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Frankia Yucon K-Peak BD 6.0 - „Vom Traum zum Albtraum“? Das Wohnmobil, das mich sehr enttäuscht hat! Mit diesem Beitrag starte ich die Chronologie meiner Geschichte „Der Kauf eines Frankia Yucon K-Peak“. Das Erlebte soll anderen interessierten Käufern als Information und Entscheidungshilfe dienen und einen Eindruck vermitteln, wie Hersteller, Händler und Kunde heute mit Problemen umgehen. Es handelt sich bei dem Bericht um meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen, die stets schriftlich bzw. mit Fotos dokumentiert sind. Die Privatsphäre einzelner involvierter Personen und Beteiligter wird gewahrt und ohne Zustimmung der jeweiligen Beteiligten nicht veröffentlich. Teil 1: Die Abholung Es ist soweit – ER ist da! Der Frankia Yucon K-Peak BD 6.0 4x4 auf Mercedes Sprinter Basis steht zur Abholung bereit und die Vorfreude ist gewaltig, ihn nach mehr als 6 Monaten Wartezeit endlich in Empfang nehmen zu dürfen. Beim Händler ist alles vorbereitet und als ich auf den Hof fahre, steht er bereits da und präsentiert sich mit „roter Schleife“ auf der Motorhaube. Ein etwas befremdliches Gefühl für mich, da ich nicht so gerne im Mittelpunkt stehe, was hier mitten auf dem Hof mit markanter Verzierung sich nicht ganz verhindern lassen dürfte. Ich werde vom Verkäufer freundlich und strahlend begrüßt und nach ein paar Formalitäten beginnt die Einweisung für das Fahrzeug. Soweit so gut… Doch als im Laufe der Einweisung die Hecktüre des Neufahrzeuges geöffnet wurde und den Blick auf das Querbett im Heck freigibt, kann ich nach kurzem Zögern den Verkäufer nur fragen: „Was ist denn das?“, er sieht mich verdutzt an und erwidert „Was?“ – „Sehen Sie das nicht, das Bettgestell, verzogen, nicht aufliegend und durchgebogen? antworte ich. Es sieht aus, als wenn das Bett vollkommen überladen viele Wochen im Einsatz gewesen wäre“. Der Verkäufer versucht schnell die Holzplatten und die Gestellteile zu drücken, zu ziehen und anzupassen, was jedoch nicht gelingt. Er antwortet, da haben Sie Recht, da stimmt etwas nicht. Schnell holt er den Wohnmobilschreiner aus der Werkstatt, doch auch dieser kann nach kurzer Besichtigung nur attestieren, dass er hier nichts machen kann und man einen Garantieantrag bei Frankia stellen muss, um einen Austausch des Bettes zu beantragen. Ein Garantieantrag bei einem Neufahrzeug bei der Abholung nach 10 Minuten Einweisung? Das fängt ja gut an denke ich mir und meine Freude weicht und die „Realität schleicht sich ganz langsam von hinten an“ . Als wir dann die Hecktüre wieder schließen und an die Seite wechseln und vor dem Wassereinfüllstutzen stehen, reibe ich mir kurz die Augen und sage fragend „der Einfüllstutzen mit Deckel ist ja total schief einpasst“ (ca. 1 cm Gefälle auf 10 cm Breite). Auch das wurde vom Verkäufer sofort bestätigt und notiert. Man müsse solche Mängel dann bei einer folgenden Nachbesserung optimieren, sagte er ganz selbstverständlich. „Nachbessern und Optimieren“ entgegne ich fragend – ich habe doch ein Neufahrzeug gekauft, da möchte ich doch nicht am ersten Tag nachbessern und optimieren! Auf meine Frage ob denn bei Frankia keine Qualitäts- und Abschlusskontrolle erfolge, bevor man ein Fahrzeug ausliefere, erlausche ich nur ein murmeliges „Was meinen Sie, was ich hier alles erlebe…“ OK - weiter geht’s…. Neben dem Wassereinfüllstutzen befindet sich das Fenster über der Küchenzeile. Ein kurzer Blick durch das Fenster lässt sofort vermuten, dass ein Kratzer von oben nach unten im Fenster läuft. Jedoch bei genauerem Hinsehen wird klar, es ist kein Kratzer, sondern fädenziehener Klebstoff. Auch hier wird wieder jemand aus der Werkstatt zu Rate gezogen, der bestätigt, dass hier offenbar bei der Produktion & Montage Klebstoffreste im Inneren der Scheibe nach unten gelaufen sind und das Fenster natürlich ausgetauscht wird und man gleich einen Garantieantrag an Frankia stellen wird. Also der zweite Garantieantrag an Frankia in nicht mal 30 Minuten während der Fahrzeugübergabe eines Neufahrzeuges. Sieht man denn solche offensichtlichen Mängel nicht, wenn ein Fahrzeug das Werk verlässt? Findet hier überhaupt eine Endkontrolle statt? Das kann ja interessant werden, denke ich mir und die Stimmung ist zwischenzeitlich etwas eingetrübt. Auch wenn der Verkäufer hier die Sache herunterspielte und sofort versprach alles Nötige zu tun, um die Mängel zu beheben… Nun steigen wir ins Fahrzeug ein und mein erster Blick geht nach oben an die Deckenleuchte. Schön ordentlich eingepasst sieht wirklich anders aus. Auch der Versuch des Verkäufers den entstandenen Schnitt/Schlitz mit der Rahmen-Abdeckung zu bedecken scheiterte, da dann auf der anderen Seite ein Schlitz entstand. Es blieb so, wie es auf den ersten Blick aussah, die Deckenleuchten sind einfach unsauber und schief in den Dachhimmel eingepasst. Der Verkäufer verspricht auch hier Abhilfe. Ach ja, die diversen Kratzer, teilweise auch schon etwas tiefer gehend, am Fahrzeug außen, wurden während unserer Übergabe von fleißigen Werkstattmitarbeitern „wegpoliert“, so dass man sie am Ende tatsächlich kaum noch erkennen konnte… aber das nur am Rande erwähnt, war ja auch nur ein kleines Problemchen, zu dem was noch kommen sollte… Ich frage mich wirklich selbst, bin ich zu penibel, erwarte ich zu viel von einem NEU-Fahrzeug, das „nur“ 125.000 € Listenpreis kostet? Liegt es an mir? Ist das so zu akzeptieren, weil es als „normal“ dargestellt wird solche Mängel zu akzeptieren? Nein – ich habe 100% des Kaufpreises bezahlt, also erwarte ich auch 100% der Leistung! Fortsetzung folgt / to be continued Das soll es zunächst einmal für den ersten Beitrag gewesen sein, aber die Geschichte geht natürlich weiter… Bei und nach der Übergabe werden sich noch viele weitere Unzulänglichkeiten und Mängel zeigen. Ich habe danach auch einen Brief an Frankia geschrieben und um Stellungnahme gebeten… Was kam zurück und wie professionell geht Frankia mit solchen Gegebenheiten und mit ihren Kunden um?… Alles das werdet ihr in den nächsten Beiträgen und Wochen erfahren…Bleibt gespannt… Ach Du liebe Zeit! Also mein Mitgefühl hast Du. Und dafür 125k? Ist das Geld alles schon raus? Also wenn da jetzt noch was dazukommt würde ich mir einen Vertragsrückritt überlegen. Hier scheint nicht nur der Hersteller zu schlampern, sondern auch Dein Händler, denn der hätte das ja alles sehen müssen. Bin auf die nächste Folge gespannt! Der ganz normale tägliche Wahnsinn ....ich Frage mich was der Mitarbeiter der Endkontrolle in der Zeit der Endabnahme gemacht hat. Glaube den Firmen geht es immer noch zu gut.
Welche Endkontrolle? Die macht der Händler. Dort sind die Stundensätze billiger als im Werk! In der Garantiezeit ist man häufig beim Händler. In zwei Jahren sind die meisten Mängel abgestellt. ;D Gruß Grandeur Das steht uns in ca. 4 Wochen auch bevor. Neufahrzeug gekauft und etwa 40. 41. KW soll Auslieferung sein. Ich bin gespannt. Oh mein Gott :eek: Was für ein Horror. Da freut man sich auf sein neues Auto und dann das ! Und das sind nur die sichtbaren Mängel... Da bin ich mal wieder froh, ein gebrauchtes Womo gekauft zu haben. Da ärgern dich solche Dinge nicht. Vielen Dank für Eure bisherigen Kommentare/Antworten! Ginnes – Danke fürs Mitgefühl, ich gebe Dir zu 100% Recht bei Deiner Einschätzung. Bezahlt wurde 100% und vorab, sonst bekommt man heute nicht einmal die Zulassungspapiere und bei der Verarbeitungsqualität der Händler über Monate wahrscheinlich auch nicht sein Geld (Zurückbehaltung wg. Mängel)… mv4 – ja, den Herstellern geht es sicherlich noch zu gut. Daher hoffe ich, dass mein Beitrag zumindest bei Neukunden hilfreich ist und sie vor Vertragsunterzeichnung die ein oder andere Frage zu solchen Forenbeiträgen an ihren Händler stellen. Grandeur – die Endkontrolle macht der Kunde!!! Keine Stundensätze (außer man klagt auf Schadensersatz) und keine zusätzliche Arbeit für Hersteller und Händler. Battman – Dann mal viel Glück – wichtig ist alles zu dokumentieren (Fotos, Videos und schriftliche Zusammenfassungen an den Händler) – Wird es ein Frankia? harti01 – bei gebrauchten Fahrzeugen hat wahrscheinlich der Vorbesitzer schon einiges an „Arbeit“ geleistet. Wenn ich wieder Zeit finde werde ich die „Geschichte“ gerne weitererzählen und mit entsprechenden Bildern unterlegen. Es ist ja jetzt erst der Anfang, der vor ca. 2,5 Monaten seinen Beginn nahm….da kommt noch Einiges! Hast du auch einen Namen? Das Tinchen123 hat auch keinen. Ich frage für einen Bekannten 8)
Fast richtig. Die Endkontrolle macht aber heutzutage der Käufer . Der ist noch billiger als der Händler. Leider . Auch wenn das hier nicht hilft, möchte ich mal eine grundsätzliche Frage zur Übergabe stellen. Als wir unser Neues Wohnmobil übernommen haben, habe ich mit dem Händler vereinbart, dass wir zuerst das Fahrzeug prüfen und dann überweise ich das Geld. War für den Händler damals völlig in Ordnung und mit den wenigen Tagen Verzögerung konnten beide Seiten gut leben. Die paar Kleinigkeiten hat der Händler erledigt. War kein Problem, weil wirklich nur Kleinigkeiten. Hätte hier jetzt zu einer Längeren Verzögerung geführt. Wobei ich davon ausgehe, dass der nicht bezahlte Betrag an den Händler den Prozess beschleunigen würde. Ich fühle mit Dir, mein Vater hatte mit seinem Frankia auch einige Probleme. Ist zwar schon ein paar Tage her, aber es hat sich bei der Marke offenbar nicht viel geändert. Auch bei Ihm blieb einiges am Händler hängen, der hatte die Marke auch nicht allzu lange im Programm. Schon schlimm genug, daß etliche Teile wie Fenster, Kühlschränke und Co nur von wenigen Zulieferern stammen. Aber wenn dann der Wagen von unmotivierten Mitarbeitern zusammengesteckt wird, kann das Ergebnis nur gruselig werden.
Und wenn der Händler sich da nicht drauf eingelassen hätte? Von der anderen Seite aus betrachtet: es soll Kunden geben die messen Spaltmaße mit einem digitalen Messschieber nach und reklamieren jeden Millimeter. Übrigens nicht nur beim Womo. Von Fliesenlegern habe ich das auch schon gehört, von PKW-Händlern wo beim Nachbarn gemessen wird ob das Schiebedach nicht 3mm höher..., :wall: Es gibt eben die Spezies die jedes Haar suchen um "noch was am Preis drehen" zu können. Und ICH glaube derer werden es mehr?! :gruebel: Grüße Dirk
finde ich bei den Preisrunden, die die Hersteller seit 2022 gedreht haben, nicht so erstaunlich. Ich habe 2021 neu gekauft zu einem sehr angemessenen Preis mit 3% Nachlass auf den LP. Das gleiche Fahrzeug (wird immer noch angeboten mit etwas veränderter Typenbezeichnung) hat aktuell einen um 45% höheren LP. Zugegeben, das Chassis hat von Stellantis ein upgrade erfahren und die Händler geben wieder Rabatte beim Neukauf. Trotzdem verbleibt in den 4 Jahren eine Preissteigerung von gut 30%. Da wundert es mich nicht, wenn die Ansprüche des Kunden entsprechend mitwachsen. Hallo Nachtfalter, nein, Du bist nicht zu penibel, und ja, Du erwartest zuviel. Leider ist die Realität doch die, dass man heutzutage wirklich billig nichts vernünftiges bekommt. Und leider heißt heutzutage viel Geld ausgeben oft nicht, dass man Gute Ware für sein gutes Geld bekommt. Bekannte holten beim Kauf ihres zweiten Cathargo diesen persönlich im Werk ab, machten gleich eine Woche später einen Nachbesserungstermin im Werk, dann Ferien im schönen Allgäu im Umkreis des Werks, um alle Mängel zu sammeln. Schon traurig, was da heutzutage vekauft wird. Gruß Uwe Ist der Vorteil von Lagerfahrzeugen, da kannst Du Dir beim Händler genau angucken was Du bekommst. Was nicht gefällt oder Mängel hat, wird gar nicht erst gekauft. Klar muß man dann evtl. Kompromisse bei der Ausstattung machen, aber dafür ist die Lieferzeit auch verdammt kurz.
Die Devise lautet heute eben "Gewinnmaximierung". Und das erreicht man durch einen möglichst hohen Verkaufspreis bei gleichzeitiger Senkung der Einkaufspreise / Herstellkosten. Dabei wird eingespart was auch immer eingespart werden kann. Auch so unproduktive Sachen wie "Kontrollen" oder "Langzeittests". Der Verkaufspreis richtet sich dabei auch nicht nach den Herstellkosten sondern nach dem was der Markt bereit ist dafür zu bezahlen. Letztlich sind WIR also diejenigen die den Preis nach oben drücken. Aber auch WIR haben kaum eine andere Wahl: die Womos der Konkurenz sind, bei gleichem Preis, auch nicht besser. Und mehr bezahlen wollen WIR ja auch nicht. Das ist übrigens nicht nur beim Womo so sondern in fast allen Bereichen des täglichen Lebens. Grüße Dirk
Und falls das Lagerfahrzeug eine Tageszulassung ist, viele Händler müssen ein gewisses Kontingent / Monat verkaufen bzw zulassen, wird die Zeit der Sachmängelhaftung / Gewährleistung auch sehr kurz. Grüße Dirk
Nö, die Gewährleistung des Händlers läuft ab Übergabe des Vertragsgegenstandes an den Käufer. Eine freiwillige Garantie des Herstellers *kann* an das Erstzulassungsdatum gekoppelt sein.
DOCH! Eine Tageszulassung ist ein gebrauchtes Fahrzeug für das der Händler in der Regel seine Sachmängelhaftung auf 12 Monate verkürzt. Grüße Dirk
Die Konkurrenzsituation im Wohnmobilsektor verhindert eine Gewinnmaximierung eines einzelnen Herstellers, vieler Hersteller oder aller Hersteller. Eine Chance auf Gewinnmaximierung hat nur der Monopolist. Hymer, Adria, Malibu usw. verhalten sich in Anpassung an die -allerfalls- poloypolistische Marktsituation konform. Frankia strebt, wie auch die mitbewerbenden Wohnmobilhersteller auf dem Markt, eine Gewinnoptimierung an. "Die Devise lautet heute (wie gestern und auch morgen) eben Gewinnoptimierung."
Kann, muss aber nicht. Ist kein Automatismus. Jeder Unternehmer, der nicht auf Gewinnoptimierung achtet, ist ein schlechter Unternehmer und nimmt die Verantwortung für sein Unternehmen und seine Mitarbeiter nicht wahr. Insbesondere im Wohnmobilsektor sollte man sich bewusst sein, dass wir hier in den meisten Fällen immer noch von Manufakturfertigungen sprechen und nicht von Serienproduktionen wie im Automobilbereich. Ein vernünftiger Händler weist darauf hin und auch bei unserem neu gekauften Frankia gab es das eine oder andere Ding zu richten. Wenn man das berücksichtigt und einen ordentlichen Händler hat, dann wird das alles entsprechend geregelt und alle sind zufrieden. Wir sind sowohl mit dem Mobil als auch mit dem Händler top zufrieden. Das Frankia Werk und dein Händler sind ja Deutschland, also lassen sich die „kleinen“ und unschönen Reklamationen schnell klären.. Am unserem CS Independent, auch ein Sprinter mit 4x4 gab es bei der Übernahme nichts zu bemängeln, mittlerweile hat er etliche Kratzer im Lack und an den Fenstern. Wir wissen, es kommt von der artgerechten Nutzung. Nicht ärgern, plant die nächste Reise! Klar. Aber dass ein Händler solche offensichtlichen Mängel nicht vor der Übergabe behebt ist schon sehr verwunderlich. Das macht ein guter Handwerker, der ohne dass besondere Qualitätsprozesse definiert sind und das macht ein Industrieunternehmen, das diese Prozesse hat - weil sie sich rechnen. Das diese Branche immer noch meint, es sich leisten zu können das Thema Qualität ignorieren zu können… Dann kann man bald ebenso gut auch ein chinesisches Mobil online zum halben Preis bestellen.
Frankia genießt im Caravaning-Bereich einen guten Ruf. Oft werden bei positiven Bewertungen die stabile Bauweise, guten Isolierwerten und die soliden Standards lobend hervorgehoben. Außerdem überzeugen häufig eine hochwertige Innenausstattung, viel Platz und durchdachte Grundrisse bei den gefahrenen Modellen. In einigen Erfahrungsberichten variieren die Aussagen zu Service-Zeiten und Ersatzteilverfügbarkeit. Der Frankiamietcamper, mit dem wir vor mehr als 20 Jahren Urlaub gemacht haben, ist noch in guter Erinnerung. Frankia Yucon K-Peak BD 6.0 - „Vom Traum zum Albtraum“? Das Wohnmobil, das mich sehr enttäuscht hat! Mit diesem zweiten Beitrag führe ich die Chronologie meiner Geschichte „Der Kauf eines Frankia Yucon K-Peak“ weiter. Das Erlebte soll anderen interessierten Käufern als Information und Entscheidungshilfe dienen und einen Eindruck vermitteln, wie Hersteller, Händler und Kunde heute mit Problemen umgehen. Es handelt sich bei dem Bericht um meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen, die stets schriftlich bzw. mit Fotos dokumentiert sind. Die Privatsphäre einzelner involvierter Personen und Beteiligter wird gewahrt und ohne Zustimmung der jeweiligen Beteiligten nicht veröffentlicht. Teil 2: Weitere Mängel / Schreiben an die Geschäftsleitung von Frankia & Händler / 1. Fristsetzung zur Mängelbeseitigung mit Vorbehalt zur Wandelung Nachdem ich nach der Übergabe und den Unzulänglichkeiten und Mängel meines gekauften Frankia Yucon K-Peak schon sehr geknickt war und die Freude über ein neues Wohnmobil fast auch schon gänzlich verschwunden war, wollte ich zu Hause das Fahrzeug nochmal in Ruhe begutachten und durchsehen. Zunächst fiel mir sofort auf, dass im Innenraum an allen sichtbaren Stellen mit Verschraubungen nur runde Aufkleber in Holzdekor aufgebracht wurden, um die Schrauben zu verdecken. Diese Aufkleber hatten sich jedoch bei der derzeit herrschenden Hitze zum überwiegenden Teil (teil)-abgelöst. Kein schönes Bild, das man sicher professioneller und qualitativ besser hätte lösen können (später bekam ich hierzu einen Bogen Ersatzaufkleber im passenden Holzdekor). Auch bemerkte ich, dass viele der Klappen zu den Staufächern an der Decke nicht richtig zu schließen waren bzw. ziemlich schief an den Scharnieren hingen. Beim näheren Prüfen sah ich dann, dass einige der Verschlusshalterungen schief montiert waren, was ein sauberes Schließen der Klappen nicht oder nur sehr schlecht ermöglichte. Im Bad wollte die noch unbenutzte Thetford Banktoilette beim ersten Probelauf leider nicht funktionieren. Es sah so aus, wie wenn sie keinen Strom bekommen würde. Ich kontrollierte die Sicherungen, jedoch schien alles in Ordnung. Da ich wusste, dass die Banktoilette leicht zu entfernen war, löste ich die notwendigen Schrauben und hob das WC aus der Halterung. Was ich dann am Elektro-Anschluss sofort sah, war ein loses Kabel der Masseverbindung, die einen Einsatz nicht möglich machte. Werden solche Geräte vor der Auslieferung nicht auf Funktion geprüft? Nun wollte ich einen Blick aufs Dach riskieren, um zu sehen wie die Anbauteile dort montiert waren. Ich öffnete das sehr schwergängige Midi-Heki über dem Querbett um über das Dach zu sehen. Dort fiel mir sofort eine „komische Verschraubung“ an der Markisenhalterung auf. Offensichtlich hatte man nicht mehr die richtige Hutmutter bzw. Abdeckung parat und behalf sich mit einer Mutter und etwas Dichtmasse, jedoch nicht an der gesamten Verschraubung. Meine geführte Liste wurde Stunde für Stunde länger und umfangreicher. Alles im Einzelnen hier aufzuführen würde das Format „wörtlich sprengen“. Trotz der Hitze der letzten Tage wollte ich dennoch auch die eingebaute Trumaheizung (Truma Combi D6E) für Warmwasser und Heizung testen. Gesagt getan, die Heizung sprang sofort an und startete mit lautem Getöse, so dass im Innenraum die Seitenverkleidung hinter der die Heizung verbaut ist laut vibrierte. Ob das so sein soll fragte ich mich? Als nach einer halben Stunde Laufzeit die Lautstärke etwas abnahm prüfte ich die verschiedenen Luftausströmer auf die jeweilige Heiz- und Ventilationsstärke. Von kaum spürbar bis hin zu kurz vorm „Schmelzpunkt“ bei meinen abgestellten Schuhen war alles vorhanden. Die spätere Erklärung des Händlers werdet ihr noch erfahren, nur so viel jetzt „fürs Protokoll“: Fast keine Heiz- bzw. Luftausströmleistung im Bad und starke Hitzeentwicklung mit gigantischer Luftausströmung im unteren Eingangsbereich der Schiebetür bei gleicher Einstellung von Wärme und Ventilation. Im Eingangsbereich der Schiebetüre ist ja eine große Kältebrücke beim Kastenwagen, die man hier offenbar in jedem Fall eliminieren wollte, jedoch will ich deshalb im Bad nicht frieren… Ein paar Tage später verfasste ich zwei „offizielle“ Schreiben kombiniert mit Bildern und Details an die jeweiligen Geschäftsleitungen von Frankia und des Händlers. Von der Händler-Geschäftsleitung kam auch nach Wochen keine Reaktion, kein Bedauern oder Sonstiges. Das Schreiben wurde zur Bearbeitung an die Werkstatt weitergeleitet, wie ich bei einem Anruf erfahren habe. Frankia reagierte ebenfalls nicht von der Geschäftsleitung aus, sondern gab das Ganze an den Aftersales weiter. Frankia’s E-Mail-Antwort war dann sehr ernüchternd und für mich auch enttäuschend. Inhaltlich sehr dürftig, nicht einmal das Fahrzeug-Modell war richtig im Schreiben genannt. Ebenfalls war das Schreiben offenbar aus verschiedenen E-Mails/Schreiben zusammenkopiert, was gut anhand der unterschiedlichen Schriftgrößen und Schriftarten erkennbar war. Hier kann Frankia hinsichtlich Außenwirkung und Kundensupport wirklich nicht punkten. Ich habe einen Auszug des Schreibens unten angefügt. Kurz zusammengefasst legt Frankia ALLES in die kompetenten Hände des Händlers und hilft dabei schnell, zuverlässig und mit maximaler Unterstützung. Dies entsprach dann leider nicht ganz den Tatsachen, wie die Geschichte weiter erzählen wird…. Nach weiteren, erfolglosen Telefonaten mit dem Händler, erfolgte meinerseits dann die erste Fristsetzung zur Mängelbehebung mit Vorbehalt auf Rückabwicklung des Kaufvertrags (Wandelung nach zweiter, vergeblicher Nachbesserung oder Fristverstreichung), eine Minderung des Kaufpreises oder Schadensersatz. Auf mein Schreiben (Fristsetzung zur Mängelbeseitigung) erklärte man mir dann, dass Frankia im August Betriebsurlaub hätte und danach die Messe in Düsseldorf sei, so dass eine Bearbeitung bezüglich Ersatzteile erst danach wieder möglich ist. Meine Frage was man denn in den ca. 5-6 Wochen vor dem Betriebsurlaub gemacht hätte blieb im Detail unbeantwortet. Ist ein Unternehmen wie Frankia wirklich einen ganzen August lang handlungsunfähig was Ersatzteile und technischen Support betrifft? Ein Auszug des Schreibens (Händler) ist unten angefügt. Fortsetzung folgt / to be continued Das soll es für den zweiten Beitrag gewesen sein, aber die Geschichte geht natürlich noch weiter… Ich hatte das Wohnmobil ja noch nicht eine Nacht getestet…Funktioniert alles? Kommt es zu weiteren Überraschungen… Alles das werdet ihr wieder im nächsten Beitrag erfahren…Bleibt gespannt…. Ich kann Deinen Frust zwar verstehen kann Dir aber, in diesem speziellen Fall, eigentlich nur empfehlen einen Anwalt einzuschalten weil Du jetzt schon einige gravierende Fehler gemacht hast. Z.B. hast Du mit dem Hersteller keine Verträge. Dein Ansprechpartner ist der Händler. Und nur der! Toilette demontieren heißt u.U. Sachmängelhaftung-/Garantie- Ansprüche zu verlieren. Wandlung erst nach drei misslungenen Reparaturversuchen. Schadenersatz?? Und dann noch bei einem Freizeitfahrzeug?? :gruebel: Wenn DU mit dem Händler nicht klarkommst ( was die Nachbesserungen anbelangt ) dann vielleicht besser rechtlichen Beistand suchen?? Grüße Dirk
Servus Dirk, mir ist völlig klar, dass der Händler mein Vertragspartner ist, dennoch finde ich es in solchen Fällen wichtig, dass der Hersteller zumindest eingebunden ist. Schadensersatz gibt das deutsche Recht durchaus her – beispielsweise wenn man schon eine Reise (Fähre etc.) gebucht hätte, die man aufgrund der Mängel nicht antreten kann Übrigens, „ICH Klugscheisser“ AN: Im deutschen Kaufrecht kann der Käufer grundsätzlich erst nach erfolgloser Nachbesserung vom Vertrag zurücktreten oder eine Wandlung (heute: Rücktritt) verlangen. Das Gesetz (§ 440 BGB) schreibt keine feste Anzahl von Nachbesserungsversuchen vor. In der Praxis gilt meist: Zwei erfolglose Nachbesserungsversuche reichen aus, damit der Käufer zurücktreten oder den Kaufpreis mindern kann. In Ausnahmefällen (z.B. bei besonders schwerwiegenden Mängeln oder offensichtlicher Aussichtslosigkeit) kann auch schon ein Versuch genügen. Entscheidend ist immer der Einzelfall. „ICH Klugscheisser“ AUS Vielen Dank für Deine Kommentare und Ansichten!
Ich wohne ganz in der Nähe vom Frankia Werk in Marktschorgast, mein Nachbar arbeitet dort. Aufgrund der hohen Bestände wurde dieses Jahr ein längerer Betriebsurlaub im Werk gemacht, auch um die Überkapazitäten ab zu bauen. Während dieser Zeit ist niemand dort außer der Putzfrau. Es wurde dir tatsächlich die Wahrheit mitgeteilt. ät Nachtfalter, verstehe ich das richtig, Du hast den Wagen trotz der offensichtlichen Mängel übernommen? Es ist aus einer „momentanen Situation heraus“ (z.B. hier im Forum) sehr einfach und schnell zu urteilen, dass man ein Fahrzeug mit Mängeln nie übernommen hätte oder sofort zurückgegeben hätte. Die Realität sieht manchmal anders aus… und ist von vielen Faktoren geprägt. Es gibt eine rechtliche Seite, die hier gewisse Regularien für Käufer und Verkäufer vorsieht. Es gibt eine emotionale Seite…will man wieder bei „NULL“ mit einem Wohnmobilkauf anfangen? Man hat sich mit seinem Geschäftspartner (Verkäufer) bisher gut verstanden, will man sofort „auf 100“ eskalieren? Man glaubt daran, dass die zunächst wenigen entdeckten Mängel bei der Übergabe schnell und kompetent behoben werden! Es gibt eine finanzielle Seite – wie und wann bekomme ich mein Geld zurück, wenn ich fordere das Fahrzeug zurückzugeben, der Händler aber nicht zustimmen würde – eventuell erst nach langem, zehrendem Rechtsstreit? Welche Abzüge (sogenannte Nutzungsentschädigung) müsste ich in Kauf nehmen für die dann beispielsweise gefahrenen Kilometer? Das Fahrzeug steht bis zur möglichen rechtlichen Klärung still, kostet aber ggf. Versicherung, Steuer und Unterhalt. Hat man vielleicht im Fahrzeug schon etwas für sich umgebaut und modifiziert, was man zurückbauen müsste? Und, und, und…. Auch ist man am Ende noch Mensch… Müssen alle Probleme, auch wenn man selbst ganz unzweifelhaft im Recht ist, sofort in einem Rechtsstreit enden? Ist das nicht auch ein Problem unserer heutigen Gesellschaft, das Gerichte unter anderem über Jahre mit Verfahren verstopft? Kann man auch an die Vernunft appellieren und hoffe, dass jemand seinen Job doch (noch) gut macht? Auch diese Punkte bitte ich zu bedenken, wenn es um Mängel und eine daraus sofort resultierende Rückgabeforderung geht…
Sehr gut begründet, Nachtfalter, es ist leicht aus der Ferne zu sagen..."hätte ich nie so übernommen", man muss sich in so eine Situation hineindenken, was für ein unagenehmer Rattenschwanz folgt, wenn man die Übernahme ablehnt. Fängt schon damit an, dass man für Monate kein Wohnmobil hat, obwohl die Reiseplanungen schon fortgeschritten sind. Da glaubt man doch zunächst an das Gute, nämlich das schnelle Abhilfe erfolgt. Ich wünsche Dir, dass Dir schnell geholfen wird. Wenn nicht, ist der Rechtsweg unausweichlich, es sei denn Du fügst Dich.
Nachtfalter, da bin ich ganz bei Dir. Ich verstehe auch, dass Du dir den Frust von der Seele schreiben möchtest. Aber wenn ich den verschittenen Dachhimmel sehe, der einen jeden Morgen beim Aufwachen begrüßt, kann ich mir nicht vorstellen, so einen Wagen zu übernehmen. Da mag der Stern noch so glänzen. Die Übernahme/Abnahme ist nun mal der wichtigste Vorgang beim Kauf. Für Unbedarfte, das ist das Blatt Papier, dass einen 99% der Verkäufer vorlegen, meist mit den Worten " bitte unterschreiben Sie mir doch, das ist für den Erhalt der Wagenschlüssel". Ob der Wagen bereits bezahlt ist spielt dabei überhaupt keine Rolle.
Warum? Die Abnahme zu verweigern heißt ja noch lange nicht „vom Vertrag zurückzutreten“! Man hätte, mit Hinweis auf die Mängel die der Händler ja eingesehen hat, auch sagen können „ich komm‘ nächste Woche nochmal wieder“. Und bei „Sofortüberweisung“ bei Übernahme ist dann auch noch kein Geld geflossen und der Händler hat einen zusätzlichen Ansporn. Aber Hauptsache die Mängel wurden dann bei Übergabe wenigstens schriftlich ( im Übergabgeprotokoll ) festgehalten!??! Grüße Dirk Wenn ich das hier so lese,sträuben sich mir die Haare.Habe vor einem Jahr Sunlight T 60.EZ 2020 mit nur 12000 km gekauft. Aus erster Hand.Innen und ausen sowie technisch wie neu.Jetzt bei 18tds.km keine Probleme.Heisst:voll zufrieden.Mag sein das der Vorbesitzer ein paar Sachen hatte,aber Sunlight ist bekannt für relativ wenig beanstandungen.Warum manche bei Sunlight/Carado die Nase rümpfen-keine Ahnung.Aufgrund des Preisses ist halt nicht alles soo hochwertig wie bei wesentlich teueren Mobilen.Aber es funktioniert.Bei mir würde so eine karrre so schnell wie möglich wieder weg kommen.Bin fast 70,da ist mir die zeit zum rumärgern zu kostbar.Und die Aufregung könnte ich mir als Herz Bypass Patient auch nicht mehr leisten. PS:....sträuben sich mir die Haare-welche Haare? Reinhard Auweia, ganz schöner Shit. Wünscht man keinem. Aber trotz alledem, kühlen Kopf bewahren. Das meiste kann vermutlich der Händler richten. Wenn ein paar optische Mängel bleiben, Minderung durchsetzen. Viel Glück wünsche ich dir.
Den braucht Du auf jeden Fall, wenn eine "Rückabwicklung des Kaufvertrages" in Betracht gezogen wird, aber vermutlich auch bei der Durchsetzung der Mängelbeseitigung. Der Händler scheint wenig kulant zu sein. Für ihn ist klar, dass Frankia sich den Schuh weder bei Garantieleistungen noch bei Rücknahme des schadhaften Fahrzeug anzieht. Hallo ! Ja, sehr sehr ärgerlich. Den Herstellern und Händlern gehen allerdings solche Treads am A.... vorbei. Es stehen jeden Morgen neue Idi..., sprich "Kunden" auf. Mag ein schwacher Trost für die Betroffenen sein. Sicherlich kann in der Produktion immer etwas vorkommen, aber das der Händler Zeit hat, und freundlicherweise, ein nettes Schleifchen an´s Auto klebt, die offensichtlichen Mängel jedoch nicht sehen will, spricht für sich. Ich hatte bisher fünf Wohnmobile, davon war nur eines, welches in zehn Jahren Nutzungsdauer null Probleme bereitete. Nicht mal ein Türchen klapperte. Auch das Fahrzeug selbst machte nie Ärger. Bei diesem Fahrzeug handelte es sich um einen Karmann aus Rheine, Distance Wide Gold auf VW LT35. In Rheine waren noch Schreiner am Werk unbd VW hat auf Qualität und nicht nur auf Aktienkurse geschaut. Aber die Zeiten sind wohl vorbei. Jeder Neuwagenkäufer findet heutzutage Dinge am Fahrzeug, welche eigentlich nicht vorkommen dürften. Die Devise ist: "Ein bisschen Plastik,-ein bisschen Bapp,- bis ich meine Kohle hab"! Wünsche allen, welche solche Prozesse noch am Laufen haben viel Erfolg! Gruss
Ich bin genauso verblüfft. Ich hätte die Übernahme schlicht abgelehnt. Das Bett scheint eine Fehlkonstruktion zu sein. Diese 16mm Platte was immer sie sein mag soll das Gewicht von 2 Personen mit sagen wir mal 160kg halten auf dieser freitragenden Breite? Da hab ich Zweifel. Bei soviel Pfusch am Auto würde ich eine Rückabwicklung anstreben, am besten erstmal gütlich mit dem Händler versuchen. Je mehr du jetzt damit fährst desto teurer wird es für Dich aufgrund der Nutzungsentschädigung die dir abgezogen wird. Ich bin jedenfalls froh das ich damals keinen Frankia gekauft habe als ich zwischen Hymer und Frankia schwankte. Beste Gruesse Bernd
Ich denke, zuerst einmal solltest du dich über den Erwerb deines Frankia trotz offenbar vorhandener Anfangsmängel freuen (ja, leicht gesagt :nixweiss: ). Denn das lässt sich alles richten und dann wird alles gut. Der Ärger ist zwar berechtigt, hilft aber nichts und kostet dich unnötig Lebensqualität. Uwe hat es auf den Punkt gebracht: Die Banane reift beim Kunden.
Der Händler hätte allerdings statt dem Anbringen einer Schleife auf der Motorhaube selbst etwas mehr Vorbereitungszeit vor der Übergabe investieren sollen und notfalls den Übergabetermin auf später verschieben müssen :cry:
Nein, das ist nicht zu akzeptieren, aber du hast doch in allen Punkten die Zusage des Händlers auf Nachbesserung - oder nicht?
Klar darfst du 100 % Nachbesserungen erwarten. Wie ich dich einschätze, ist auch ein 100% in Ordnung gebrachtes Fahrzeug dein Ziel und nicht schnöder Preisnachlass. Hätte nicht die Möglichkeit bestanden, vorerst weniger, z.B. "nur" € 100.000,-- anzuzahlen und zu vereinbaren, den Rest bei makelloser Übergabe zu bezahlen? Dann hätte der Händler etwas mehr Druck. Ja, "hätte, hätte, Fahrradkette" - der volle Kaufpreis ist schon raus. Ich wünsche dir, dass die Nachbesserungen raschest im Einvernehmen mit dem Händler erfolgen und du wirklich bald berechtigte Freude mit deinem Frankia hast. Helmut Naja, ich hoffe für den TE das die Punkte abgearbeitet werden. Mir würde das die Freude am Fahrzeug verderben da ich mich vera.... fühlen würde. Fürchte aber bei bestimmten Dinge wird nichts passieren - Aufkleber über Schrauben u.a. da ziehen sich viele Hersteller mit "Stand der Technik" aus der Affäre und man hat wenig Chancen. Speziell wenn der Hersteller bereits Nachbesserung verweigert. Was soll ein - Händler - bei solchen offensichtlich bewußt geplanten Fertigungsmängeln tun. Bernd Was bitte sind denn ?? :gruebel: Grüße Dirk Ich denke, er meint nicht den individuellen Fertigungsmangel, der steht sicher nicht im Pflichtenheft und auch nicht in der Montageanleitung. Aber wenn man bei Fahrzeugen, die das Werk verlassen, keine wirksame Endkontrolle macht und auch nicht sicher dafür sorgt, dass der Händler das tut - dann kann man schon von bewusst hingenommenen oder geplanten (Kosteneinsparung?) Fertigungsmängeln reden. Eigentlich müsste man allen Womo-Herstellern, die das so machen, die ISO 9001 aberkennen, weil sie kein wirksames Qualitätmanagementsystem installiert haben. Eine gewisse Fehlerquote ist generell unvermeidlich. Die liegt aber z. B. im PKW-Bereich im einstelligen Prozentbereich, bei Womos sind es wohl eher 10%, die ab Werk mängelfrei sind... :cry: bis denn, Uwe
Krasse Geschichte, die mich mal wieder in meiner Einstellung bestätigt, nur gebrauchte Fahrzeuge zu kaufen. Damit bin ich bisher bei Wohnmobilen am besten gefahren. Aber bezüglich Stellantis: ein sehr guter Freund von uns hat letztes Jahr einen nagelneuen Kastenwagen (Knaus) gekauft, der steht seitdem mehr in der Werkstatt als bei ihm zuhause! Das Problem ist einfach, es gibt etliche Mängel am Basisfahrzeug (Tempomat, Abstandswarner, Automatikgetriebe usw), aber die Werkstatt darf in Eigenregie nichts, aber auch überhaupt nichts, in der Garantiezeit machen ohne vorher genaue Anweisungen und das OK von Stellantis zu bekommen! Dann werden Dinge ausgetauscht, Fehler "behoben", danach sind aber die gleichen dubiosen Geräusche weiterhin vorhanden (beim Automatikgetriebe, welches nun komplett getauscht worden ist), elektronische "Helfer", die heutzutage Serie sind, fallen immer wieder aus, das Radio incl. Navi usw funktioniert nur teilweise, der Tempomat hat seit dem Kauf immer nur mal kurz funktioniert, zuletzt hieß es: "repariert, funktioniert wieder", und nach 100 Km war er wieder ausgefallen und seitdem nicht mehr zur vorgesehenen Tätigkeit zu überreden... Das Fahrzeug wird ab und zu, wenn die Werkstatt sowieso gerade nichts machen kann, abgeholt, in den Urlaub gefahren, und danach wieder zurück zur Werkstatt gebracht. Seit dem Kauf hat unser Freund einige nette Dinge nachrüsten lassen, und sie sind mit dem Fahrzeug bzgl. Aufteilung und Ausstattung so zufrieden, dass sie den nicht mehr hergeben möchten, aber die Basis ist eine "never ending story" die ihm langsam sehr an die Nerven geht!
Konsequenz: Basisausstattung kaufen, dann geht auch weniger kaputt. Wobei ein gern genommenes Problem heutzutage auch die hochkomplexe Abgasreinigung ist. Der Vito eines Bekannten hat von den letzten 2 Jahren 1,5 Jahre deswegen in der Werkstatt verbracht (Diagnose, Teile nicht lieferbar, doch falsches Problem gelöst etc. pp.). Und die ist auch bei 'nackter Muddi' mit drin. Und ja, bei Gebrauchtfahrzeugen ist sowas meist schon wegrepariert. Und billiger sind sie auch noch :D bis denn, Uwe |
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