|
Vermehrt melden Wirtschaftszweige schlechte Nachrichten hinsichtlich ihrer wirtschaftliche Situation. Auch versiedene Wohnmobilhersteller berichten von Umsatzeinbrüchen. Ob es sich hier um eine Flaute handelt oder wir schon die Vorboten einer Krise im Reisemobilsektor sehen, lässt sich heute schwer beurteilen. --> Link
Wenn der Ausbau der Herstellerkapazitäten während der hohen Nachfrage der Coronajahre auf immer strengere Restriktionen, immer weniger Freistehplätze, volle Campingplätze, Preiswucher auf vielen Plätzen und die unsägliche Parkdiskussion treffen, sollte man sich nicht wundern dass der Gebrauchtmarkt jetzt ein Käufermarkt geworden ist und man sich 2x überlegt sich da was neues anzuschaffen. Die Freiheit ist grösstenteils dahin, ein Wohnmobil hält aber nun mal eine gewisse Weile. Je mehr es geworden sind, desto mehr sind Anwohner auf die Barrikaden gegangen und wurden Verbote durchgesetzt, auch schon verständlich. Früher war ein Campingplatz noch einfach ein Stück Land im Grünen, heute ein geteerter Parkplatz wo es aussieht wie beim Elektromarkt, hinten wo die Waschmaschinen stehen... ein weisser Kübel neben dem anderen, Hauptsache genug Strom für den Fön, die Mikrowelle und den Kaffeevollautomaten. Mögen jetzt auch nicht alle. Viele Mobile wurden damals auch neu gekauft weil der Markt einfach leergefegt war und ein gebrauchtes Mobil eine Zeitlang fast schon genauso teuer war wie ein Neues, einfach weil verfügbar.... eigentlich keine Neuwagenkäufer, aber gab ja nix anderes. Das jetzt dann auf die Wirtschaftskrise zu schieben, wie in dem Artikel suggeriert, ist einfach nur Alarmismus. Das ist doch jetzt keine Überraschung. Wir hatten einen Boom, ausgelöst durch Corona, mit einer Übertreibung. Und das kann nicht ewig gehen. Und jetzt geht es den Gang der Wirtschaft. Nach dem Boom geht es erst mal wieder nach unten. Und wie immer haben die Hersteller im Boom verdient, jammern jetzt rum und wollen Unterstützung. Das alte spiel des sozialen Kapitalismus: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren. Nach dem Auf kommt immer ein Ab :ja: Auch der Gebrauchtmarkt konsolidiert sich. Ich hätte absolut nichts gegen weniger Wohnmobile. :mrgreen: Aus dem Bauch heraus würde ich sagen der Hype, und ein solcher ist es, neigt sich dem Ende zu. Camping wird's immer geben, aber die vielen Overlander, Vanlifer und Digitalnomaden werden sich mit Sicherheit neuen Reiseformen zuwenden wenn die Klicks runtergehen und das "wild" campen immer weniger möglich ist. Und die Überwinterer werden auf lange Sicht wegsterben. Bernd War doch zu erwarten . Dafür hat der Boom doch relativ lange angehalten. Und wenn man jetzt immer noch Wartezeiten von über einem halben Jahr für ein Neufahrzeug in Kauf nehmen muss , frage ich mich warum ? Hallo, dies ist doch ein ganz normaler Abbau von Überkapazität bei sinkenden Absatzzahlen. Während im Van Bereich noch geringe Zuwächse sind geht es bei den Wohnmobilen zurück. Die Preisentwicklung bei schlechterer Qualität ist bestimmt auch ein weiterer Faktor, auch das Geld sitzt auch nicht mehr so locker und für Urlaub gibt es Preiswertere Alternativen. Selbst das Überwintern ist mittlerweile in einer Ferienwohnung billiger als im Wohnmobil. FeWo 60m² in Cadiz ab 450€ im Monat von November bis März. Campingplatz in diesem Zeitraum 500€ im Monat plus Strom, Premiumstellplatz Meerblick 800€ plus Strom VE am Platz. Dazu kommt noch der Unterhalt für das Wohnmobil. In der Vergangenheit haben viele Leute den Urlaub mit dem Wohnmobil als günstige Alternative angesehen, auch durch geschickte Werbung wurde dies suggeriert, mittlerweile lässt dies massiv nach. Im Freundeskreis haben schon einige ihr Wohnmobil verkauft, selbst langjährige Camper sind darunter. Die Gründe reichen von den Kosten bis zu überfüllten Stell- und Campingplätzen. dafür nimmt die anzahl von womocampern mit haustieren gewaltig zu, die günstige situation mit spanischen fewos (ca. 650.- mit meerblick auf gran canaria oder teneriffa) können die nicht wahrnehmen. auf unserem sp hat mittlerweile gefühlt jedes 2. mobil einen hund dabei.. ich würde mobile mit spezieller hundeausstattung bauen! allesbleibtgut hartmut
Hm. Ich bin nicht überzeugt, dass man eine FeWo mit Meerblick (bzw. in Meernähe, was nutzt Meerblick 4 km von der Küste weg) für 450 Euro im Monat bekommt. In zweiter oder dritter Reihe oder sonstwo, klar. Wenn ich nach FeWos in Meernähe mit Meerblick in Cadiz google, bekomme ich was für ca. 2500 Euro für den ganzen Januar. Beim Campingplatz steht man halt normalerweise im Grünen und näher am Wasser. Dafür isses dann doch noch günstig. Sonst würds ja auch keiner machen. Äpfel und Birnen vergleichen ist bei so einem Preisvergleich auch nicht fair. Für 450 Euro im Monat wirds dann wohl doch nur die FeWo in irgendeinem Touri-Ghetto sein. bis denn, Uwe
Für 500 Euro auf dem Campingplatz in Spanien im Winter steht man wunderbar frei, weit und breit kein Nachbar. :mrgreen: Und Touristen sind Camper ja auch nicht - die stehen eine Stufe höher - von daher kann ein eng bestückter Campingplatz niemals ein Touri-Getto sein. Abgesehen davon Obst ist gesund egal welches. Bernd
Schau dich mal in so einer Ferienwohnungsanlage in Spanien im Winter um, dann weisst du genau, was ich mit Ghetto meine. bis denn, Uwe Ein Wohnmobil gegen eine zeitlich befristete Ferienwohnung gegenzurechnen, wird der Wohnmobilbesitzer immer verlieren. Unterhalts- und Reisekosten werden immer teurer, aber das Gefühl der Unabhängigkeit überwiegt doch bei den meisten. In der Coronazeit haben viele den Aufwand, die mangelnde Freiheit, die Wohnverhältnisse, die Bequemlichkeit, die Unterbringungsmöglichkeit während der Reisepausen und Probleme bei der spontanen Platzfindung total unterschätzt. Wer das Geld hat, kann vieles mit einem Liner ausgleichen, aber die Flexibilität ist auch eingeschränkt, wem‘s gefällt. Das sich das alles etwas beruhigt, finde ich richtig. Dem Ansehen der Wohnmobilfahrer und den Preisen wird es nicht schaden. Preiswerter wird’s nicht mehr werden, man ist ja schon froh wenn die Preise nicht mehr so rasant steigen. die bilder mit einer womogefüllten betonwüste schrecken mich deutlich mehr ab als ein fewoghetto! aber ok, ich würde eh nie in spanien überwintern - wozu auch? allesbleibtgut hartmut
Hallo Uwe, die 450€ habe ich aus erster Hand, 500m bis zum Meer. Fest gemietet für 5 Monate. Erdgeschoss mit kleinem Garten und Terrasse mit Grill, im ersten Stock hat man nur Balkon, ob die Wohnung dann noch günstiger ist kann ich nicht sagen. Restaurants und kleiner Laden fußläufig erreichbar, nächster Supermarkt ein paar Kilometer weg. Unsere Freunde überwintern dort zum dritten mal, in diesem Jahr sind sie geflogen und haben einen Mietwagen. Sie mieten von Privat über ein Online Portal.
Uwe, Ich hab 20 Jahre in Spanien gearbeitet ich kenne Spanien ausserhalb der Sehenswürdigkeiten. Ich selbst war auch mehrmals im Winter auf Campingplätzen mit Familie (Mazzaron z.B) 2010 und danach also vor dem Boom kenne also auch die Zustände auf Überwinterungs Campingplätzen. Mein Vorschlag wäre etwas sparsamer und umsichtiger mit Vokabeln wie Ghetto umzugehen beim Posten. Ghetto moderne Bedeutung: Heute kann der Begriff auch für ein Viertel verwendet werden, das durch soziale oder wirtschaftliche Probleme gekennzeichnet ist und in dem ethnische Minderheiten oder arme Bevölkerungsgruppen leben. Solche Viertel werden oft mit Armut, Gewalt oder Kriminalität assoziiert. Und wie ich schrieb - deine Antwort liest sich für mich leider so als meinten Camper sie wären die besseren Touristen. Bernd Seit rund 100 Jahren gibt es den Begriff des "Schweinezyklus" und dieser in allen Branchen kontinuierlich auftretender Zyklus trifft auch auf die Wohnmobilbranche zu. Der Schweinezyklus ist ein ehernes Gesetz des Kapitalismus, denn es beschreibt die Marktregulation von Angebot und Nachfrage. Da lohnt sich kein Aufregen. Es ist eben so. Wer nur rudimentäre Kenntnisse in der Volkswirtschaftslehre hat, kennt den Schweinezyklus. Der Name kommt daher, weil dieser Zyklus zuerst bei der Schweineproduktion in einer Dissertation von Hanau beschrieben wurde, aber den Begreiff gibt es schon seit 1925 - auf dem US-amerikanischen Schweinemarkt von Mordecai Ezekiel beobachtet. Daher kommt die etwas ungewöhnliche Bezeichnung. Für alle anderen: mal nach diesen Begriff guggeln bzw. hier: --> Link Wer etwas sucht, findet dazu eine Menge, auch detaillierteres, sicher auch in der Literatur der Volkswirtschaftslehre. Für gewöhnliche Sterbliche reicht die Beschreibung in Wikipedia.
Ja, das innerhalb des Kapitalismus so. Einen Grund zur Aufregung gibt es innerhalb dieses Systems erst dann, wenn die im Schweinezyklus nicht betrachtete Komponente der Ressource (ungleich Angebot) so knapp wird, das das als allgemein notwenig Erachtete im Preis völlig durch die Decke schießt. Das hat jetzt erst einmal nicht direkt mit der aktuellen Lage des Wohnmobilmarktes zu tun. Die Veröffentlichung „Die Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome Anfang der 70iger nimmt an Aktualität zu.
100% korrekt - wieder sind Apokalyptiker mit Parolen am Werk um die Bevölkerung mit Nasenringen durch die Manege zu ziehen. Die moderne Kirche und ihre Glaubenssätze liegen heute bei den NGOs und den Medien ob sozial oder öffentlich. Der Bericht des Club of Rome lag in allen wesentlichen Punkten daneben die Herren haben sich nicht mit Ruhm bekleckert damit. Die Bevölkerung wuchs nicht exponentiell. Die Zahl der Hungertoten sank kontinuierlich. Rohstoffe, die längst unbezahlbar sein sollten, sind erschwinglicher als je zuvor. Zusammenfassend kann man sagen, daß wie beim Klimawandel heute die Innovationskraft und der technologische Fortschritt schlicht ausgeblendet wurde. Bevölkerungswachstum Dem Club of Rome zufolge sollten wir im 21. Jahrhundert vor dem Abgrund stehen. Bis zum Jahr 2030 sollten 15 Milliarden Menschen ernährt werden müssen. Zu wenig Nahrung 1972 waren es 0,3 Hektar Ackerland pro Person 2022 0,18 Hektar aufgrund besserer Landwirtschaft. Endliche Ressourcen Heute dürfte es kein Öl mehr geben, geschweige denn Kupfer oder andere Rohstoffe. Herausforderungen werden nie durch Verzicht bewältigt, sondern nur durch neue Ideen welche die Probleme beheben die zugrunde liegen. Wenn dem nicht so wäre würden wir immer noch ohne Feuer in der Höhle sitzen. Beste Gruesse Bernd ... und die Herren vom vornehmen Club wussten bereits 1972 ganz genau, dass es zur Jahrtausendenwende keinen Tropfen Erdöl mehr gibt.... Scheinbar gibt es Zeitgenossen, die den Bericht nach einem halben Jahrhundert immer noch für seriös halten.
Du hast den eigentlichen Bericht offenbar nicht gelesen, sondern beziehst Dich auf Sekundäraussagen dazu. Es gab im „Die Grenzen des Wachstums“ eine beispielhaft plausibilisierte Szenarien die auf Annahmen zu den Reserven und der Verbrauchsentwicklung basierten. Diese Annahmen sind sauber als solche gekennzeichnet. Es geht ganz simpel um die nicht zu widerlegende Tatsache, dass Ressourcen auf dem Planeten Erde endlich sind und die Verarbeitung dieser Ressourcen zwangsläufig ein Ende findet, wenn diese auf Verbrauch basiert. Im Übrigen war Donella Meadows Mitautorin - von wegen nur „Herren“.
Da muss ich zurückrudern, wenigstens das hast Du scharfsinnig erkannt
Ja, sicher, es wird bei uns ja auch immer wärmer!! Grinsend, Andreas
Letztlich gilt der Schweinezyklus auch in sozialistischen Planwirtschaften. Allerdings gibt es im Prinzip nur einen teilweisen Zyklus. Der Bedarf bleibt immer viel höher als die Produktion, d.h. man kann noch so viel produzieren und wird trotzdem nie den Bedarf decken, einzelne wenige Produkte ausgenommen - ein ehernes ökonomisches Gesetz einer sozialistischen Planwirtschaft. Das ist ein Grund, warum eine sozialistische Planwirtschaft und damit jedes echte sozialistische System gesetzmäßig scheitern muss. „Herr Lehrer, ich weiß was.“ „So, dann leg mal los,“ . . „Weit am Thema vorbei, sechs setzen.“ Ich möchte nur ungern polemisieren , aber wo ist den momentan in der Bundesrepublik Deutschland das Gegenteil einer Krisenstimmung beheimatet ?. Beispiele sind gern erwünscht um mich positiv zu stimmen .Die Wohnmobilbranche ist doch eigentlich nur voll im Trend ? Rheinmetall...zb. oder Kraus Maffei...eigentlich alle die Rüstungsgüter herstellen. ...dai läuft es wie geschmiert. Ich hätte gerne noch paar andere Branchen aufgezählt...mir ist nur auf die schnelle keine eingefallen.
Alles was mit KI zu tun hat, ist gerade im Aufwind. Der Energiesektor, erneuerbare Energien aber auch die Energieverteilung ( Netzausbau,… ). Ja, und Finanzdienstleister können sich wohl auch vor Arbeit kaum retten. Zum einen gibt es immer neue „Bezahlmöglichkeiten“ ( erst heute wieder einer ) zum anderen haben immer noch zu viele Menschen große Summen irgendwo „geparkt“ die immer mal wieder „umgeparkt“ werden können/„müssen“. Auch KFZ-Werkstätten haben keine Langeweile. … Grüße Dirk
Wo es läuft: Bei den Profiteuren der schlechten Stimmung. Das Vermögen überreicher Personen wächst seit der dem Beginn der Corona Krise wie kaum zuvor. Die Krisenstimmung ist das Geschäftsmodell. Also bitte alle den Gürtel enger schnallen und länger arbeiten, damit ein paar Krümel übrig bleiben… Ein Schelm, der darüber nachdenklich wird. Dann schaut mal neben den Rüstungsunternehmen auch mal auf den Lebensmittelmarkt. Die Bilanzen der großen Player sind enorm gut. Lidl baut für Milliarfen ein Mega-RZ. Wohnungsunternehmen können auch nicht wirklich klagen. Die IT-Branche boomt. Lasst euch mal nicht deprimieren. Es ist nicht so schlimm, wie einige Unken behaupten. In Lübbenau war heute Baubeginn einen Rechenzentrums der Schwarz Gruppe ...dort werden 11 Milliarden investiert...ohne Fördermittel !! Respekt
Vor allem kann man mit der Abwärme des Rechenzentrums 75.000 Haushalte beheizen! :eek: Aber wir kommen vom Thema ab! Grüße Dirk Hallo, auch das Handwerk und Recycling Unternehmen boomen, auch wenn es der Automobilindustrie und der Wohnmobilbranche mal schlechter geht, sind Andere im Aufwind. Übrigens, jede Krise ist auch eine Chance auf Neues und im Vergleich mit vielen anderen Staaten sieht es bei uns immer noch sehr gut aus. :lach: :lach: :lach: Da müssen sich die Bewohner von Lübbenau aber jetzt tüchtig ranhalten....dort wohnen nur 15 000 Menschen... Das Handelsblatt und andere Medien sagen, es wird ein KI Rechenzentrum ... glaube Lübbenau kann da allein nicht soviel mit IT Manpower beitragen
Mein Hymer steht jetzt seit September in der Werkstatt und wartet brav darauf dranzukommen. "Bis Ende November sind wir ausgebucht" hiess es damals, "Vielleicht im Dezember fertig". Ich kenne keinen Handwerker der gerade nix zu tun hätte.
Bei mir in der Nähe steht ein Datencenter... mittlerweile mehre sehr große Hallen ...die Mitarbeiter Zahl ist komplett überschaubar...so um die 100 Leute. Fremdfirmen arbeiten dort ganz ganz selten...sie haben ihre eigenen Handwerker..wenn dort ein Elektriker gebraucht wird...dann wird er gleich gebraucht..und nicht erst morgen oder nächste Woche. Bei einer Störung an der BMA oder an der RWA ist das dasselbe. Wenn die Bude einmal läuft...ist das überschaubar mit den IT Fachpersonal Der Spreewald und Umgebung ist ein sehr schöner Ort zum Leben...ruhig.,...Natur...
Du scheinst dich ja bestens auszukennen, das jetzige System ist auch gerade dabei zu scheitern oder es endet im Krieg, dann bleibt wahrscheinlich keiner mehr übrig.
Was scheitert denn gerade? Die Wohnmobilbranche?
Manch Branchen die es Jahrelang übertrieben haben bekommen nun die Retourkutsche. U.a. Wohnmobile, PKW und Wohnungsbau, Der Markt ist eben gerade satt. Durch die Millionenverdienste sollten die „Großen“ auch mal eine schlechte Zeit überbrücken können. Wir, ich kleiner könnte locker 2 Jahre durchhalten. Vermutlich weil ich besser manage, nicht die ganze Kohle ziehe und langfristiger denke. Ich melke die Kuh, den Schinken schneide ich aber nicht raus! Manager von heute denken oft eben nur bis morgen, es gibt aber auch ein übermorgen und es geht weiter. Die haben die Taschen sicher voll. Das ist aber in fast jeder Industriebranche so.
Die Krise im Automobilbau dauert schon seit „Vor-Corona“ an und auch davor hatten die immer wieder zu kämpfen und, nicht zuletzt seit der Weltwirtschaftskrise 2008/9, „den Arsch nicht wieder hochbekommen“. Da ist nicht mehr viel mit Rücklagen für schlechte Zeiten und technologisch haben wir da wohl auch auf falsche Pferde gesetzt.
Es sind nicht nur die Manager der Unternehmen sondern auch das Umfeld. Banken z.B. wollen auch jedes Jahr bessere Zahlen sehen als im Vorjahr und Dividenden bekommen auch nicht nur die Manager. Da hat sich vielleicht auch unsere Gesellschaft verändert: es zählt nicht mehr „der Fels in der Brandung“ sondern das was das Unternehmen an Gewinn abwirft. Und an diesem sind dann am Besten noch zig Leute beteiligt so dass es kaum noch Anreiz gibt Geld in einem Unternehmen zu belassen. Grüße Dirk ach - und die jährlichen vollkommen überzogenen gehalts- bzw lohnforderungen sind gut fürs geschäft :?: ich würde die streiken laszen bis zur insolvenz :!: allesbleibtgut hartmut Hallo, bad news sells Leider kann man mit guten Nachrichten keine Schlagzeilen und auch keine Einschaltquoten erzielen, somit auch kein Geld verdienen. Es wird zu viel schlecht geredet und Angst geschürt, jede Krise ist auch eine Chance auf Neues und treibt Innovationen voran. Statt mit Sachargumenten und wissenschaftlichen Fakten zu Bewerten wird Polemisiert und gute Technologien schlecht geredet, nur um daraus einen politischen Vorteil zu ziehen. Die Verkaufszahlen gehen zurück und die Branche muss sich konsolidieren, ein normaler Vorgang und keine Krise, aber Krise verkauft sich bei den Nachrichten besser, siehe oben.
Auf meinem wöchentlichen Einkaufsbon sehe ich warum die Lebensmittelbranche ev. boomt .
Streik ist doch gut! :eek: Diejenigen die während eines organisierten Streiks ihrer Arbeit fern bleiben werden von ihren Arbeitgebern für die Zeit auch nicht bezahlt. Für ein Unternehmen mit Auftragslücken nicht unbedingt die schlechteste Situation. Dafür bekommen die Arbeitnehmer, die gewerkschaftlich organisiert sind, ihren entgangenen Lohn von der Gewerkschaft. Die dann aber keine / weniger Einnahmen hat. Keine / niedrige Einnahmen aber hohe Ausgaben … :gruebel:
:D Grüße Dirk |
Anzeige
|