch so gut erzogen sein. Für mich als nicht Hundehalter gehört der Hund an die Leine!!!
Doch, stellt sich schon. Wo Leinenpflicht ist, ist Leinenpflicht, kein Thema. Da wo ich lebe, gibts das halt nicht, bzw. nur sehr beschränkt, im Innenzentrum mit all den Touristen. Oder fährst du in Halle 30km/h, nur weil wir dies in Bern haben?
Dies widerum finde ich eine top Erklärung, dies war ich mir so nicht bewusst, Danke Moin, selbst, wenn ich nur einen Multiplikator gefunden habe, dann hat sich mein Post schon gelohnt (auch wenn ich nicht in der Schweiz arbeite). wenn Du das an andere Hundebesitzer weitergibst, werden sich meine Schweizer Kollegen freuen, denn - wir dringen in das Revier des Rudels ein - dem Rudelführer geht es nicht gut, er hat Angst - das Rudel zu verteidigen ist normal für einen Hund - wir tragen auffällige Kleidung - der Hund weiß nicht, daß wir helfen wollen Gruß Joachim Wenn ich die Postings hier so lese, können wir alle froh sein, dass die Hunde kein Messer halten können....................... Wenn ich keinen Arbeitshund habe, Hunde können dem Menschen so viel geben, dass können sich nicht Hundehalter wahrscheinlich gar nicht vorstellen. Das es Hunde gibt, die Probleme machen, müssen nicht immer Halter daran Schuld sein, die Genetik spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle.
Ne, aber der Halter muß dafür sorgen, daß von dem Hund keine Gefahr ausgehen kann. Und wenn er schon einen Problemhund hat, dann schon 2 mal. Stell dir einfach vor, ich gehe mit meinem Kätzchen ( ein ausgeachsener Tiger) bei dir spazieren. Wie würdest du dich fühlen? ..... und schwupps der Tiger hat dich mit der Kralle kurz gestreichelt. ... Dann sag ich: hat er ja noch nie gemacht, der ist sonst ganz brav. Und deswegen hat ganz alleine der Halter die Schuld. ...... Hallo Joachim170: Danke für deinen Tread. An die Rettungskräfte hatte ich in diesem Falle garnicht gedacht. Aber gut zu wissen und zu bedenken. Auch ich bin bei unbekannten Hundehaltern sehr vorsichtig. Manche Hunde achten sehr genau, daß dem Herrchen nichts passiert. Da reicht schon ne ruckartige Bewegung in deren Richtung. viele grüße neyoo Servus, ja das erleben wir in der Wasserrettung bei HvO Einsätzen auch immer und sprechen das auch an, daß die Leute den Hund einsperren (die Tiere zerlegen durchaus nen Raum wenn sie Schreie hören, die Türe sollte abgeschlossen werden, einige Hunde können Türen öffnen wenn nur zugezogen!) Wir haben selbst Jagdhunde zum Eigenbedarf ausgebildet die beste Noten in den Prüfungen erhielten. Gerade im Welpenalter sollte es auch mal laut zugehen, ich hatte dann beim Gassigehen im Feld eine Schreckschußwaffe mit und entspr. Munition (heutzutage rückt da ne Hundertschaft an!). Später war es dann genau der Hund, der an Silvester einen Ruhepol für die Angsthunde darstellte, aber selbst sauer war, daß er nicht raus darf (er kennt die Ballerei so, daß er dann Wild apportieren muß. Und darauf war er scharf) Unsere Hunde liefen sogar eigenständig ihre Gassirunde (ich tarnte mich abends einmal und folgte dem Hund unauffällig), nicht empfehlenswert heute, da es Zwischenfälle gibt. Opa hatte auch seine Hunde selbst trainiert und war auch Anhänger der gewaltlosen Erziehung. Opa hatte mal ein Teletaktgerät aus dem Verkehr gezogen (Hundelaie). Den von Opa beschlagnahmten Teletakt mußte ich nur einmal im Schockmodus einsetzen als ein Airdale Terrier in die Verwandtschaft kam weil Vorbesitzer nicht mit klarkamen. (klares Erziehungsproblem) Der Hund machte was er wollte, seine Ausbildung hatte er verdrängt. Erst nach mehreren Rufen, darunter auch der Lautsprecher des TT, löste ich einen einmaligen Schock aus den der Hund mit einem erstaunten kurzen Bellen kommentierte (anschließend wurde der Hund erneut gerufen und beim Herkommen belohnt. Nach dem Erfolgserlebnis nahm ich beim kurzen Spiel sofort den TT ab. Der Hund war nur überrascht daß mein Arm sehr weit reichte und reagierte wieder auf Ansprachen). Entsprechende Geräte sind aus gutem Grund reglementiert da man ein Tier nicht quälen darf, aber so auch Fehlbedienung durch Laien vermeidet was die Hunde sonst richtig verbiegt und gefährlich macht. Solche Systeme sind kein Spielzeug und gehören nur in erfahrene Hände!! Die waren vorhanden! Ich bin seit einer Woche in Helsinki. Alle Hunde sind angeleint, kein Gekläffe und keine einzige (!) Tretmine gesehen. Warum funktioniert das in Finnland und in Schland nicht?
D.h. Du als Hundeführer bist für Deinen Hund so interessant das der Hund lieber alleine „loszieht“? :eek:
Und Du hast dich dabei absolut lautlos bewegt und immer darauf geachtet das der Wind von vorne kam? ( ach nee, das nutzt ja auch nix ) Grüße Dirk Servus, ja das konnte man nur an einem windstillen Tag und der Verwendung eines Ghilie Suits machen. Sobald er einen bemerkte, kam er freudig auf mich zu und das Experiment war gescheitert. Ma hatte den Hund nur an der Leine wenn entspr. Leute oder andere Hunde entgegen kamen, trotzdem durfte der Hund im Passieren Infos austauschen. Den Fehler machen viele und zerren den Hund einfach weiter anstatt ihn die Nachrichten geruchsseitig austauschen zu lassen. P.S. Ma ging immer zur Tür und sagte dabei ein Kommando, der Hund wußte was anstand, schoss in den Garten in der Einfahrt wo wir einen Platz angelegt hatten so daß er die Köttel dort zurückließ. Problem 1 (das Aufsammeln irgendwo am Feld- oder Straßenrand) war damit auch gelöst, das Training hierzu ist langwierig. Der Hund lief dann zügig um zwei Felder herum wieder zurück zum Haus wo er sich an der Terassentüre bemerkbar machte oder sich im offenen Zwinger ablegte und unseren Hasen zuschaute. Der Hundeführer ist wie beim Jagdeinsatz auch nicht ständig unmittelbar daneben sondern folgt dahinter (das wußte unsere Hündin). Auch toben auf Jagdveranstaltungen oft mehrere Hunde in Pausen miteinander herum, unsere Hündin therapierte so nebenbei mal einen angstbeißenden Chihuahua der bei uns in Urlaubsvertretung für 2 Wochen war weil andere Bekannte des Halters den Hund nicht nehmen konnten oder wollten. Der Besitzer kam aus dem Urlaub zurück und erkannte den jetzt ruhig und entspannt liegenden Hund beinahe nicht wieder :D Das Beste war aber die Urlaubsvertretung eines Schutzhundes der einige hundert Kilo Dope mit sichergestellt hatte und in Kreisen der oK auf der Abschußliste stand. Wir wurden vom Zoll mit Kontaktnummern versorgt, sollten sich bestimmte verdächtige Aktivitäten zeigen (Ausspähversuche usw.),um ein Einsatzkommando zu alarmieren. Glücklicherweise blieb es aber ruhig, die Familie nahm den Hund auf der Rückreise wieder auf. |
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