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Victron Ladebooster an Schaudt EBL29 an welcher Stelle?


CampingRalf am 17 Nov 2025 00:33:16

Hallo zusammen.
Ich bin der Ralf, 44 aus Schwetzingen. Ich bin zwar schon einige jähre angemeldet und lese oft fleißig mit, nun benötige ich aber doch mal Hilfe bei einer Frage:

Mein Hymer Wohnmobil hat einen Schaudt Elektroblock EBL29 verbaut. Als Wohnraum Batterien sind 2 Blei/AGM Akkus verbaut. Diese möchte ich nun durch 2 Lithium Akkus ersetzen. Die Starterbatterie bleibt Blei/AGM.

Ich würde gerne den Victron 30A Ladebooster dazwischen setzen, da die LiFePo4 Akkus ja mit höherer Spannung geladen werden müssen als Blei Akkus.

Kann ich hinten am EBL29 einfach das Kabel abklemmen, das von der Starterbatterie kommt, durch den Booster "durchschleifen" und Booster-Out dann mit dem 1 Anschluss hinten (Fahrzeugbatterie) des EBL29 verbinden? Masse natürlich auf die gemeinsame masse? Bin ich hier auf dem richtigen Weg? Das Landstrom Ladegerät hat zwar auch nur Programme für GEL/AGM, dieses würde ich durch ein Victron Blue Smart Ladegerät ersetzen.

Ich habe mal eine Skizze angehängt, wie ich es machen Würde und freue mich auf Zielführende hilfreiche Kommentare :)

Die Batterien sind 2x 12 AH von Fritz Berger, die ich nach einer Saison von jemandem günstig bekommen hatte. Es sind die Modelle Ohne Heizung, die vom Vorbesitzer durch Modelle Mit Heizung ersetzt wurden. Da ich aber im Winter eh nicht campe und das Womo in einer Halle steht, in der mindestens 10 Grad plus herrschen, benötige ich dies auch nicht.

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richy001 am 17 Nov 2025 09:08:17

Hallo Ralf,

Dein Vorschlag würde einige Probleme auslösen. Die Leitung von der Starterbatterie kann überlastet werden und im besten Fall die Sicherung auslösen. Der EBL ist für die höheren Ströme nicht ausgelegt. Du kannst die Vorteile des Boosters (Anpassung des Batterie-Typ) nicht nutzen.

Mach eine saubere Installation und ziehe entsprechend dicke Kabel mit Absicherung von der Starterbatterie zum Booster und das gleiche zur Aufbaubatterie. Des Weiteren sollte der Booster über eine D+ Erkennung verfügen oder du musst diese Leitung ebenfalls verlegen.

Den Batterie-Typ im EBL auf Nass oder Gel einstellen, dies können die LFP ab und gehen nicht in OVP. Bringt nochmals ca. 18 Ah Ladeleistung.

Die LiFePO4 haben doch 120 Ah oder?

Richy

basste315 am 17 Nov 2025 09:46:04

CampingRalf hat geschrieben:Ich würde gerne den Victron 30A Ladebooster dazwischen setzen, da die LiFePo4 Akkus ja mit höherer Spannung geladen werden müssen als Blei Akkus.

Woher hast du diese Erkenntnis :?:

LiFePO4-Akkus sind mit Blei-Säure oder Blei-GEL Ladeprogrammen mit einer Ladeschlusspannung von 14,2-14,4 V und einer Erhaltungsspannung von 13,4-13,8 V zufrieden.
Wenn du kein neueres Fahrzeug (Euro 6d) mit "intelligenter" abgeregelter Lichtmaschine hast, brauchst du keinen Ladebooster.

CampingRalf hat geschrieben:Das Landstrom Ladegerät hat zwar auch nur Programme für GEL/AGM, dieses würde ich durch ein Victron Blue Smart Ladegerät ersetzen.

Das Victron-Netzladegerät ist zwar ausgezeichnet, aber auch nicht notwendig. Du darfst den EBL29 nur nicht auf AGM2 (14,7V) einstellen.

Vorschlag:
Investiere lieber in Solar mit einem VictronBlueSmart Regler = Landstrombefreiung!

Sorry, dass ich zu deiner konkreten Anfrage nichts schreibe, da ich selber keinen Booster habe und brauche.
Beachte jedenfalls, wie hoch das Trennrelais abgesichert ist --> bei Schaudt üblicherweise max. 40 oder 50 A.

Helmut

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Hannus am 17 Nov 2025 11:11:51

Deinen 30A Booster kannst du ohne Probleme so anschließen. Ist allerdings nur die zweitbeste Lösung, der Bosterausgang sollte immer so kurz wie möglich an die Aufbaubatterie.
Sowohl das Kabel als auch das Trennrelais sind für mindestens 50A ausgelegt und auch so abgesichert.

ddobi am 17 Nov 2025 14:30:23

Ich würde die 30A nicht komplett über das EBL schicken da die Steckkontakte mit der Zeit durch Feuchtigkeit, Wärme einen höheren Übergangswiederstand entwickeln.
Ich habe das bei mir mit einem 10mm2 kabel parallel zum Ebl mit Si 30A direkt zu Aufbaubatterie gelöst.
So teilt sich der Ladestrom auf, bei mir 23A über EBL und 26A über direkt Kabel. (50A Booster)
Gruß Dieter

leverkusen3 am 17 Nov 2025 16:00:24

CampingRalf hat geschrieben:
Kann ich hinten am EBL29 einfach das Kabel abklemmen, das von der Starterbatterie kommt, durch den Booster "durchschleifen" und Booster-Out dann mit dem 1 Anschluss hinten (Fahrzeugbatterie) des EBL29 verbinden? Masse natürlich auf die gemeinsame masse? Bin ich hier auf dem richtigen Weg?


Hallo Ralf

Wenn du den Booster in die Leitung zwischen EBL und Aufbaubatterie einschleifst, wir die Batterie mit den 30A geladen, die der Booster leistet. Auch der EBL wird damit nicht überfordert.

Wie stellst du dir dabei aber die Stromentnahme aus der geladenen Aufbaubatterie vor? Gibt es ein Relais, das den Booster bei Nichtgebrauch überbrückt?

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

CampingRalf am 18 Nov 2025 00:16:18

Hannus hat geschrieben:Deinen 30A Booster kannst du ohne Probleme so anschließen. Ist allerdings nur die zweitbeste Lösung, der Bosterausgang sollte immer so kurz wie möglich an die Aufbaubatterie.
Sowohl das Kabel als auch das Trennrelais sind für mindestens 50A ausgelegt und auch so abgesichert.

Vielen Dank, du sagtest, das wäre die zweitbeste Lösung... Was ist denn die bessere (Beste) in deinen Augen? :)

leverkusen3 hat geschrieben:

Wie stellst du dir dabei aber die Stromentnahme aus der geladenen Aufbaubatterie vor? Gibt es ein Relais, das den Booster bei Nichtgebrauch überbrückt?

Mit freundlichen Grüßen

Thomas


Hi Thomas. Das auf meinem Bild ist ja das Kabel, das von der Fahrzeigbatterie kommt... Sprich: Das Ladekabel. Hier wird ja nur der Ladestrom "modifiziert" also vom Booster Hochtransformiert, und geht dann in den EBL rein.

Entnommen wird ganz normal über die rechte Anschlussklemme, wie gewohnt, wie bisher auch... Das sollte doch so stimmen, oder?

CampingRalf am 18 Nov 2025 00:23:48

ddobi hat geschrieben:Ich habe das bei mir mit einem 10mm2 kabel parallel zum Ebl mit Si 30A direkt zu Aufbaubatterie gelöst.
So teilt sich der Ladestrom auf, bei mir 23A über EBL und 26A über direkt Kabel. (50A Booster)


Das ist natürlich auch eine gute Idee, allerdings geht ja jetzt auch schon alles durch den EBL und die Batterie wird über den EBL geladen.... Es ist ja nur ein bissl mehr, das muss er abkönnen. :)

Inzwischen hab ich in einem anderen Forum eine Einbauanleitung für den original Schaudt Ladebooster gefunden... Der wird wohl genau so angeschlossen, wie ich das oben skizziert habe... Da gehts dann auch durch


Allerdings habe ich ein Schaudt Ladegerät für den Landstrom verbaut. Dies hat 2 Ausgänge... Für die Fahrzeugbatterie und für die Wohnraum Batterie. Beide Anschlüsse gehen+ner die Vorderseite in den EBL... Hier werde ich das "Original" Ladegerät verbaut lassen, jedoch den Stecker für die Wohnraumbatterie kappen und mir Wahrscheinlich ein Victron Blue Smart Ladegerät holen... Das dann aber direkt auf die Wohnraumbatterie klemmen, dann lädt das alte "Originale" Ladegerät nur noch die Fahrzeugbatterie (Dies finde ich gerade in der Standzeit ganz praktisch) und das neue Ladegerät lädt die Aufbaubatterien dann direkt...

Aber wir ist das denn, wenn dann die Fahrzeugbatterie mit dem Original Ladegerät geladen wird, springt der Booster ja theoretisch auch mit an, trotz parallelem Ladegerät, oder?

Pechvogel am 18 Nov 2025 07:31:23

Wenn in die Leitung zwischen Starterbatterie und EBL ein Booster eingeschleift wird wird dann die Starterbatterie, wenn der Motor nicht läuft, nicht kompl. vom EBL getrennt?
Dann würde das Laden über das jetzige Ladegerät ja nicht mehr funktionieren. Oder die Anzeige der Starterbatterie am Display des EBL. Oder evtl. auch eine Trittstufe, sofern vorhanden?

ICH würde gar nix machen: Blei raus, Lithium rein und alles andere so lassen wie es ist.
Wie Helmut ( basste335 ) das ja auch schon geschrieben hat.



Grüße
Dirk

Hannus am 18 Nov 2025 09:22:20

Was ist denn die bessere (Beste) in deinen Augen?

Wie ich schon geschrieben hatte. Ausgang nicht über den EBL sondern auf kürzestem Weg direkt an die Aufbaubatterie.

Wenn in die Leitung zwischen Starterbatterie und EBL ein Booster eingeschleift wird wird dann die Starterbatterie, wenn der Motor nicht läuft, nicht kompl. vom EBL getrennt?

Nein, denn Schaudt EBLs haben eine zweite Verbindung zur Startbatterie. Übers Trennrelais geht nur der reine Ladestrom.

basste315 am 18 Nov 2025 09:23:58

CampingRalf hat geschrieben:Allerdings habe ich ein Schaudt Ladegerät für den Landstrom verbaut. Dies hat 2 Ausgänge... Für die Fahrzeugbatterie und für die Wohnraum Batterie. Hier werde ich das "Original" Ladegerät verbaut lassen, jedoch den Stecker für die Wohnraumbatterie kappen und mir Wahrscheinlich ein Victron Blue Smart Ladegerät holen...

Lass doch den Original-Schaudt Lader original angesteckt wie er ist, dann lädt er die Aufbaubatterie (vermutlich mit 18 A) und gibt der Starterbattereie gleichzeitig eine Erhaltungsladung, wenn Landstrom angesteckt ist.

Du brauchst den Stecker zur Wohnraumbatterie nicht kappen.

Wenn du unbedingt zusätzlich einen Victron-Netzlader kaufen willst, dann kannst du ihn ja zusätzlich an die Wohnraumbatterie hängen um den Gesamtladestrom zu erhöhen.
Die Ladegeräte können gleichzeitig parallel betrieben werden, das wird aber bei ausreichend Solar nicht notwendig sein.

Helmut

Pechvogel am 18 Nov 2025 10:42:02

Hannus hat geschrieben:...Nein, denn Schaudt EBLs haben eine zweite Verbindung zur Startbatterie. Übers Trennrelais geht nur der reine Ladestrom.

Und über diese zweite Leitung zur Starterbatterie wird diese dann auch mit 6A an Landstrom geladen?
CampingRalf hat geschrieben:... dann lädt das alte "Originale" Ladegerät nur noch die Fahrzeugbatterie (Dies finde ich gerade in der Standzeit ganz praktisch) und das neue Ladegerät lädt die Aufbaubatterien dann direkt...




Grüße
Dirk

leverkusen3 am 18 Nov 2025 11:02:12

CampingRalf hat geschrieben:
Hi Thomas. Das auf meinem Bild ist ja das Kabel, das von der Fahrzeigbatterie kommt... Sprich: Das Ladekabel. Hier wird ja nur der Ladestrom "modifiziert" also vom Booster Hochtransformiert, und geht dann in den EBL rein.



Hallo Ralf

Wenn der Booster vor dem EBL sitzt, dann versorgt er während der Fahrt auch noch den Kühlschrank. Wie viel Strom bleibt dann von den 30A noch zum Laden der Aufbaubatterie übrig? Ist das dann überhaupt noch eine nennenswerte Verbesserung gegenüber dem Ausbauzustand ohne Booster?

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

Stocki333 am 18 Nov 2025 13:44:48

CampingRalf hat geschrieben:
Ich würde gerne den Victron 30A Ladebooster dazwischen setzen, da die LiFePo4 Akkus ja mit höherer Spannung geladen werden müssen als Blei Akkus.

Wenn ich mal meinen Senf dazu gebe.
Die Aussage ist flasch mit der hohen Ladespannung. 14,2 ist mehr als ausreichend. Mehr ist auch kein Problem. SO wie es deine Ladegeräte liefern. in der Einstellung Blei/ Säure. Die Berger gibts schon eienige Tröt hier dazu.Die haben gute Zellen verbaut. Die brauchen keine Gel einstellung.
Und dei Berger haben ja eien App. die dir den Ladestrom,Spannung verraten.
Normalerweise ist der Weg umgekehrt. Wenn man umrüstet auf Lithium.
Blei Raus, lithium rein. Sauber verkabeln.
Dann volladen. Accus ausbalancieren
Dann ausbalancieren falls notwendig. Mit EBL LAder. Accukapzität muß auf 100% sein.
Dann den Ladestrom abstellen. Und die Maschine Starten. Dann siehst du auf der App die LAdespannung die dir die LM zur verfügung stellt. ISt die bei der Temperatur unter 14,5 Volt. Passt oder passt nicht.Shot hier rein.
Dann entnimmt 30 Prozent aus den beiden Accus. WR von Vorteil.
Und dann startet man die Maschine. Nach einer MInute liest man an der App den Ladestrom ab.
Und dann weißt du den Ladestrom der über diesen Ladezweig kommt.
Und wenn das zusammen passt, dann entscheidet man über einen Booster. In der Regel brauchst du keinen. Das Geld investierst du in Solar mit Victron Solarregeler. Den kannst du programmiern auf deine Accus
Alles andere ist nur Theorie. Ohne Praxisbezug.
Und du bist nicht der erste der mit solchen Ideen kommt. Aber der Weg den ich beschriebn habe ist der einfachste.
Und ist dann eine Auffäliigkeit. Zb zu geringer Ladestrom. dann überlegt man, ob ich Geld in die Hand nimmt.
Nicht vorher, so wie du. Ist nicht böse gemeint. Aber der einfachere Weg.
Franz

Hannus am 18 Nov 2025 13:51:50

Wenn der Booster vor dem EBL sitzt, dann versorgt er während der Fahrt auch noch den Kühlschrank.

Ist gerade bei Schaudt in der Regel nicht so. Einfach mal auf dem Schaltplan nachsehen und nicht immer alle EBLs in einen Topf werfen.

rkopka am 18 Nov 2025 15:42:56

Wenn der Booster vor dem EBL sitzt, dann versorgt er während der Fahrt auch noch den Kühlschrank.
Hannus hat geschrieben:Ist gerade bei Schaudt in der Regel nicht so. Einfach mal auf dem Schaltplan nachsehen und nicht immer alle EBLs in einen Topf werfen.

Kommt aber auch noch drauf an, was der Aufbauhersteller verkabelt hat. Bei mir z.B. hängt der KS direkt auf der Aufbaubatterie (original). Damit wird der KS immer über den Booster versorgt. Ich habe aber ein Relais geplant, das zu ändern.

RK

basste315 am 18 Nov 2025 17:43:01

Das kann man ja MESSEN, bevor man unnötig Geld für eine falsche Investition ausgibt.
Der Life-Akku sollte teilweise entladen sein, wenn man den Motor startet und den Strom misst.

Einen Booster kann man ggfs. auch nachträglich nachrüsten!

Helmut

Hannus am 18 Nov 2025 17:56:29

Da die Kühlleistung eines Absorbers stark von der Spannung abhängt, ist man bei den moderneren Fahrzeugen dazu übergegangen, die Kühlschränke direkt an die Aufbaubatterie, und damit hinter den Booster zu hängen. Die 12V der Starterbatterie ist den Meisten zu gering. Bei älteren Fahrzeugen mit 14,4V kann der Kühlschrank natürlich, soweit überhaupt vorhanden, vor dem Booster angeschlossen bleiben.

Pechvogel am 18 Nov 2025 18:09:59

basste315 hat geschrieben:...Einen Booster kann man ggfs. auch nachträglich nachrüsten!..

Vielleicht geht ja gar nicht da drum:
ich glaube da hält sich immer noch hartnäckig das Gerücht dass man beim Wechsel auf Lithium UNBEDINGT einen Booster und ein Ladegerät mit LI-Kennlinie nachrüsten MUSS!!

Warum nicht erstmal alles beim alten belassen und nur die alten Blei-Batterie(n) gegen Lithium tauschen und gucken was passiert.
Schlechter wie vorher wird das auch nicht.

Es sei denn es geht um "Ich hab´ jetzt auch einen Booster! :D "
Aber das kann auch ordentlich nach hinten losgehen.



Grüße
Dirk

CampingRalf am 18 Nov 2025 23:40:03

basste315 hat geschrieben:Lass doch den Original-Schaudt Lader original angesteckt wie er ist, dann lädt er die Aufbaubatterie (vermutlich mit 18 A) und gibt der Starterbattereie gleichzeitig eine Erhaltungsladung, wenn Landstrom angesteckt ist.

Du brauchst den Stecker zur Wohnraumbatterie nicht kappen.

Wenn du unbedingt zusätzlich einen Victron-Netzlader kaufen willst, dann kannst du ihn ja zusätzlich an die Wohnraumbatterie hängen um den Gesamtladestrom zu erhöhen.
Die Ladegeräte können gleichzeitig parallel betrieben werden, das wird aber bei ausreichend Solar nicht notwendig sein.

Helmut


Hallo Helmut,

es geht hier, soweit ich gelesen habe, auch um die Spannung... Während Blei/gel/AGM mit 14,2-14,4v geladen werden, sollen die LiFePo4 wohl mit 14,6-14,7v geladen werden. Ob diese 0,2-0.3V jedoch den Bock fett machen... Ich weiß nicht.

Auf der Fritz Berger Seite steht folgendes: (Die Batterien sind von Fritz Berger, die ich bekomme)

Die Berger-120-Ah-LiFePO4-Batterie darf nicht mit herkömmlichen AGM- oder Gel-Ladegeräten geladen werden. Diese liefern nicht die passende Ladespannung und Kennlinie für Lithiumbatterien. Verwende ausschließlich Ladegeräte, die speziell für LiFePO4-Batterien geeignet sind – nur so sind vollständige Ladung, Leistung, und Sicherheit gewährleistet

Deshalb die raten per Anleitung davon ab, diese 1:1 zu tauschen...

CampingRalf am 18 Nov 2025 23:55:39

Also im Allgemeinen, weil jetzt immer wieder die Frage kam, warum denn überhaupt einen Booster...

Im Beitrag vorher habe ich den text verlinkt, den Fritz Berger zu den Batterien, die ich bekomme, auf deiner Seite stehen hat..

Der Vollständigkeit halber hier nochmal:

Die Berger-120-Ah-LiFePO4-Batterie darf nicht mit herkömmlichen AGM- oder Gel-Ladegeräten geladen werden. Diese liefern nicht die passende Ladespannung und Kennlinie für Lithiumbatterien. Verwende ausschließlich Ladegeräte, die speziell für LiFePO4-Batterien geeignet sind – nur so sind vollständige Ladung, Leistung, und Sicherheit gewährleistet


Deshalb möchte ich den Booster davor schalten, da es wohl auch was mit der Ladespannung zu tun hat...


Pechvogel hat geschrieben:
Es sei denn es geht um "Ich hab´ jetzt auch einen Booster! :D "
Aber das kann auch ordentlich nach hinten losgehen.



Was meinst du damit, dass das auch nach Hinten losgehen kann?

Was den Kühlschrank betrifft... dieser wird wohl direkt von D+ versorgt. der läuft nur auf 12v, wenn der Motor läuft. Wenn ich stehe, blinkt die Status LED des Kühlschrankes und er arbeitet dann auch nicht. Keine change, ihn auf Batteriestrom zu betreiben, ich muss dann auf Landstrom oder Gas umschalten..

Wie ich jetzt aber durch die Mehrheit herausgehört habe, das ganze zusammengefasst:

- Ich ersetze meine 2 parallel geschalteten Batterien dann 1:1 gegen die Fritz Berger Lithium
- Ich installiere einen Booster (damit ich die Anforderungen vom Hersteller erfülle) gemäß der Skizze, die ich gezeichnet habe
- ich lass das Original Ladegerät an der EBL angeschlossen, wie es ist und setze auf die Aufbaubatterie dann zusätzlich noch das Victron Lithium Ladegerät
- Ich erfreue mich der getanen Arbeit und nerve euch dann in einem gesonderten Thema wieder, wenns um die Auswahl des Solar Ladereglers geht :)

Ich möchte mich bei jedem einzelnen von euch schon mal bedanken, der mir mit so mancher Erklärung usw. hierbei sehr viel weitergeholfen hat. Das ist nicht selbstverständlich und ich weiß es zu schätzen :)

WomoTechnikService am 19 Nov 2025 00:43:25

Pechvogel hat geschrieben:...ich glaube da hält sich immer noch hartnäckig das Gerücht dass man beim Wechsel auf Lithium UNBEDINGT einen Booster und ein Ladegerät mit LI-Kennlinie nachrüsten MUSS!!


Wegen solchen Posts von angeblichen Spezialisten wie Dir hat ein Kunde von mir einen Schaden im vierstelligen Bereich gehabt...

Ein Booster bringt nicht nur die richtige Kennlinie, sondern begrenzt auch die Ladung auf seine Amperezahl und verhindert den Sromfluss in die falsche Richtung!

Der Fall: Im Winter 2023/24... der "Schwager" hatte in einem Wohnmobil mit einem EBL von Nordelektronika, ähnlich wie dieser: Amazon Link mit eingelötetem Trennrelais die ursprünglichen Bleibatterien 1:1 gegen eine 300er Liontron getauscht und solchen Schwachsinn wie von Dir im Internet gelesen...

Der Kunde war im Winterurlaub auf einem Campingplatz an der Ostsee..., die Lithiumbatterie war am Landstrom bei 100%, die Starterbatterie musste wegen Minusgraden vorglühen und dann den kalten Diesel starten... als der Motor ansprang, war sie irgendwo bei 10V... und dann kam der D+ und schaltete die volle Lithiumbatterie über das Trennrelais einfach mit der Starterbatterie zusammen... die Leiterzüge am Trennrelais brannten schneller weg als die Sicherung... ich habe dann geholfen, indem ich externe Brücken für Licht, Heizung, Fernsehen und Wasserpumpe gesetzt habe, damit der Kunde seinen Urlaub fortsetzen konnte und später hat dann der Händler den EBL getauscht... insgesamt Kosten von fast 1500€... ein Ladebooster für 250€ hätte das verhindert...

es gibt EBLs, wo das nicht passieren kann, z.B. Schaudt, die haben eine externes Trennrelais, welches nicht eingelötet ist und 70A abkann, aber bei vielen Wohnmobilen ist CBE oder Nordelektronika verbaut mit eingelötetem Trennrelais.

LG Peter

Stocki333 am 19 Nov 2025 00:48:37

Verwende ausschließlich Ladegeräte, die speziell für LiFePO4-Batterien geeignet sind – nur so sind vollständige Ladung, Leistung, und Sicherheit gewährleistet

Wenn du ein Lithium taugliches Ladegerät kaufst. Achte darauf das dieses Ladegerät den elektronen Gelbe Mascherl umbindet. Das ist Vorrausetzung für die Berger Accus. Das die auch gut funktionieren.
Das was ich hier geschrieben habe.
Ist genau so ein Käse wie du ihn verzapftst. Keine Spannung definiert für die Berger Accus.
Alter Schwede, jetzt fahre ich 11 Saisonen mit Lithium Accus. Aber man lernt nie aus.
Wenn du ein passendes Ladegerät hast für Lithium. Schreibs hier rein. Damit meine Accu dann noch ein paar Jährchen leben. Danke.
Franz

Pechvogel am 19 Nov 2025 01:27:19

WomoTechnikService hat geschrieben:schaltete die volle Lithiumbatterie über das Trennrelais einfach mit der Starterbatterie zusammen... die Leiterzüge am Trennrelais brannten schneller weg als die Sicherung…..

Hier geht es aktuell aber um ein EBL 29 und das hat ein 60A-Relais und soll an beiden Batterien mit je 50A abgesichert sein.
Du meinst also das 60A-Relais brennt dann schneller weg als die 50A-Sicherung?



Grüße
Dirk

Pechvogel am 19 Nov 2025 01:49:31

Verwende ausschließlich Ladegeräte, die speziell für LiFePO4-Batterien geeignet sind – nur so sind vollständige Ladung, Leistung, und Sicherheit gewährleistet

--> Link



Grüße
Dirk

basste315 am 19 Nov 2025 08:36:15

WomoTechnikService hat geschrieben: .....es gibt EBLs, wo das nicht passieren kann, z.B. Schaudt, die haben eine externes Trennrelais, welches nicht eingelötet ist und 70A abkann, aber bei vielen Wohnmobilen ist CBE oder Nordelektronika verbaut mit eingelötetem Trennrelais.
LG Peter

Alles ist gut, der TE hat ja einen Schaudt EBL :lol:

CampingRalf hat geschrieben:Mein Hymer Wohnmobil hat einen Schaudt Elektroblock EBL29 verbaut.

Helmut

Stocki333 am 19 Nov 2025 10:05:33

WomoTechnikService hat geschrieben:Wegen solchen Posts von angeblichen Spezialisten wie Dir hat ein Kunde von mir einen Schaden im vierstelligen Bereich gehabt...

Hallo Peter.
Dieses Szenario kann es geben. Da gib ich dir Recht.
Dies kann aber nur passieren, wenn im Vorfeld des Einbaues bereits etwas verändert wurde. KAbel vestärkt oder ähnliche Sachen.
Damit das passiert, muss der Ladestrom über die Maschine bereits an der Grenze gewesen sein die das Trennrelais verträgt.
Auch die Sicherung müsste man hinterfragen. Genau so muß die Starterbatterie am Ende gewesen sein.
Ist der Ladestrom zu hoch, gehts auch in die andere Richtung höher als beim Laden. Da hier die Spannungsdifferenz höher ist. Durch das Starten.
Lies dir durch, was ich geschrieben habe wie man es Macht und Testet.
Und wenn da was Auffällig ist, dann bin auch für Booster. Sonst kein Freund von diesen Geräten.
Bitte die Kirche im Dorf lassen. Und du als Aufbauer von solchen Systemen, der auch gerade stehen muß für seine Arbeit.
Verstehe ich auch so zu handeln und einen Booster zu verwenden, empfehlen.
Das mal zu deiner scharfen Antwort.
Sorry, aber das mußte sein.
Franz

rkopka am 19 Nov 2025 10:14:54

CampingRalf hat geschrieben:Was den Kühlschrank betrifft... dieser wird wohl direkt von D+ versorgt. der läuft nur auf 12v, wenn der Motor läuft.

Direkt von D+ wird normalerweise nichts versorgt. In den meisten Verkabelungen ist das eine Signalleitung mit geringer Stromkapazität. Evt. gibt es ein stärkeres Relais, das mit D+ die Aufbaubatterie auf den KS schaltet. Bei Schaudt ist sowas oft im EBL eingebaut. Bei modernen KS reicht denen ein D+ Signal und sie haben zusätzlich eine schwache 12V Versorgung für die Steuerung und eine starke für den Kühlbetrieb bei 12V.

Wenn ich stehe, blinkt die Status LED des Kühlschrankes und er arbeitet dann auch nicht. Keine change, ihn auf Batteriestrom zu betreiben, ich muss dann auf Landstrom oder Gas umschalten..

Das ist üblich und sinnvoll und hat auch nichts mit dem Booster zu tun. Je nach Verkabelung kann man ihn mit einem künstlichen D+ Signal trotzdem einschalten. Das wird genutzt bei Systemen, die die Solaranlage stärker nutzen oder um z.B. auf der Fähre den KS zu betreiben.

RK

Hannus am 19 Nov 2025 10:18:31

Leider sind technische "Weiterentwicklungen" nicht immer von Vorteil. Nordelektronika bis NE148 und CBE DS300 bis zur D- Erweiterung schalten den D+ erst zu, wenn die Starterbatteriespannung über 13V bzw. über 13,7V liegen. Bei denen würde kein Trennrelais wegbrennen. Leider hat man diese sehr sinnvolle Schutzmaßname weggelassen bzw. ausgehebelt.
Man muß das ganze schon etwas differenzierter betrachten. Es gibt bei der Menge an EBLs keine allgemeingültigen Aussagen.

Und wie Franz schon sagte, eine nicht geänderte Originalverkabelung, hätte solche hohen Ströme nicht zu gelassen. Daß währe aber bei einer geänderten Verkabelung auch mit 200Ah AGM passiert.

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